Die angegriffenen Regelungen verpflichten Hersteller von Humanarzneimitteln und kosmetischen Mitteln dazu, einen maßgeblichen Anteil der Kosten für zusätzliche Reinigungsstufen in kommunalen Abwasseranlagen zu tragen. Aus Sicht von Pharma Deutschland bestehen erhebliche Zweifel daran, dass diese pauschale Belastung mit den unionsrechtlichen Anforderungen vereinbar ist. „Die Schlussanträge sind ein wichtiges Signal für Rechtsstaatlichkeit und eine ausgewogene Lastenverteilung. Kosten für den Ausbau der Abwasserbehandlung dürfen nicht pauschal einzelnen Branchen zugewiesen werden, wenn die Auswahl und Ausgestaltung der Finanzierungspflicht unionsrechtlichen Maßstäben nicht standhalten." Dorothee Brakmann Hauptgeschäftsführerin Die Schlussanträge der Generalanwältin sind für den EuGH nicht bindend. Sie geben dem Gerichtshof jedoch eine wichtige rechtliche Orientierung für seine Entscheidung. Hintergrund Mit Artikel 9 der Kommunalabwasserrichtlinie wird eine erweiterte Herstellerverantwortung für bestimmte Produktgruppen eingeführt. Anhang III erfasst insbesondere Humanarzneimittel und kosmetische Mittel. Die Hersteller sollen sich an den Kosten für weitergehende Reinigungsmaßnahmen in kommunalen Abwasseranlagen beteiligen. Polen hat gegen die entsprechenden Regelungen Klage vor dem EuGH erhoben und unter anderem geltend gemacht, dass die Finanzierungspflicht gegen das Verursacherprinzip und den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoße. Kritisiert wird insbesondere, dass die Kostenlast allein Herstellern von Humanarzneimitteln und kosmetischen Mitteln auferlegt wird.
03.09.2026
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Quelle: tz.de Rotlicht-Boss verschaffte sich 700.000 Euro Corona-Hilfen illegal Chris N. betreibt Münchens größtes Laufhaus und beantragte 1,2 Millionen Euro Staatshilfe für eine Bordell-Sanierung. Dabei soll er Umsätze von 500.000 Euro verschleiert haben. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Wie gesund sind sie? Nährwerte und Vorteile Sardinen liefern Omega-3, Eiweiß und Vitamin B12. Erfahren Sie, was Studien zur Wirkung zeigen und wie gesund Dosensardinen sind. Plus: Rezept. Originalbeitrag lesen Quelle: NDR.de Gesund, alt und glücklich: Was bringt Longevity wirklich? Supplements nehmen, den Schlaf optimieren, Fitness: Ist das alles effektiv? Diskutieren Sie am Donnerstag ab 20.15 Uhr im Livestream mit! Originalbeitrag lesen Quelle: NDR.de Krank durch Musik: Wie die Branche ihre Talente verschleißt Stress, Angst, Depression - über 70 Prozent unabhängiger Musiker leiden laut einer britischen Studie unter psychischen Belastungen. Besonders betroffen: Nachwuchskünstler. Und der Druck wächst weiter. Originalbeitrag lesen Quelle: t-online.de Prostatakrebs: Gesättigte Fette mit höherem Sterberisiko verbunden Was auf den Teller kommt, ist nach Prostatakrebs nicht egal. Laut einer Studie könnte sich der Speiseplan auf die Sterblichkeit auswirken. Originalbeitrag lesen Quelle: Focus DoktorABC bietet neue orale Behandlungsoption zur Gewichtsabnahme Abnehmen ohne Spritze: Mit der Einführung der Wegovy®-Tablette steht Menschen eine weitere Möglichkeit zur Regulierung ihres Gewichts zur Verfügung. Originalbeitrag lesen Quelle: Main Post Würzburg: Männer mit Migräne und gesunde Frauen für Studie gesucht Das Universitätsklinikum Würzburg erforscht die Verarbeitung von Schmerzreizen – für die laufende Untersuchung werden noch Freiwillige benötigt Originalbeitrag lesen Quelle: t-online.de Cholesterinsenker im Alter: Statine verringern Herzinfarkte deutlich Statine sollen vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Eine große Studie zeigt nun: Auch bei einer bislang wenig untersuchten Gruppe können die Cholesterinsenker das Risiko deutlich reduzieren. Originalbeitrag lesen Quelle: Schwäbische Zeitung Vermisste Seniorin nach groß angelegter Suche gerettet Eine Demenz-kranke 88-jährige Frau war aus ihrem Altersheim in Ailingen plötzlich verschwunden. Die Polizei starte gleich eine große Suchaktion und fand die Frau mit leichten Verletzungen. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Bauchspeicheldrüsenkrebs: Diese Pflanzenstoffe haben nachweisbare Wirkungen Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten verschiedene Pflanzenstoffe einen Beitrag zur Therapie leisten. Pflanzliche Wirkstoffe wie Curcumin, Quercetin und Resveratrol zeigen vielversprechende krebshemmende Eigenschaften. Allerdings bedarf es weiterer Untersuchungen für eindeutige Behandlungsempfehlungen. Originalbeitrag lesen Quelle: Nordkurier Experten: Kinder mit Autismus und ADHS werden in Brandenburg allein gelassen Früher waren sie die „Zappelphilippe“. Heute weiß man: Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten und Hyperaktivität brauchen mehr Unterstützung als andere. Doch in Brandenburg bekommen sie diese nicht. Originalbeitrag lesen Quelle: Offenbach-Post Ältere Menschen schnitten deutlich besser ab Eine kleine Studie fand bei älteren Menschen mit hoher Vitamin-D-Einnahme deutlich bessere Werte in einem kognitiven Test. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Revolutionärer Durchbruch bei Melanom: Neue Krebs mRNA-Impfstoffe und doppelte Immuntherapien revolutionieren die Behandlung von schwarzem Hautkrebs. Neue Langzeitdaten zeigen spektakuläre Erfolge. Originalbeitrag lesen Quelle: Heise Online Banana Pi BPI-AI2N bringt 15 TOPS auf den Maker-Tisch Banana Pi bringt mit dem BPI-AI2N eine neue Plattform für lokale KI-Anwendungen. Das Board schafft bis 15 TOPS und trifft auf 8 GByte RAM und Kameraanschlüsse. Originalbeitrag lesen Quelle: RP ONLINE Koronare Herzkrankheit: Diagnostik, Therapie, Risiken - alle Infos Die moderne Kardiologie hat ihre Möglichkeiten zu Diagnostik und Behandlung merklich verfeinert. Elf Experten sagen, welches Verfahren in welchem Moment das sinnvollste ist. Jetzt müssen nur noch die Patienten mitspielen. Originalbeitrag lesen Quelle: Focus Einzelhandel mit stärkstem Umsatzeinbruch seit Corona Der deutsche Einzelhandel erlebt einen überraschend starken Einbruch: Im Juli sinken die Umsätze um 3,4 Prozent – so stark wie seit Corona nicht mehr. Originalbeitrag lesen Quelle: Heise Online SteamDB: Steam-Datenbank gehört jetzt zu Nexus Mods Nexus Mods übernimmt SteamDB: Die wichtigste inoffizielle Steam-Datenbank bekommt einen neuen Eigentümer. Gründer xPaw erklärt, er leide unter Burnout. Originalbeitrag lesen Quelle: n-tv NACHRICHTEN Bei Umsatz und Beschäftigung: Corona-Effekt treibt Fahrradbranche weiter ins Minus Während der Corona-Pandemie profitiert die deutsche Fahrradindustrie von einem kräftigen Boom. Doch der Kater fällt in den Folgejahren deutlich aus. Volle Lager bei sinkenden Preisen belasten die Ergebnisse der Unternehmen. Originalbeitrag lesen Quelle: t-online.de Studie: Höhere Einnahme von Vitamin D könnte das Gedächtnis verbessern Eine kleine Studie zeigt: Bei älteren Menschen war die Einnahme größerer Mengen Vitamin D mit besseren Gedächtniswerten verbunden. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Louise Butcher läuft nach Mastektomie oben ohne Marathons Die 52-Jährige ließ sich nach ihrer Brustkrebs-Diagnose beide Brüste entfernen. Seitdem läuft sie alle Rennen mit nacktem Oberkörper – und inspiriert weltweit Frauen, ihre Narben zu zeigen. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Kickboxer kämpfen im Weißbräu-Zelt gegen polnischen Spitzenverein Am Sonntag ab 9.45 Uhr steigt der KBV Erding im Weißbräu-Zelt gegen Dragon Gorzów Wielkopolski in den Ring. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Was die Daten zeigen Die Übersterblichkeit blieb hoch, obwohl Millionen Menschen geimpft wurden. Warum daraus kein Beweis gegen die Corona-Impfung folgt und welche Nebenwirkungen bekannt sind. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Bruce Willis’ Tochter Rumer lässt ihr Alzheimer-Risiko testen: „Es ist beängstigend!“ Ihr Vater Bruce Willis leidet an frontotemporaler Demenz. Jetzt hat seine älteste Tochter Rumer einen Schritt gewagt, vor dem sie selbst großen Respekt hatte: Sie ließ untersuchen, ob ihre Gene Hinweise auf ein erhöhtes Alzheimer-Risiko geben. Originalbeitrag lesen Quelle: Focus Wer Bluthochdruck in den Griff bekommt, wird seltener dement Bluthochdruck schadet nicht nur Herz und Gefäßen. Eine Langzeitstudie zeigt nun, wie stark eine intensive Behandlung das Demenzrisiko senkt. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz) Impfstoff gegen Gürtelrose schützt vor Herzschwäche und Demenz Gürtelrose-Viren sind auch für Herz und Hirn gefährlich. Auswertungen zeigen nun, wie gut eine Impfung gegen die Erreger schützt. Und nicht nur gegen sie. Originalbeitrag lesen Quelle: t-online.de Diabetes-Medikamente: Studie zu SGLT-2-Hemmern zeigt Risikofaktoren Bestimmte Diabetesmittel können eine Ketoazidose auslösen. Das kommt zwar selten vor, ist aber gefährlich. Eine Studie zeigt, wer ein hohes Risiko trägt. Originalbeitrag lesen Quelle: Nordbayern.de Uni Bonn wollte lebendige Mäuse zusammennähen: Gericht stoppt geplanten Tierversuch Eine Forscherin wollte im Kampf gegen Malaria lebendige Mäuse zusammennähen. Doch der Zweck heiligt nicht alle Mittel, bestätigt auch das Verwaltungsgericht Köln und stoppt die Pläne für den grausamen Tierversuch. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Aktie: Zweiter Tag in Folge Verluste Die Aktie von der Merck KGaA schafft es mit einer Abwärtsbewegung von 0,97 Prozent nur in das untere Drittel des Dax. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Aktie: Dritter Tag in Folge Verluste Die Aktie von der Fresenius SE & Co. KGaA schafft es mit einer Abwärtsbewegung von 1,35 Prozent nur in das untere Drittel des Dax. Originalbeitrag lesen Quelle: tz.de Einbruchsserie in München: Unbekannte Täter suchen Laden, Apotheke und Bäckerei heim In Bogenhausen schlugen unbekannte Täter zwischen Sonntag und Dienstag in einem Lebensmittelladen, einer Apotheke und einer Bäckerei zu. Originalbeitrag lesen
03.09.2026
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Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat im September 2026 ein freiwilliges Pilotprojekt für ein überarbeitetes Modell der Pre-submission Interactions (PSI) gestartet. Das neue Konzept soll bereits vor Einreichung eines zentralen Zulassungsantrags einen engeren und strukturierteren Austausch zwischen Antragstellern, Rapporteuren und EMA ermöglichen. Hintergrund ist die Beobachtung, dass Zulassungsanträge teilweise eingereicht werden, bevor die zugrunde liegenden Datenpakete ausreichend ausgereift sind. Dies kann im Bewertungsverfahren zu Verzögerungen, verlängerten Clock-Stops oder der Nachreichung umfangreicher zusätzlicher Daten führen. Der Pilot soll daher dazu beitragen, die Einreichungsreife frühzeitig zu bewerten, potenzielle Probleme vor der Einreichung zu identifizieren und realistische Zeitpläne zwischen allen Beteiligten abzustimmen. Das überarbeitete PSI-Modell ergänzt den bestehenden Pre-authorisation-Prozess um zusätzliche strukturierte Kontaktpunkte. Dazu gehören unter anderem ein schriftlicher Austausch fünf Monate vor der geplanten Einreichung sowie ein gemeinsames „EUSTART“-Meeting (EU Submission, Timelines and Review Talk) drei Monate vor Einreichung. Dabei sollen insbesondere die Reife des Dossiers und die Einreichungsbereitschaft diskutiert werden. An dem Pilotprojekt können Unternehmen freiwillig teilnehmen, die die Einreichung eines erstmaligen zentralen Zulassungsantrags zwischen Februar 2027 und September 2028 planen. Die EMA wird die Ergebnisse anhand definierter Leistungsindikatoren bewerten und auf dieser Grundlage über mögliche Anpassungen des Modells entscheiden. Weitere Informationen sowie die zugehörigen Dokumente stehen auf der Website der EMA zur Verfügung. Entsprechend wurde die EMA Pre-authorisation Guidance aktualisiert: Die Frage 2.9.1 zu den Pre-submission Interactions verweist nun auf den neuen PSI-Piloten und die dazugehörigen Informationen.
02.09.2026
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Um die Planbarkeit und Effizienz zu steigern, hatte das BfArM das Slot-Vergabeverfahren eingeführt. Bisher betraf dies nur DCP-Zulassungsanträge. Ab September 2026 soll das Slot-Vergabeformular auch für rein nationale Zulassungsverfahren vollständig ausgefüllt und an slotrequest-DCP@bfarm.de eingereicht werden. Der Antragsteller soll dann innerhalb von 3 Wochen Rückmeldung erhalten und muss den Termin innerhalb einer Woche bestätigen. Für MRP/RUP-Zulassungsanträge sind keine Slots zu buchen. Hier gibt die Webseite des BfArM weitere Hinweise, genauso wie der Umgang mit Verschiebungen oder mit Art. 10a-Anträgen („well-established-use“) stattfindet. Die Beantragung der Eingangsnummer (ENR) und der EU-Verfahrensnummer (EUV) soll frühestens ca. 4 Wochen vor Einreichung eines Zulassungsantrages für jede Stärke erfolgen. Zum Schluss gibt das BfArM an, dass Einreichungen mit einem Wirkstoffhersteller mit Active Substance Master File (ASMF) nicht akzeptiert werden, wenn für den Wirkstoff ein CEP (Certificate of Suitability of Monographs of the European Pharmacopoeia) eines anderen Wirkstoffherstellers verfügbar wäre. (Diesbezüglich haben wir eine Rückfrage beim BfArM laufen.) Dies wird ergänzt durch die Angabe, dass die Nichtbeachtung der Hinweise zu einer Invalidierung führen kann. Weitere Informationen können der Webseite des BfArM entnommen werden.
02.09.2026
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Die Europäische Kommission hat am 31. August 2026 den zweiten Teil der Vorschläge für die jährliche Überarbeitung der Europäischen Nomenklatur für Medizinprodukte (European Medical Device Nomenclature, EMDN) veröffentlicht. Grundlage hierfür sind die zahlreichen Änderungsanträge, die Nutzerinnen und Nutzer bis zum 19. Februar 2026 über die öffentliche EMDN-Plattform eingereicht haben. Gemäß der MDCG-Leitlinie 2024-2 Rev. 1 „Procedures for the updates of the European Medical Device Nomenclature“ werden die eingegangenen Anträge im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens geprüft. Nach der technischen Bewertung erstellt das EMDN-Team einen Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen, der anschließend der Nomenclature Working Group der Europäischen Kommission zur weiteren Prüfung vorgelegt wird. Aufgrund der hohen Zahl eingegangener Änderungsanträge hat die Kommission die Veröffentlichung der Vorschläge in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil wurde am 31. Juli 2026, der zweite Teil am 31. August 2026 veröffentlicht. Die nun vorliegenden Vorschläge betreffen zahlreiche Produktgruppen und Bereiche der Medizintechnik. Dazu zählen unter anderem Medizinprodukte-Software, Produkte zur Behandlung trockener Augen, Nahtnadelhalter, Komponenten von Rohrleitungssystemen für medizinische Gase und Kompressionsverbände. Darüber hinaus werden Änderungen für ausgewählte In-vitro-Diagnostika vorgeschlagen. Zur Unterstützung der fachlichen Bewertung hat die Europäische Kommission ein detailliertes Begleitdokument veröffentlicht. Dieses enthält für jeden Antrag eine Beschreibung des Analysegegenstands, die vorgenommenen Bewertungen sowie die vorgeschlagenen Ergebnisse. Besonderes Interesse seitens der Kommission besteht an den Anträgen zu Medizinprodukte-Software (ID 1539 – 04_2026 – 05_2026 – 06_2026), Rohrleitungssysteme für medizinische Gase und zugehöriges Zubehör (ID 1553 – 45_2026 – 47_2026), Blutentnahmeröhrchen (ID 07_2026 – 08_2026 – 09_2026 – 10_2026 – 11_2026 – 12_2026) und Füll- und Rekonstruktionsprodukte (ID 1529, ID 41_2026, ID 42_2026). Die Kommission bittet hierzu ausdrücklich um Rückmeldungen. Zusätzlich wurde eine neue Excel-Arbeitsmappe veröffentlicht, in der die vorgeschlagenen Änderungen bereits in die vollständige EMDN-Struktur integriert sind. Sie enthält neben der aktuellen EMDN-Version 2026 einen Entwurf der möglichen EMDN-Version 2027 und ermöglicht damit einen ersten Überblick über die künftige Nomenklatur. Ergänzt wird dies durch eine weitere Datei mit detaillierten Informationen zu den in die Analyse einbezogenen Anträgen. Pharma Deutschland wird die Rückmeldungen seiner Mitgliedsunternehmen bündeln und diese über die AESGP an die Europäische Kommission weiterleiten. Unternehmen, die Anmerkungen zu den veröffentlichten Änderungsvorschlägen haben, werden gebeten, die bereitgestellte Kommentartabelle auszufüllen und ihre Stellungnahme bis zum 15. September 2026 an Marie Anton ( anton@pharmadeutschland.de ) zu übermitteln.
02.09.2026
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Quelle: tz.de Studie zerstört Hoffnung auf zusätzlichen Herzschutz Metformin senkt bei Herzinsuffizienz das Risiko für Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Verschlechterung nicht zusätzlich. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Osteoporose: Dieser Pflanzenstoff kann betroffenen Frauen helfen Bestimmte Präparate aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zeigen bei der Behandlung von Osteoporose eine vielversprechende Wirkung, wobei diese offenbar vor allem auf den Pflanzenstoff Magnoflorin beruht. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Cholesterin: Bei diesen Patienten senken Statine das Risiko für Demenz Cholesterin-Senker schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Studie an mehr als 130.000 Menschen untersuchte die Auswirkungen der Medikamente auf das Demenzrisiko. Der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns spielte dabei eine wichtige Rolle. Originalbeitrag lesen Quelle: ZEIT ONLINE Hautkrebs: Krankenkasse meldet deutlichen Anstieg bei Hautkrebspatienten Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen ist in den vergangenen Jahren nach Krankenkassenangaben deutlich gestiegen. Frauen waren demnach häufiger betroffen. Originalbeitrag lesen Quelle: Neue Westfälische Neue Hoffnung im Kampf gegen Demenz: Gürtelrose-Impfung könnte laut Studie schützen Es steht im Raum, dass eine Gürtelrose-Impfung das Demenzrisiko senken könnte. Für wen die Impfung sinnvoll ist und was ein Mediziner aus OWL dazu sagt. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Wie die Wartezeit bei Demenz Familien in die Krise stürzt Die Alzheimer’s Society fordert die Regierung auf, NHS-Ziele für die Krankheit einzuführen, gestützt durch einen Pflegeplan und eine angemessene Behandlung. Originalbeitrag lesen Quelle: Swissinfo (DE) Kanton Basel-Stadt stärkt Krisenvorsorge Die Basler Regierung hat Massnahmen zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes und des Krisenmanagements beschlossen. Dies ist eine Lehre aus der Covid-19-Pandemie und Teil des aktuellen Legislaturplans, wie die Regierung Mittwoch mitteilte. Originalbeitrag lesen Quelle: Business Insider Germany Vom Arbeiterkind ins Top-Management - Diese Regeln verstand ich erst später Sebastian Zirfas war der Erste in seiner Familie mit Abitur und Studienabschluss. Heute ist er im Management bei Pfizer Deutschland. Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Abendblatt Vitamin-D-Überdosierung: Bereits ab dieser Tagesmenge wird es laut Arzt „toxisch“ Bei Vitamin D kann es zu Überdosierungen kommen. Diese Tagesmenge sollte man laut Experten nicht überschreiten. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Neue Presse Rainer Langhans: Unheilbarer Prostatakrebs Rainer Langhans lebt mit unheilbarem Prostatakrebs – und spricht nun offen über seinen Zustand, seine Therapie und eine Haltung, die verblüfft. Originalbeitrag lesen Quelle: Main Post Ochsenfurt: Gefährliche Altlasten auf dem Gelände der ehemaligen „Giftfabrik“ in Ochsenfurt entdeckt Bei Abbrucharbeiten in der Floßhafenstraße in Ochsenfurt kamen jahrzehntealte Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln zum Vorschein. Auch das Grundwasser ist gefährdet. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Hersteller warnt vor Streichwurst Verschiedene Sorten einer Schinken-Streichmettwurst werden zurückgerufen. Der Verzehr kann in schweren Fällen zu einer Blutvergiftung führen. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz) Elektrokrampftherapie hilft bei Depression Gegen schwere Depressionen hilft die Elektrokrampftherapie. Mit den folterartigen Zuständen, die der Film „Einer flog übers Kuckucksnest“ zeigte, hat sie längst nichts mehr zu tun. Originalbeitrag lesen Quelle: DER SPIEGEL Fahrradbranche verliert 2025 Umsatz und Stellen Auch wenn Rennräder und Gravelbikes gut laufen: Unterm Strich verzeichneten deutsche Fahrradhändler im vergangenen Jahr ein Minus. Neben Spätfolgen der Corona-Krise kämpfen sie auch mit einer Nebenwirkung der US-Zölle. Originalbeitrag lesen Quelle: Berliner Morgenpost Krebs: Matea (29) ist schon in der Menopause - „Bin mit vielem allein“ Mit 18 erfährt Matea, dass ihr Krebsrisiko drastisch erhöht ist. Dann verliert sie ihre Mutter an Krebs – und gibt ihr ein Versprechen. Originalbeitrag lesen Quelle: Business Insider Germany Ich war bei einem Longevity-Event mit Bryan Johnson - und wurde ernüchtert Mehr als 3000 Menschen wollten Bryan Johnson treffen. Ich war bei seinem privaten Langlebigkeits-Abend in San Francisco dabei. Originalbeitrag lesen Quelle: GMX.ch Über 3.000 Ebola-Tote im Kongo - Sorge vor Ausbreitung wächst Seit Mitte Mai wütet das Virus im zentralafrikanischen Land, mehr als 6.000 Fälle sind bestätigt. Ein spezifischer Impfstoff gegen diesen Ebola-Typ fehlt bislang – doch eine klinische Studie soll das ändern. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Darmkrebs: „Diese Patienten lebten nach der Metastasierung länger“ Darmkrebs galt lange als Krankheit des Alters. Doch zunehmend erkranken auch Menschen unter 50. Forscher haben bei ihnen nun Besonderheiten entdeckt, die für eine korrekte Behandlung wichtig sind. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Gilchinger MAVIgroup baut Versorgung von 250 auf 1700 Pflegebetten aus Die Apothekerfamilie Hartmann hat zwei Standorte geschlossen und sich auf Heimversorgung spezialisiert. Dafür investierte sie 550.000 Euro in eine moderne Blisterabteilung mit Reinraumstruktur. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Erste Pille gegen hohes Cholesterin auf dem Markt - für wen sie geeignet ist Die US-Gesundheitsbehörde FDA lässt das Mittel Lipfendra zu. Das neue Medikament senkt das Cholesterin als tägliche Tablette wirksam. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Ältere Menschen schnitten deutlich besser ab Eine kleine Studie fand bei älteren Menschen mit hoher Vitamin-D-Einnahme deutlich bessere Werte in einem kognitiven Test. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Ozempic-Microdosing: Abnehmen mit Mini-Dosis - funktioniert das? Eine Mini-Dosis Ozempic, Wegovy oder Mounjaro soll beim Abnehmen helfen und zugleich Nebenwirkungen reduzieren. Endokrinologin Dr. Alexandra Schoeneich erklärt, was Microdosing tatsächlich leisten kann – und was nicht. Originalbeitrag lesen Quelle: Main Post Kitzingen: Amputation verhindert: Operation in der Klinik Kitzinger Land rettet Diabetes-Patient den Fuß Expertise statt Amputation: Dr. Rani Elias ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Immer wieder rettet er Menschen vor einer Amputation. So wie im Fall von Hans-Walter Schmalzbauer. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine B-Vitamine: Welche Konsequenzen hat eine Überdosierung? Vitamin B ist nicht nur ein Vitamin, sondern ein gesamter Komplex an Vitaminen. Was mit dem Körper bei einer Überdosierung passiert und auf welche Sie besonders achten sollten. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Vitamin D und Magnesium: So wirken sie zusammen Die Aufnahme von Vitamin D und Magnesium ist wichtig für die Gesundheit. Doch worauf ist dabei zu achten? Und wirken beide auch zusammen? Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Welcher Vitamin-D-Wert ist optimal? - mit Tabelle Vitamin D ist ein lebenswichtiges Vitamin. Aber welcher Wert im Blut gilt als optimal? Hier lesen Sie die Antwort. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Unterallgäuer Familie kämpft um Therapieplatz - Sohn hat ADHS und Autismus Eine Mutter aus dem Unterallgäu erzählt, wie schwer es ist, einen Therapieplatz für ihr Kind zu finden. Die Wartelisten sind lang, doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Vitamin D und Kalzium bei Osteoporose: Wie wichtig sind die Nährstoffe für starke Knochen? Fehlen wichtige Nährstoffe, kann die Knochengesundheit leiden. Besonders wichtig sind Vitamin D und Kalzium – doch auch andere Vitamine spielen eine Rolle. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Wie gesund sind sie? Nährwerte und Vorteile Sardinen liefern Omega-3, Eiweiß und Vitamin B12. Erfahren Sie, was Studien zur Wirkung zeigen und wie gesund Dosensardinen sind. Plus: Rezept. Originalbeitrag lesen Quelle: Börse Express BioNTech vor Entscheidung über Werksschließungen und Lungenkrebs-Katalysator BioNTech erwartet neue Studiendaten aus Seoul und eine Standortentscheidung. Bis zu 1.860 Stellen könnten von den Plänen betroffen sein. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Warum Bad Wörishofen plötzlich zur „Longevity“-Adresse wird - und was das neue Angebot für Frauen verspricht Kurort statt Kurklischee: Fasten, Schlafkuren, Heilwald – und ein neues Format, das gezielt auf Auszeit und Alltagspause setzt. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Mehr Kinder und Jugendliche bekommen Diagnose ADHS Warum ADHS bei Mädchen oft erst später erkannt wird und wie Schulen laut Experten zur frühzeitigen Unterstützung beitragen können. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Kneipp als Pionier der Longevity: Wie seine Methode den Medizin-Trend von heute prägt Sebastian Kneipps Lehren rücken nicht erst durch die Entdeckungen von Dr. Regina Webersberger in den Fokus. Kneipp war auch Vorreiter der Frauenheilkunde. Originalbeitrag lesen Quelle: Börse Express Novo Nordisk Aktie: Novonesis erforscht Mikrobiom-Präparate Neue Studien und Kooperationen erweitern Novo Nordisks Adipositas-Pipeline, während Kurszieländerungen und Chartdaten die anhaltende Unsicherheit zeigen. Originalbeitrag lesen Quelle: Börse Express GKV-Reform: Zuzahlungen steigen, 2,46 Millionen zahlen Ehepartner-Beitrag Das GKV-Reformpaket erhöht ab 2027 mehrere Eigenanteile, senkt Zuschüsse und Krankengeld und belastet ab 2028 familienversicherte Ehepartner. Originalbeitrag lesen
02.09.2026
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Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden zuletzt drastische Sparmaßnahmen beschlossen. Instrumente, wie der erhöhte Herstellerrabatt, zusätzliche Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel sowie die Verschärfung der Preis-Mengen-Regelungen im AMNOG stellen die bisherige nutzenbasierte Preisfindung in Frage und erhöhen das Versorgungsrisiko, bremsen Innovationen in Forschung und Entwicklung und gefährden langfristig notwendige Innovationen am Standort Deutschland. Vor diesem Hintergrund begrüßt Pharma Deutschland zwar grundsätzlich die Fortsetzung des Pharma- und Medizintechnik Dialogs, stellt allerdings klar, dass notwendige selektive Anpassungen im AMNOG-Verfahren die neu geschaffenen verschlechterten Rahmenbedingungen für pharmazeutische Unternehmen in keiner Weise kompensieren können. Insbesondere nicht, da die Neuregelungen das AMNOG allesamt entwerten. “Um Patientinnen und Patienten auch künftig mit neuen Arzneimitteltherapien versorgen zu können ist mehr nötig, als längst überfällige Harmonisierung und selektive bürokratische Erleichterungen vornehmen zu wollen.” Dorothee Brakmann Hauptgeschäftsführerin Für Donnerstag, den 3. September 2026 hat das Bundesgesundheitsministerium zu einer vertieften Diskussion geladen. Mit dem Zulassungsverfahren, der EU-HTA und der nationalen Bewertungen im Rahmen des AMNOG sind bereits heute drei unterschiedliche hoch komplexe und ressourcenintensive Verfahren zu durchlaufen, die dringend einer Harmonisierung bedürfen. Insbesondere die Diskrepanz bei der Berücksichtigung besonderer Therapiesituationen zwischen Zulassungsbehörden und dem Gemeinsamem Bundesausschuss muss dringend angeglichen werden.
02.09.2026
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Teil 1 – KI im Market Access 2026: Realitätscheck und Ausblick Zwischen Erwartung und Realität liegt im Market Access derzeit eine große Lücke. Diese Session ordnet ein, welche KI-Anwendungen in Market Access und HEOR heute tatsächlich produktiv laufen, wo die Grenzen verlaufen und worauf es bei der Auswahl des ersten Anwendungsfalls ankommt. Mit konkreten Beispielen und einem klaren Handlungsteil zum Schluss. Wann: 1. Oktober 2026 Uhrzeit: 10:00 Uhr-11:30 Uhr >> Anmeldung << Teil 2 – Mehr Verfahren, gleiche Ressourcen: JCA und AMNOG mit Agentischer KI Der Joint Clinical Assessment skaliert, die Zeitfenster sind eng, und die AMNOG-Anforderungen bleiben – die Teams wachsen nicht mit. Diese Session zeigt, wie zusammenarbeitende KI-Agenten die Evidenzarbeit entlang des gesamten Prozesses entlasten, welche Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Qualität dabei gelten und wie ein realistischer Fahrplan für die nächsten zwölf Monate aussieht. Wann: 15.Oktober 2026 Uhrzeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr >> Anmeldung << Teil 3 – KI im Market Access 2027: Agentische Pipelines Die Vertiefung für Fortgeschrittene: Wie mehrere KI-Agenten zu einem belastbaren Evidenz-Workflowzusammenwachsen, warum die Architektur drumherum wichtiger ist als das Modell, und was von digitalen Zwillingen und kontinuierlicher Evidenzgenerierung realistisch zu erwarten ist. Inklusive Governance, Wirtschaftlichkeit und einem Hands-on-Teil miteigenen Anwendungsfällen. Wann: 29. Oktober 2026 Uhrzeit: 10:00 Uhr-11:30 Uhr >> Anmeldung <<
02.09.2026
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Die Europäische Kommission hat einen Entwurf für eine Durchführungsverordnung veröffentlicht, die die technischen Anforderungen an das HealthData@EU-Netzwerk konkretisiert. Die Verordnung bildet einen zentralen Baustein für die Umsetzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (European Health Data Space, EHDS) und legt verbindliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Nutzung elektronischer Gesundheitsdaten für Forschungs-, Innovations- und Politikzwecke fest. Kern der Regelung ist die Einführung einer europaweit koordinierten IT-Infrastruktur, die aus einer von der Europäischen Kommission betriebenen Zentralplattform sowie den nationalen Kontaktstellen (HDAB) der Mitgliedstaaten besteht. Diese Infrastruktur soll den sicheren und standardisierten Datenaustausch zwischen den beteiligten Akteuren ermöglichen und eine einheitliche technische Basis für die Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten schaffen. Die EHDS Verordnung (EU) 2025/327 definiert umfassende Anforderungen an die technische, semantische und organisatorische Interoperabilität. Organisationen, die künftig Daten über HealthData@EU bereitstellen oder nutzen möchten, müssen festgelegte Kompatibilitätskriterien erfüllen. Hierzu gehören standardisierte Schnittstellen, einheitliche Datenformate, festgelegte Nachrichtenstrukturen sowie gemeinsame Austausch- und Sicherheitsprotokolle. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen. Für Forschungs- und Analyseprojekte sollen hochsichere Verarbeitungsumgebungen geschaffen werden, die einen datenschutzkonformen Zugriff auf Gesundheitsdaten ermöglichen. Die Regelungen sehen zudem umfangreiche Vertrauens- und Sicherheitsmechanismen vor, um die Vertraulichkeit, Integrität und Nachvollziehbarkeit des Datenaustauschs sicherzustellen. Die Governance-Struktur des Netzwerks wird ebenfalls konkretisiert. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf der Zentralplattform fungieren die nationalen Kontaktstellen als gemeinsame Verantwortliche, während die Europäische Kommission die Rolle des Auftragsverarbeiters übernimmt. Damit werden Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten innerhalb des Netzwerks klar definiert. Vor einer Anbindung an das HealthData@EU-Netzwerk müssen Organisationen einen verpflichtenden Konformitätsprüfungsprozess durchlaufen. Dabei werden sowohl technische Fähigkeiten als auch die Einhaltung definierter Cybersicherheitsanforderungen überprüft. Für den Fall von Sicherheitsvorfällen oder technischen Störungen sieht die Verordnung koordinierte Notfallmaßnahmen vor, die bis zur vorübergehenden Aussetzung einzelner Dienste reichen können. Für die pharmazeutische Industrie, Forschungseinrichtungen und weitere potenzielle Datennutzer gewinnt die frühzeitige Vorbereitung auf die neuen Anforderungen zunehmend an Bedeutung. Unternehmen sollten ihre IT-Architekturen, Datenstandards und Interoperabilitätskonzepte rechtzeitig überprüfen, um den zukünftigen Zugang zu europäischen Gesundheitsdatenräumen und grenzüberschreitenden Forschungsprojekten sicherzustellen. Die Durchführungsverordnung kann noch bis zum 29. September 2026 kommentiert werden.
02.09.2026
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Laut dem Gesundheitsmonitor von Pharma Deutschland nennen 32,0 Prozent der Befragten in Mecklenburg-Vorpommern die Krankenhausversorgung als einen herausfordernden medizinischen Bereich. Damit liegt das Land nahezu auf Bundesniveau (30,3 Prozent) und nimmt im Ländervergleich weder eine ausgeprägt positive noch eine auffällig kritische Position ein. Gegenüber dem Vorjahr haben die Sorgen jedoch leicht zugenommen: Im September 2025 bezeichneten noch 25,6 Prozent der Befragten die Krankenhausversorgung als kritischen Bereich. Innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns fällt die Einschätzung regional unterschiedlich aus. Besonders häufig werden Herausforderungen in Ludwigslust-Parchim genannt, wo 40,7 Prozent der Befragten die Krankenhausversorgung kritisch sehen. Auch in Vorpommern-Rügen (40,4 Prozent), Nordwestmecklenburg (37,0 Prozent) und in der Landeshauptstadt Schwerin (35,7 Prozent) liegen die Werte über dem Landesdurchschnitt. Vergleichsweise geringer ist die Sorge dagegen in der Mecklenburgischen Seenplatte (29,4 Prozent), im Landkreis Rostock (27,3 Prozent), in der Hansestadt Rostock (26,7 Prozent) sowie in Vorpommern-Greifswald (25,4 Prozent). Die bundesweiten Ergebnisse zeigen, dass die Sorgen um die Krankenhausversorgung mit steigender Bevölkerungsdichte tendenziell abnehmen. Besonders ausgeprägt sind Herausforderungen demnach in dünn besiedelten Regionen – eine Entwicklung, die für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner großen Fläche und vergleichsweise wenigen Einwohnerinnen und Einwohners besonders relevant ist. Nach Angaben der Landesregierung verfügte Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2025 über 37 Krankenhäuser an 74 Standorten mit insgesamt 10.222 verfügbaren Betten. Im absoluten Vergleich verfügt Mecklenburg-Vorpommern wegen seiner geringen Bevölkerungszahl über eine der kleineren Krankenhauskapazitäten der Länder. Pro Kopf gerechnet liegt das Land jedoch über dem Bundesdurchschnitt – mit rund 6,3 Betten je 1.000 Einwohner gegenüber bundesweit etwa 5,7. Zugleich steht die Krankenhausversorgung vor erheblichen Herausforderungen durch den demografischen Wandel. Prognosen zufolge könnte die Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern von aktuell etwa 1,63 Millionen Menschen auf etwa 1,47 Millionen im Jahr 2030 sinken. Gleichzeitig wird die Bevölkerung immer älter. Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren hat sich laut Demografieportal des Bundes und der Länder seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt und lag 2024 bei 28 Prozent. Bis 2050 könnte er laut Vorausberechnung auf 34 Prozent steigen. Damit wächst der Versorgungsbedarf, während die Zahl der potenziell erwerbstätigen Menschen sinkt. Vor diesem Hintergrund gewinnen internationale Fachkräfte weiter an Bedeutung. Bundesweit hatten zum 31. Dezember 2025 rund 16 Prozent der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte keine deutsche Staatsangehörigkeit. Schätzungen zufolge machten aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte 2024 rund 24 Prozent der gesamten Ärzteschaft aus. Auch Mecklenburg-Vorpommern ist auf diese Fachkräfte angewiesen: Medienberichten zufolge arbeiteten dort 2024 insgesamt 1.196 ausländische Ärztinnen und Ärzte – rechnerisch etwa jede siebte Ärztin beziehungsweise jeder siebte Arzt im Land. Mecklenburg-Vorpommern hat rund 1,6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die aktuelle Landesregierung wird von einer Koalition aus SPD und Die Linke getragen, Ministerpräsidentin ist Manuela Schwesig (SPD). Pharma Deutschland informiert im Rahmen seines Gesundheitsmonitors fortlaufend über die gesundheitspolitische Stimmungslage in Mecklenburg-Vorpommern im Vorfeld der Wahl am 20. September.
02.09.2026
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