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Vortragshinweis: Aktuelle und zukünftige Aufgaben in der Pflege
Im Gesundheitsversorgungs-HUB werden Themen aufgegriffen, die zukünftig für die Arzneimittelversorgung relevant sein können oder werden. Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerates, referiert im Rahmen der nächsten Sitzung des Gesundheitsversorgungs-HUBs am 9. September 2026 von 13.00 Uhr - 14.00 Uhr via Teams zum Thema: “Welche Veränderungen kommen auf die Pflege zu – Aktuelle und neue Aufgaben in der Pflege”. Es werden die derzeitigen Kompetenzen der Pflegeberufe erläutert und Ausblick gegeben auf zukünftige Leistungen, die in der Pflege in Zusammenspiel mit den anderen Akteuren im Gesundheitssystem erbracht werden können und in welchem Kontext sie in der Arzneimittelversorgung Ansprechpartner sein können. Zudem wird im Hinblick auf die Neustrukturierungen im Gesundheitssystem beleuchtet, welche gesetzlichen Änderungen und Rahmenbedingungen dazu erforderlich sind. Interessierte Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen erhalten die Möglichkeit, an dem Vortrag und der Diskussion mit Frau Vogler teilzunehmen. Sie können sich bereits jetzt für den Vortrag anmelden. Vortrag und Diskussion mit Christine Vogler Welche Veränderungen kommen auf die Pflege zu – Aktuelle und neue Aufgaben in der Pflege Zur Anmeldung
06.08.2026 Beitrag PD
G-BA: Aufforderung zum Vorschlag geeigneter digitaler medizinischer Anwendungen: DMP Asthma bronchiale
Der G-BA prüft in regelmäßigen Abständen bei Aktualisierung der Anforderungen an ein DMP die Aufnahme geeigneter digitaler medizinischer Anwendungen für das DMP. Der Unterausschuss DMP hat mit der Aktualisierung der Anforderungen an das DMP Asthma bronchiale begonnen und fordert die entsprechend gesetzlich legitimierten Organisationen auf, Vorschläge für die Ergänzung geeigneter DiMA für das DMP Asthma bronchiale einzureichen. Sofern Vorschläge eingereicht werden, sollten die entsprechenden nach dem 6. Kapitel § 4 Absatz 2 Nummer 5 der Verfahrensordnung genannten Kriterien für geeignete DiMA mit entsprechenden Nachweisen transparent belegt sein. Mitgliedsunternehmen, die geeignete digitale medizinische Anwendungen zur Kenntnis zu geben möchten, werden gebeten, sich mit ihren Vorschlägen bis spätestens 30. August 2026 bei Dr. Karl Sydow (sydow@pharmadeutschland.de ) zu melden, damit diese entsprechend fristgerecht an den G-BA eingereicht werden können.
06.08.2026 Beitrag PD
Festbeträge für neu in den Handel kommende Fertigarzneimittel
Neue Wirkstärke: Dexamethason (Gruppe 3, verschreibungspflichtig). Neue Packungsgröße: Kombinationen von Angiotensin-II-Antagonisten mit Calciumkanaklblockern und Hydrochlorothiazid (Gruppe 1, verschreibungspflichtig). Die Festbeträge und Zuzahlungsfreistellungsgrenzen sind ab dem 1. September 2026 anzuwenden.
06.08.2026 Beitrag PD
Zufriedenheit mit Gesundheitsinfrastruktur in der Hauptstadt
Gut sechs Wochen vor der Wahl zeigt eine aktuelle Civey-Umfrage für den Gesundheitsmonitor von Pharma Deutschland, dass 88,1 Prozent der Befragten aus Berlin mit der Apothekenversorgung zufrieden sind, lediglich 4,2 Prozent äußern Unzufriedenheit. Damit liegt Berlin deutschlandweit knapp an zweiter Stelle hinter Schleswig-Holstein. Diese Zufriedenheit ist im Vergleich zum Vorjahr (82,8 Prozent) deutlich gestiegen. Diese hohe Zufriedenheit spiegelt sich auch in der Einschätzung der persönlichen Medikamentenversorgung wider. Mit 29,9 Prozent ist der Anteil der Menschen, die sich Sorgen um ihre Versorgung mit Arzneimitteln machen, in Berlin so niedrig wie in keinem anderen Bundesland. Gleichzeitig zeigen die Umfrageergebnisse deutliche regionale Unterschiede: Während die Sorgen um die Medikamentenversorgung in vielen ostdeutschen Bundesländern vergleichsweise groß sind, fallen sie in westdeutschen Bundesländern geringer aus. Berlin nimmt hier eine Sonderstellung ein. Als dicht besiedelter Ballungsraum verfügt Berlin über eine umfangreiche Gesundheitsinfrastruktur mit zahlreichen Apotheken, Arztpraxen und Krankenhäusern. Hinzu kommen eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung und vergleichsweise kurze Wege zu medizinischen Angeboten. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine hohe Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen und eine größere Auswahl an Versorgungsangeboten als in vielen ländlich geprägten Regionen Deutschlands. Vor diesem Hintergrund spielt die Zukunft des Gesundheitswesens auch im Berliner Wahlkampf eine wichtige Rolle. Die gesundheitspolitische Agenda reicht von der weiteren Digitalisierung und Vernetzung der Versorgung über die Stärkung psychischer Gesundheitsangebote, die Entlastung von Notaufnahmen zu mehr Hitzeschutz und einer gerechten Versorgung in sozial benachteiligten Stadtteilen. Das Land Berlin hat rund 3,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und ist damit das am dichtesten besiedelte Bundesland. Die aktuelle Landesregierung besteht aus CDU und SPD, Regierender Bürgermeister ist Kai Wegner (CDU). Pharma Deutschland informiert im Rahmen seines Gesundheitsmonitors fortlaufend über die gesundheitspolitische Stimmungslage in Berlin vor der Wahl. Die nächste Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 20. September statt.
06.08.2026 Beitrag
51. Öffentliche Sitzung des G-BA
Sofern nicht abweichend beschrieben, wurden folgende Beschlüsse einstimmig mit Zustimmung der Patientenvertretung gefasst. 1. Frühe Nutzenbewertung (AM-RL, Anlage XII) Ergänzende Informationen zu den Beschlüssen der frühen Nutzenbewertung finden Sie in Kürze in der AMNOG-Übersicht im Mitgliederbereich unserer Webseite. Imipenem / Cilastatin / Relebactam Reserveantibiotikum Infektionen (Infektionskrankheiten) Beschluss: Zusatznutzen gilt als belegt Gemäß § 35a Abs. 1c SGB V gilt der Zusatznutzen eines Reserveantibiotikums, für das der G-BA eine Freistellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Nachweisen zum medizinischen Nutzen und zum medizinischen Zusatznutzen im Verhältnis zur zweckmäßigen Vergleichstherapie beschlossen hat, als belegt. Teplizumab Erstbewertung Diabetes mellitus Typ 1 (Stoffwechselkrankheiten). Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Grundlage der Bewertung war die placebokontrollierte RCT TN-10. Der G-BA stellt einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen fest. Sotatercept Neues AWG (Orphan Drug > 30 Mio.) Pulmonale arterielle Hypertonie Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Grundlage der Bewertung war die randomisierte, placebokontrollierte Phase-III-Studie ZENITH. Der G-BA stellte einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie fest. Pegcetacoplan Neues AWG (Orphan Drug) Immunkomplexvermittelte membranoproliferative Glomerulonephritis Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Der G-BA beschließt einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifzierbaren Zusatznutzen, da die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulasse. Pegcetacoplan Neues AWG (Orphan Drug) Komplement-3-Glomerulopathitis Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Der G-BA beschließt einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifzierbaren Zusatznutzen, da die wissenschaftliche Datengrundlage eine Quantifizierung nicht zulasse. Selumetinib Neues AWG (Orphan Drug > 30 Mio.) Neurofibromatose Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Die Bewertung basierte auf einer einarmigen Studie, wodurch eine direkte vergleichende Bewertung nur eingeschränkt möglich war, berichtete Frau Optendrenk. Aufgrund der Stellungnahme der Kliniker wurde allerdings die Verringerung des Tumorvolumens der Ziel-Läsionen als besonders relevant angesehen, da spontane Remissionen im natürlichen Krankheitsverlauf nicht zu erwarten seien. Trotz erheblicher Unsicherheiten wurde eine Verbesserung des therapeutischen Nutzens festgestellt. In Folge entschied der G-BA auf einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Zanidatamab Erstbewertung (Orphan Drug) Biliäres Karzinom. Beschluss: Anhaltspunkt, nicht quantifizierbar Keine Vergleichende Bewertung Indirekter vergleich ohne Brückenkomparator Für die Bewertung des Zusatznutzens lagen Ergebnisse der einarmigen Zulassungsstudie sowie ein indirekter Vergleich ohne Brückenkomparator vor. Die vorgelegten Daten ermöglichten aus Sicht des G-BA keine belastbare Quantifizierung des Zusatznutzens. In Folge entschied der G-BA auf einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen. Die nächste öffentliche Sitzung des G-BA findet am 20. August 2026 statt. Pharma Deutschland wird berichten.
06.08.2026 Beitrag PD
Selbstverständlich Selbstmedikation
Als Pharma Deutschland vertreten wir die Interessen der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie in unserem Land. Dabei engagieren wir uns seit mehr als 70 Jahren im Besonderen für die Selbstmedikation mit rezeptfreien Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Nicht zuletzt aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen sind wir überzeugt, dass mehr Eigenverantwortung, Selbstmedikation und Prävention einen entscheidenden Beitrag zur Finanzierung des Gesundheitswesens und zur medizinischen Ressourcenoptimierung leisten können. Bereits heute stellt die Selbstmedikation den ersten sicheren Schritt in der persönlichen Gesundheitsversorgung dar. Dazu erfahren die Patientinnen und Patienten durch die heilberufliche Beratung in Apotheken und Arztpraxen einen bedeutenden Mehrwert. Für die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitswesens und eine resiliente Gesellschaft ist die Selbstmedikation aber noch deutlich weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund findet am 23. September 2026 ab 10:00 Uhr (Einlass ab 09:30 Uhr) in einem exklusiven Format im Amplifier in Berlin (Gustav-Meyer-Allee 25) ein hochkarätig besetzter Summit statt. Seien Sie dabei und melden Sie sich an. Selbstverständlich Selbstmedikation In einem exklusiven Format diskutieren hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Ärzteschaft, Apothekerschaft, Kassen, Industrie, Medien und Wissenschaft, wie Selbstmedikation heute bereits zur Entlastung des Gesundheitssystems beiträgt – und welches zusätzliche Potenzial für eine zukunftsfähige, resiliente Gesundheitsversorgung in ihr steckt. Details & Anmeldung
06.08.2026 Beitrag
EU-Handelspolitik im Fokus: Auswirkungen auf die Pharmaindustrie
Bei der Sitzung am 4. März 2026 empfing der LV Europa Dr. Jan Schmitz (stellvertretender Chefökonom der DG TRADE, Europäische Kommission). Gemeinsam mit ihm diskutierten die Mitglieder das Thema „Die aktuelle Handelspolitik der Europäischen Union und ihre Implikationen für die Pharmaindustrie“. Im Mittelpunkt standen dabei die US-Zollpolitik, das MERCOSUR-Abkommen sowie die Handelsbeziehungen mit China.
06.08.2026 Beitrag
Austausch zu Pflege und Prävention: Claudia Moll MdB im Gespräch mit dem Landesverband NRW von Pharma Deutschland
Im Rahmen ihrer Sommertour hat die Regionalbeauftragte West von Pharma Deutschland, Nicole Westig, für den Landesverband NRW die SPD-Bundestagsabgeordnete und Pflegepolitikerin Claudia Moll in deren Wahlkreisbüro in Eschweiler besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle gesundheitspolitische Themen, insbesondere die Weiterentwicklung der Pflege und die Stärkung der Prävention. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das mit Spannung erwartete Pflegeneuordnungsgesetz, das im Herbst im Gesundheitsusschuss des Deutschen Bundestages beraten werden soll. Claudia Moll, die selbst viele Jahre als Altenpflegerin tätig war, setzt sich für die Kompetenzerweiterung von Pflegekräften ein. Denn: Pflegekräfte können mehr als sie dürfen. Pharma Deutschland unterstützt diesen Ansatz und spricht sich unter anderem dafür aus, die Verordnung bestimmter Arzneimittel durch Pflegekräfte zu ermöglichen. Ein weiteres großes Thema war die Notwendigkeit von mehr Prävention im Gesundheitswesen. Dabei zeigte sich die Abgeordnete offen für den von Pharma Deutschland vertretenen Ansatz der Selbstmedikation. Diese kann einen wichtigen Beitrag leisten, um Menschen mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu ermöglichen und das Gesundheitssystem zu entlasten.
06.08.2026 Beitrag
16 Parteien treten mit 398 Bewerbern bei der Landtagswahl an
Das Durchschnittsalter aller Bewerberinnen und Bewerber beträgt den Statistikern zufolge 46,8 Jahre. Der älteste Bewerber gehöre mit 80 Jahren der Gartenpartei an. Die drei jüngsten Kandidierenden seien 19 Jahre alt und gehörten zu SPD, FDP und Grünen. Die Frauen und Männer, die Abgeordnete im Landtag werden wollen, gehören ganz verschiedenen Berufsgruppen an. 53 Personen kommen eigenen Angaben zufolge aus den Bereichen Verwaltung, Unternehmensorganisation, kaufmännische Dienstleistungen, Handel und Vertrieb. 32 arbeiten als Pädagoginnen und Pädagogen, 25 sind im Gesundheitswesen tätig. Zwölf Bewerberinnen und Bewerber studieren aktuell, drei haben ihre Schullaufbahn noch nicht beendet. 16 Kandidierende haben einen Doktortitel, wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt.
05.08.2026 Beitrag
Versorgungssicherheit mit Blutplasma und Plasmaderivaten in Deutschland
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollten mit ihrer Kleinen Anfrage klären, wie sicher die Versorgung Deutschlands mit Blutplasma und Plasmaderivaten aktuell ist, wie die Bundesregierung bestehende Risiken bewertet und welche Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Resilienz geplant oder bereits umgesetzt wurden. Folgende Kernaussagen können getroffen werden: Die Versorgung mit Blutplasma und Plasmaderivaten wird von der Bundesregierung derzeit als stabil eingeschätzt, Hinweise auf eine Mangelsituation liegen nicht vor. Die Zahl der Plasmaspenden ist seit 2020 deutlich gestiegen (+49 %), während die Vollblutspenden leicht zurückgegangen sind. Besonders die Zahl der Neuspenderinnen und Neuspender hat abgenommen. Deutschland ist der größte Anbieter von Plasma zur Herstellung von Plasmaderivaten innerhalb der EU. Gleichzeitig besteht weiterhin eine Abhängigkeit von wenigen international tätigen Unternehmen und von Importen. In den vergangenen fünf Jahren wurden zwölf Lieferengpässe bei sechs plasmabasierten Wirkstoffen gemeldet. Betroffen waren insbesondere Immunglobuline sowie einzelne Gerinnungs- und Fibrinogenpräparate. Die Bundesregierung setzt vor allem auf die Stärkung der Spenderbasis, ein kontinuierliches Monitoring der Versorgungslage, die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Blut sowie die Umsetzung europäischer Vorgaben zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Im Rahmen des geplanten Gesundheitssicherstellungsgesetzes und der SoHO-Verordnung sollen zusätzliche Maßnahmen zur Krisenvorsorge und zur Sicherung der Versorgung mit Blut und Blutprodukten entwickelt werden. Das Forschungsprojekt KRIOS soll die Krisenresilienz des Blutversorgungssystems stärken und die Versorgung mit Blutprodukten auch in Ausnahmesituationen absichern.
05.08.2026 Beitrag PD
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