Pharmaunternehmen in Deutschland Pharmaunternehmen sichern die Arzneimittelversorgung, schaffen Jobs und treiben Innovationen voran. Die Seite gibt einen kompakten Überblick über Branche, Aufgaben und Bedeutung in Deutschland. Die Pharmaunternehmen stehen für eine Schlüsselindustrie in Deutschland: Mehrere hundert Firmen forschen, produzieren und vertreiben Arzneimittel, sichern Arbeitsplätze und treiben Innovationen im Gesundheitswesen voran. Die Unternehmen arbeiten dabei eng mit allen wichtigen Playern der Branche zusammen – darunter Forschungseinrichtungen, Kliniken, Arztpraxen, Apotheken, Krankenkassen sowie Patientinnen- und Patientenorganisationen –, um Menschen zuverlässig mit sicheren, wirksamen und bezahlbaren Medikamenten zu versorgen. Was sind Pharmaunternehmen? Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel und Impfstoffe – mit dem Ziel, Krankheiten zu verhindern, zu lindern oder zu heilen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Die zentralen Aufgaben von Pharmaunternehmen sind: Forschung und Entwicklung : Pharmaunternehmen suchen nach neuen Wirkstoffen, verbessern bestehende Therapien und entwickeln neue Darreichungsformen. Zulassung und Studien : Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, führen die Pharmaunternehmen gemeinsam etwa mit wissenschaftlichen Einrichtungen präklinische Prüfungen und mehrere Phasen klinischer Studien durch. Produktion und Qualitätssicherung : Unternehmen stellen Arzneimittel unter strengen Vorgaben wie Good Manufacturing Practice (GMP) her und sichern Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit durch umfangreiche Kontrollen und Qualitätsmanagement. Versorgung und Distribution : Sie sorgen dafür, dass Arzneimittel kontinuierlich verfügbar sind und über Großhandel, Apotheken und Kliniken die Patientinnen und Patienten erreichen. Information und Sicherheit im Markt : Pharmaunternehmen stellen Fachinformationen für Ärztinnen, Apotheker und andere Gesundheitsberufe bereit und überwachen nach Markteinführung laufend Nebenwirkungen (Pharmakovigilanz). Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland? In Deutschland gibt es laut Erhebung des Statistischen Bundesamtes etwa 670 pharmazeutische Unternehmen (Stand 2023). Über 84 % dieser Unternehmen sind Kleinst‑, Klein- oder mittlere Unternehmen (KMU). Mehr als die Hälfte davon sind Mitglied bei Pharma Deutschland. Welche Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland? Die deutsche Pharmalandschaft ist sehr vielfältig – von international tätigen Großkonzernen über hochspezialisierte mittelständische Hersteller bis hin zu Generikaherstellern. Beispiele großer Pharma- und Biopharma-Unternehmen: Bayer, Leverkusen Boehringer Ingelheim, Ingelheim Merck KGaA, Darmstadt Beispiele starker Generika- und OTC-Hersteller STADA Arzneimittel AG, Bad Vilbel Hexal AG / Sandoz, Holzkirchen, mehrere Standorte Ratiopharm / Teva, Ulm, Berlin Berlin-Chemie AG, Berlin Wichtige ausländische Konzerne mit großem Deutschland-Geschäft Pfizer Deutschland GmbH, Berlin und Freiburg Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main Novartis Pharma GmbH, Nürnberg Pharma Deutschland bietet auf seiner Website eine umfangreiche Übersicht seiner Mitgliedsunternehmen und macht damit die Vielfalt der pharmazeutischen Industrie in Deutschland sichtbar Welche wirtschaftliche Bedeutung haben Pharmaunternehmen in Deutschland? Pharmaunternehmen sind eine Schlüsselindustrie für Deutschland: Sie schaffen hochqualifizierte Jobs, erwirtschaften überdurchschnittliche Wertschöpfung, investieren stark in Forschung und stärken damit den Hightech‑Standort: Beschäftigung : In der deutschen Pharmaindustrie arbeiten mehr als 130.000 Menschen, vor allem in Forschung, Entwicklung und Produktion. Jeder Arbeitsplatz in der Pharmaindustrie erzeugt zusätzliche Jobs in vor- und nachgelagerten Bereichen Wertschöpfung : Die Branche trägt mit rund 30 Milliarden Euro pro Jahr direkt zur Bruttowertschöpfung bei und gehört damit zu den produktivsten Industriezweigen. Forschung, Investitionen und Innovation : Die Pharmaindustrie gilt als forschungsintensivste Branche in Deutschland. Rund 17 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung. Export und Außenhandel : Deutsche Pharmaunternehmen erzielen ein Exportvolumen von über 60 Milliarden Euro jährlich und sind damit ein wichtiger Pfeiler der deutschen Exportwirtschaft. Gesundheit ist zugleich Grundlage wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit: Arzneimittel und Impfstoffe helfen, dass Menschen länger gesund arbeiten können – das stützt Produktivität, soziale Sicherungssysteme und langfristig den Wohlstand. Welche Jobs bieten Pharmaunternehmen in Deutschland? Pharmaunternehmen in Deutschland bieten ein breites Spektrum an Jobs – von Labor und Produktion über Zulassung und Sicherheit bis hin zu Datenanalyse, Politikdialog und Marketing. Rund 60 % der Beschäftigten in der pharmazeutischen Industrie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, gut 30 % ein Fach‑ oder Hochschulstudium, etwa 10 % sind angelernte Kräfte. Die Zukunftsperspektiven der Branchen werden als sehr gut eingeschätzt: Viele Unternehmen bilden selbst aus – etwa zur/zum Pharmakant, Chemielaborantin oder Industriekaufmann/-frau – und suchen kontinuierlich naturwissenschaftliche, technische und kaufmännische Fachkräfte. Kernbereiche und typische Berufe: Forschung & Entwicklung (F&E) : Apotheker, Pharmazeutinnen, Chemiker, Biologinnen, Mediziner, pharmazeutische Wissenschaftlerinnen, Data Scientists, Bioinformatiker Klinische Forschung : Clinical Research Associate (CRA), Clinical Project Manager, Medical Advisor, Study Nurse; Planung und Durchführung klinischer Studien Produktion & Technik : Pharmakantinnen, Chemikanten, Ingenieurinnen für Pharmatechnik, Produktions- und Prozesstechniker, Instandhaltung, Supply-Chain- und Logistik-Fachkräfte Qualität & Sicherheit : Qualitätskontrolle (QC), Qualitätssicherung (QA), „Qualified Person“ (Sachkundige Person), Expertinnen für Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz, Drug Safety) Zulassung & Regulierung : Regulatory Affairs Manager, Fachleute für Arzneimittelzulassung und Lifecycle-Management von Produkten Medizinische, kommunikative und datengetriebene Rollen Medical Affairs & Medizinische Leitung : Medical Manager, Medical Director, Medical Scientific Liaison (MSL); Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Ärztinnen und Unternehmen Wissenschaftskommunikation & Public Affairs : Corporate Affairs, Policy-/Government Affairs, Kommunikation, Medical Writing; Dialog mit Politik, Medien und Fachkreisen Daten & Digitalisierung : Data Scientists, Data Engineers, Business-Intelligence-Developer, Spezialistinnen für digitale Gesundheitsanwendungen und Patienten-Apps Vertrieb, Marketing und Marktzugang Außendienst & Vertrieb : Pharmareferentinnen, Klinikreferenten, Key-Account-Manager; Information von Ärztinnen und Kliniken Marketing & Market Access : Brand Manager, Market-Access-Manager, Pricing- und Erstattungsexpertinnen, Patient-Engagement-Manager Kaufmännische Berufe : Industrie- und Bürokaufleute, Controlling, Einkauf, HR, IT, Recht; ähnlich wie in anderen Industrien, aber mit Gesundheitsfokus Mit wem kooperieren Pharmaunternehmen in Deutschland? Pharmaunternehmen arbeiten in Deutschland mit zahlreichen Partnern eng zusammen – von Forschungseinrichtungen über Arztpraxen und Apotheken bis hin zu Politik, Krankenkassen und Patient:innenorganisationen. Wissenschaft und Forschung Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Institute (z. B. Helmholtz‑, Max‑Planck‑ oder Fraunhofer‑Institute) sind zentrale Partner bei der Wirkstoffforschung, klinischen Studien und der Entwicklung neuer Therapien. Unternehmen kooperieren zudem mit Biotech‑Start-ups und mittelständischen Hightech‑Firmen, um innovative Technologien – etwa mRNA, Zell‑ und Gentherapien oder digitale Gesundheitslösungen – schneller in die Versorgung zu bringen Ärzte und Ärztinnen, Apotheken und Selbstverwaltung Für eine gute Arzneimittelversorgung arbeiten Pharmaunternehmen mit Ärzt:innen, Krankenhäusern und medizinischen Fachgesellschaften zusammen, etwa bei Studien, Versorgungsprojekten oder Leitlinien. Enge Kooperation gibt es mit Apotheken und ihrem Großhandel, z. B. bei Lieferketten, Medikationsmanagement und der Einführung des E‑Rezepts; hier sind auch Kassenärztliche Vereinigungen sowie der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) wichtige Partner. Politik, Behörden und Selbstkontrolle Pharmaunternehmen stehen im kontinuierlichen Dialog mit Bundesregierung, Bundestag, Ländern und EU‑Institutionen, u. a. im Rahmen des Pharma‑ und Medizintechnikdialogs der Bundesregierung. Sie arbeiten mit Zulassungs‑ und Aufsichtsbehörden wie EMA, BfArM und PEI zusammen und unterliegen freiwilligen Kodizes – etwa des Vereins „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ (FSA) zur Zusammenarbeit mit Fachkreisen und Patientenorganisationen. Krankenkassen, Verbände und Allianzen Mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen kooperieren Unternehmen z. B. in Versorgungsverträgen, Disease‑Management‑Programmen oder bei digitalen Versorgungsprojekten. Häufig entstehen dazu regionale oder bundesweite Bündnisse. Über Verbände wie Pharma Deutschland vernetzen sich Unternehmen mit anderen Industrie‑ und Gesundheitsakteuren, um gemeinsame Positionen zu Versorgungssicherheit, Innovation und Standortpolitik zu entwickeln. Patientinnen und Patienten, Selbsthilfe und Zivilgesellschaft Pharmaunternehmen arbeiten mit Patientenorganisationen zusammen, etwa um Studien patientenzentrierter zu gestalten, Informationsmaterialien zu entwickeln oder Versorgungslücken sichtbar zu machen; diese Zusammenarbeit ist durch Kodizes streng reguliert. In Projekten zu seltenen Erkrankungen oder chronischen Volkskrankheiten engagieren sich Unternehmen gemeinsam mit Selbsthilfe, Politik und Fachkreisen, um die Rahmenbedingungen für Diagnose, Therapie und Versorgung nachhaltig zu verbessern. Welche Rolle nimmt Pharma Deutschland ein? Pharma Deutschland versteht sich als starke Stimme der pharmazeutischen Industrie in Deutschland. Als mitgliederstärkster Branchenverband vertritt Pharma Deutschland rund 400 Unternehmen – vom mittelständischen Hersteller bis zum international tätigen Konzern – und bringt deren Perspektiven gegenüber Politik, Behörden, Medien und Öffentlichkeit ein. Ziel von Pharma Deutschland ist es, die Rahmenbedingungen für eine verlässliche, innovative und bezahlbare Arzneimittelversorgung zu verbessern. Dafür bündelt der Verband die Positionen seiner Mitglieder, begleitet Gesetzgebungsverfahren und setzt sich für Versorgungssicherheit, resiliente Lieferketten, faire Wettbewerbsbedingungen, weniger Bürokratie und eine starke Anbietervielfalt ein.
21.08.2026
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Das Arzneimittelrecht ist nicht zuletzt wegen der häufigen Novellierungen komplizierter und unübersichtlicher geworden. Gerade für neue Mitarbeitende der pharmazeutischen Unternehmen ist es notwendig, vor der Betrachtung einzelner Aspekte einen Überblick über die Grundlagen des Arzneimittelrechts zu erhalten. Ziel des Seminars ist es daher, die Teilnehmenden in die Grundzüge des Arzneimittelgesetzes einzuführen. Angesprochen werden mit diesem Seminar aber auch alle Mitarbeitenden in pharmazeutischen Unternehmen, die unabhängig von ihrer speziellen Tätigkeit im Unternehmen und ihrer Vorbildung über kein oder nur ein begrenztes Grundwissen über das Arzneimittelrecht verfügen. Die Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung verlangt, dass der Erfolg von Schulungsmaßnahmen zu überprüfen ist. Hierzu hat Pharma Deutschland das E-Learning-Tool WiDiLearning entwickelt. Nach dem Seminar haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den entsprechend den Themen des Seminartages zusammengestellten Multiple-Choice-Test zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss kann mit dem Zertifikat eine Erfolgskontrolle direkt dokumentiert werden. Alle Teilnehmende erhalten im Nachgang zum Seminar eine E-Mail mit einem Link zur freiwilligen und kostenlosen Teilnahme am Wissenstest. Das Online-Seminar findet am 16. September 2026 von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Fachseminar Einführung in das Arzneimittelrecht Grundbegriffe des Arzneimittelrechts, Anforderungen an die Zulassung, Regelungen zur Abgabe von Arzneimitteln, Pharmakovigilanz, Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln Anmeldung & Programm
21.08.2026
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Pharmaindustrie in Bayern Vom Biotech-Cluster München bis zu traditionsreichen Mittelständlern in ganz Bayern: Der Freistaat ist einer der bedeutendsten Pharmastandorte Deutschlands – mit hoher Forschungsintensität, starkem Export und tausenden qualifizierten Arbeitsplätzen. Ein Überblick über Unternehmen, Berufe, Studienangebote, gesundheitspolitische Akteure und die Arbeit des Landesverbands Bayern von Pharma Deutschland. Bayerns Pharmaindustrie ist Leitbranche und Jobmotor für den Freistaat: Rund 35.000 Beschäftigte, starke Forschung an Hochschulen und in Unternehmen, milliardenschwere Exporte und Investitionen machen Bayern zu einem der wichtigsten Pharmastandorte Deutschlands. Wie sieht die Pharmaindustrie in Bayern aus? Die Pharmaindustrie in Bayern zählt bundesweit zu den stärksten Standorten für Arzneimittelforschung, -produktion und Biotechnologie. Das Bundesland vereint große forschende Pharmaunternehmen, etablierte mittelständische Hersteller und zahlreiche Biotech‑Start-ups. Wichtige Cluster liegen vor allem im Raum München mit einem der führenden Biotechnologie‑Cluster Europas, in dem Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen räumlich eng verzahnt sind. Die bayerischen Unternehmen sind stark im Bereich Forschung: Allein im Zeitraum 2017–2021 wurden mehr als 600 pharmazeutische Patentanmeldungen aus Bayern registriert. Damit liegt der Freistaat auf Platz 4 im Bundesländerranking. Was sind die größten Pharmaunternehmen in Bayern? Zu den größten Pharmaunternehmen mit wichtigen Standorten in Bayern zählen vor allem international tätige Konzerne und große Mittelständler. Große Konzerne mit Bayern-Standorten: Novartis / Sandoz (Hexal), Holzkirchen MSD Sharp & Dohme, Raum München GlaxoSmithKline (GSK) / Haleon, Raum München Bristol Myers Squibb, mehrere Standorte Daiichi Sankyo, Pfaffenhofen Große Mittelständler „made in Bayern“: Hexal AG, Holzkirchen Bionorica SE, Neumarkt i.d. OPf. HERMES ARZNEIMITTEL / Hermes Pharma, Pullach Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die Pharmaindustrie für Bayern? Die Pharmaindustrie ist für Bayern eine Leitbranche: Sie schafft hochqualifizierte und krisenfeste Jobs, bietet hohe Wertschöpfung und ist stark im Export. Beschäftigung und Wertschöpfung: In bayerischen Pharmaunternehmen arbeiten 2024 rund 35.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Die Bruttowertschöpfung der Branche liegt bei rund 5 Milliarden Euro pro Jahr und macht die Pharmaindustrie zu einer zentralen Säule des bayerischen Industriestandorts. Produktion und Export: Die Produktionsleistung pharmazeutischer Erzeugnisse in Bayern hat sich zwischen 2010 und 2023 etwa verdoppelt. Die Arzneimittelexporte des Freistaats erreichten 2024 ein Volumen von rund 9,8 Milliarden Euro – gegenüber 2010 sogar annähernd eine Verdreifachung. Forschung und Entwicklung: Rund 41.000 Menschen arbeiten in Bayern in der medizinischen Forschung, davon etwa 6.000 in der pharmazeutischen Industrie. Welche Jobs bieten Pharmaunternehmen in Bayern? Pharmaunternehmen in Bayern bieten ein breites Spektrum an Jobs – von Labor und Produktion über klinische Forschung bis hin zu Zulassung, IT, Vertrieb und Verwaltung. Naturwissenschaftliche und medizinische Berufe Forschung & Entwicklung: z.B. Pharmazeutinnen, Biologen, Chemiker, Biotechnologinnen, klinische Forscher, Medical Advisors Laborberufe: u.a. Chemielaborant, Biologielaborantin, technische Assistentinnen (MTA, BTA) Klinische Entwicklung & Pharmakovigilanz: z.B. Clinical Trial Manager, Clinical Research Associate, Drug-Safety-Manager Produktion, Technik und Qualität Industrielle Fertigung: Pharmakantin, Anlagenführer, Produktionsingenieurin, Produktionsleitung Qualitätssicherung und ‑kontrolle: Qualitätsmanager, Qualified Person, GMP‑/GxP‑Expertinnen, QA-/QC‑Mitarbeitende Technik & Supply Chain: Instandhaltung, Automatisierungstechnik, Supply‑Chain‑ und Logistikfunktionen Regulierung, Markt und Vertrieb Zulassung / Regulatory Affairs: Expertinnen für Arzneimittelrecht, Dossiers, Labeling und Behördenkommunikation Market Access & Gesundheitssystem: Fachleute für Erstattung, Preisbildung, G-BA-/GKV‑Prozesse Vertrieb & Marketing: Pharmareferenten, Key‑Account‑Manager, Produktmanagerinnen, Medical Science Liaisons Ausbildung, Studium und Quereinstieg Klassische Ausbildungsberufe: vor allem Pharmakantin, Chemielaborant, kaufmännische Berufe (Industrie‑, Bürokaufleute), technische Berufe Hochschulabschlüsse: Pharmazie, Chemie, Biochemie, Biotechnologie, (Bio‑)Medizin, Gesundheitsökonomie, Informatik und Ingenieurwissenschaften sind besonders gefragt Welche Hochschulen in Bayern bieten pharmazeutische Studiengänge an? In Bayern bieten vier Universitäten klassische pharmazeutische Studiengänge (Staatsexamen Pharmazie) an. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Julius-Maximilians-Universität Würzburg Ludwig-Maximilians-Universität München Universität Regensburg Zusätzlich gibt es in Bayern spezialisierte Studiengänge wie „Pharmaceutical Sciences“ (Bachelor/Master) an der LMU München oder Masterangebote mit pharmazeutischem Schwerpunkt (z.B. Medizinische Chemie in Regensburg). Welche wichtigen gesundheitspolitischen Institutionen gibt es in Bayern? In Bayern gibt es eine Reihe zentraler gesundheitspolitischer Akteure – von Ministerien über Fachbehörden bis zu Kammern und Verbänden. Im Kern geht es um Institutionen, die Gesundheitspolitik gestalten, den Öffentlichen Gesundheitsdienst organisieren und die Versorgung steuern. Staatliche Ministerien und Behörden: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) Öffentlicher Gesundheitsdienst und Landesämter Gesundheitsämter Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Bayerisches Landesamt für Pflege Selbstverwaltung und Kammern Unter der Rechtsaufsicht des Gesundheitsministeriums stehen zentrale Körperschaften der Selbstverwaltung: Bayerische Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Bayerische Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns Bayerische Landesapothekerkammer (BLAK) und Bayerischer Apothekerverband (BAV) Psychotherapeutenkammer, Tierärztekammer sowie weitere berufsständische Kammern Gesundheitswirtschaftliche und pharmabezogene Plattformen Bayerischer Pharmagipfel: Gemeinsame Dialogplattform der Staatsministerien für Gesundheit und für Wirtschaft Pharmainitiative Bayern: Zusammenschluss forschender Pharmaunternehmen im Freistaat Bündnis für Prävention / Masterplan Prävention: Netzwerk unter Federführung des Gesundheitsministeriums mit rund 150 Partnern (Kassen, Kammern, Kommunen, Hochschulen, Verbänden) Patientinnen und Patientenbeteiligung und Beauftragte Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Weitere Beauftragte, z.B. für Menschen mit Behinderung, Senioren, Ehrenamt) mit Schnittstellen zu Gesundheitsthemen Mit welchen Partnern kooperieren Pharmaunternehmen in Bayern? Pharmaunternehmen in Bayern arbeiten in dichten Netzwerken – mit Politik, Wissenschaft, Versorgungspartnern und anderen Branchen der Gesundheitswirtschaft: Wirtschaft : Kooperation in Clustern zu Themen wie Biotechnologie, Medizintechnik und Digital Health, um gemeinsame Projekte von der Idee bis zum marktreifen Produkt voranzutreiben Politik : Dialogformate und runde Tische gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie für Wirtschaft, z.B. Bayerischer Pharmagipfel Verbände : Enge Abstimmung u.a. mit Pharmainitiative Bayern, Pharma Deutschland (Landesverband Bayern) oder vfa‑Vertretung vor Ort Wissenschaft : Enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen (z.B. LMU, TU München, Würzburg, Erlangen‑Nürnberg, Regensburg) sowie Unikliniken bei Grundlagenforschung, klinischen Studien und Nachwuchsgewinnung Zudem gibt es regelmäßigen Austausch mit Ärzteschaft, Kassenärztlicher Vereinigung, Apotheken, Krankenhäusern, Krankenkassen und Versicherern. Welche Rolle nimmt Pharma Deutschland in der Pharmalandschaft Bayern ein? Pharma Deutschland ist in Bayern die zentrale Stimme der industriellen Arzneimittelhersteller – mit einem eigenen Landesverband Bayern , der die Interessen von derzeit 85 bayerischen Mitgliedsfirmen bündelt und in die Landes- und Bundespolitik trägt. Mit dem 2024 gegründeten Landesverband hat Pharma Deutschland eine Plattform geschaffen, über die die spezifischen Anliegen der bayerischen Pharmaunternehmen gezielt adressiert werden. Pharma Deutschland ist enger Gesprächspartner der bayerischen Staatsregierung und bringt dort die Sicht der Hersteller zu Themen wie Lieferengpässen, Standortbedingungen, Digitalisierung oder Preis- und Erstattungspolitik ein.
21.08.2026
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Klinische Studien: Garant für Sicherheit und Innovation in der Gesundheitsversorgung Klinische Studien sind die Grundlage medizinischer Innovation und Garant für die kontinuierliche Gewährleistung größtmöglicher Patientensicherheit. Neue Medikamente und Therapien werden hier systematisch auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft, schwerkranke Patientinnen und Patienten erhalten frühzeitig Zugang zu modernsten Therapien, zudem stärken Studien den Innovations‑ und Wirtschaftsstandort Deutschland. Politisch diskutiert werden rund um klinische Studien insbesondere Bürokratieabbau, Fachkräftemangel und Datenschutz. Zudem geht es um die Frage, wie Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass hochwertige Studien noch häufiger in Deutschland durchgeführt werden. Was sind klinische Prüfungen? In klinischen Prüfungen werden medizinische Innovationen – zum Beispiel ein neues Arzneimittel, eine Operationstechnik oder ein Diagnostikverfahren – unter klar definierten Bedingungen an Menschen untersucht. Ziel ist es, belastbar zu zeigen, welche Risiken und Nebenwirkungen auftreten. Was ist der Unterschied zwischen präklinischer und klinischer Forschung? Präklinische Forschung findet am Computer im Labor und in Tiermodellen statt. Ziel von präklinischer Forschung ist es zu klären, ob ein Ansatz grundsätzlich wirkt, welche Dosisbereiche sinnvoll sind und welche toxischen Effekte auftreten können, ohne Menschen einem unkalkulierbaren Risiko auszusetzen. Die präklinische Phase wirkt wie ein Filter: Von etwa 5.000–10.000 Substanzen erreichen oft nur rund 10 Wirkstoffe die klinische Testung, die Menschen dann direkt einbindet. Dafür müssen die zuvor gewonnen Daten belegen, dass ein Wirkstoff wahrscheinlich wirksam und hinreichend sicher für erste Anwendungen am Menschen ist. Wie laufen klinische Prüfungen ab? Arzneimittel-Studien laufen in vier Phasen ab, die jeweils unterschiedliche Ziele haben. Erst wenn eine Phase ausreichende Ergebnisse liefert, wird zur nächsten Phase übergegangen, wobei spätere Phasen auch teilweise überlappend durchgeführt werden können: Phase I mit zumeist wenigen Dutzend gesunden Freiwilligen: geprüft werden vor allem Sicherheit, Verträglichkeit, wie der Wirkstoff im Körper verteilt und abgebaut wird und welche Dosen grundsätzlich infrage kommen. Ziel ist nicht Heilung, sondern das grundsätzliche Sicherheitsprofil beim Menschen. Phase II mit etwa 100–300 Patientinnen und Patienten mit der Zielerkrankung: hier geht es um erste Daten zur Wirksamkeit, die optimale Dosierung und weitere Informationen zu Nebenwirkungen. Phase III mit Hunderten bis mehreren Tausend Erkrankte weltweit: Der neue Wirkstoff wird in der Regel mit Standardtherapie oder Placebo verglichen, um Wirksamkeit und Verträglichkeit möglichst genau zu belegen. Diese Daten bilden die Hauptgrundlage für die Zulassung. Phase IV , Studien nach der Zulassung im Versorgungsalltag: Sie liefern zusätzliche Informationen zu Langzeitsicherheit, seltenen Nebenwirkungen und zur Anwendung in bestimmten Subpopulationen wie älteren Menschen oder Kindern und Jugendlichen. Warum sind klinische Studien wichtig? Klinische Studien bilden die Grundlage für medizinischen Fortschritt sowie eine kontinuierlich sichere Versorgung von Patientinnen und Patienten. Ohne sie gäbe es praktisch kein einziges zugelassenes Medikament und deutlich weniger Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten gerade auch bei schweren Erkrankungen. Qualität und Sicherheit der Versorgung : Die in Studien gewonnenen Daten sind die Grundlage dafür, dass Behörden Wirksamkeit und Sicherheit eines Medikaments objektiv bewerten können – und basierend darauf sichere und hochwertige Behandlungsmethoden zulassen können. Nutzen für Patientinnen und Patienten : Bürgerinnen und Bürger profitieren insgesamt von einer kontinuierlich besseren Gesundheitsversorgung, für die klinische Studien die Grundlage sind. Zudem kann gerade für viele schwerkranke oder bis dato austherapierte Menschen die Teilnahme an einer klinischen Studie eine neue und zusätzliche Therapieoption sein. Bedeutung für den Forschungs‑ und Wirtschaftsstandort : Länder, in denen vielen Studie durchgeführt werden, können neue Therapien schneller einführen und Patientinnen und Patienten haben frühen Zugang zu neuen Heilungskonzepten. Durch klinische Studien entstehen zudem Arbeitsplätze, wissenschaftliche Netzwerke und ein positives Innovationsumfeld. Welche Bedeutung haben klinische Studien für Patientinnen und Patienten? Patientinnen und Patienten profitieren erheblich von klinischen Studien: Bessere Gesundheitsversorgung insgesamt : Klinische Studien sind die Grundlage, damit neue Therapien in die breite Versorgung kommen. Gleichzeitig lernen Ärztinnen und Ärzte im Rahmen von Studien früh, wie neue Medikamente optimal eingesetzt werden, und können das Wissen in der Versorgung anwenden. Zusätzliche Therapieoptionen : Klinischen Studien bieten insbesondere Menschen, bei denen die bisherigen Behandlungen nicht (mehr) ausreichend wirken oder als ausgereizt gelten, neue Möglichkeiten. Für sie kann die Teilnahme an einer Studie die buchstäblich letzte Chance auf Behandlung oder Heilung sein. Engmaschige Betreuung und Sicherheit : Studienteilnehmende werden meist intensiver überwacht als in der normalen Versorgung oder beim Off-Label-Use von Medikamenten. Es gibt häufigere Arztkontakte, detaillierte Untersuchungen und strukturierte Nachsorge. Das ermöglicht, Nebenwirkungen und Komplikationen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Selbstbestimmung und Information : Klinische Studien stärken die informierte Entscheidung von Patientinnen und Patienten. Über patientenfreundliche Informationsangebote und -portale können sich Betroffene gezielt über laufende Studien und potenzielle neue Behandlungsmöglichkeiten informieren. Welche gesetzlichen Regelungen gibt es zu klinischen Studien? In der EU und in Deutschland dürfen klinische Studien nur unter klar geregelten und streng überwachten Bedingungen stattfinden. Zum gesetzlichen Rahmen gehören unter anderem: Clinical Trials Regulation (CTR) : Die EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln gilt seit 2022 in der gesamten EU. Sie legt fest, wie klinische Prüfungen genehmigt, durchgeführt, überwacht und gemeldet werden dürfen – mit gemeinsamen Standards für Patientenschutz, Meldepflichten bei Nebenwirkungen und Transparenz in der EU‑Datenbank CTIS. Arzneimittelgesetz (AMG) : In Deutschland definiert das AMG unter anderem, welche klinischen und präklinischen Daten für eine Zulassung nötig sind und welche Anforderungen zum Schutz der Teilnehmenden gelten. Die Genehmigung von Arzneimittelprüfungen erfolgt durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. für Impfstoffe und biomedizinische Produkte durch das Paul‑Ehrlich‑Institut (PEI). Eine unabhängige Ethik‑Kommission ist immer am Genehmigungsverfahren beteiligt und in der Regel ist ihre zustimmende Bewertung Voraussetzung. Medizinforschungsgesetz (MFG) : Mit dem MFG von 2024 wurden Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für klinische Prüfungen in Deutschland beschleunigt und entbürokratisiert, bei unverändert hohen Sicherheitsstandards. Damit soll der Standort Deutschland für klinische Forschung attraktiver werden, ohne Abstriche beim Patientenschutz zu machen. Good Clinical Practice (GCP) : Klinische Studien müssen zudem nach den Regeln der „Guten Klinischen Praxis“ durchgeführt werden – einem international anerkannten Qualitätsstandard. Patientenrechte und Einwilligung : Ergänzend greifen allgemeine Patientenrechte insbesondere aus dem Patientenrechtegesetz, dem Standesrecht der Ärzteschaft und dem Datenschutzrecht. Hier setzen die Inhalte der Deklaration von Helsinki die ethischen Leitplanken für die Teilnahme von Ärztinnen und Ärzten an der klinischen Forschung. Wie kann man an klinischen Studien teilnehmen? Grundsätzlich kann jede Person an einer klinischen Studie teilnehmen, wenn sie die medizinischen Voraussetzungen erfüllt und freiwillig zustimmt. Ob jemand geeignet ist, wird über Ein- und Ausschlusskriterien festgelegt, etwa Alter, Diagnose, Krankheitsstadium, Vorerkrankungen, Begleitmedikamente oder Risikofaktoren wie Schwangerschaft. Bei Arzneimittelstudien gibt es zwei große Gruppen: Gesunde Freiwillige, vor allem in Phase I, um Verträglichkeit und Dosierung zu prüfen Patientinnen und Patienten mit einer bestimmten Erkrankung, insbesondere in Phasen II–IV Für besonders schutzbedürftige Personen (z.B. Kinder, Schwangere, Menschen mit eingeschränkter Entscheidungsfähigkeit) gelten zusätzliche gesetzliche Anforderungen und Schutzmechanismen. Interessierte können gezielt nach passenden Studien suchen, etwa über ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte, spezielle Online-Studienregister oder Informationsseiten von Kliniken. Ein typischer Ablauf, wenn man eine passende Studie gefunden hat, sieht wie folgt aus: Erste Kontaktaufnahme: Interessierte besprechen mit dem Studienzentrum oder mit ihrer behandelnden Ärztin, ihrem behandelnden Arzt, ob grundsätzlich eine Eignung besteht. Vorprüfung und Einschlusskriterien: Die Studienleitung checkt anhand von Akten, Fragebögen und ggf. ersten Untersuchungen, ob die Ein- und Ausschlusskriterien erfüllt sind. Aufklärungsgespräch: Studienärztinnen und -ärzte erklären Ziel, Ablauf, Vorteile, Risiken, Alternativen, Zeitaufwand und notwendige Untersuchungen und beantworten Fragen. Man erhält im Nachgang ein schriftliches Patienteninformationsblatt mit allen Informationen. Einwilligungserklärung: Wer teilnehmen möchte, unterschreibt je eine Einwilligung („informed consent“) zur Studienteilnahme und – separat – zur Nutzung der Gesundheitsdaten. Wichtig: Die Teilnahme ist freiwillig, die Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Eingangsuntersuchung („Screening“): Vor offiziellem Start erfolgen eine gründliche körperliche Untersuchung, Bluttests und ggf. weitere diagnostische Verfahren, um die Eignung endgültig zu bestätigen. Studienbesuche und Behandlung: Während der Studie nimmt man an geplanten Visiten teil, erhält die Prüfbehandlung oder Vergleichstherapie, und es werden regelmäßig Wirksamkeit und Sicherheit überwacht. Alle Untersuchungen richten sich nach einem vorgegebenen Prüfplan (Protokoll). Nachbeobachtung: Oft gibt es eine Zeit nach Ende der eigentlichen Behandlung, in der Kontrolltermine stattfinden, um Langzeitwirkungen und Sicherheit zu erfassen. Was sind Vor- und Nachteile einer Teilnahme an klinischen Studien? Die Teilnahme an einer klinischen Studie kann große Chancen bieten, bringt aber auch Risiken und Belastungen mit sich. Ob die Vorteile überwiegen, hängt stark von der persönlichen Situation, der Erkrankung und eigenen Prioritäten ab. Lediglich freiwillige Teilnehmer an Phase I Prüfungen dürfen neben der Kompensation ihrer Auslagen eine zusätzliche Aufwandsentschädigung erhalten. Mögliche Vorteile und Chancen: Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer leisten einen wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt, von denen spätere Patientengenerationen profitieren. Patientinnen und Patienten erhalten durch klinische Studien Zugang zu innovativen Therapien, die mitunter erst Jahre später in der Regelversorgung ankommen. Teilnehmende profitieren von einem besonders hohen Behandlungsniveau, etwa durch sehr engmaschige medizinische Betreuung. Teilnehmende erhalten mehr Informationen über die eigene Erkrankung, etwa über Laborwerte und Untersuchungen, die in der Routineversorgung nicht durchgeführt werden. Mögliche Nachteile und Risiken: Bei Teilnehmenden können unbekannte oder stärkere Nebenwirkungen auftreten, da neue Medikamente noch nicht umfassend erforscht oder Nebenwirkungen sehr selten sind. Der individuelle Nutzen einer Therapie für Patientinnen und Patienten kann sehr unterschiedlich sein und ist nicht garantiert. Die Teilnahme an klinischen Studien kostet Zeit etwa für zusätzliche Visiten, Fragebögen und Untersuchungen. Die Unsicherheit, ob die neue Behandlung wirkt und wie gut sie vertragen wird, kann für Patientinnen und Patienten emotional belastend sein. Wie werden Teilnehmende bei klinischen Prüfungen geschützt? Teilnehmende an klinischen Prüfungen werden durch ein ganzes Bündel aus Gesetzen, unabhängiger Kontrolle und praktischen Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Ziel ist immer, Nutzen und Risiko verantwortbar zu halten und die Rechte der Patientinnen und Patienten zu sichern: Gesetzliche Vorgaben : In der EU und in Deutschland regeln verschiedene Gesetze die Durchführung von klinischen Prüfungen (s. oben) mit dem Ziel, die Sicherheit von Teilnehmenden zu gewährleisten. Unabhängige Ethikkommissionen : Bevor eine klinische Prüfung beginnen darf, muss eine Genehmigung durch die zuständige Bundesoberbehörde vorliegen, bei der auch eine unabhängige Ethikkommission eingebunden wird. Ihre Aufgabe dabei ist es, zu prüfen, ob die Prüfung ethisch vertretbar ist, ob Nutzen und Risiko angemessen sind, die Aufklärung verständlich erfolgt und besonders schutzbedürftige Gruppen ausreichend geschützt werden. Informierte Einwilligung („Informed Consent“) : Ein zentraler Schutzmechanismus ist die Einwilligung nach umfassender Aufklärung durch eine Ärztin oder Arzt. Potenzielle Teilnehmende müssen vorab verständlich über Ziel, Ablauf, mögliche Nutzen und Risiken, Alternativen, Datenschutz und ihre Rechte informiert werden und ausreichend Zeit zum Nachdenken erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig und die erteilte Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Medizinische Überwachung und Sicherheitsregeln : Während der Studie wird der Gesundheitszustand der Teilnehmenden engmaschig überwacht. Der Prüfplan enthält klare Kriterien, bei welchen unerwünschten Ereignissen die Dosis angepasst, die Behandlung unterbrochen oder die Studie für einzelne Teilnehmende oder insgesamt beendet wird. Behörden und Ethikkommissionen können bei Sicherheitsbedenken jederzeit eingreifen. Versicherung und Entschädigung : In Deutschland verpflichtet das Arzneimittelgesetz die Auftraggeber bei fast allen klinischer Prüfungen, eine spezielle Probandenversicherung abzuschließen. Diese Versicherung entschädigt Teilnehmende, wenn es zu studienbedingten gesundheitlichen Schäden kommt. Datenschutz und Vertraulichkeit : Während der Studie werden personenbezogene Daten streng vertraulich behandelt. In der Regel werden sie pseudonymisiert, sodass auswertende Stellen keine direkten Rückschlüsse auf die Person ziehen können. Wer führt klinische Studien durch? Klinische Studien werden gemeinsam von mehreren Akteuren getragen. Initiiert, organisiert und finanziert wird eine klinische Studie in der Regel durch einen sogenannten Sponsor, etwa ein forschendes Pharmaunternehmen, eine Universitätsklinik oder auch eine öffentliche Einrichtung oder Stiftung. Das Gesetz erlaubt auch, das sich mehrere Unternehmen diese Aufgabe teilen, die sogenannte Co-Sponsorenschaft. Der Sponsor entwickelt das Studienkonzept, stellt das Prüfmedikament bereit, kümmert sich um Genehmigungen, Versicherung, Qualitätskontrolle und die Veröffentlichung der Ergebnisse. Der Sponsor finet und beauftragt zudem Studienzentren, die die eigentliche Durchführung am Menschen übernehmen. Das können Krankenhäuser, Universitätskliniken oder niedergelassene Praxen sein. Dort sind Prüfärztinnen und -ärzte für die medizinische Betreuung der Teilnehmenden, die Umsetzung des Studienprotokolls und die Dokumentation der Daten vor Ort verantwortlich. Eine wichtige Rolle spielen zudem Study Nurses und Studienkoordinatorinnen und -koordinatoren, die an den Studienzentren arbeiten. Sie organisieren Termine, begleiten Aufklärungsgespräche, überwachen Medikamentengaben, erfassen Daten und sind wichtige Ansprechpersonen für Patientinnen und Patienten. Teile der Aufgaben des Sponsors können auch an sogenannte Auftragsforschungsinstitute (Engl. Contract Research Organisation – CRO) delegiert werden, die Verantwortung bleibt jedoch jederzeit beim Sponsor. Inwieweit tragen klinische Studien zum Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland bei? Klinische Studien tragen wesentlich dazu bei, dass Deutschland als Innovations- und Wirtschaftsstandort in der Medizin konkurrenzfähig bleibt. Klinische Studien gelten als „Innovationsmaschinen“. In Ländern mit einer hohen Anzahl an Studien werden neue Therapien früher eingesetzt, Standards schneller aktualisiert und Ärztinnen und Ärzte sammeln früh praktische Erfahrung mit innovativen Wirkstoffen. Patientinnen und Patienten erhalten häufiger die Möglichkeit, frühzeitig an neuen Therapien teilzuhaben – oft Jahre vor der regulären Zulassung. Zudem ist klinische Forschung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Deutschland geben forschende Pharmaunternehmen pro Jahr für Forschung und Entwicklung aus, ein erheblicher Teil entfällt auf klinische Studien. Diese Ausgaben schaffen direkte Arbeitsplätze in Unternehmen, Studienzentren und Hochschulen sowie indirekte Jobs bei Dienstleistern, IT‑Firmen, Laboren und Logistik. Welche politischen Themen werden rund um klinische Studien diskutiert? Rund um klinische Studien wird in Deutschland sehr intensiv politisch diskutiert. Die wichtigsten Themen sind: Standortattraktivität und Bürokratie : Studien zeigen, dass Deutschland bei industriegesponserten klinischen Studien deutlich an Boden verloren hat. Branche und Wissenschaft kritisieren vor allem langwierige Genehmigungsprozesse, komplexe Verträge zwischen Kliniken und Unternehmen sowie hohe bürokratische Belastungen für Ärztinnen und Ärzte. Finanzierung, Spargesetze und Arzneimittelpolitik : Verbände warnen, dass bestimmte Sparmaßnahmen – etwa im GKV‑Finanzstabilisierungsgesetz oder bei der Nutzenbewertung – den Anreiz für neue klinische Studien hierzulande mindern, da sich Innovationen schlechter refinanzieren lassen. Fachkräftemangel : Es fehlen insbesondere Study Nurses, Studienkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie ärztliches Personal. Digitalisierung, Gesundheitsdaten und Datenschutz : Viele Akteure sehen strenge, aber uneinheitliche Datenschutzregeln in Deutschland, fehlende Datenstandards und analoge Prozesse als Hemmnisse für Studienrekrutierung und Auswertung. Zugang für Patientinnen und Patienten und Öffentlichkeitsarbeit : Auch der Zugang zu Studien ist ein politisches Thema. Noch immer wissen viele Patientinnen und Patienten gar nicht, welche Studien für sie infrage kämen. Was fordert Pharma Deutschland zu klinischen Studien? Pharma Deutschland betont, dass klinische Studien vor allem dort initiiert werden, wo verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und innovationsfreundliche Strukturen bestehen. Aus Sicht des Verbandes braucht es daher eine Arzneimittelpolitik, die die Bedeutung der klinischen Forschung und Entwicklung anerkennt und stärkt, sowie verlässliche Regeln für die nachfolgende Einbindung in die frühe Nutzenbewertung (AMNOG). Ebenso wichtig sind aus Sicht von Pharma Deutschland schlankere, schnellere und praxistaugliche Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie sowie eine bessere personelle Ausstattung der Studienstandorte. Zusätzlich sollte die Ausbildung von Fachkräften gezielt gefördert werden, damit klinische Forschung in Deutschland langfristig leistungsfähig bleibt. Quelle: Verband der forschenden Arzneimittel-Hersteller (vfa) „Deutschland ist bei der Anzahl industriegesponserter klinischer Studien im internationalen Vergleich in den letzten Jahren stark abgerutscht. Gründe dafür sind langwierige Genehmigungsprozesse, komplexe Verträge zwischen Kliniken und Unternehmen sowie ausufernde Bürokratie.“ Dr. Andreas Franken Stabsstelle Elektronische Verfahren / Klinische Forschung Pharma Deutschland Faktenpapier Forschung & Entwicklung Wie pharmazeutische Forschung hilft, neue Wirkstoffe zu entwickeln, Versorgung zu sichern und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als High-Tech-Standort zu fördern – von der klinischen Studie bis zur Marktreife. Mehr erfahren Klinische Prüfungen Standardvertragsmuster für Sponsor, Prüfzentrum und CRO Standardvertragsmuster klinische Prüfungen für Sponsoren, Prüfzentren und Auftragsforschungsinstitute (CROs) Mehr erfahren
21.08.2026
Seite
AM\1348819DE.docx PE791.891v01-00
DE In Vielfalt geeint DE
Europäisches Parlament
2024-2029
Ausschuss für öffentliche Gesundheit
2025/0404(COD)
28.7.2026
ÄNDERUNGSANTRÄGE
616 - 857
Entwurf eines Berichts
Oliver Schenk
(PE787.987v01-00)
Änderung der Verordnungen (EU) 2017/745 und (EU) 2017/746 zwecks
Vereinfachung der Vorschriften über Medizinprodukte und In-vitro-
Diagnostika und Reduzierung des mit ihnen verbundenen Aufwands sowie
Änderung der Verordnung (EU) 2022/123 hinsichtlich der Unterstützung der
Expertengremien für Medizinprodukte durch die Europäische Arzneimittel-
Agentur und Änderung der Verordnung (EU) 2024/1689 hinsichtlich der in
ihrem Anhang I enthaltenen Liste der Harmonisierungsrechtsvorschriften der
Union
Vorschlag für eine Verordnung
(COM(2025)1023 – 2025/0404(COD))
PE791.891v01-00 2/185 AM\1348819DE.docx
DE
AM_Com_LegReport
AM\1348819DE.docx 3/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 616
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
7. Zusätzlich zu den ihnen in anderen
Bestimmungen dieser Verordnung und der
Verordnung (EU) 2017/746 übertragenen
Aufgaben können die Expertengremien
insbesondere folgende Aufgaben
wahrnehmen:
7. Zusätzlich zu den ihnen in anderen
Bestimmungen dieser Verordnung und der
Verordnung (EU) 2017/746 übertragenen
Aufgaben unterstützen die
Expertengremien die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
und die Kommission bei folgenden
Aufgaben:
Or. en
Begründung
Expertengremien sollten wissenschaftliche, klinische und technische Beratung leisten – die
Regulierungsbefugnis bleibt über die Koordinierungsgruppe Medizinprodukte bei den
Mitgliedstaaten („unterstützende“ Aufgaben, nicht unabhängige Aufgaben). Die Aufnahme
von Patientenvertretern mit Erfahrung im Krankheitsbereich als Vollmitglieder erhöht die
Legitimität und reale Relevanz nach dem EMA-Modell.
Änderungsantrag 617
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 7 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(a) der Kommission, der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
den Mitgliedstaaten oder den Benannten
Stellen im Zusammenhang mit der
Durchführung dieser Verordnung oder der
Verordnung (EU) 2017/746
wissenschaftliche, klinische, technische
(a) wissenschaftliche, klinische und
technische Beratung im Zusammenhang
mit der Durchführung dieser Verordnung
oder der Verordnung (EU) 2017/746
leisten;
PE791.891v01-00 4/185 AM\1348819DE.docx
DE
und regulatorische Beratung leisten;
Or. en
Änderungsantrag 618
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 8 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
8a. Personen mit eigener Erfahrung,
die zur Arbeit von Expertengremien
gemäß den Absätzen 4 oder 5 beitragen,
werden zu Bedingungen vergütet, die den
für andere Sachverständige geltenden
Bedingungen entsprechen, und haben
Zugang zu den Schulungen, Unterlagen
und der Unterstützung, die für eine
wirksame Teilnahme erforderlich sind.
Or. en
Änderungsantrag 619
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106b – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1. Die EMA leistet im Auftrag der
Kommission den nach dieser Verordnung
und der Verordnung (EU) 2017/746
benannten nationalen zuständigen
Behörden wissenschaftliche, technische
und administrative Unterstützung, um den
Erfahrungsaustausch, die Zusammenarbeit
und die Koordinierung zu erleichtern, mit
dem Ziel, eine einheitliche Anwendung
1. Die EMA leistet im Auftrag der
Kommission den nach dieser Verordnung
und der Verordnung (EU) 2017/746
benannten nationalen zuständigen
Behörden administrative Unterstützung,
um den Erfahrungsaustausch, die
Zusammenarbeit und die Koordinierung zu
erleichtern, mit dem Ziel, eine einheitliche
Anwendung dieser Verordnungen
AM\1348819DE.docx 5/185 PE791.891v01-00
DE
dieser Verordnungen sicherzustellen,
insbesondere in folgenden Bereichen:
sicherzustellen, insbesondere in folgenden
Bereichen:
Or. en
Änderungsantrag 620
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106b – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1. Die EMA leistet im Auftrag der
Kommission den nach dieser Verordnung
und der Verordnung (EU) 2017/746
benannten nationalen zuständigen
Behörden wissenschaftliche, technische
und administrative Unterstützung, um den
Erfahrungsaustausch, die Zusammenarbeit
und die Koordinierung zu erleichtern, mit
dem Ziel, eine einheitliche Anwendung
dieser Verordnungen sicherzustellen,
insbesondere in folgenden Bereichen:
1. Die EMA leistet im Auftrag der
Kommission den nach dieser Verordnung
und der Verordnung (EU) 2017/746
benannten nationalen zuständigen
Behörden administrative Unterstützung,
um den Erfahrungsaustausch, die
Zusammenarbeit und die Koordinierung zu
erleichtern, mit dem Ziel, eine einheitliche
Anwendung dieser Verordnungen
sicherzustellen, insbesondere in folgenden
Bereichen:
Or. it
Begründung
Mit Artikel 106b wird die Rolle der EMA bei der Bestimmung der Produkte trotz der Stärkung
der Koordinierungsgruppe Medizinprodukte und der Einrichtung eines neuen
Expertengremiums erweitert, wodurch die Verfahren komplexer werden. Da ihr Mandat
hauptsächlich Arzneimittel betrifft, sollte die EMA in Grenzfällen im Zusammenhang mit
nicht-pharmakologischen Produkten nur technische und administrative Unterstützung ohne
Entscheidungsbefugnisse leisten, um Rechtssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
zu schützen.
Änderungsantrag 621
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/745
PE791.891v01-00 6/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 106a – Absatz 1 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
a) rechtlicher Status von Produkten
und Klassifizierung von Produkten gemäß
den Artikeln 4, 4a, 51, 51a und 51b der
vorliegenden Verordnung sowie den
Artikeln 3, 3a, 47, 47a und 47b der
Verordnung (EU) 2017/746;
entfällt
Or. it
Änderungsantrag 622
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 a – Absatz 1 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(a) rechtlicher Status von Produkten
und Klassifizierung von Produkten gemäß
den Artikeln 4, 4a, 51, 51a und 51b der
vorliegenden Verordnung sowie den
Artikeln 3, 3a, 47, 47a und 47b der
Verordnung (EU) 2017/746;
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 623
Kristoffer Storm
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 106b – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(da) Produkte, die als integralen
Bestandteil einen Stoff enthalten, der bei
separater Verwendung als Arzneimittel im
AM\1348819DE.docx 7/185 PE791.891v01-00
DE
Sinne von Artikel 1 Nummer 2 der
Richtlinie 2001/83/EG gemäß Artikel 1
Absatz 8 und Artikel 1 Absatz 9 dieser
Verordnung gelten würde, einschließlich
der Koordinierung mit den Benannten
Stellen, den zuständigen nationalen
Behörden und gegebenenfalls der
Operativen Gruppe der EMA für
Kombinationsprodukte, um die
einheitliche Anwendung der
einschlägigen allgemeinen Sicherheits-
und Leistungsanforderungen gemäß
Anhang I dieser Verordnung in Bezug
auf den Medizinprodukt-Teil eines
solchen Produkts in der gesamten Union
zu gewährleisten und den Austausch von
wissenschaftlichem und regulatorischem
Fachwissen während des gesamten
Lebenszyklus solcher Produkte zu
erleichtern.
Or. en
Änderungsantrag 624
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 87
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106b – Absatz 1 – Buchstabe d a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1a. Produkte, die als integralen
Bestandteil einen Stoff enthalten, der bei
separater Verwendung als Arzneimittel im
Sinne von Artikel 1 Nummer 2 der
Richtlinie 2001/83/EG gemäß Artikel 1
Absatz 8 und Artikel 1 Absatz 9 dieser
Verordnung gelten würde, einschließlich
der Koordinierung mit den Benannten
Stellen, den zuständigen nationalen
Behörden und gegebenenfalls der
Operativen Gruppe der EMA für
Kombinationsprodukte, um die
einheitliche Anwendung der
einschlägigen allgemeinen Sicherheits-
PE791.891v01-00 8/185 AM\1348819DE.docx
DE
und Leistungsanforderungen gemäß
Anhang I dieser Verordnung in Bezug
auf den Medizinprodukt-Teil eines
solchen Produkts in der gesamten Union
zu gewährleisten und den Austausch von
wissenschaftlichem und regulatorischem
Fachwissen während des gesamten
Lebenszyklus solcher Produkte zu
erleichtern.
Or. en
Begründung
Artikel 117 überschneidet sich mit den Anforderungen, die derzeit in den allgemeinen
Arzneimittelvorschriften enthalten sind – dieselbe Verpflichtung in zwei Gesetzen führt zu
Unklarheiten und einem doppelten Befolgungsaufwand. Durch seine Streichung wird die
Doppelung beseitigt (die Anforderung bleibt in den allgemeinen Arzneimittelvorschriften
bestehen). Mit dem neuen Artikel 106b Absatz 1 Buchstabe e erhält die EMA eine
ausdrückliche Koordinierungsfunktion im Rahmen ihrer Operativen Gruppe für
Kombinationsprodukte: zentrale Anlaufstelle („One-Door-Entry“), einheitliche Anwendung
der grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen sowie kürzere, besser
vorhersehbare Überprüfungen. Rund 20 % der Anträge auf Zulassung von Arzneimitteln bei
der EMA betreffen Kombinationsprodukte.
Änderungsantrag 625
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 90
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 108a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Europäische Kommission kann mit
Behörden von Drittländern und mit
internationalen Organisationen
administrative Vereinbarungen zum Zweck
der regulatorischen Zusammenarbeit im
Bereich der Medizinprodukte und In-vitro-
Diagnostika schließen, die Folgendes
umfassen:
Die Europäische Kommission kann nach
Zustimmung des Rates der Europäischen
Union mit Behörden von Drittländern und
mit internationalen Organisationen
administrative Vereinbarungen zum Zweck
der regulatorischen Zusammenarbeit im
Bereich der Medizinprodukte und In-vitro-
Diagnostika schließen, die Folgendes
umfassen:
Or. fr
AM\1348819DE.docx 9/185 PE791.891v01-00
DE
Begründung
Die von der Kommission unterzeichneten administrativen Vereinbarungen über die
internationale Zusammenarbeit könnten für die Mitgliedstaaten rechtsverbindlich sein, die
daher gemäß dem Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit und Artikel 13 EUV in den
Beschluss einbezogen werden sollten.
Änderungsantrag 626
Michele Picaro, Ruggero Razza
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 90 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 110
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(90a) Artikel 110 wird gestrichen.
Or. en
Änderungsantrag 627
Michele Picaro, Ruggero Razza
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 90 b (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 110a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(90b) Es wird folgender Artikel 110a
eingefügt:
Artikel 110a
Verarbeitung personenbezogener Daten
im Rahmen der unter diese Verordnung
fallenden Tätigkeiten
1. Die Verarbeitung personenbezogener
Daten, einschließlich Gesundheitsdaten
und genetischer Daten, im Einklang mit
den Verpflichtungen aus dieser
Verordnung erfolgt gemäß Artikel 6
Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung
(EU) 2016/679. Bei besonderen
PE791.891v01-00 10/185 AM\1348819DE.docx
DE
Kategorien personenbezogener Daten
erfolgt sie gemäß Artikel 9 Absatz 2
Buchstabe j der genannten Verordnung
mit den Garantien nach Artikel 89
Absatz 1 für die in Absatz 2 Buchstabe a
genannten Zwecke und gemäß Artikel 9
Absatz 2 Buchstabe i für die übrigen in
Absatz 2 genannten Zwecke, soweit dies
erforderlich ist, um hohe Qualitäts- und
Sicherheitsstandards für Medizinprodukte
und In-vitro-Diagnostika zu
gewährleisten.
2. Die Verarbeitung erfolgt, soweit
erforderlich, zu folgenden Zwecken:
a) Durchführung und Verwaltung [der
klinischen Prüfungen/der
Leistungsstudien], einschließlich
Genehmigung, Überwachung,
Aufzeichnung und Meldung
schwerwiegender unerwünschter
Ereignisse und Produktmängel,
Übermittlung des Berichts und
Archivierung der Stammdatei;
b) Überwachung nach dem
Inverkehrbringen, einschließlich der
klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen, der Nachbeobachtung
der Leistung nach dem Inverkehrbringen
und der in dieser Verordnung
vorgesehenen Berichte;
c) Vigilanz, einschließlich Aufzeichnung,
Meldung und Management
schwerwiegender Vorkommnisse und
Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld
sowie Meldung von Trends;
d) Cybersicherheit vernetzter Geräte,
einschließlich der Meldung aktiv
ausgenutzter Schwachstellen und
schwerwiegender
Cybersicherheitsvorfälle;
e) Identifizierung und Rückverfolgbarkeit
von Produkten und Wirtschaftsakteuren
sowie die Befüllung von Eudamed und
der anderen in dieser Verordnung
vorgesehenen elektronischen Systeme.
AM\1348819DE.docx 11/185 PE791.891v01-00
DE
Die Kategorien personenbezogener Daten
und betroffener Personen werden für [die
klinischen Prüfungen/die
Leistungsstudien] im genehmigten
Prüfplan und für die übrigen Zwecke in
den in dieser Verordnung vorgesehenen
Planungs- und Managementdokumenten
angegeben.
3. Personenbezogene Daten werden für
den in den einschlägigen Bestimmungen
dieser Verordnung vorgeschriebenen
Zeitraum gespeichert. Die gemäß Absatz 2
erhobenen Daten dürfen von demselben
Verantwortlichen gemäß Artikel 6
Absatz 1 Buchstabe e der Verordnung
(EU) 2016/679 und im Einklang mit der
in Absatz 1 genannten Grundlage gemäß
Artikel 9 Absatz 2 für andere [klinische
Prüfungen/Leistungsstudien], für die
klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen und die
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen sowie für
Forschungsarbeiten zur Gewährleistung
hoher Qualitäts-, Sicherheits- und
Leistungsstandards für Produkte
weiterverarbeitet werden, vorbehaltlich
der Pseudonymisierung, der Einrichtung
geeigneter Governance-Strukturen, der
Vertraulichkeitspflichten des Personals
und der Unterrichtung der betroffenen
Personen.
4. Die Verantwortlichen treffen geeignete
und spezifische Maßnahmen zum Schutz
der Rechte und Freiheiten der betroffenen
Personen gemäß den Artikeln 5, 24, 25,
32 und gegebenenfalls 89 der Verordnung
(EU) 2016/679, darunter insbesondere:
a) die Pseudonymisierung
personenbezogener Daten und die
Einführung technischer und
organisatorischer Maßnahmen, die
geeignet sind, ihre Integrität,
Vertraulichkeit und einen kontrollierten
Zugang zu gewährleisten, einschließlich
der Vertraulichkeitspflichten des
Personals; die Verarbeitung unmittelbar
PE791.891v01-00 12/185 AM\1348819DE.docx
DE
identifizierbarer Daten ist nur zulässig,
wenn dies zur Erreichung des verfolgten
Zwecks erforderlich ist;
b) die Übermittlung personenbezogener
Daten an die zuständigen Behörden der
Mitgliedstaaten, die Kommission und die
Benannten Stellen ausschließlich in dem
zur Wahrnehmung ihrer jeweiligen
Aufgaben erforderlichen Umfang, in der
Regel in pseudonymisierter Form;
c) die Angabe der weiteren spezifischen
technischen und organisatorischen
Maßnahmen in den in Absatz 2
genannten Planungs- und
Managementdokumenten.
5. Abweichend von Artikel 9 Absatz 4 der
Verordnung (EU) 2016/679 dürfen die
Mitgliedstaaten in Bezug auf die
Verarbeitung personenbezogener Daten,
einschließlich Gesundheitsdaten und
genetischer Daten, die gemäß dem
vorliegenden Artikel erfolgt, keine
weiteren Bedingungen, einschließlich
Beschränkungen und spezifischer
Bestimmungen, beibehalten oder
einführen.
Or. en
Änderungsantrag 628
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 94
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 116
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(94) Artikel 116 wird gestrichen. entfällt
Or. en
Änderungsantrag 629
AM\1348819DE.docx 13/185 PE791.891v01-00
DE
Kristoffer Storm
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 94 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 117
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(94a) Artikel 117 wird gestrichen.
Artikel 117 .
Änderung der Richtlinie 2001/83/EG
Anhang I Abschnitt 3.2 Nummer 12 der
Richtlinie 2001/83/EG erhält folgende
Fassung:
12. Fällt ein Produkt gemäß Artikel 1
Absatz 8 Unterabsatz 2 oder Absatz 9
Unterabsatz 2 der Verordnung (EU)
2017/745 des Europäischen Parlaments
und des Rates (*1) in den
Geltungsbereich dieser Richtlinie, enthält
der Zulassungsantrag, sofern verfügbar,
die Ergebnisse der Bewertung der
Konformität des Medizinprodukt-Teils mit
den grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen gemäß Anhang I
der genannten Verordnung, die in der
EU-Konformitätserklärung des
Herstellers oder in der von einer
Benannten Stelle ausgestellten
einschlägigen Bescheinigung, die es dem
Hersteller erlaubt, das Medizinprodukt
mit der CE-Kennzeichnung zu versehen,
enthalten sind.
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 630
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 94 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
PE791.891v01-00 14/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 117
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(94a) Artikel 117 wird gestrichen.
Änderung der Richtlinie 2001/83/EG
Anhang I Abschnitt 3.2 Nummer 12 der
Richtlinie 2001/83/EG erhält folgende
Fassung: 12. Fällt ein Produkt gemäß
Artikel 1 Absatz 8 Unterabsatz 2 oder
Absatz 9 Unterabsatz 2 der Verordnung
(EU) 2017/745 des Europäischen
Parlaments und des Rates (*) in den
Geltungsbereich dieser Richtlinie, enthält
der Zulassungsantrag, sofern verfügbar,
die Ergebnisse der Bewertung der
Konformität des Medizinprodukt-Teils mit
den grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen gemäß Anhang I
der genannten Verordnung, die in der
EU-Konformitätserklärung des
Herstellers oder in der von einer
Benannten Stelle ausgestellten
einschlägigen Bescheinigung, die es dem
Hersteller erlaubt, das Medizinprodukt
mit der CE-Kennzeichnung zu versehen,
enthalten sind.
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 631
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 96
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 121 – Absätze 1 a (neu), 1 b (neu) und 1 c (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Bei der Bewertung ist insbesondere
Folgendes zu prüfen:
(a) die Frage, ob die mit dieser
Verordnung eingeführten
AM\1348819DE.docx 15/185 PE791.891v01-00
DE
Vereinfachungsmaßnahmen
unbeabsichtigte Folgen für die Sicherheit
oder Leistung von Medizinprodukten, die
Wirksamkeit der Marktüberwachung, die
Vigilanz oder die Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder das allgemeine
Schutzniveau der öffentlichen Gesundheit
hatten;
(b) die Wirksamkeit der Maßnahmen zur
Vereinfachung des Rechtsrahmens und
zur Verringerung des
Verwaltungsaufwands für Hersteller,
Benannte Stellen und zuständige
Behörden, einschließlich ihrer
Auswirkungen auf die Effizienz der
Regulierung, die Rechtssicherheit und die
rechtzeitige Verfügbarkeit von
Medizinprodukten auf dem Unionsmarkt;
(c) die Auswirkungen der Senkung oder
Anpassung der Gebühren der Benannten
Stellen und anderer Maßnahmen zur
Verbesserung des Zugangs zur
Konformitätsbewertung, einschließlich
ihrer Auswirkungen auf die Kapazität,
Verfügbarkeit und geografische
Verteilung der Benannten Stellen,
insbesondere für Kleinstunternehmen
sowie für kleine und mittlere
Unternehmen;
(d) die Funktionsweise und Wirksamkeit
der im Rahmen dieser Verordnung
eingerichteten Reallabore, einschließlich
ihres Beitrags zu Innovation,
regulatorischem Lernen, regulatorischer
Konvergenz und der Entwicklung von
Leitlinien, gemeinsamen Spezifikationen,
Durchführungsrechtsakten oder
Legislativvorschlägen;
(e) die Wirksamkeit des Rahmens für
bewährte Technologien, einschließlich
seiner Auswirkungen auf die Effizienz der
Regulierung, die Innovation, den Zugang
für Patienten und die Sicherheit nach
dem Inverkehrbringen, und ob die
Zulassungskriterien angesichts der
wissenschaftlichen und technologischen
Entwicklungen weiterhin angemessen
PE791.891v01-00 16/185 AM\1348819DE.docx
DE
sind;
(f) die Anwendung des beschleunigten
Konformitätsbewertungspfads für
Produkte für seltene Erkrankungen und
bahnbrechende Produkte, einschließlich
seiner Auswirkungen auf den zeitnahen
Zugang für Patienten, die Innovation, die
Generierung klinischer Nachweise, die
klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen, die Patientensicherheit
und die Verfügbarkeit solcher Produkte in
der gesamten Union;
(g) die Auswirkungen der überarbeiteten
Klassifizierungsregeln für Software und
des vereinfachten Ansatzes für
Softwareänderungen mit geringem Risiko
auf Innovation, Regelungsaufwand,
Cybersicherheit, Patientensicherheit und
die Leistung softwarebasierter
Medizinprodukte, gegebenenfalls
einschließlich Software, die künstliche
Intelligenz beinhaltet;
(h) die Auswirkungen der Maßnahmen
zur Stärkung der Einbeziehung der
Interessenträger, einschließlich der
Beteiligung von Patienten, Angehörigen
der Gesundheitsberufe und ihren
Vertretungsorganisationen an der Arbeit
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, an Expertengremien,
Vigilanzaktivitäten und Eudamed, sowie
deren Beitrag zur Transparenz, Qualität
und Legitimität der regulatorischen
Entscheidungsfindung;
(i) die Funktionsweise von Eudamed,
einschließlich ihres Beitrags zu
Transparenz, Rückverfolgbarkeit,
Koordinierung zwischen den
Mitgliedstaaten, Zugang zu
Informationen für Patienten, Angehörige
der Gesundheitsberufe und die
Öffentlichkeit, sowie die Wirksamkeit
ihrer öffentlich zugänglichen Module;
(k) die Wirksamkeit der Maßnahmen zur
Verbesserung der Verfügbarkeit von
Medizinprodukten und zur Verhinderung
oder Minderung von Engpässen,
AM\1348819DE.docx 17/185 PE791.891v01-00
DE
einschließlich ihrer Auswirkungen auf die
Kontinuität der Versorgung mit kritischen
Medizinprodukten in der Union;
(j) die Auswirkungen der Maßnahmen zur
Erleichterung eines strukturierten
wissenschaftlichen, technischen und
regulatorischen Dialogs zwischen
Herstellern und Benannten Stellen auf
die Effizienz, Vorhersehbarkeit und
Qualität der
Konformitätsbewertungsverfahren unter
Wahrung der Unabhängigkeit,
Objektivität und Unparteilichkeit der
Benannten Stellen;
(k) die Frage, ob durch die mit dieser
Verordnung eingeführten Maßnahmen
ein angemessenes Gleichgewicht zwischen
der Erleichterung von Innovation und
Marktzugang und der Sicherstellung der
Generierung ausreichender klinischer
Nachweise während des gesamten
Lebenszyklus von Medizinprodukten
gewahrt wurde, unter anderem durch die
klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen und die Überwachung
nach dem Inverkehrbringen.
3. Die Bewertung stützt sich unter
anderem auf Informationen, die von den
Mitgliedstaaten, den zuständigen
Behörden, der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Expertengremien,
Benannten Stellen, Herstellern,
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patientenorganisationen und anderen
einschlägigen Interessenträgern
bereitgestellt werden, sowie auf über
EUDAMED verfügbare Daten.
4. Die Kommission macht die Ergebnisse
der Bewertung öffentlich zugänglich.
Gegebenenfalls fügt die Kommission dem
Bericht Legislativvorschläge zur
Änderung dieser Verordnung bei.
Or. en
PE791.891v01-00 18/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 632
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 96
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 121 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Frühestens am … [Amt für
Veröffentlichungen: bitte Datum einfügen
= fünf Jahre nach dem Geltungsbeginn
dieser Verordnung] nimmt die
Kommission eine Bewertung dieser
Verordnung vor und legt dem
Europäischen Parlament und dem Rat
einen Bericht über die wichtigsten
Ergebnisse vor.
Frühestens am … [Amt für
Veröffentlichungen: bitte Datum einfügen
= drei Jahre nach dem Geltungsbeginn
dieser Verordnung] nimmt die
Kommission eine Bewertung dieser
Verordnung vor und legt dem
Europäischen Parlament und dem Rat
einen Bericht über die wichtigsten
Ergebnisse vor. Im Rahmen dieser
Bewertung führt die Kommission eine
gründliche Folgenabschätzung in Bezug
auf Gehirn-Computer-Schnittstellen,
insbesondere solche mit künstlicher
Intelligenz, durch, um vor allem die
ethische Dimension, mögliche Risiken für
die geistige Integrität und die geistige
Freiheit sowie die therapeutischen
Perspektiven zu bewerten; sie übermittelt
ihren Bericht dem Europäischen
Parlament und dem Rat unter Angabe
etwaiger Bedingungen für das
Inverkehrbringen solcher Produkte.
Or. fr
Änderungsantrag 633
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 96
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 121 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Frühestens am … [Amt für
Veröffentlichungen: bitte Datum einfügen
Spätestens am … [Amt für
Veröffentlichungen: bitte Datum einfügen
AM\1348819DE.docx 19/185 PE791.891v01-00
DE
= fünf Jahre nach dem Geltungsbeginn
dieser Verordnung] nimmt die
Kommission eine Bewertung dieser
Verordnung vor und legt dem
Europäischen Parlament und dem Rat
einen Bericht über die wichtigsten
Ergebnisse vor.
= fünf Jahre nach dem Geltungsbeginn
dieser Änderungsverordnung] und
danach alle 10 Jahre nimmt die
Kommission eine Bewertung dieser
Verordnung vor und legt dem
Europäischen Parlament und dem Rat
einen Bericht über die wichtigsten
Ergebnisse vor. Bei der Bewertung wird
geprüft, ob durch die mit dieser
Verordnung eingeführten Maßnahmen
die gesetzten Ziele erreicht wurden und
gleichzeitig das in dieser Verordnung
vorgesehene hohe Schutzniveau für die
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern und anderen Personen
gewahrt bleibt.
Or. en
Änderungsantrag 634
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 96
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 121 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten und die Benannte
Stellen übermitteln der Kommission die für
die Ausarbeitung dieses Berichts
erforderlichen Informationen.“
Die Mitgliedstaaten, die Benannten
Stellen und erforderlichenfalls die
einschlägigen Interessenträger,
einschließlich Patienten- und
Verbraucherorganisationen, Angehörige
der Gesundheitsberufe und Hersteller,
übermitteln der Kommission die für die
Ausarbeitung dieses Berichts
erforderlichen Informationen.
Or. en
Änderungsantrag 635
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
PE791.891v01-00 20/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 2 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 2 – Nummer 78 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(78a) „vernetztes Produkt“ bezeichnet
ein aktives Produkt, dessen
Zweckbestimmung oder vernünftigerweise
vorhersehbare Verwendung eine direkte
oder indirekte logische oder physische
Datenverbindung zu einem Produkt oder
Netz umfasst, und zwar auf der
Grundlage der folgenden
Begriffsbestimmungen: „logische
Verbindung“, „physische Verbindung“
und „indirekte Verbindung“ gemäß
Artikel 3 der Verordnung (EU) 2024/2847
des Europäischen Parlaments und des
Rates.
Or. en
Änderungsantrag 636
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 2 – Buchstabe d a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 2 – Nummer 78 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(da) Es wird folgender Buchstabe
angefügt:
„Bahnbrechendes Produkt“ bezeichnet
ein bahnbrechendes Produkt im Sinne der
Verordnung (EU) 2017/745 (konsolidiert).
Or. en
Änderungsantrag 637
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
AM\1348819DE.docx 21/185 PE791.891v01-00
DE
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 2 – Buchstabe d b (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 2 – Nummer 78b (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(db) Es wird folgender Buchstabe
angefügt:
„Produkt für seltene Erkrankungen“
bezeichnet ein Produkt für seltene
Erkrankungen im Sinne der Verordnung
2017/745 (konsolidiert).
Or. en
Änderungsantrag 638
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 2 – Buchstabe d c (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 2 – Nummer 78c (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(dc) Es wird folgender Buchstabe
angefügt:
„Produkt für seltene Erkrankungen“
bezeichnet ein Produkt für seltene
Erkrankungen im Sinne der Verordnung
(EU) 2017/745 (konsolidiert).
Or. en
Änderungsantrag 639
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 3
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1. Die zuständigen Behörden der 1. Die zuständigen Behörden der
PE791.891v01-00 22/185 AM\1348819DE.docx
DE
Mitgliedstaaten koordinieren ihre
Tätigkeiten, wenn sie feststellen, ob ein
bestimmtes Produkt oder eine
Produktkategorie oder eine
Produktgruppe unter die
Begriffsbestimmung eines ‚In-vitro-
Diagnostikums‘ oder eines ‚Zubehörs für
ein In-vitro-Diagnostikum‘ fällt.
Mitgliedstaaten koordinieren ihre
Tätigkeiten, wenn sie feststellen, ob ein
bestimmtes Produkt, das bereits auf dem
Markt bereitgestellt wurde, unter die
Begriffsbestimmung eines ‚In-vitro-
Diagnostikums‘ oder eines ‚Zubehörs für
ein In-vitro-Diagnostikum‘ fällt.
Or. it
Begründung
Im Einklang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union muss der
rechtliche Status eines Produkts von Fall zu Fall beurteilt werden. Der Verweis auf
Produktkategorien oder Produktgruppen sollte daher gestrichen werden.
Änderungsantrag 640
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 3
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Ist eine zuständige Behörde eines
Mitgliedstaats nach Durchführung einer
Bewertung gemäß Artikel 89 der
Auffassung, dass ein Produkt, das gemäß
Artikel 18 mit der CE-Kennzeichnung
versehen ist, nicht in den
Anwendungsbereich dieser Verordnung
fällt, so konsultiert sie die zuständigen
Behörden der anderen Mitgliedstaaten zu
der von ihr beabsichtigten Maßnahme zur
Feststellung des rechtlichen Status des
betreffenden Produkts.
3. Verfügt eine zuständige Behörde
eines Mitgliedstaats nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Artikel 89 und
unter Berücksichtigung von Absatz 5a
über fundierte Nachweise, dass ein
Produkt, das gemäß Artikel 18 mit der CE-
Kennzeichnung versehen ist, nicht in den
Anwendungsbereich dieser Verordnung
fällt, so konsultiert sie die zuständigen
Behörden der anderen Mitgliedstaaten zu
der von ihr beabsichtigten Maßnahme zur
Feststellung des rechtlichen Status des
betreffenden Produkts.
Or. it
AM\1348819DE.docx 23/185 PE791.891v01-00
DE
Begründung
Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die zuständige Behörde, bevor sie den rechtlichen
Status eines bereits in Verkehr gebrachten Produkts in Frage stellt, über dokumentierte
Nachweise verfügt, die ihre Zweifel an der Bestimmung des Produkts untermauern.
Änderungsantrag 641
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 3
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3 – Absatz 5a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5a. Für Produkte, die mit der CE-
Kennzeichnung versehen sind und für die
eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung gemäß Artikel 48
beteiligt war, findet das in diesem Artikel
beschriebene Verfahren nur dann
Anwendung, wenn der betroffenen
zuständigen Behörde detaillierte
Nachweise dafür vorliegen, dass der
rechtliche Status des Produkts als In-
vitro-Diagnostikum ein unannehmbares
Risiko im Sinne des Artikels 89
Buchstabe a darstellt. Der rechtliche
Status des Produkts stellt an sich keinen
solchen Nachweis dar.
Or. it
Begründung
Um Rechtssicherheit für die Medizinprodukte- und IVD-Industrie zu schaffen und den Wert
des CE-Zertifikats als Konformitätsnachweis zu bekräftigen, sollte der rechtliche Status eines
bereits auf dem Markt befindlichen Produkts nur unter klar definierten Bedingungen und bei
einem unannehmbaren Risiko für die Patienten neu bewertet werden. Fehlen solche
Bedingungen, so gilt das CE-Zertifikat als Garantie für die Konformität des Produkts.
Änderungsantrag 642
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
PE791.891v01-00 24/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 3
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3 – Absatz 5b (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5b. Unter Berücksichtigung der in
Artikel 3 Absatz 4 genannten
Stellungnahme des Expertengremiums
kann ein Mitgliedstaat der Kommission
einen begründeten Antrag unterbreiten,
um feststellen zu lassen, ob ein
bestimmtes Produkt unter die
Begriffsbestimmung eines ‚In-vitro-
Diagnostikums‘ oder eines ‚Zubehörs für
ein In-vitro-Diagnostikum‘ fällt. Die
Kommission entscheidet über den
begründeten Antrag des Mitgliedstaats
oder von sich aus im Wege von
Durchführungsrechtsakten, die gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen werden. Die
Kommission kann das Expertengremium
um Klarstellungen ersuchen oder die
Stellungnahme zur weiteren Prüfung an
das Expertengremium zurückverweisen,
einschließlich in Fällen, in denen der
begründete Antrag eines Mitgliedstaats
neue wissenschaftliche oder technische
Fragen aufwirft.
Or. it
Begründung
Absatz 5aa wird aus Artikel 3a Absatz 3 verschoben, da er nur für bereits zertifizierte und in
Verkehr gebrachte Produkte gelten sollte, nicht für solche, die sich in der Entwicklung
befinden. Bei Uneinigkeit zwischen dem Hersteller und der Benannten Stelle liegt die
Verantwortung für die Bestimmung bei der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats, in dem
der Hersteller seine Niederlassung hat. Dadurch wird ein Eingreifen der Union vor der
Festlegung der technischen Merkmale und des Verwendungszwecks verhindert.
Änderungsantrag 643
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 3
AM\1348819DE.docx 25/185 PE791.891v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3 – Absatz 5c (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5c. Wird im Rahmen des
Koordinierungsmechanismus oder einer
nachfolgenden regulatorischen
Bewertung davon ausgegangen, dass für
dieses Produkt ein anderer rechtlicher
Status gilt, so bleiben die klinischen
Daten, die nichtklinischen Daten, die
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen und der Aufsichtsdaten
sowie alle anderen Nachweise, die sich
aus der Verwendung unter realen
Bedingungen ergeben und während des
Zeitraums, in dem das Produkt
rechtmäßig als In-vitro-Diagnostikum in
Verkehr gebracht wurde, generiert oder
erhoben wurden, zulässig und können für
spätere regulatorische Anträge oder
Bewertungen berücksichtigt werden,
sofern sie relevant und wissenschaftlich
fundiert sind.
Or. it
Begründung
Bei der Bewertung der Zuordnung eines Produkts mit einem anderen Status als dem eines In-
vitro-Diagnostikums sollte die zuständige Behörde prüfen, ob das Produkt alle geltenden
Anforderungen erfüllen kann, wobei klinische, nichtklinische, nach dem Inverkehrbringen
erhobene Daten, Aufsichtsdaten sowie Daten aus der Verwendung unter realen Bedingungen
zu berücksichtigen sind. Dadurch wird verhindert, dass die Neuklassifizierung das
Inverkehrbringen nach einem alternativen Rechtsrahmen de facto unmöglich macht.
Änderungsantrag 644
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 4
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.891v01-00 26/185 AM\1348819DE.docx
DE
1. Eine zuständige Behörde, eine
Benannte Stelle, ein Hersteller, ein
Entwickler eines Produkts oder die
Kommission kann einen begründeten
Antrag auf Abgabe einer Stellungnahme
durch ein Expertengremium gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu der Frage stellen, ob ein bestimmtes
Produkt oder eine Produktkategorie oder
Produktgruppe unter die
Begriffsbestimmung eines ‚In-vitro-
Diagnostikums‘ oder eines ‚Zubehörs für
ein In-vitro-Diagnostikum‘ fällt. Hält der
Antragsteller in einem solchen Antrag das
betreffende Produkt für ein In-vitro-
Diagnostikum, so ist im Antrag auch die
vorgeschlagene Klassifizierung des
Produkts gemäß Artikel 47 und
Anhang VIII anzugeben.
1. Eine zuständige Behörde kann
einen begründeten Antrag auf Abgabe
einer Stellungnahme durch ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 der
Verordnung (EU) 2017/745 zu der Frage
stellen, ob ein bestimmtes Produkt unter
die Begriffsbestimmung eines ‚In-vitro-
Diagnostikums‘ oder eines ‚Zubehörs für
ein In-vitro-Diagnostikum‘ fällt“. Hält der
Antragsteller in einem solchen Antrag das
betreffende Produkt für ein In-vitro-
Diagnostikum, so ist im Antrag auch die
vorgeschlagene Klassifizierung des
Produkts gemäß Artikel 47 und
Anhang VIII anzugeben.
Or. it
Begründung
Der Mechanismus sollte nur für In-vitro-Diagnostika gelten, die noch nicht CE-zertifiziert
oder in Verkehr gebracht wurden, da bereits in Verkehr gebrachte Produkte unter Artikel
3 fallen. Diese Einschränkung ermöglicht es, Probleme mit der Bestimmung vor der
Zertifizierung zu klären und so Rechtssicherheit und Berechenbarkeit zu gewährleisten. Das
Verfahren sollte nur von den zuständigen Behörden eingeleitet werden, ohne dass andere
Akteure, einschließlich des Entwicklers – ein Begriff, der in der Verordnung nicht definiert
ist –, eine direkte Rolle spielen.
Änderungsantrag 645
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 4
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 3a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Das Expertengremium gibt seine
Stellungnahme unverzüglich ab. Der
Antragsteller trägt der Stellungnahme des
Expertengremiums weitestgehend
2. Das Expertengremium gibt seine
Stellungnahme innerhalb von 60 Tagen
nach der Befassung ab. Der Antragsteller
trägt der Stellungnahme des
AM\1348819DE.docx 27/185 PE791.891v01-00
DE
Rechnung. Expertengremiums weitestgehend
Rechnung.
Or. fr
Änderungsantrag 646
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer i – Punkt 3
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Unterabsatz 1 – Buchstabe d
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3) Buchstabe d wird gestrichen. 3) Buchstabe d erhält folgende
Fassung:
d) die Gesundheitseinrichtung liefert in
ihrer Dokumentation eine Begründung
dafür, dass die spezifischen Erfordernisse
der Patientenzielgruppe nicht bzw. nicht
auf dem angezeigten Leistungsniveau
durch ein gleichartiges auf dem Markt
befindliches Produkt befriedigt werden
können;
Or. it
Begründung
Die größere Flexibilität für hausinterne Produkte wird begrüßt, aber der Übergang zu einer
gleichwertigen CE-Kennzeichnung sollte innerhalb von drei Jahren auf der Grundlage eines
Plans erfolgen, der die Kontinuität der Versorgung und die Patientensicherheit gewährleistet.
Die Frist von zehn Jahren ist zu lang. Ferner wird vorgeschlagen, Absatz 7 zu streichen, da
Änderungen der Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit in Anhang I weiterhin
dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren unterliegen sollten.
Änderungsantrag 647
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer i – Punkt 4
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Unterabsatz 1 – Buchstabe e
PE791.891v01-00 28/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(e) auf Ersuchen einer zuständigen
Behörde stellt die Gesundheitseinrichtung
der für sie zuständigen Behörde
Informationen über die Verwendung
solcher Produkte zur Verfügung, die auch
die Begründung gemäß Buchstabe a
umfassen;“
(e) auf Ersuchen einer zuständigen
Behörde stellt die Gesundheitseinrichtung
der für sie zuständigen Behörde
Informationen über die Verwendung
solcher Produkte sowie darüber, ob und in
welcher Weise diese an andere
Gesundheitseinrichtungen weitergegeben
werden, zur Verfügung, die auch die
Begründung gemäß Buchstabe a
umfassen;“
Or. en
Änderungsantrag 648
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer i – Punkt 4
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 2 – Nummern 78a (neu), 78b (neu) und 78c (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ea) Es werden folgende Nummern
angefügt:
(78) „Bahnbrechendes Produkt“
bezeichnet ein neuartiges Medizinprodukt
oder In-vitro-Diagnostikum, von dem
erwartet wird, dass es einen erheblichen
positiven klinischen Nutzen liefert,
- indem es im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen und dem Stand der Technik
eine erhebliche positive klinische
Wirkung auf Patienten oder die
öffentliche Gesundheit erzielt, oder
- indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind.
(79) „Produkt für seltene Erkrankungen“
bezeichnet ein Medizinprodukt, das für
eine Krankheit oder ein Leiden bestimmt
AM\1348819DE.docx 29/185 PE791.891v01-00
DE
ist, von der/dem in der Union nicht mehr
als 12 000 Personen pro Jahr betroffen
sind, und
- die verfügbaren alternativen
Behandlungs-, Diagnose- oder
Präventionsoptionen für diese
Krankheit/dieses Leiden unzureichend
sind oder
- das Produkt eine Option bietet, die im
Vergleich zu verfügbaren Alternativen
oder dem Stand der Technik einen
erwarteten klinischen Nutzen für die
Behandlung, Diagnose oder Prävention
dieser Krankheit/dieses Leidens liefert,
wobei sowohl produkt- als auch
patientenpopulationsspezifische Faktoren
berücksichtigt werden.
(79a) „In-vitro-Diagnostikum für seltene
Erkrankungen“ bezeichnet ein In-vitro-
Diagnostikum, das dazu bestimmt ist,
Informationen über eine Krankheit oder
ein Leiden zu liefern, die/das in der Union
bei nicht mehr als 5 von 10 000 Personen
pro Jahr auftritt, und
- die verfügbaren alternativen
Behandlungs-, Diagnose- oder
Präventionsoptionen für diese
Krankheit/dieses Leiden unzureichend
sind oder
- das Produkt im Vergleich zu den
verfügbaren Alternativen oder dem Stand
der Technik einen klinischen Nutzen
liefert.
(80) „Pädiatrisches Produkt“ bezeichnet
ein Medizinprodukt, das für die
Anwendung in der Altersgruppe bis
18 Jahre bestimmt ist. Möglicherweise
müssen weitere Faktoren berücksichtigt
werden.
Or. en
Begründung
Mit klaren und objektiven Definitionen werden transparente Zulassungskriterien für die
Regulierungsmaßnahmen festgelegt, die für diese Kategorien von Produkten gelten, wobei
PE791.891v01-00 30/185 AM\1348819DE.docx
DE
sichergestellt wird, dass solche Maßnahmen Produkten vorbehalten sind, die auf einen
ungedeckten medizinischen Bedarf, seltene Krankheiten oder Leiden oder bestimmte
pädiatrische Patientengruppen ausgerichtet sind. Dies trägt zu einem vorhersehbaren
Rechtsrahmen bei, der Innovationen unterstützt, ohne das in dieser Verordnung geforderte
hohe Schutzniveau für Gesundheit und Sicherheit zu beeinträchtigen.
Änderungsantrag 649
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer i – Punkt 5
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Buchstabe f – Ziffer iii
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
iii) eine Erklärung entweder darüber,
dass die Gesundheitseinrichtung nach der
unter Buchstabe c genannten Norm
akkreditiert ist, oder darüber, dass die
Produkte die einschlägigen grundlegenden
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
gemäß Anhang I erfüllen, und
gegebenenfalls Angaben – mit
entsprechender Begründung – darüber,
welche Anforderungen nicht vollständig
erfüllt sind;“
iii) eine Erklärung entweder darüber,
dass die Gesundheitseinrichtung nach der
unter Buchstabe c genannten Norm
akkreditiert ist, oder darüber, dass die
Produkte die einschlägigen grundlegenden
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
gemäß Anhang I erfüllen, und
gegebenenfalls Angaben – mit
entsprechender Begründung – darüber,
welche Anforderungen nicht vollständig
erfüllt sind. Die Anforderungen an die
Erklärung werden in der gesamten Union
auf harmonisierte Weise umgesetzt, um
ihre einheitliche Anwendung durch die
Mitgliedstaaten sicherzustellen und
gleichzeitig unnötige Doppelarbeit bei den
Konformitätsbewertungs- oder
Qualitätsüberprüfungsverfahren zu
vermeiden.“
Or. en
Änderungsantrag 650
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer i – Punkt 5
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Buchstabe f – Ziffer iii
AM\1348819DE.docx 31/185 PE791.891v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(iii) eine Erklärung entweder darüber,
dass die Gesundheitseinrichtung nach der
unter Buchstabe c genannten Norm
akkreditiert ist, oder darüber, dass die
Produkte die einschlägigen grundlegenden
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
gemäß Anhang I erfüllen, und
gegebenenfalls Angaben – mit
entsprechender Begründung – darüber,
welche Anforderungen nicht vollständig
erfüllt sind;“
(iii) eine Erklärung darüber, dass die
Gesundheitseinrichtung nach der unter
Buchstabe c genannten Norm akkreditiert
ist, und darüber, dass die Produkte die
einschlägigen grundlegenden Sicherheits-
und Leistungsanforderungen gemäß
Anhang I erfüllen, und gegebenenfalls
Angaben – mit entsprechender Begründung
– darüber, welche Anforderungen nicht
vollständig erfüllt sind;“
Or. en
Änderungsantrag 651
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer iii
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Unterabsatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Für die Zwecke von Unterabsatz 1
Buchstabe a stellen im Falle einer Abgabe
des Produkts an eine andere
Gesundheitseinrichtung die abgebende und
die empfangende Gesundheitseinrichtung
die Rückverfolgbarkeit des Produkts
sicher.
„Für die Zwecke von Unterabsatz 1
Buchstabe a stellen im Falle einer Abgabe
des Produkts an eine andere
Gesundheitseinrichtung die abgebende und
die empfangende Gesundheitseinrichtung
die Rückverfolgbarkeit des Produkts
sicher, gegebenenfalls auch durch
Aufzeichnung der einmaligen
Produktkennung (Unique Device
Identifier – UDI), der Identität der
übertragenden und der empfangenden
Gesundheitseinrichtungen sowie von
Informationen über eine etwaige
Wiederaufbereitung.
Or. en
Änderungsantrag 652
PE791.891v01-00 32/185 AM\1348819DE.docx
DE
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a – Ziffer iii
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Unterabsatz 1a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für die Zwecke von Unterabsatz 1
Buchstabe d kann die
Gesundheitseinrichtung ab dem
Zeitpunkt, zu dem sie davon Kenntnis
erlangt, dass die spezifischen
Erfordernisse der Patientenzielgruppe
durch ein auf dem Markt verfügbares
Produkt befriedigt werden können, ihr
Produkt für einen Zeitraum von
höchstens drei Jahren weiter herstellen
und verwenden.
Or. it
Begründung
Siehe Begründung zu Artikel 5 Absatz 5.
Änderungsantrag 653
Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe a a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 5 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
aa) In Absatz 5 erhält die Einleitung
folgende Fassung: „(5) Mit Ausnahme
der einschlägigen grundlegenden
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
gemäß Anhang I gelten die
Anforderungen dieser Verordnung nicht
für Produkte, die ausschließlich in
Gesundheitseinrichtungen hergestellt und
verwendet werden, die in der Union
ansässig sind, sofern alle folgenden
AM\1348819DE.docx 33/185 PE791.891v01-00
DE
Bedingungen erfüllt sind:“
Or. en
Begründung
The rapporteur's text opens the door to laboratories established outside the Union. This
creates risk for patients because EU competent authorities have no equivalent power to
inspect or enforce the applicable requirements against a laboratory established in a third
country.
Accreditation status alone does not establish that a third- country institution operates under a
regulatory framework with comparable oversight, enforcement powers, and patient safety
safeguards; it only confirms that the laboratory meets a technical standard, not that a
competent authority stands behind it.
The practical risk to patients is that a laboratory-developed test manufactured outside the
Union could reach EU patients via cross-border sample referral, with no EU or Member
State authority able to inspect the originating laboratory or enforce corrective action if
something goes wrong.
Änderungsantrag 654
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe b
Verordnung 2017/746
Artikel 5 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
7. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen gemäß Anhang I
an den wissenschaftlichen oder
technischen Fortschritt oder an
Entwicklungen auf internationaler Ebene
anzupassen oder Anforderungen in Bezug
auf neu entstehende Risiken oder
Technologien hinzuzufügen.
entfällt
Or. fr
PE791.891v01-00 34/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 655
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
7. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen gemäß Anhang I
an den wissenschaftlichen oder
technischen Fortschritt oder an
Entwicklungen auf internationaler Ebene
anzupassen oder Anforderungen in Bezug
auf neu entstehende Risiken oder
Technologien hinzuzufügen.
entfällt
Or. it
Begründung
Siehe Begründung zu Artikel 5 Absatz 5.
Änderungsantrag 656
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Bei der Annahme von
Durchführungsrechtsakten gemäß
Absatz 6 dieses Artikels, delegierten
Rechtsakten gemäß Absatz 7 dieses
Artikels oder gemeinsamen
Spezifikationen gemäß Artikel 9 dieser
Verordnung in Bezug auf Produkte, die
Hochrisiko-KI-Systeme im Sinne von
Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung
entfällt
AM\1348819DE.docx 35/185 PE791.891v01-00
DE
(EU) 2024/1689 des Europäischen
Parlaments und des Rates** darstellen
oder Hochrisiko-KI-Systeme als
Sicherheitskomponenten verwenden,
berücksichtigt die Kommission die in
Kapitel III Abschnitt 2 der genannten
Verordnung festgelegten Anforderungen.
Or. en
Änderungsantrag 657
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Bei der Annahme von
Durchführungsrechtsakten gemäß
Absatz 6 dieses Artikels, delegierten
Rechtsakten gemäß Absatz 7 dieses
Artikels oder gemeinsamen
Spezifikationen gemäß Artikel 9 dieser
Verordnung in Bezug auf Produkte, die
Hochrisiko-KI-Systeme im Sinne von
Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung
(EU) 2024/1689 des Europäischen
Parlaments und des Rates** darstellen
oder Hochrisiko-KI-Systeme als
Sicherheitskomponenten verwenden,
berücksichtigt die Kommission die in
Kapitel III Abschnitt 2 der genannten
Verordnung festgelegten Anforderungen.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 658
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe b
PE791.891v01-00 36/185 AM\1348819DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 5 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Bei der Annahme von
Durchführungsrechtsakten gemäß Absatz 6
dieses Artikels, delegierten Rechtsakten
gemäß Absatz 7 dieses Artikels oder
gemeinsamen Spezifikationen gemäß
Artikel 9 dieser Verordnung in Bezug auf
Produkte, die Hochrisiko-KI-Systeme im
Sinne von Artikel 6 Absatz 1 der
Verordnung (EU) 2024/1689 des
Europäischen Parlaments und des Rates**
darstellen oder Hochrisiko-KI-Systeme als
Sicherheitskomponenten verwenden,
berücksichtigt die Kommission die in
Kapitel III Abschnitt 2 der genannten
Verordnung festgelegten Anforderungen.
Bei der Annahme von
Durchführungsrechtsakten gemäß Absatz 6
dieses Artikels oder gemeinsamen
Spezifikationen gemäß Artikel 9 dieser
Verordnung in Bezug auf Produkte, die
Hochrisiko-KI-Systeme im Sinne von
Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung
(EU) 2024/1689 des Europäischen
Parlaments und des Rates** darstellen oder
Hochrisiko-KI-Systeme als
Sicherheitskomponenten verwenden,
berücksichtigt die Kommission die in
Kapitel III Abschnitt 2 der genannten
Verordnung festgelegten Anforderungen.
Or. fr
Änderungsantrag 659
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2019/746
Artikel 6 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
4. Ein Mitgliedstaat kann aus Gründen
des Schutzes der öffentlichen Gesundheit
von dem Erbringer eines Dienstes im Sinne
von Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe b der
Richtlinie (EU) 2015/1535 oder von dem
Erbringer einer Dienstleistung gemäß
Absatz 2 verlangen, seine Tätigkeit
einzustellen.
4. Ein Mitgliedstaat kann aus Gründen
des Schutzes der öffentlichen Gesundheit
von dem Erbringer eines Dienstes im Sinne
von Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe b der
Richtlinie (EU) 2015/1535 oder von dem
Erbringer einer Dienstleistung gemäß
Absatz 2 verlangen, seine Tätigkeit
einzustellen, wenn dies aus Gründen der
Sicherheit und der öffentlichen
Gesundheit gerechtfertigt und
verhältnismäßig ist.
Or. fr
AM\1348819DE.docx 37/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 660
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 7
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Unbeschadet der nationalen
Rechtsvorschriften über die Ausübung des
Arztberufs gilt Unterabsatz 1 auch für
Produkte, die für die Erbringung einer
Dienstleistung gemäß Artikel 6 Absatz 2
verwendet werden.
Unbeschadet der nationalen
Rechtsvorschriften über die Ausübung des
Arztberufs gilt Unterabsatz 1 auch für
Produkte, die für die Erbringung einer
Dienstleistung gemäß Artikel 6 Absatz 2
verwendet werden. Bei der Umsetzung
dieses Artikels führen die Mitgliedstaaten
keine vorherigen Kontroll- oder
Genehmigungssysteme für die Werbung
für Produkte ein oder erhalten diese
aufrecht, um den freien Warenverkehr
innerhalb der Union nicht zu behindern.
Die Mitgliedstaaten bleiben im Einklang
mit dem Unionsrecht und dem nationalen
Recht befugt, nachträglich tätig zu
werden, unter anderem durch das Verbot
oder die Sanktionierung von
Werbepraktiken, die die in diesem Artikel
festgelegten Anforderungen nicht
erfüllen.
Or. it
Begründung
Mit diesem Änderungsantrag sollen harmonisierte EU-Vorschriften für Werbung und
Angaben von In-vitro-Diagnostika beibehalten werden, um nationale Vorabgenehmigungs-
oder Notifizierungssysteme zu verhindern, die den Binnenmarkt fragmentieren würden. Ein
einheitlicher Rahmen verringert den Verwaltungsaufwand, wahrt die Anwendung von
Artikel 7 in der Phase nach dem Inverkehrbringen und sorgt für einheitlichere Kontrollen,
wodurch unterschiedliche Auslegungen und Wettbewerbsverzerrungen begrenzt werden.
Änderungsantrag 661
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
PE791.891v01-00 38/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 8
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 9 – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Sind keine harmonisierten Normen
vorhanden oder sind die einschlägigen
harmonisierten Normen nicht ausreichend
oder muss Belangen der öffentlichen
Gesundheit Rechnung getragen werden, so
kann die Kommission nach Anhörung der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
im Wege von Durchführungsrechtsakten
gemeinsame Spezifikationen (GS) für die
in dieser Verordnung festgelegten
Anforderungen erlassen, insbesondere in
Bezug auf die von den Herstellern zu
erstellenden Berichte und Pläne, die in
Anhang I aufgeführten grundlegenden
Sicherheits- und Leistungsanforderungen,
die in den Anhängen II und III aufgeführte
technische Dokumentation, die in den
Anhängen IX, X und XI festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren, die in
Anhang XIII festgelegte
Leistungsbewertung und die
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen oder die in Anhang XIII
und XIV aufgeführten Anforderungen an
die Leistungsstudien.
Sind keine harmonisierten Normen
vorhanden oder sind die einschlägigen
harmonisierten Normen nicht ausreichend
oder muss Belangen der öffentlichen
Gesundheit Rechnung getragen werden, so
kann die Kommission nach Anhörung der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
der Benannten Stellen, der Hersteller, der
Angehörigen der Gesundheitsberufe und
der Patientenvertreter im Wege von
Durchführungsrechtsakten gemeinsame
Spezifikationen (GS) für die in dieser
Verordnung festgelegten Anforderungen
erlassen, insbesondere in Bezug auf die
von den Herstellern zu erstellenden
Berichte und Pläne, die in Anhang I
aufgeführten grundlegenden Sicherheits-
und Leistungsanforderungen, die in den
Anhängen II und III aufgeführte technische
Dokumentation, die in den Anhängen IX,
X und XI festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren, die in
Anhang XIII festgelegte
Leistungsbewertung und die
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen oder die in Anhang XIII
und XIV aufgeführten Anforderungen an
die Leistungsstudien.
Or. fr
Änderungsantrag 662
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 9
AM\1348819DE.docx 39/185 PE791.891v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
c) Absatz 9 wird gestrichen. c) Absatz 9 erhält folgende Fassung:
„Die Benannten Stellen können sich auf
relevante Ergebnisse von Audits oder
Zertifizierungen stützen, die im Rahmen
international anerkannter
Qualitätsmanagementsysteme,
einschließlich ISO 13485 und des
Programms zur Durchführung eines
einheitlichen Audits für Medizinprodukte
(MDSAP), durchgeführt wurden, sofern
diese Ergebnisse geeignet sind, die
Einhaltung der Anforderungen dieser
Verordnung an das
Qualitätsmanagementsystem und die
allgemeine Produktsicherheit
nachzuweisen.“
Or. en
Änderungsantrag 663
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe d – Ziffer i
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 10
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Wenn die Mitgliedstaaten festlegen, in
welcher Amtssprache der Union die in
Anhang I Abschnitt 20 genannten
Informationen oder sonstige vom
Hersteller bereitzustellende Informationen
verfügbar zu machen sind, erwägen sie, ob
sie eine andere Amtssprache der Union
akzeptieren, in der diese Informationen
bereitgestellt werden, wobei sie die
technischen Kenntnisse, die Erfahrung, die
Ausbildung oder die Schulung der
durchschnittlichen vorgesehenen Nutzer
berücksichtigen.
Wenn die Mitgliedstaaten festlegen, in
welcher Amtssprache der Union die in
Anhang I Abschnitt 20 genannten
Informationen oder sonstige vom
Hersteller bereitzustellende Informationen
verfügbar zu machen sind, erwägen sie, ob
sie eine oder mehrere Amtssprachen der
Union akzeptieren, in der diese
Informationen bereitgestellt werden, wobei
sie die technischen Kenntnisse, die
Erfahrung, die Ausbildung oder die
Schulung der durchschnittlichen
vorgesehenen Nutzer berücksichtigen.
Or. en
PE791.891v01-00 40/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 664
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe e
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 12
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
e) Absatz 12 wird gestrichen. entfällt
Or. en
Änderungsantrag 665
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 13
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
f) In Absatz 13 werden die
Unterabsätze 3 und 4 gestrichen.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 666
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 13
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
f) In Absatz 13 werden die
Unterabsätze 3 und 4 gestrichen.
entfällt
AM\1348819DE.docx 41/185 PE791.891v01-00
DE
Or. en
Begründung
Die betreffenden Wortlaut verpflichten die zuständige Behörde, den Patienten den Zugang zu
Unterlagen zu erleichtern, wenn eine zuständige Behörde der Ansicht ist, dass der Patient
durch ein bestimmtes Produkt möglicherweise verletzt wird. Dieser Wortlaut sollte
beibehalten werden, um den Zugang der Patienten zu Informationen auch künftig
sicherzustellen.
Änderungsantrag 667
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10 – Absatz 15
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
h) Absatz 15 wird gestrichen. h) Absatz 15 erhält folgende
Fassung:
„Natürliche oder juristische Personen
können für einen Schaden, der durch ein
fehlerhaftes Produkt verursacht wurde,
gemäß dem geltenden Unionsrecht und
dem geltenden nationalen Recht
Schadensersatz verlangen. Die Hersteller
treffen Vorkehrungen, die der
Risikoklasse, der Art des Produkts und
der Unternehmensgröße angemessen
sind, um für eine ausreichende finanzielle
Deckung ihrer potenziellen Haftung
gemäß der Richtlinie (EU) 2024/2853 zu
sorgen, unbeschadet strengerer
Schutzmaßnahmen nach nationalem
Recht.“
Or. en
Änderungsantrag 668
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe a
PE791.891v01-00 42/185 AM\1348819DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absätze 1, 2 und 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die in Unterabsatz 1 genannten
Informationen werden mindestens sechs
Monate vor der voraussichtlichen
Unterbrechung oder Beendigung
übermittelt oder, wenn dies nicht möglich
ist, unverzüglich, nachdem der Hersteller
von der voraussichtlichen Unterbrechung
oder Beendigung Kenntnis erlangt hat.
(1) Die in Unterabsatz 1 genannten
Informationen werden mindestens sechs
Monate vor der voraussichtlichen
Unterbrechung oder Beendigung
übermittelt oder, wenn dies nicht möglich
ist, unverzüglich, nachdem Kenntnis über
die voraussichtliche Unterbrechung oder
Beendigung erlangt wurde. Der Hersteller
gibt die Gründe für die Unterbrechung
oder Beendigung in den Informationen
an, die der zuständigen Behörde gemäß
Anhang XVI übermittelt werden. Ändern
sich die ursprünglich übermittelten
Informationen, so übermittelt der
Hersteller unverzüglich eine aktualisierte
Meldung. Der Hersteller unterrichtet die
zuständige Behörde unverzüglich über die
Wiederaufnahme der normalen
Versorgung.
(2) Die zuständige Behörde, die die in
Absatz 1 genannten Informationen
erhalten hat, unterrichtet unverzüglich
die zuständigen Behörden der anderen
Mitgliedstaaten und die Kommission über
die voraussichtliche Unterbrechung,
Beendigung oder Wiederaufnahme der
normalen Versorgung.
(3) Die Wirtschaftsakteure, die die
Informationen vom Hersteller gemäß
Absatz 1 oder von einem anderen
Wirtschaftsakteur in der Lieferkette
erhalten haben, unterrichten
unverzüglich alle anderen
Wirtschaftsakteure,
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, an
die sie das Produkt direkt liefern, über die
voraussichtliche Unterbrechung,
Beendigung oder Wiederaufnahme der
normalen Versorgung.
Or. en
AM\1348819DE.docx 43/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 669
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
der EMA ein IT-System ein, betreibt und
verwaltet es, um die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten, die für die
Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind.
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
der EMA ein IT-System ein, betreibt und
verwaltet es, um die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten, die für die
Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind.
Das neue IT-System mit Informationen
über Produktengpässe ist öffentlich
zugänglich. Informationen zu diesem
Thema werden den Dienstleistern
rechtzeitig zur Verfügung gestellt, damit
sie sich an die Änderung anpassen
können.
Or. en
Änderungsantrag 670
András Tivadar Kulja
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
PE791.891v01-00 44/185 AM\1348819DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
der EMA ein IT-System ein, betreibt und
verwaltet es, um die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten, die für die
Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind.
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
der EMA ein IT-System ein, betreibt und
verwaltet es, um die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten, die für die
Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind. Darüber hinaus werden
den Angehörigen der Gesundheitsberufe
Online-Warnmeldungen mit
Informationen über Engpässe
bereitgestellt, damit sie sich auf solche
Engpässe einstellen und darauf reagieren
können.
Or. en
Änderungsantrag 671
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
(4) Die Kommission richtet
erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit
AM\1348819DE.docx 45/185 PE791.891v01-00
DE
der EMA ein IT-System ein, betreibt und
verwaltet es, um die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten, die für die
Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind.
der EMA ein öffentlich zugängliches IT-
System ein, betreibt und verwaltet es, um
die Meldung und den
Informationsaustausch über Fälle der
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung mit Produkten gemäß den
Absätzen 1, 2 und 3 zu erleichtern. Dieses
IT-System wird in die in Artikel 30
genannte europäische Datenbank für
Medizinprodukte integriert oder ist mit ihr
interoperabel. Es ermöglicht außerdem
Gesundheitseinrichtungen, Patienten und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, die
zuständigen Behörden über die
Nichtverfügbarkeit oder das unmittelbare
Risiko der Nichtverfügbarkeit von
Produkten zu unterrichten.
Or. en
Änderungsantrag 672
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Die EMA entwickelt in
Zusammenarbeit mit der durch Artikel 21
der Verordnung (EU) 2022/123 des
Europäischen Parlaments und des Rates***
eingerichteten hochrangigen
Lenkungsgruppe für Engpässe bei
Medizinprodukten (im Folgenden
„MDSSG“) eine Methodik, um die
Produkte oder Produktkategorien zu
ermitteln, bei denen vernünftigerweise
vorhersehbar ist, dass eine Unterbrechung
oder Beendigung der Lieferung zu einem
schwerwiegenden Schaden oder zur Gefahr
eines schwerwiegenden Schadens für die
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
im Sinne von Absatz 1 führen könnte. Auf
(5) Die EMA entwickelt in
Zusammenarbeit mit der durch Artikel 21
der Verordnung (EU) 2022/123 des
Europäischen Parlaments und des Rates***
eingerichteten hochrangigen
Lenkungsgruppe für Engpässe bei
Medizinprodukten (im Folgenden
„MDSSG“) eine Methodik auf der
Grundlage objektiver und transparenter
Kriterien, um die Produkte oder
Produktkategorien zu ermitteln, bei denen
vernünftigerweise vorhersehbar ist, dass
eine Unterbrechung oder Beendigung der
Lieferung die Verfügbarkeit von
Produkten beeinträchtigen und zu einem
schwerwiegenden Schaden oder zur Gefahr
PE791.891v01-00 46/185 AM\1348819DE.docx
DE
der Grundlage dieser Methodik erstellt die
EMA in Zusammenarbeit mit der MDSSG
und im Einvernehmen mit der Kommission
eine Liste der Produkte oder
Produktkategorien, auf die die Absätze 1, 2
und 3 Anwendung finden, veröffentlicht
diese und hält sie auf dem neuesten Stand.
Für die Zwecke dieses Absatzes können
die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Vertreter von
Herstellern, andere einschlägige Akteure
aus der Lieferkette der
Medizinproduktebranche sowie Vertreter
von Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patienten- und Verbrauchervertreter bei
Bedarf konsultiert werden.
eines schwerwiegenden Schadens für die
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
im Sinne von Absatz 1 führen könnte. Auf
der Grundlage dieser Methodik erstellt die
EMA in Zusammenarbeit mit der MDSSG
und im Einvernehmen mit der Kommission
eine Liste der Produkte oder
Produktkategorien, auf die die Absätze 1, 2
und 3 Anwendung finden, veröffentlicht
diese und hält sie auf dem neuesten Stand.
Für die Zwecke dieses Absatzes werden
die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Vertreter von
Herstellern, andere einschlägige Akteure
aus der Lieferkette der
Medizinproduktebranche sowie Vertreter
von Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patienten- und Verbrauchervertreter bei
Bedarf konsultiert.
Or. en
Änderungsantrag 673
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 10a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Die EMA entwickelt in
Zusammenarbeit mit der durch Artikel 21
der Verordnung (EU) 2022/123 des
Europäischen Parlaments und des Rates***
eingerichteten hochrangigen
Lenkungsgruppe für Engpässe bei
Medizinprodukten (im Folgenden
„MDSSG“) eine Methodik, um die
Produkte oder Produktkategorien zu
ermitteln, bei denen vernünftigerweise
vorhersehbar ist, dass eine Unterbrechung
oder Beendigung der Lieferung zu einem
schwerwiegenden Schaden oder zur Gefahr
eines schwerwiegenden Schadens für die
(5) Die EMA entwickelt in
Zusammenarbeit mit der durch Artikel 21
der Verordnung (EU) 2022/123 des
Europäischen Parlaments und des Rates***
eingerichteten hochrangigen
Lenkungsgruppe für Engpässe bei
Medizinprodukten (im Folgenden
„MDSSG“) eine Methodik, um die
Produkte oder Produktkategorien zu
ermitteln, bei denen vernünftigerweise
vorhersehbar ist, dass eine Unterbrechung
oder Beendigung der Lieferung zu einem
schwerwiegenden Schaden oder zur Gefahr
eines schwerwiegenden Schadens für die
AM\1348819DE.docx 47/185 PE791.891v01-00
DE
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
im Sinne von Absatz 1 führen könnte. Auf
der Grundlage dieser Methodik erstellt die
EMA in Zusammenarbeit mit der MDSSG
und im Einvernehmen mit der Kommission
eine Liste der Produkte oder
Produktkategorien, auf die die Absätze 1, 2
und 3 Anwendung finden, veröffentlicht
diese und hält sie auf dem neuesten Stand.
Für die Zwecke dieses Absatzes können
die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Vertreter von
Herstellern, andere einschlägige Akteure
aus der Lieferkette der
Medizinproduktebranche sowie Vertreter
von Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patienten- und Verbrauchervertreter bei
Bedarf konsultiert werden.
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
im Sinne von Absatz 1 führen könnte. Auf
der Grundlage dieser Methodik erstellt die
EMA in Zusammenarbeit mit der MDSSG
und im Einvernehmen mit der Kommission
eine Liste der Produkte oder
Produktkategorien, auf die die Absätze 1, 2
und 3 Anwendung finden, veröffentlicht
diese und hält sie auf dem neuesten Stand.
Für die Zwecke dieses Absatzes werden
die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Vertreter von
Herstellern, andere einschlägige Akteure
aus der Lieferkette der
Medizinproduktebranche sowie Vertreter
von Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patienten- und Verbrauchervertreter
konsultiert.
Or. en
Änderungsantrag 674
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die zuständigen Behörden der
Mitgliedstaaten oder die Kommission
können von den Herstellern der in der
gemäß Absatz 5 erstellten Liste
aufgeführten Produkte verlangen, alle
erforderlichen Informationen zu Risiken
und Schwachstellen innerhalb der
Lieferkette bereitzustellen, die die
Versorgung mit diesen Produkten
beeinträchtigen können, einschließlich der
Produktionskapazität und des
Absatzvolumens.
Die zuständigen Behörden der
Mitgliedstaaten oder die Kommission
können von den Herstellern der in der
gemäß Absatz 5 erstellten Liste
aufgeführten Produkte verlangen, alle
erforderlichen Informationen zu Risiken
und Schwachstellen innerhalb der
Lieferkette bereitzustellen, die die
Versorgung mit diesen Produkten
beeinträchtigen können, einschließlich der
Produktionskapazität und des
Absatzvolumens sowie der ergriffenen
oder geplanten Maßnahmen, um jedwede
Unterbrechung oder Beendigung der
Versorgung zu bewältigen.
PE791.891v01-00 48/185 AM\1348819DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 675
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 10 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 10a – Absätze 1, 2 und 3
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
10a. Artikel 10a Absätze 1, 2 und 3
erhalten folgende Fassung:
Artikel 10a
Pflichten bei Unterbrechung oder
Beendigung der Versorgung mit
bestimmten Medizinprodukten
(1) Erwartet ein Hersteller eine
Unterbrechung oder Beendigung der
Lieferung eines Produkts und ist nach
vernünftigem Ermessen vorhersehbar,
dass diese Unterbrechung oder
Beendigung einen schwerwiegenden
Schaden oder die Gefahr eines
schwerwiegenden Schadens für die
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
in einem oder mehreren Mitgliedstaaten
zur Folge haben kann, so informiert der
Hersteller die zuständige Behörde des
Mitgliedstaats, in dem er oder sein
Bevollmächtigter niedergelassen ist, sowie
die Wirtschaftsakteure,
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, an
die er das Produkt direkt liefert, über die
voraussichtliche Unterbrechung oder
Beendigung. Die in Unterabsatz 1
genannten Informationen werden, sofern
nicht außergewöhnliche Umstände
vorliegen, mindestens sechs Monate vor
der voraussichtlichen Unterbrechung
oder Beendigung übermittelt. Der
Hersteller gibt die Gründe für die
Unterbrechung oder Beendigung in den
Informationen, die der zuständige
Behörde übermittelt werden, an.
„(1) Erwartet ein Hersteller eine
Beendigung der Lieferung eines Produkts,
bei dem es sich nicht um eine
Sonderanfertigung handelt, so setzt er die
zuständige Behörde des Mitgliedstaats, in
dem er oder sein Bevollmächtigter
niedergelassen ist, davon in Kenntnis,
indem er das Datum der Beendigung in
EUDAMED eingibt. Darüber hinaus
werden Wirtschaftsakteure,
Gesundheitseinrichtungen und Angehörige
der Gesundheitsberufe, an die er das
Produkt direkt liefert, unverzüglich über
die voraussichtliche Beendigung
informiert, damit sie die zuständigen
Behörden gemäß Absatz 4 auf das
unmittelbare Risiko der
Nichtverfügbarkeit von Produkten, die für
die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
erforderlich sind, aufmerksam machen
und der hochrangigen Lenkungsgruppe
für Engpässe bei Medizinprodukten
Informationen übermitteln können.
AM\1348819DE.docx 49/185 PE791.891v01-00
DE
(2) Die zuständige Behörde, die die in
Absatz 1 genannten Informationen erhalten
hat, unterrichtet unverzüglich die
zuständigen Behörden der anderen
Mitgliedstaaten und die Kommission über
die voraussichtliche Unterbrechung oder
Beendigung.
(3) Die Wirtschaftsakteure, die vom
Hersteller oder von einem anderen
Wirtschaftsakteur in der Lieferkette die
Informationen gemäß Absatz 1 erhalten
haben, unterrichten unverzüglich alle
anderen Wirtschaftsakteure,
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, an die
sie das Produkt direkt liefern, über die
voraussichtliche Unterbrechung oder
Beendigung.
(2) Die zuständige Behörde, die die in
Absatz 1 genannten Informationen erhalten
hat, unterrichtet unverzüglich die
zuständigen Behörden der anderen
Mitgliedstaaten und die Kommission über
die voraussichtliche Beendigung.
(3) Die Wirtschaftsakteure, die die
Informationen vom Hersteller gemäß
Absatz 1 oder von einem anderen
Wirtschaftsakteur in der Lieferkette
erhalten haben, unterrichten unverzüglich
alle anderen Wirtschaftsakteure,
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörigen der Gesundheitsberufe, an die
sie das Produkt direkt liefern, über die
voraussichtliche Beendigung.“
Or. en
(2024/1860)
Änderungsantrag 676
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 11
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 11 – Absätze 4 und 5
PE791.891v01-00 50/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
11. In Artikel 11 werden die Absätze 4
und 5 gestrichen.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 677
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: entfällt
„(1) Hersteller verfügen in ihrer
Organisation über mindestens eine
Person mit dem erforderlichen
Fachwissen auf dem Gebiet der In-vitro-
Diagnostika, die für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist.“
Or. en
Begründung
Die Spezifikationen für Qualifikationen sollten besser beibehalten werden.
Änderungsantrag 678
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Hersteller verfügen in ihrer (1) Hersteller verfügen in ihrer
AM\1348819DE.docx 51/185 PE791.891v01-00
DE
Organisation über mindestens eine Person
mit dem erforderlichen Fachwissen auf
dem Gebiet der In-vitro-Diagnostika, die
für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist.
Organisation über mindestens eine Person
mit dem erforderlichen Fachwissen auf
dem Gebiet der In-vitro-Diagnostika, die
für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist. Das erforderliche Fachwissen ist auf
eine der folgenden Arten nachzuweisen:
a) Diplom, Zeugnis oder anderer
Nachweis einer formellen Qualifikation
durch Abschluss eines
Hochschulstudiums oder eines von dem
betreffenden Mitgliedstaat als
gleichwertig anerkannten
Ausbildungsgangs in Recht, Medizin,
Pharmazie, Ingenieurwesen oder einem
anderen relevanten wissenschaftlichen
Fachbereich sowie mindestens ein Jahr
Berufserfahrung in Regulierungsfragen
oder Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit In-vitro-Diagnostika,
b) vier Jahre Berufserfahrung in
Regulierungsfragen oder mit
Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit In-vitro-Diagnostika.
Or. en
Änderungsantrag 679
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1. Hersteller verfügen in ihrer
Organisation über mindestens eine Person
mit dem erforderlichen Fachwissen auf
dem Gebiet der In-vitro-Diagnostika, die
für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist.
1. Hersteller verfügen in ihrer
Organisation über mindestens eine Person
mit dem erforderlichen Fachwissen auf
dem Gebiet der In-vitro-Diagnostika, die
für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist.
Das erforderliche Fachwissen ist auf eine
PE791.891v01-00 52/185 AM\1348819DE.docx
DE
der folgenden Arten nachzuweisen:
a) Diplom, Zeugnis oder anderer
Nachweis einer formellen Qualifikation
durch Abschluss eines
Hochschulstudiums oder eines von dem
betreffenden Mitgliedstaat als
gleichwertig anerkannten
Ausbildungsgangs in Recht, Medizin,
Pharmazie, Ingenieurwesen oder einem
anderen relevanten wissenschaftlichen
Fachbereich sowie mindestens ein Jahr
Berufserfahrung in Regulierungsfragen
oder Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit Medizinprodukten;
b) vier Jahre Berufserfahrung in
Regulierungsfragen oder
Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit Medizinprodukten.
Or. it
Begründung
Die Beibehaltung der in der Verordnung über Medizinprodukte und der Verordnung über In-
vitro-Diagnostika festgelegten Schulungs- und Erfahrungsanforderungen an die
verantwortliche Person für die Einhaltung der Regulierungsvorschriften ist von wesentlicher
Bedeutung, um Kompetenz, Aufsicht und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Ihre
Abschaffung würde den Rahmen nicht vereinfachen, sondern das Risiko von Verstößen und
nationalen Abweichungen erhöhen, insbesondere in Italien, wo die verantwortliche Person
für die Einhaltung der Regulierungsvorschriften spezifischen Zuständigkeiten und Sanktionen
unterliegt. Die Flexibilität für KMU sollte die grundlegenden Qualifikationsanforderungen
nicht beeinträchtigen.
Änderungsantrag 680
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Kleinst- und Kleinunternehmen im Sinne
der Empfehlung 2003/361/EG der
Kommission**** sind nicht verpflichtet, in
Kleinst- und Kleinunternehmen im Sinne
der Empfehlung 2003/361/EG der
Kommission**** sind nicht verpflichtet, in
AM\1348819DE.docx 53/185 PE791.891v01-00
DE
ihrer Organisation eine für die Einhaltung
der Regulierungsvorschriften
verantwortliche Person zur Verfügung zu
haben; sie müssen jedoch auf eine solche
Person zurückgreifen können.
ihrer Organisation eine für die Einhaltung
der Regulierungsvorschriften
verantwortliche Person zur Verfügung zu
haben; sie müssen jedoch jederzeit auf eine
solche Person zurückgreifen können.
Or. en
Änderungsantrag 681
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
d) Absatz 6 erhält folgende Fassung: entfällt
„(6) Bevollmächtigte müssen dauerhaft
und ständig auf mindestens eine Person
mit dem erforderlichen Fachwissen über
die Regulierungsanforderungen für In-
vitro-Diagnostika in der Union
zurückgreifen können, die für die
Einhaltung der Regulierungsvorschriften
verantwortlich ist.“
Or. en
Begründung
Die Qualifikationen sollten besser spezifiziert werden.
Änderungsantrag 682
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 13 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 15 – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.891v01-00 54/185 AM\1348819DE.docx
DE
(6) Bevollmächtigte müssen dauerhaft
und ständig auf mindestens eine Person mit
dem erforderlichen Fachwissen über die
Regulierungsanforderungen für In-vitro-
Diagnostika in der Union zurückgreifen
können, die für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist.
(6) Bevollmächtigte müssen dauerhaft
und ständig auf mindestens eine Person mit
dem erforderlichen Fachwissen über die
Regulierungsanforderungen für In-vitro-
Diagnostika in der Union zurückgreifen
können, die für die Einhaltung der
Regulierungsvorschriften verantwortlich
ist. Das erforderliche Fachwissen ist auf
eine der folgenden Arten nachzuweisen:
a) Diplom, Zeugnis oder anderer
Nachweis einer formellen Qualifikation
durch Abschluss eines
Hochschulstudiums oder eines von dem
betreffenden Mitgliedstaat als
gleichwertig anerkannten
Ausbildungsgangs in Recht, Medizin,
Pharmazie, Ingenieurwesen oder einem
anderen relevanten wissenschaftlichen
Fachbereich sowie mindestens ein Jahr
Berufserfahrung in Regulierungsfragen
oder Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit In-vitro-Diagnostika,
b) vier Jahre Berufserfahrung in
Regulierungsfragen oder mit
Qualitätsmanagementsystemen im
Zusammenhang mit In-vitro-Diagnostika.
Or. en
Änderungsantrag 683
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 14 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 16 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 4 wird gestrichen. b) Absatz 4 erhält folgende Fassung:
„Mindestens 28 Tage, bevor das
umgekennzeichnete, aufbereitete oder
umgepackte Produkt auf dem Markt
bereitgestellt wird, unterrichten die
Händler oder Importeure, die eine in
Absatz 2 Buchstaben a und b genannte
AM\1348819DE.docx 55/185 PE791.891v01-00
DE
Tätigkeit durchführen, den Hersteller und
die zuständige Behörde des Mitgliedstaats,
in dem sie das Produkt bereitstellen
wollen, von ihrer Absicht, das
umgekennzeichnete, aufbereitete oder
umgepackte Produkt in Verkehr zu
bringen. Auf Verlangen der zuständigen
Behörde stellt der Händler oder
Importeur eine Probe oder ein Modell des
umgekennzeichneten oder umgepackten
Produkts zur Verfügung, einschließlich
übersetzter Etiketten und
Gebrauchsanweisungen. Wenn sie dies
für notwendig erachtet, kann die
zuständige Behörde den Händler oder
Importeur im selben Zeitraum von
28 Tagen auffordern, eine Bescheinigung
vorzulegen, die von einer Benannten
Stelle ausgestellt wurde, die für die Art
der Produkte benannt ist, auf die sich die
in Absatz 2 Buchstaben a und b
genannten Tätigkeiten erstrecken, und in
der bescheinigt wird, dass das
Qualitätsmanagementsystem des
Händlers oder Importeurs den
Anforderungen nach Absatz 3
entspricht.“
Or. en
Änderungsantrag 684
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 14 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 16 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 4 wird gestrichen. b) Absatz 4 wird wie folgt geändert:
4. Mindestens 28 Tage bevor das
umgekennzeichnete oder umgepackte
Produkt auf dem Markt bereitgestellt
wird, unterrichten die Händler oder
Importeure, die eine in Absatz 2
PE791.891v01-00 56/185 AM\1348819DE.docx
DE
Buchstaben a und b genannte Tätigkeit
durchführen, den Hersteller von der
Absicht, das umgekennzeichnete oder
umgepackte Produkt auf dem Markt
bereitzustellen, und stellen dem Hersteller
auf Verlangen eine Probe oder ein Modell
des umgekennzeichneten oder
umgepackten Produkts zur Verfügung,
einschließlich der übersetzten
Kennzeichnung und der übersetzten
Gebrauchsanweisung.
Or. it
Begründung
Die Transparenzanforderungen für diejenigen, die Medizinprodukte umkennzeichnen oder
umpacken, müssen beibehalten werden. Selbst wenn diese Tätigkeiten dem Wirtschaftsakteur
nicht den Status eines Herstellers verleihen, muss der ursprüngliche Hersteller in der Lage
sein, Änderungen zu erkennen und zu kontrollieren, die sich auf die Rückverfolgbarkeit, die
Leistung und die Überwachung nach dem Inverkehrbringen auswirken. Rechtzeitige
Informationen sind unerlässlich, um die Integrität der Lieferkette und die Sicherheit der
Patienten zu gewährleisten.
Änderungsantrag 685
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 14 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 16 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 4 wird gestrichen. b) Absatz 4 erhält folgende Fassung:
„(4) Mindestens 28 Tage bevor das
umgekennzeichnete oder umgepackte
Produkt auf dem Markt bereitgestellt
wird, unterrichten die Händler oder
Importeure, die eine der in Absatz 2
Buchstaben a und b genannten
Tätigkeiten durchführen, den Hersteller
von ihrer Absicht, das umgekennzeichnete
oder umgepackte Produkt auf dem Markt
bereitzustellen, und stellen dem Hersteller
AM\1348819DE.docx 57/185 PE791.891v01-00
DE
auf Verlangen eine Probe oder ein Modell
des umgekennzeichneten oder
umgepackten Produkts zur Verfügung,
einschließlich übersetzter Etiketten und
Gebrauchsanweisungen.“
Or. en
Begründung
Mit der Änderung soll die Verordnung über In-vitro-Diagnostika an den für Artikel 16 der
Verordnung über Medizinprodukte vorgeschlagenen Ansatz angepasst werden. Es soll die
Aufsicht der Hersteller in Situationen aufrechterhalten werden, in denen Importeure oder
Händler Produkte umkennzeichnen oder umpacken, damit die Hersteller weiterhin über alle
Änderungen informiert werden, die sich auf das Produkt, seine Kennzeichnung oder die
Gebrauchsanweisung auswirken könnten. Dies trägt zur Rückverfolgbarkeit bei, unterstützt
eine wirksame Vigilanz und Überwachung nach dem Inverkehrbringen, ermöglicht bei Bedarf
zeitnahe Korrekturmaßnahmen und trägt dazu bei, die Integrität und sichere Verwendung von
Produkten in der gesamten Lieferkette sicherzustellen.
Änderungsantrag 686
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 15 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 18 – Absatz 5
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
15a. Artikel 18 Absatz 5 erhält folgende
Fassung:
(5) Wo erforderlich, wird der CE-
Kennzeichnung die Kennnummer der für
die Konformitätsbewertungsverfahren
gemäß Artikel 48 zuständigen Benannten
Stelle hinzugefügt. Diese Kennnummer ist
auch auf jeglichem Werbematerial
anzugeben, in dem darauf hingewiesen
wird, dass das Produkt die Anforderungen
für die CE-Kennzeichnung erfüllt.
„(5) Die Kennnummer der für die
Konformitätsbewertungsverfahren gemäß
Artikel 48 zuständigen Benannten Stelle ist
Teil der Informationen, die der Hersteller
gemäß Artikel 26 an die UDI-Datenbank
zu übermitteln hat. Diese Kennnummer ist
auch auf jeglichem Werbematerial
anzugeben, in dem darauf hingewiesen
wird, dass das Produkt die Anforderungen
für die CE-Kennzeichnung erfüllt.“
Or. en
PE791.891v01-00 58/185 AM\1348819DE.docx
DE
(Verordnung (EU) 2017/746)
Änderungsantrag 687
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer18 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 25
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
18a. Artikel 25 erhält folgende
Fassung:
„UDI-Datenbank
Die Kommission richtet nach Anhörung
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte eine UDI-Datenbank
gemäß den Bedingungen und
Durchführungsvorschriften des
Artikels 28 der Verordnung (EU)
2017/745 ein und betreibt diese gemäß
den genannten Bedingungen und
Durchführungsvorschriften. Die UDI-
Datenbank ist in allen Amtssprachen der
Union und im Einklang mit dem
Grundsatz des Geschäftsgeheimnisses
öffentlich zugänglich.“
Or. fr
Änderungsantrag 688
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 19
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 26 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Bevor ein Produkt, das kein
Produkt für Leistungsstudien ist, in
Verkehr gebracht wird, gibt der Hersteller
die Basis-UDI-DI zusammen mit den
(1) Bevor ein Produkt, das kein
Produkt für Leistungsstudien ist, in
Verkehr gebracht wird, gibt der Hersteller
die Basis-UDI-DI zusammen mit den
AM\1348819DE.docx 59/185 PE791.891v01-00
DE
anderen in Anhang VI Teil B aufgeführten
zentralen Datenelementen zu diesem
Produkt in die UDI-Datenbank ein. Der
Hersteller hält die in der UDI-Datenbank
bereitgestellten Informationen auf dem
neuesten Stand.
anderen in Anhang VI Teil B aufgeführten
zentralen Datenelementen zu diesem
Produkt in die UDI-Datenbank ein. Der
Hersteller hält die in der UDI-Datenbank
bereitgestellten Informationen auf dem
neuesten Stand und nimmt unverzüglich,
spätestens jedoch einen Monat nach der
Änderung, Änderungen vor.
Or. en
Änderungsantrag 689
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 20
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 27 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Sofern nationale Datenbanken für Händler
Informationen über Produkte verlangen,
ermöglichen diese Datenbanken den Abruf
der Produktinformationen aus den
elektronischen Systemen gemäß Artikel 30
Absatz 2 Buchstaben a und b.
Sofern nationale Datenbanken für Händler
Informationen über Produkte verlangen,
ermöglichen diese Datenbanken den Abruf
der Produktinformationen aus den
elektronischen Systemen gemäß Artikel 30
Absatz 2 Buchstaben a und b, wobei es
jedoch erforderlich sein kann, eine
angemessene Frist für die Umsetzung
vorzusehen.
Or. fr
Änderungsantrag 690
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 21 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 28 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die zuständige Behörde überprüft 2. Die zuständige Behörde überprüft
PE791.891v01-00 60/185 AM\1348819DE.docx
DE
unverzüglich die gemäß Absatz 1
eingegebenen Daten, ruft aus dem
elektronischen System gemäß Artikel 27
eine einmalige Registrierungsnummer
(‚SRN‘ – Single Registration Number) ab
und teilt sie dem Hersteller, dem
Bevollmächtigten oder dem Importeur zu.
innerhalb von zehn Tagen nach Eingang
der vollständigen Unterlagen die gemäß
Absatz 1 eingegebenen Daten, ruft aus dem
elektronischen System gemäß Artikel 27
eine einmalige Registrierungsnummer
(‚SRN‘ – Single Registration Number) ab
und teilt sie dem Hersteller, dem
Bevollmächtigten oder dem Importeur zu.
Or. fr
Änderungsantrag 691
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 22 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 29 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
Leistung ist so abzufassen, dass er für den
bestimmungsgemäßen Anwender
verständlich ist.
entfällt
Or. it
Änderungsantrag 692
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 22 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 29 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
Leistung ist so abzufassen, dass er für den
bestimmungsgemäßen Anwender
verständlich ist.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender und, sofern relevant, für den
Patienten als Laien klar und verständlich
ist; er wird der Öffentlichkeit über
Eudamed zugänglich gemacht.
AM\1348819DE.docx 61/185 PE791.891v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 693
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 22 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 29 – Absatz 1 – Unterabsatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und Leistung bildet einen Teil
der Dokumentation, die der an der
Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 48 zu
übermitteln ist. Der Hersteller stellt sicher,
dass der Kurzbericht über Sicherheit und
Leistung für die Öffentlichkeit über
Eudamed zugänglich ist, und er gibt auf
der Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung an, wo der
Kurzbericht abrufbar ist.
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und Leistung bildet einen Teil
der Dokumentation, die der an der
Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 48 zu
übermitteln ist. Nur die englische Fassung
des Kurzberichts unterliegt der
Validierung durch die Benannte Stelle.
Der Hersteller stellt sicher, dass der
Kurzbericht über Sicherheit und Leistung
für die Öffentlichkeit über Eudamed
zugänglich ist, und er gibt auf der
Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung an, wo der
Kurzbericht abrufbar ist. Standardmäßig
wird nur die englische Fassung des
Kurzberichts über Sicherheit und
Leistung vorgelegt. Übersetzungen in
andere in den Mitgliedstaaten anerkannte
Sprachen werden auf Anfrage innerhalb
einer angemessenen Frist bereitgestellt.
Or. it
Begründung
Ziel ist es, den finanziellen und administrativen Aufwand für die Übersetzung von SSCPs
(Kurzberichte über Sicherheit und klinische Leistung) in alle EU-Sprachen zu verringern,
indem die obligatorischen Übersetzungen auf den tatsächlichen Bedarf beschränkt werden.
Die anfängliche Bereitstellung des SSCP in englischer Sprache würde den Aufwand sowohl
für die Hersteller als auch für die Benannten Stellen verringern, ohne die
Sicherheitsanforderungen des Produkts zu verringern.
PE791.891v01-00 62/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 694
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 23
Verordnung 2017/746
Artikel 30 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Abweichend von Unterabsatz 1 kann die
Kommission beschließen, dass eines oder
mehrere der in dem genannten Unterabsatz
aufgeführten elektronischen Systeme nicht
in Eudamed aufgenommen werden. In
diesem Fall stellt die Kommission sicher,
dass das elektronische System mit
Eudamed interoperabel ist.
Abweichend von Unterabsatz 1 kann die
Kommission in Erwägung ziehen, dass
eines oder mehrere der in dem genannten
Unterabsatz aufgeführten elektronischen
Systeme nicht in Eudamed aufgenommen
werden. In diesem Fall führt die
Kommission Gespräche mit den
betreffenden Mitgliedstaaten, um die
Bedingungen für die Interoperabilität
dieser elektronischen Systeme mit
Eudamed zu klären.
Or. fr
Änderungsantrag 695
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 32 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Folgender Absatz 4 wird angefügt: entfällt
„(4) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang VII
zu ändern, um diesen an den technischen
und wissenschaftlichen Fortschritt im
Bereich der Konformitätsbewertung von
In-vitro-Diagnostika, einschließlich der
Entwicklungen auf internationaler
Ebene, anzupassen.“
Or. fr
AM\1348819DE.docx 63/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 696
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 32 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
4. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang VII zu
ändern, um diesen an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich
der Konformitätsbewertung von In-vitro-
Diagnostika, einschließlich der
Entwicklungen auf internationaler Ebene,
anzupassen.
4. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang VII zu
ändern, um diesen an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich
der Konformitätsbewertung von In-vitro-
Diagnostika, einschließlich der
Entwicklungen auf internationaler Ebene,
anzupassen. Vor dem Erlass solcher
delegierten Rechtsakte konsultiert die
Kommission die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, die Benannten Stellen
und die Vertreter der Hersteller.
Or. fr
Änderungsantrag 697
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 27 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 47 –Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
7. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zur Änderung des
Anhangs VIII zu erlassen, um ihn an den
technischen oder wissenschaftlichen
Fortschritt anzupassen oder um
Entwicklungen bei der Klassifizierung von
7. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zur Änderung des
Anhangs VIII zu erlassen, um ihn an den
technischen oder wissenschaftlichen
Fortschritt anzupassen oder um
Entwicklungen bei der Klassifizierung von
PE791.891v01-00 64/185 AM\1348819DE.docx
DE
Produkten auf internationaler Ebene
Rechnung zu tragen.
Produkten auf internationaler Ebene
Rechnung zu tragen. Vor dem Erlass der
delegierten Rechtsakte gemäß diesem
Absatz konsultiert die Kommission die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
und die einschlägigen Interessenträger.
Or. fr
Änderungsantrag 698
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 29 – Buchstabe j
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 – Absatz 13 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Modalitäten der von den Benannten
Stellen gemäß Anhang IX Abschnitt 3.4
unter Berücksichtigung der Risikoklasse
und der Art der Produkte
durchzuführenden unangekündigten Vor-
Ort-Audits und Stichprobenprüfungen;
b) Modalitäten der von den Benannten
Stellen gemäß Anhang IX Abschnitt 3.4
unter Berücksichtigung der Risikoklasse
und der Art der Produkte
durchzuführenden unangekündigten Vor-
Ort-Audits und Stichprobenprüfungen. Die
Häufigkeit unangekündigter Audits muss
in einem angemessenen Verhältnis zum
Risikoprofil des Herstellers und zur
Konformitätsgeschichte des Produkts
stehen;
Or. fr
Änderungsantrag 699
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 29 – Buchstabe j
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 – Absatz 13 – Buchstabe e
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
e) Modalitäten der e) Modalitäten der
AM\1348819DE.docx 65/185 PE791.891v01-00
DE
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 48a genannte bahnbrechende
Produkte und Produkte für seltene
Erkrankungen.
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 48a genannte bahnbrechende
Produkte, Produkte für seltene
Erkrankungen und pädiatrische Produkte.
Or. en
Änderungsantrag 700
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 29 – Buchstabe k
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 – Absatz 14
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
k) Folgender Absatz 14 wird
angefügt:
entfällt
„(14) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
Anhänge IX, X und XI zu ändern, um sie
an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt oder an
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von Produkten
auf internationaler Ebene anzupassen
und um den Erfordernissen bestimmter
Produkte im Hinblick auf ihre besonderen
Merkmale Rechnung zu tragen.“
Or. fr
Änderungsantrag 701
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 29 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 – Absatz 1
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
PE791.891v01-00 66/185 AM\1348819DE.docx
DE
29a. Absatz 1 erhält folgende Fassung:
(1) Bevor Hersteller ein Produkt in
Verkehr bringen, führen sie eine
Bewertung der Konformität des
betreffenden Produkts im Einklang mit den
in den Anhängen IX bis XI aufgeführten
geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren durch.
„(1) Bevor Hersteller ein Produkt in
Verkehr bringen, führen sie eine
Bewertung der Konformität des
betreffenden Produkts im Einklang mit den
in den Anhängen IX bis XI aufgeführten
geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren durch.
Diese Konformitätsbewertung erstreckt
sich auch auf die mögliche ethische
Dimension von Produkten wie
Präimplantationsdiagnostika. Die
Bewertung erstreckt sich insbesondere
auf die Verhältnismäßigkeit der Risiken
und des Nutzens sowie auf die
Erwähnung des ethischen Aspekts in
einer speziellen
Patientendokumentation.“
Or. fr
(Artikel 48 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2017/746)
Änderungsantrag 702
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 48 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, Produkten für
seltene Erkrankungen und pädiatrischen
Produkten, bei denen eine Benannte Stelle
an der Konformitätsbewertung mitwirkt,
gelten die in Artikel 48 festgelegten
Verfahren vorbehaltlich der im
vorliegenden Artikel festgelegten
besonderen Regelungen.
Or. en
AM\1348819DE.docx 67/185 PE791.891v01-00
DE
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte können als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte eingestuft werden, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen:
kleine Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und
geringe wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt,
dass pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer
fortlaufenden Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden,
pädiatrische Produkte aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands nicht
weiterzuverfolgen.
Änderungsantrag 703
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Ein Produkt gilt als
bahnbrechendes Produkt, wenn es die
folgenden Kriterien erfüllt:
entfällt
a) Es ist davon auszugehen, dass damit
eine große Neuheit in Bezug auf die
Produkttechnologie, das damit
verbundene klinische Verfahren oder die
Anwendung des Produkts in der
klinischen Praxis in der Union eingeführt
wird.
b) Es ist davon auszugehen, dass es für
Patienten oder die öffentliche Gesundheit
im Hinblick auf eine lebensbedrohliche
oder irreversibel beeinträchtigende
Krankheit oder ein solches Leiden in
folgender Hinsicht einen erheblichen
positiven klinischen Nutzen bietet:
i) indem es einen erheblichen positiven
klinischen oder gesundheitlichen Nutzen
im Vergleich zu den verfügbaren
Alternativen und dem Stand der Technik
bietet,
ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
PE791.891v01-00 68/185 AM\1348819DE.docx
DE
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind.
Or. en
Änderungsantrag 704
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Ein Produkt gilt als bahnbrechendes
Produkt, wenn es die folgenden Kriterien
erfüllt:
(2) Ein Produkt gilt als bahnbrechendes
Produkt, wenn es alle der folgenden
Kriterien erfüllt:
Or. en
Änderungsantrag 705
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 2 – Buchstabe b – Ziffer i
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
i) indem es einen erheblichen
positiven klinischen oder gesundheitlichen
Nutzen im Vergleich zu den verfügbaren
Alternativen und dem Stand der Technik
bietet,
(Betrifft nicht die deutsche Fassung.)
Or. en
Änderungsantrag 706
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
AM\1348819DE.docx 69/185 PE791.891v01-00
DE
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 2 – Buchstabe b – Ziffer ii
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind.
ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind oder wenn die verfügbaren
Alternativen den medizinischen
Bedürfnissen der Zielpatientenpopulation
nicht angemessen gerecht werden.
Or. en
Änderungsantrag 707
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 2 – Buchstabe b a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
ba) Es wurde bereits einer ersten
Prüfung unterzogen, deren Bewertung
ergeben hat, dass der klinische Nutzen
seiner Einstufung in die Kategorie der
bahnbrechenden Produkte die Risiken
überwiegt.
Or. en
Änderungsantrag 708
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 3
PE791.891v01-00 70/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Ein Produkt gilt als Produkt für
seltene Erkrankungen, wenn es die
folgenden Kriterien erfüllt:
entfällt
a) Es ist dazu bestimmt, Informationen
über eine Krankheit oder ein Leiden,
die/das in der Union bei nicht mehr als
12 000 Personen pro Jahr auftritt,
bereitzustellen.
b) Mindestens eines der folgenden
Kriterien ist erfüllt:
i) Es gibt keine ausreichenden
Alternativen.
ii) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen oder dem Stand der Technik
einen klinischen Nutzen bietet.
Or. en
Änderungsantrag 709
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 3 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
a) Es ist dazu bestimmt,
Informationen über eine Krankheit oder
ein Leiden, die/das in der Union bei nicht
mehr als 12 000 Personen pro Jahr
auftritt, bereitzustellen.
a) Es ist dazu bestimmt, medizinische
Informationen für Patientengruppen
bereitzustellen, die durch seltene
Biomarker und/oder klinische
Indikationen mit einer Prävalenz von
nicht mehr als fünf von zehntausend
Personen im Sinne der Verordnung (EG)
Nr. 141/2000 über Arzneimittel für seltene
Leiden definiert sind.
Or. en
AM\1348819DE.docx 71/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 710
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 3 – Buchstabe b – Ziffer ii
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
ii) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen oder dem Stand der Technik
einen klinischen Nutzen bietet.
ii) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen oder dem Stand der Technik
oder in dem Fall, dass die verfügbaren
Alternativen den medizinischen
Bedürfnissen der Zielpatientenpopulation
nicht angemessen gerecht werden, einen
klinischen Nutzen bietet.
Or. en
Änderungsantrag 711
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Produkts für seltene Erkrankungen sich
von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu seiner Leistungsbewertungsstrategie
sowie zu geeigneten analytischen oder
klinischen Daten für die
Leistungsbewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Produkts für seltene Erkrankungen sich
von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu seiner Leistungsbewertungsstrategie
sowie zu geeigneten analytischen oder
klinischen Daten für die
Leistungsbewertung des Produkts beraten
lassen, einschließlich wissenschaftlicher
und regulatorischer Beratung während
der gesamten Entwicklung des Produkts.
Gegebenenfalls stimmt sich das
PE791.891v01-00 72/185 AM\1348819DE.docx
DE
Expertengremium mit der betreffenden
Benannten Stelle ab, um eine koordinierte
Vorgehensweise bei der
Konformitätsbewertung des Produkts zu
erleichtern.
Or. en
Änderungsantrag 712
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Produkts für seltene Erkrankungen sich
von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu seiner Leistungsbewertungsstrategie
sowie zu geeigneten analytischen oder
klinischen Daten für die
Leistungsbewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Produkts für seltene Erkrankungen und der
Sponsor der klinischen Prüfung(en) sich
von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu seiner Leistungsbewertungsstrategie
sowie zu geeigneten analytischen oder
klinischen Daten für die
Leistungsbewertung des Produkts beraten
lassen.
Or. en
Änderungsantrag 713
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
AM\1348819DE.docx 73/185 PE791.891v01-00
DE
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Produkts für seltene Erkrankungen sich
von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 der Verordnung (EU) 2017/745
zu seiner Leistungsbewertungsstrategie
sowie zu geeigneten analytischen oder
klinischen Daten für die
Leistungsbewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts, eines Produkts
für seltene Erkrankungen oder eines
pädiatrischen Produkts sich von den
Expertengremien gemäß Artikel 106 der
Verordnung (EU) 2017/745 zu seiner
Leistungsbewertungsstrategie sowie zu
geeigneten analytischen oder klinischen
Daten für die Leistungsbewertung des
Produkts beraten lassen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte können als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte eingestuft werden, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen:
kleine Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und
geringe wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt,
dass pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer
fortlaufenden Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden,
pädiatrische Produkte aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands nicht
weiterzuverfolgen.
Änderungsantrag 714
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Produkt für seltene Erkrankungen
priorisiert die an dem in Artikel 48
festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung und wendet
gegebenenfalls eine fortlaufende
Bewertung an, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen.
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Produkt für seltene Erkrankungen
priorisiert die an dem in Artikel 48
festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung und wendet
gegebenenfalls eine fortlaufende
Bewertung an, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen, wobei sicherzustellen ist,
PE791.891v01-00 74/185 AM\1348819DE.docx
DE
dass die Konformitätsbewertung
wissenschaftlich fundiert bleibt und die
geltenden Anforderungen dieser
Verordnung weiterhin erfüllt werden.
Or. en
Änderungsantrag 715
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Produkt für seltene Erkrankungen
priorisiert die an dem in Artikel 48
festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung und wendet
gegebenenfalls eine fortlaufende
Bewertung an, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen.
Für ein bestätigtes bahnbrechendes
Produkt, ein Produkt für seltene
Erkrankungen oder ein pädiatrisches
Produkt priorisiert die an dem in
Artikel 48 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung und wendet
gegebenenfalls eine fortlaufende
Bewertung an, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen.
Or. en
Änderungsantrag 716
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 6 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle trägt einer von dem
Expertengremium gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erteilten
Beratung gebührend Rechnung und legt,
Die Benannte Stelle muss in der Lage
sein, sich an der in Absatz 5 vorgesehenen
gemeinsamen Beratungsleistung zu
beteiligen, und trägt einer von dem
AM\1348819DE.docx 75/185 PE791.891v01-00
DE
sofern sie dieser Stellungnahme oder
Beratung nicht folgt, eine ordnungsgemäße
Begründung dafür vor. Die Benannte Stelle
kann das Expertengremium um
Klarstellung der von ihm abgegebenen
Stellungnahme ersuchen.
Expertengremium gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erteilten
Beratung gebührend Rechnung und legt,
sofern sie dieser Stellungnahme oder
Beratung nicht folgt, eine ordnungsgemäße
Begründung dafür vor. Die Benannte Stelle
kann das Expertengremium um
Klarstellung der von ihm abgegebenen
Stellungnahme ersuchen.
Or. en
Änderungsantrag 717
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 6 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(6a) Bei therapiebegleitenden
Diagnostika und Kombinationsprodukten
aus Arzneimitteln und Medizinprodukten
hat die an dem
Konformitätsbewertungsverfahren nach
Artikel 48 beteiligte Benannte Stelle der
Konformitätsbewertung Vorrang
einzuräumen und gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung
durchzuführen, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen und sie an die
beschleunigten Prüfungsfristen für das
entsprechende Arzneimittel anzupassen
(z. B. Antrag auf Zulassung im
zentralisierten Verfahren mit
beschleunigter Bewertung). Die Benannte
Stelle sorgt in diesem Fall für
beschleunigte Genehmigungsfristen, um
zu vermeiden, dass die Patienten keinen
Zugang zu dem entsprechenden
Arzneimittel haben.
Or. en
PE791.891v01-00 76/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 718
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 51
eine Bescheinigung aus, wenn die
klinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen, auch wenn sie auf
begrenzten klinischen Leistungsdaten
beruhen, als ausreichend erachtet werden,
sofern eine der folgenden Bedingungen
erfüllt ist:
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 51
eine Bescheinigung aus, wenn die
klinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen als ausreichend erachtet
werden, sofern alle der folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 719
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 a – Absatz 7 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(b) Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des
Produkts ist günstig, und der Hersteller
verpflichtet sich, zusätzliche Daten aus
Tätigkeiten der Nachbeobachtung der
Leistung nach dem Inverkehrbringen
bereitzustellen.
(b) Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des
Produkts ist günstig, und der Hersteller
verpflichtet sich, zusätzliche Daten aus
Tätigkeiten der Nachbeobachtung der
Leistung nach dem Inverkehrbringen
gemäß einem Plan für die klinische
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen bereitzustellen, der
geeignete Etappenziele und Zeitpläne für
die Generierung zusätzlicher klinischer
Nachweise enthält.
Or. en
AM\1348819DE.docx 77/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 720
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 51 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa spezifische Maßnahmen der
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen, die innerhalb eines
festgelegten Zeitraums durchzuführen sind.
Die Benannte Stelle begrenzt die
Gültigkeit der ursprünglichen
Bescheinigung auf höchstens fünf Jahre
und legt gemäß Artikel 51 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa spezifische Maßnahmen der
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen, die innerhalb eines
festgelegten Zeitraums durchzuführen sind.
Erfüllt der Hersteller die mit der
Bescheinigung verbundenen
Verpflichtungen zur klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen nicht innerhalb der
festgelegten Frist, so wird die
Bescheinigung von der Benannten Stelle
nicht erneuert. Die Benannte Stelle
verlängert die Gültigkeit der
Bescheinigung nur, nachdem sie gemäß
Anhang VII Abschnitt 4.11 eine
Neubewertung vorgenommen hat.
Or. en
Änderungsantrag 721
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
Gegebenenfalls wird die Gültigkeit der
ursprünglichen Bescheinigung auf
PE791.891v01-00 78/185 AM\1348819DE.docx
DE
und legt gemäß Artikel 51 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa spezifische Maßnahmen der
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen, die innerhalb eines
festgelegten Zeitraums durchzuführen
sind.
höchstens fünf Jahre begrenzt. Die
Benannte Stelle legt gemäß Artikel 51
etwaige Bedingungen der Gültigkeit der
Bescheinigung fest, gegebenenfalls
einschließlich spezifischer Maßnahmen
der klinischen Nachbeobachtung nach
dem Inverkehrbringen innerhalb eines
festgelegten Zeitraums. Die
Bescheinigung kann verlängert werden,
wenn der Hersteller nachgewiesen hat,
dass die geltenden Anforderungen an die
klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen erfüllt sind.
Or. en
Begründung
Die vorgeschlagene Änderung erleichtert einen früheren Zugang für bahnbrechende
Produkte, Produkte für seltene Erkrankungen und Nischenprodukte und stellt gleichzeitig
sicher, dass, wenn beispielsweise begrenzte klinische Daten bereitgestellt werden, dies durch
klare Schutzvorkehrungen, einschließlich einer befristeten ursprünglichen Bescheinigung und
verbindlicher Maßnahmen der klinischen Nachbeobachtung nach dem Inverkehrbringen,
ausgeglichen wird.
Änderungsantrag 722
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48 a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 51 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa spezifische Maßnahmen der
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen, die innerhalb eines
festgelegten Zeitraums durchzuführen
sind.
Gegebenenfalls wird die Gültigkeit der
ursprünglichen Bescheinigung auf
höchstens fünf Jahre begrenzt. Die
Benannte Stelle legt gemäß Artikel 51
etwaige Bedingungen der Gültigkeit der
Bescheinigung fest, gegebenenfalls
einschließlich spezifischer Maßnahmen
der klinischen Nachbeobachtung nach
dem Inverkehrbringen innerhalb eines
festgelegten Zeitraums. Die
Bescheinigung kann verlängert werden,
wenn der Hersteller nachgewiesen hat,
AM\1348819DE.docx 79/185 PE791.891v01-00
DE
dass die geltenden Anforderungen an die
klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen erfüllt sind.
Or. en
Änderungsantrag 723
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 51 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa spezifische Maßnahmen der
Nachbeobachtung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen, die innerhalb eines
festgelegten Zeitraums durchzuführen
sind.
Bei bahnbrechenden Produkten und
gegebenenfalls bei Produkten für seltene
Erkrankungen begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeitsdauer für die
Bescheinigung und legt gemäß Artikel 56
etwaige Bedingungen oder
Einschränkungen der Gültigkeit der
Bescheinigung fest, wie etwa die
Verpflichtung des Herstellers, innerhalb
eines festgelegten Zeitraums spezifische
Maßnahmen der klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen.
Or. en
Änderungsantrag 724
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
8. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
8. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
PE791.891v01-00 80/185 AM\1348819DE.docx
DE
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
zu ändern, um ihn an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen
und um Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen auf
internationaler Ebene Rechnung zu tragen.
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
zu ändern, um ihn an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen
und um Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, Produkten für
seltene Erkrankungen oder pädiatrischen
Produkten auf internationaler Ebene
Rechnung zu tragen.
Or. en
Änderungsantrag 725
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen,
einschließlich Regelungen für die
fortlaufende Überprüfung, die
Zusammenarbeit mit Expertengremien
und die Verfahrensfristen für vorrangige
Bewertungen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 726
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
AM\1348819DE.docx 81/185 PE791.891v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, Produkten für
seltene Erkrankungen oder
Nischenprodukten, einschließlich
Mechanismen für die Priorisierung und
fortlaufende Überprüfung durch die
Benannten Stellen, festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 727
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 30
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 48a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
9. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, Produkten für
seltene Erkrankungen oder pädiatrischen
Produkten festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
Or. en
PE791.891v01-00 82/185 AM\1348819DE.docx
DE
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte können als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte eingestuft werden, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen:
kleine Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und
geringe wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt,
dass pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer
fortlaufenden Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden,
pädiatrische Produkte aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands nicht
weiterzuverfolgen.
Änderungsantrag 728
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 32
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 50 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Benannte Stelle trägt der vom
Expertengremium oder vom EU-
Referenzlaboratorium erteilten Beratung
weitestgehend Rechnung und ergreift
erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen,
einschließlich der in Artikel 51 Absätze 3
und 4 genannten Maßnahmen.
(3) Die Benannte Stelle trägt der vom
Expertengremium oder vom EU-
Referenzlaboratorium erteilten Beratung
weitestgehend Rechnung und ergreift
erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen,
einschließlich der in Artikel 51 Absätze 3
und 4 genannten Maßnahmen. Folgt die
Benannte Stelle nicht der Empfehlung des
Expertengremiums oder des EU-
Referenzlaboratoriums, so begründet sie
ihre Entscheidung.
Or. fr
Änderungsantrag 729
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2
AM\1348819DE.docx 83/185 PE791.891v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht
begrenzt, es sei denn, die Benannte Stelle
hält es in hinreichend begründeten
Ausnahmefällen für erforderlich, die
Gültigkeitsdauer zu beschränken. In
diesen Fällen gibt die Benannte Stelle die
Gültigkeitsdauer auf der Bescheinigung
an. Ist die Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung begrenzt, kann die
Benannte Stelle auf Antrag des
Herstellers nach Durchführung einer
Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag
zu einer Bescheinigung ist so lange gültig
wie die Bescheinigung, zu der er gehört.“
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 730
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, die Benannte Stelle hält es in
hinreichend begründeten Ausnahmefällen
für erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
2. Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
außer bei Produkten der Klassen C und D
oder innovativen Produkten, für die die
Bescheinigungen für den darin
angegebenen Zeitraum, der höchstens
fünf Jahre betragen darf, gültig sind. Auf
Antrag des Herstellers kann die Gültigkeit
der Bescheinigung auf der Grundlage
einer Neubewertung gemäß den geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren für
weitere Zeiträume, die jeweils fünf Jahre
nicht überschreiten dürfen, verlängert
werden. Ein Nachtrag zu einer
Bescheinigung ist so lange gültig wie die
PE791.891v01-00 84/185 AM\1348819DE.docx
DE
die Bescheinigung, zu der er gehört.“ Bescheinigung, zu der er gehört.
Bei anderen Produkten der Klassen C und
D oder innovativen Produkten kann die
Gültigkeitsdauer von Bescheinigungen in
Ausnahmefällen begrenzt werden, wenn
die Benannte Stelle es in hinreichend
begründeten Fällen für erforderlich hält,
die Gültigkeitsdauer zu beschränken. In
diesen Fällen gibt die Benannte Stelle die
Gültigkeitsdauer auf der Bescheinigung an.
Ist die Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
die Bescheinigung, zu der er gehört.“
Or. en
Änderungsantrag 731
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, die Benannte Stelle hält es in
hinreichend begründeten Ausnahmefällen
für erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
2. Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, die Benannte Stelle hält es in
hinreichend begründeten Ausnahmefällen
für erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
AM\1348819DE.docx 85/185 PE791.891v01-00
DE
die Bescheinigung, zu der er gehört.“ die Bescheinigung, zu der er gehört. Die
Gültigkeit der ursprünglichen
Bescheinigungen für bahnbrechende
Produkte oder Produkte für seltene
Erkrankungen ist auf höchstens fünf
Jahre begrenzt.
Or. en
Änderungsantrag 732
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein. Diese
regelmäßigen Überprüfungen dürfen
keine Neubewertung der bereits bei der
ursprünglichen Konformitätsbewertung
oder bei früheren Überprüfungen
bewerteten Aspekte darstellen, es sei denn,
dies ist durch wesentliche Änderungen
oder neue Risiken hinreichend begründet.
Or. fr
Änderungsantrag 733
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2a
PE791.891v01-00 86/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger
Überprüfungen unter Berücksichtigung
der Entwicklungen des Stands der
Technik. Diese Überprüfungen müssen
der Risikoklasse des Produkts angemessen
sein.
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
Überwachungstätigkeiten nur in dem
Umfang durch, der im Anhang für die
Konformitätsbewertung, auf deren
Grundlage die Bescheinigung ausgestellt
wurde, vorgesehen ist (Anhang IX,
Anhang X oder Anhang XI). Diese
Überwachungstätigkeiten müssen der
Risikoklasse des Produkts angemessen sein
und dürfen keine Neubewertung
darstellen, deren Umfang der für die
Ausstellung der Bescheinigung
durchgeführten Konformitätsbewertung
entspricht.
Or. it
Begründung
Das Zertifizierungssystem der Verordnung über In-vitro-Diagnostika sieht bereits die
kontinuierliche Überwachung von Bescheinigungen, Qualitätsmanagementsystemen und
technischer Dokumentation vor, und zwar nach einem Qualitätssicherungsansatz. Zusätzliche
regelmäßige Überprüfungen, die im Vorschlag der Kommission nicht festgelegt sind, würden
zu bürokratischen Doppelarbeiten ohne echten Mehrwert führen. Die Überwachung muss
daher in einem angemessenen Verhältnis zu dem Produkt, der Risikoklasse und den geltenden
Anhängen stehen.
Änderungsantrag 734
Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2 a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
AM\1348819DE.docx 87/185 PE791.891v01-00
DE
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.“
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
Diese regelmäßigen Überprüfungen
stellen keine Neubewertung von
Elementen dar, die bereits bei der
ursprünglichen Konformitätsbewertung
oder früheren Überprüfungen bewertet
wurden, es sei denn, dies ist durch
erhebliche Änderungen oder neue Risiken
hinreichend begründet.“
Or. en
Begründung
This amendment ensures proportionality, predictability and efficient use of notified body
resources, while maintaining a high level of patient safety.
Clarifying that periodic reviews shall not re-assess elements already evaluated avoids
duplicative assessments during the certificate validity period. Without this clarification, the
provision risks creating unnecessary administrative burden, longer timelines and reduced
system capacity.
At the same time, the amendment fully preserves the existing high level of patient safety by
explicitly allowing re-assessment where justified by significant changes or new risks, in line
with a lifecycle and risk-based approach. This text reinforces a predictable and proportionate
oversight system, supports timely patient access, and safeguards the integrity of the MDR
framework in line with the political intention of the Commission's proposal.
Änderungsantrag 735
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 2 a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der
Entwicklungen des Stands der Technik.
Diese Überprüfungen müssen der
Risikoklasse des Produkts angemessen
2a. Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger
Überprüfungen, insbesondere nach der
Verlängerung einer Zertifizierung, wobei
die Entwicklungen des Stands der Technik
zu berücksichtigen sind. Diese
PE791.891v01-00 88/185 AM\1348819DE.docx
DE
sein.“ Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.“
Or. en
Änderungsantrag 736
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Die Benannten Stellen können
Bedingungen für die Gültigkeit der
Bescheinigung festlegen, etwa indem sie
den Verwendungszweck eines Produkts auf
bestimmte Patientengruppen beschränken
oder den Hersteller verpflichten, gemäß
Anhang XIII Teil B bestimmte Studien zur
klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen.“
3. Die Benannten Stellen können
Bedingungen für die Gültigkeit der
Bescheinigung festlegen, etwa indem sie
den Verwendungszweck eines Produkts auf
bestimmte Patientengruppen beschränken
oder den Hersteller verpflichten, gemäß
Anhang XIII Teil B bestimmte Studien zur
klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen. Die
Gültigkeit der ursprünglichen
Bescheinigungen für bahnbrechende
Produkte oder Produkte für seltene
Erkrankungen ist auf höchstens fünf
Jahre begrenzt.
Or. en
Änderungsantrag 737
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
AM\1348819DE.docx 89/185 PE791.891v01-00
DE
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird.
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird. Vor der
Aussetzung oder dem Widerruf einer
Bescheinigung gibt die Benannte Stelle
dem Hersteller Gelegenheit, Stellung zu
nehmen und Korrekturmaßnahmen
vorzuschlagen, es sei denn, es sind
sofortige Maßnahmen erforderlich, um
einem nicht annehmbaren Risiko zu
begegnen.
Or. fr
Änderungsantrag 738
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 33 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 51 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird.“
Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, oder
werden die Anforderungen nach Absatz 3
nicht erfüllt, setzt sie die erteilte
Bescheinigung aus oder widerruft diese
oder legt Bedingungen dafür fest, jeweils
unter Berücksichtigung des Grundsatzes
der Verhältnismäßigkeit, sofern die
Einhaltung der Anforderungen nicht durch
geeignete Korrekturmaßnahmen des
Herstellers innerhalb einer von der
Benannten Stelle gesetzten angemessenen
Frist wiederhergestellt wird.
PE791.891v01-00 90/185 AM\1348819DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 739
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 35 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
1. Abweichend von Artikel 48 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.“
1. Abweichend von Artikel 48 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
(einschließlich Produkte für seltene
Erkrankungen und bahnbrechende
Produkte) genehmigen, für das die
geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.“
Or. en
Änderungsantrag 740
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 35 – Buchstabe e
Verordnung 2017/746
Artikel 54 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Im Falle einer gemäß Artikel 23 der
Verordnung (EU) 2022/2371 des
Europäischen Parlaments und des
Im Falle einer gemäß Artikel 23 der
Verordnung (EU) 2022/2371 des
Europäischen Parlaments und des
AM\1348819DE.docx 91/185 PE791.891v01-00
DE
Rates***** festgestellten gesundheitlichen
Notlage auf Unionsebene kann die
Kommission von sich aus nach Anhörung
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte im Wege von
Durchführungsrechtsakten das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
eines Produkts gemäß Absatz 3
genehmigen. Die Geltung dieser
Genehmigung endet spätestens dann, wenn
die Feststellung der gesundheitlichen
Notlage gemäß Artikel 23 Absatz 2 der
Verordnung (EU) 2022/2371 aufgehoben
wird. Diese Durchführungsrechtsakte
werden gemäß dem in Artikel 107 Absatz 3
genannten Prüfverfahren erlassen.
Rates***** festgestellten gesundheitlichen
Notlage auf Unionsebene kann die
Kommission von sich aus nach Anhörung
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte im Wege von
Durchführungsrechtsakten das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
eines Produkts gemäß Absatz 3
genehmigen. Die Geltung dieser
Genehmigung endet spätestens dann, wenn
die Feststellung der gesundheitlichen
Notlage gemäß Artikel 23 Absatz 2 der
Verordnung (EU) 2022/2371 aufgehoben
wird. Diese Durchführungsrechtsakte
werden gemäß dem in Artikel 107 Absatz 3
genannten Prüfverfahren erlassen und sind
In-vitro-Diagnostika vorbehalten, die die
medizinische Diagnose einer schweren
oder lebensbedrohenden Krankheit oder
eines schweren oder lebensbedrohlichen
Zustands ermöglichen, die bzw. der in
unmittelbarem Zusammenhang mit der
Notlage im Bereich der öffentlichen
Gesundheit steht. Die so zugelassenen
Diagnostika können keine Voraussetzung
für die Durchführung von Maßnahmen
sein, die die Grundfreiheiten
beschränken.
Or. fr
Änderungsantrag 741
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Herstellers oder eines künftigen Herstellers
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Herstellers oder eines künftigen Herstellers
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
PE791.891v01-00 92/185 AM\1348819DE.docx
DE
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIII oder
XIV nicht zweckmäßig wäre. Die
Mitgliedstaaten benennen die zuständige
Behörde, die für die Beaufsichtigung des
Reallabors verantwortlich ist.
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIII oder
XIV angesichts der innovativen
wissenschaftlichen oder technologischen
Merkmale des Produkts oder eines
innovativen Regulierungsansatzes nicht
zweckmäßig wäre. Die Mitgliedstaaten
benennen die zuständige Behörde, die für
die Beaufsichtigung des Reallabors
verantwortlich ist.
Or. en
Änderungsantrag 742
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Herstellers oder eines künftigen
Herstellers ein oder mehrere Reallabore
einrichten, für die die Anwendung
bestimmter Anforderungen der Kapitel V
oder VI oder der Anhänge I, VIII, IX, X,
XI, XIII oder XIV nicht zweckmäßig wäre.
Die Mitgliedstaaten benennen die
zuständige Behörde, die für die
Beaufsichtigung des Reallabors
verantwortlich ist.
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIII oder
XIV nicht zweckmäßig wäre. Die
Mitgliedstaaten benennen die zuständige
Behörde, die für die Beaufsichtigung des
Reallabors verantwortlich ist.
Or. en
Änderungsantrag 743
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
AM\1348819DE.docx 93/185 PE791.891v01-00
DE
Artikel 54b – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können Reallabore
auch gemeinsam mit anderen
Mitgliedstaaten einrichten.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 744
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor vorübergehend angepasst werden
oder von deren Anwendung vorübergehend
abgesehen wird, und der eine Begründung,
warum die Anwendung dieser
Anforderungen nicht als zweckmäßig
angesehen wird, sowie eine Erläuterung,
wie potenzielle Risiken im Zusammenhang
mit der Anpassung oder dem Absehen von
der Anwendung zu kontrollieren und zu
mindern sind, enthält. Im Plan werden
außerdem die angemessene Dauer des
Reallabors, die zur Erreichung seiner Ziele
erforderlich ist, sowie die Teilnehmer des
Reallabors und ihre jeweiligen Funktionen
angegeben.
2. Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor vorübergehend angepasst werden
oder von deren Anwendung in hinreichend
begründeten Fällen vorübergehend
abgesehen wird, und der eine Begründung,
warum die Anwendung dieser
Anforderungen nicht als zweckmäßig
angesehen wird, sowie eine Erläuterung,
wie potenzielle Risiken im Zusammenhang
mit der Anpassung oder dem Absehen von
der Anwendung zu kontrollieren und zu
mindern sind, enthält. Im Plan werden
außerdem die angemessene Dauer des
Reallabors, die zur Erreichung seiner Ziele
erforderlich ist, sowie die Teilnehmer des
Reallabors und ihre jeweiligen Funktionen
angegeben. Bei jeder vorübergehenden
Anpassung oder Aussetzung gemäß
diesem Artikel dürfen die in dieser
Verordnung festgelegten grundlegenden
Anforderungen an die Sicherheit und
Leistung von Produkten nicht
beeinträchtigt werden und es muss ein
PE791.891v01-00 94/185 AM\1348819DE.docx
DE
hohes Schutzniveau für die öffentliche
Gesundheit und die Patientensicherheit
gewährleistet werden.
Or. en
Änderungsantrag 745
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2. Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor vorübergehend angepasst werden
oder von deren Anwendung vorübergehend
abgesehen wird, und der eine Begründung,
warum die Anwendung dieser
Anforderungen nicht als zweckmäßig
angesehen wird, sowie eine Erläuterung,
wie potenzielle Risiken im Zusammenhang
mit der Anpassung oder dem Absehen von
der Anwendung zu kontrollieren und zu
mindern sind, enthält. Im Plan werden
außerdem die angemessene Dauer des
Reallabors, die zur Erreichung seiner Ziele
erforderlich ist, sowie die Teilnehmer des
Reallabors und ihre jeweiligen Funktionen
angegeben.
2. Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor vorübergehend angepasst werden
oder von deren Anwendung vorübergehend
abgesehen wird, und der eine Begründung,
warum die Anwendung dieser
Anforderungen nicht als zweckmäßig
angesehen wird, sowie eine Erläuterung,
wie potenzielle Risiken im Zusammenhang
mit der Anpassung oder dem Absehen von
der Anwendung zu kontrollieren und zu
mindern sind, enthält. Im Plan werden
außerdem die genaue Dauer des
Reallabors, die zur Erreichung seiner Ziele
erforderlich ist, sowie die Teilnehmer des
Reallabors und ihre jeweiligen Funktionen
angegeben.
Or. en
Änderungsantrag 746
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
AM\1348819DE.docx 95/185 PE791.891v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Ein Reallabor wird nur dann
eingerichtet, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
3. Ein Reallabor wird nur dann
eingerichtet, wenn die folgenden
Bedingungen vollständig erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 747
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54 b – Absatz 3 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(a) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt eine medizinische
Versorgungslücke schließt oder im
Vergleich zu ähnlichen bestehenden
Alternativen oder dem Stand der Technik
einen erheblichen klinischen Nutzen für die
Patienten oder für das Gesundheitssystem
bietet.
(a) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt eine medizinische
Versorgungslücke schließt oder im
Vergleich zu bestehenden Alternativen
oder dem Stand der Technik einen
erheblichen klinischen Nutzen für die
Patienten oder für das Gesundheitssystem
bietet.
Or. en
Änderungsantrag 748
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 3 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Es ist so konzipiert und wird auf
eine Weise durchgeführt, dass die Rechte,
PE791.891v01-00 96/185 AM\1348819DE.docx
DE
die Sicherheit, die Würde und das
Wohlergehen der an
Forschungstätigkeiten teilnehmenden
Probanden geschützt werden und
Vorrang vor allen anderen Interessen
haben.
Or. en
Änderungsantrag 749
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 3 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Die Zuordnung des Produkts zu
einem Reallabor würde im Vergleich zu
dem in dieser Verordnung dargelegten
standardmäßigen Regulierungsverfahren
keine zusätzlichen Risiken mit sich
bringen.
Or. en
Änderungsantrag 750
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5. Jeder Teilnehmer des Reallabors
unterrichtet unverzüglich die für die
Beaufsichtigung des Reallabors zuständige
Behörde über jeden Schaden, der im
Zusammenhang mit der Durchführung des
Reallabors eingetreten ist. Die zuständige
5. Jeder Teilnehmer des Reallabors
unterrichtet unverzüglich die für die
Beaufsichtigung des Reallabors zuständige
Behörde über alle Vorkommnisse,
schwerwiegenden Vorkommnisse oder
andere Ereignisse, die die Sicherheit,
AM\1348819DE.docx 97/185 PE791.891v01-00
DE
Behörde ergreift unverzüglich geeignete
Korrekturmaßnahmen, einschließlich der
Aussetzung oder des Widerrufs des
Reallabors oder der Beschränkung seines
Anwendungsbereichs.
Gesundheit oder Rechte von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen
beinträchtigen könnten und die im
Zusammenhang mit der Durchführung des
Reallabors eingetreten sind. Die zuständige
Behörde ergreift unverzüglich geeignete
Korrekturmaßnahmen, einschließlich der
Aussetzung oder des Widerrufs des
Reallabors oder der Beschränkung seines
Anwendungsbereichs.
Or. en
Änderungsantrag 751
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
6. Hersteller und künftige Hersteller,
die an einem Reallabor teilnehmen,
bleiben nach dem anwendbaren
Unionsrecht und nationalen Recht für
jeden Schaden haftbar, der Dritten infolge
ihrer im Reallabor stattfindenden
Tätigkeiten zugefügt wird.
6. Die Teilnahme an einem
Reallabor hat keinen Einfluss auf die
Haftung der Teilnehmer nach den
geltenden Haftungsvorschriften der
Union und der Mitgliedstaaten. Die
Teilnehmer, darunter Hersteller und
künftige Hersteller, haften weiterhin für
Schäden, die Dritten durch Tätigkeiten im
Rahmen des Reallabors entstehen.
Or. en
Änderungsantrag 752
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54b – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.891v01-00 98/185 AM\1348819DE.docx
DE
7. Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über dessen Durchführung und
Ergebnisse auf dem Laufenden.
7. Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors
sowie über dessen Durchführung und
Ergebnisse. Die Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
können die gewonnenen Erfahrungen
nutzen, um die Ausarbeitung von
Leitlinien zu unterstützen oder zu
bewerten, ob Anpassungen des
Rechtsrahmens der Union angemessen
sind.
Or. en
Änderungsantrag 753
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission kann von sich aus oder
auf begründeten Antrag eines
Mitgliedstaats, im Wege von
Durchführungsrechtsakten, für einen
begrenzten Zeitraum und gemäß einem
spezifischen Plan, Reallabore der Union
einrichten, die Aufschluss darüber geben,
ob die bestehenden Anforderungen einen
bestimmten Produkttyp mit besonderen
Merkmalen oder aufkommenden
Technologien angemessen regulieren, und
ob die Gefahr besteht, dass die
bestehenden Anforderungen
Die Kommission kann von sich aus oder
auf begründeten Antrag eines
Mitgliedstaats im Wege von
Durchführungsrechtsakten für einen
begrenzten Zeitraum und gemäß einem
spezifischen Plan Reallabore der Union
einrichten, die Aufschluss darüber geben,
ob die bestehenden Anforderungen einen
bestimmten Produkttyp mit besonderen
Merkmalen oder aufkommenden
Technologien angemessen regulieren.
Or. en
Änderungsantrag 754
Valentina Palmisano
AM\1348819DE.docx 99/185 PE791.891v01-00
DE
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54 c – Absatz 1 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(a) die Entwicklung solcher Produkte
sowie den Zugang von Angehörigen der
Gesundheitsberufe oder von Patienten zu
diesen Produkten behindern oder
erheblich verzögern würden oder
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 755
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 1 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(b) den Schutz der Gesundheit und
Sicherheit von Patienten, Anwendern
oder anderen Personen oder andere
Aspekte der öffentlichen Gesundheit nicht
angemessen gewährleisten würden.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 756
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 1 – Unterabsatz 2
PE791.891v01-00 100/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen, und
müssen die Anforderungen hinsichtlich
der Einrichtung von Reallaboren nach
Artikel 54b Absatz 3 erfüllen.
Or. en
Änderungsantrag 757
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten gestatten, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Or. en
Änderungsantrag 758
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Die Kommission unterrichtet die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über dessen Ergebnisse auf dem
Laufenden.
3. Die Kommission hält die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung, die Durchführung
und die Ergebnisse jedes Reallabors der
Union auf dem Laufenden.
AM\1348819DE.docx 101/185 PE791.891v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 759
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
4. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten einheitliche
Grundsätze oder genaue Regelungen für
die Einrichtung, den Betrieb und die
Beaufsichtigung von Reallaboren gemäß
Artikel 54b oder von Reallaboren der
Union gemäß diesem Artikel festlegen.
Diese Durchführungsrechtsakte werden
gemäß dem in Artikel 107 Absatz 3
genannten Prüfverfahren erlassen.
4. Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten einheitliche
Grundsätze oder genaue Regelungen für
die Einrichtung, den Betrieb, die
Beaufsichtigung und die Bewertung von
Reallaboren gemäß Artikel 54b oder von
Reallaboren der Union gemäß diesem
Artikel festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 760
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
oder Artikel 54b zu ändern, um ihn an den
wissenschaftlichen, technischen oder
regulatorischen Fortschritt anzupassen und
um Entwicklungen im Zusammenhang mit
Reallaboren, auch in Bereichen außerhalb
der In-vitro-Diagnostika, zu
5. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
oder Artikel 54b zu ändern, um ihn an den
wissenschaftlichen, technischen oder
regulatorischen Fortschritt anzupassen und
um im Zusammenhang mit Reallaboren die
bei der Durchführung gewonnenen
Erfahrungen zu berücksichtigen.
PE791.891v01-00 102/185 AM\1348819DE.docx
DE
berücksichtigen.“
Or. en
Änderungsantrag 761
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54c – Absatz 5a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
5a. Die Einrichtung und der Betrieb
eines Reallabors der Union berühren
nicht den Schutz der öffentlichen
Gesundheit oder die in dieser Verordnung
festgelegten grundlegenden
Anforderungen an die Sicherheit und
Leistung von Produkten.
Or. en
Änderungsantrag 762
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54ca (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(36a) Folgender Artikel wird eingefügt:
Artikel 54d
Jährliche Berichterstattung über
Reallabore
Die Kommission legt dem Europäischen
Parlament und dem Rat mit Beiträgen der
Mitgliedstaaten und gegebenenfalls der
Expertengremien gemäß Artikel 106 der
Verordnung (EU) 2017/745 sowie der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
AM\1348819DE.docx 103/185 PE791.891v01-00
DE
einen jährlichen Bericht über die
Durchführung der gemäß den
Artikeln 54b und 54c eingerichteten
Reallabore vor. Der Bericht enthält
gegebenenfalls Informationen über die
Zahl der eingerichteten Reallabore,
Trends in Bezug auf die Kategorien von
In-vitro-Medizinprodukten, die an
Reallaboren teilnehmen, bewährte
Verfahren, aufgetretene Schwierigkeiten,
gewonnene Erkenntnisse, Überlegungen
zu möglichen künftigen Anpassungen des
Rechtsrahmens und Empfehlungen für
die Einrichtung und den Betrieb von
Reallaboren und gegebenenfalls die
Anwendung dieser Verordnung und
anderer Rechtsakte der Union, deren
Einhaltung innerhalb der Reallabore
beaufsichtigt wird. Die Kommission
macht diese Berichte zusammen mit
Zusammenfassungen für Laien der
Öffentlichkeit zugänglich.
Or. en
Änderungsantrag 763
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54ca (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(36a) Folgender Artikel wird eingefügt:
Artikel 54d
Transparenz von Reallaboren
Auf der Grundlage der von den
Mitgliedstaaten gemäß Artikel 54b
Absatz 7 erhaltenen Informationen und
der mit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte gemäß Artikel 54c
Absatz 3 ausgetauschten Informationen
erstellt die Kommission einen
PE791.891v01-00 104/185 AM\1348819DE.docx
DE
Jahresbericht mit einer Aufschlüsselung
der Anzahl der genehmigten Reallabore
und detaillierten Informationen über
deren Durchführung und Ergebnisse und
macht ihn öffentlich zugänglich.
Or. en
Änderungsantrag 764
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 36 b (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 54cb (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(36b) Folgender Artikel wird eingefügt:
Artikel 54e
Reallabor-Plan
1. Vor der Einrichtung eines Reallabors
nimmt die zuständige Behörde des
Mitgliedstaats oder, im Falle eines
Reallabors der Union, die Kommission
einen Plan für das Reallabor an. In dem
Plan für das Reallabor werden
(a) die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Rollen benannt,
(b) die Ziele und der Umfang des
Reallabors festgelegt,
(c) die Bestimmungen dieser Verordnung,
von denen vorübergehende Ausnahmen
für die Zwecke des Reallabors als
erforderlich erachtet werden, zusammen
mit den entsprechenden
Schutzvorkehrungen ermittelt,
(d) geeignete Maßnahmen festgelegt, um
ein hohes Schutzniveau für die öffentliche
Gesundheit, die Patientensicherheit und
die Rechte der Teilnehmer zu
gewährleisten,
(e) die Laufzeit des Reallabors und die
AM\1348819DE.docx 105/185 PE791.891v01-00
DE
Bedingungen für dessen Abschluss oder
vorzeitige Beendigung festgelegt,
(f) die für das Reallabor geltenden
Überwachungs-, Berichterstattungs- und
Evaluierungsregelungen festgelegt.
2. Vor der Genehmigung eines Reallabor-
Plans konsultiert die zuständige Behörde
des Mitgliedstaats oder, im Falle eines
Reallabors der Union, die Kommission die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
wenn das Reallabor voraussichtlich über
einen einzigen Mitgliedstaat hinaus
relevant ist oder wenn ein koordiniertes
Vorgehen die einheitliche Anwendung
dieser Verordnung in der gesamten Union
erleichtern würde. Gegebenenfalls werden
auch benannte Stellen, Laboratorien,
Patientenorganisationen, Angehörige der
Gesundheitsberufe und andere
einschlägige Interessenträger konsultiert.
Die Kommission erlässt nach
Konsultation der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte
Durchführungsrechtsakte zur Festlegung
einer gemeinsamen Vorlage und von
Mindestanforderungen für
Reallaborpläne, einschließlich der
Informationen, die in Bezug auf Ziele,
Teilnehmer,
Risikominderungsmaßnahmen,
Überwachung, Berichterstattung und
Bewertung bereitzustellen sind. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 107 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
4. Nach Abschluss eines Reallabors legt
die für das nationale Reallabor zuständige
Behörde oder, im Falle eines Reallabors
der Union, die Kommission der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
den Reallabor-Plan und den
abschließenden Evaluierungsbericht vor.
Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte berücksichtigt die
Ergebnisse abgeschlossener Reallabore
bei der Ausarbeitung von Leitlinien und
Empfehlungen im Rahmen dieser
PE791.891v01-00 106/185 AM\1348819DE.docx
DE
Verordnung.
Or. en
Änderungsantrag 765
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 38 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 56 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
d) Folgender Absatz 8 wird angefügt: entfällt
„(8) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIII
in Anbetracht des technischen und
wissenschaftlichen Fortschritts sowie der
Entwicklungen auf internationaler Ebene
zu ändern, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu
tragen ist.“
Or. fr
Änderungsantrag 766
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 38 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 56 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
8. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIII in
Anbetracht des technischen und
8. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 108 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIII in
Anbetracht des technischen und
AM\1348819DE.docx 107/185 PE791.891v01-00
DE
wissenschaftlichen Fortschritts sowie der
Entwicklungen auf internationaler Ebene
zu ändern, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu tragen
ist.
wissenschaftlichen Fortschritts sowie der
Entwicklungen auf internationaler Ebene
zu ändern, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu tragen
ist. Vor dem Erlass solcher delegierten
Rechtsakte konsultiert die Kommission
die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, die Benannten Stellen,
die Hersteller, die Angehörigen der
Gesundheitsberufe und die
Patientenorganisationen.
Or. fr
Änderungsantrag 767
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 39
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 56a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für Produkte der Klassen C und D kann
ein Hersteller vor seiner Leistungsstudie
oder klinischen Leistungsbewertung ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 der
Verordnung (EU) 2017/745 konsultieren,
um die vom Hersteller vorgesehene
Strategie zum Nachweis der klinischen
Leistung oder Vorschläge für eine
klinische Leistungsstudie überprüfen zu
lassen. Der Hersteller und die an einem
künftigen
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle, tragen im
Leistungsbewertungsbericht und im
Bericht der Begutachtung der
Leistungsbewertung der Stellungnahme des
Expertengremiums gebührend Rechnung,
andernfalls ist dies von ihnen hinreichend
zu begründen.“
Für Produkte der Klassen C und D kann
ein In-vitro-Diagnostikum-Hersteller und
der Sponsor der klinischen Studie(n) vor
seiner Leistungsstudie oder klinischen
Leistungsbewertung ein Expertengremium
gemäß Artikel 106 der Verordnung
(EU) 2017/745 konsultieren, um die
geplante Strategie der kombinierten
Studie zum Nachweis der klinischen
Leistung oder Vorschläge für eine
klinische Leistungsstudie überprüfen zu
lassen. Die Benannten Stellen sollten sich
beteiligen können. Der In-vitro-
Diagnostikum-Hersteller, der Sponsor der
klinischen Bewertung(en) sowie die an
einem künftigen
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle tragen im
Leistungsbewertungsbericht und im
Bericht der Begutachtung der
PE791.891v01-00 108/185 AM\1348819DE.docx
DE
Leistungsbewertung der Stellungnahme des
Expertengremiums gebührend Rechnung;
folgen sie dieser Stellungnahme nicht,
müssen sie dies hinreichend begründen.
Sie können das Expertengremium um
Klarstellung der von ihm abgegebenen
Stellungnahme ersuchen.“
Or. en
Änderungsantrag 768
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 40 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 58 – Absatz 1 – Buchstabe c
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet. Die routinemäßige venöse oder
kapillare Blutentnahme stellt an sich kein
zusätzliches invasives Verfahren im Sinne
dieses Artikels dar, es sei denn, das
Volumen oder die Häufigkeit der
Blutentnahme stellen ein erhebliches
Risiko für den Studienteilnehmer dar.“
Or. en
Änderungsantrag 769
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 40 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 58 – Absatz 1 – Buchstabe c
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
AM\1348819DE.docx 109/185 PE791.891v01-00
DE
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst, die
ein erhebliches klinisches Risiko für die
Studienteilnehmer oder andere Risiken für
die Teilnehmer darstellen könnten, so
werden zusätzlich zur Erfüllung der in
Artikel 57 und Anhang XIII festgelegten
Anforderungen gemäß dem vorliegenden
Artikel und den Artikeln 59 bis 77 sowie
Anhang XIV konzipiert, genehmigt,
durchgeführt, aufgezeichnet und
gemeldet.
Or. en
Begründung
Der Begriff „invasive Verfahren“ in Buchstabe c könnte auch risikoarme Tätigkeiten wie
routinemäßige Blutentnahmen und Fingerstich-Tests umfassen, die dennoch unter die
allgemeine Genehmigungspflicht für die „Probenentnahme“ fallen würden. Dies scheint im
Widerspruch zur Zusammenfassung der Kommission zu stehen, in der darauf hingewiesen
wurde, dass der Anwendungsbereich eingeschränkt werden würde. Es lässt sich auch nur
schwer mit Erwägungsgrund 50 in Einklang bringen, der sich auf einen vereinfachten Ansatz
für risikoarme Verfahren bezieht, einschließlich routinemäßiger Blutentnahmen bei nicht
schutzbedürftigen Personen.
Änderungsantrag 770
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 40 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 58 – Absatz 1 – Buchstabe c
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,
c) Buchstabe c erhält folgende
Fassung:
„die Durchführung der Studie zusätzliche
invasive Verfahren mit Ausnahme von
routinemäßigen Blutentnahmen bei nicht
schutzbedürftigen Personen umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
PE791.891v01-00 110/185 AM\1348819DE.docx
DE
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
Or. fr
Begründung
Diese Klarstellung ist erforderlich und steht im Einklang mit Erwägung 50 des
Legislativvorschlags.
Änderungsantrag 771
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 40 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 58 – Absatz 1 – Buchstabe c
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
mit Ausnahme routinemäßiger
Blutentnahmen bei nicht gefährdeten
Personen, einschließlich
Hochrisikoverfahren zur Gewinnung von
Proben, oder andere Risiken für die
Studienteilnehmer beinhaltet.“
Or. en
Änderungsantrag 772
Kristoffer Storm
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 40 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 58 – Absatz 1 – Buchstabe c
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst,
einschließlich Hochrisikoverfahren zur
„c) die Durchführung der Studie
zusätzliche invasive Verfahren umfasst, die
ein erhebliches klinisches Risiko für die
AM\1348819DE.docx 111/185 PE791.891v01-00
DE
Gewinnung von Proben, oder andere
Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
Teilnehmer darstellen könnten, oder
andere Risiken für die Studienteilnehmer
beinhaltet,“
Or. en
Änderungsantrag 773
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 53 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 81 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Hersteller von Produkten der
Klassen C und D aktualisieren den
Sicherheitsbericht im ersten Jahr nach
Ausstellung der Bescheinigung und danach
alle zwei Jahre oder wenn sich die Nutzen-
Risiko-Abwägung oder die Vertretbarkeit
fehlerhafter Ergebnisse wesentlich ändert.
Der Sicherheitsbericht ist Teil der
technischen Dokumentation gemäß
Anhang III.“
„Die Hersteller von Produkten der
Klassen C und D aktualisieren den
Sicherheitsbericht im ersten Jahr nach
Ausstellung der Bescheinigung und danach
alle zwei Jahre oder wenn sich die Nutzen-
Risiko-Abwägung oder die Vertretbarkeit
fehlerhafter Ergebnisse wesentlich ändert.
Hat die Benannte Stelle die Gültigkeit
einer Bescheinigung gemäß Artikel 51
Absatz 3 beschränkt, so wird der
Sicherheitsbericht für die Dauer dieses
befristeten Gültigkeitszeitraums jährlich
aktualisiert, um die Bewertung der
Einhaltung der mit der Bescheinigung
verbundenen Bedingungen zu
unterstützen. Der Sicherheitsbericht ist
Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.“
Or. en
Änderungsantrag 774
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 54 – Buchstabe -a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 82 – Absatz 1
PE791.891v01-00 112/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– In Absatz 1 erhält der einleitende
Teil folgende Fassung:
„(1) Hersteller von Produkten, die auf
dem Unionsmarkt bereitgestellt werden
und bei denen es sich nicht um Produkte
für Leistungsstudien handelt, melden der
zuständigen Behörde der Benannten
Stelle, die die Bescheinigung ausgestellt
hat, gemäß Artikel 87 Absätze 5 und 7
Folgendes:“
Or. fr
Änderungsantrag 775
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 54 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 82 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
30 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.“
3. Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
15 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
Or. en
Begründung
Um den derzeitigen Standards Rechnung zu tragen
Änderungsantrag 776
Laurence Trochu
AM\1348819DE.docx 113/185 PE791.891v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 54 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 82 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3. Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
30 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
3. Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
15 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
Or. fr
Änderungsantrag 777
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 55
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 82a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(55) Folgender Artikel 82a wird
eingefügt:
entfällt
„Artikel 82a
Meldung aktiv ausgenutzter
Schwachstellen und schwerwiegender
Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang
mit Produkten
1. Unbeschadet der Meldepflichten in
Bezug auf schwerwiegende
Vorkommnisse und
Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld
gemäß Artikel 82 meldet der Hersteller
eines Produkts den als Koordinatoren der
Mitgliedstaaten, in denen ein Produkt
bereitgestellt wurde, benannten
PE791.891v01-00 114/185 AM\1348819DE.docx
DE
Computer-Notfallteams (im Folgenden
„CSIRTs“) sowie der Europäischen
Agentur der Europäischen Union für
Cybersicherheit (ENISA) jedes der
folgenden Ereignisse:
(a) jede im Produkt vorliegende aktiv
ausgenutzte Schwachstelle im Sinne des
Artikels 3 Nummer 42 der Verordnung
(EU) 2024/2847 des Europäischen
Parlaments und des Rates********;
(b) jeden schwerwiegenden
Sicherheitsvorfall gemäß Artikel 14
Absatz 5 der Verordnung (EU) 2024/2847
mit Auswirkungen auf die Sicherheit des
Produkts.
2. Der Hersteller übermittelt die Meldung
gemäß Absatz 1 über das elektronische
System gemäß Artikel 87 spätestens
30 Tage, nachdem er von der aktiv
ausgenutzten Schwachstelle oder dem
schwerwiegenden Sicherheitsvorfall
Kenntnis erlangt hat.
3. Die Meldung gemäß Absatz 1 sowie alle
von einem Hersteller gemäß Artikel 82
übermittelten Meldungen, die auch als
aktiv ausgenutzte Schwachstellen oder
schwerwiegende Sicherheitsvorfälle
gelten, werden gleichzeitig den als
Koordinatoren der Mitgliedstaaten, in
denen das Produkt bereitgestellt wurde,
benannten CSIRTs und der ENISA
übermittelt.
4.
Für die Zwecke dieses Artikels haben die
als Koordinatoren benannten CSIRTs
und die ENISA Zugang zu Eudamed.
_____________
******** Verordnung (EU) 2024/2847
des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 23. Oktober 2024 über
horizontale
Cybersicherheitsanforderungen für
Produkte mit digitalen Elementen und zur
Änderung der Verordnungen (EU)
Nr. 168/2013 und (EU) 2019/1020 und
AM\1348819DE.docx 115/185 PE791.891v01-00
DE
der Richtlinie (EU) 2020/1828
(Cyberresilienz-Verordnung) (ABl. L,
2024/2847, 20.11.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/2847/oj
).“
Or. en
Änderungsantrag 778
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 55 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 82 a a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(55a) Folgender Artikel 82a wird
eingefügt:
„
Artikel 82a
Meldung von Cybersicherheitsvorfällen
und koordinierte Offenlegung von
Schwachstellen
1. Der Hersteller eines Produkts
berücksichtigt Folgendes:
(a) jede im Produkt vorliegende aktiv
ausgenutzte Schwachstelle im Sinne des
Artikels 3 Nummer 42 der Verordnung
(EU) 2024/2847 des Europäischen
Parlaments und des Rates;
(b) jeden schwerwiegenden
Sicherheitsvorfall gemäß Artikel 14
Absatz 5 der Verordnung (EU) 2024/2847
mit Auswirkungen auf die Sicherheit des
Produkts als schwerwiegenden Vorfall,
der gemäß den Artikeln 87 und 89 zu
behandeln ist.
2. Der Hersteller übermittelt der
zuständigen Behörde und den Computer-
Notfallteams (CSIRTs), die als
Koordinatoren der Mitgliedstaaten
benannt wurden, in denen ein Produkt
PE791.891v01-00 116/185 AM\1348819DE.docx
DE
bereitgestellt wurde, sowie der ENISA
unverzüglich, in jedem Fall aber
innerhalb von 24 Stunden, nachdem er
davon Kenntnis erlangt hat, über das in
Artikel 92 genannte elektronische System
eine erste Meldung über ein
schwerwiegendes Vorkommnis gemäß
Absatz 1.
3. Die zuständigen Behörden arbeiten bei
der Behebung schwerwiegender
Sicherheitsvorfälle gemäß Absatz 1 mit
Computer-Notfallteams (CSIRTs)
zusammen, die als Koordinatoren der
Mitgliedstaaten benannt wurden, in denen
ein Produkt bereitgestellt wurde. Die
Zusammenarbeit umfasst den Austausch
aller Informationen über gemeldete
ausgenutzte Schwachstellen oder
schwerwiegende Vorkommnisse zwischen
der zuständigen Behörde, dem CSIRT
und der ENISA.
4. Für die Zwecke dieses Artikels haben
die als Koordinatoren benannten CSIRTs
und die ENISA Zugang zu Eudamed.
5. Die CSIRTs können für die Zwecke der
koordinierten Offenlegung von
Schwachstellen für Produkte gemäß
Artikel 12 der Richtlinie (EU) 2022/2555
als Koordinator fungieren und arbeiten
mit der zuständigen Behörde zusammen.
“
Or. en
Begründung
Both kinds of incidents referred to in article 87a paragraph 1 in the CRA are considered
triggering immediate notification and having serious impact. We should keep the analogous
perspective. The early warning in article 87a paragraph 2 aligns the provisions with CRA.
Furthermore, if we try to match reporting exploited vulnerabilities and severe incidents as
defined in CRA we should look into timelines which refer to serious public health threat,
because it is a scale relevant to a risk connected to them. The vulnerability or severe incident
not always is connected with risk of death or serious illness. That’s why the provisions of
MDR/IVDR have to specify that. Risk caused by vulnerability in the software influence the
same moment to every user of the device and it may be really significant amount of people. So
if we adjust timelines to MDR/IVDR timelines, the deadline for serious public health threat
would be the most relevant. Furthermore, it has to be clearly specified that CSIRT and CA are
AM\1348819DE.docx 117/185 PE791.891v01-00
DE
able to cooperate without limitation in reference to exchange of information. Such data are
sensitive and have to be protected, but in reference to MD this exchange is needed because of
safety of patients and users. It is necessary to cover a gap in NIS2 directive, which relates
CVD (coordinated vulnerability disclosure) to ICT products.
Änderungsantrag 779
Michele Picaro, Ruggero Razza
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 71 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 103
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(71a) Artikel 103 wird gestrichen.
Or. en
Änderungsantrag 780
Michele Picaro, Ruggero Razza
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 72
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 103
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(72) Artikel 103 wird wie folgt
geändert:
entfällt
a) In Absatz 1 wird die Bezugnahme auf
„Richtlinie 95/46/EG“ durch
„Verordnung (EU) 2016/679“ ersetzt;
(b)
in Absatz 2 wird die Bezugnahme auf die
„Verordnung (EG) Nr. 45/2001“ durch
„Verordnung (EU) 2018/1725 des
Europäischen Parlaments und des
Rates*********“ ersetzt.
______________________
********* Verordnung (EU) 2018/1725
des Europäischen Parlaments und des
PE791.891v01-00 118/185 AM\1348819DE.docx
DE
Rates vom 23. Oktober 2018 zum Schutz
natürlicher Personen bei der
Verarbeitung personenbezogener Daten
durch die Organe, Einrichtungen und
sonstigen Stellen der Union, zum freien
Datenverkehr und zur Aufhebung der
Verordnung (EG) Nr. 45/2001 und des
Beschlusses Nr. 1247/2002/EG (ABl.
L 295 vom 21.11.2018, S. 39, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2018/1725/oj
).“
Or. en
Änderungsantrag 781
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 77
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 109
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(77) Artikel 109 wird gestrichen. entfällt
Or. en
Änderungsantrag 782
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 78
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 110 – Absatz 12 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Abweichend von Artikel 5 und von den
Absätzen 3 bis 3e dieses Artikels darf ein
Produkt gemäß Absatz 3a oder Absatz 3b
dieses Artikels, das die Kriterien für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
nach Artikel 48a Absatz 3 erfüllt, über die
in den Absätzen 3a und 3b genannten
Abweichend von Artikel 5 und von den
Absätzen 3 bis 3e dieses Artikels darf ein
Produkt gemäß Absatz 3a oder Absatz 3b
dieses Artikels, das die Kriterien für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
oder ein Nischenprodukt nach Artikel 48a
Absatz 3 erfüllt, über die in den
AM\1348819DE.docx 119/185 PE791.891v01-00
DE
Zeitpunkte hinaus in Verkehr gebracht oder
in Betrieb genommen werden, sofern die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Absätzen 3a und 3b genannten Zeitpunkte
hinaus in Verkehr gebracht oder in Betrieb
genommen werden, sofern die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
(1)
Or. en
Änderungsantrag 783
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 78
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 110 – Absatz 12 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Abweichend von Artikel 5 und von den
Absätzen 3 bis 3e dieses Artikels darf ein
Produkt gemäß Absatz 3a oder Absatz 3b
dieses Artikels, das die Kriterien für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
nach Artikel 48a Absatz 3 erfüllt, über die
in den Absätzen 3a und 3b genannten
Zeitpunkte hinaus in Verkehr gebracht oder
in Betrieb genommen werden, sofern die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Abweichend von Artikel 5 und von den
Absätzen 3 bis 3e dieses Artikels darf ein
Produkt gemäß Absatz 3a oder Absatz 3b
dieses Artikels, das die Kriterien für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
oder ein Nischenprodukt nach Artikel 48a
Absatz 3 erfüllt, über die in den
Absätzen 3a und 3b genannten Zeitpunkte
hinaus in Verkehr gebracht oder in Betrieb
genommen werden, sofern die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
Begründung
Indem die Bestimmung den kontinuierlichen Marktzugang über die Übergangsfristen hinaus
für Produkte ermöglicht, die medizinische Versorgungslücken schließen und aktiv auf dem
Weg zur Einhaltung der Vorschriften voranschreiten, trägt sie dazu bei, Engpässe zu
verhindern, die Kontinuität der Versorgung zu unterstützen und sicherzustellen, dass
Patienten und Angehörige der Gesundheitsberufe weiterhin Zugang zu grundlegenden
Technologien haben, für die es möglicherweise keine geeigneten Alternativen gibt.
Änderungsantrag 784
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
PE791.891v01-00 120/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 2 – Absatz 1 – Nummer 79 – Einleitung
Verordnung (EU) 2017/746
Artikel 111
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(79) Artikel 111 erhält folgende
Fassung:
(79) Artikel 111 erhält folgende
Fassung:
„Fünf Jahre nach Inkrafttreten der
Änderung und danach alle zehn Jahre
bewertet die Kommission die Anwendung
dieser Verordnung und erstellt einen
Bewertungsbericht über die Fortschritte
bei der Verwirklichung der darin
enthaltenen Ziele, wobei sie das in dieser
Verordnung vorgesehene hohe
Schutzniveau für die Gesundheit und
Sicherheit der Patienten, Anwender und
anderer Personen aufrechterhält,
einschließlich einer Bewertung der für die
Durchführung dieser Verordnung
erforderlichen Ressourcen. Die
Bewertung umfasst auch eine
Überprüfung der Funktionsweise von
Artikel 4.
2. Bei der Bewertung ist insbesondere
Folgendes zu prüfen:
(a) die Wirksamkeit der Maßnahmen zur
Vereinfachung des Rechtsrahmens und
zur Verringerung des
Verwaltungsaufwands für Hersteller,
Benannte Stellen, Labore und zuständige
Behörden, einschließlich ihrer
Auswirkungen auf die Effizienz der
Regulierung, die Rechtssicherheit und die
rechtzeitige Verfügbarkeit von In-vitro-
Diagnostika auf dem Unionsmarkt;
(b) die Funktionsweise und Wirksamkeit
der im Rahmen dieser Verordnung
eingerichteten Reallabore, einschließlich
ihres Beitrags zu Innovation,
regulatorischem Lernen, regulatorischer
Konvergenz und der Entwicklung von
Leitlinien, gemeinsamen Spezifikationen,
Durchführungsrechtsakten oder
Legislativvorschlägen;
AM\1348819DE.docx 121/185 PE791.891v01-00
DE
(c) die Wirksamkeit des Rahmens für
bewährte Technologien, einschließlich
seiner Auswirkungen auf die Effizienz der
Regulierung, die Innovation, den Zugang
für Patienten und die Sicherheit sowie
Leistung nach dem Inverkehrbringen,
und ob die Zulassungskriterien angesichts
der wissenschaftlichen und
technologischen Entwicklungen weiterhin
angemessen sind; (f) die Anwendung des
beschleunigten
Konformitätsbewertungsverfahrens für
In-vitro-Diagnostika für seltene
Krankheiten und wegweisende In-vitro-
Diagnostika, einschließlich seiner
Auswirkungen auf den zeitnahen Zugang
der Patienten, die Innovation, die
Erhebung von Leistungsnachweisen, die
Nachverfolgung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen und die Verfügbarkeit
solcher Produkte in der gesamten Union;
(d) die Auswirkungen der Maßnahmen
zur Stärkung der Einbeziehung der
Interessenträger, einschließlich der
Beteiligung von Patienten, Angehörigen
der Gesundheitsberufe, Laboren und
ihren Vertretungsorganisationen an der
Arbeit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, an Vigilanzaktivitäten
und Eudamed, sowie deren Beitrag zur
Transparenz, Qualität und Legitimität der
regulatorischen Entscheidungsfindung;
(e) die Funktionsweise von Eudamed,
einschließlich ihres Beitrags zu
Transparenz, Rückverfolgbarkeit,
Koordinierung zwischen den
Mitgliedstaaten, Zugang zu
Informationen für Patienten, Angehörige
der Gesundheitsberufe, Labore und die
Öffentlichkeit, sowie die Wirksamkeit
ihrer öffentlich zugänglichen Module;
(f) die Wirksamkeit der Maßnahmen, die
zur Verbesserung der Verfügbarkeit von
In-vitro-Diagnostika und zur
Verhinderung oder Milderung von
Engpässen eingeführt wurden,
einschließlich ihrer Auswirkungen auf die
PE791.891v01-00 122/185 AM\1348819DE.docx
DE
Versorgungssicherheit, die diagnostische
Bereitschaft und die Verfügbarkeit
kritischer Diagnostika innerhalb der
Union;
(g) die Auswirkungen der Maßnahmen
zur Erleichterung eines strukturierten
wissenschaftlichen, technischen und
regulatorischen Dialogs zwischen
Herstellern und Benannten Stellen auf
die Effizienz, Vorhersehbarkeit und
Qualität der
Konformitätsbewertungsverfahren unter
Wahrung der Unabhängigkeit,
Objektivität und Unparteilichkeit der
Benannten Stellen;
(h) die Auswirkungen des überarbeiteten
Rahmens auf die Verfügbarkeit von
therapiebegleitenden Diagnostika und
anderen In-vitro-Diagnostika mit hohem
Risiko zur Unterstützung der
personalisierten Medizin und der
öffentlichen Gesundheit;
(i) die Frage, ob die mit dieser
Verordnung eingeführten
Vereinfachungsmaßnahmen ein
angemessenes Gleichgewicht zwischen
der Förderung von Innovationen und der
Gewährleistung ausreichender Nachweise
für die wissenschaftliche Validität, die
analytische Leistungsfähigkeit und die
klinische Leistungsfähigkeit während des
gesamten Lebenszyklus von In-vitro-
Diagnostika, einschließlich der
Leistungsüberwachung nach dem
Inverkehrbringen, gewahrt haben;
(j) die Frage, ob die mit dieser
Verordnung eingeführten
Vereinfachungsmaßnahmen
unbeabsichtigte Folgen für die Sicherheit
oder Leistung von In-vitro-Diagnostika,
die Wirksamkeit der Marktüberwachung,
die Vigilanz oder die Maßnahmen zur
Nachverfolgung der Leistung nach dem
Inverkehrbringen oder das allgemeine
Schutzniveau der öffentlichen Gesundheit
hatten;
AM\1348819DE.docx 123/185 PE791.891v01-00
DE
3. Die Bewertung stützt sich unter
anderem auf Informationen, die von den
Mitgliedstaaten, den zuständigen
Behörden, der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, Expertengremien,
Benannten Stellen, Herstellern,
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboren, Patientenorganisationen und
anderen einschlägigen Interessenträgern
bereitgestellt werden, sowie auf über
EUDAMED verfügbare Daten.
4. Die Kommission macht die Ergebnisse
der Bewertung öffentlich zugänglich.
Gegebenenfalls fügt die Kommission dem
Bericht Legislativvorschläge zur
Änderung dieser Verordnung bei.
Or. en
Änderungsantrag 785
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 4
Verordnung (EU) 2024/1689
Anhang I
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Artikel 4 entfällt
Änderungen der Verordnung
(EU) 2024/1689
Anhang I der Verordnung
(EU) 2024/1689 wird wie folgt geändert:
(1) In Abschnitt A werden die
Nummern 11 und 12 gestrichen.
(2) In Abschnitt B werden die folgenden
Nummern angefügt:
„(21) Verordnung (EU) 2017/745 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über Medizinprodukte,
zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG,
der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und
PE791.891v01-00 124/185 AM\1348819DE.docx
DE
der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und
zur Aufhebung der
Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG
(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1);
22. Verordnung (EU) 2017/746 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über In-vitro-
Diagnostika und zur Aufhebung der
Richtlinie 98/79/EG und des
Beschlusses 2010/227/EU der
Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017,
S. 176).“
Or. en
Begründung
An der Anwendbarkeit des KI-Gesetzes sollte nichts geändert werden.
Änderungsantrag 786
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 4
Verordnung (EU) 2024/1689
Anhang I
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Artikel 4 entfällt
Änderungen der Verordnung
(EU) 2024/1689
Anhang I der Verordnung
(EU) 2024/1689 wird wie folgt geändert:
(1) In Abschnitt A werden die
Nummern 11 und 12 gestrichen.
(2) In Abschnitt B werden die folgenden
Nummern angefügt:
„(21) Verordnung (EU) 2017/745 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über Medizinprodukte,
zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG,
der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und
der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und
zur Aufhebung der
AM\1348819DE.docx 125/185 PE791.891v01-00
DE
Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG
(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1);
22. Verordnung (EU) 2017/746 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über In-vitro-
Diagnostika und zur Aufhebung der
Richtlinie 98/79/EG und des
Beschlusses 2010/227/EU der
Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017,
S. 176).“
Or. en
Änderungsantrag 787
Tomislav Sokol
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 4
Verordnung (EU) 2024/1689
Anhang I
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Artikel 4 entfällt
Änderungen der Verordnung
(EU) 2024/1689
Anhang I der Verordnung
(EU) 2024/1689 wird wie folgt geändert:
(1) In Abschnitt A werden die
Nummern 11 und 12 gestrichen.
(2) In Abschnitt B werden die folgenden
Nummern angefügt:
„(21) Verordnung (EU) 2017/745 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über Medizinprodukte,
zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG,
der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und
der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und
zur Aufhebung der
Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG
(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1);
22. Verordnung (EU) 2017/746 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über In-vitro-
PE791.891v01-00 126/185 AM\1348819DE.docx
DE
Diagnostika und zur Aufhebung der
Richtlinie 98/79/EG und des
Beschlusses 2010/227/EU der
Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017,
S. 176).“
Or. en
Änderungsantrag 788
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 4
Verordnung (EU) 2024/1689
Anhang I
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Artikel 4 entfällt
Änderungen der Verordnung
(EU) 2024/1689
Anhang I der Verordnung
(EU) 2024/1689 wird wie folgt geändert:
(1) In Abschnitt A werden die
Nummern 11 und 12 gestrichen.
(2) In Abschnitt B werden die folgenden
Nummern angefügt:
„(21) Verordnung (EU) 2017/745 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über Medizinprodukte,
zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG,
der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und
der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und
zur Aufhebung der
Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG
(ABl. L 117 vom 5.5.2017, S. 1);
22. Verordnung (EU) 2017/746 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 5. April 2017 über In-vitro-
Diagnostika und zur Aufhebung der
Richtlinie 98/79/EG und des
Beschlusses 2010/227/EU der
Kommission (ABl. L 117 vom 5.5.2017,
S. 176).“
AM\1348819DE.docx 127/185 PE791.891v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 789
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe a a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 12.2
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
12.2 Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, in den menschlichen
Körper eingeführt zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, müssen gegebenenfalls
und beschränkt auf die nicht unter diese
Verordnung fallenden Aspekte die in
Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG
festgelegten Anforderungen erfüllen in
Bezug auf die Bewertung von Resorption,
Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung,
lokale Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen
Medizinprodukten, Arzneimitteln oder
sonstigen Stoffen sowie mögliche
unerwünschte Reaktionen gemäß dem nach
dieser Verordnung geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren.
Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, in den menschlichen
Körper eingeführt zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, müssen in Bezug auf
Aspekte hinsichtlich Resorption,
Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung,
lokale Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen
Medizinprodukten, Arzneimitteln oder
sonstigen Stoffen sowie mögliche
unerwünschte Reaktionen gemäß dem nach
dieser Verordnung geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren bewertet
werden, wobei der Stand der Technik und
die Eigenschaften der betreffenden Stoffe
zu berücksichtigen sind.
Or. en
(2017/745)
Begründung
Durch die Streichung des Verweises auf die Richtlinie 2001/83/EG (die Rechtsvorschrift für
Arzneimittel) wird eine unnötige Quelle regulatorischer Unsicherheit beseitigt.
Medizinprodukte und Arzneimittel wirken nach unterschiedlichen Mechanismen und
unterliegen getrennten Rechtsrahmen. Es ist daher weder angemessen noch wissenschaftlich
gerechtfertigt, von Medizinprodukteherstellern zu verlangen, die in der grundlegenden
Anforderung 12.2 dargelegten Aspekte anhand eines für Arzneimittel entwickelten Ansatzes zu
behandeln, da dies Innovationen unnötig behindern und den Zugang zu Produkten verzögern
könnte, die aufkommenden Bedürfnissen im Gesundheitswesen gerecht werden.
PE791.891v01-00 128/185 AM\1348819DE.docx
DE
Um ein hohes Maß an Patientensicherheit zu gewährleisten, behält die Änderung die
Verpflichtung des Herstellers bei, diese Aspekte anhand eines speziell für Medizinprodukte
konzipierten Ansatzes gründlich zu bewerten, wodurch gleichwertige Sicherheitsergebnisse
sichergestellt werden. Dies steht im Einklang mit den Hauptzielen der Initiative:
Vereinfachung, Rechtssicherheit und regulatorische Kohärenz für Medizinprodukte innerhalb
der EU.
Änderungsantrag 790
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe c a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitte 17.4a (neu) und 17.4b (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ca) Die folgenden Abschnitte 17.5 und
17.6 werden eingefügt:
„
17.5 Vernetzte Produkte müssen die
grundlegenden
Cybersicherheitsanforderungen nach
Anhang I Teil I Nummer 2 Buchstaben a
bis l der Verordnung (EU) 2024/2847 des
Europäischen Parlaments und des Rates
erfüllen, wobei das Nutzen-Risiko-
Verhältnis des Produkts und des
vorgesehenen Anwenders zu
berücksichtigen ist.
17.6 Hersteller vernetzter Geräte müssen
die Anforderungen nach Anhang I Teil II
der in Absatz 17.5.1 genannten
Verordnung erfüllen.
“
Or. en
Änderungsantrag 791
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe d – Ziffer i
AM\1348819DE.docx 129/185 PE791.891v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 23.1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(i) Unterabsatz 1 Satz 2 erhält
folgende Fassung:
entfällt
„Diese Angaben können auf dem Produkt
selbst, auf der Verpackung oder in der
Gebrauchsanweisung erscheinen, wobei
Folgendes zu berücksichtigen ist:“
Or. en
Änderungsantrag 792
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe d – Ziffer iv
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 23.1 – Buchstabe i
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(i) Für ein Produkt, das gemäß
Artikel 19 des [Vorschlags für eine
Richtlinie über den Unionskodex für
Humanarzneimittel und zur Aufhebung der
Richtlinie 2011/83/EG und der
Richtlinie 2009/35/EG] ausschließlich
zusammen mit einem Arzneimittel
verwendet wird und gemeinsam mit einem
Arzneimittel verpackt ist, kann die
Gebrauchsanweisung, sofern erforderlich,
der gemeinsamen Verpackung des
Arzneimittels und des Produkts beigefügt
werden. Darüber hinaus können die
Angaben auf der Kennzeichnung des
Produkts auf die in Abschnitt 23.2
Buchstaben a und c genannten Angaben
beschränkt werden, sofern nach
Zustimmung der für die Genehmigung des
Arzneimittels zuständigen Behörde die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
(i) Für ein Produkt, das gemäß
Artikel 19 des [Vorschlags für eine
Richtlinie über den Unionskodex für
Humanarzneimittel und zur Aufhebung der
Richtlinie 2011/83/EG und der
Richtlinie 2009/35/EG] ausschließlich
zusammen mit einem Arzneimittel
verwendet wird und gemeinsam mit einem
Arzneimittel verpackt ist, wird die
Gebrauchsanweisung, sofern erforderlich,
der gemeinsamen Verpackung des
Arzneimittels und des Produkts beigefügt.
Darüber hinaus können die Angaben auf
der Kennzeichnung des Produkts auf die in
Abschnitt 23.2 Buchstaben a und c
genannten Angaben beschränkt werden,
sofern nach Zustimmung der für die
Genehmigung des Arzneimittels
zuständigen Behörde die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
PE791.891v01-00 130/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 793
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe d – Ziffer iv
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 23.1 – Ziffer i – Gedankenstrich 2 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ia) – Elektronische oder digitale
Mittel, die verwendet werden, um Zugang
zu diesen Anweisungen zu gewähren,
entsprechen der Verordnung (EU)
2016/679 und dürfen die Identifizierung,
das Profiling oder die Nachverfolgung
von Patienten nicht über das für die
Bereitstellung dieser Informationen
erforderliche Maß hinaus ermöglichen.
Or. en
Änderungsantrag 794
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe e – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 23.2 – Buchstabe o
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ii) Buchstabe o wird gestrichen. entfällt
Or. en
Änderungsantrag 795
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 1a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang I – Abschnitt 12.2
AM\1348819DE.docx 131/185 PE791.891v01-00
DE
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
12.2 "12.2
Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, in den menschlichen
Körper eingeführt zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, müssen gegebenenfalls
und beschränkt auf die nicht unter diese
Verordnung fallenden Aspekte die in
Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG
festgelegten Anforderungen erfüllen in
Bezug auf die Bewertung von Resorption,
Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung,
lokale Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen
Medizinprodukten, Arzneimitteln oder
sonstigen Stoffen sowie mögliche
unerwünschte Reaktionen gemäß dem nach
dieser Verordnung geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren.
Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, in den menschlichen
Körper eingeführt zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, müssen gegebenenfalls
auch in Bezug auf Aspekte hinsichtlich
Resorption, Verteilung, Metabolismus,
Ausscheidung, lokale Verträglichkeit,
Toxizität, Wechselwirkungen mit anderen
Medizinprodukten, Arzneimitteln oder
sonstigen Stoffen sowie mögliche
unerwünschte Reaktionen gemäß dem nach
dieser Verordnung geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren bewertet
werden, wobei der Stand der Technik und
die Eigenschaften des Stoffes oder der
Stoffe zu berücksichtigen sind.“
Or. it
(2017/745 (MDR))
Begründung
Mit diesem Änderungsantrag wird der Verweis auf die Richtlinie 2001/83/EG über
Arzneimittel gestrichen, die zu Rechtsunsicherheit und unnötigem Aufwand führt, da
Medizinprodukte und Arzneimittel unterschiedlichen Rechtsrahmen unterliegen. Die
Sicherheit ist nach wie vor gewährleistet: Die Hersteller werden die relevanten Aspekte der
Anforderung 12.2 weiterhin mit produktspezifischen Methoden bewerten. Durch die Änderung
werden Klarheit, regulatorische Kohärenz, Innovation und die rechtzeitige Verfügbarkeit
neuer Gesundheitslösungen verbessert.
Änderungsantrag 796
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 2 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang II – Abschnitt 1.1 – Buchstabe la (neu)
PE791.891v01-00 132/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Der folgende Buchstabe m wird
eingefügt:
„die Angabe, ob das Produkt für den
einmaligen Gebrauch bestimmt ist oder
zur Wiederaufbereitung zur
Wiederverwendung geeignet ist, sowie die
Gründe für diese Benennung,
einschließlich der Gründe, warum eine
sichere Wiederaufbereitung nicht
gewährleistet werden kann.“
Or. en
Änderungsantrag 797
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 4 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VI – Teil B – Nummer 34 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(35) Kennnummer der für die
Konformitätsbewertungsverfahren gemäß
Artikel 52 zuständigen Benannten Stelle.
Or. en
Änderungsantrag 798
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
AM\1348819DE.docx 133/185 PE791.891v01-00
DE
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen. Diese
Dialoge können einen strukturierten und
interaktiven Austausch umfassen,
einschließlich Konsultationen vor der
Einreichung und während des gesamten
Konformitätsbewertungsverfahrens.
Or. fr
Änderungsantrag 799
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.“
„Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen. Diese
Dialoge können einen strukturierten und
interaktiven Austausch, einschließlich
Konsultationen vor der Einreichung,
während des gesamten
Konformitätsbewertungsverfahrens
umfassen.“
Or. en
Änderungsantrag 800
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Benannte Stelle verfügt über Die Benannte Stelle verfügt über
PE791.891v01-00 134/185 AM\1348819DE.docx
DE
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.“
dokumentierte Verfahren, um Dialoge –
einschließlich frühzeitiger Dialoge – mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.
Or. en
Änderungsantrag 801
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe z
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 4.11.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren für die
regelmäßige Überprüfung genehmigter
Qualitätsmanagementsysteme oder von
EU-Bescheinigungen über die Bewertung
der technischen Dokumentation oder EU-
Baumusterprüfbescheinigungen.
Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren für die
regelmäßige Überprüfung genehmigter
Qualitätsmanagementsysteme oder von
EU-Bescheinigungen über die Bewertung
der technischen Dokumentation oder EU-
Baumusterprüfbescheinigungen. Die
Benannten Stellen sorgen unter
Berücksichtigung der
Koordinierungstätigkeiten gemäß
Artikel 49 für die einheitliche Anwendung
dieser Bestimmungen.
Or. fr
Änderungsantrag 802
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe z
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 4.11
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle verfügt über Die Benannte Stelle verfügt über
AM\1348819DE.docx 135/185 PE791.891v01-00
DE
dokumentierte Verfahren für die
Verlängerung der Geltungsdauer einer
Bescheinigung in Fällen, in denen sie die
Geltungsdauer ausnahmsweise beschränkt
hat. Diese Verfahren verpflichten den
Hersteller, vor Ablauf der Bescheinigung
die von der Benannten Stelle festgelegten
Daten oder Unterlagen vorzulegen, damit
diese über die Verlängerung der
Geltungsdauer der Bescheinigung
entscheiden kann.“
dokumentierte Verfahren für die
Verlängerung der Geltungsdauer einer
Bescheinigung in Fällen, in denen sie die
Geltungsdauer beschränkt hat. Diese
Verfahren verpflichten den Hersteller, vor
Ablauf der Bescheinigung die von der
Benannten Stelle festgelegten Daten oder
Unterlagen vorzulegen, damit diese über
die Verlängerung der Geltungsdauer der
Bescheinigung entscheiden kann.“
Or. en
Änderungsantrag 803
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 5a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(5a) Anhang VII – 1.2.9 erhält
folgende Fassung:
1.2.9. Die in diesem Abschnitt festgelegten
Anforderungen schließen den Austausch
technischer Daten und regulatorischer
Leitlinien zwischen einer Benannten Stelle
und einem Hersteller, der eine
Konformitätsbewertung beantragt,
keinesfalls aus.
„1.2.9. Die in diesem Abschnitt
festgelegten Anforderungen schließen den
Austausch technischer Daten,
regulatorischer Leitlinien und frühzeitiger
Dialoge zwischen einer Benannten Stelle
und einem Hersteller, der eine
Konformitätsbewertung beantragt,
keinesfalls aus. Die Benannte Stelle
verfügt über dokumentierte Verfahren,
um Dialoge – einschließlich frühzeitiger
Dialoge – mit dem Hersteller vor und
nach Einreichung eines Antrags auf
Konformitätsbewertung anzubieten und
durchzuführen.“
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
PE791.891v01-00 136/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 804
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 4.2 – Absatz 1 – Gedankenstrich 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
- „wenn sie für die Durchleitung oder
Aufbewahrung von Blut oder anderen
Körperflüssigkeiten oder für die
Aufbewahrung von Organen, Organteilen
oder Körperzellen und -geweben eingesetzt
werden, mit Ausnahme von Blutbeuteln;
abweichend von anderen
Klassifizierungsregeln werden Blutbeutel
der Klasse IIb zugeordnet.“
- „wenn sie für die Durchleitung oder
Aufbewahrung von Blut oder anderen
Körperflüssigkeiten oder für die
Aufbewahrung von Organen, Organteilen
oder Körperzellen und -geweben eingesetzt
werden, mit Ausnahme von Blutbeuteln;
Blutbeutel gehören zur Klasse IIb.“
Or. en
Begründung
This amendment ensures legal clarity, supporting continuity of supply and regulatory stability
by preserving the recently harmonised classification framework for blood bags under the
MDR. It removes the proposed derogation clause, which would introduce ambiguity by
overruling Rule 14 and creating uncertainty as to the applicable classification for blood bags
containing substances meeting the definition of a medicinal product under Directive
2001/83/EC. Maintaining the current framework avoids reinstating discrepancies in the
regulatory treatment of identical substances depending on whether they are incorporated into
a blood bag or supplied separately, in line with current EMA and MDCG positions. It also
ensures continuity of supply by avoiding the operational burden that any reclassification
would entail, including updates to labelling, technical documentation and national
registrations.
Änderungsantrag 805
András Tivadar Kulja
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 4.2 – Absatz 1 – Gedankenstrich 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
- „wenn sie für die Durchleitung oder - „wenn sie für die Durchleitung oder
AM\1348819DE.docx 137/185 PE791.891v01-00
DE
Aufbewahrung von Blut oder anderen
Körperflüssigkeiten oder für die
Aufbewahrung von Organen, Organteilen
oder Körperzellen und -geweben eingesetzt
werden, mit Ausnahme von Blutbeuteln;
abweichend von anderen
Klassifizierungsregeln werden Blutbeutel
der Klasse IIb zugeordnet.“
Aufbewahrung von Blut oder anderen
Körperflüssigkeiten oder für die
Aufbewahrung von Organen, Organteilen
oder Körperzellen und -geweben eingesetzt
werden, mit Ausnahme von Blutbeuteln;
Blutbeutel gehören zur Klasse IIb.“
Or. en
Änderungsantrag 806
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anlage I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Regel 11 ist so anzuwenden, dass klar
zwischen den Kriterien für die Einstufung
von Software als Medizinprodukt und den
Kriterien für ihre Einstufung nach diesem
Anhang unterschieden wird. Die
Einstufung von Software erfolgt auf der
Grundlage ihrer Zweckbestimmung und
der in dieser Regel festgelegten
anwendbaren Einstufungskriterien.
Or. en
Änderungsantrag 807
Sirpa Pietikäinen
Vorschlag für eine Verordnung
Anlage I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Software, die dazu bestimmt ist, ein Eine Software für Medizinprodukte, die
PE791.891v01-00 138/185 AM\1348819DE.docx
DE
Ergebnis zu erzeugen, das einen klinischen
Nutzen vermittelt, und die zur Diagnose,
Behandlung, Prävention, Überwachung,
Vorhersage, Prognose, Kompensation
oder Linderung einer Krankheit oder eines
Zustands verwendet wird, wird der
Klasse I zugeordnet, es sei denn, das
Ergebnis ist für eine Krankheit oder einen
Zustand bestimmt:
dazu bestimmt ist, ein Ergebnis zu
erzeugen, das einen klinischen Nutzen
vermittelt, wird der Klasse I zugeordnet,
es sei denn, das Ergebnis ist für folgende
Zwecke bestimmt:
– die Festlegung der klinischen
Vorgehensweise in einer kritischen
Situation, in der das Risiko eines
Todesfalls oder einer irreversiblen
Verschlechterung des
Gesundheitszustands einer Person
besteht; in diesem Fall wird sie in
Klasse III eingestuft;
– die Festlegung der klinischen
Vorgehensweise in einer
schwerwiegenden Situation, in der das
Risiko einer schwerwiegenden
Verschlechterung des
Gesundheitszustands einer Person oder
eines chirurgischen Eingriffs besteht,
oder die Steuerung der klinischen
Vorgehensweise in einer kritischen
Situation; in diesen Fällen wird sie in
Klasse IIb eingestuft;
– die Festlegung der klinischen
Vorgehensweise in einer nicht
schwerwiegenden Situation oder die
Steuerung der klinischen Vorgehensweise
in einer schwerwiegenden Situation oder
die Unterstützung der klinischen
Vorgehensweise in einer kritischen oder
schwerwiegenden Situation; in diesen
Fällen wird sie in Klasse IIa eingestuft,
es sei denn, es handelt sich bei der
Software um einen „einfachen Rechner“,
der speziell für die Verwendung durch
medizinisches Fachpersonal bestimmt ist,
um die klinische Behandlung in nicht
zeitkritischen Situationen unabhängig
vom Zustand des Patienten zu
unterstützen, und die Berechnung basiert
auf allgemein bekannten, dem aktuellen
Stand der Technik entsprechenden
AM\1348819DE.docx 139/185 PE791.891v01-00
DE
klinischen Verfahren und wird dem
Fachpersonal zum Zeitpunkt der Nutzung
der Software explizit und transparent
dargestellt; in diesem Fall wird die
Software in Klasse I eingestuft.
(Dieser Änderungsantrag betrifft den
gesamten Text. Eine Annahme würde
technische Anpassungen im gesamten
Text erforderlich machen.)
Or. en
(Siehe Wortlaut von Anhang VIII – Abschnitt 6.3, Regel 11 der Verordnung (EU) 2017/745.)
Begründung
Der Vorschlag der Kommission für eine neue Regel 11 für die Softwareklassifizierung ist
mehrdeutig und entspricht nicht dem Ziel einer besseren Verhältnismäßigkeit, Vereinfachung
und Ermöglichung der Selbstzertifizierung für eine größere Gruppe von Softwareprodukten
für Medizinprodukte.
Änderungsantrag 808
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Anlage I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Software, die dazu bestimmt ist, ein
Ergebnis zu erzeugen, das einen
klinischen Nutzen vermittelt, und die zur
Diagnose, Behandlung, Prävention,
Überwachung, Vorhersage, Prognose,
Kompensation oder Linderung einer
Krankheit oder eines Zustands verwendet
wird, wird der Klasse I zugeordnet, es sei
denn, das Ergebnis ist für eine Krankheit
oder einen Zustand bestimmt:
Software, die für medizinische Zwecke
bestimmt ist und ein Ergebnis erzeugt, das
zur Diagnose, Behandlung, Prävention,
Überwachung, Vorhersage, Prognose,
Kompensation oder Linderung einer
Krankheit oder eines Zustands verwendet
wird, wird der Klasse I zugeordnet, es sei
denn, mit dem Ergebnis soll in folgenden
Fällen eine Krankheit oder ein Zustand
behandelt werden:
Or. en
PE791.891v01-00 140/185 AM\1348819DE.docx
DE
Begründung
Die Formulierungen der Kommission zur Klassifizierung von Software sind unklar und lassen
Spielraum für Interpretationen. Mit diesem Änderungsantrag wird der Wortlaut an die
internationalen Klassifizierungsregeln (IMDRF) und die von der Kommission selbst
bekundete Absicht angepasst, vorhersehbare Ergebnisse zu gewährleisten, einschließlich der
Klasse I, in der das Patientenrisiko tatsächlich gering ist.
Änderungsantrag 809
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Software, die dazu bestimmt ist, ein
Ergebnis zu erzeugen, das einen klinischen
Nutzen vermittelt, und die zur Diagnose,
Behandlung, Prävention, Überwachung,
Vorhersage, Prognose, Kompensation oder
Linderung einer Krankheit oder eines
Zustands verwendet wird, wird der Klasse I
zugeordnet, es sei denn, das Ergebnis ist
für eine Krankheit oder einen Zustand
bestimmt:
Software, die dazu bestimmt ist, ein
Ergebnis zu erzeugen, das einen klinischen
Nutzen vermittelt, und die zur Diagnose,
Behandlung, Prävention, Überwachung,
Vorhersage, Prognose, Kompensation oder
Linderung einer Krankheit oder eines
Zustands verwendet wird, wird der Klasse I
zugeordnet, es sei denn, das Ergebnis ist
für folgende Zwecke bestimmt:
Or. en
Änderungsantrag 810
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Software, die dazu bestimmt ist, ein
Ergebnis zu erzeugen, das einen klinischen
Nutzen vermittelt, und die zur Diagnose,
Behandlung, Prävention, Überwachung,
Vorhersage, Prognose, Kompensation oder
Software, die für medizinische Zwecke
bestimmt ist und ein Ergebnis erzeugt, das
einen klinischen Nutzen vermittelt, und die
zur Diagnose, Behandlung, Prävention,
Überwachung, Vorhersage, Prognose,
AM\1348819DE.docx 141/185 PE791.891v01-00
DE
Linderung einer Krankheit oder eines
Zustands verwendet wird, wird der Klasse I
zugeordnet, es sei denn, das Ergebnis ist
für eine Krankheit oder einen Zustand
bestimmt:
Kompensation oder Linderung einer
Krankheit oder eines Zustands verwendet
wird, wird der Klasse I zugeordnet, es sei
denn, das Ergebnis ist für folgende Zwecke
bestimmt:
Or. en
Änderungsantrag 811
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Software, die dazu bestimmt ist, ein
Ergebnis zu erzeugen, das einen klinischen
Nutzen vermittelt, und die zur Diagnose,
Behandlung, Prävention, Überwachung,
Vorhersage, Prognose, Kompensation oder
Linderung einer Krankheit oder eines
Zustands verwendet wird, wird der Klasse I
zugeordnet, es sei denn, das Ergebnis ist
für eine Krankheit oder einen Zustand
bestimmt:
Software, die für medizinische Zwecke
bestimmt ist und ein Ergebnis erzeuget,
das einen klinischen Nutzen vermittelt, und
die zur Diagnose, Behandlung, Prävention,
Überwachung, Vorhersage, Prognose,
Kompensation oder Linderung einer
Krankheit oder eines Zustands verwendet
wird, wird der Klasse I zugeordnet, es sei
denn, das Ergebnis ist für folgende Zwecke
bestimmt:
Or. en
Änderungsantrag 812
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer kritischen Situation mit
dem Risiko, den Tod oder eine irreversible
Verschlechterung des
– zur Behandlung oder Diagnose in
einer kritischen Situation; in diesem Fall
wird sie der Klasse III zugeordnet;
PE791.891v01-00 142/185 AM\1348819DE.docx
DE
Gesundheitszustands einer Person zu
verursachen; in diesem Fall wird sie der
Klasse III zugeordnet;
Or. en
Begründung
Die Wortwahl der Kommission bei der Klassifizierung von Software ist unklar und lässt
Spielraum für Interpretationen. Der Änderungsantrag passt den Wortlaut an die
internationalen (IMDRF) Klassifizierungsregeln und die von der Kommission selbst erklärte
Absicht an – nämlich vorhersehbare Ergebnisse zu gewährleisten, einschließlich der
Einstufung in Klasse I, wenn das Risiko für den Patienten tatsächlich gering ist.
Änderungsantrag 813
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer kritischen Situation mit
dem Risiko, den Tod oder eine irreversible
Verschlechterung des
Gesundheitszustands einer Person zu
verursachen; in diesem Fall wird sie der
Klasse III zugeordnet;
– zur Behandlung oder Diagnose
einer Krankheit oder eines Zustands in
einer kritischen Situation; in diesem Fall
wird sie der Klasse III zugeordnet;
Or. en
Änderungsantrag 814
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer schwerwiegenden
Situation mit dem Risiko, eine
– zur Behandlung oder Diagnose in
einer schwerwiegenden Situation, oder zur
AM\1348819DE.docx 143/185 PE791.891v01-00
DE
schwerwiegende Verschlechterung des
Gesundheitszustands einer Person oder
einen chirurgischen Eingriff zu
verursachen, oder zur Steuerung des
klinischen Managements in einer kritischen
Situation; in diesen Fällen wird sie der
Klasse IIb zugeordnet;
Steuerung des klinischen Managements in
einer kritischen Situation; in diesen Fällen
wird sie der Klasse IIb zugeordnet;
Or. en
Begründung
Die Formulierungen der Kommission zur Einstufung von Software sind unklar und lassen
Spielraum für Interpretationen. Mit diesem Änderungsantrag wird der Wortlaut an die
internationalen Klassifizierungsregeln (IMDRF) und die von der Kommission selbst
bekundete Absicht angepasst, vorhersehbare Ergebnisse zu gewährleisten, einschließlich der
Klasse I, in der das Patientenrisiko tatsächlich gering ist.
Änderungsantrag 815
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer schwerwiegenden
Situation mit dem Risiko, eine
schwerwiegende Verschlechterung des
Gesundheitszustands einer Person oder
einen chirurgischen Eingriff zu
verursachen, oder zur Steuerung des
klinischen Managements in einer kritischen
Situation; in diesen Fällen wird sie der
Klasse IIb zugeordnet;
– zur Behandlung oder Diagnose
einer Krankheit oder eines Zustands in
einer schwerwiegenden Situation, oder zur
Steuerung des klinischen Managements
einer Krankheit oder eines Zustands in
einer kritischen Situation; in diesen Fällen
wird sie der Klasse IIb zugeordnet;
Or. en
Änderungsantrag 816
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
PE791.891v01-00 144/185 AM\1348819DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer nicht schwerwiegenden
Situation oder zur Steuerung des klinischen
Managements in einer schwerwiegenden
Situation oder zur Information des
klinischen Managements in einer kritischen
oder schwerwiegenden Situation; in diesen
Fällen wird sie der Klasse IIa zugeordnet.“
– zur Behandlung oder Diagnose
einer Krankheit oder eines Zustands in
einer nicht schwerwiegenden Situation
oder zur Steuerung des klinischen
Managements einer Krankheit oder eines
Zustands in einer schwerwiegenden
Situation oder zur Information des
klinischen Managements einer Krankheit
oder eines Zustands in einer kritischen
Situation; in diesen Fällen wird sie der
Klasse IIa zugeordnet.
Or. en
Änderungsantrag 817
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 6.3 – Unterabsatz 1 – Gedankenstrich 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– in einer nicht schwerwiegenden
Situation oder zur Steuerung des klinischen
Managements in einer schwerwiegenden
Situation oder zur Information des
klinischen Managements in einer kritischen
oder schwerwiegenden Situation; in diesen
Fällen wird sie der Klasse IIa zugeordnet.“
– zur Behandlung oder Diagnose in
einer nicht schwerwiegenden Situation
oder zur Steuerung des klinischen
Managements in einer schwerwiegenden
Situation oder zur Information des
klinischen Managements in einer kritischen
oder schwerwiegenden Situation; in diesen
Fällen wird sie der Klasse IIa zugeordnet.“
Or. en
Begründung
Die Formulierungen der Kommission zur Einstufung von Software sind unklar und lassen
Spielraum für Interpretationen. Mit diesem Änderungsantrag wird der Wortlaut an die
internationalen Klassifizierungsregeln (IMDRF) und die von der Kommission selbst
bekundete Absicht angepasst, vorhersehbare Ergebnisse zu gewährleisten, einschließlich der
Klasse I, in der das Patientenrisiko tatsächlich gering ist.
AM\1348819DE.docx 145/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 818
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe g a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 7.1
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
Alle Produkte, zu deren Bestandteilen ein
Stoff gehört, der für sich allein genommen
als Arzneimittel im Sinne des Artikels 1
Nummer 2 der Richtlinie 2001/83/EG
gelten kann, auch wenn es sich um ein
Arzneimittel aus menschlichem Blut oder
Blutplasma im Sinne des Artikels 1
Nummer 10 der genannten Richtlinie
handelt und dem im Rahmen des
Medizinprodukts eine unterstützende
Funktion zukommt, werden der Klasse III
zugeordnet.
Alle Produkte, zu deren Bestandteilen ein
Stoff gehört, der für sich allein genommen
als Arzneimittel im Sinne des Artikels 1
Nummer 2 der Richtlinie 2001/83/EG
gelten kann, auch wenn es sich um ein
Arzneimittel aus menschlichem Blut oder
Blutplasma im Sinne des Artikels 1
Nummer 10 der genannten Richtlinie
handelt und dem eine im Rahmen des
Medizinprodukts klinisch relevante
unterstützende Funktion, die zum
beabsichtigten medizinischen Zweck
beiträgt, zukommt, werden der Klasse III
zugeordnet.
Or. en
(2017/745)
Änderungsantrag 819
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe i
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 7.8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, durch eine
Körperöffnung in den menschlichen
Körper eingeführt oder auf die Haut
aufgetragen zu werden, und die vom
„Produkte, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, durch eine
Körperöffnung in den menschlichen
Körper eingeführt oder auf die Haut
aufgetragen zu werden, und die vom
PE791.891v01-00 146/185 AM\1348819DE.docx
DE
Körper aufgenommen oder lokal auf dem
oder im Körper verteilt werden, werden
wie folgt zugeordnet:“
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, werden wie folgt
zugeordnet:“
Or. en
Änderungsantrag 820
Ondřej Dostál
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 5.2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(6a) Abschnitt 5.2 erhält folgende
Fassung:
„
Alle zur vorübergehenden Anwendung
bestimmten chirurgisch-invasiven
Produkte gehören zur Klasse IIa, es sei
denn,
sie sind speziell zur Überwachung,
Diagnose, Kontrolle oder Korrektur eines
Defekts am Herz oder am zentralen
Kreislaufsystem in direktem Kontakt mit
diesen Körperteilen bestimmt; in diesem
Fall werden sie der Klasse III zugeordnet,
es handelt sich um chirurgische
Instrumente, unabhängig davon, mit
welchem Körperteil sie in Kontakt
kommen; in diesem Fall werden sie der
Klasse I zugeordnet,
sie sind speziell zur Verwendung in
direktem Kontakt mit dem Herz, dem
zentralen Kreislaufsystem oder dem
zentralen Nervensystem bestimmt; in
diesem Fall werden sie der Klasse III
zugeordnet,
sie sind zur Abgabe von Energie in Form
ionisierender Strahlung bestimmt; in
diesem Fall werden sie der Klasse IIb
zugeordnet,
AM\1348819DE.docx 147/185 PE791.891v01-00
DE
sie entfalten eine biologische Wirkung
oder werden vollständig oder in
bedeutendem Umfang resorbiert; in
diesem Fall werden sie der Klasse IIb
zugeordnet, sie sind zur Verabreichung
von Arzneimitteln über ein Dosiersystem
bestimmt, wenn diese Verabreichung
eines Arzneimittels in einer Weise erfolgt,
die unter Berücksichtigung der Art der
Anwendung eine potenzielle Gefährdung
darstellt; in diesem Fall werden sie der
Klasse IIb zugeordnet.
“
Or. en
Änderungsantrag 821
Ondřej Dostál
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 6 b (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VIII – Abschnitt 5.3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(6b) Abschnitt 5.3 erhält folgende
Fassung:
„
Alle zur kurzzeitigen Anwendung
bestimmten chirurgisch-invasiven
Produkte gehören zur Klasse IIa, es sei
denn,
sie sind speziell zur Überwachung,
Diagnose, Kontrolle oder Korrektur eines
Defekts am Herz oder am zentralen
Kreislaufsystem in direktem Kontakt mit
diesen Körperteilen bestimmt; in diesem
Fall werden sie der Klasse III zugeordnet,
sie sind speziell zur Verwendung in
direktem Kontakt mit dem Herz, dem
zentralen Kreislaufsystem oder dem
zentralen Nervensystem bestimmt; in
diesem Fall werden sie der Klasse III
PE791.891v01-00 148/185 AM\1348819DE.docx
DE
zugeordnet,
sie sind zur Abgabe von Energie in Form
ionisierender Strahlung bestimmt; in
diesem Fall werden sie der Klasse IIb
zugeordnet,
sie entfalten eine biologische Wirkung
oder werden vollständig oder in
bedeutendem Umfang resorbiert; in
diesem Fall werden sie der Klasse III
zugeordnet,
sie sind dazu bestimmt, im Körper eine
chemische Veränderung erfahren; in
diesem Fall werden sie der Klasse III
zugeordnet — mit Ausnahme solcher
Produkte, die in die Zähne eingebracht
werden — oder
sie sollen Arzneimittel abgeben; in diesem
Fall werden sie der Klasse IIb zugeordnet,
es handelt sich um chirurgische
Instrumente, unabhängig davon, mit
welchem Körperteil sie in Kontakt
kommen; in diesem Fall werden sie der
Klasse I zugeordnet.
“
Or. en
Änderungsantrag 822
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe a a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 2.4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(aa) Abschnitt 2.4 erhält folgende
Fassung:
„2.4 Der betreffende Hersteller informiert
die Benannte Stelle, die das
Qualitätsmanagementsystem genehmigt
hat, über geplante wesentliche
Änderungen am
AM\1348819DE.docx 149/185 PE791.891v01-00
DE
Qualitätsmanagementsystem oder
wesentliche Änderungen an der im
Zertifikat aufgeführten Produktpalette,
einschließlich der Aufnahme einer neuen
Produktkategorie oder einer neuen
generischen Produktgruppe in den
Geltungsbereich des Zertifikats. Die
Benannte Stelle bewertet die
vorgeschlagenen Änderungen, stellt fest,
ob zusätzliche Audits oder Prüfungen von
Unterlagen erforderlich sind, und prüft,
ob das Qualitätsmanagementsystem die
Anforderungen gemäß Abschnitt 2.2 nach
diesen Änderungen weiterhin erfüllt. Sie
informiert den Hersteller über ihre
Entscheidung und übermittelt ihm dabei
die Ergebnisse der Bewertung und
gegebenenfalls die Ergebnisse etwaiger
zusätzlichen Audits oder Prüfungen. Die
Genehmigung einer wesentlichen
Änderung am
Qualitätsmanagementsystem oder der von
dem Zertifikat erfassten Produktpalette
wird in Form eines Nachtrags zur EU-
Qualitätsmanagementbescheinigung
erteilt.“
Or. en
Begründung
Stellt den Umfang der zu übermittelnden Informationen klar und legt fest, dass zusätzliche
Prüfungen oder Überprüfungen nur dann erforderlich sind, wenn dies notwendig ist, wodurch
unnötiger Verwaltungsaufwand vermieden wird.
Änderungsantrag 823
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.3 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannten Stellen führen regelmäßig
geeignete Audits und Bewertungen durch,
Die Benannten Stellen führen regelmäßig
geeignete Audits und Bewertungen durch,
PE791.891v01-00 150/185 AM\1348819DE.docx
DE
um sich davon zu überzeugen, dass der
betreffende Hersteller das genehmigte
Qualitätsmanagementsystem und den Plan
zur Überwachung nach dem
Inverkehrbringen anwendet. Diese Audits
und Bewertungen schließen Audits in den
Betriebsstätten des Herstellers und
gegebenenfalls den Betriebsstätten der
Zulieferer des Herstellers und/oder seiner
Subunternehmer ein. In begründeten Fällen
kann das Audit anstelle einer Vor-Ort-
Prüfung als Fernprüfung durchgeführt
werden. Die Benannte Stelle führt, soweit
erforderlich, Prüfungen durch oder
veranlasst solche, um zu überprüfen, ob
das Qualitätsmanagementsystem
ordnungsgemäß funktioniert. Die Benannte
Stelle stellt dem Hersteller einen Bericht
über die Überwachungsaudits und
gegebenenfalls über die vorgenommenen
Prüfungen zur Verfügung.
um sich davon zu überzeugen, dass der
betreffende Hersteller das genehmigte
Qualitätsmanagementsystem und den Plan
zur Überwachung nach dem
Inverkehrbringen anwendet. Diese Audits
und Bewertungen schließen Audits in den
Betriebsstätten des Herstellers und
gegebenenfalls den Betriebsstätten der
Zulieferer des Herstellers und/oder seiner
Subunternehmer ein. In
außergewöhnlichen und ordnungsgemäß
begründeten Fällen kann das Audit anstelle
einer Vor-Ort-Prüfung als Fernprüfung
durchgeführt werden. Die Gründe für das
Fernaudit sind im Prüfbericht zu
dokumentieren. Die Benannte Stelle führt,
soweit erforderlich, Prüfungen durch oder
veranlasst solche, um zu überprüfen, ob
das Qualitätsmanagementsystem
ordnungsgemäß funktioniert. Die Benannte
Stelle stellt dem Hersteller einen Bericht
über die Überwachungsaudits und
gegebenenfalls über die vorgenommenen
Prüfungen zur Verfügung.
Or. en
Änderungsantrag 824
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.3 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und ¬bewertungen
einmal alle 12 Monate durch. Ist dies
jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und ¬bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
führt die Benannte Stelle die
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und -bewertungen
mindestens einmal alle 12 Monate durch.
Ist dies jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und -bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
kann die Benannte Stelle die
AM\1348819DE.docx 151/185 PE791.891v01-00
DE
Überwachungsaudits und ¬bewertungen
nur einmal alle 24 Monate durch.“
Überwachungsaudits und -bewertungen
nur einmal alle 24 Monate durchführen.“
Unbeschadet des zweiten Satzes führt die
Benannte Stelle zu einem früheren
Zeitpunkt ein Überwachungsaudit oder
eine Bewertung durch, wenn berechtigter
Grund zu der Annahme besteht, dass die
Sicherheit oder Leistung des Produkts
beeinträchtigt sein könnte.
Or. en
Änderungsantrag 825
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe d – Ziffer i
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.4 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Benannte Stelle führt kurzfristig
angekündigte oder unangekündigte
Audits am Standort des Herstellers und,
soweit erforderlich, bei dessen
Lieferanten und/oder
Unterauftragnehmern durch, sofern dies
aufgrund von Bedenken im
Zusammenhang mit Daten aus der
Überwachung nach dem Inverkehrbringen
oder der Vigilanz gerechtfertigt ist oder
auf Antrag einer zuständigen Behörde
erfolgt. Das kurzfristig angekündigte oder
unangekündigte Audit kann mit der in
Abschnitt 3.3 genannten regelmäßigen
Überwachungsbewertung kombiniert oder
zusätzlich zu dieser
Überwachungsbewertung durchgeführt
werden.“
Die Benannte Stelle führt nach dem
Zufallsprinzip — mindestens einmal alle
fünf Jahre — am Standort des Herstellers
und gegebenenfalls der Zulieferer des
Herstellers und/oder seiner
Subunternehmer kurzfristig angekündigte
oder unangekündigte Audits durch, die
mit der regelmäßigen
Überwachungsbewertung gemäß
Abschnitt 3.3 kombiniert oder zusätzlich
zu dieser Überwachungsbewertung
durchgeführt werden können. Sofern dies
aufgrund von Bedenken, die sich aus der
Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder aus Vigilanzdaten
ergeben, oder auf Ersuchen einer
zuständigen Behörde gerechtfertigt ist,
kann die Benannte Stelle innerhalb dieses
Fünfjahreszeitraums kurzfristig oder
unangekündigt zusätzliche
Stichprobenaudits durchführen.
Or. en
PE791.891v01-00 152/185 AM\1348819DE.docx
DE
Änderungsantrag 826
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe d – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.4 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Im Rahmen solcher unangekündigten
Vor-Ort-Audits kann die Benannte Stelle
eine angemessene Stichprobe der
hergestellten Produkte oder eine
angemessene Stichprobe aus dem
Herstellungsprozess prüfen, um
festzustellen, ob das hergestellte Produkt
mit der technischen Dokumentation
übereinstimmt, mit Ausnahme der in
Artikel 52 Absatz 8 Unterabsatz 2
genannten Produkte.“
Im Rahmen solcher unangekündigten Vor-
Ort-Audits prüft die Benannte Stelle
gegebenenfalls eine angemessene
Stichprobe der hergestellten Produkte oder
eine angemessene Stichprobe aus dem
Herstellungsprozess, um festzustellen, ob
das hergestellte Produkt mit der
technischen Dokumentation übereinstimmt,
mit Ausnahme der in Artikel 52 Absatz 8
Unterabsatz 2 genannten Produkte.
Or. en
Änderungsantrag 827
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe e
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Bei Produkten der Klasse III, mit
Ausnahme von Produkten mit bewährter
Technologie, umfasst die
Überwachungsbewertung zudem eine
Prüfung der genehmigten Teile und/oder
Materialien, die für die Unversehrtheit des
Produkts unerlässlich sind, einschließlich
gegebenenfalls einer Überprüfung, ob die
Mengen der hergestellten oder beschafften
Teile und/oder Materialien den Mengen der
fertigen Produkte entsprechen.“
Bei Produkten der Klasse III umfasst die
Überwachungsbewertung zudem eine
Prüfung der genehmigten Teile und/oder
Materialien, die für die Unversehrtheit des
Produkts unerlässlich sind, einschließlich
gegebenenfalls einer Überprüfung, ob die
Mengen der hergestellten oder beschafften
Teile und/oder Materialien den Mengen der
fertigen Produkte entsprechen.
Or. en
AM\1348819DE.docx 153/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 828
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe k a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX– Abschnitt 4.10 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ka) Änderungen an dem genehmigten
Produkt müssen von der Benannten
Stelle, die die EU-Bescheinigung über die
Bewertung der technischen
Dokumentation ausgestellt hat, genehmigt
werden, wenn diese Änderungen die
Sicherheit und Leistungsfähigkeit des
Produkts oder die für das Produkt
vorgeschriebenen
Anwendungsbedingungen beeinträchtigen
könnten. Beabsichtigt der Hersteller, eine
der vorstehend genannten wesentlichen
Änderungen vorzunehmen, oder hat er
eine solche bereits vorgenommen, so hat
er die Benannte Stelle, die die
Bescheinigung über die Bewertung der
technischen EU-Dokumentation
ausgestellt hat, davon in Kenntnis zu
setzen.
Die Benannte Stelle bewertet die
wesentlichen Änderungen und
entscheidet, ob diese eine neue
Konformitätsbewertung gemäß Artikel 52
oder ob ein Nachtrag zu der EU-
Bescheinigung über die Bewertung der
technischen Dokumentation ausgestellt
werden könnte. Im letzteren Fall
entscheidet die Benannte Stelle, ob die
Änderungen vor oder nach ihrer
Umsetzung zu bewerten sind, teilt dem
Hersteller ihren Beschluss mit und stellt
ihm, sofern die Änderungen genehmigt
werden, einen Nachtrag zur
Bescheinigung über die Bewertung der
technischen EU-Dokumentation aus.
PE791.891v01-00 154/185 AM\1348819DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 829
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe p a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 5.4 – Buchstabe a
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
Anhang IX, Abschnitt 5.4 (a) „Anhang IX Abschnitt 5.4 (a)
a) Die Qualität und Sicherheit von
Produkten, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, über eine
Körperöffnung in den menschlichen
Körper eingeführt oder auf die Haut
aufgetragen zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, werden — soweit
zutreffend und nur in Bezug auf die
Anforderungen, die nicht unter diese
Verordnung fallen — gemäß den in
Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG
festgelegten einschlägigen
Anforderungen für die Bewertung der
Aspekte Resorption, Verteilung,
Metabolismus, Ausscheidung, lokale
Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen Produkten,
Arzneimitteln oder sonstigen Stoffen sowie
mögliche unerwünschte Reaktionen
überprüft.
a) Die Qualität und Sicherheit von
Produkten, die aus Stoffen oder
Kombinationen von Stoffen bestehen, die
dazu bestimmt sind, über eine
Körperöffnung in den menschlichen
Körper eingeführt oder auf die Haut
aufgetragen zu werden, und die vom
Körper aufgenommen oder lokal im Körper
verteilt werden, müssen soweit zutreffend
auch in Bezug auf Aspekte hinsichtlich
Resorption, Verteilung, Metabolismus,
Ausscheidung, lokale Verträglichkeit,
Toxizität, Wechselwirkungen mit anderen
Produkten, Arzneimitteln oder sonstigen
Stoffen sowie die möglichen
unerwünschten Reaktionen unter
Berücksichtigung des Stands der Technik
und der Eigenschaften des Stoffes bzw.
der Stoffe überprüft werden.“
Or. it
((UE) 2017/745)
Begründung
Mit diesem Änderungsantrag wird eine Bestimmung geändert, die im Kommissionsvorschlag
unverändert geblieben ist, indem der automatische Verweis auf Anforderungen für
Arzneimittel gestrichen wird. Eine strenge Bewertung der relevanten Sicherheitsaspekte wird
jedoch nach wie vor durch speziell auf Medizinprodukte und ihre Eigenschaften
zugeschnittene Kriterien sichergestellt.
AM\1348819DE.docx 155/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 830
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 7 – Buchstabe p a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 5.4 – Buchstabe a
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
Die Qualität und Sicherheit von Produkten,
die aus Stoffen oder Kombinationen von
Stoffen bestehen, die dazu bestimmt sind,
über eine Körperöffnung in den
menschlichen Körper eingeführt oder auf
die Haut aufgetragen zu werden, und die
vom Körper aufgenommen oder lokal im
Körper verteilt werden, werden — soweit
zutreffend und nur in Bezug auf die
Anforderungen, die nicht unter diese
Verordnung fallen — gemäß den in
Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG
festgelegten einschlägigen
Anforderungen für die Bewertung der
Aspekte Resorption, Verteilung,
Metabolismus, Ausscheidung, lokale
Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen Produkten,
Arzneimitteln oder sonstigen Stoffen sowie
mögliche unerwünschte Reaktionen
überprüft.
Die Qualität und Sicherheit von Produkten,
die aus Stoffen oder Kombinationen von
Stoffen bestehen, die dazu bestimmt sind,
über eine Körperöffnung in den
menschlichen Körper eingeführt oder auf
die Haut aufgetragen zu werden, und die
vom Körper aufgenommen oder lokal im
Körper verteilt werden, werden – soweit
zutreffend – in Bezug auf Resorption,
Verteilung, Metabolismus, Ausscheidung,
lokale Verträglichkeit, Toxizität,
Wechselwirkungen mit anderen Produkten,
Arzneimitteln oder sonstigen Stoffen sowie
die möglichen unerwünschten Reaktionen
unter Berücksichtigung des Stands der
Technik und der Eigenschaften der
betreffenden Stoffe überprüft.
Or. en
(2017/745)
Begründung
Begründung
Removing the reference to Directive 2001/83/EC (the legislation governing medicinal
products) eliminates an unnecessary source of regulatory uncertainty. Medical devices and
medicinal products operate through different mechanisms and are subject to separate
regulatory frameworks. It is therefore neither appropriate nor scientifically justified to
require medical device manufacturers to address the aspects set out in essential requirement
12.2 using an approach developed for medicinal products, as this may unnecessarily hinder
innovation and delay access to products that meet emerging healthcare needs.
PE791.891v01-00 156/185 AM\1348819DE.docx
DE
To maintain a high level of patient safety, the amendment preserves the manufacturer's
obligation to rigorously assess those aspects through an approach specifically designed for
medical devices, ensuring equivalent safety outcomes. This is consistent with the initiative’s
main objectives of simplification, legal certainty, and regulatory coherence for medical
devices within the EU.
Änderungsantrag 831
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 9 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XI – Abschnitt 7 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Bei Produkten der Klasse III, mit
Ausnahme von Produkten mit bewährter
Technologie, wird im Rahmen der
Überwachung auch überprüft, ob die
Menge der für das Baumuster genehmigten
hergestellten oder beschafften Rohstoffe
oder wesentlichen Komponenten der
Menge der Endprodukte entspricht.“
Bei Produkten der Klasse III wird im
Rahmen der Überwachung auch überprüft,
ob die Menge der für das Baumuster
genehmigten hergestellten oder beschafften
Rohstoffe oder wesentlichen Komponenten
der Menge der Endprodukte entspricht.
Or. en
Änderungsantrag 832
Ondřej Dostál
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 12 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XIV – Abschnitt 1 – Buchstabe a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Buchstaben b bis e finden keine
Anwendung auf Produkte, für die eine
Bestätigung der Sicherheit und Leistung
auf der Grundlage klinischer Daten gemäß
Artikel 61 Absatz 10 als nicht angemessen
angesehen wird.“
(Betrifft nicht die deutsche Fassung.)
Or. en
AM\1348819DE.docx 157/185 PE791.891v01-00
DE
Begründung
„Muss“ im Vorschlag der Kommission ist eine stärkere Formulierung als „kann“ in
Abänderung 127.
Änderungsantrag 833
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 12 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XIV – Abschnitt 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(b) In Abschnitt 3 erhalten der zweite
und dritte Gedankenstrich folgende
Fassung:
entfällt
– „Biologisch: Das Produkt verwendet die
gleichen oder ähnliche Materialien oder
Stoffe im Kontakt mit den gleichen
menschlichen Geweben oder
Körperflüssigkeiten für eine ähnliche Art
und Dauer des Kontakts bei ähnlichem
Abgabeverhalten der Stoffe einschließlich
Abbauprodukte und herauslösbarer
Bestandteile (‚leachables‘).
– Klinisch: Das Produkt wird unter der
gleichen oder einer ähnlichen klinischen
Bedingung oder zum gleichen klinischen
Zweck, einschließlich eines ähnlichen
Schweregrads und Stadiums der
Krankheit, an der gleichen Körperstelle
und bei ähnlichen Patientenpopulationen
in Bezug auf u. a. Alter, Anatomie und
Physiologie angewandt, hat die gleichen
Anwender; und erbringt eine ähnliche,
maßgebliche und entscheidende Leistung
im Hinblick auf die erwartete klinische
Wirkung für eine spezielle
Zweckbestimmung.“
Or. en
PE791.891v01-00 158/185 AM\1348819DE.docx
DE
Begründung
Beibehaltung des derzeitigen Wortlauts in Bezug auf die Gleichwertigkeit. Die
Gleichwertigkeit sollte unter „denselben“ Bedingungen akzeptiert werden und nicht unter
„denselben oder ähnlichen Bedingungen“.
Änderungsantrag 834
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 12 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XIV – Abschnitt 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(b) In Abschnitt 3 erhalten der zweite
und dritte Gedankenstrich folgende
Fassung:
entfällt
– „Biologisch: Das Produkt verwendet die
gleichen oder ähnliche Materialien oder
Stoffe im Kontakt mit den gleichen
menschlichen Geweben oder
Körperflüssigkeiten für eine ähnliche Art
und Dauer des Kontakts bei ähnlichem
Abgabeverhalten der Stoffe einschließlich
Abbauprodukte und herauslösbarer
Bestandteile (‚leachables‘).
– Klinisch: Das Produkt wird unter der
gleichen oder einer ähnlichen klinischen
Bedingung oder zum gleichen klinischen
Zweck, einschließlich eines ähnlichen
Schweregrads und Stadiums der
Krankheit, an der gleichen Körperstelle
und bei ähnlichen Patientenpopulationen
in Bezug auf u. a. Alter, Anatomie und
Physiologie angewandt, hat die gleichen
Anwender; und erbringt eine ähnliche,
maßgebliche und entscheidende Leistung
im Hinblick auf die erwartete klinische
Wirkung für eine spezielle
Zweckbestimmung.“
Or. en
AM\1348819DE.docx 159/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 835
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I – Absatz 1 – Nummer 12 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XIV – Abschnitt 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(b) In Abschnitt 3 erhalten der zweite
und dritte Gedankenstrich folgende
Fassung:
entfällt
– „Biologisch: Das Produkt verwendet die
gleichen oder ähnliche Materialien oder
Stoffe im Kontakt mit den gleichen
menschlichen Geweben oder
Körperflüssigkeiten für eine ähnliche Art
und Dauer des Kontakts bei ähnlichem
Abgabeverhalten der Stoffe einschließlich
Abbauprodukte und herauslösbarer
Bestandteile (‚leachables‘).
– Klinisch: Das Produkt wird unter der
gleichen oder einer ähnlichen klinischen
Bedingung oder zum gleichen klinischen
Zweck, einschließlich eines ähnlichen
Schweregrads und Stadiums der
Krankheit, an der gleichen Körperstelle
und bei ähnlichen Patientenpopulationen
in Bezug auf u. a. Alter, Anatomie und
Physiologie angewandt, hat die gleichen
Anwender; und erbringt eine ähnliche,
maßgebliche und entscheidende Leistung
im Hinblick auf die erwartete klinische
Wirkung für eine spezielle
Zweckbestimmung.“
Or. en
Änderungsantrag 836
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang I a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XVII a (neu)
PE791.891v01-00 160/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
ANHANG XVIII
Mindestangaben, die in der Mitteilung
über eine voraussichtliche Unterbrechung
oder Einstellung der Lieferung
bestimmter Produkte enthalten sein
müssen.
Für die Zwecke nach Artikel 10a enthält
die Meldung mindestens folgende
Angaben:
1. Administrative Angaben
– Name der zuständigen nationalen
Behörde, bei der die Meldung eingereicht
wird;
– Art der Meldung: Erstmeldung;
zusätzliche Angaben (freiwillig);
nachfolgende Angaben (freiwillig);
– Datum der Meldung, – vom Hersteller
vergebene Referenznummer (falls
vorhanden);
– von der zuständigen nationalen Behörde
vergebene Referenznummer (falls
zutreffend).
2. Informationen zum Übermittler der
Meldung
– Status des Übermittlers: Hersteller;
Bevollmächtigter (sofern bevollmächtigt,
im Namen des Herstellers zu handeln);
sonstige Stelle (die im Namen des
Herstellers handelt).
3. Informationen zur Herstellung
– Name der herstellenden Organisation.
– Einmalige Registrierungsnummer
(SRN). Wenn die SRN angegeben ist und
der Hersteller in Eudamed registriert ist,
ist das Ausfüllen der übrigen Felder in
diesem Abschnitt nicht erforderlich.
– Kontaktangaben (Anschrift,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
4. Angaben zum Bevollmächtigten (falls
AM\1348819DE.docx 161/185 PE791.891v01-00
DE
zutreffend):
– Name der bevollmächtigten
Vertretungsorganisation;
– Einmalige Registrierungsnummer
(SRN). – Wenn die SRN angegeben ist
und der Bevollmächtigte in Eudamed
registriert ist, ist das Ausfüllen der
übrigen Felder in diesem Abschnitt nicht
erforderlich.
– Kontaktangaben
5. Sonstige Stelle (falls zutreffend)
– Organisation, die die Meldung im
Namen des Herstellers übermittelt.
– Kontaktangaben (Anschrift,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
6. Produktinformationen
– Risikoklasse
– Produktkennung:
– UDI-DI/Eudamed-DI (falls zutreffend);
Basis-UDI-DI/Eudamed-DI (falls
zutreffend).
– Ist das Produkt nicht in Eudamed
registriert oder verfügt es nicht über eine
UDI-DI oder Eudamed-DI, so ist
Folgendes anzugeben: Modell; Katalog-
/Referenznummer; Nomenklatursystem;
Nomenklaturcode; Wortlaut der
Nomenklatur;
Handelsname/Markenname/gebräuchlich
e Bezeichnung; Zweckbestimmung gemäß
Gebrauchsanweisung (oder freiwilliges
Beifügen der Gebrauchsanweisung).
7. Beschreibung der voraussichtlichen
Unterbrechung oder Einstellung der
Versorgung
– Unterbrechung oder Einstellung;
– Voraussichtliches Anfangs- und
Enddatum nach Mitgliedstaat;
– Mitgliedstaaten, in denen der
Geldmarktfonds vertrieben wird;
– die betroffenen Mitgliedstaaten;
Informationen über Meldungen gemäß
PE791.891v01-00 162/185 AM\1348819DE.docx
DE
Artikel 10a Absatz 1, einschließlich des
Datums der Meldung an
Gesundheitseinrichtungen und
Angehörige der Gesundheitsberufe,
Bevollmächtigte (falls zutreffend),
Einführer (falls zutreffend) und Händler.
— Grund für die voraussichtliche
Unterbrechung oder Einstellung der
Versorgung, einschließlich einer oder
mehrerer der folgenden Kategorien:
Herstellungsprobleme; Qualitäts- oder
Sicherheitsbedenken; Probleme mit dem
Vertriebs oder der Lieferkette;
unerwartete Steigerung der Nachfrage;
kommerzielle Gründe; Regulierungs- oder
Konformitätsbewertungsprobleme;
außergewöhnliche Umstände oder höhere
Gewalt; Sonstige Gründe (bitte angeben):
– Bewertung der Auswirkungen der
voraussichtlichen Unterbrechung oder
Einstellung der Versorgung (sofern
verfügbar), einschließlich der Frage, ob
das Produkt lebenserhaltend oder
lebensrettend ist, für eine bestimmte
Patientengruppe bestimmt ist, über
gleichwertige Alternativen verfügt, den
Zugang zur Behandlung beeinträchtigt
oder einen erheblichen Marktanteil in
einem oder mehreren Mitgliedstaaten hat.
8. Zusätzliche Informationen zur
voraussichtlichen Unterbrechung oder
Einstellung der Versorgung (freiwillig)
– Mögliche Abhilfemaßnahmen.
– Möglichkeit der Umverteilung von
Beständen in der Union oder weltweit.
Verfügbarkeit eines gleichwertigen oder
alternativen Produkts, das für dieselbe
Zweckbestimmung bestimmt ist;
– Informationen über den verbleibenden
Bestand oder verfügbaren Bestand in der
Union, soweit bekannt.
8.1. Detaillierte Kategorien für die
Gründe (Abschnitt 7)
8.1.1 Probleme bei der Herstellung
AM\1348819DE.docx 163/185 PE791.891v01-00
DE
– Nichtverfügbarkeit von Bauteilen,
Materialien oder Rohstoffen.
– Gegebenenfalls die Nichtverfügbarkeit
von Stoffen menschlichen oder tierischen
Ursprungs.
– Ausfall oder Nichtverfügbarkeit von
Fertigungsanlagen oder
Produktionslinien.
– Verzögerungen bei der Herstellung,
Prüfung, Endkontrolle oder Freigabe der
fertigen Produkte.
– Nichteinhaltung des Qualitätssystems
des Herstellers. Verlagerung, Schließung
oder vorübergehende Stilllegung eines
Produktionsstandorts.
– Kapazitätsengpässe bei der Herstellung.
– Ausfall, Insolvenz oder Störung eines
kritischen Lieferanten oder
Unterauftragnehmers.
– Sonstige Herstellungsprobleme;
8.1.2. Qualitäts- oder Sicherheitsprobleme
Nichtkonformität oder Qualitätsmängel,
die das Produkt beeinträchtigen.
Das Produkt erfüllt nicht die
vorgesehenen Leistungsanforderungen.
Schwerwiegende Vorfälle oder eine
zunehmende Tendenz bei den Vorfällen.
Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld.
Rücknahmen, Rückrufe oder
Beschränkungen hinsichtlich der
Bereitstellung des Produkts.
Aussetzung, Einschränkung oder
Einstellung der Produktion oder
Lieferung als vorbeugende oder
korrigierende Maßnahme.
Cybersicherheitslücken, die die Sicherheit
oder Leistung des Produkts
beeinträchtigen oder möglicherweise
beeinträchtigen könnten. Sonstige
Qualitäts- oder Sicherheitsprobleme.
8.1.3. Probleme im Vertrieb oder in der
Lieferkette
PE791.891v01-00 164/185 AM\1348819DE.docx
DE
– Ausfuhrbeschränkungen oder -verbote.
– Einfuhr-/Ausfuhrverzögerungen,
– Verzögerungen bei der Zollabfertigung.
– Störungen im Transport-, Lager- oder
Logistikbereich.
– Störungen, von denen Einführer,
Vertriebshändler, Bevollmächtigte oder
Logistikdienstleister betroffen sind.
– Mangel oder Nichtverfügbarkeit von
Verpackungsmaterial, Etiketten oder
anderen für die Lieferung des Produkts
erforderlichen Materialien.
– Sonstige Probleme im Vertrieb oder in
der Lieferkette.
8.1.4. Unerwarteter Anstieg der
Nachfrage
– Notfälle im Bereich der öffentlichen
Gesundheit. Saisonale, epidemiologische
oder andere signifikante Veränderungen
der klinischen Nachfrage.
– Veränderungen in der klinischen Praxis
oder bei den Anwendungsmustern.
– Nichtverfügbarkeit oder eingeschränkte
Verfügbarkeit gleichwertiger, alternativer
oder konkurrierender Produkte.
– Unerwarteter Anstieg der Bestellungen
oder des Verbrauchs.
- Sonstige Umstände, die zu einem
Anstieg der Nachfrage führen.
8.1.5. Kommerzielle Gründe
– Änderung der Vertriebs- oder
Geschäftsstrategie des Herstellers.
– Einstellung eines Produkts, eines
Produktmodells, einer Produktreihe oder
einer geschäftlichen Tätigkeit.
– Mangelnde wirtschaftliche
Tragfähigkeit.
– Insolvenz, Umstrukturierung, Fusion,
Erwerb oder Einstellung von Tätigkeiten,
die den Hersteller oder einen kritischen
Lieferanten betreffen.
AM\1348819DE.docx 165/185 PE791.891v01-00
DE
– Beendigung vertraglicher
Vereinbarungen mit Lieferanten,
Unterauftragnehmern, Einführern oder
Händlern.
– Sonstige kommerzielle Gründe;
8.1.6. Fragen im Zusammenhang mit
Rechtsvorschriften oder der
Konformitätsbewertung
– Verzögerung im
Konformitätsbewertungsverfahren.
– Verzögerung bei der Ausstellung,
Verlängerung oder Änderung einer
Bescheinigung.
– Ablauf, Aussetzung, Einschränkung
oder Entzug einer Bescheinigung.
– Beendigung oder Aussetzung des
Vertragsverhältnisses mit einer
Benannten Stelle. Fehlende Kapazitäten
der Benannten Stellen.
– Änderungen, die erforderlich sind, um
die Einhaltung dieser Verordnung
sicherzustellen.
– Verzögerung bei der Umsetzung von
Korrektur- oder
Vorbeugungsmaßnahmen, die von einer
zuständigen Behörde oder einer
Benannten Stelle verlangt werden.
– Sonstige Fragen im Zusammenhang mit
Rechtsvorschriften oder der
Konformitätsbewertung.
8.1.7. Außergewöhnliche Umstände oder
höhere Gewalt
– Naturkatastrophen.
– Feuer, Überschwemmungen oder
andere schwere Schäden an Produktions-
oder Lagereinrichtungen.
– Bewaffnete Konflikte, zivile Unruhen
oder Sanktionen.
– Pandemien oder andere Notfälle im
Bereich der öffentlichen Gesundheit.
– Störungen der Energieversorgung, der
Kommunikationssysteme oder anderer
PE791.891v01-00 166/185 AM\1348819DE.docx
DE
kritischer Infrastrukturen.
– Sonstige außergewöhnliche Umstände,
die außerhalb des zumutbaren
Einflussbereichs des Herstellers liegen.
8.1.8. Sonstige Gründe
– Sonstige Gründe, die näher zu erläutern
sind.
Or. en
Änderungsantrag 837
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe a a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang I – Abschnitte 16.4a (neu) und 16.4b (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(aa) Die folgenden Abschnitte 16.5 und
16.6 werden angefügt:
„
16.5 Vernetzte Produkte müssen die
grundlegenden
Cybersicherheitsanforderungen nach
Anhang I Teil I Nummer 2 Buchstaben a
bis l der Verordnung (EU) 2024/2847 des
Europäischen Parlaments und des Rates
erfüllen, wobei das Nutzen-Risiko-
Verhältnis des Produkts und des
vorgesehenen Anwenders zu
berücksichtigen ist.
16.6 Hersteller vernetzter Geräte müssen
die Anforderungen nach Anhang I Teil II
der in Absatz 17.5.1 genannten
Verordnung erfüllen.
“
Or. en
Änderungsantrag 838
AM\1348819DE.docx 167/185 PE791.891v01-00
DE
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe b – Ziffer i
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang I – Abschnitt 20.1 – zweiter Satz des ersten Absatzes
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Diese Angaben können auf dem Produkt
selbst, auf der Verpackung oder in der
Gebrauchsanweisung erscheinen, wobei
Folgendes zu berücksichtigen ist:
Diese Angaben können auf dem Produkt
selbst, auf der Verpackung oder in der
Gebrauchsanweisung erscheinen und
werden — falls der Hersteller über eine
Website verfügt — dort bereitgestellt und
aktualisiert, wobei Folgendes zu
berücksichtigen ist:
Or. en
Änderungsantrag 839
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe b – Ziffer iv
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang I – Abschnitt 20.1 – Buchstabe f
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(f) Wenn das Produkt lediglich für
den beruflichen Gebrauch bestimmt ist,
kann die Gebrauchsanweisung dem
Anwender in anderer Form als in
Papierform (z. B. elektronisch)
bereitgestellt werden.“
(f) Die Gebrauchsanweisung kann
den Anwender in anderer Form als in
Papierform , beispielsweise in
elektronischer Form, bereitgestellt
werden. Die Anwender haben die
Möglichkeit, Gebrauchsanweisungen auf
Anfrage in Papierform zu erhalten.
Or. en
Änderungsantrag 840
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe b – Ziffer iv
Verordnung (EU) 2017/746
PE791.891v01-00 168/185 AM\1348819DE.docx
DE
Anhang I – Abschnitt 20.1 – Buchstabe f
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(f) Wenn das Produkt lediglich für
den beruflichen Gebrauch bestimmt ist,
kann die Gebrauchsanweisung dem
Anwender in anderer Form als in
Papierform (z. B. elektronisch)
bereitgestellt werden.“
(f) Die Gebrauchsanweisung kann
den Anwender in anderer Form als in
Papierform , beispielsweise in
elektronischer Form, bereitgestellt
werden. Die Anwender haben die
Möglichkeit, Gebrauchsanweisungen auf
Anfrage in Papierform zu erhalten.
Or. en
Begründung
Mit der vorgeschlagenen Änderung wird die Verwendung elektronischer
Gebrauchsanweisungen und anderer Formate außer Papier gefördert, die den Zugang zu den
aktuellsten Informationen verbessern, die Digitalisierung unterstützen und unnötigen
Verwaltungsaufwand verringern können. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Nutzer
weiterhin die Möglichkeit haben, erforderlichenfalls Anweisungen in Papierform anzufordern
und zu erhalten, wodurch die Zugänglichkeit, Inklusivität und Wahlmöglichkeiten der Nutzer
gewahrt werden. Mit dem Änderungsantrag werden daher Flexibilität und Innovation mit
einem angemessenen Schutz der Nutzer kombiniert.
Änderungsantrag 841
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe b – Ziffer v
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang I – Abschnitt 20.1 – Buchstabe k
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(k) Für Produkte, die gemäß Artikel 19
des [Vorschlags für eine Richtlinie über
den Unionskodex für Humanarzneimittel
und zur Aufhebung der
Richtlinie 2011/83/EG und der
Richtlinie 2009/35/EG] ausschließlich
zusammen mit einem Arzneimittel
verwendet wird und gemeinsam mit einem
Arzneimittel verpackt ist, kann die
Gebrauchsanweisung, sofern erforderlich,
als Bestandteil der gemeinsamen
Verpackung des Arzneimittels und des
(k) Für Produkte, die gemäß Artikel 19
des [Vorschlags für eine Richtlinie über
den Unionskodex für Humanarzneimittel
und zur Aufhebung der
Richtlinie 2011/83/EG und der
Richtlinie 2009/35/EG] ausschließlich
zusammen mit einem Arzneimittel
verwendet wird und gemeinsam mit einem
Arzneimittel verpackt ist, wird die
Gebrauchsanweisung, sofern erforderlich,
als Bestandteil der gemeinsamen
Verpackung des Arzneimittels und des
AM\1348819DE.docx 169/185 PE791.891v01-00
DE
Produkts beigefügt werden. Darüber hinaus
können die Angaben auf der
Kennzeichnung des Produkts auf die in
Abschnitt 20.2 Buchstaben a und c
genannten Angaben beschränkt werden,
sofern nach Zustimmung der für die
Genehmigung des Arzneimittels
zuständigen Behörde die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
Produkts beigefügt. Darüber hinaus können
die Angaben auf der Kennzeichnung des
Produkts auf die in Abschnitt 20.2
Buchstaben a und c genannten Angaben
beschränkt werden, sofern nach
Zustimmung der für die Genehmigung des
Arzneimittels zuständigen Behörde die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 842
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 1 – Buchstabe b – Ziffer v
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang I – Abschnitt 20.1 – Buchstabe k – Ziffer ii a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(iia) Elektronische oder digitale Mittel,
die verwendet werden, um Zugang zu
diesen Anweisungen zu gewähren,
entsprechen der Verordnung (EU)
2016/679 und dürfen die Identifizierung,
das Profiling oder die Nachverfolgung
von Patienten nicht über das für die
Bereitstellung dieser Informationen
erforderliche Maß hinaus ermöglichen.
Or. en
Änderungsantrag 843
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 4 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang VI – Teil B – Nummer 29 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(30) Kennnummer der für die
PE791.891v01-00 170/185 AM\1348819DE.docx
DE
Konformitätsbewertungsverfahren gemäß
Artikel 48 zuständigen Benannten Stelle.
Or. en
Änderungsantrag 844
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.“
Die in diesem Abschnitt festgelegten
Anforderungen schließen den Austausch
technischer Daten, regulatorischer
Leitlinien und wissenschaftlicher
Informationen zwischen einer Benannten
Stelle und einem Hersteller, der eine
Konformitätsbewertung beantragt,
keinesfalls aus. Die Benannte Stelle
verfügt über dokumentierte Verfahren, um
unter anderem Vor- und
Nachantragsdialoge mit dem Hersteller
vor und nach Einreichung eines Antrags
auf Konformitätsbewertung anzubieten und
durchzuführen. Im Rahmen des
strukturierten Dialogs wird mit den
Anträgen des Herstellers die
Unabhängigkeit, Objektivität und
Unparteilichkeit der notifizierten Stelle
geachtet. Sie beschränken sich auf
spezifische wissenschaftliche, technische
oder regulatorische Fragen und holen
keine Ratschläge dazu ein, wie die
Einhaltung der Anforderungen dieser
Verordnung nachgewiesen oder erreicht
werden kann. Die Verantwortung für die
Einhaltung dieser Anforderungen
verbleibt beim Hersteller;
Or. en
AM\1348819DE.docx 171/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 845
András Tivadar Kulja
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang VII – Abschnitt 1.2.9.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen.“
„Die Benannte Stelle verfügt über
dokumentierte Verfahren, um Dialoge mit
dem Hersteller vor und nach Einreichung
eines Antrags auf Konformitätsbewertung
anzubieten und durchzuführen. Diese
Dialoge können einen strukturierten und
interaktiven Austausch, einschließlich
Konsultationen vor der Einreichung,
während des gesamten
Konformitätsbewertungsverfahrens
umfassen.“
Or. en
Änderungsantrag 846
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe p
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang VII – Abschnitt 4.2 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„In dieser Beschreibung wird angegeben,
welche Sprachen für das Einreichen von
Dokumenten und für diesbezügliche
Korrespondenz zulässig sind, sowie die
Modalitäten für die Durchführung des
Dialogs gemäß Abschnitt 1.2.9 dieses
Anhangs vor der Antragstellung.“
veröffentlichen eine öffentlich
zugängliche Beschreibung des
Antragsverfahrens, über das Hersteller
von ihr eine Zertifizierung erhalten
können. In dieser Beschreibung werden
die Sprachen angegeben, die für das
Einreichen von Dokumenten und für
diesbezügliche Korrespondenz zulässig
sind, sowie die Modalitäten für die
Durchführung des Dialogs gemäß
Abschnitt 1.2.9 dieses Anhangs vor der
Einreichung des Antrags.“
PE791.891v01-00 172/185 AM\1348819DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 847
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 5 – Buchstabe r – Ziffer iii
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang VII – Abschnitt 4.5.1.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– die Nutzung von Nachweisen aus
zuvor durchgeführten Bewertungen.“
– die Nutzung von Bewertungen,
Auditergebnissen und Nachweisen, die
zuvor von einer anderen gemäß dieser
Verordnung benannten Stelle und einer
anderen Zertifizierungsorganisation
durchgeführt wurden, und gegebenenfalls
Rückgriff auf diese; – die Vermeidung
unnötiger Doppelarbeit bei
Konformitätsbewertungstätigkeiten, die
im Rahmen dieser Verordnung bereits
durchgeführt wurden; – die
Dokumentation und Begründung jeder
Wiederholung von Audits, Inspektionen
oder Bewertungen der technischen
Dokumentation auf der Grundlage
ermittelter Risiken oder wesentlicher
Änderungen.
Or. en
Begründung
Die Hersteller müssen häufig Bewertungen wiederholen, die bereits von einer anderen
benannten Stelle oder einer anerkannten Zertifizierungsorganisation durchgeführt wurden,
was unnötigen Verwaltungsaufwand und unnötige Kosten verursacht, ohne die
Patientensicherheit zu verbessern. Indem von den benannten Stellen verlangt wird, sich auf
bestehende Bewertungen zu stützen, Doppelarbeit zu vermeiden und Wiederholungen zu
begründen, werden die regulatorischen Ressourcen auf echte Risiken konzentriert und ein
effizienteres, kohärenteres Konformitätsbewertungssystem in der gesamten Union unterstützt.
Änderungsantrag 848
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
AM\1348819DE.docx 173/185 PE791.891v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 2.3 – Nummer 3 – Gedankenstrich 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– bei Produkten der Klasse B ein
Produkt;
– bei Produkten der Klasse B
mindestens ein repräsentatives Produkt
pro Produktkategorie.
Or. en
Änderungsantrag 849
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 2.3 – Nummer 3 – Gedankenstrich 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– bei Produkten der Klasse C ein
Produkt pro generischer Produktgruppe.
– bei Produkten der Klasse C
mindestens ein repräsentatives Produkt
pro generischer Produktgruppe.
Or. en
Änderungsantrag 850
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 3.3 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannten Stellen führen regelmäßig
geeignete Audits und Bewertungen durch,
um sich davon zu überzeugen, dass der
betreffende Hersteller das genehmigte
Die Benannten Stellen führen regelmäßig
geeignete Audits und Bewertungen durch,
um sich davon zu überzeugen, dass der
betreffende Hersteller das genehmigte
PE791.891v01-00 174/185 AM\1348819DE.docx
DE
Qualitätsmanagementsystem und den Plan
zur Überwachung nach dem
Inverkehrbringen anwendet. Diese Audits
und Bewertungen schließen Audits in den
Betriebsstätten des Herstellers und
gegebenenfalls den Betriebsstätten der
Zulieferer des Herstellers und/oder seiner
Subunternehmer ein. In begründeten Fällen
kann das Audit anstelle einer Vor-Ort-
Prüfung als Fernprüfung durchgeführt
werden. Die Benannte Stelle führt, soweit
erforderlich, Prüfungen durch oder
veranlasst solche, um zu überprüfen, ob
das Qualitätsmanagementsystem
ordnungsgemäß funktioniert. Die Benannte
Stelle stellt dem Hersteller einen Bericht
über die Überwachungsaudits und
gegebenenfalls über die vorgenommenen
Prüfungen zur Verfügung.
Qualitätsmanagementsystem und den Plan
zur Überwachung nach dem
Inverkehrbringen anwendet. Diese Audits
und Bewertungen schließen Audits in den
Betriebsstätten des Herstellers und
gegebenenfalls den Betriebsstätten der
Zulieferer des Herstellers und/oder seiner
Subunternehmer ein. In
außergewöhnlichen und ordnungsgemäß
begründeten Fällen kann das Audit anstelle
einer Vor-Ort-Prüfung als Fernprüfung
durchgeführt werden. Die Gründe für das
Fernaudit sind im Prüfbericht zu
dokumentieren. Die Benannte Stelle führt,
soweit erforderlich, Prüfungen durch oder
veranlasst solche, um zu überprüfen, ob
das Qualitätsmanagementsystem
ordnungsgemäß funktioniert. Die Benannte
Stelle stellt dem Hersteller einen Bericht
über die Überwachungsaudits und
gegebenenfalls über die vorgenommenen
Prüfungen zur Verfügung.
Or. en
Änderungsantrag 851
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 3.3 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und -bewertungen
einmal alle 12 Monate durch. Ist dies
jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und -bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
führt die Benannte Stelle die
Überwachungsaudits und -bewertungen nur
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und -bewertungen
mindestens einmal alle 12 Monate durch.
Ist dies jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und -bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
kann die Benannte Stelle die
Überwachungsaudits und -bewertungen nur
einmal alle 24 Monate durchführen.
AM\1348819DE.docx 175/185 PE791.891v01-00
DE
einmal alle 24 Monate durch.“ Unbeschadet des zweiten Satzes führt die
Benannte Stelle zu einem früheren
Zeitpunkt ein Überwachungsaudit oder
eine Bewertung durch, wenn berechtigter
Grund zu der Annahme besteht, dass die
Sicherheit oder Leistung des Produkts
beeinträchtigt sein könnte.
Or. en
Änderungsantrag 852
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.3. – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und -bewertungen
einmal alle 12 Monate durch. Ist dies
jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und -bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
führt die Benannte Stelle die
Überwachungsaudits und -bewertungen nur
einmal alle 24 Monate durch.
Die Benannte Stelle führt die
Überwachungsaudits und -bewertungen
einmal alle 12 Monate durch. Ist dies
jedoch unter Berücksichtigung der
Ergebnisse früherer Überwachungsaudits
und -bewertungen gerechtfertigt und
bestehen keine Bedenken aufgrund von
Daten aus der Überwachung nach dem
Inverkehrbringen oder der Vigilanz, so
führt die Benannte Stelle die
Überwachungsaudits und -bewertungen nur
einmal alle 36 Monate durch.
Or. fr
Änderungsantrag 853
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe d – Ziffer i
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 3.4 – Absatz 1
PE791.891v01-00 176/185 AM\1348819DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3.4. Die Benannte Stelle führt Audits,
kurzfristig angekündigt oder
unangekündigt, am Standort des Herstellers
und, soweit erforderlich, am Standort von
dessen Lieferanten und/oder
Unterauftragnehmern durch, sofern dies
aufgrund von Bedenken im
Zusammenhang mit Daten aus der
Überwachung nach dem Inverkehrbringen
oder der Vigilanz gerechtfertigt ist oder
auf Antrag einer zuständigen Behörde
erfolgt. Das kurzfristig angekündigte oder
unangekündigte Audit kann mit der in
Abschnitt 3.3 genannten regelmäßigen
Überwachungsbewertung kombiniert oder
zusätzlich zu dieser
Überwachungsbewertung durchgeführt
werden.“
3.4. Die Benannte Stelle führt
mindestens alle fünf Jahre kurzfristig
angekündigt oder unangekündigt
Stichprobenaudits am Standort des
Herstellers und, soweit erforderlich, am
Standort seiner Lieferanten und/oder
Unterauftragnehmern durch. Das
kurzfristig angekündigte oder
unangekündigte Audit kann mit der in
Abschnitt 3.3 genannten regelmäßigen
Überwachungsbewertung kombiniert oder
zusätzlich zu dieser
Überwachungsbewertung durchgeführt
werden. Sofern dies aufgrund von
Bedenken, die sich aus der Überwachung
nach dem Inverkehrbringen oder aus
Vigilanzdaten ergeben, oder auf Ersuchen
einer zuständigen Behörde gerechtfertigt
ist, kann die Benannte Stelle innerhalb
dieses Fünfjahreszeitraums kurzfristig
oder unangekündigt zusätzliche
Stichprobenaudits durchführen.
Or. en
Änderungsantrag 854
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang IX – Abschnitt 3.7.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
3.7. Stellt die Benannte Stelle
Abweichungen zwischen der aus den
hergestellten Produkten oder vom Markt
entnommenen Stichprobe und den in der
technischen Dokumentation oder der
genehmigten Auslegung beschriebenen
Spezifikationen fest, so setzt sie die
jeweilige Bescheinigung aus, widerruft sie
oder versieht sie mit Bedingungen oder
3.7. Stellt die Benannte Stelle
Abweichungen zwischen der aus den
hergestellten Produkten oder vom Markt
entnommenen Stichprobe und den in der
technischen Dokumentation oder der
genehmigten Auslegung beschriebenen
Spezifikationen fest, so setzt sie die
jeweilige Bescheinigung aus, widerruft sie
oder versieht sie mit Bedingungen oder
AM\1348819DE.docx 177/185 PE791.891v01-00
DE
Beschränkungen. Beschränkungen, die entsprechend dem
Risiko gestaffelt sind, das von dieser
Abweichung für den Patienten ausgeht.
Or. fr
Änderungsantrag 855
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 6 – Buchstabe l a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
Anhang IX – Abschnitt 4.10.
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
la) Abschnitt 4.10 erhält folgende
Fassung:
„Änderungen an dem genehmigten
Produkt müssen von der Benannten
Stelle, die die EU-Bescheinigung über die
Bewertung der technischen
Dokumentation ausgestellt hat, genehmigt
werden, wenn diese Änderungen die
Sicherheit und Leistungsfähigkeit des
Produkts oder die für das Produkt
vorgeschriebenen
Anwendungsbedingungen erheblich
beeinträchtigen könnten. Plant der
Hersteller, derartige Änderungen
vorzunehmen, oder hat er derartige
Änderungen vorgenommen, so teilt er dies
der Benannten Stelle, die die EU-
Bescheinigung über die Bewertung der
technischen Dokumentation ausgestellt
hat, mit. Die Benannte Stelle bewertet die
geplanten wesentlichen Änderungen und
entscheidet, ob diese eine neue
Konformitätsbewertung gemäß Artikel 52
oder ob ein Nachtrag zu der EU-
Bescheinigung über die Bewertung der
technischen Dokumentation ausgestellt
werden könnte. In letzterem Fall bewertet
die Benannte Stelle die geplanten
Änderungen, teilt dem Hersteller ihre
Entscheidung mit und stellt ihm, sofern
PE791.891v01-00 178/185 AM\1348819DE.docx
DE
die Änderungen genehmigt wurden, einen
Nachtrag zu der EU-Bescheinigung über
die Bewertung der technischen
Dokumentation aus.“
Or. fr
Änderungsantrag 856
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II – Absatz 1 – Nummer 11 – Buchstabe a – Ziffer iii a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Anhang XIV – Abschnitt 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(iiia) Teil A Abschnitt 3 „Kriterien für
die Geltendmachung der
Gleichwertigkeit“ wird wie folgt geändert:
Biologisch: Das Produkt verwendet die
gleichen oder ähnliche Materialien oder
Stoffe im Kontakt mit den gleichen
menschlichen Geweben oder
Körperflüssigkeiten für eine ähnliche Art
und Dauer des Kontakts bei ähnlichem
Abgabeverhalten der Stoffe einschließlich
Abbauprodukte und herauslösbarer
Bestandteile (‚leachables‘).
Klinisch: Das Produkt wird unter der
gleichen oder einer ähnlichen klinischen
Bedingung oder zum gleichen klinischen
Zweck, einschließlich eines ähnlichen
Schweregrads und Stadiums der
Krankheit, an der gleichen Körperstelle
und bei ähnlichen Patientenpopulationen
in Bezug auf u. a. Alter, Anatomie und
Physiologie angewandt, hat die gleichen
Anwender und erbringt eine ähnliche,
maßgebliche und entscheidende Leistung
im Hinblick auf die erwartete klinische
Wirkung für eine spezielle
Zweckbestimmung.
Or. en
AM\1348819DE.docx 179/185 PE791.891v01-00
DE
Änderungsantrag 857
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Anhang II a (neu)
Verordnung (EU) 2017/746
ANHANG XVI neu
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Anhang XVI – Mindestangaben bei der
Meldung einer voraussichtlichen
Unterbrechung oder Einstellung der
Versorgung mit bestimmten In-vitro-
Diagnostika
Für die Zwecke nach Artikel 10a enthält
die Meldung mindestens folgende
Angaben:
1. Administrative Angaben
– Name der zuständigen nationalen
Behörde, bei der die Meldung eingereicht
wird;
– Art der
Meldung: Erstmeldung; zusätzliche
Angaben (freiwillig); nachfolgende
Angaben (freiwillig);
– Datum der Meldung;
– vom Hersteller vergebene
Referenznummer (falls vorhanden);
– von der zuständigen nationalen Behörde
vergebene Referenznummer (falls
zutreffend).
2. Informationen zum Übermittler der
Meldung
– Status des Übermittlers:
Hersteller; Bevollmächtigter (sofern
bevollmächtigt, im Namen des Herstellers
zu handeln); sonstige Stelle (die im
Namen des Herstellers handelt).
3. Angaben zum Hersteller: Name der
herstellenden Organisation;
– Einmalige Registrierungsnummer
PE791.891v01-00 180/185 AM\1348819DE.docx
DE
(SRN);
– wenn die SRN angegeben ist und der
Hersteller in Eudamed registriert ist, ist
das Ausfüllen der übrigen Felder in
diesem Abschnitt nicht erforderlich;
– Kontaktangaben (Anschrift,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
4. Angaben zum Bevollmächtigten (falls
zutreffend):
– Name der bevollmächtigten
Vertretungsorganisation;
– Einmalige Registrierungsnummer
(SRN); – wenn die SRN angegeben ist
und der Bevollmächtigte in Eudamed
registriert ist, ist das Ausfüllen der
übrigen Felder in diesem Abschnitt nicht
erforderlich;
– Kontaktangaben.
5. Sonstige Stelle (falls zutreffend)
– Organisation, die die Meldung im
Namen des Herstellers übermittelt;
– Kontaktangaben (Anschrift,
Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
6. Produktinformationen
Risikoklasse
– Produktkennung: UDI-DI/Eudamed-DI
(falls zutreffend); Basis-UDI-
DI/Eudamed-DI (falls zutreffend).
– Ist das Produkt nicht in Eudamed
registriert oder verfügt es nicht über eine
UDI-DI oder Eudamed-DI, so ist
Folgendes anzugeben: Modell; Katalog-
/Referenznummer; Nomenklatursystem;
Nomenklaturcode; Wortlaut der
Nomenklatur;
Handelsname/Markenname/gebräuchlich
e Bezeichnung; Zweckbestimmung gemäß
Gebrauchsanweisung (oder freiwilliges
Beifügen der Gebrauchsanweisung).
7. Beschreibung der voraussichtlichen
Unterbrechung oder Einstellung der
Versorgung
AM\1348819DE.docx 181/185 PE791.891v01-00
DE
– Unterbrechung oder Einstellung;
– Voraussichtliches Anfangs- und
Enddatum nach Mitgliedstaat;
– Mitgliedstaaten, in denen das In-vitro-
Diagnostikum in Verkehr gebracht wird;
– die betroffenen Mitgliedstaaten;
– Informationen über Meldungen gemäß
Artikel 10a Absatz 1, einschließlich des
Datums der Meldung an
Gesundheitseinrichtungen, Laboratorien,
Angehörige der Gesundheitsberufe,
Bevollmächtigte (falls zutreffend),
Einführer (falls zutreffend) und Händler;
– Grund für die voraussichtliche
Unterbrechung oder Einstellung der
Versorgung, einschließlich einer oder
mehrerer der nachstehend aufgeführten
Kategorien;
– Bewertung der Auswirkungen der
voraussichtlichen Unterbrechung oder
Einstellung der Versorgung (sofern
verfügbar), einschließlich der Frage, ob
das Produkt für Diagnose, Screening,
Überwachung, Prognose, Vorhersage
oder therapiebegleitende Diagnostika
wesentlich ist, für eine bestimmte
Patientenpopulation bestimmt ist, über
gleichwertige oder alternative Produkte
verfügt, den Zugang zur Diagnose oder
zum Patientenmanagement beeinträchtigt
oder einen erheblichen Marktanteil in
einem oder mehreren Mitgliedstaaten
hat.
Ausführliche Kategorien der Gründe
7.1. Probleme bei der Herstellung
– Mangelnde Verfügbarkeit von
Komponenten, Materialien oder
Rohstoffen;
– falls zutreffend, mangelnde
Verfügbarkeit von Substanzen
menschlichen oder tierischen Ursprungs;
– Ausfall oder mangelnde Verfügbarkeit
von Produktionsanlagen oder
PE791.891v01-00 182/185 AM\1348819DE.docx
DE
Produktionslinien;
– Verzögerungen bei der Herstellung,
Prüfung, Endkontrolle oder Freigabe
fertiger Produkte;
– mangelnde Einhaltung des
Qualitätsmanagementsystem des
Herstellers;
– Verlegung, Schließung oder
vorübergehende Aussetzung einer
Produktionsstätte;
– Kapazitätsengpässe bei der Fertigung;
– Ausfall, Insolvenz oder Störung eines
kritischen Lieferanten oder
Unterauftragnehmers;
– sonstige Probleme bei der Herstellung.
7.2. Probleme in Bezug auf Qualität oder
Sicherheit
– mangelnde Konformität oder
Qualitätsmängel des Produkts;
– Produkt erbringt nicht die erklärte
Leistung;
– schwerwiegende Vorkommnisse oder
eine Zunahme von Vorkommnissen;
– Sicherheitskorrekturmaßnahmen im
Feld;
– Rücknahmen, Rückrufe oder
Beschränkungen der Bereitstellung des
Produkts;
– Aussetzung, Einschränkung oder
Beendigung der Produktion oder
Lieferung als Präventiv- oder
Korrekturmaßnahme;
– Schwachstellen in Bezug auf die
Cybersicherheit, die die Sicherheit, die
Gefahrenabwehr oder die Leistung des
Produkts beeinträchtigen oder
beeinträchtigen können;
– andere Probleme in Bezug auf Qualität
oder Sicherheit.
7.3. Probleme in Bezug auf Vertrieb oder
Produktionskette
AM\1348819DE.docx 183/185 PE791.891v01-00
DE
– Ausfuhrbeschränkungen oder -verbote;
– Verzögerungen bei der Einfuhr oder
Ausfuhr;
– Verzögerungen bei der Zollabfertigung;
– Störungen bei Transport, Lagerung
oder Logistik;
– Störungen, die einen Einführer,
Händler, Bevollmächtigten oder
Logistikanbieter betreffen;
– Mangel oder mangelnde Verfügbarkeit
von Verpackungen, Kennzeichnungen
oder anderen Materialien, die für die
Lieferung des Produkts erforderlich sind;
– andere Probleme in Bezug auf den
Vertrieb oder die Produktionskette.
7.4. Unerwartete Steigerung der
Nachfrage
– Krisenfälle im Bereich der öffentlichen
Gesundheit;
– Seuchenausbrüche oder
epidemiologische Ereignisse;
– Änderungen der klinischen oder
labortechnischen Testverfahren;
– mangelnde oder eingeschränkte
Verfügbarkeit gleichwertiger, alternativer
oder konkurrierender Geräte;
– Unerwarteter Anstieg der Testnachfrage
oder der Bestellungen;
– sonstige Umstände, die zu einer
erhöhten Nachfrage führen.
7.5. Gewerbliche Gründe
– Änderung der Geschäfts- oder
Unternehmensstrategie des Herstellers;
– Einstellung eines Produkts, einer
Produktfamilie, einer Produktlinie oder
einer Geschäftstätigkeit;
– Fehlende geschäftliche Tragfähigkeit –
Insolvenz, Restrukturierung, Fusion,
Erwerb oder Einstellung von Tätigkeiten,
die den Hersteller oder einen kritischen
Lieferanten betreffen;
PE791.891v01-00 184/185 AM\1348819DE.docx
DE
– Beendigung vertraglicher
Vereinbarungen mit Lieferanten,
Unterauftragnehmern, Einführern oder
Händlern;
– sonstige gewerbliche Gründe.
7.6. Probleme in Bezug Regulierungen
oder Konformitätsbewertungen
– Verzögerung bei dem
Konformitätsbewertungsverfahren;
– Verzögerung bei der Ausstellung,
Erneuerung oder Änderung einer
Bescheinigung;
– Ablauf, Aussetzung, Einschränkung
oder Widerruf einer Bescheinigung;
– Beendigung oder Aussetzung des
Vertragsverhältnisses mit einer
Benannten Stelle;
– fehlende Kapazität der Benannten
Stelle;
– Änderungen, die erforderlich sind, um
die Einhaltung dieser Verordnung zu
gewährleisten;
– Verzögerungen bei der Durchführung
von Korrektur- oder
Präventivmaßnahmen, die von einer
zuständigen Behörde oder Benannten
Stelle verlangt werden;
– sonstige Probleme in Bezug
Regulierungen oder
Konformitätsbewertungen.
7.7. Außergewöhnliche Umstände oder
höhere Gewalt
– Naturkatastrophen;
– Feuer, Überschwemmungen oder
andere schwere Schäden an Produktions-
oder Lagereinrichtungen;
– bewaffnete Konflikte, zivile Unruhen
oder Sanktionen;
– Pandemien oder andere Notlagen im
Bereich der öffentlichen Gesundheit;
– Störung der Energieversorgung, der
Kommunikationssysteme oder anderer
AM\1348819DE.docx 185/185 PE791.891v01-00
DE
kritischer Infrastrukturen;
– sonstige außergewöhnliche Umstände,
auf die der Hersteller keine angemessene
Kontrolle hat.
7.8. Sonstige Gründe
– Sonstige Gründe, die anzugeben sind.
8. Zusätzliche Angaben in Bezug auf die
voraussichtliche Unterbrechung oder
Einstellung der Versorgung (freiwillig)
– Mögliche Abhilfemaßnahmen;
– Möglichkeit der Umverteilung von
Beständen in der Union oder weltweit;
– Verfügbarkeit eines gleichwertigen oder
alternativen In-vitro-Diagnostikums oder
Medizinprodukts, das für denselben
Verwendungszweck bestimmt ist;
– soweit bekannt, Informationen über den
verbleibenden Bestand oder verfügbaren
Bestand in der Union.
Or. en
21.08.2026
Datei
PD
AM\1348818DE.docx PE791.890v01-00
DE In Vielfalt geeint DE
Europäisches Parlament
2024-2029
Ausschuss für öffentliche Gesundheit
2025/0404(COD)
28.7.2026
ÄNDERUNGSANTRÄGE
374 - 615
Entwurf eines Berichts
Oliver Schenk
(PE787.987v01-00)
Änderung der Verordnungen (EU) 2017/745 und (EU) 2017/746 zwecks
Vereinfachung der Vorschriften über Medizinprodukte und In-vitro-
Diagnostika und Reduzierung des mit ihnen verbundenen Aufwands sowie
Änderung der Verordnung (EU) 2022/123 hinsichtlich der Unterstützung der
Expertengremien für Medizinprodukte durch die Europäische Arzneimittel-
Agentur und Änderung der Verordnung (EU) 2024/1689 hinsichtlich der in
ihrem Anhang I enthaltenen Liste der Harmonisierungsrechtsvorschriften der
Union
Vorschlag für eine Verordnung
(COM(2025)1023 – 2025/0404(COD))
PE791.890v01-00 2/166 AM\1348818DE.docx
DE
AM_Com_LegReport
AM\1348818DE.docx 3/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 374
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Ist das Produkt nicht zur
einmaligen Verwendung bestimmt, so
stellt der Hersteller in der
Gebrauchsanweisung gemäß Anhang I
Abschnitt 23.4 Buchstabe n Informationen
über den geeigneten Aufbereitungsprozess
zur Ermöglichung der Wiederverwendung
bereit.
(2) Ist das Produkt zur mehrfachen
Verwendung bestimmt, so stellt der
Hersteller in der Gebrauchsanweisung
gemäß Anhang I Abschnitt 23.4
Buchstabe n Informationen über den
geeigneten Aufbereitungsprozess zur
Ermöglichung der Wiederverwendung
bereit.
Or. en
Begründung
Mit der Änderung wird sichergestellt, dass die Einwegbezeichnung beim Hersteller verbleibt,
der allein über das technische Wissen verfügt, um die Risiken der Aufbereitung zu bewerten.
Die Verpflichtung der Hersteller, die Nichtaufarbeitbarkeit zu begründen, ist
unverhältnismäßig und unbefristet. Bei Wiederaufarbeitung übernimmt der Aufbereiter die
volle Haftung. Die direkte Teilkennzeichnung gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und
korrekte Haftungszuweisung, wenn Etiketten während der klinischen Verwendung entfernt
werden.
Änderungsantrag 375
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 2a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Abweichend von Absatz 1 können
die Mitgliedstaaten beschließen, die
Aufbereitung von Produkten, die von
einem Hersteller als Einmalprodukte
gekennzeichnet wurden, innerhalb einer
Gesundheitseinrichtung zu gestatten,
PE791.890v01-00 4/166 AM\1348818DE.docx
DE
sofern sie sicherstellen, dass Sicherheit
und Leistung des aufbereiteten Produkts
denen des Originalprodukts gleichwertig
sind.
Or. en
Änderungsantrag 376
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
entfällt
Or. en
Begründung
Die vollständige Überholung von Einmalprodukten birgt erhebliche Risiken in Bezug auf
Sicherheit, Haftung und Rückverfolgbarkeit. Hersteller entwerfen Einmalprodukte
absichtlich, um eine Wiederverwendung zu verhindern – die Genehmigung einer
vollständigen Überholung untergräbt diese Sicherheitsüberlegung. Durch die Verlagerung
der Haftung auf den Aufbereiter werden die Risiken für die Patienten nicht angemessen
kompensiert, insbesondere wenn Design- und Materialkenntnisse ausschließlich beim
ursprünglichen Hersteller verbleiben.
Änderungsantrag 377
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
AM\1348818DE.docx 5/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des aufbereiteten Produkts und
erfüllt die den Herstellern gemäß dieser
Verordnung obliegenden
Verpflichtungen, einschließlich der
Verpflichtungen in Bezug auf
Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
gemäß Kapitel III.
Hersteller, die eine Neuaufbereitung
durchführen, weisen anhand validierter
technischer Unterlagen nach, dass die
Neuaufbereitung die Sicherheit oder
Leistung des Produkts nicht
beeinträchtigt. Informationen darüber,
dass ein Produkt neu aufbereitet wurde,
sowie die Informationen, die erforderlich
sind, um seine Rückverfolgbarkeit in
Bezug auf die sichere Verwendung zu
gewährleisten, werden in die
Kennzeichnung des Produkts
aufgenommen und dem Endnutzer zur
Verfügung gestellt. Artikel 5 Absatz 5 gilt
nicht für neu aufbereitete Produkte. Ein
Hersteller stellt anhand dokumentierter
technischer, sicherheitstechnischer und
leistungsbezogener Erwägungen fest, dass
ein Produkt nur für den einmaligen
Gebrauch bestimmt ist. Diese
Erwägungen werden in der technischen
Dokumentation gemäß Anhang II
dargelegt und sind hinreichend detailliert,
um die einheitliche Anwendung dieser
Verordnung zu gewährleisten.
Or. en
Änderungsantrag 378
Kristoffer Storm
PE791.890v01-00 6/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts
und muss die den Herstellern gemäß
dieser Verordnung obliegenden
Verpflichtungen erfüllen, einschließlich
der Verpflichtungen in Bezug auf
Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
des neu aufbereiteten Produkts gemäß
Kapitel III dieser Verordnung.
Dem Produkt ist ein Hinweis auf den neu
aufbereiteten Zustand eines Produkts und
seine Rückverfolgbarkeit in Bezug auf die
sichere Verwendung hinzuzufügen und
an den Endnutzer zu liefern.
Or. en
Änderungsantrag 379
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts
AM\1348818DE.docx 7/166 PE791.890v01-00
DE
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts. und muss die den Herstellern gemäß
dieser Verordnung obliegenden
Verpflichtungen erfüllen, einschließlich
der Verpflichtungen in Bezug auf
Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
des neu aufbereiteten Produkts gemäß
Kapitel III dieser Verordnung. Dem
Produkt ist ein Hinweis auf den neu
aufbereiteten Zustand eines Produkts und
seine Rückverfolgbarkeit in Bezug auf die
sichere Verwendung hinzuzufügen und
an den Endnutzer zu liefern.
Or. en
Begründung
Introducing complete refurbishment calls for a clear distribution of regulatory duties. When a
natural or legal person carries out complete refurbishment and is regarded as the
manufacturer of the refurbished device, that person should expressly take on all relevant
manufacturer responsibilities under the Regulation, including those concerning labelling,
traceability, post-market surveillance and vigilance. This provision should apply only where
complete refurbishment can be performed safely, and it should ensure that both the
refurbished status of the device and its traceability are clearly made known to the end user.
Änderungsantrag 380
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts
und muss die den Herstellern gemäß
dieser Verordnung obliegenden
Verpflichtungen erfüllen, einschließlich
der Verpflichtungen in Bezug auf
Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
PE791.890v01-00 8/166 AM\1348818DE.docx
DE
des neu aufbereiteten Produkts gemäß
Kapitel III dieser Verordnung. Dem
Produkt ist ein Hinweis auf den neu
aufbereiteten Zustand eines Produkts und
seine Rückverfolgbarkeit in Bezug auf die
sichere Verwendung hinzuzufügen und
an den Endnutzer zu liefern.
Or. en
Änderungsantrag 381
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Die natürliche oder juristische
Person, die die Neuaufbereitung
durchführt, gilt als Hersteller des neu
aufbereiteten Produkts und erfüllt die den
Herstellern gemäß dieser Verordnung
obliegenden Verpflichtungen,
einschließlich der Verpflichtungen in
Bezug auf Rückverfolgbarkeit des neu
aufbereiteten Produkts gemäß Kapitel III.
Die natürliche oder juristische Person, die
die Neuaufbereitung eines Produkts
durchführt, unterrichtet den Hersteller und
die zuständige Behörde des Mitgliedstaats,
in dem sie das Produkt bereitzustellen
beabsichtigt.
Or. en
Änderungsantrag 382
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
AM\1348818DE.docx 9/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
oder Produkte, bei denen nicht angegeben
ist, ob es sich um Einmalprodukte oder
um wiederaufbereitbare Produkte
handelt, können einer Neuaufbereitung im
Sinne von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen.
Die natürliche oder juristische Person, die
die Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
Or. it
Begründung
Der von der Kommission vorgeschlagene Text sieht zu Recht vor, dass ein Einmalprodukt
oder ein Produkt, das nicht mehr aufbereitet werden kann, nur einer Neuaufbereitung
unterzogen werden kann (full refurbishing). Diese Produktkategorie sollte jedoch auch
Produkte umfassen, deren Wiederverwendbarkeit nicht eindeutig angegeben ist. Ziel ist es,
ein höheres Schutzniveau für die Gesundheit und Sicherheit derjenigen zu gewährleisten, die
solche Produkte verwenden.
Änderungsantrag 383
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können
oder Produkte, bei denen nicht ersichtlich
ist, ob es sich um Einwegprodukte oder
um wiederaufbereitbare Produkte
handelt, können einer Neuaufbereitung im
Sinne von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen.
Die natürliche oder juristische Person, die
die Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
Or. en
PE791.890v01-00 10/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 384
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Einmalprodukte und Produkte, die
nicht weiter aufbereitet werden können,
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
(3) Einmalprodukte und Produkte
können einer Neuaufbereitung im Sinne
von Artikel 2 Absatz 31 unterliegen. Die
natürliche oder juristische Person, die die
Neuaufbereitung durchführt, gilt als
Hersteller des neu aufbereiteten Produkts.
Or. fr
Änderungsantrag 385
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3a) Die Tatsache, dass ein Produkt
neu aufbereitet wurde, sowie die Identität
der für die Wiederaufbereitung oder
Neuaufbereitung verantwortlichen Person
und die Informationen, die erforderlich
sind, um die Rückverfolgbarkeit und die
sichere Verwendung des Produkts zu
gewährleisten, sind deutlich auf dem
Produkt, seiner Verpackung oder
gegebenenfalls in den beigefügten
Informationen anzugeben. Das Produkt,
seine Verpackung und die beigefügten
Informationen dürfen keinen Hinweis auf
den Originalhersteller oder die
Originalmarke enthalten.
AM\1348818DE.docx 11/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 386
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 3b (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3b) Die Mitgliedstaaten wirken darauf
hin und können vorschreiben, dass
Gesundheitseinrichtungen den Patienten
Informationen über die Verwendung
aufbereiteter Produkte in der
Gesundheitseinrichtung und
gegebenenfalls andere einschlägige
Informationen über die aufbereiteten
Produkte, mit dem Patienten behandelt
werden, zur Verfügung stellen.
Or. en
Änderungsantrag 387
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
entfällt
Or. fr
PE791.890v01-00 12/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 388
Kristoffer Storm
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 389
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
Der Hersteller des aufbereiteten oder neu
aufbereiteten Einmalprodukts gilt als
neuer rechtlicher Hersteller und gibt die
Aufbereitung oder Neuaufbereitung
durch eine direkte Teilkennzeichnung auf
dem Produkt zusammen mit einer
ordnungsgemäßen Kennzeichnung an, die
die vollständige Rückverfolgbarkeit mit
einem spezifischen Weg im
Vigilanzsystem gewährleistet, um Vorfälle
mit Original-Einmalprodukten von den
aufbereiteten Einmalprodukten zu
unterscheiden und die ordnungsgemäße
Einbeziehung des verantwortlichen
AM\1348818DE.docx 13/166 PE791.890v01-00
DE
rechtlichen Herstellers zu ermöglichen.
Or. en
Begründung
Die direkte Kennzeichnung von Teilen und ein spezieller Vigilanzpfad sind von wesentlicher
Bedeutung, da Etiketten während der klinischen Verwendung routinemäßig entfernt werden,
sodass aufbereitete Produkte nicht von den Originalen zu unterscheiden sind. Eine klare
Identifizierung des Aufbereiters als legaler Hersteller gewährleistet eine korrekte
Haftungszuweisung, eine ordnungsgemäße Rückverfolgbarkeit und eine genaue Meldung von
Vorkommnissen, wodurch verhindert wird, dass die ursprünglichen Hersteller
fälschlicherweise in Vorkommnisse verwickelt werden, die durch aufbereitete Produkte
verursacht werden.
Änderungsantrag 390
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen. Bei jedem
aufbereiteten Produkt, das in Verkehr
gebracht wird, muss auf dem Etikett
eindeutig der Aufbereiter angegeben und
darauf hingewiesen werden, dass das
Produkt aufbereitet wurde. Bei der
Ausarbeitung dieser GS konsultiert die
Kommission systematisch die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
die Benannten Stellen, die Hersteller, die
Angehörigen der Gesundheitsberufe und
die Patientenorganisationen.
Or. fr
Änderungsantrag 391
PE791.890v01-00 14/166 AM\1348818DE.docx
DE
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
(4) Die Kommission erlässt gemäß
Artikel 9 Absatz 1 gemeinsame
Spezifikationen zu allgemeinen
Anforderungen und Methodiken für die
Aufbereitung von Produkten oder für die
Neuaufbereitung von Einmalprodukten.
Or. en
Änderungsantrag 392
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 17 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann gemäß
Artikel 9 Absatz 1 GS zu allgemeinen
Anforderungen an die Aufbereitung von
Produkten oder an die Neuaufbereitung
von Einmalprodukten erlassen.
(4) Die Kommission erlässt gemäß
Artikel 9 Absatz 1 und unter
Berücksichtigung der Rückmeldungen
der Sachverständigengremien
gemeinsame Spezifikationen zu
allgemeinen Anforderungen an die
Aufbereitung von Produkten oder an die
Neuaufbereitung von Einmalprodukten.
Or. en
Änderungsantrag 393
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 15
Verordnung (EU) 2017/745
AM\1348818DE.docx 15/166 PE791.890v01-00
DE
Artikel 17 – Absatz 4a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4a) Die Kommission erstellt im Wege
von Durchführungsrechtsakten eine Liste
der Kategorien von Medizinprodukten, die
aufgrund ihrer Beschaffenheit und unter
Berücksichtigung von Hygiene-,
Sicherheits- oder Leistungsaspekten für
den einmaligen Gebrauch bestimmt sind
und nicht für eine Aufbereitung in
Betracht kommen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen. Bei den in
dieser Liste aufgeführten Produkten wird
davon ausgegangen, dass sie für den
einmaligen Gebrauch im Sinne dieses
Artikels bestimmt sind, und die Hersteller
sind nicht verpflichtet, die Gründe für
diese Benennung gemäß Unterabsatz 1
anzugeben.
Or. en
Änderungsantrag 394
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in geeigneter Form, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in geeigneter Form, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen und
einfachen Zugang zu diesen Angaben
ermöglicht, und sie werden in der/den von
dem betreffenden Mitgliedstaat
festgelegten Sprache(n) verfasst. Die
Angaben werden so abgefasst, dass ein
PE791.890v01-00 16/166 AM\1348818DE.docx
DE
Laie sie ohne Schwierigkeiten verstehen
kann, und erforderlichenfalls aktualisiert.
Die aktualisierten Angaben werden dem
Patienten über die in Buchstabe a
genannte Website zugänglich
gemacht. Werden die Informationen in
elektronischer oder digitaler Form
bereitgestellt, so stellt der Hersteller
sicher, dass der Patient auf Anfrage
kostenlos eine Papierfassung dieser
Informationen erhalten kann.
Elektronische oder digitale Mittel, die
verwendet werden, um Zugang zu diesen
Informationen zu gewähren, müssen der
Verordnung (EU) 2016/679 entsprechen
und dürfen die Identifizierung, das
Profiling oder die Nachverfolgung von
Patienten nicht über das für die
Bereitstellung dieser Informationen
erforderliche Maß hinaus ermöglichen.
Or. en
Änderungsantrag 395
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in geeigneter Form, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in Papierform, und ergänzend zu
der vorgeschriebenen Papierform auch
auf andere Weise, einschließlich in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
AM\1348818DE.docx 17/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 396
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in geeigneter Form, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in Papierform und ergänzend zu
der vorgeschriebenen Papierform auch
auf andere Weise, einschließlich in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
Or. en
Änderungsantrag 397
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in geeigneter Form, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
diesen Angaben ermöglicht, und sie
Die Angaben gemäß Unterabsatz 1 werden
zum Zweck der Bereitstellung für den
Patienten, dem das Produkt implantiert
wurde, in der vorgeschriebenen
Papierform und auf andere Weise, auch in
elektronischer oder digitaler Form,
bereitgestellt, die einen raschen Zugang zu
PE791.890v01-00 18/166 AM\1348818DE.docx
DE
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
diesen Angaben ermöglicht, und sie
werden in der/den von dem betreffenden
Mitgliedstaat festgelegten Sprache(n)
verfasst.
Or. en
Begründung
Patienten können aus verschiedenen Gründen (Zugänglichkeitsprobleme, geringe digitale
Kompetenz, fehlender Internetzugang usw.) Schwierigkeiten beim Zugang zu digitalen
Formaten haben. Papierfassungen sollten weiterhin obligatorisch sein.
Änderungsantrag 398
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 3 erhält folgende Fassung: entfällt
„3. Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.
Or. fr
Änderungsantrag 399
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 3 erhält folgende Fassung: entfällt
„3. Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
AM\1348818DE.docx 19/166 PE791.890v01-00
DE
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.“
Or. en
Änderungsantrag 400
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 3 erhält folgende Fassung: entfällt
„3. Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.“
Or. en
Begründung
Implantationsausweise sollten für alle implantierbaren Produkte obligatorisch bleiben.
Änderungsantrag 401
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.
entfällt
PE791.890v01-00 20/166 AM\1348818DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 402
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.
(3) Folgende Implantate werden von
den in diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen:
Nahtmaterial, Klammern, Zahnfüllungen,
Zahnspangen, Zahnkronen, Schrauben,
Keile, Zahn- bzw. Knochenplatten,
Drähte, Stifte, Klemmen und
Verbindungsstücke. Der Kommission wird
die Befugnis übertragen, gemäß
Artikel 115 delegierte Rechtsakte zu
erlassen, um diese Liste durch
Hinzufügung anderer Arten von
Implantaten oder Streichung von
Implantaten anzupassen. Bei der
Ausübung dieser Befugnis erwägt die
Kommission insbesondere die
Hinzufügung von Implantaten, die nur
vorübergehend im menschlichen Körper
verbleiben oder vom menschlichen Körper
vollständig resorbiert werden.
Implantierbare Produkte der Klasse III
sind gemäß diesem Absatz nicht
ausgenommen.
Or. en
Änderungsantrag 403
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 16 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 18 – Absatz 3
AM\1348818DE.docx 21/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Implantate, bei denen es sich um
Medizinprodukte mit bewährter
Technologie handelt, sind von den in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen ausgenommen.
(3) Implantate, bei denen es sich um
gut etablierte technologische Produkte
handelt, unterliegen weiterhin den
Informationsanforderungen dieses
Artikels. Diese Informationen können
gemäß Absatz 1 in elektronischer oder
digitaler Form bereitgestellt werden.
Or. fr
Änderungsantrag 404
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 17 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 20 – Absatz 5
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(17a) Artikel 20 Absatz 5 erhält folgende
Fassung:
Wo erforderlich, wird der CE-
Kennzeichnung die Kennnummer der für
die Konformitätsbewertungsverfahren
gemäß Artikel 52 zuständigen Benannten
Stelle hinzugefügt. Diese Kennnummer ist
auch auf jeglichem Werbematerial
anzugeben, in dem darauf hingewiesen
wird, dass das Produkt die Anforderungen
für die CE-Kennzeichnung erfüllt.
Die Kennnummer der für die
Konformitätsbewertungsverfahren gemäß
Artikel 52 zuständigen Benannten Stelle ist
Teil der Informationen, die der Hersteller
gemäß Artikel 29 an die UDI-Datenbank
zu übermitteln hat.
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 405
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 19 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
PE791.890v01-00 22/166 AM\1348818DE.docx
DE
Artikel 27 – Absatz 1a(i)
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
Artikel 27 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i Artikel 27 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i
1. Das in Anhang VI Teil C beschriebene
System zur eindeutigen
Produktidentifikation (im Folgenden „UDI-
System“ — Unique Device Identification
system) ermöglicht die Identifizierung und
erleichtert die Rückverfolgung von
Produkten, bei denen es sich nicht um
Sonderanfertigungen und Prüfprodukte
handelt; es besteht aus
1. Das in Anhang VI Teil C beschriebene
System zur eindeutigen
Produktidentifikation (im Folgenden „UDI-
System“ — Unique Device Identification
system) ermöglicht die Identifizierung und
erleichtert die Rückverfolgung von
Produkten, bei denen es sich nicht um
Sonderanfertigungen und Prüfprodukte
handelt; es besteht aus
a) der Erstellung einer UDI, die
Folgendes umfasst:
a) der Erstellung einer UDI, die
Folgendes umfasst:
(i) eine dem Hersteller und dem
Produkt eigene UDI-Produktkennung
(„UDI-DI“ — UDI Device Identifier), die
den Zugriff auf die in Anhang VI Teil B
aufgeführten Informationen ermöglicht;
(i) eine dem Hersteller und dem
Produkt eigene UDI-Produktkennung
(„UDI-DI“ — UDI Device Identifier), die
ursprünglich vom Hersteller generiert
oder dem Hersteller von einem anderen
Wirtschaftsakteur, der ausschließliche
Rechte an dieser UDI-DI besitzt, zur
Verfügung gestellt wurde und den Zugriff
auf die in Anhang VI Teil B aufgeführten
Informationen ermöglicht;
Or. it
(EU) 2017/745)
Begründung
Gemäß Artikel 27 muss die UDI-DI hersteller- und produktspezifisch sein. Mit dem Zusatz
wird klargestellt, dass die Anforderung auch dann erfüllt ist, wenn die UDI-DI von einem
anderen Wirtschaftsakteur vergeben wurde, sofern der Hersteller das ausschließliche Recht
zur Nutzung der UDI-DI besitzt und sie in Eudamed registriert. Die Änderung erleichtert
Fusionen, Übernahmen und Vermarktungen unter eigener Marke.
Änderungsantrag 406
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 20 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 28 – Absatz 3
AM\1348818DE.docx 23/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die in die UDI-Datenbank
einzugebenden zentralen Datenelemente
gemäß Anhang VI Teil B werden der
Öffentlichkeit kostenlos zugänglich
gemacht, mit Ausnahme des Elements
gemäß Nummer 13 des genannten Teils.
(3) Die in die UDI-Datenbank
einzugebenden zentralen Datenelemente
gemäß Anhang VI Teil B werden der
Öffentlichkeit kostenlos zugänglich
gemacht, mit Ausnahme des Elements
gemäß Nummer 12 des genannten Teils.
Or. en
Änderungsantrag 407
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 21
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 29 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Bevor ein Produkt, das keine
Sonderanfertigung und kein Prüfprodukt
ist, in Verkehr gebracht wird, gibt der
Hersteller die Basis-UDI-DI zusammen mit
den anderen in Anhang VI Teil B
aufgeführten zentralen Datenelementen zu
diesem Produkt in die UDI-Datenbank ein.
Der Hersteller hält die in der UDI-
Datenbank bereitgestellten Informationen
auf dem neuesten Stand.
(1) Bevor ein Produkt, das keine
Sonderanfertigung und kein Prüfprodukt
ist, in Verkehr gebracht wird, gibt der
Hersteller die Basis-UDI-DI zusammen mit
den anderen in Anhang VI Teil B
aufgeführten zentralen Datenelementen zu
diesem Produkt in die UDI-Datenbank ein.
Der Hersteller hält die in der UDI-
Datenbank bereitgestellten Informationen
auf dem neuesten Stand und nimmt
unverzüglich, spätestens jedoch einen
Monat nach der Änderung, Änderungen
vor.
Or. en
Änderungsantrag 408
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 21
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 29 – Absatz 2
PE791.890v01-00 24/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Bevor ein System oder eine
Behandlungseinheit gemäß Artikel 22
Absätze 1 und 3 in Verkehr gebracht wird,
gibt die verantwortliche natürliche oder
juristische Person die Basis-UDI-DI
zusammen mit den anderen in Anhang VI
Teil B aufgeführten zentralen
Datenelementen zu diesem System oder
dieser Behandlungseinheit in die UDI-
Datenbank ein. Die in Artikel 22 Absatz 1
genannte natürliche oder juristische Person
hält die in der UDI-Datenbank
bereitgestellten Informationen auf dem
neuesten Stand.
(2) Bevor ein System oder eine
Behandlungseinheit gemäß Artikel 22
Absätze 1 und 3 in Verkehr gebracht wird,
gibt die verantwortliche natürliche oder
juristische Person die Basis-UDI-DI
zusammen mit den anderen in Anhang VI
Teil B aufgeführten zentralen
Datenelementen zu diesem System oder
dieser Behandlungseinheit in die UDI-
Datenbank ein. Die in Artikel 22 Absatz 1
genannte natürliche oder juristische Person
hält die in der UDI-Datenbank
bereitgestellten Informationen auf dem
neuesten Stand und nimmt unverzüglich,
spätestens jedoch einen Monat nach der
Änderung, Änderungen vor.
Or. en
Änderungsantrag 409
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für implantierbare Produkte der Klasse IIb
sowie für Produkte der Klasse III, außer
Sonderanfertigungen oder Prüfprodukte
und Produkte mit bewährter Technologie,
erstellt der Hersteller einen Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung.
Für implantierbare Produkte sowie für
Produkte der Klasse III außer
Sonderanfertigungen oder Prüfprodukte
erstellt der Hersteller einen Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung.
Or. en
Begründung
Die Verpflichtungen in Bezug auf den Kurzbericht über Sicherheit und klinische Leistung
sollten für keine Klasse implantierbarer Produkte aufgehoben werden. Bewährte
Technologien – die Liste muss noch von der Kommission eingesehen werden, und der
AM\1348818DE.docx 25/166 PE791.890v01-00
DE
Kurzbericht über Sicherheit und klinische Leistung sollte beibehalten werden.
Änderungsantrag 410
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für implantierbare Produkte der Klasse IIb
sowie für Produkte der Klasse III, außer
Sonderanfertigungen oder Prüfprodukte
und Produkte mit bewährter Technologie,
erstellt der Hersteller einen Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung.
Für implantierbare Produkte der Klasse IIb
sowie für Produkte der Klasse IIb und der
Klasse III, außer Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte und Produkte mit bewährter
Technologie, erstellt der Hersteller einen
Kurzbericht über Sicherheit und klinische
Leistung.
Or. en
Änderungsantrag 411
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für implantierbare Produkte der Klasse IIb
sowie für Produkte der Klasse III, außer
Sonderanfertigungen oder Prüfprodukte
und Produkte mit bewährter Technologie,
erstellt der Hersteller einen Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung.
Für implantierbare Produkte der Klasse IIb
sowie für Produkte der Klasse III außer
Sonderanfertigungen oder Prüfprodukte
erstellt der Hersteller einen Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung.
Or. en
Änderungsantrag 412
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
PE791.890v01-00 26/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht, und zwar in der oder den
offiziellen Sprache(n), die vom
Mitgliedstaat gefordert wird bzw. werden,
in dem das Gerät in Verkehr gebracht
wird.
Or. fr
Änderungsantrag 413
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender und, sofern relevant, für den
Patienten als Laien klar und verständlich
ist; er wird der Öffentlichkeit über
Eudamed zugänglich gemacht.
Or. en
Änderungsantrag 414
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
AM\1348818DE.docx 27/166 PE791.890v01-00
DE
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender und – sofern es sich bei dem
Patienten um den bestimmungsgemäßen
Anwender handelt – für den Patienten
verständlich ist; er wird der Öffentlichkeit
über Eudamed zugänglich gemacht.
Or. en
Änderungsantrag 415
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender und – sofern es sich bei dem
Patienten um den bestimmungsgemäßen
Anwender handelt – für den Patienten
verständlich ist; er wird der Öffentlichkeit
über Eudamed zugänglich gemacht.
Or. en
Änderungsantrag 416
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
PE791.890v01-00 28/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender und, sofern relevant, für den
Patienten verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Or. en
Änderungsantrag 417
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung wird der Öffentlichkeit
über Eudamed zugänglich gemacht.
Or. it
Änderungsantrag 418
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist so abzufassen, dass
er für den bestimmungsgemäßen
Der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung ist in für Laien
verständlicher Sprache abzufassen; er
AM\1348818DE.docx 29/166 PE791.890v01-00
DE
Anwender verständlich ist; er wird der
Öffentlichkeit über Eudamed zugänglich
gemacht.
wird der Öffentlichkeit über Eudamed
zugänglich gemacht.
Or. en
Änderungsantrag 419
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und klinische Leistung bildet
einen Teil der Dokumentation, die der an
der Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 52 zu
übermitteln ist. Der Hersteller stellt sicher,
dass der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung in Eudamed als Teil der
gemäß Artikel 29 Absatz 1
bereitzustellenden Produktinformationen
verfügbar ist, und er gibt auf der
Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung an, wo dieser
Kurzbericht abrufbar ist.
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und klinische Leistung bildet
einen Teil der Dokumentation, die der an
der Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 52 zu
übermitteln ist. Nur die englische Fassung
des SSCP unterliegt der Validierung
durch die Benannte Stelle. Der Hersteller
stellt sicher, dass der Kurzbericht über
Sicherheit und klinische Leistung in
Eudamed als Teil der gemäß Artikel 29
Absatz 1 bereitzustellenden
Produktinformationen verfügbar ist, und er
gibt auf der Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung an, wo dieser
Kurzbericht abrufbar ist. Standardmäßig
wird nur die englische Fassung des SSCP
bereitgestellt. Übersetzungen in andere in
den Mitgliedstaaten anerkannte Sprachen
werden auf Anfrage innerhalb einer
angemessenen Frist bereitgestellt.
Or. it
Begründung
Ziel ist es, den finanziellen und administrativen Aufwand für die Übersetzung von SSCPs
(Zusammenfassungen von Sicherheit und klinischer Leistung) in alle EU-Sprachen zu
verringern, indem die obligatorischen Übersetzungen auf den tatsächlichen Bedarf
beschränkt werden. Die anfängliche Bereitstellung des SSCP in englischer Sprache würde
den Aufwand sowohl für die Hersteller als auch für die Benannten Stellen verringern, ohne
PE791.890v01-00 30/166 AM\1348818DE.docx
DE
die Sicherheitsanforderungen des Produkts zu verringern.
Änderungsantrag 420
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und klinische Leistung bildet
einen Teil der Dokumentation, die der an
der Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 52 zu
übermitteln ist. Der Hersteller stellt sicher,
dass der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung in Eudamed als Teil der
gemäß Artikel 29 Absatz 1
bereitzustellenden Produktinformationen
verfügbar ist, und er gibt auf der
Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung an, wo dieser
Kurzbericht abrufbar ist.
Der Entwurf dieses Kurzberichts über
Sicherheit und klinische Leistung bildet
einen Teil der Dokumentation, die der an
der Konformitätsbewertung beteiligten
Benannten Stelle gemäß Artikel 52 zu
übermitteln ist. Der Hersteller stellt sicher,
dass der Kurzbericht über Sicherheit und
klinische Leistung in Eudamed als Teil der
gemäß Artikel 29 Absatz 1
bereitzustellenden Produktinformationen
verfügbar ist, und er stellt einen direkten
Link oder QR-Code auf der
Kennzeichnung oder in der
Gebrauchsanweisung bereit, über den
dieser Kurzbericht abrufbar ist.“
Or. en
Änderungsantrag 421
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 24 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 32 – Absatz 2 – Buchstabe h
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
h) Angaben zu möglichen Restrisiken
oder unerwünschten Wirkungen sowie
etwaige Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen.
h) Angaben zu möglichen Restrisiken
oder unerwünschten Wirkungen sowie
etwaige Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen sowie die
Abwesenheit von identifizierten
AM\1348818DE.docx 31/166 PE791.890v01-00
DE
endokrinen Disruptoren in Teilen, die an
den Patienten weitergegeben werden
könnten;
Or. fr
Begründung
Die konzeptionellen Anstrengungen zur Vermeidung endokriner Disruptoren müssen
anerkannt werden, um Innovationen und Wettbewerbsvorteile zu fördern.
Änderungsantrag 422
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 33 – Absatz 5 – Unterabsätze 1 und 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Alle von Eudamed sowie gegebenenfalls
von den elektronischen Systemen, die nicht
in Eudamed enthalten sind, erfassten und
verarbeiteten Informationen sind für die
Mitgliedstaaten und für die Kommission
zugänglich. Den Benannten Stellen,
Wirtschaftsakteuren, Sponsoren und der
Öffentlichkeit sind die Informationen in
dem Umfang zugänglich, der sich aus den
Bestimmungen über die elektronische
Systeme gemäß Absatz 2 ergibt.
Alle von Eudamed sowie gegebenenfalls
von den elektronischen Systemen, die nicht
in Eudamed enthalten sind, erfassten und
verarbeiteten Informationen sind für die
Mitgliedstaaten und für die Kommission
zugänglich. Den Benannten Stellen,
Wirtschaftsakteuren, Sponsoren und der
Öffentlichkeit sind die Informationen in
dem Umfang zugänglich, der sich aus den
Bestimmungen über die elektronische
Systeme gemäß Absatz 2 ergibt.
Beschränkungen des Zugangs der
Öffentlichkeit sind auf das absolut
Notwendige zu beschränken und aus
Gründen des Schutzes personenbezogener
Daten, vertraulicher
Geschäftsinformationen oder der
öffentlichen Gesundheit zu rechtfertigen.
Der Schutz vertraulicher
Geschäftsinformationen wird gegen die
Notwendigkeit abgewogen, ein hohes Maß
an Transparenz und die Verfügbarkeit
von Informationen zu gewährleisten, die
Patienten und Angehörige der
Gesundheitsberufe benötigen, um die
Sicherheit und Leistung von Produkten zu
PE791.890v01-00 32/166 AM\1348818DE.docx
DE
bewerten. Die Kommission stellt sicher,
dass die öffentlich zugänglichen Teile von
Eudamed und gegebenenfalls der
elektronischen Systeme, die nicht in
Eudamed enthalten sind, in einem
benutzerfreundlichen und leicht
durchsuchbaren Format dargestellt
werden. Dabei konsultiert sie die
Patientenorganisationen und die
Berufsverbände des Gesundheitswesens.
Or. en
Änderungsantrag 423
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 33 – Absatz 5 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Alle von Eudamed sowie gegebenenfalls
von den elektronischen Systemen, die nicht
in Eudamed enthalten sind, erfassten und
verarbeiteten Informationen sind für die
Mitgliedstaaten und für die Kommission
zugänglich. Den Benannten Stellen,
Wirtschaftsakteuren, Sponsoren und der
Öffentlichkeit sind die Informationen in
dem Umfang zugänglich, der sich aus den
Bestimmungen über die elektronische
Systeme gemäß Absatz 2 ergibt.
Alle von Eudamed sowie gegebenenfalls
von den elektronischen Systemen, die nicht
in Eudamed enthalten sind, erfassten und
verarbeiteten Informationen sind für die
Mitgliedstaaten und für die Kommission
zugänglich. Den Benannten Stellen,
Wirtschaftsakteuren, Sponsoren und der
Öffentlichkeit sind die Informationen in
dem Umfang zugänglich, der sich aus den
Bestimmungen über die elektronische
Systeme gemäß Absatz 2 ergibt.
Beschränkungen des Zugangs der
Öffentlichkeit sind auf das absolut
Notwendige zu beschränken und aus
Gründen des Schutzes personenbezogener
Daten, vertraulicher
Geschäftsinformationen oder der
öffentlichen Gesundheit zu rechtfertigen.
Der Schutz vertraulicher
Geschäftsinformationen wird gegen die
Notwendigkeit abgewogen, ein hohes Maß
an Transparenz und die Verfügbarkeit
von Informationen zu gewährleisten, die
AM\1348818DE.docx 33/166 PE791.890v01-00
DE
Patienten und Angehörige der
Gesundheitsberufe benötigen, um die
Sicherheit und Leistung von Produkten zu
bewerten.
Or. en
Änderungsantrag 424
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 33 – Absatz 5 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission stellt sicher, dass die
öffentlich zugänglichen Teile von
Eudamed und gegebenenfalls der
elektronischen Systeme, die nicht in
Eudamed enthalten sind, in einem
benutzerfreundlichen und leicht
durchsuchbaren Format dargestellt
werden.
Die Kommission stellt sicher, dass die
öffentlich zugänglichen Teile von
Eudamed und gegebenenfalls der
elektronischen Systeme, die nicht in
Eudamed enthalten sind, in allen
Amtssprachen der Union zugänglich und
für ein ungeübtes Publikum leicht zu
nutzen sind, wobei ein erleichterter
Zugriff und eine erleichterte
Suchfunktion ermöglicht werden.
Or. fr
Änderungsantrag 425
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 25 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 33 – Absatz 5 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission stellt sicher, dass die
öffentlich zugänglichen Teile von
Eudamed und gegebenenfalls der
elektronischen Systeme, die nicht in
Die Kommission stellt sicher, dass die
öffentlich zugänglichen Teile von
Eudamed und gegebenenfalls der
elektronischen Systeme, die nicht in
PE791.890v01-00 34/166 AM\1348818DE.docx
DE
Eudamed enthalten sind, in einem
benutzerfreundlichen und leicht
durchsuchbaren Format dargestellt werden.
Eudamed enthalten sind, in einem
benutzerfreundlichen, leicht
durchsuchbaren und zugänglichen Format
dargestellt werden, und dass die der
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten
Informationen angemessen und
umfassend formuliert sind.
Or. en
Änderungsantrag 426
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 27 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 35 – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Absatz 8 erhält folgende Fassung: entfällt
„(8) Die für Benannte Stellen zuständigen
Behörden koordinieren die nach diesem
Kapitel durchzuführenden Tätigkeiten,
arbeiten untereinander sowie mit der
Kommission zusammen und klären
Meinungsverschiedenheiten zwischen
ihnen, um eine harmonisierte Anwendung
der die Benannten Stellen betreffenden
Anforderungen sicherzustellen.
Or. en
Begründung
Die Kommission streicht Verweise auf Artikel 48 (Peer-Review) und schwächt auch Artikel 48
weiter ab.
Änderungsantrag 427
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 28 – Buchstabe a a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
AM\1348818DE.docx 35/166 PE791.890v01-00
DE
Artikel 36 – Absatz 1a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
aa) Innerhalb der Union ist es den
Benannten Stellen gestattet, Bewertungen
und Nachweise, die bereits von derselben
oder einer anderen Benannten Stelle
bewertet wurden, gleichermaßen
anzuerkennen und sich auf sie zu stützen.
Or. en
Begründung
Manufacturers are frequently required to repeat assessments and submit evidence that has
already been evaluated under equivalent regulatory requirements. This leads to unnecessary
administrative burden, increased certification timelines and inefficient use of notified body
resources without improving patient safety. Wherever equivalent evidence has already been
assessed under the MDR or under internationally recognised regulatory frameworks, notified
bodies should rely on these existing assessments unless there is an objective, documented
justification for requesting additional evidence.
Änderungsantrag 428
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 28 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 36 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang VII
zu ändern, um diesen an den technischen
oder wissenschaftlichen Fortschritt im
Bereich der Konformitätsbewertung von
Medizinprodukten, einschließlich der
Entwicklungen auf internationaler
Ebene, anzupassen.
entfällt
Or. fr
PE791.890v01-00 36/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 429
Ruggero Razza
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 28 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 36 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang VII
zu ändern, um diesen an den technischen
oder wissenschaftlichen Fortschritt im
Bereich der Konformitätsbewertung von
Medizinprodukten, einschließlich der
Entwicklungen auf internationaler
Ebene, anzupassen.
entfällt
Or. fr
Änderungsantrag 430
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 32
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 40a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Konformitätsbewertungsstellen und
Benannte Stellen entrichten für die
Bewertung ihres Antrags auf Benennung
und für ihre Überwachung eine Gebühr, in
der die Kosten für die Mitwirkung der
gemäß Artikel 40 ernannten
Sachverständigen an diesen Bewertungs-
und Überwachungstätigkeiten enthalten
sind.
(1) Konformitätsbewertungsstellen und
Benannte Stellen entrichten für die
Bewertung ihres Antrags auf Benennung
und für ihre Überwachung eine Gebühr an
die für Benannte Stellen zuständige
Behörde, in der die Kosten für die
Mitwirkung der gemäß Artikel 40
ernannten Sachverständigen an diesen
Bewertungs- und Überwachungstätigkeiten
enthalten sind.
Or. en
AM\1348818DE.docx 37/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 431
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 35 – Buchstabe j
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 44 – Absatz 12
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(12) Die für Benannte Stellen zuständige
Behörde erstellt eine jährliche
Zusammenfassung ihrer
Überwachungstätigkeiten in Bezug auf
Benannte Stellen sowie gegebenenfalls
deren Zweigstellen und
Unterauftragnehmer. Diese
Zusammenfassung wird über das
elektronische System gemäß Artikel 57
öffentlich zugänglich gemacht.
(12) Die für Benannte Stellen zuständige
Behörde erstellt eine jährliche
Zusammenfassung ihrer
Überwachungstätigkeiten in Bezug auf
Benannte Stellen sowie gegebenenfalls
deren Zweigstellen und
Unterauftragnehmer. Sie enthält für jede
Benannte Stelle ein Kapitel über die
Einhaltung von Artikel 49 dieser
Verordnung, um zu bewerten, ob die
getroffenen Entscheidungen mit den
Leitlinien der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte im Einklang stehen.
Diese Zusammenfassung wird über das
elektronische System gemäß Artikel 57
öffentlich zugänglich gemacht.
Or. fr
Änderungsantrag 432
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 39
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 48
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(39) Artikel 48 wird wie folgt geändert: entfällt
a) die Überschrift erhält folgende
Fassung:
„Erfahrungsaustausch zwischen den für
Benannte Stellen zuständigen Behörden“
PE791.890v01-00 38/166 AM\1348818DE.docx
DE
Or. en
Begründung
Erhebliche Schwächung der Rolle des Peer-Review.
Änderungsantrag 433
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 49 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission stellt sicher, dass eine
angemessene Koordinierung und
Zusammenarbeit der Benannten Stellen
stattfindet, und zwar in Form einer
Koordinierungsgruppe für Benannte
Stellen auf dem Gebiet der
Medizinprodukte einschließlich In-vitro-
Diagnostika. Die Koordinierungsgruppe
tritt regelmäßig, mindestens einmal
jährlich, zusammen und erstattet der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
Bericht.
Die Kommission und die für Benannte
Stellen zuständigen Behörden stellen
sicher, dass eine angemessene
Koordinierung und Zusammenarbeit der
Benannten Stellen stattfindet, und zwar in
Form einer Koordinierungsgruppe für
Benannte Stellen auf dem Gebiet der
Medizinprodukte einschließlich In-vitro-
Diagnostika. Die Koordinierungsgruppe
tritt regelmäßig, mindestens einmal
jährlich, zusammen und erstattet der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
Bericht.
Or. fr
Änderungsantrag 434
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 49 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Alle nach dieser Verordnung und
nach der Verordnung (EU) 2017/746
Benannten Stellen beteiligen sich aktiv an
(3) Alle nach dieser Verordnung und
nach der Verordnung (EU) 2017/746
Benannten Stellen beteiligen sich aktiv an
AM\1348818DE.docx 39/166 PE791.890v01-00
DE
der Arbeit der Koordinierungsgruppe, um
die Durchführung dieser Verordnung und
der Verordnung (EU) 2017/746 zu
unterstützen, indem sie Erfahrungen
austauschen und gemeinsame Vorlagen
sowie technische Leitlinien erarbeiten, um
die Harmonisierung und gemeinsame
Ansätze im Hinblick auf
Konformitätsbewertungstätigkeiten zu
erleichtern. Sie arbeiten untereinander
sowie mit der Kommission, den
zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten,
den Expertengremien und gegebenenfalls
den Fachlaboratorien oder den
Referenzlaboratorien der Europäischen
Union zusammen, um eine harmonisierte
Anwendung der in dieser Verordnung und
in der Verordnung (EU) 2017/746
festgelegten Anforderungen
sicherzustellen.
der Arbeit der Koordinierungsgruppe, um
die Durchführung dieser Verordnung und
der Verordnung (EU) 2017/746 zu
unterstützen, indem sie Erfahrungen
austauschen und gemeinsame Vorlagen
sowie technische Leitlinien erarbeiten, um
die Harmonisierung und gemeinsame
Ansätze im Hinblick auf
Konformitätsbewertungstätigkeiten zu
erleichtern. Sie arbeiten untereinander
sowie mit der Kommission, den
zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten,
den Expertengremien und gegebenenfalls
den Fachlaboratorien oder den
Referenzlaboratorien der Europäischen
Union zusammen, um eine harmonisierte
Anwendung der in dieser Verordnung und
in der Verordnung (EU) 2017/746
festgelegten Anforderungen
sicherzustellen. Die Leitungsstruktur der
Benannten Stellen wird gestärkt, um ein
gewisses Maß an Harmonisierung,
Kohärenz und Interoperabilität zu
gewährleisten.
Or. en
Begründung
Die bestehenden Bestimmungen betreffen zwar die Benennung und Beaufsichtigung
Benannter Stellen, die Harmonisierung der Konformitätsbewertungsverfahren in der Union
ist jedoch nach wie vor unzureichend. Unterschiedliche Auslegungen und uneinheitliche
Prüfungspraktiken der Benannten Stellen führen zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen für
die Hersteller und untergraben die Vorhersehbarkeit der Regulierung. Die Stärkung der
Governance-Struktur zur Gewährleistung von Interoperabilität und Kohärenz ist von
entscheidender Bedeutung, um einen wirklich integrierten und wettbewerbsfähigen
europäischen Markt für Medizinprodukte zu erreichen.
Änderungsantrag 435
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 49 – Absatz 4 a (neu)
PE791.890v01-00 40/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4a) Im Rahmen der jährlichen
Zusammenfassung der
Überwachungstätigkeiten der Benannten
Stellen widmet die für Benannte Stellen
zuständige Behörde jedes Mitgliedstaats
der Einhaltung dieses Artikels ein Kapitel.
In diesem Kapitel werden die Fälle
aufgeführt, in denen die ihrer Aufsicht
unterliegenden Benannten Stellen die in
diesem Artikel festgelegten
Verpflichtungen offensichtlich verletzt
haben oder den einschlägigen Leitlinien
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte nicht gebührend
Rechnung getragen haben, sowie alle
anderen offensichtlichen Fälle, die zu
einer nicht harmonisierten Anwendung
dieser Verordnung oder der Verordnung
(EU) 2017/746 geführt haben.
Or. fr
Änderungsantrag 436
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden mindestens
eine Gebührenermäßigung von 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden mindestens
eine Gebührenermäßigung von 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
AM\1348818DE.docx 41/166 PE791.890v01-00
DE
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben. Die benannten Stellen
ermäßigen die Gebühren für Hersteller,
die nachweisen, dass das betreffende
Medizinprodukt in der Europäischen
Union hergestellt oder erzeugt wird und
dass ein wesentlicher Teil davon aus der
Europäischen Union stammt, um
mindestens 10 %. Ein Teil gilt als
wesentlich, wenn mindestens 50 % des
Wertes des Medizinprodukts aus
Bestandteilen aus der Europäischen
Union stammen.
Or. fr
Änderungsantrag 437
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung
von 50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung
von 25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung
von 50 % für Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
(2) Die Mitgliedstaaten können
buchhalterische und/oder steuerliche
Vorkehrungen in Betracht ziehen, um die
finanzielle Belastung durch die Gebühren
der benannten Stellen für Hersteller, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, um
mindestens 50 %, für kleine Unternehmen
im Sinne dieser Empfehlung um
mindestens 25 %, für Hersteller, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen,
um mindestens 50 %, für pädiatrische
PE791.890v01-00 42/166 AM\1348818DE.docx
DE
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
Medizinprodukte um mindestens 50 %
und für festgelegte Medizinprodukte ohne
endokrine Disruptoren, die zu einer
Übertragung an Patienten führen
können, um mindestens 25 % zu
verringern. Benannte Stellen können
Herstellern, bei denen es sich um Kleinst-
oder kleine Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit einräumen, die Zahlung der
Gebühren bis zum Abschluss der
jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
Or. fr
Begründung
Um einen gleichberechtigten Zugang zu den Benannten Stellen und damit einen raschen
Marktzugang für kleine Unternehmen und/oder pädiatrische Medizinprodukte oder
Medizinprodukte ohne endokrine Disruptoren zu gewährleisten, ist es von wesentlicher
Bedeutung, dass die Tragfähigkeit der Benannten Stellen in Bezug auf diese Art von
Dienstleistungen, die zudem insbesondere für Sachverständige zeitaufwendiger sein können,
nicht beeinträchtigt wird.
Änderungsantrag 438
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden mindestens
eine Gebührenermäßigung von 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden mindestens
eine Gebührenermäßigung von 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
AM\1348818DE.docx 43/166 PE791.890v01-00
DE
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 oder für ein
pädiatrisches Medizinprodukt gemäß
Artikel 52a Absatz 4 beantragen. Benannte
Stellen räumen Herstellern, bei denen es
sich um Kleinst- oder kleine Unternehmen
im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG
handelt, die Möglichkeit ein, die Zahlung
der Gebühren bis zum Abschluss der
jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
Or. en
Änderungsantrag 439
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der
Gebühren bis zum Abschluss der
jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
(2) Mit Ausnahme von Benannten
Stellen, bei denen es sich um
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt,
wenden Benannte Stellen eine jährliche
Gebührenermäßigung von bis zu 50 % für
Hersteller, bei denen es sich um
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, an, die
in einem angemessenen Verhältnis zu
ihrem Jahresumsatz steht, und eine
jährliche Gebührenermäßigung von bis zu
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung, die in einem
angemessenen Verhältnis zu ihrem
Jahresumsatz steht. Sie wenden eine
Gebührenermäßigung von bis zu 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
PE791.890v01-00 44/166 AM\1348818DE.docx
DE
aufzuschieben.
Or. en
Änderungsantrag 440
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Benannte Stellen wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die
Kleinstunternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG sind, und
mindestens eine Gebührenermäßigung von
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden
mindestens eine Gebührenermäßigung von
50 % für Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
(2) Benannte Stellen wenden eine
Gebührenermäßigung von bis zu 50 % für
Hersteller an, die Kleinstunternehmen im
Sinne der Empfehlung 2003/361/EG sind,
und eine Gebührenermäßigung von bis zu
25 % für kleine Unternehmen im Sinne
dieser Empfehlung. Sie wenden eine
Gebührenermäßigung von bis zu 50 % für
Hersteller an, die eine
Konformitätsbewertung für ein
Medizinprodukt für seltene Erkrankungen
gemäß Artikel 52a Absatz 3 beantragen.
Benannte Stellen räumen Herstellern, bei
denen es sich um Kleinst- oder kleine
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG handelt, die
Möglichkeit ein, die Zahlung der Gebühren
bis zum Abschluss der jeweiligen
Konformitätsbewertungstätigkeit
aufzuschieben.
Or. en
Begründung
Fee reductions for micro and small enterprises and manufacturers of orphan devices support
access to conformity assessment without undermining the financial sustainability of notified
bodies. Replacing mandatory minimum reductions with a ceiling of 'up to 50%' gives notified
bodies the flexibility to calibrate reductions according to their cost structures, while ensuring
SMEs and orphan device manufacturers benefit from meaningful support. The payment
deferral option further reduces the immediate financial burden on smaller manufacturers
without imposing fixed costs on notified bodies.
AM\1348818DE.docx 45/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 441
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Kommission kann im
Benehmen mit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte
Durchführungsrechtsakte erlassen, um
die Struktur und die Höhe der in Absatz 1
genannten Gebühren näher festzulegen,
wobei sie dabei Folgendes berücksichtigt:
entfällt
a) die Festlegung und Beibehaltung
hoher Qualitäts- und
Sicherheitsstandards für Produkte;
b) die Sicherstellung der
Verfügbarkeit von Produkten;
c) der Schutz der Interessen von
Kleinst-, kleinen oder mittleren
Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG;
d) die Förderung von Innovation und
Wettbewerbsfähigkeit.
Or. fr
Änderungsantrag 442
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Kommission kann im
Benehmen mit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte
(3) Die Kommission kann im
Benehmen mit der Koordinierungsgruppe
und anderen einschlägigen
PE791.890v01-00 46/166 AM\1348818DE.docx
DE
Durchführungsrechtsakte erlassen, um die
Struktur und die Höhe der in Absatz 1
genannten Gebühren näher festzulegen,
wobei sie dabei Folgendes berücksichtigt:
Interessengruppen Medizinprodukte
delegierte Rechtsakte erlassen, um die
Struktur und die Höhe der in Absatz 1
genannten Gebühren näher festzulegen,
wobei sie dabei Folgendes berücksichtigt:
Or. en
Änderungsantrag 443
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 3 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
a) die Festlegung und Beibehaltung
hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards
für Produkte;
a) die Festlegung und Beibehaltung
hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandards
für Menschen und für Produkte;
Or. en
Änderungsantrag 444
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 3 – Buchstabe d a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
da) die Förderung der
Produktionskapazitäten in der Union und
Stärkung der Widerstandsfähigkeit ihrer
Lieferkette für Medizintechnologie
Or. fr
Änderungsantrag 445
AM\1348818DE.docx 47/166 PE791.890v01-00
DE
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 40
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 50 – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(6) Ist dies im Interesse der
öffentlichen Gesundheit oder der
Gesundheit oder Sicherheit der Patienten
ordnungsgemäß begründet, kann die für
Benannte Stellen zuständige Behörde eine
Benannte Stelle anweisen, einen Antrag
eines Herstellers auf
Konformitätsbewertungstätigkeiten
anzunehmen, die in den Geltungsbereich
der Benennung dieser Benannten Stelle
fallen.
(6) Ist dies im Interesse der
öffentlichen Gesundheit oder der
Gesundheit oder Sicherheit der Patienten
ordnungsgemäß begründet, kann die für
Benannte Stellen zuständige Behörde
unbeschadet der verfügbaren
verwaltungsrechtlichen und gerichtlichen
Rechtsbehelfe für Benannte Stellen
gemäß dem Unionsrecht und dem Recht
des Mitgliedstaats eine Benannte Stelle
anweisen, einen Antrag eines Herstellers
auf Konformitätsbewertungstätigkeiten
anzunehmen, die in den Geltungsbereich
der Benennung dieser Benannten Stelle
fallen.
Or. en
Änderungsantrag 446
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 41 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 51 – Absatz 2 bis (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
Überwachungstätigkeiten nur in dem
Umfang durch, der im Anhang für die
Konformitätsbewertung, auf deren
Grundlage die Bescheinigung ausgestellt
wurde, vorgesehen ist (Anhang IX,
Anhang X oder Anhang XI). Diese
Überwachungstätigkeiten müssen der
Risikoklasse des Produkts angemessen
PE791.890v01-00 48/166 AM\1348818DE.docx
DE
sein und dürfen keine Neubewertung
darstellen, deren Umfang der für die
Ausstellung der Bescheinigung
durchgeführten Konformitätsbewertung
entspricht.
Or. it
Änderungsantrag 447
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 42
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 51a – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Wird innerhalb von 30 Tagen nach
Eingang der in Absatz 2 genannten
Konsultation von einem Mitgliedstaat kein
begründeter Widerspruch erhoben, erlässt
die zuständige Behörde ihre Entscheidung
innerhalb von 90 Tagen nach Eingang der
in Absatz 1 genannten Verweisung.
(3) Wird innerhalb von 30 Tagen nach
Eingang der in Absatz 2 genannten
Konsultation von einem Mitgliedstaat kein
begründeter Widerspruch erhoben, erlässt
die zuständige Behörde ihre Entscheidung
innerhalb von 60 Tagen nach Eingang der
in Absatz 1 genannten Verweisung.
Or. fr
Änderungsantrag 448
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Abweichend von Unterabsatz 1
unterliegen Produkte der Klasse III, bei
denen es sich um Produkte mit bewährter
Technologie handelt, einer
Konformitätsbewertung gemäß
entfällt
AM\1348818DE.docx 49/166 PE791.890v01-00
DE
Anhang IX Kapitel I und III,
einschließlich einer Bewertung der
technischen Dokumentation eines
repräsentativen Produkts je generischer
Produktgruppe.
Or. en
Begründung
Der derzeitige „Stichprobenansatz“ für die Überprüfung der technischen Dokumentation
sollte nicht flexibler gestaltet werden. Produkte der Klasse III sind mit einem hohen Risiko
behaftet. Produkte dieser Kategorie sollten nicht ohne Überprüfung ihrer produktspezifischen
technischen Dokumentation in Verkehr gebracht werden.
Änderungsantrag 449
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 4 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIb,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
eines repräsentativen Produkts je
generischer Produktgruppe oder, im Fall
nicht implantierbarer Produkte der
Klasse IIb, bei denen es sich um Produkte
mit bewährter Technologie handelt, eines
repräsentativen Produkts je
Produktkategorie.
Hersteller von Produkten der Klasse IIb,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
zumindest eines repräsentativen Produkts
je generischer Produktgruppe.
Or. en
Begründung
Hier ist eine flexible Stichprobenauswahl bereits der Status quo und muss nicht flexibler
gestaltet werden.
PE791.890v01-00 50/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 450
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 4 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIb,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
eines repräsentativen Produkts je
generischer Produktgruppe oder, im Fall
nicht implantierbarer Produkte der
Klasse IIb, bei denen es sich um Produkte
mit bewährter Technologie handelt, eines
repräsentativen Produkts je
Produktkategorie.
Hersteller von Produkten der Klasse IIb,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
zumindest eines repräsentativen Produkts
je generischer Produktgruppe oder, im Fall
nicht implantierbarer Produkte der
Klasse IIb, bei denen es sich um Produkte
mit bewährter Technologie handelt, eines
repräsentativen Produkts je
Produktkategorie.
Or. en
Änderungsantrag 451
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
c) Absatz 5 wird gestrichen. c) Artikel 61 Absatz 5 erhält folgende
Fassung:
Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich
ebenfalls auf Absatz 4 berufen, um keine
klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern zusätzlich zu den
AM\1348818DE.docx 51/166 PE791.890v01-00
DE
Anforderungen des genannten Absatzes
die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
– Die beiden Hersteller haben einen
Vertrag geschlossen, in dem dem
Hersteller des zweiten Produkts
ausdrücklich der uneingeschränkte
Zugang zur technischen Dokumentation
durchgängig gestattet wird, und
– die ursprüngliche klinische
Bewertung wurde in Übereinstimmung
mit den Anforderungen dieser
Verordnung durchgeführt, und der
Hersteller des zweiten Produkts legt der
Benannten Stelle eindeutige Nachweise
dafür vor.
Or. en
Änderungsantrag 452
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIa,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
eines repräsentativen Produkts je
Produktkategorie.
Hersteller von Produkten der Klasse IIa,
ausgenommen Sonderanfertigungen oder
Prüfprodukte, unterliegen einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang IX
Kapitel I und III, einschließlich einer
Bewertung der technischen Dokumentation
zumindest eines repräsentativen Produkts
je Produktkategorie.
Or. en
Änderungsantrag 453
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe d
PE791.890v01-00 52/166 AM\1348818DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 6 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Alternativ können die Hersteller sich dafür
entscheiden, die in den Anhängen II und III
genannte technische Dokumentation zu
erstellen, in Kombination mit einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang XI
Abschnitt 10 oder Abschnitt 18. Die
Bewertung der technischen Dokumentation
wird für ein repräsentatives Produkt jeder
Produktkategorie durchgeführt.
Alternativ können die Hersteller sich dafür
entscheiden, die in den Anhängen II und III
genannte technische Dokumentation zu
erstellen, in Kombination mit einer
Konformitätsbewertung gemäß Anhang XI
Abschnitt 10 oder Abschnitt 18. Die
Bewertung der technischen Dokumentation
wird für zumindest ein repräsentatives
Produkt jeder Produktkategorie
durchgeführt.
Or. en
Änderungsantrag 454
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 14 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für folgende Aspekte kann die
Kommission im Wege von
Durchführungsrechtsakten genaue
Regelungen und Verfahrenselemente
festlegen:
Für folgende Aspekte legt die Kommission
im Wege von Durchführungsrechtsakten
und nach Anhörung der betroffenen
Interessengruppen genaue Regelungen
und Verfahrenselemente fest:
Or. en
Änderungsantrag 455
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 14 – Unterabsatz 1 – Buchstabe d
AM\1348818DE.docx 53/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
d) Modalitäten der
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 52a genannte bahnbrechende
Produkte und Medizinprodukte für seltene
Erkrankungen
d) Modalitäten der
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 52a genannte bahnbrechende
Produkte und Medizinprodukte für seltene
Erkrankungen sowie pädiatrische
Medizinprodukte
Or. en
Änderungsantrag 456
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe g
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 14 – Unterabsatz 1 – Buchstabe d
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
d) Modalitäten der
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 52a genannte bahnbrechende
Produkte und Medizinprodukte für seltene
Erkrankungen.
d) Modalitäten der
Konformitätsbewertungsverfahren für in
Artikel 52a genannte bahnbrechende
Produkte und Medizinprodukte für seltene
Erkrankungen sowie pädiatrische
Medizinprodukte
Or. en
Änderungsantrag 457
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 15
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
h) Folgender Absatz 15 wird
angefügt:
entfällt
„15. Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
PE791.890v01-00 54/166 AM\1348818DE.docx
DE
Anhänge IX, X, XI und XIII zu ändern,
um sie an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt oder an
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von Produkten
auf internationaler Ebene anzupassen
und um den Erfordernissen bestimmter
Produkte im Hinblick auf ihre besonderen
Merkmale Rechnung zu tragen.“
Or. fr
Änderungsantrag 458
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 –Absatz 15
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(15) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
Anhänge IX, X, XI und XIII zu ändern,
um sie an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt oder an
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von Produkten
auf internationaler Ebene anzupassen
und um den Erfordernissen bestimmter
Produkte im Hinblick auf ihre besonderen
Merkmale Rechnung zu tragen.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 459
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 43 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 – Absatz 15
AM\1348818DE.docx 55/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(15) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
Anhänge IX, X, XI und XIII zu ändern, um
sie an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt oder an
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von Produkten auf
internationaler Ebene anzupassen und um
den Erfordernissen bestimmter Produkte
im Hinblick auf ihre besonderen Merkmale
Rechnung zu tragen.
(15) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um die
Anhänge IX, X, XI und XIII zu ändern, um
sie an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt oder an
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung von Produkten auf
internationaler Ebene anzupassen und um
den Erfordernissen bestimmter Produkte
im Hinblick auf ihre besonderen Merkmale
Rechnung zu tragen. Die Kommission
konsultiert die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, die Benannten Stellen,
Patientenorganisationen und
Herstellerorganisationen;
Or. fr
Änderungsantrag 460
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Überschrift
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und Produkten
für seltene Erkrankungen
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, pädiatrischen
Produkten und Produkten für seltene
Erkrankungen
Or. en
Änderungsantrag 461
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
PE791.890v01-00 56/166 AM\1348818DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, pädiatrischen
Produkten und von Produkten für seltene
Erkrankungen, insbesondere In-vitro-
Diagnostika für seltene Erkrankungen,
bei denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
Or. fr
Änderungsantrag 462
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a– Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, von
pädiatrischen Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
Or. en
Änderungsantrag 463
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
AM\1348818DE.docx 57/166 PE791.890v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, von Produkten
für seltene Erkrankungen sowie
pädiatrischen Produkten, bei denen eine
Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
Änderungsantrag 464
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52 a – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
(1) Für die Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, von
pädiatrischen Produkten und von
Produkten für seltene Erkrankungen, bei
denen eine Benannte Stelle an der
Konformitätsbewertung mitwirkt, gelten
die in Artikel 52 festgelegten Verfahren
vorbehaltlich der im vorliegenden Artikel
festgelegten besonderen Regelungen.
PE791.890v01-00 58/166 AM\1348818DE.docx
DE
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte werden in die Kategorien „seltene Erkrankungen“,
„bahnbrechend“ oder „Nische“ fallen. Daher schlagen wir vor, auch pädiatrische Produkte
in Absatz 1 und in Artikel 52a aufzunehmen, um sicherzustellen, dass alle pädiatrischen
Produkte abgedeckt sind und ihre Besonderheiten unterstützt werden können.
Änderungsantrag 465
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Ein Produkt gilt als
bahnbrechendes Produkt, wenn es die
folgenden Kriterien erfüllt:
entfällt
a) Es ist davon auszugehen, dass
damit eine große Neuheit in Bezug auf die
Produkttechnologie, das damit
verbundene klinische Verfahren oder die
Anwendung des Produkts in der
klinischen Praxis in der Union eingeführt
wird.
b) Es ist davon auszugehen, dass es
für Patienten oder die öffentliche
Gesundheit im Hinblick auf eine
lebensbedrohliche oder irreversibel
beeinträchtigende Krankheit oder ein
solches Leiden in folgender Hinsicht
einen erheblichen positiven klinischen
Nutzen bietet:
(i) indem es einen erheblichen
positiven klinischen oder
gesundheitlichen Nutzen im Vergleich zu
den verfügbaren Alternativen und dem
Stand der Technik bietet,
(ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
AM\1348818DE.docx 59/166 PE791.890v01-00
DE
verfügbar sind.
Or. en
Änderungsantrag 466
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 2 – Buchstabe b – Ziffer i
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(i) indem es einen erheblichen
positiven klinischen oder gesundheitlichen
Nutzen im Vergleich zu den verfügbaren
Alternativen und dem Stand der Technik
bietet,
(i) indem es einen erheblichen
positiven klinischen Vorteil oder
gesundheitlichen Nutzen im Vergleich zu
den verfügbaren Alternativen und dem
Stand der Technik bietet,
Or. en
Änderungsantrag 467
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 2 – Buchstabe b – Ziffer ii
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind.
(ii) indem es eine medizinische
Versorgungslücke schließt, wenn für diese
Zweckbestimmung keine oder keine
ausreichenden verfügbaren Alternativen
verfügbar sind oder wenn die verfügbaren
Alternativen den medizinischen
Bedürfnissen der Zielpatientenpopulation
nicht angemessen gerecht werden.
Or. en
PE791.890v01-00 60/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 468
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 2 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Es wurde bereits einer ersten
Prüfung unterzogen, deren Bewertung
ergeben hat, dass der klinische Nutzen
seiner Einstufung in die Kategorie der
bahnbrechenden Produkte die Risiken
überwiegt.
Or. en
Änderungsantrag 469
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Ein Produkt gilt als Produkt für
seltene Erkrankungen, wenn es die
folgenden Kriterien erfüllt:
entfällt
a) Es ist zur Behandlung, Diagnose
oder Prävention einer Krankheit oder
eines Leidens bestimmt, die/das in der
Union bei nicht mehr als 12 000 Personen
pro Jahr auftritt.
b) Mindestens eines der folgenden
Kriterien ist erfüllt:
(i) Es gibt keine ausreichenden
Alternativen.
(ii) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen oder dem Stand der Technik
AM\1348818DE.docx 61/166 PE791.890v01-00
DE
einen klinischen Nutzen bietet, wobei
sowohl produktspezifische Faktoren als
auch patientengruppenspezifische
Faktoren berücksichtigt werden.
Or. en
Änderungsantrag 470
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 4 (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3a) 4. Ein Produkt gilt als
pädiatrisches Produkt, wenn es die
folgenden Kriterien erfüllt:
a) Es ist zur Behandlung, Diagnose
oder Verhütung einer Krankheit oder
eines Leidens bei Kindern unter
18 Jahren bestimmt.
b) Mindestens eines der folgenden
Kriterien ist erfüllt:
(i) Es gibt keine ausreichenden
Alternativen.
(ii) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt im Vergleich zu verfügbaren
Alternativen oder dem Stand der Technik
einen klinischen Nutzen bietet, wobei
sowohl produktspezifische Faktoren als
auch patientengruppenspezifische
Faktoren berücksichtigt werden.
Or. en
Änderungsantrag 471
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
PE791.890v01-00 62/166 AM\1348818DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die in Absatz 2
bzw. 3 dieses Artikels genannten Kriterien
erfüllt sind. Diese Stellungnahme wird auf
einer dafür vorgesehenen Website
veröffentlicht, ohne dass dabei vertrauliche
Informationen im Sinne des Artikels 109
offengelegt werden, und sie ist von dem
Hersteller und der Benannten Stelle
gebührend zu berücksichtigen.
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die Kriterien,
die in den Definitionen für
bahnbrechende Produkte, Produkte für
seltene Erkrankungen und pädiatrische
Produkte festgelegt sind, erfüllt sind.
Diese Stellungnahme wird auf einer dafür
vorgesehenen Website veröffentlicht, ohne
dass dabei vertrauliche Informationen im
Sinne des Artikels 109 offengelegt werden,
und sie ist von dem Hersteller und der
Benannten Stelle gebührend zu
berücksichtigen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
Änderungsantrag 472
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
AM\1348818DE.docx 63/166 PE791.890v01-00
DE
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die in Absatz 2
bzw. 3 dieses Artikels genannten Kriterien
erfüllt sind. Diese Stellungnahme wird auf
einer dafür vorgesehenen Website
veröffentlicht, ohne dass dabei vertrauliche
Informationen im Sinne des Artikels 109
offengelegt werden, und sie ist von dem
Hersteller und der Benannten Stelle
gebührend zu berücksichtigen.
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die in Absatz 2
bzw. 3 dieses Artikels oder Artikel 2
Nummer 82 genannten Kriterien erfüllt
sind. Diese Stellungnahme wird auf einer
dafür vorgesehenen Website veröffentlicht,
ohne dass dabei vertrauliche Informationen
im Sinne des Artikels 109 offengelegt
werden, und sie ist von dem Hersteller und
der Benannten Stelle gebührend zu
berücksichtigen.
Or. fr
Änderungsantrag 473
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die in Absatz 2
bzw. 3 dieses Artikels genannten Kriterien
erfüllt sind. Diese Stellungnahme wird auf
einer dafür vorgesehenen Website
veröffentlicht, ohne dass dabei vertrauliche
Informationen im Sinne des Artikels 109
offengelegt werden, und sie ist von dem
Hersteller und der Benannten Stelle
gebührend zu berücksichtigen.
(4) Auf einen ordnungsgemäß
begründeten Antrag eines Herstellers oder
einer Benannten Stelle hin gibt ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme dazu ab, ob die in den
Absätzen 2, 3 und 4 dieses Artikels
genannten Kriterien erfüllt sind. Diese
Stellungnahme wird auf einer dafür
vorgesehenen Website veröffentlicht, ohne
dass dabei vertrauliche Informationen im
Sinne des Artikels 109 offengelegt werden,
und sie ist von dem Hersteller und der
Benannten Stelle gebührend zu
berücksichtigen.
Or. en
Änderungsantrag 474
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
PE791.890v01-00 64/166 AM\1348818DE.docx
DE
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a –Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen, einschließlich wissenschaftlicher
und regulatorischer Beratung während
der gesamten Entwicklung des
Medizinprodukts. Gegebenenfalls stimmt
sich das Expertengremium mit der
betreffenden Benannten Stelle ab, um
eine koordinierte Vorgehensweise bei der
Konformitätsbewertung des Produkts zu
erleichtern.
Or. en
Änderungsantrag 475
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der
Kriterien, die in den Definitionen für
bahnbrechende Produkte, Produkte für
seltene Erkrankungen und pädiatrische
Produkte festgelegt sind, kann der
Hersteller eines bahnbrechenden Produkts,
eines Medizinprodukts für seltene
AM\1348818DE.docx 65/166 PE791.890v01-00
DE
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
Erkrankungen bzw. eines pädiatrischen
Produkts sich von den Expertengremien
gemäß Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
Änderungsantrag 476
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
und der Sponsor der klinischen
Prüfungen sich von den Expertengremien
gemäß Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
Or. en
PE791.890v01-00 66/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 477
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in
Absatz 2 bzw. 3 dieses Artikels genannten
Kriterien, kann der Hersteller eines
bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
(5) Bestätigt die Stellungnahme des
Expertengremiums die Erfüllung der in den
Absätzen 2, 3 und 4 dieses Artikels
genannten Kriterien, kann der Hersteller
eines bahnbrechenden Produkts bzw. eines
Medizinprodukts für seltene Erkrankungen
sich von den Expertengremien gemäß
Artikel 106 zu seiner klinischen
Entwicklungsstrategie sowie zu geeigneten
präklinischen oder klinischen Daten für die
klinische Bewertung des Produkts beraten
lassen.
Or. en
Änderungsantrag 478
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen.
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen, wobei
sicherzustellen ist, dass die
Konformitätsbewertung wissenschaftlich
AM\1348818DE.docx 67/166 PE791.890v01-00
DE
fundiert bleibt und die geltenden
Anforderungen dieser Verordnung
weiterhin erfüllt werden.
Or. en
Änderungsantrag 479
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen.
Für ein bestätigtes bahnbrechendes
Produkt, ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen bzw. ein pädiatrisches
Produkt priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
Änderungsantrag 480
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
PE791.890v01-00 68/166 AM\1348818DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein bestätigtes bahnbrechendes Produkt
bzw. ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen.
Für ein bestätigtes bahnbrechendes
Produkt, ein pädiatrisches Produkt bzw.
ein Medizinprodukt für seltene
Erkrankungen priorisiert die an dem in
Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle die
Konformitätsbewertung dieses Produkts
und wendet gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung an, um die
Bewertungsfristen zu verkürzen.
Or. en
Änderungsantrag 481
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle trägt einer von den
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erbrachte
Beratungsleistung gebührend Rechnung
und legt, sofern sie dieser Stellungnahme
oder Beratung nicht folgt, eine
ordnungsgemäße Begründung dafür vor.
Die Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
Die Benannte Stelle trägt einer von den
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erbrachte
Beratungsleistung gebührend Rechnung
und legt, sofern sie dieser Stellungnahme
oder Beratung nicht folgt, eine
ordnungsgemäße Begründung dafür vor.
Die Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
Hat die Benannte Stelle die in der
Stellungnahme oder Beratungsleistung
enthaltenen Empfehlungen nicht befolgt,
kann das Expertengremium zusätzliche
Informationen oder Erläuterungen zu den
von der Benannten Stelle angeführten
Gründen anfordern.
AM\1348818DE.docx 69/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Begründung
Mit dieser Bestimmung wird darauf abgezielt, den Dialog zwischen Expertengremien und den
Benannten Stellen zu verbessern.
Änderungsantrag 482
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle trägt einer von den
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erbrachte
Beratungsleistung gebührend Rechnung
und legt, sofern sie dieser Stellungnahme
oder Beratung nicht folgt, eine
ordnungsgemäße Begründung dafür vor.
Die Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
Die Benannte Stelle trägt einer von den
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder erbrachte
Beratungsleistung gebührend Rechnung
und legt, sofern sie dieser Stellungnahme
oder Beratung nicht folgt, einen öffentlich
zugänglichen Bericht vor, der eine
umfassende Erläuterung der Gründe für
die Nichtbefolgung der Stellungnahme
oder Beratungsleistung sowie
wissenschaftlich fundierte Begründungen
für ihre Entscheidung enthält. Die
Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
Or. en
Änderungsantrag 483
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle trägt einer von den Die Benannte Stelle muss in der Lage
PE791.890v01-00 70/166 AM\1348818DE.docx
DE
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder
erbrachte Beratungsleistung gebührend
Rechnung und legt, sofern sie dieser
Stellungnahme oder Beratung nicht folgt,
eine ordnungsgemäße Begründung dafür
vor. Die Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
sein, sich an der in Absatz 5 vorgesehenen
gemeinsamen Beratungsleistung zu
beteiligen und trägt einer von den
Expertengremien gemäß Absatz 4 oder 5
abgegebenen Stellungnahme oder
erbrachten Beratungsleistung gebührend
Rechnung und legt, sofern sie dieser
Stellungnahme oder Beratung nicht folgt,
eine ordnungsgemäße Begründung dafür
vor. Die Benannte Stelle kann das
Expertengremium um Klarstellung der von
ihm abgegebenen Stellungnahme ersuchen.
Or. en
Änderungsantrag 484
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 6a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(6a) Bei therapiebegleitenden
Diagnostika und Kombinationsprodukten
aus Arzneimitteln und Medizinprodukten
hat die an dem in Artikel 52 festgelegten
Konformitätsbewertungsverfahren
beteiligte Benannte Stelle der
Konformitätsbewertung Vorrang
einzuräumen und gegebenenfalls eine
fortlaufende Überprüfung
durchzuführen, um die Bewertungsfristen
zu verkürzen und sie an die
beschleunigten Prüfungsfristen für das
entsprechende Arzneimittel anzupassen.
Die Benannte Stelle stellt in diesem Fall
beschleunigte Genehmigungsfristen
bereit, um einen fehlenden Zugang der
Patienten zu dem entsprechenden
Arzneimittel zu vermeiden.
Or. en
AM\1348818DE.docx 71/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 485
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 56
eine Bescheinigung aus, wenn die
präklinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen, auch wenn sie nur auf
begrenzten klinischen Daten beruhen, als
ausreichend erachtet werden, sofern eine
der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 56
eine Bescheinigung aus, wenn die
präklinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen als ausreichend erachtet
werden, sofern alle der folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 486
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 56
eine Bescheinigung aus, wenn die
präklinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen, auch wenn sie nur auf
begrenzten klinischen Daten beruhen, als
ausreichend erachtet werden, sofern eine
der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Die Benannte Stelle stellt gemäß Artikel 56
eine Bescheinigung aus, wenn die
präklinischen Nachweise vor dem
Inverkehrbringen, auch wenn sie nur auf
begrenzten klinischen Daten beruhen, als
ausreichend erachtet werden, sofern die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 487
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
PE791.890v01-00 72/166 AM\1348818DE.docx
DE
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des
Produkts ist günstig, und der Hersteller
verpflichtet sich, zusätzliche Daten aus
Tätigkeiten der klinischen
Nachbeobachtungen nach dem
Inverkehrbringen bereitzustellen.
b) Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des
Produkts ist günstig, und der Hersteller
verpflichtet sich, zusätzliche Daten aus
Tätigkeiten der klinischen
Nachbeobachtungen nach dem
Inverkehrbringen gemäß einem Plan für
die klinische Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen bereitzustellen, der
geeignete Etappenziele und Zeitpläne für
die Generierung zusätzlicher klinischer
Nachweise enthält.
Or. en
Änderungsantrag 488
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 56 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa die Verpflichtung des Herstellers,
innerhalb eines festgelegten Zeitraums
bestimmte klinische Nachbeobachtungen
nach dem Inverkehrbringen durchzuführen.
Die Benannte Stelle begrenzt die
Gültigkeit der ursprünglichen
Bescheinigung auf maximal fünf Jahre
und legt gemäß Artikel 56 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa die Verpflichtung des Herstellers,
innerhalb eines festgelegten Zeitraums
bestimmte klinische Nachbeobachtungen
nach dem Inverkehrbringen durchzuführen.
Erfüllt der Hersteller die mit der
Bescheinigung verbundenen
Verpflichtungen zur klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen nicht innerhalb der
festgelegten Frist, so wird die
Bescheinigung von der Benannten Stelle
AM\1348818DE.docx 73/166 PE791.890v01-00
DE
nicht erneuert. Die Benannte Stelle
verlängert die Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung nur, nachdem sie gemäß
Anhang VII Abschnitt 4.11 eine
Neubewertung vorgenommen hat.
Or. en
Änderungsantrag 489
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 56 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa die Verpflichtung des Herstellers,
innerhalb eines festgelegten Zeitraums
bestimmte klinische Nachbeobachtungen
nach dem Inverkehrbringen durchzuführen.
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 56 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa die Verpflichtung des Herstellers,
innerhalb eines festgelegten Zeitraums
bestimmte klinische Nachbeobachtungen
nach dem Inverkehrbringen durchzuführen,
wobei außer in medizinischen Notfällen,
in denen Lebensgefahr besteht, vor der
Verschreibung oder der Anwendung eines
im Einklang mit diesem Artikel in
Verkehr gebrachten Produkts die
Einwilligung nach Aufklärung jedes
Patienten ordnungsgemäß einzuholen ist.
Or. fr
Änderungsantrag 490
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 7 – Unterabsatz 2
PE791.890v01-00 74/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Gegebenenfalls begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeit der Bescheinigung
und legt gemäß Artikel 56 etwaige
Bedingungen oder Einschränkungen der
Gültigkeit der Bescheinigung fest, wie
etwa die Verpflichtung des Herstellers,
innerhalb eines festgelegten Zeitraums
bestimmte klinische Nachbeobachtungen
nach dem Inverkehrbringen durchzuführen.
Bei bahnbrechenden Produkten und
gegebenenfalls bei Produkten für seltene
Erkrankungen begrenzt die Benannte
Stelle die Gültigkeitsdauer für die
Bescheinigung und legt gemäß Artikel 56
etwaige Bedingungen oder
Einschränkungen der Gültigkeit der
Bescheinigung fest, wie etwa die
Verpflichtung des Herstellers, innerhalb
eines festgelegten Zeitraums bestimmte
klinische Nachbeobachtungen nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen.
Or. en
Änderungsantrag 491
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(8) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
zu ändern, um ihn an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen
oder um Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung bahnbrechender
Produkte oder von Medizinprodukten für
seltene Erkrankungen auf internationaler
Ebene Rechnung zu tragen.
(8) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 16 115
delegierte Rechtsakte zu erlassen, um
diesen Artikel zu ändern, um ihn an den
technischen oder wissenschaftlichen
Fortschritt anzupassen oder um
Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung bahnbrechender
Produkte, pädiatrischer Produkte oder von
Medizinprodukten für seltene
Erkrankungen auf internationaler Ebene
Rechnung zu tragen.
Or. en
Änderungsantrag 492
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
AM\1348818DE.docx 75/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 8
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(8) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
zu ändern, um ihn an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen
oder um Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung bahnbrechender
Produkte oder von Medizinprodukten für
seltene Erkrankungen auf internationaler
Ebene Rechnung zu tragen.
(8) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
zu ändern, um ihn an den technischen oder
wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen
oder um Entwicklungen bei der
Konformitätsbewertung bahnbrechender
Produkte, pädiatrischer Produkte oder von
Medizinprodukten für seltene
Erkrankungen auf internationaler Ebene
Rechnung zu tragen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
Änderungsantrag 493
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
PE791.890v01-00 76/166 AM\1348818DE.docx
DE
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
bahnbrechenden Produkten, Produkten für
seltene Erkrankungen festlegen,
einschließlich Regelungen für die
fortlaufende Überprüfung, die
Zusammenarbeit mit Expertengremien
und die Verfahrensfristen für vorrangige
Bewertungen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 494
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, pädiatrischen
Produkten oder Produkten für seltene
Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
Or. en
Begründung
Nicht alle pädiatrischen Produkte gelten als Produkte für seltene Erkrankungen oder als
bahnbrechende Produkte, stehen jedoch vor denselben Herausforderungen: kleine
Patientenpopulationen, begrenzte klinische Daten, hohe Entwicklungskosten und geringe
wirtschaftliche Tragfähigkeit. Durch die ausdrückliche Aufnahme wird sichergestellt, dass
pädiatrische Produkte von einer vorrangigen Konformitätsbewertung und einer fortlaufenden
Überprüfung profitieren, wodurch Hersteller daran gehindert werden, Produkte für Kinder
aufgrund eines unverhältnismäßigen Regelungsaufwands aufzugeben.
AM\1348818DE.docx 77/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 495
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 9
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten oder Produkten
für seltene Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
(9) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten weitere
Einzelheiten des in diesem Artikel
festgelegten Verfahrens für die
Konformitätsbewertung von
bahnbrechenden Produkten, pädiatrischen
Produkten oder Produkten für seltene
Erkrankungen festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 496
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 44
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 52a – Absatz 9a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(9a) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten
Anforderungen an die Ausarbeitung eines
pädiatrischen Entwicklungsplans für
Kategorien oder Gruppen von Produkten
festlegen, die für Erwachsene in Verkehr
gebracht werden, aber einen klinischen
Nutzen für die Pädiatrie oder die
Behandlung seltener Krankheiten haben
können. Diese Durchführungsrechtsakte
werden im Einklang mit dem
PE791.890v01-00 78/166 AM\1348818DE.docx
DE
Prüfverfahren gemäß Artikel 114 Absatz 3
erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 497
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 46
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 54 – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Zusätzlich zu den gemäß Artikel 52
geltenden Verfahren wendet eine Benannte
Stelle bei der Durchführung einer
Konformitätsbewertung von
implantierbaren Produkten der Klasse III,
mit Ausnahme von Sonderanfertigungen,
das Konsultationsverfahren zur klinischen
Bewertung gemäß Anhang IX
Abschnitt 5.1 bzw. gemäß Anhang X
Abschnitt 6 an.
Zusätzlich zu den gemäß Artikel 52
geltenden Verfahren wendet eine Benannte
Stelle bei der Durchführung einer
Konformitätsbewertung von
implantierbaren Produkten der Klasse III,
mit Ausnahme von Sonderanfertigungen,
sowie von bahnbrechenden
implantierbaren Produkten der Klasse III,
von Produkten für seltene Erkrankungen
und von Nischenprodukten gemäß
Artikel 52a dieser Verordnung das
Konsultationsverfahren zur klinischen
Bewertung gemäß Anhang IX
Abschnitt 5.1 bzw. gemäß Anhang X
Abschnitt 6 an.
Or. en
Änderungsantrag 498
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 46
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 54 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Benannte Stelle trägt der im (4) Die Benannte Stelle trägt der im
AM\1348818DE.docx 79/166 PE791.890v01-00
DE
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die in dieser
Stellungnahme zum Ausdruck gebrachten
Auffassungen und Empfehlungen nicht
befolgt, übermittelt sie der für Benannte
Stellen zuständigen Behörde des
Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen
ist, dem Expertengremium, das die
Stellungnahme abgegeben hat, und der
Kommission eine hinreichende
Begründung hierfür sowie ihren
abschließenden Bericht über die
Begutachtung der klinischen Bewertung.
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die in dieser
Stellungnahme zum Ausdruck gebrachten
Auffassungen und Empfehlungen nicht
befolgt, übermittelt sie der für Benannte
Stellen zuständigen Behörde des
Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen
ist, dem Expertengremium, das die
Stellungnahme abgegeben hat, und der
Kommission eine hinreichende
Begründung hierfür sowie ihren
abschließenden Bericht über die
Begutachtung der klinischen Bewertung.
Hat die Benannte Stelle die von dem
Expertengremium herausgegebene
Stellungnahme nicht befolgt, so kann das
Expertengremium zusätzliche
Informationen oder Klarstellungen zu den
von der Benannten Stelle angegebenen
Gründen anfordern.
Or. en
Begründung
Mit dieser Bestimmung wird darauf abgezielt, den Dialog zwischen Expertengremien und den
benannten Stellen zu verbessern.
Änderungsantrag 499
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 46
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 54 –Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Benannte Stelle trägt der im
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die in dieser
(4) Die Benannte Stelle trägt der im
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die von dem
PE791.890v01-00 80/166 AM\1348818DE.docx
DE
Stellungnahme zum Ausdruck gebrachten
Auffassungen und Empfehlungen nicht
befolgt, übermittelt sie der für Benannte
Stellen zuständigen Behörde des
Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen
ist, dem Expertengremium, das die
Stellungnahme abgegeben hat, und der
Kommission eine hinreichende
Begründung hierfür sowie ihren
abschließenden Bericht über die
Begutachtung der klinischen Bewertung.
Expertengremium in dieser Stellungnahme
zum Ausdruck gebrachten Auffassungen
oder Empfehlungen nicht befolgt,
übermittelt sie der für Benannte Stellen
zuständigen Behörde des Mitgliedstaats, in
dem sie niedergelassen ist, dem
Expertengremium, das die Stellungnahme
abgegeben hat, und der Kommission eine
hinreichende Begründung für ihre
Entscheidung und übermittelt ihnen ihren
abschließenden Bericht über die
Begutachtung der klinischen Bewertung.
Hat die Benannte Stelle die Auffassungen
oder Empfehlungen des
Expertengremiums nicht befolgt, so wird
ihre Begründung ebenfalls über Eudamed
zur Verfügung gestellt.
Or. en
Änderungsantrag 500
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 46
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 54 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Benannte Stelle trägt der im
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die in dieser
Stellungnahme zum Ausdruck gebrachten
Auffassungen und Empfehlungen nicht
befolgt, übermittelt sie der für Benannte
Stellen zuständigen Behörde des
Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen
ist, dem Expertengremium, das die
Stellungnahme abgegeben hat, und der
Kommission eine hinreichende
Begründung hierfür sowie ihren
abschließenden Bericht über die
(4) Die Benannte Stelle trägt der im
Rahmen des Konsultationsverfahrens zur
klinischen Bewertung von dem
Expertengremium abgegebenen
Stellungnahme weitestgehend Rechnung.
Hat die Benannte Stelle die in dieser
Stellungnahme zum Ausdruck gebrachten
Auffassungen und Empfehlungen nicht
befolgt, stellt sie eine hinreichende
Begründung hierfür sowie ihren
abschließenden Bericht über die
Begutachtung der klinischen Bewertung
öffentlich über Eudamed zur Verfügung.
AM\1348818DE.docx 81/166 PE791.890v01-00
DE
Begutachtung der klinischen Bewertung.
Or. en
Änderungsantrag 501
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 46
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 55 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Benannte Stelle trägt der vom
Expertengremium oder vom
Fachlaboratorium erteilten Beratung
weitestgehend Rechnung und ergreift
erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen,
einschließlich der in Artikel 56 Absätze 3
und 4 genannten Maßnahmen.
(Betrifft nicht die deutsche Fassung.)
Or. en
Änderungsantrag 502
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Die Benannten Stellen stellen
Bescheinigungen gemäß den Anhängen IX,
X und XI in einer Amtssprache der Union
aus und laden sie unverzüglich in Eudamed
hoch. In Anhang XII ist niedergelegt,
welche Angaben die Bescheinigungen
mindestens enthalten müssen.
(1) Die Benannten Stellen stellen
Bescheinigungen gemäß den Anhängen IX,
X und XI in einer Amtssprache der Union
aus, die von dem Mitgliedstaat, in dem die
Benannte Stelle niedergelassen ist,
festgelegt wurde, oder andernfalls in einer
Amtssprache der Union, mit der die
Benannte Stelle einverstanden ist, und
laden sie unverzüglich in Eudamed hoch.
In Anhang XII ist niedergelegt, welche
Angaben die Bescheinigungen mindestens
PE791.890v01-00 82/166 AM\1348818DE.docx
DE
enthalten müssen.
Or. en
Änderungsantrag 503
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht
begrenzt, es sei denn, die Benannte Stelle
hält es in hinreichend begründeten
Ausnahmefällen für erforderlich, die
Gültigkeitsdauer zu beschränken. In
diesen Fällen gibt die Benannte Stelle die
Gültigkeitsdauer auf der Bescheinigung
an. Ist die Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung begrenzt, kann die
Benannte Stelle auf Antrag des
Herstellers nach Durchführung einer
Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag
zu einer Bescheinigung ist so lange gültig
wie die Bescheinigung, zu der er gehört.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 504
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
AM\1348818DE.docx 83/166 PE791.890v01-00
DE
(2) Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, die Benannte Stelle hält es in
hinreichend begründeten Ausnahmefällen
für erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
die Bescheinigung, zu der er gehört.
(2) Die Gültigkeit der Bescheinigungen
ist zeitlich nicht begrenzt, außer bei
implantierbaren Produkten der Klasse IIb
und Produkten der Klasse III, für die die
Bescheinigungen für den darin
angegebenen Zeitraum, der höchstens
fünf Jahre betragen darf, gültig sind. Auf
Antrag des Herstellers kann die Gültigkeit
der Bescheinigung auf der Grundlage
einer Neubewertung gemäß den geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren für
weitere Zeiträume, die jeweils fünf Jahre
nicht überschreiten dürfen, verlängert
werden. Ein Nachtrag zu einer
Bescheinigung ist so lange gültig wie die
Bescheinigung, zu der er gehört.
Bei anderen Produkten der Klassen I und
II kann die Gültigkeitsdauer der
Zertifikate in Ausnahmefällen begrenzt
werden, wenn die Benannte Stelle es in
hinreichend begründeten Fällen für
erforderlich hält, die Gültigkeitsdauer zu
begrenzen. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
die Bescheinigung, zu der er gehört.
Or. en
Änderungsantrag 505
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.890v01-00 84/166 AM\1348818DE.docx
DE
(2) Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, die Benannte Stelle hält es in
hinreichend begründeten Ausnahmefällen
für erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
die Bescheinigung, zu der er gehört.“
(2) Die Gültigkeit von
Bescheinigungen ist zeitlich nicht begrenzt,
es sei denn, es handelt es sich um die
risikoreichsten implantierbaren Produkte
oder die Benannte Stelle kann die
Bescheinigung für maximal zehn Jahre
gewähren und hält es in hinreichend
begründeten Ausnahmefällen für
erforderlich, die Gültigkeitsdauer zu
beschränken. In diesen Fällen gibt die
Benannte Stelle die Gültigkeitsdauer auf
der Bescheinigung an. Ist die
Gültigkeitsdauer der Bescheinigung
begrenzt, kann die Benannte Stelle auf
Antrag des Herstellers nach Durchführung
einer Bewertung gemäß Anhang VII
Abschnitt 4.11 die Gültigkeit der
Bescheinigung verlängern. Ein Nachtrag zu
einer Bescheinigung ist so lange gültig wie
die Bescheinigung, zu der er gehört.“
Or. fr
Änderungsantrag 506
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der
Entwicklungen des Stands der Technik.
Diese Überprüfungen müssen der
Risikoklasse des Produkts angemessen
sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger
Überprüfungen, insbesondere nach der
Verlängerung einer Zertifizierung, wobei
die Entwicklungen des Stands der Technik
zu berücksichtigen sind. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
Diese regelmäßigen Überprüfungen
erfordern keine vollständige
Neubewertung der zuvor durchgeführten
AM\1348818DE.docx 85/166 PE791.890v01-00
DE
Konformitätsbewertung, es sei denn, eine
solche Neubewertung ist durch erhebliche
Änderungen, die sich auf das Produkt
auswirken, neu ermittelte Risiken oder
Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der
Patienten oder Anwender hinreichend
gerechtfertigt.
Or. en
Änderungsantrag 507
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger
Überprüfungen unter Berücksichtigung
der Entwicklungen des Stands der
Technik. Diese Überprüfungen müssen
der Risikoklasse des Produkts angemessen
sein.“
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
Überwachungstätigkeiten nur in dem
Umfang durch, der im Anhang für die
Konformitätsbewertung, auf deren
Grundlage die Bescheinigung ausgestellt
wurde, vorgesehen ist (Anhang IX,
Anhang X oder Anhang XI). Diese
Überwachungstätigkeiten müssen der
Risikoklasse des Produkts angemessen sein
und dürfen keine Neubewertung
darstellen, deren Umfang der für die
Ausstellung der Bescheinigung
durchgeführten Konformitätsbewertung
entspricht.
Or. it
Begründung
Das MDR-Zertifizierungssystem sieht bereits die kontinuierliche Überwachung von
Bescheinigungen, Qualitätssystemen und technischer Dokumentation nach einem
Qualitätssicherungsansatz und nicht nach einem Kontrollansatz vor. Zusätzliche regelmäßige
Überprüfungen, die im Vorschlag der Kommission nicht festgelegt sind, würden zu
bürokratischen Doppelarbeiten ohne echten Mehrwert für die Sicherheit führen. Die
Überwachung muss in einem angemessenen Verhältnis zu dem Produkt, der Risikoklasse und
den geltenden Anhängen stehen.
PE791.890v01-00 86/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 508
Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
Diese regelmäßigen Überprüfungen
stellen keine Neubewertung von
Elementen dar, die bereits bei der
ursprünglichen Konformitätsbewertung
oder früheren Überprüfungen bewertet
wurden, es sei denn, dies ist durch
erhebliche Änderungen oder neue Risiken
hinreichend begründet.
Or. en
Begründung
This amendment ensures proportionality, predictability and efficient use of notified body
resources, while maintaining a high level of patient safety.
Clarifying that periodic reviews shall not re-assess elements already evaluated avoids
duplicative assessments during the certificate validity period. Without this clarification, the
provision risks creating unnecessary administrative burden, longer timelines and reduced
system capacity.
At the same time, the amendment fully preserves the existing high level of patient safety by
explicitly allowing re-assessment where justified by significant changes or new risks, in line
with a lifecycle and risk-based approach. This text reinforces a predictable and proportionate
oversight system, supports timely patient access, and safeguards the integrity of the MDR
framework in line with the political intention of the Commission's proposal.
AM\1348818DE.docx 87/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 509
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein. Diese
regelmäßigen Überprüfungen stellen
keine Neubewertung von Elementen dar,
die bereits bei der ursprünglichen
Konformitätsbewertung oder früheren
Überprüfungen bewertet wurden, es sei
denn, dies ist durch erhebliche
Änderungen oder neue Risiken
hinreichend begründet.
Or. en
Änderungsantrag 510
Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein. Diese
PE791.890v01-00 88/166 AM\1348818DE.docx
DE
regelmäßigen Überprüfungen stellen
keine Neubewertung von Elementen dar,
die bereits bei der ursprünglichen
Konformitätsbewertung oder früheren
Überprüfungen bewertet wurden, es sei
denn, dies ist durch erhebliche
Änderungen oder neue Risiken
hinreichend begründet.
Or. en
Begründung
Mit der Klarstellung, dass bei regelmäßigen Überprüfungen bereits bewertete Elemente nicht
erneut bewertet werden dürfen, werden doppelte Bewertungen vermieden. Ferner wird eine
faktische „heimliche Rezertifizierung“ während der Gültigkeitsdauer des Zertifikats
verhindert. Ohne diese Klarstellung besteht die Gefahr, dass die Bestimmung zu unnötigem
Verwaltungsaufwand, längeren Fristen und einer verringerten Systemkapazität führt.
Gleichzeitig wird mit der Änderung die Sicherheit in vollem Umfang gewahrt, indem im
Einklang mit einem lebenszyklus- und risikobasierten Ansatz ausdrücklich eine Neubewertung
gestattet wird, wenn dies aufgrund wesentlicher Änderungen oder neu aufkommender Risiken
gerechtfertigt ist.
Änderungsantrag 511
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger
Überprüfungen unter Berücksichtigung
der Entwicklungen des Stands der
Technik. Diese Überprüfungen müssen
der Risikoklasse des Produkts angemessen
sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die benannte Stelle
Überwachungstätigkeiten ausschließlich
gemäß dem für die
Konformitätsbewertung geltenden
Anhang durch, auf dessen Grundlage die
Bescheinigung ausgestellt wurde
(Anhang IX, Anhang X oder Anhang XI).
Diese Überwachungstätigkeiten müssen
der Risikoklasse des Produkts angemessen
sein und dürfen keine Neubewertung
darstellen, deren Umfang der für die
Ausstellung der Bescheinigung
AM\1348818DE.docx 89/166 PE791.890v01-00
DE
durchgeführten Konformitätsbewertung
entspricht.
Or. en
Änderungsantrag 512
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik. Diese
Überprüfungen müssen der Risikoklasse
des Produkts angemessen sein.
(2a) Während der Gültigkeitsdauer der
Bescheinigung führt die Benannte Stelle
geeignete Überwachungstätigkeiten durch,
einschließlich regelmäßiger Überprüfungen
unter Berücksichtigung der Entwicklungen
des Stands der Technik, der Daten aus der
Überwachung nach dem
Inverkehrbringen, der Vigilanz-Daten
sowie einschlägiger Daten aus klinischen
Registern und anderen Quellen für
Erkenntnisse aus der Praxis. Diese
Überprüfungen müssen dokumentiert
werden und der Risikoklasse des Produkts
angemessen sein.
Or. en
Änderungsantrag 513
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2 aa (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2aa. Abweichend von Absatz 1 sind
Bescheinigungen für Produkte, die in
Anhang I Abschnitt 10.4.2 genannte
PE791.890v01-00 90/166 AM\1348818DE.docx
DE
Stoffe enthalten, für einen Zeitraum von
höchstens fünf Jahren gültig und
kommen nicht für eine Zertifizierung
ohne eine festgelegte Gültigkeitsdauer in
Betracht. Solche Produkte müssen
mindestens alle fünf Jahre einer erneuten
Konformitätsbewertung unterzogen
werden, oder früher, wenn neue
wissenschaftliche Erkenntnisse darauf
hindeuten, dass die Sicherheit oder die
Leistung des Produkts oder die mit den
betreffenden Stoffen verbundenen Risiken
beeinträchtigt werden könnten.
Or. en
Änderungsantrag 514
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 2a – Unterabsatz 1a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
2a. Diese regelmäßigen
Überprüfungen dürfen keine
Neubewertung der bereits bei der
ursprünglichen Konformitätsbewertung
oder bei früheren Überprüfungen
bewerteten Aspekte darstellen, es sei denn,
dies ist durch wesentliche Änderungen
oder neue Risiken hinreichend begründet.
Or. fr
Änderungsantrag 515
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 3
AM\1348818DE.docx 91/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Benannten Stellen können
Bedingungen für die Gültigkeit der
Bescheinigung festlegen, etwa indem sie
den Verwendungszweck eines Produkts auf
bestimmte Patientengruppen beschränken
oder den Hersteller verpflichten, gemäß
Anhang XIV Teil B bestimmte Studien zur
klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen.
(3) Die Benannten Stellen können
Bedingungen für die Gültigkeit der
Bescheinigung festlegen, etwa indem sie
den Verwendungszweck eines Produkts auf
bestimmte Patientengruppen beschränken
oder den Hersteller verpflichten, gemäß
Anhang XIV Teil B bestimmte Studien zur
klinischen Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen durchzuführen. Die
Gültigkeitsdauer der ursprünglichen
Bescheinigungen für bahnbrechende
Produkte oder Produkte für seltene
Erkrankungen ist auf höchstens fünf
Jahre begrenzt.
Or. en
Änderungsantrag 516
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
d) Absatz 4 Satz 1 erhält folgende
Fassung:
entfällt
„Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie
die erteilte Bescheinigung aus oder
widerruft diese oder legt Bedingungen
dafür fest, jeweils unter Berücksichtigung
des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird.“
PE791.890v01-00 92/166 AM\1348818DE.docx
DE
Or. en
Änderungsantrag 517
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird.
„Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird. Vor der
Aussetzung oder dem Widerruf einer
Bescheinigung gibt die Benannte Stelle
dem Hersteller Gelegenheit, Stellung zu
nehmen und Korrekturmaßnahmen
vorzuschlagen, es sei denn, es sind
sofortige Maßnahmen erforderlich, um
einem erheblichen Risiko für die
Gesundheit oder Sicherheit zu begegnen.“
Or. fr
Änderungsantrag 518
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 4
AM\1348818DE.docx 93/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt, setzt sie die
erteilte Bescheinigung aus oder widerruft
diese oder legt Bedingungen dafür fest,
jeweils unter Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit,
sofern die Einhaltung der Anforderungen
nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird.
Stellt eine Benannte Stelle fest, dass der
Hersteller die Anforderungen dieser
Verordnung nicht mehr erfüllt oder werden
die Anforderungen nach Absatz 3 nicht
erfüllt, setzt sie die erteilte Bescheinigung
aus oder widerruft diese oder legt
Bedingungen dafür fest, jeweils unter
Berücksichtigung des Grundsatzes der
Verhältnismäßigkeit, sofern die Einhaltung
der Anforderungen nicht durch geeignete
Korrekturmaßnahmen des Herstellers
innerhalb einer von der Benannten Stelle
gesetzten angemessenen Frist
wiederhergestellt wird. Die Benannte
Stelle begründet ihre Entscheidung.
Or. en
Änderungsantrag 519
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 4a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Wurde ein Medizinprodukt der
Konformitätsbewertung gemäß Artikel 52
unter Beteiligung einer Benannten Stelle
unterzogen und ist es mit der CE-
Kennzeichnung gemäß Artikel 20
versehen, so gilt während der gesamten
Gültigkeitsdauer seiner Bescheinigung
die Vermutung, dass dieses Produkt alle
Anforderungen dieser Verordnung erfüllt.
Diese Vermutung kann nur widerlegt
werden, wenn eindeutige Beweise für das
Gegenteil vorliegen. Bei der Anwendung
oder Durchsetzung nationaler
Maßnahmen stellen die Mitgliedstaaten
sicher, dass diese nationalen Maßnahmen
nicht dazu führen, dass das Produkt einer
weiteren Bewertung im Hinblick auf seine
PE791.890v01-00 94/166 AM\1348818DE.docx
DE
Konformität mit den allgemeinen
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
gemäß Anhang I unterzogen wird.
Or. it
Änderungsantrag 520
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 47 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 56 – Absatz 4a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Für ein Medizinprodukt, das der
Konformitätsbewertung gemäß Artikel 52
unter Beteiligung einer Benannten Stelle
unterzogen wurde und die CE-
Kennzeichnung gemäß Artikel 20 trägt,
gilt während der gesamten
Gültigkeitsdauer seiner Bescheinigung
die Vermutung der Konformität mit allen
Anforderungen dieser Verordnung, die
nur durch eindeutige gegenteilige
Beweise widerlegt werden kann. Bei der
Durchsetzung nationaler Vorschriften
dürfen die Mitgliedstaaten ein solches
Produkt keiner erneuten Bewertung
hinsichtlich seiner Konformität mit den in
Anhang I festgelegten allgemeinen
Sicherheits- und Leistungsanforderungen
unterziehen.
Or. en
Änderungsantrag 521
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 48 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 58 – Absatz 3 (neu)
AM\1348818DE.docx 95/166 PE791.890v01-00
DE
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(48a) In Artikel 58 („Freiwilliger
Wechsel der benannten Stelle“) wird
folgender Absatz 3 (neu) angefügt:
In Artikel 58 („Freiwilliger Wechsel der
benannten Stelle“) wird folgender Absatz 3
(neu) angefügt:
„Wechselt ein Hersteller seine Benannte
Stelle gemäß diesem Artikel, so
übermittelt die bisherige Benannte Stelle
der neuen Benannten Stelle auf deren
Verlangen alle Unterlagen und
Informationen, die für die Kontinuität der
Konformitätsbewertungs- und
Überwachungstätigkeiten erforderlich
sind. Eine solche Übermittlung erfolgt
unverzüglich und vorbehaltlich geeigneter
Vorkehrungen zur Gewährleistung der
Vertraulichkeit. Die bisherige Benannte
Stelle kann eine angemessene Gebühr
erheben, die den bei der Durchführung
der Übertragung anfallenden
Verwaltungskosten entspricht.“
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 522
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
PE791.890v01-00 96/166 AM\1348818DE.docx
DE
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt. Im Falle einer
Schädigung der Berufsangehörigen oder
Patienten bei der Verwendung eines auf
diese Weise zugelassenen Produkts muss
der Mitgliedstaat die Entschädigungen
vorstrecken, auf die die Opfer Anspruch
haben, ohne die endgültige Festlegung
der Haftung zwischen dem Hersteller und
der zuständigen Behörde abzuwarten.“
Or. fr
Änderungsantrag 523
Andreas Glück, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt oder aus Gründen der
nationalen Sicherheit oder Verteidigung
erforderlich ist.
Or. en
Begründung
Streitkräfte benötigen möglicherweise dringend Zugang zu wesentlichen Produkten für den
Einsatz oder die Krisenreaktion, wenn kein Produkt, dass mit der Verordnung über
AM\1348818DE.docx 97/166 PE791.890v01-00
DE
Medizinprodukte vereinbar ist, rechtzeitig zur Verfügung steht. Die nationale Sicherheit bzw.
Verteidigung wird als Grund, der zur Ausnahme berechtigt, hinzugefügt. Ferner werden
Verschlusssachen vor einer Veröffentlichung geschützt und es wird eine EU-weite Ausweitung
mit Blick auf multinationale Operationen ermöglicht.
Änderungsantrag 524
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
(1) Abweichend von Artikel 52 kann
jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin im
Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats für einen begrenzten
Zeitraum das Inverkehrbringen oder die
Inbetriebnahme eines bestimmten Produkts
oder einer bestimmten Produktkategorie
genehmigen, für das die geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Verwendung dieses Produkts im Interesse
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
Or. en
Änderungsantrag 525
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 1a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1a) Abweichend von Artikel 6 Absatz 2
kann jede zuständige Behörde auf einen
(1a) Abweichend von Artikel 6 Absatz 2
kann jede zuständige Behörde auf einen
PE791.890v01-00 98/166 AM\1348818DE.docx
DE
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin
einer im Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats niedergelassenen
natürlichen oder juristischen Person für
einen begrenzten Zeitraum die Erbringung
einer diagnostischen oder therapeutischen
Dienstleistung gemäß dem genannten
Artikel unter Verwendung eines Produkts
genehmigen, für das die in dieser
Verordnung festgelegten geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Erbringung dieser Dienstleistung im
Interesse der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin
einer im Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats niedergelassenen
natürlichen oder juristischen Person für
einen begrenzten Zeitraum die Erbringung
einer diagnostischen oder therapeutischen
Dienstleistung gemäß dem genannten
Artikel unter Verwendung eines Produkts
genehmigen, für das die in dieser
Verordnung festgelegten geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Erbringung dieser Dienstleistung im
Interesse der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt. Im Falle einer
Schädigung der Berufsangehörigen oder
Patienten bei der Verwendung eines auf
diese Weise zugelassenen Produkts muss
der Mitgliedstaat die Entschädigungen
vorstrecken, auf die die Opfer Anspruch
haben, ohne die endgültige Festlegung
der Haftung zwischen dem Hersteller und
der zuständigen Behörde abzuwarten.“
Or. fr
Änderungsantrag 526
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 1a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(1a) Abweichend von Artikel 6 Absatz 2
kann jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin
einer im Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats niedergelassenen
natürlichen oder juristischen Person für
einen begrenzten Zeitraum die Erbringung
einer diagnostischen oder therapeutischen
Dienstleistung gemäß dem genannten
Artikel unter Verwendung eines Produkts
(1a) Abweichend von Artikel 6 Absatz 2
kann jede zuständige Behörde auf einen
ordnungsgemäß begründeten Antrag hin
einer im Hoheitsgebiet des betreffenden
Mitgliedstaats niedergelassenen
natürlichen oder juristischen Person für
einen verlängerbaren Zeitraum von
24 Monaten die Erbringung einer
diagnostischen oder therapeutischen
Dienstleistung gemäß dem genannten
AM\1348818DE.docx 99/166 PE791.890v01-00
DE
genehmigen, für das die in dieser
Verordnung festgelegten geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Erbringung dieser Dienstleistung im
Interesse der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
Artikel unter Verwendung eines Produkts
oder einer Kategorie von Produkten
genehmigen, für das die in dieser
Verordnung festgelegten geltenden
Konformitätsbewertungsverfahren nicht
durchgeführt wurden, sofern die
Erbringung dieser Dienstleistung im
Interesse der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten liegt.
Or. fr
Änderungsantrag 527
Andreas Glück, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 2 – Unterabsatz 2a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) Wird eine Genehmigung aus
Gründen der nationalen Sicherheit oder
der Verteidigung erteilt, so erfordert die
Verpflichtung zur Veröffentlichung von
Informationen nicht die Offenlegung von
Verschlusssachen oder anderen sensiblen
Informationen, wenn Interessen der
nationalen Sicherheit oder Verteidigung
im Zuge einer solchen Offenlegung
beeinträchtigt werden würden.
Or. en
Begründung
Streitkräfte benötigen möglicherweise dringend Zugang zu wesentlichen Produkten für den
Einsatz oder die Krisenreaktion, wenn kein Produkt, dass mit der Verordnung über
Medizinprodukte vereinbar ist, rechtzeitig zur Verfügung steht. Die nationale Sicherheit bzw.
Verteidigung wird als Grund, der zur Ausnahme berechtigt, hinzugefügt. Ferner werden
Verschlusssachen vor einer Veröffentlichung geschützt und es wird eine EU-weite Ausweitung
mit Blick auf multinationale Operationen ermöglicht.
PE791.890v01-00 100/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 528
Andreas Glück, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe d
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Wurde ein Antrag gemäß Absatz 1
oder Absatz 1a bei den zuständigen
Behörden in mehr als einem Mitgliedstaat
gestellt, kann die Kommission auf der
Grundlage einer Stellungnahme eines
Expertengremiums gemäß Artikel 106 in
Ausnahmefällen im Zusammenhang mit
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten im Wege von
Durchführungsrechtsakten die Gültigkeit
einer von einem Mitgliedstaat gemäß
Absatz 1 oder Absatz 1a erteilten
Genehmigung für einen begrenzten
Zeitraum auf das Hoheitsgebiet der Union
ausdehnen oder eine Genehmigung gemäß
Absatz 1 oder Absatz 1a für das
Hoheitsgebiet der Union erteilen. Die
Kommission kann die Bedingungen
festlegen, unter denen das Produkt in
Verkehr gebracht oder in Betrieb
genommen werden darf bzw. unter denen
die diagnostische oder therapeutische
Dienstleistung erbracht werden darf. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 114 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
(3) Wurde ein Antrag gemäß Absatz 1
oder Absatz 1a bei den zuständigen
Behörden in mehr als einem Mitgliedstaat
gestellt, kann die Kommission auf der
Grundlage einer Stellungnahme eines
Expertengremiums gemäß Artikel 106 in
Ausnahmefällen im Zusammenhang mit
der öffentlichen Gesundheit, der
Patientensicherheit oder der Gesundheit
der Patienten oder erforderlichenfalls aus
Gründen der nationalen Sicherheit oder
Verteidigung im Wege von
Durchführungsrechtsakten die Gültigkeit
einer von einem Mitgliedstaat gemäß
Absatz 1 oder Absatz 1a erteilten
Genehmigung für einen begrenzten
Zeitraum auf das Hoheitsgebiet der Union
ausdehnen oder eine Genehmigung gemäß
Absatz 1 oder Absatz 1a für das
Hoheitsgebiet der Union erteilen. Die
Kommission kann die Bedingungen
festlegen, unter denen das Produkt in
Verkehr gebracht oder in Betrieb
genommen werden darf bzw. unter denen
die diagnostische oder therapeutische
Dienstleistung erbracht werden darf. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 114 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.
Or. en
Begründung
Streitkräfte benötigen möglicherweise dringend Zugang zu wesentlichen Produkten für den
Einsatz oder die Krisenreaktion, wenn kein Produkt, dass mit der Verordnung über
Medizinprodukte vereinbar ist, rechtzeitig zur Verfügung steht. Die nationale Sicherheit bzw.
Verteidigung wird als Grund, der zur Ausnahme berechtigt, hinzugefügt. Ferner werden
Verschlusssachen vor einer Veröffentlichung geschützt und es wird eine EU-weite Ausweitung
AM\1348818DE.docx 101/166 PE791.890v01-00
DE
mit Blick auf multinationale Operationen ermöglicht.
Änderungsantrag 529
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 49 – Buchstabe e
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Im Falle einer gemäß Artikel 23 der
Verordnung (EU) 2022/2371 des
Europäischen Parlaments und des
Rates***** festgestellten gesundheitlichen
Notlage auf Unionsebene kann die
Kommission von sich aus nach Anhörung
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte im Wege von
Durchführungsrechtsakten das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
eines Produkts gemäß Absatz 3
genehmigen. Die Geltung dieser
Genehmigung endet spätestens dann, wenn
die Feststellung der gesundheitlichen
Notlage gemäß Artikel 23 Absatz 2 der
Verordnung (EU) 2022/2371 aufgehoben
wird. Diese Durchführungsrechtsakte
werden gemäß dem in Artikel 114 Absatz 3
genannten Prüfverfahren erlassen.
Im Falle einer gemäß Artikel 23 der
Verordnung (EU) 2022/2371 des
Europäischen Parlaments und des
Rates***** festgestellten gesundheitlichen
Notlage auf Unionsebene kann die
Kommission von sich aus nach Anhörung
der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte im Wege von
Durchführungsrechtsakten das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
eines Produkts gemäß Absatz 3
genehmigen. Die Geltung dieser
Genehmigung endet spätestens dann, wenn
die Feststellung der gesundheitlichen
Notlage gemäß Artikel 23 Absatz 2 der
Verordnung (EU) 2022/2371 aufgehoben
wird. Diese Durchführungsrechtsakte
werden gemäß dem in Artikel 114 Absatz 3
genannten Prüfverfahren erlassen und sind
Produkten vorbehalten, die zur
Behandlung oder Vorbeugung einer
schweren oder lebensbedrohenden
Erkrankung oder eines schweren oder
lebensbedrohlichen Zustands eingesetzt
werden, die bzw. der in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Notlage im
Bereich der öffentlichen Gesundheit
steht. Im Falle einer Schädigung der
Berufsangehörigen oder Patienten bei der
Verwendung eines auf diese Weise
zugelassenen Produkts muss der
Mitgliedstaat des Opfers die
Entschädigungen vorstrecken, auf die die
Opfer Anspruch haben, ohne die
endgültige Festlegung der Haftung
PE791.890v01-00 102/166 AM\1348818DE.docx
DE
abzuwarten.“
Or. fr
Änderungsantrag 530
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Herstellers oder eines künftigen Herstellers
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIV oder
XV nicht zweckmäßig wäre. Die
Mitgliedstaaten benennen die zuständige
Behörde, die für die Beaufsichtigung des
Reallabors verantwortlich ist.
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Herstellers oder eines künftigen Herstellers
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIV oder
XV angesichts der innovativen
wissenschaftlichen oder technologischen
Merkmale des Produkts oder eines
innovativen Regulierungsansatzes nicht
zweckmäßig wäre. Die Mitgliedstaaten
benennen die zuständige Behörde, die für
die Beaufsichtigung des Reallabors
verantwortlich ist.
Or. en
Änderungsantrag 531
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
oder auf begründeten Antrag eines
Die Mitgliedstaaten können von sich aus
ein oder mehrere Reallabore einrichten, für
AM\1348818DE.docx 103/166 PE791.890v01-00
DE
Herstellers oder eines künftigen
Herstellers ein oder mehrere Reallabore
einrichten, für die die Anwendung
bestimmter Anforderungen der Kapitel V
oder VI oder der Anhänge I, VIII, IX, X,
XI, XIV oder XV nicht zweckmäßig wäre.
Die Mitgliedstaaten benennen die
zuständige Behörde, die für die
Beaufsichtigung des Reallabors
verantwortlich ist.
die die Anwendung bestimmter
Anforderungen der Kapitel V oder VI oder
der Anhänge I, VIII, IX, X, XI, XIV oder
XV nicht zweckmäßig wäre. Die
Mitgliedstaaten benennen die zuständige
Behörde, die für die Beaufsichtigung des
Reallabors verantwortlich ist.
Or. en
Änderungsantrag 532
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Mitgliedstaaten können Reallabore
auch gemeinsam mit anderen
Mitgliedstaaten einrichten.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 533
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
PE791.890v01-00 104/166 AM\1348818DE.docx
DE
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
werden oder von deren Anwendung
vorübergehend abgesehen wird, und der
eine Begründung, warum die Anwendung
dieser Anforderungen als nicht
zweckmäßig angesehen wird, sowie eine
Erläuterung, wie potenzielle Risiken im
Zusammenhang mit der Anpassung oder
dem Absehen von der Anwendung
kontrolliert und gemindert werden, enthält.
Im Plan werden außerdem die
angemessene Dauer des Reallabors, die zur
Erreichung seiner Ziele erforderlich ist,
sowie die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Funktionen angegeben.
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
werden oder von deren Anwendung in
hinreichend begründeten Fällen
vorübergehend abgesehen wird, und der
eine Begründung, warum die Anwendung
dieser Anforderungen als nicht
zweckmäßig angesehen wird, sowie eine
Erläuterung, wie potenzielle Risiken im
Zusammenhang mit der Anpassung oder
dem Absehen von der Anwendung
kontrolliert und gemindert werden, enthält.
Im Plan werden außerdem die
angemessene Dauer des Reallabors, die zur
Erreichung seiner Ziele erforderlich ist,
sowie die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Funktionen angegeben. Bei
jeder vorübergehenden Anpassung oder
Aussetzung gemäß diesem Artikel dürfen
die in dieser Verordnung festgelegten
grundlegenden Anforderungen an die
Sicherheit und Leistung von Produkten
nicht beeinträchtigt werden und es muss
ein hohes Schutzniveau für die öffentliche
Gesundheit und die Patientensicherheit
gewährleistet werden.
Or. en
Änderungsantrag 534
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
AM\1348818DE.docx 105/166 PE791.890v01-00
DE
werden oder von deren Anwendung
vorübergehend abgesehen wird, und der
eine Begründung, warum die Anwendung
dieser Anforderungen als nicht
zweckmäßig angesehen wird, sowie eine
Erläuterung, wie potenzielle Risiken im
Zusammenhang mit der Anpassung oder
dem Absehen von der Anwendung
kontrolliert und gemindert werden, enthält.
Im Plan werden außerdem die
angemessene Dauer des Reallabors, die
zur Erreichung seiner Ziele erforderlich ist,
sowie die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Funktionen angegeben.
werden oder von deren Anwendung
vorübergehend abgesehen wird, und der
eine Begründung, warum die Anwendung
dieser Anforderungen als nicht
zweckmäßig angesehen wird, sowie eine
Erläuterung, wie potenzielle Risiken im
Zusammenhang mit der Anpassung oder
dem Absehen von der Anwendung
kontrolliert und gemindert werden, enthält.
Im Plan werden außerdem die exakte
Dauer des Reallabors, die zur Erreichung
seiner Ziele erforderlich ist, sowie die
Teilnehmer des Reallabors und ihre
jeweiligen Funktionen angegeben.
Or. en
Änderungsantrag 535
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
werden oder von deren Anwendung
vorübergehend abgesehen wird, und der
eine Begründung, warum die Anwendung
dieser Anforderungen als nicht
zweckmäßig angesehen wird, sowie eine
Erläuterung, wie potenzielle Risiken im
Zusammenhang mit der Anpassung oder
dem Absehen von der Anwendung
kontrolliert und gemindert werden, enthält.
Im Plan werden außerdem die
angemessene Dauer des Reallabors, die zur
Erreichung seiner Ziele erforderlich ist,
(2) Die Tätigkeiten innerhalb eines
Reallabors erfolgen gemäß einem
spezifischen Reallabor-Plan, in dem klar
die in Absatz 1 genannten Anforderungen
dieser Verordnung benannt werden, die im
Reallabor abweichend von dieser
Verordnung vorübergehend angepasst
werden, und der eine Begründung, warum
die Anwendung dieser Anforderungen als
nicht zweckmäßig angesehen wird, sowie
eine Erläuterung, wie potenzielle Risiken
im Zusammenhang mit der Anpassung der
Anwendung kontrolliert und gemindert
werden, enthält. Im Plan werden außerdem
die angemessene Dauer des Reallabors, die
zur Erreichung seiner Ziele erforderlich ist,
sowie die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Funktionen angegeben.
PE791.890v01-00 106/166 AM\1348818DE.docx
DE
sowie die Teilnehmer des Reallabors und
ihre jeweiligen Funktionen angegeben.
Or. en
Begründung
Die Anforderungen können angepasst werden, aber es ist nicht möglich, von ihnen
„abzusehen“.
Änderungsantrag 536
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Ein Reallabor wird nur dann
eingerichtet, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind:
(3) Ein Reallabor wird nur dann
eingerichtet, wenn die folgenden
Bedingungen vollständig erfüllt sind:
Or. en
Änderungsantrag 537
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
a) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt eine medizinische
Versorgungslücke schließt oder im
Vergleich zu ähnlichen bestehenden
Alternativen oder dem Stand der Technik
einen erheblichen klinischen Nutzen für die
Patienten oder für das Gesundheitssystem
bietet.
a) Es ist davon auszugehen, dass das
Produkt eine medizinische
Versorgungslücke schließt oder im
Vergleich zu bestehenden Alternativen
oder dem Stand der Technik einen
erheblichen klinischen Nutzen für die
Patienten oder für das Gesundheitssystem
bietet.
AM\1348818DE.docx 107/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 538
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) Die Anwendung der in Absatz 1
genannten Anforderungen dieser
Verordnung würde die Entwicklung des
Produkts sowie den Zugang von
Angehörigen der Gesundheitsberufe oder
von Laienanwendern zu diesem Produkt
behindern oder erheblich verzögern.
b) Die Anwendung der in Absatz 1
genannten Anforderungen dieser
Verordnung würde die Entwicklung des
Produkts sowie den Zugang von
Angehörigen der Gesundheitsberufe oder
von Laienanwendern zu diesem Produkt
behindern.
Or. en
Änderungsantrag 539
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Es ist so konzipiert und wird auf
eine Weise durchgeführt, dass die Rechte,
die Sicherheit, die Würde und das
Wohlergehen der an
Forschungstätigkeiten teilnehmenden
Prüfungsteilnehmer geschützt werden
und Vorrang vor allen anderen Interessen
haben.
Or. en
PE791.890v01-00 108/166 AM\1348818DE.docx
DE
Begründung
Dies spiegelt den Wortlaut der Verordnung über In-vitro-Diagnostika zu Leistungsstudien
wider. Die Festlegung dieser Bedingung vor der Genehmigung der Einrichtung eines
Reallabors sollte eine Ausgangsbasis für die Qualität dieser Reallabore in Bezug auf die
Rechte und das Wohlergehen ihrer Prüfungsteilnehmer bieten.
Änderungsantrag 540
András Tivadar Kulja
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Es wurde hinreichend
nachgewiesen, dass die für die
Zertifizierung des betreffenden Produkts
erforderlichen Nachweise im Wege der
standardmäßigen regulatorischen Pfade
nicht angemessen generiert werden
können.
Or. en
Änderungsantrag 541
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 3 – Buchstabe ba (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Die Zuordnung des Produkts zu
einem Reallabor würde im Vergleich zu
dem in dieser Verordnung dargelegten
standardmäßigen Regulierungsverfahren
keine zusätzlichen Risiken mit sich
bringen.
AM\1348818DE.docx 109/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Begründung
Im Vorschlag der Kommission werden keine angemessenen Schutzvorkehrungen mit Blick auf
den Rahmen der Reallabore vorgesehen.
Änderungsantrag 542
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Jeder Teilnehmer des Reallabors
unterrichtet unverzüglich die für die
Beaufsichtigung des Reallabors zuständige
Behörde über jeden Schaden, der im
Zusammenhang mit der Durchführung des
Reallabors eingetreten ist. Die zuständige
Behörde ergreift unverzüglich geeignete
Korrekturmaßnahmen, einschließlich der
Aussetzung oder des Widerrufs des
Reallabors oder der Beschränkung seines
Anwendungsbereichs.
(5) Jeder Teilnehmer des Reallabors
unterrichtet unverzüglich die für die
Beaufsichtigung des Reallabors zuständige
Behörde über alle Vorkommnisse,
schwerwiegenden Vorkommnisse oder
andere Ereignisse, die die Sicherheit,
Gesundheit oder Rechte von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen
beinträchtigen könnten und die im
Zusammenhang mit der Durchführung des
Reallabors eingetreten sind. Die zuständige
Behörde ergreift unverzüglich geeignete
Korrekturmaßnahmen, einschließlich der
Aussetzung oder des Widerrufs des
Reallabors oder der Beschränkung seines
Anwendungsbereichs.
Or. en
Änderungsantrag 543
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 6
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.890v01-00 110/166 AM\1348818DE.docx
DE
(6) Hersteller und künftige Hersteller,
die an einem Reallabor teilnehmen,
bleiben nach dem anwendbaren
Unionsrecht und nationalen Recht für
jeden Schaden haftbar, der Dritten infolge
ihrer im Reallabor stattfindenden
Tätigkeiten zugefügt wird.
(6) Die Teilnahme an einem
Reallabor hat keinen Einfluss auf die
Haftung der Teilnehmer nach den
geltenden Haftungsvorschriften der
Union und der Mitgliedstaaten. Die
Teilnehmer, darunter Hersteller und
künftige Hersteller, haften weiterhin für
Schäden, die Dritten durch Tätigkeit im
Rahmen des Reallabors entstehen.
Or. en
Änderungsantrag 544
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über dessen Durchführung und
Ergebnisse auf dem Laufenden.
(7) Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors,
sobald sie beabsichtigt, ein Reallabor
einzurichten, und informiert regelmäßig
über dessen Durchführung und Ergebnisse.
Die Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
sollten die Koordinierung zwischen den
Reallaboren der Mitgliedstaaten
sicherstellen, um Doppelarbeit zu
vermeiden, und die einschlägigen
Ergebnisse der Reallabore nach deren
Abschluss in spezifische
Regulierungsleitlinien oder GS einfließen
lassen.
Or. en
Änderungsantrag 545
Tiemo Wölken
AM\1348818DE.docx 111/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59b – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über dessen Durchführung und
Ergebnisse auf dem Laufenden.
(7) Der Mitgliedstaat unterrichtet die
Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über die Durchführung und
Ergebnisse des Reallabors auf dem
Laufenden. Die Kommission und die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
können die gewonnenen Erfahrungen
nutzen, um die Ausarbeitung von
Leitlinien zu unterstützen oder zu
bewerten, ob Anpassungen des
Rechtsrahmens der Union angemessen
sind.
Or. en
Änderungsantrag 546
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission kann von sich aus oder
auf begründeten Antrag eines
Mitgliedstaats im Wege von
Durchführungsrechtsakten für einen
begrenzten Zeitraum und nach Maßgabe
eines spezifischen Plans Reallabore der
Union einrichten, die Aufschluss darüber
geben, ob die bestehenden Anforderungen
einen bestimmten Produkttyp mit
besonderen Merkmalen oder
aufkommenden Technologien angemessen
regulieren, und ob die Gefahr besteht,
Die Kommission kann von sich aus oder
auf begründeten Antrag eines
Mitgliedstaats im Wege von
Durchführungsrechtsakten für einen
begrenzten Zeitraum und nach Maßgabe
eines spezifischen Plans Reallabore der
Union einrichten, die Aufschluss darüber
geben, ob die bestehenden Anforderungen
einen bestimmten Produkttyp mit
besonderen Merkmalen oder
aufkommenden Technologien angemessen
regulieren.
PE791.890v01-00 112/166 AM\1348818DE.docx
DE
dass die bestehenden Anforderungen:
Or. en
Änderungsantrag 547
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 1 – Buchstabe a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
a) die Entwicklung solcher Produkte
sowie den Zugang von Angehörigen der
Gesundheitsberufe oder von
Laienanwendern zu diesen Produkten
behindern oder erheblich verzögern
würden oder
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 548
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 1 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) den Schutz der Gesundheit und
Sicherheit von Patienten, Anwendern
oder anderen Personen oder andere
Aspekte der öffentlichen Gesundheit nicht
angemessen gewährleisten würden.
entfällt
Or. en
AM\1348818DE.docx 113/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 549
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen, und
müssen die Anforderungen hinsichtlich
der Einrichtung von Reallaboren nach
Artikel 59b Absatz 3 erfüllen.
Or. en
Änderungsantrag 550
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten umfassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Reallabore der Union dürfen nicht das
Inverkehrbringen oder die Inbetriebnahme
von Produkten zulassen, die dieser
Verordnung nicht entsprechen.
Or. en
Änderungsantrag 551
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 3
PE791.890v01-00 114/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Kommission unterrichtet die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung eines Reallabors und
hält sie über dessen Ergebnisse auf dem
Laufenden.
(3) Die Kommission hält die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
über die Einrichtung, die Umsetzung und
die Ergebnisse jedes Reallabors der Union
auf dem Laufenden.
Or. en
Änderungsantrag 552
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten einheitliche
Grundsätze oder genaue Regelungen für
die Einrichtung, den Betrieb und die
Beaufsichtigung von Reallaboren gemäß
Artikel 59b oder von Reallaboren der
Union gemäß diesem Artikel festlegen.
Diese Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
(4) Die Kommission kann im Wege
von Durchführungsrechtsakten einheitliche
Grundsätze oder genaue Regelungen für
die Einrichtung, den Betrieb, die
Beaufsichtigung und die Bewertung von
Reallaboren gemäß Artikel 59b oder von
Reallaboren der Union gemäß diesem
Artikel festlegen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 553
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
AM\1348818DE.docx 115/166 PE791.890v01-00
DE
(5) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
oder Artikel 59b zu ändern, um ihn an den
wissenschaftlichen, technischen oder
regulatorischen Fortschritt anzupassen und
um Entwicklungen im Zusammenhang mit
Reallaboren, auch in Bereichen außerhalb
der Medizinprodukte, zu berücksichtigen.
(5) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um diesen Artikel
oder Artikel 59b zu ändern, um ihn an den
wissenschaftlichen, technischen oder
regulatorischen Fortschritt anzupassen und
um im Zusammenhang mit Reallaboren die
bei der Umsetzung gewonnenen
Erfahrungen zu berücksichtigen.
Or. en
Änderungsantrag 554
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59c – Absatz 5a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5a) Die Einrichtung und der Betrieb
eines Reallabors der Union berühren
nicht den Schutz der öffentlichen
Gesundheit oder die in dieser Verordnung
festgelegten grundlegenden
Anforderungen an die Sicherheit und
Leistung von Produkten.
Or. en
Änderungsantrag 555
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59ca (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(50a) Folgender Artikel wird eingefügt:
„
PE791.890v01-00 116/166 AM\1348818DE.docx
DE
Artikel 59d
Jährliche Berichterstattung über
Reallabore
Die Kommission legt dem Europäischen
Parlament und dem Rat mit Beiträgen der
Mitgliedstaaten und gegebenenfalls der
Expertengremien gemäß Artikel 106
sowie der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte einen jährlichen Bericht
über die Umsetzung der gemäß den
Artikeln 59b und 59c eingerichteten
Reallabore vor. Der Bericht enthält
gegebenenfalls Informationen über die
Zahl der eingerichteten Reallabore,
Trends in Bezug auf die Kategorien von
Medizinprodukten, die an Reallaboren
teilnehmen, bewährte Verfahren,
aufgetretene Schwierigkeiten, gewonnene
Erkenntnisse, Überlegungen zu
möglichen künftigen Anpassungen des
Rechtsrahmens und Empfehlungen für
die Einrichtung und den Betrieb von
Reallaboren und gegebenenfalls die
Anwendung dieser Verordnung und
anderer Rechtsakte der Union, die
innerhalb der Reallabore beaufsichtigt
werden. Die Kommission macht diese
Berichte zusammen mit
Zusammenfassungen für Laien der
Öffentlichkeit zugänglich.
“
Or. en
Änderungsantrag 556
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59 ca (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
AM\1348818DE.docx 117/166 PE791.890v01-00
DE
(50a) Folgender Artikel wird eingefügt:
Artikel 59d
Transparenz von Reallaboren
Auf der Grundlage der von den
Mitgliedstaaten gemäß Artikel 59b
Absatz 7 erhaltenen Informationen und
der mit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte gemäß Artikel 59c
Absatz 3 ausgetauschten Informationen
erstellt die Kommission einen
Jahresbericht mit einer Aufschlüsselung
der Anzahl der gewährten Reallabore und
detaillierten Informationen über deren
Umsetzung und Ergebnisse und macht
ihn öffentlich zugänglich.
Or. en
Änderungsantrag 557
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 50 b (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 59cb (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(50b) Folgender Artikel wird eingefügt:
“
Artikel 59e
Plan für das Reallabor
1. Vor der Einrichtung eines Reallabors
nimmt die zuständige Behörde des
Mitgliedstaats oder, im Falle eines
Reallabors der Union, die Kommission
einen Plan für das Reallabor an. In dem
Plan für das Reallabor werden die Ziele,
der Anwendungsbereich, die Dauer, die
Governance und die Teilnehmer des
Reallabors festgelegt, die geltenden
regulatorischen Anforderungen und
gegebenenfalls vorübergehende
regulatorische Flexibilitätsregelungen
PE791.890v01-00 118/166 AM\1348818DE.docx
DE
festgelegt, geeignete Schutzmaßnahmen
zur Gewährleistung eines hohen
Schutzniveaus für die öffentliche
Gesundheit und die Patientensicherheit
festgelegt und Regelungen für die
Überwachung, Berichterstattung und
Bewertung des Reallabors festgelegt. In
dem Plan für das Reallabor
a) werden die Teilnehmer des
Reallabors und ihre jeweiligen Rollen
benannt,
b) die Ziele und der Umfang des
Reallabors festgelegt,
c) die Bestimmungen dieser
Verordnung, von denen vorübergehende
Ausnahmen für die Zwecke des
Reallabors als erforderlich erachtet
werden, zusammen mit den
entsprechenden Schutzvorkehrungen
ermittelt;
d) geeignete Maßnahmen festgelegt,
um ein hohes Schutzniveau für die
öffentliche Gesundheit, die
Patientensicherheit und die Rechte der
Teilnehmer zu gewährleisten;
e) die Laufzeit des Reallabors und die
Bedingungen für die Fertigstellung oder
vorzeitige Beendigung des Reallabors
festgelegt;
f) die für das Reallabor geltenden
Überwachungs-, Berichterstattungs- und
Evaluierungsregelungen festgelegt.
2. Vor der Genehmigung eines
Reallaborplans konsultiert die zuständige
Behörde des Mitgliedstaats oder – im
Falle eines Reallabors der Union – die
Kommission die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte, wenn das Reallabor
voraussichtlich über einen einzigen
Mitgliedstaat hinaus relevant ist oder
wenn ein koordiniertes Vorgehen die
einheitliche Anwendung dieser
Verordnung in der gesamten Union
erleichtern würde. Gegebenenfalls werden
auch benannte Stellen,
Patientenorganisationen, Angehörige der
AM\1348818DE.docx 119/166 PE791.890v01-00
DE
Gesundheitsberufe und andere
einschlägige Interessenträger konsultiert.
3. Die Kommission erlässt nach
Konsultation der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte
Durchführungsrechtsakte zur Festlegung
einer gemeinsamen Vorlage und von
Mindestanforderungen für
Reallaborpläne, einschließlich der
Informationen, die in Bezug auf Ziele,
Teilnehmer,
Risikominderungsmaßnahmen,
Überwachung, Berichterstattung und
Bewertung bereitzustellen sind. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
4. Nach Abschluss eines Reallabors legt
die für das nationale Reallabor zuständige
Behörde oder, im Falle eines Reallabors
der Union, die Kommission der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
den Reallaborplan und den
abschließenden Evaluierungsbericht vor.
Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte berücksichtigt die
Ergebnisse abgeschlossener Reallabore
bei der Ausarbeitung von Leitlinien und
Empfehlungen im Rahmen dieser
Verordnung.
“
Or. en
Änderungsantrag 558
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe a
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Der Hersteller legt den zur Bestätigung
der Sicherheit und Leistung des Produkts
Der Hersteller führt die klinische
Bewertung mit dem Ziel durch, den
PE791.890v01-00 120/166 AM\1348818DE.docx
DE
erforderlichen Umfang der klinischen
Nachweise fest und begründet diesen. Der
Umfang der klinischen Nachweise muss in
Anbetracht der Merkmale des Produkts und
seiner Zweckbestimmung sowie unter
Berücksichtigung von Absatz 10
angemessen sein.
klinischen Nachweis zu erbringen. Der
Umfang der klinischen Nachweise muss in
Anbetracht der Merkmale des Produkts und
seiner Zweckbestimmung sowie unter
Berücksichtigung von Absatz 10
angemessen sein.
Or. en
Änderungsantrag 559
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe a
Regulations (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Für Produkte der Klasse IIb und
Klasse III kann ein Hersteller vor seiner
klinischen Prüfung oder klinischen
Bewertung ein Expertengremium gemäß
Artikel 106 konsultieren, mit dem Ziel, die
vom Hersteller beabsichtigte klinische
Entwicklungsstrategie oder Vorschläge für
die klinische Prüfung überprüfen zu lassen.
Der Hersteller und die an einem künftigen
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle tragen im
Leistungsbewertungsbericht und im
Bericht der Begutachtung der
Leistungsbewertung der Stellungnahme des
Expertengremiums gebührend Rechnung;
folgen sie dieser Stellungnahme nicht,
müssen sie dies hinreichend begründen.
(2) Für Produkte der Klasse IIb und
Klasse III können ein Hersteller von
Produkten und der Sponsor der
klinischen Prüfung(en) vor ihrer
klinischen Prüfung oder klinischen
Bewertung ein Expertengremium gemäß
Artikel 106 konsultieren, mit dem Ziel, die
von der kombinierten Studie beabsichtigte
klinische Entwicklungsstrategie oder
Vorschläge für die klinische Prüfung
überprüfen zu lassen. Die notifizierten
Stellen sollten sich beteiligen können. Der
Hersteller des Produkts und der Sponsor
von klinischen Bewertung(en) sowie die
an einem künftigen
Konformitätsbewertungsverfahren
mitwirkende Benannte Stelle tragen im
Leistungsbewertungsbericht und im
Bericht der Begutachtung der
Leistungsbewertung der Stellungnahme des
Expertengremiums gebührend Rechnung;
folgen sie dieser Stellungnahme nicht,
müssen sie dies hinreichend begründen.“
Sie können das Expertengremium um
Klarstellung der von ihm abgegebenen
Stellungnahme ersuchen.
AM\1348818DE.docx 121/166 PE791.890v01-00
DE
Or. en
Änderungsantrag 560
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
c) Absatz 5 erhält folgende Fassung: entfällt
„5. Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich
ebenfalls auf Absatz 4 stützen, um keine
klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern die ursprüngliche
klinische Bewertung in Übereinstimmung
mit den Anforderungen dieser
Verordnung durchgeführt wurde und der
Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
Or. en
Begründung
Die bestehenden Vorschriften für die Gleichwertigkeit sollten beibehalten werden, da sich die
klinischen Nachweise auf diesem Weg als unzureichend erwiesen haben, weshalb die
Gleichwertigkeit nicht flexibler gestaltet werden sollte.
Änderungsantrag 561
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.890v01-00 122/166 AM\1348818DE.docx
DE
c) Absatz 5 erhält folgende Fassung: entfällt
„5. Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich
ebenfalls auf Absatz 4 stützen, um keine
klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern die ursprüngliche
klinische Bewertung in Übereinstimmung
mit den Anforderungen dieser
Verordnung durchgeführt wurde und der
Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
Or. en
Änderungsantrag 562
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
c) Absatz 5 erhält folgende Fassung: entfällt
„5. Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich
ebenfalls auf Absatz 4 stützen, um keine
klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern die ursprüngliche
klinische Bewertung in Übereinstimmung
mit den Anforderungen dieser
Verordnung durchgeführt wurde und der
Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
Or. en
Änderungsantrag 563
Tiemo Wölken
AM\1348818DE.docx 123/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich
ebenfalls auf Absatz 4 stützen, um keine
klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern die ursprüngliche
klinische Bewertung in Übereinstimmung
mit den Anforderungen dieser
Verordnung durchgeführt wurde und der
Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
entfällt
Or. en
Änderungsantrag 564
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich ebenfalls
auf Absatz 4 stützen, um keine klinische
Prüfung durchführen zu müssen, sofern die
ursprüngliche klinische Bewertung in
Übereinstimmung mit den Anforderungen
dieser Verordnung durchgeführt wurde und
der Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
(5) Mit Ausnahme der Produkte der
Klasse III, IIb und IIa, die neue
Bestandteile umfassen, kann ein
Hersteller eines Produkts, das im Hinblick
auf Leistung und Sicherheit nachweislich
einem bereits in Verkehr gebrachten nicht
von ihm hergestellten Produkt gleichartig
ist, sich ebenfalls auf Absatz 4 stützen, um
keine klinische Prüfung durchführen zu
müssen, sofern die ursprüngliche klinische
Bewertung in Übereinstimmung mit den
Anforderungen dieser Verordnung
durchgeführt wurde und der Hersteller, der
die Anerkennung der Gleichartigkeit
PE791.890v01-00 124/166 AM\1348818DE.docx
DE
beantragt, der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
Or. fr
Änderungsantrag 565
Ondřej Dostál
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich ebenfalls
auf Absatz 4 stützen, um keine klinische
Prüfung durchführen zu müssen, sofern die
ursprüngliche klinische Bewertung in
Übereinstimmung mit den Anforderungen
dieser Verordnung durchgeführt wurde und
der Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt.
(5) Ein Hersteller eines Produkts, das
nachweislich einem bereits in Verkehr
gebrachten nicht von ihm hergestellten
Produkt gleichartig ist, kann sich ebenfalls
auf Absatz 4 stützen, um keine klinische
Prüfung durchführen zu müssen, sofern die
ursprüngliche klinische Bewertung in
Übereinstimmung mit den Anforderungen
dieser Verordnung durchgeführt wurde und
der Hersteller der Benannten Stelle hierfür
eindeutige Nachweise vorlegt;
Or. en
Begründung
Abänderung 92 stellt eine übermäßige Belastung für die Hersteller dar.
Änderungsantrag 566
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe d – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 6 – Buchstabe b
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
b) bei denen es sich um Produkte mit b) bei denen es sich um Produkte mit
AM\1348818DE.docx 125/166 PE791.890v01-00
DE
bewährter Technologie handelt, für die die
klinische Bewertung auf ausreichenden
klinischen Nachweisen beruht und mit den
einschlägigen produktspezifischen GS,
sofern solche GS verfügbar sind, im
Einklang steht.
bewährter Technologie handelt, für die die
klinische Bewertung auf ausreichenden
klinischen Nachweisen beruht und mit den
einschlägigen produktspezifischen GS,
sofern solche GS verfügbar sind, im
Einklang steht. Die Benannte Stelle
verlangt keine neue klinische Prüfung,
wenn die verfügbaren klinischen Daten
ausreichen, um die Einhaltung der
geltenden allgemeinen Sicherheits- und
Leistungsanforderungen nachzuweisen.
Or. fr
Änderungsantrag 567
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 10
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(10) Unbeschadet des Absatzes 4 ist,
wenn eine Bestätigung der Sicherheit und
Leistung auf der Grundlage klinischer
Daten als nicht zweckmäßig erachtet wird,
eine angemessene Begründung vorzulegen,
die auf den Ergebnissen des
Risikomanagements des Herstellers beruht
und die Besonderheiten der
Wechselwirkung zwischen dem Produkt
und dem menschlichen Körper, die
beabsichtigte klinische Leistung sowie die
Angaben des Herstellers und die für die
generische Produktgruppe verfügbaren
Daten berücksichtigt. In einem solchen Fall
begründet der Hersteller in der in
Anhang II genannten technischen
Dokumentation ordnungsgemäß, warum er
einen Nachweis der Konformität mit den
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen, der ausschließlich
auf den Ergebnissen nichtklinischer
Prüfmethoden beruht, als ausreichend
erachtet; hierzu zählen insbesondere
(10) Unbeschadet des Absatzes 4 ist,
wenn eine Bestätigung der Sicherheit und
Leistung auf der Grundlage klinischer
Daten als nicht zweckmäßig erachtet wird,
eine angemessene Begründung vorzulegen,
die auf den Ergebnissen des
Risikomanagements des Herstellers beruht
und die Besonderheiten der
Wechselwirkung zwischen dem Produkt
und dem menschlichen Körper, die
beabsichtigte klinische Leistung sowie die
Angaben des Herstellers und die für die
generische Produktgruppe verfügbaren
Daten berücksichtigt. In einem solchen Fall
begründet der Hersteller in der in
Anhang II genannten technischen
Dokumentation ordnungsgemäß, warum er
einen Nachweis der Konformität mit den
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen, der ausschließlich
auf angemessenen Nachweisen,
einschließlich gegebenenfalls
Fachliteratur, Angaben zur Überwachung
PE791.890v01-00 126/166 AM\1348818DE.docx
DE
Leistungsbewertung, technische Prüfung
(„bench testing“), In-vitro-, Ex-vivo- und
In-silico-Prüfungen, rechnergestützte
Modellierungen oder Simulationen sowie
vorklinische Bewertungen.
nach dem Inverkehrbringen, der
klinischen Überwachung nach dem
Inverkehrbringen, Daten zur
tatsächlichen Lage und den Ergebnissen
nichtklinischer Prüfmethoden beruht, als
ausreichend erachtet; hierzu zählen
insbesondere Leistungsbewertung,
technische Prüfung („bench testing“), In-
vitro-, Ex-vivo- und In-silico-Prüfungen,
rechnergestützte Modellierungen oder
Simulationen sowie vorklinische
Bewertungen oder eine Kombination aus
diesen Methoden.
Or. fr
Änderungsantrag 568
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 10
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(10) Unbeschadet des Absatzes 4 ist,
wenn eine Bestätigung der Sicherheit und
Leistung auf der Grundlage klinischer
Daten als nicht zweckmäßig erachtet wird,
eine angemessene Begründung vorzulegen,
die auf den Ergebnissen des
Risikomanagements des Herstellers beruht
und die Besonderheiten der
Wechselwirkung zwischen dem Produkt
und dem menschlichen Körper, die
beabsichtigte klinische Leistung sowie die
Angaben des Herstellers und die für die
generische Produktgruppe verfügbaren
Daten berücksichtigt. In einem solchen Fall
begründet der Hersteller in der in
Anhang II genannten technischen
Dokumentation ordnungsgemäß, warum er
einen Nachweis der Konformität mit den
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen, der ausschließlich
auf den Ergebnissen nichtklinischer
(10) Unbeschadet des Absatzes 4 ist,
wenn eine Bestätigung der Sicherheit und
Leistung auf der Grundlage klinischer
Daten als nicht zweckmäßig erachtet wird,
eine angemessene Begründung vorzulegen,
die auf den Ergebnissen des
Risikomanagements des Herstellers beruht
und die Besonderheiten der
Wechselwirkung zwischen dem Produkt
und dem menschlichen Körper, die
beabsichtigte klinische Leistung sowie die
Angaben des Herstellers und die für die
generische Produktgruppe verfügbaren
Daten berücksichtigt. In einem solchen Fall
begründet der Hersteller in der in
Anhang II genannten technischen
Dokumentation ordnungsgemäß, warum er
einen Nachweis der Konformität mit den
grundlegenden Sicherheits- und
Leistungsanforderungen, der ausschließlich
auf den Ergebnissen nichtklinischer
AM\1348818DE.docx 127/166 PE791.890v01-00
DE
Prüfmethoden beruht, als ausreichend
erachtet; hierzu zählen insbesondere
Leistungsbewertung, technische Prüfung
(„bench testing“), In-vitro-, Ex-vivo- und
In-silico-Prüfungen, rechnergestützte
Modellierungen oder Simulationen sowie
vorklinische Bewertungen.
Prüfmethoden beruht, als ausreichend
erachtet; hierzu zählen insbesondere
Leistungsbewertung, technische Prüfung
(„bench testing“), In-vitro-, Ex-vivo- und
In-silico-Prüfungen, Daten aus der realen
Praxis, rechnergestützte Modellierungen
oder Simulationen sowie vorklinische
Bewertungen.
Or. en
Änderungsantrag 569
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 10
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(10) Die klinische Bewertung, ihre
Dokumentation und gegebenenfalls soweit
erforderlich der in Artikel 32 genannte
Kurzbericht über Sicherheit und Leistung
sind während des gesamten Lebenszyklus
des betreffenden Produkts mit den Daten
und Erkenntnissen zu aktualisieren, die aus
der Durchführung des Plans der klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen des Herstellers gemäß
Anhang XIV Teil B sowie aus dem Plan
für die Überwachung nach dem
Inverkehrbringen gemäß Artikel 84
gewonnen werden, sofern diese im
Rahmen der klinischen Nachbeobachtung
nach dem Inverkehrbringen gewonnenen
Daten und Erkenntnisse für die Bestätigung
der Sicherheit und Leistung des Produkts
relevant sind.
(10) Die klinische Bewertung, ihre
Dokumentation und gegebenenfalls soweit
erforderlich der in Artikel 32 genannte
Kurzbericht über Sicherheit und Leistung
sind während des gesamten Lebenszyklus
des betreffenden Produkts mit den Daten
und Erkenntnissen zu aktualisieren, die aus
der Durchführung des Plans der klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen des Herstellers gemäß
Anhang XIV Teil B sowie aus dem Plan
für die Überwachung nach dem
Inverkehrbringen gemäß Artikel 84
gewonnen werden, sofern diese im
Rahmen der klinischen Nachbeobachtung
nach dem Inverkehrbringen gewonnenen
Daten und Erkenntnisse für die Bestätigung
der Sicherheit und Leistung des Produkts
relevant sind.
Bei Produkten der Klasse III und
implantierbaren Produkten wird der
Bewertungsbericht über die klinische
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen aktualisiert, wenn
wesentliche Informationen über die
PE791.890v01-00 128/166 AM\1348818DE.docx
DE
Sicherheit und Leistung des Produkts
vorliegen, die für Angehörige der
Gesundheitsberufe, Patienten oder
Anwender relevant sind. Der Kurzbericht
über Sicherheit und klinische Leistung
gemäß Artikel 32 wird nur dann mit
neuen Daten aktualisiert, wenn dies
erforderlich ist, um sicherzustellen, dass
alle im SSCP enthaltenen klinischen
und/oder sicherheitsbezogenen
Informationen korrekt und vollständig
bleiben.
Or. it
Begründung
Durch diese Änderung werden die Aktualisierungen der klinischen Nachbeobachtung nach
dem Inverkehrbringen und des SSCP verhältnismäßiger, indem sie vom Vorliegen neuer
relevanter Informationen über die Sicherheit oder Leistung des Produkts abhängig gemacht
werden. Dadurch werden geringfügige Routineaktualisierungen vermieden, der
Verwaltungsaufwand verringert und es Herstellern, Benannten Stellen und Behörden
ermöglicht, sich auf Nachweise und Änderungen zu konzentrieren, die sich tatsächlich auf die
Patientensicherheit auswirken.
Änderungsantrag 570
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe f
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 11
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
„(1) Die klinische Bewertung, ihre
Dokumentation und gegebenenfalls soweit
erforderlich der in Artikel 32 genannte
Kurzbericht über Sicherheit und Leistung
sind während des gesamten Lebenszyklus
des betreffenden Produkts mit den Daten
und Erkenntnissen zu aktualisieren, die aus
der Durchführung des Plans der klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen des Herstellers gemäß
Anhang XIV Teil B sowie aus dem Plan
für die Überwachung nach dem
„(1) Die klinische Bewertung, ihre
Dokumentation und gegebenenfalls soweit
erforderlich der in Artikel 32 genannte
Kurzbericht über Sicherheit und Leistung
sind während des gesamten Lebenszyklus
des betreffenden Produkts mit den Daten
und Erkenntnissen zu aktualisieren, die aus
der Durchführung des Plans der klinischen
Nachbeobachtung nach dem
Inverkehrbringen des Herstellers gemäß
Anhang XIV Teil B sowie aus dem Plan
für die Überwachung nach dem
AM\1348818DE.docx 129/166 PE791.890v01-00
DE
Inverkehrbringen gemäß Artikel 84
gewonnen werden, sofern diese im
Rahmen der klinischen Nachbeobachtung
nach dem Inverkehrbringen gewonnenen
Daten und Erkenntnisse für die
Bestätigung der Sicherheit und Leistung
des Produkts relevant sind.
Inverkehrbringen gemäß Artikel 84
gewonnen werden, sofern diese im
Rahmen der klinischen Nachbeobachtung
nach dem Inverkehrbringen gewonnenen
Daten und Erkenntnisse belegen, dass sich
die Nutzen-Risiko-Abwägung wesentlich
geändert hat.
Or. en
Änderungsantrag 571
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 14
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(14) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIV
zu ändern, um ihn an den technischen
und wissenschaftlichen Fortschritt sowie
an Entwicklungen auf internationaler
Ebene anzupassen, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu
tragen ist.
entfällt
Or. fr
Änderungsantrag 572
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 52 – Buchstabe h
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 61 – Absatz 14
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
PE791.890v01-00 130/166 AM\1348818DE.docx
DE
(14) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIV zu
ändern, um ihn an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt sowie an
Entwicklungen auf internationaler Ebene
anzupassen, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu tragen
ist.
(14) Der Kommission wird die Befugnis
übertragen, gemäß Artikel 115 delegierte
Rechtsakte zu erlassen, um Anhang XIV zu
ändern, um ihn an den technischen und
wissenschaftlichen Fortschritt sowie an
Entwicklungen auf internationaler Ebene
anzupassen, wobei dem Schutz der
Gesundheit und Sicherheit von Patienten,
Anwendern oder anderen Personen sowie
anderen Aspekten der öffentlichen
Gesundheit gebührend Rechnung zu tragen
ist.
Bei Produkten, für die ein
Expertengremium gemäß Artikel 106 eine
Stellungnahme abgegeben hat, in der
bestätigt wird, dass die in Artikel 52a
Absatz 2 genannten Kriterien für ein
bahnbrechendes Medizinprodukt erfüllt
sind, kann sich der Hersteller eines
anderen Produkts nicht auf die
Gleichartigkeit mit dem bahnbrechenden
Medizinprodukt berufen, um die
Sicherheit und Leistung seines Produkts
zu bestätigen, solange seit dem ersten
Inverkehrbringen des bahnbrechenden
Medizinprodukts nicht zehn Jahre
vergangen sind, es sei denn, der
Hersteller hat zuvor die schriftliche
Zustimmung des Herstellers des
bahnbrechenden Medizinprodukts
eingeholt oder dieser beliefert den
europäischen Markt nicht mehr.
Or. fr
Änderungsantrag 573
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 53 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 63 – Absatz 2 – Buchstabe a – Buchstaben (ii), (iii) und (iv)
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(53a) Artikel 63 Absatz 2 Buchstabe a
AM\1348818DE.docx 131/166 PE791.890v01-00
DE
Ziffern ii, iii und iv erhalten folgende
Fassung:
(ii) welche Rechte und Garantien dem
Prüfungsteilnehmer zu seinem Schutz
zustehen, insbesondere sein Recht, die
Teilnahme an der klinischen Prüfung zu
verweigern oder diese Teilnahme jederzeit
zu beenden, ohne dass ihm daraus ein
Nachteil entsteht und ohne dass er dies in
irgendeiner Weise begründen müsste,
„(ii) welche Rechte und Garantien dem
Prüfungsteilnehmer zu seinem Schutz
zustehen, insbesondere sein Recht, die
Teilnahme an der klinischen Prüfung zu
verweigern oder diese Teilnahme jederzeit
zu beenden, ohne dass ihm daraus ein
Nachteil entsteht und ohne dass er dies in
irgendeiner Weise begründen müsste,
wurde die Einwilligung nach Aufklärung
über elektronische Systeme erteilt, so wird
sichergestellt, dass die
Prüfungsteilnehmer das Recht haben,
ihre Einwilligung jederzeit über ein leicht
zu nutzendes und benutzerfreundliches
elektronisches System zu widerrufen.
(iii) unter welchen Bedingungen die
klinische Prüfung durchgeführt wird;
dies schließt die erwartete Dauer der
Teilnahme des Prüfungsteilnehmers an
der klinischen Prüfung ein, sowie
Regelungen zur Erstattung von Ausgaben
und zur Entschädigung für dem
Prüfungsteilnehmer entstehende Kosten;
(iv) welche alternativen
Behandlungsmöglichkeiten bestehen,
einschließlich der Nachsorgemaßnahmen,
wenn die Teilnahme des
Prüfungsteilnehmers an der klinischen
Prüfung entweder von dem
Prüfungsteilnehmer selbst oder durch die
Beendigung der Prüfung durch den
Sponsor der klinischen Prüfung
abgebrochen wird;
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 574
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 53 b (neu)
PE791.890v01-00 132/166 AM\1348818DE.docx
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 63 – Absatz 3a (neu)
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(53b) In Artikel 63 wird folgender
Absatz 3 a (neu) eingefügt:
Artikel 63 – Einwilligung nach Aufklärung „Die Kommunikation im Rahmen einer
Befragung zwischen dem Prüfer und dem
Prüfungsteilnehmer oder dem Prüfer und
dem Prüfungsteilnehmer sowie
gegebenenfalls seinem gesetzlichen
Vertreter kann aus der Ferne unter
Verwendung elektronischer Mittel
erfolgen. Die Aufzeichnung des
Verfahrens der Einwilligung nach
Aufklärung kann ein elektronisches
Formular haben, das erforderlichenfalls
regelmäßig aktualisiert wird, um dem
kontinuierlichen und sich
weiterentwickelnden Charakter der
Einwilligung nach Aufklärung Rechnung
zu tragen, und wird auf der Grundlage
elektronischer Identifizierungsmittel
unterzeichnet, die der Verordnung (EU)
Nr. 910/2014 des Europäischen
Parlaments und des Rates* oder
gleichwertigen Normen entsprechen.“
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 575
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 53 c (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 63 – Absatz 2 – Buchstabe ea (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(53c) In Artikel 63 Absatz 2 wird der
folgende Buchstabe ea (neu) angefügt:
“
AM\1348818DE.docx 133/166 PE791.890v01-00
DE
die Bestimmungen für die Zeit nach der
Prüfung enthalten, gegebenenfalls
einschließlich Regelungen für den
fortgesetzten Zugang zu Vorkehrungen
für eine Intervention, die während der
klinischen Prüfung als vorteilhaft und
hinreichend sicher eingestuft wurde;
“
Or. en
Änderungsantrag 576
Laurence Trochu
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 55
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 65 – Buchstabe g
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
ii) einem Nutzen für die durch den
minderjährigen Prüfungsteilnehmer
vertretene Population, sofern die klinische
Prüfung im Vergleich zur
Standardbehandlung der Erkrankung des
Prüfungsteilnehmers für diesen nur ein
minimales Risiko birgt und ihn nur
minimal belastet.
ii) einem Nutzen für die durch den
minderjährigen Prüfungsteilnehmer
vertretene Population, sofern die klinische
Prüfung im Vergleich zur
Standardbehandlung der Erkrankung des
Prüfungsteilnehmers für diesen nur ein
minimales Risiko birgt und ihn nur
minimal belastet. klinische Prüfungen zur
Geschlechtsumwandlung sind jedoch
ausdrücklich vom möglichen Umfang der
klinischen Prüfung an Minderjährigen
ausgenommen;
Or. fr
Änderungsantrag 577
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 58
Verordnung (EU) 2017/745
Buchstabe 58 – Artikel 72 – Absatz 7
PE791.890v01-00 134/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Die Verarbeitung
personenbezogener Daten im
Zusammenhang mit einer klinischen
Prüfung, einschließlich der
Sekundärnutzung personenbezogener
Daten, die ursprünglich für andere
Prüfungen erhoben wurden, gilt als zu
wissenschaftlichen Forschungszwecken im
Sinne des Artikels 9 Absatz 2 Buchstabe j
der Verordnung (EU) 2016/679
durchgeführt.
(7) Die Verarbeitung
personenbezogener Daten im
Zusammenhang mit einer klinischen
Prüfung, einschließlich der
Sekundärnutzung personenbezogener
Daten, die ursprünglich für andere
Prüfungen erhoben wurden, gilt als zu
wissenschaftlichen Forschungszwecken im
Sinne des Artikels 9 Absatz 2 Buchstabe j
der Verordnung (EU) 2016/679
durchgeführt, sofern die Bestimmungen
dieser Verordnung eingehalten werden.
Die Teilnehmer an der klinischen
Prüfung werden im Rahmen des
Verfahrens der Einwilligung nach
Aufklärung darüber informiert,
einschließlich der Möglichkeit einer
solchen Sekundärnutzung.
Or. en
Änderungsantrag 578
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 58
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 72 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Die Verarbeitung
personenbezogener Daten im
Zusammenhang mit einer klinischen
Prüfung, einschließlich der
Sekundärnutzung personenbezogener
Daten, die ursprünglich für andere
Prüfungen erhoben wurden, gilt als zu
wissenschaftlichen Forschungszwecken im
Sinne des Artikels 9 Absatz 2 Buchstabe j
der Verordnung (EU) 2016/679
durchgeführt.
(7) Die Verarbeitung
personenbezogener Daten im
Zusammenhang mit einer klinischen
Prüfung, einschließlich der
Sekundärnutzung personenbezogener
Daten, die ursprünglich für andere
Prüfungen erhoben wurden, gilt als zu
wissenschaftlichen Forschungszwecken im
Sinne des Artikels 9 Absatz 2 Buchstabe j
der Verordnung (EU) 2016/679
durchgeführt. Die Teilnehmer an der
klinischen Prüfung werden im Rahmen
des Verfahrens der Einwilligung nach
Aufklärung darüber unterrichtet,
AM\1348818DE.docx 135/166 PE791.890v01-00
DE
einschließlich der Möglichkeit einer
solchen Sekundärnutzung.
Or. en
Änderungsantrag 579
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 61 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 78 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Jeder betroffene Mitgliedstaat kann
einmalig zusätzliche Informationen vom
Sponsor anfordern. Der Sponsor
übermittelt die angeforderten zusätzlichen
Informationen innerhalb von 12 Tagen
nach Eingang der Anforderung. Der Ablauf
der letzten Frist gemäß Absatz 4
Buchstabe d ist vom Tag der Anforderung
bis zum Eingang der zusätzlichen
Informationen ausgesetzt.
(5) Jeder betroffene Mitgliedstaat kann
einmalig zusätzliche Informationen vom
Sponsor anfordern. Der Sponsor
übermittelt die angeforderten zusätzlichen
Informationen innerhalb von 12 Tagen
nach Eingang der Anforderung. Der Ablauf
der letzten Frist gemäß Absatz 4
Buchstabe d ist vom Tag der Anforderung
bis zum Eingang der zusätzlichen
Informationen ausgesetzt. Die
angeforderten Informationen sind auf das
unbedingt erforderliche Maß zu
beschränken.“
Or. fr
Änderungsantrag 580
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 61 – Buchstabe b a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 78 – Absatz 5a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) In Artikel 78 wird folgender
Absatz 5a eingefügt:
PE791.890v01-00 136/166 AM\1348818DE.docx
DE
„Die Verarbeitung personenbezogener
Daten im Rahmen des
Marktüberwachungssystems,
einschließlich der Sekundärnutzung
personenbezogener Daten, die
ursprünglich im Rahmen der praktischen
Anwendung eines Medizinprodukts
erhoben wurden, gilt als Verarbeitung zu
wissenschaftlichen Forschungszwecken
im Sinne von Artikel 9 Absatz 2
Buchstabe j der Verordnung
(EU) 2016/679.“
Or. en
Änderungsantrag 581
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 64 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 82 – Absatz 2a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(64a) Daten aus klinischen Prüfungen,
die nicht in den Anwendungsbereich
dieses Kapitels fallen, können von einem
Hersteller nur dann zum Nachweis der
Konformität mit dieser Verordnung
herangezogen werden, wenn der
Hersteller nachweist, dass diese Daten im
Einklang mit Anforderungen erzeugt
wurden, die ein Schutzniveau für die
Probanden, eine wissenschaftliche
Validität und Datenintegrität
gewährleisten, das den in diesem Kapitel
festgelegten gleichwertig ist. Die
Einhaltung dieser Anforderungen wird
von den zuständigen Behörden und
gegebenenfalls von der notifizierten Stelle
überprüft.
Or. en
AM\1348818DE.docx 137/166 PE791.890v01-00
DE
Änderungsantrag 582
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Der Sicherheitsbericht
ist Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich geändert hat oder wenn es
anderweitig erforderlich ist,
einschließlich, aber nicht beschränkt auf
Änderungen der Häufigkeit oder Schwere
von Vorkommnissen oder
Nebenwirkungen, nach dem Auftreten
eines schwerwiegenden Vorkommnisses
oder der Ermittlung eines neuen
Sicherheitssignals, nach der
Durchführung einer
Sicherheitskorrekturmaßnahme im Feld
oder wenn neue klinische Daten oder
Leistungsdaten verfügbar werden, die sich
auf die Bewertung der Sicherheit oder
Leistung auswirken können. Der
Sicherheitsbericht ist Teil der technischen
Dokumentation gemäß Anhang III.
Or. en
Änderungsantrag 583
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
PE791.890v01-00 138/166 AM\1348818DE.docx
DE
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Der Sicherheitsbericht
ist Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich geändert hat oder wenn es
anderweitig erforderlich ist,
einschließlich, aber nicht beschränkt auf
Änderungen der Häufigkeit oder Schwere
von Vorkommnissen oder
Nebenwirkungen, nach dem Auftreten
eines schwerwiegenden Vorkommnisses
oder der Ermittlung eines neuen
Sicherheitssignals, nach der
Durchführung einer
Sicherheitskorrekturmaßnahme im Feld
oder wenn neue klinische Daten oder
Leistungsdaten verfügbar werden, die sich
auf die Bewertung der Sicherheit oder
Leistung auswirken können. Der
Sicherheitsbericht ist Teil der technischen
Dokumentation gemäß Anhang III.
Or. en
Änderungsantrag 584
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Der Sicherheitsbericht
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Hat die Benannte Stelle
AM\1348818DE.docx 139/166 PE791.890v01-00
DE
ist Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
die Gültigkeit einer Bescheinigung gemäß
Artikel 56 Absatz 3 beschränkt, so wird
der Sicherheitsbericht für die Dauer
dieses befristeten Gültigkeitszeitraums
jährlich aktualisiert, um die Bewertung
der Einhaltung der mit der Bescheinigung
verbundenen Bedingungen zu
unterstützen. Der Sicherheitsbericht ist
Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Or. en
Änderungsantrag 585
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – ZIffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klassen IIb
und III aktualisieren den Sicherheitsbericht
im ersten Jahr nach Ausstellung der
Bescheinigung und danach alle zwei Jahre
oder wenn sich die Nutzen-Risiko-
Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Der Sicherheitsbericht
ist Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Hersteller von implantierbaren Produkten
der Klasse IIb und von Produkten der
Klasse III aktualisieren den
Sicherheitsbericht im ersten Jahr nach
Ausstellung der Bescheinigung und danach
alle zwei Jahre und wenn sich die Nutzen-
Risiko-Abwägung oder die Vertretbarkeit
unerwünschter Nebenwirkungen
wesentlich ändert. Der Sicherheitsbericht
ist Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Or. it
Begründung
Mit diesem Änderungsantrag wird ein verhältnismäßigerer und risikobasierter Ansatz für die
PSUR-Verpflichtungen für nicht implantierbare Produkte der Klasse IIb eingeführt. Nach
einer ersten Aktualisierung innerhalb von zwei Jahren nach der Zertifizierung wären weitere
Aktualisierungen des PSUR nur erforderlich, wenn dies durch Änderungen des Risiko-
Nutzen-Profils des Produkts oder der Annehmbarkeit der Nebenwirkungen gerechtfertigt ist.
Dadurch werden unnötige Belastungen verringert und gleichzeitig eine solide Aufsicht für
Produkte mit höherem Risiko aufrechterhalten.
PE791.890v01-00 140/166 AM\1348818DE.docx
DE
Änderungsantrag 586
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIa
aktualisieren den Sicherheitsbericht bei
Bedarf. Die Sicherheitsberichte sind Teil
der technischen Dokumentation gemäß
Anhang III. ;
Hersteller von Produkten der Klassen IIa
aktualisieren den Sicherheitsbericht
mindestens einmal in den ersten zwei
Jahren nach Ausstellung der
Bescheinigung und erforderlichenfalls
danach, unter anderem, wenn sich die
Nutzen-Risiko-Abwägung oder die
Häufigkeit oder Schwere von
Vorkommnissen oder Nebenwirkungen
erheblich geändert hat, nach dem
Auftreten eines schwerwiegenden
Vorkommnisses oder der Ermittlung eines
neuen Sicherheitssignals, nach der
Durchführung einer
Sicherheitskorrekturmaßnahme im Feld
oder wenn neue klinische Daten oder
Leistungsdaten verfügbar werden, die sich
auf die Bewertung der Sicherheit oder
Leistung auswirken können. Die
Sicherheitsberichte sind Teil der
technischen Dokumentation gemäß
Anhang III. ;
Or. en
Begründung
Es sollte eine klarere Häufigkeit der Aktualisierung der Sicherheitsberichte vorgesehen
werden.
Änderungsantrag 587
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
AM\1348818DE.docx 141/166 PE791.890v01-00
DE
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – Ziffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIa
aktualisieren den Sicherheitsbericht bei
Bedarf. Die Sicherheitsberichte sind Teil
der technischen Dokumentation gemäß
Anhang III. ;
Hersteller von Produkten der Klassen IIa
aktualisieren den Sicherheitsbericht
mindestens einmal in den ersten zwei
Jahren nach Ausstellung der
Bescheinigung und wenn es anderweitig
erforderlich ist, z. B. wenn sich die
Nutzen-Risiko-Abwägung oder die
Häufigkeit oder Schwere von
Vorkommnissen oder Nebenwirkungen
erheblich geändert hat, nach dem
Auftreten eines schwerwiegenden
Vorkommnisses oder der Ermittlung eines
neuen Sicherheitssignals, nach der
Durchführung einer
Sicherheitskorrekturmaßnahme im Feld
oder wenn neue klinische Daten oder
Leistungsdaten verfügbar werden, die sich
auf die Bewertung der Sicherheit oder
Leistung auswirken können. Die
Sicherheitsberichte sind Teil der
technischen Dokumentation gemäß
Anhang III.
Or. en
Änderungsantrag 588
Ruggero Razza, Michele Picaro
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe a – ZIffer ii
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 1 – Unterabsatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Hersteller von Produkten der Klasse IIa
aktualisieren den Sicherheitsbericht bei
Bedarf. Die Sicherheitsberichte sind Teil
der technischen Dokumentation gemäß
Anhang III.
Hersteller von Produkten der Klasse IIa
und von nicht implantierbaren Produkten
der Klasse IIb aktualisieren den PSUR
mindestens einmal innerhalb von zwei
Jahren nach Ausstellung der
Bescheinigung sowie erforderlichenfalls
PE791.890v01-00 142/166 AM\1348818DE.docx
DE
aufgrund einer wesentlichen Änderung
des Nutzen-Risiko-Verhältnisses oder der
Vertretbarkeit unerwünschter
Nebenwirkungen. Die Sicherheitsberichte
sind Teil der technischen Dokumentation
gemäß Anhang III.
Or. it
Begründung
Mit diesem Änderungsantrag wird ein verhältnismäßigerer und risikobasierter Ansatz für die
PSUR-Verpflichtungen für nicht implantierbare Produkte der Klasse IIb eingeführt. Nach
einer ersten Aktualisierung innerhalb von zwei Jahren nach der Zertifizierung wären weitere
Aktualisierungen des PSUR nur erforderlich, wenn dies durch Änderungen des Risiko-
Nutzen-Profils des Produkts oder der Annehmbarkeit der Nebenwirkungen gerechtfertigt ist.
Dadurch werden unnötige Belastungen verringert und gleichzeitig eine solide Aufsicht für
Produkte mit höherem Risiko aufrechterhalten.
Änderungsantrag 589
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 67 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 86 – Absatz 2 a (neu)
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2a) 2a. Bei Produkten der Klassen IIb
und III, bei denen es sich nicht um
Sonderanfertigungen, Prüfprodukte oder
bewährte Technologieprodukte handelt,
macht der Hersteller über Eudamed eine
Zusammenfassung der wichtigsten
Ergebnisse jedes regelmäßigen
aktualisierten Unbedenklichkeitsberichts
gemäß Absatz 1 in strukturiertem Format
öffentlich zugänglich.
Die Zusammenfassung wird spätestens
30 Tage nach Fertigstellung des
Sicherheitsberichts und in jedem Fall
spätestens 120 Tage nach Ablauf des
Berichtszeitraums, auf den sich der
Sicherheitsbericht bezieht, veröffentlicht.
Ist gemäß Absatz 2 eine Überprüfung
durch eine benannte Stelle erforderlich,
AM\1348818DE.docx 143/166 PE791.890v01-00
DE
die vor der Veröffentlichung noch nicht
abgeschlossen ist, so wird in der
Zusammenfassung angegeben, dass die
Überprüfung durch die benannte Stelle
noch aussteht, und sie wird
erforderlichenfalls spätestens 30 Tage
nach Abschluss dieser Überprüfung
aktualisiert.
Die Kommission legt im Wege von
Durchführungsrechtsakten das Format
und den Mindestinhalt der
Zusammenfassung fest. Der
Mindestinhalt muss Folgendes umfassen:
a) alle während des
Berichtszeitraums festgestellten
Sicherheits- oder Leistungsbedenken,
b) eine Beschreibung der ergriffenen
Korrektur- oder Präventivmaßnahmen
und ihrer Ergebnisse,
c) die wichtigsten Ergebnisse der
klinischen Weiterverfolgung nach dem
Inverkehrbringen, die während des
Berichtszeitraums durchgeführt wurde,
sowie
d) die Schlussfolgerung des
Herstellers, ob das Nutzen-Risiko-Profil
des Produkts weiterhin akzeptabel ist.
Diese Durchführungsrechtsakte werden
im Einklang mit dem Prüfverfahren
gemäß Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
Or. en
Änderungsantrag 590
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 68 – Buchstabe a – Buchstabe -i (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87 – Absatz 1 – Unterabsatz 1 – Einleitung
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
– In Absatz 1 erhält der einleitende
PE791.890v01-00 144/166 AM\1348818DE.docx
DE
Teil folgende Fassung:
„
1. Hersteller von Produkten, die auf dem
Unionsmarkt bereitgestellt werden und
bei denen es sich nicht um Produkte
handelt, die einer Prüfung zu unterziehen
sind, melden der für die Benannte Stelle
zuständigen Behörde, die die
Bescheinigung ausgestellt hat, gemäß
Artikel 92 Absätze 5 und 7 Folgendes:
“
Or. fr
Änderungsantrag 591
Valentina Palmisano
im Namen der Fraktion The Left
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 68 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
30 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
(3) Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
15 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
Or. en
Begründung
Um den derzeitigen Standards Rechnung zu tragen
Änderungsantrag 592
Laurence Trochu
AM\1348818DE.docx 145/166 PE791.890v01-00
DE
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 68 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87 – Absatz 3
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(3) Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
30 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
(3) Die Hersteller melden jedes
schwerwiegende Vorkommnis gemäß
Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a
unverzüglich, nachdem sie einen
Kausalzusammenhang oder einen durchaus
möglichen Kausalzusammenhang zwischen
dem Vorkommnis und ihrem Produkt
festgestellt haben, spätestens jedoch
15 Tage, nachdem sie von dem
Vorkommnis Kenntnis erlangt haben.
Or. fr
Änderungsantrag 593
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 68 – Buchstabe b a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87 – Absatz 10
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(ba) Artikel 87 Absatz 10 erhält
folgende Fassung:
„
10. Die Mitgliedstaaten stellen sicher,
dass klare, zugängliche und
benutzerfreundliche Kanäle zur
Verfügung stehen, über die Patienten,
Pflegekräfte, Angehörige der
Gesundheitsberufe und andere Anwender
mutmaßliche schwerwiegende
Vorkommnisse und Produktmängel
unabhängig von den Meldesystemen des
Herstellers direkt an die zuständigen
Behörden melden können.
PE791.890v01-00 146/166 AM\1348818DE.docx
DE
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
die zuständigen Behörden über
ausreichende Kapazitäten und Verfahren
verfügen, um solche Berichte zeitnah
entgegenzunehmen, zu analysieren und
weiterzuverfolgen und sich mit den
zuständigen Behörden anderer
Mitgliedstaaten und mit der Europäischen
Arzneimittel-Agentur abzustimmen, wenn
entsprechende Hinweise
grenzüberschreitende Maßnahmen
erfordern.
Die zuständigen Behörden veröffentlichen
jährlich aggregierte Statistiken über
Meldungen von Patienten, Pflegekräften,
Anwendern und Angehörigen der
Gesundheitsberufe.
Die Kommission kann im Wege von
Durchführungsrechtsakten harmonisierte
Berichtsformate und interoperable
digitale Schnittstellen festlegen, die durch
das in Artikel 92 genannte elektronische
System unterstützt werden sollen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden im
Einklang mit dem Prüfverfahren gemäß
Artikel 114 Absatz 3 erlassen.
“
Or. en
Änderungsantrag 594
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 68 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87 – Absatz 10
Derzeitiger Wortlaut Geänderter Text
(68a) Artikel 87 Absatz 10 erhält
folgende Fassung:
10. Die Mitgliedstaaten ergreifen geeignete
Maßnahmen, wie z.B. die Organisation
gezielter Informationskampagnen, um die
„10. Die Mitgliedstaaten ergreifen
geeignete Maßnahmen, darunter gezielte
Informationskampagnen, um die
AM\1348818DE.docx 147/166 PE791.890v01-00
DE
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Anwender und Patienten dazu zu
ermutigen und ihnen zu ermöglichen, den
zuständigen Behörden mutmaßliche
schwerwiegende Vorkommnisse gemäß
Absatz 1 Buchstabe a zu melden. Die
zuständigen Behörden zeichnen die
Meldungen, die sie von Angehörigen der
Gesundheitsberufe, Anwendern und
Patienten erhalten, zentral auf nationaler
Ebene auf.
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Anwender und Patienten dazu zu
ermutigen und ihnen zu ermöglichen, den
zuständigen Behörden mutmaßliche
schwerwiegende Vorkommnisse gemäß
Absatz 1 Buchstabe a zu melden.
Zu diesem Zweck stellen die
Mitgliedstaaten sicher, dass klare,
zugängliche und benutzerfreundliche
Meldekanäle zur Verfügung stehen, die es
Patienten, Pflegekräften, Angehörigen
der Gesundheitsberufe und anderen
Nutzern ermöglichen, mutmaßliche
schwerwiegende Vorkommnisse und
Produktmängel unabhängig von den
Meldesystemen des Herstellers direkt den
zuständigen Behörden zu melden.
Die zuständigen Behörden zeichnen alle
Meldungen, die sie von Angehörigen der
Gesundheitsberufe, Anwendern, Patienten,
Pflegekräften und anderen Anwendern
erhalten, zentral auf nationaler Ebene auf.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
die zuständigen Behörden über
ausreichende Ressourcen und Verfahren
verfügen, um solche Berichte zeitnah
entgegenzunehmen, zu prüfen, zu
untersuchen und weiterzuverfolgen und
sich bei Bedarf mit den zuständigen
Behörden anderer Mitgliedstaaten und
mit der Europäischen Arzneimittel-
Agentur abzustimmen, wenn die Berichte
oder die daraus resultierenden Hinweise
grenzüberschreitende Maßnahmen
erfordern.
Die zuständigen Behörden veröffentlichen
in regelmäßigen Abständen aggregierte
und anonymisierte Statistiken über
Meldungen von Angehörigen der
Gesundheitsberufe, Anwendern,
Patienten, Pflegekräften und anderen
Anwendern.
PE791.890v01-00 148/166 AM\1348818DE.docx
DE
Die Kommission kann im Wege von
Durchführungsrechtsakten harmonisierte
Anforderungen hinsichtlich der
Meldehäufigkeit, der Berichtsformate und
der interoperablen digitalen Schnittstellen
festlegen, die durch das in Artikel 92
genannte elektronische System unterstützt
werden sollen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden gemäß
dem in Artikel 114 Absatz 3 genannten
Prüfverfahren erlassen.“
Or. en
(Verordnung (EU) 2017/745)
Änderungsantrag 595
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 69
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87a
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(69) es wird folgender Artikel 87a
eingefügt:
entfällt
„Artikel 87a
Meldung aktiv ausgenutzter
Schwachstellen und schwerwiegender
Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang
mit Produkten
1. Unbeschadet der Meldepflichten in
Bezug auf schwerwiegende
Vorkommnisse und
Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld
gemäß Artikel 87 meldet der Hersteller
eines Produkts den als Koordinatoren der
Mitgliedstaaten, in denen ein Produkt
bereitgestellt wurde, benannten
Computer-Notfallteams (im Folgenden
„CSIRTs“) sowie der Europäischen
Agentur der Europäischen Union für
Cybersicherheit (ENISA) jedes der
AM\1348818DE.docx 149/166 PE791.890v01-00
DE
folgenden Ereignisse:
a) jede im Produkt vorliegende aktiv
ausgenutzte Schwachstelle im Sinne des
Artikels 3 Nummer 42 der Verordnung
(EU) 2024/2847 des Europäischen
Parlaments und des Rates*******;
b) jeden schwerwiegenden
Sicherheitsvorfall gemäß Artikel 14
Absatz 5 der Verordnung (EU) 2024/2847
mit Auswirkungen auf die Sicherheit des
Produkts.
2. Der Hersteller übermittelt die Meldung
gemäß Absatz 1 über das elektronische
System gemäß Artikel 92 spätestens
30 Tage, nachdem er von der aktiv
ausgenutzten Schwachstelle oder dem
schwerwiegenden Sicherheitsvorfall
Kenntnis erlangt hat.
3. Die in Absatz 1 genannte Meldung
sowie jede von einem Hersteller gemäß
Artikel 87 übermittelte Meldung, deren
Gegenstand ebenfalls als aktiv
ausgenutzte Schwachstelle oder als
schwerwiegender Sicherheitsvorfall
einzustufen ist, werden gleichzeitig den
als Koordinatoren der Mitgliedstaaten, in
denen ein Produkt bereitgestellt wurde,
benannten CSIRTs und der ENISA
zugänglich gemacht.
4.
Für die Zwecke dieses Artikels haben die
als Koordinatoren benannten CSIRTs
und die ENISA Zugang zu Eudamed.“
_______________
******* Verordnung (EU) 2024/2847 des
Europäischen Parlaments und des Rates
vom 23. Oktober 2024 über horizontale
Cybersicherheitsanforderungen für
Produkte mit digitalen Elementen und zur
Änderung der Verordnungen (EU)
Nr. 168/2013 und (EU) 2019/1020 und
der Richtlinie (EU) 2020/1828
(Cyberresilienz-Verordnung) (ABl. L,
2024/2847, 20.11.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/2847/oj
PE791.890v01-00 150/166 AM\1348818DE.docx
DE
).;’
Or. en
Änderungsantrag 596
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 69
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87a – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Der Hersteller übermittelt die
Meldung gemäß Absatz 1 über das
elektronische System gemäß Artikel 92
spätestens 30 Tage, nachdem er von der
aktiv ausgenutzten Schwachstelle oder dem
schwerwiegenden Sicherheitsvorfall
Kenntnis erlangt hat.
(2) Der Hersteller übermittelt die
Meldung unverzüglich gemäß Absatz 1
über das elektronische System gemäß
Artikel 92 und spätestens 30 Tage,
nachdem er von der aktiv ausgenutzten
Schwachstelle oder dem schwerwiegenden
Sicherheitsvorfall Kenntnis erlangt hat.
Or. fr
Änderungsantrag 597
Adam Jarubas
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 69 a (neu)
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 87a neu
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(69a) es wird folgender Artikel 87a
eingefügt:
„
Artikel 87a
Meldung von Cybersicherheitsvorfällen
und koordinierte Offenlegung von
Schwachstellen
1. Der Hersteller eines Produkts
AM\1348818DE.docx 151/166 PE791.890v01-00
DE
berücksichtigt Folgendes:
a) jede im Produkt vorliegende aktiv
ausgenutzte Schwachstelle im Sinne des
Artikels 3 Nummer 42 der Verordnung
(EU) 2024/2847 des Europäischen
Parlaments und des Rates;
b) jeden schwerwiegenden
Sicherheitsvorfall gemäß Artikel 14
Absatz 5 der Verordnung (EU) 2024/2847
mit Auswirkungen auf die Sicherheit des
Produkts als schwerwiegenden Vorfall,
der gemäß den Artikeln 87 und 89 zu
behandeln ist.
2. Der Hersteller übermittelt der
zuständigen Behörde und den Computer-
Notfallteams (CSIRTs), die als
Koordinatoren der Mitgliedstaaten
benannt wurden, in denen ein Produkt
bereitgestellt wurde, sowie der ENISA
unverzüglich, in jedem Fall aber
innerhalb von 24 Stunden, nachdem er
davon Kenntnis erlangt hat, über das in
Artikel 92 genannte elektronische System
eine erste Meldung über ein
schwerwiegendes Vorkommnis gemäß
Absatz 1.
3. Die zuständigen Behörden arbeiten bei
der Behebung schwerwiegender
Sicherheitsvorfälle gemäß Absatz 1 mit
Computer-Notfallteams (CSIRTs)
zusammen, die als Koordinatoren der
Mitgliedstaaten benannt wurden, in denen
ein Produkt bereitgestellt wurde. Die
Zusammenarbeit umfasst den Austausch
aller Informationen über gemeldete
ausgenutzte Schwachstellen oder
schwerwiegende Vorkommnisse zwischen
der zuständigen Behörde, dem CSIRT
und der ENISA.
4. Für die Zwecke dieses Artikels haben
die als Koordinatoren benannten CSIRTs
und die ENISA Zugang zu Eudamed.
5. Die CSIRTs können für die Zwecke der
koordinierten Offenlegung von
Schwachstellen für Produkte gemäß
Artikel 12 der Richtlinie (EU) 2022/2555
PE791.890v01-00 152/166 AM\1348818DE.docx
DE
als Koordinator fungieren und arbeiten
mit der zuständigen Behörde zusammen.
“
Or. en
Begründung
Both kinds of incidents referred to in article 87a paragraph 1 in the CRA are considered
triggering immediate notification and having serious impact. We should keep the analogous
perspective. The early warning in article 87a paragraph 2 aligns the provisions with CRA.
Furthermore, if we try to match reporting exploited vulnerabilities and severe incidents as
defined in CRA we should look into timelines which refer to serious public health threat,
because it is a scale relevant to a risk connected to them. The vulnerability or severe incident
not always is connected with risk of death or serious illness. That’s why the provisions of
MDR/IVDR have to specify that. Risk caused by vulnerability in the software influence the
same moment to every user of the device and it may be really significant amount of people. So
if we adjust timelines to MDR/IVDR timelines, the deadline for serious public health threat
would be the most relevant. Furthermore, it has to be clearly specified that CSIRT and CA are
able to cooperate without limitation in reference to exchange of information. Such data are
sensitive and have to be protected, but in reference to MD this exchange is needed because of
safety of patients and users. It is necessary to cover a gap in NIS2 directive, which relates
CVD (coordinated vulnerability disclosure) to ICT products.
Änderungsantrag 598
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 71 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 89 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die Mitgliedstaaten unternehmen
die notwendigen Schritte, um
sicherzustellen, dass alle Informationen im
Zusammenhang mit einem
schwerwiegenden Vorkommnis, das in
ihrem Hoheitsgebiet aufgetreten ist, oder
einer Sicherheitskorrekturmaßnahme im
Feld, die in ihrem Hoheitsgebiet ergriffen
wurde oder ergriffen werden soll, von
denen sie gemäß Artikel 87 Kenntnis
erhalten haben, von ihrer zuständigen
Behörde auf nationaler Ebene zentral
bewertet werden, und zwar nach
(2) Die Mitgliedstaaten unternehmen
die notwendigen Schritte, um
sicherzustellen, dass alle Informationen im
Zusammenhang mit einem
schwerwiegenden Vorkommnis, das in
ihrem Hoheitsgebiet aufgetreten ist, oder
einer Sicherheitskorrekturmaßnahme im
Feld, die in ihrem Hoheitsgebiet ergriffen
wurde oder ergriffen werden soll, von
denen sie gemäß Artikel 87 Kenntnis
erhalten haben, von ihrer zuständigen
Behörde auf nationaler Ebene
unverzüglich zentral bewertet werden, und
AM\1348818DE.docx 153/166 PE791.890v01-00
DE
Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem
Hersteller.
zwar nach Möglichkeit in Zusammenarbeit
mit dem Hersteller.
Or. en
Änderungsantrag 599
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 74 – Buchstabe c
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 93 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(2) Die zuständigen Behörden erstellen
Jahrespläne für Überwachungsaktivitäten
unter Berücksichtigung des von der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
auszuarbeitenden und zu pflegenden
europäischen
Marktüberwachungsprogramms sowie der
lokalen Gegebenheiten.
(2) Die zuständigen Behörden erstellen
Jahrespläne für Überwachungsaktivitäten
unter Berücksichtigung des von der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
auszuarbeitenden und zu pflegenden
europäischen
Marktüberwachungsprogramms und
tragen dabei den lokalen Gegebenheiten
Rechnung.
Or. en
Änderungsantrag 600
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 75
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 94 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die betroffenen Wirtschaftsakteure und auf
Verlangen gegebenenfalls die Benannte
Stelle, die für das betreffende Produkt eine
Bescheinigung ausgestellt hat, arbeiten mit
den zuständigen Behörden zusammen.
Die betroffenen Wirtschaftsakteure und auf
Verlangen gegebenenfalls die Benannte
Stelle, die für das betreffende Produkt eine
Bescheinigung ausgestellt hat, arbeiten mit
den zuständigen Behörden zusammen. Vor
Abschluss der Beurteilung übermitteln die
zuständigen Behörden dem betroffenen
PE791.890v01-00 154/166 AM\1348818DE.docx
DE
Wirtschaftsteilnehmer ihre vorläufigen
Feststellungen und geben ihm die
Möglichkeit, Stellung zu nehmen oder
ergänzende technischen Informationen
vorzulegen, es sei denn, es müssen
sofortige Maßnahmen ergriffen werden,
um im Hinblick auf ein unannehmbares
Risiko für die Gesundheit und Sicherheit
Abhilfe zu schaffen.
Or. fr
Änderungsantrag 601
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 84 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 103 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, als Beobachter
zur Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und zu ihren
Untergruppen eingeladen.
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, eingeladen, als
Beobachter an der Arbeit der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
und ihrer Untergruppen teilzunehmen,
und werden gegebenenfalls zu Fragen aus
ihrem Fachgebiet konsultiert. Die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
sorgt für eine strukturierte und
regelmäßige Zusammenarbeit mit diesen
AM\1348818DE.docx 155/166 PE791.890v01-00
DE
Organisationen, damit deren Fachwissen
und Erfahrung bei der Wahrnehmung
ihrer Aufgaben angemessen
berücksichtigt werden. Die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
sorgt für eine faire Vertretung von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Patienten und Verbrauchern, wobei
möglichst vielfältige einschlägige
Erfahrungen und ein breites
geografisches Spektrum abgedeckt
werden.
Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte arbeitet gegebenenfalls
in Fragen von gemeinsamem Interesse
mit der gemäß Artikel 3 der Verordnung
(EU) 2021/2282 eingesetzten
Koordinierungsgruppe zur Bewertung von
Gesundheitstechnologien zusammen und
tauscht Informationen mit ihr aus. Diese
Zusammenarbeit erleichtert den
Austausch von wissenschaftlichem und
technischem Fachwissen, fördert die
Kohärenz der Rechtsvorschriften und
vermeidet unnötige Doppelarbeit, wobei
die jeweiligen Aufgaben und
Zuständigkeiten der einzelnen Stellen zu
achten sind.
Or. en
Änderungsantrag 602
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 84 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 103 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
PE791.890v01-00 156/166 AM\1348818DE.docx
DE
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, als Beobachter
zur Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und zu ihren
Untergruppen eingeladen.
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, als Beobachter
zur Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und zu ihren
Untergruppen eingeladen.Die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
richtet eine spezielle Untergruppe für
Vertreter von Patienten und Angehörigen
der Gesundheitsberufe ein, um den
Informationsaustausch zu erleichtern und
Beiträge zu Tätigkeiten zu sammeln, die
für diese Interessenträger von Bedeutung
sind, wobei die beteiligten
Sachverständigen oder ihre
Organisationen angemessen vergütet
werden.
Or. en
Änderungsantrag 603
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 84 – Buchstabe b
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 103 – Absatz 7
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
(7) Die Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte richtet eine Untergruppe
mit Mitgliedern ein, die die für die
Benannten Stellen zuständigen Behörden
vertreten, und kann weitere ständige oder
zeitlich befristete Untergruppen einrichten.
Gegebenenfalls werden Vertreter der in
AM\1348818DE.docx 157/166 PE791.890v01-00
DE
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, als Beobachter
zur Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und zu ihren
Untergruppen eingeladen.
Artikel 49 genannten
Koordinierungsgruppe sowie von
Organisationen, die die Interessen der
Medizinprodukteindustrie, insbesondere
der Kleinstunternehmen sowie der kleinen
und mittleren Unternehmen im Sinne der
Empfehlung 2003/361/EG, von
Angehörigen der Gesundheitsberufe,
Laboratorien, Patienten und Verbrauchern
auf Unionsebene vertreten, als Beobachter
zur Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und zu ihren
Untergruppen eingeladen.Die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
richtet eine spezielle Untergruppe für
Vertreter von Patienten und Angehörigen
der Gesundheitsberufe ein, um den
Informationsaustausch zu erleichtern und
Beiträge zu Tätigkeiten zu sammeln, die
für diese Interessenträger von Bedeutung
sind, wobei die beteiligten
Sachverständigen oder ihre
Organisationen angemessen vergütet
werden.
Or. en
Änderungsantrag 604
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 85
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 104
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(85) Artikel 104 Satz 2 wird gestrichen. (85) Artikel 104 wird wie folgt
geändert:
„
Die Kommission unterstützt die Ausübung
der Kooperation der zuständigen
nationalen Behörden. Sie organisiert die
Sitzungen der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und ihrer
Untergruppen, nimmt an diesen
PE791.890v01-00 158/166 AM\1348818DE.docx
DE
Sitzungen teil und sorgt für ein geeignetes
Follow-up.
Die Kommission legt geeignete
Regelungen für die Erstattung von Reise-,
Unterbringungs- und sonstigen
notwendigen Kosten fest, die Vertretern
von Organisationen entstehen, die
Angehörige der Gesundheitsberufe,
Patienten und Verbraucher vertreten und
an der Arbeit der Koordinierungsgruppe
Medizinprodukte und ihrer Untergruppen
gemäß Artikel 103 sowie an der Arbeit der
Expertengremien gemäß Artikel 106
beteiligt sind. In begründeten Fällen
können diese Vereinbarungen im
Einklang mit den geltenden
Unionsvorschriften auch eine
angemessene Vergütung für ihren Beitrag
vorsehen.
“
Or. en
Änderungsantrag 605
Ignazio Roberto Marino
im Namen der Verts/ALE-Fraktion
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 105
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Zusätzlich zu den ihr in anderen
Bestimmungen dieser Verordnung und der
Verordnung (EU) 2017/746 übertragenen
Aufgaben unterstützt die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
insbesondere die Kommission bei der
Bewertung aller Fragen im Zusammenhang
mit der Durchführung dieser Verordnungen
und trägt zur Ausarbeitung von Leitlinien
bei, die auf eine wirksame und einheitliche
Durchführung abzielen.
Zusätzlich zu den ihr in anderen
Bestimmungen dieser Verordnung und der
Verordnung (EU) 2017/746 übertragenen
Aufgaben unterstützt die
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
insbesondere die Kommission bei der
Bewertung aller Fragen im Zusammenhang
mit der Durchführung dieser Verordnungen
und trägt zur Ausarbeitung von Leitlinien
bei, die auf eine wirksame und einheitliche
Durchführung abzielen.
AM\1348818DE.docx 159/166 PE791.890v01-00
DE
Dazu gehören Leitlinien für die
Festlegung der Gültigkeitsdauer von
Bescheinigungen für Hochrisikoprodukte,
die je nach Bedarf für bestimmte Arten
von Produkten bestimmt sein können.
Or. en
Begründung
Mit dem Übergang zu unbefristeten Zertifikaten als allgemeiner Regel sollten in den
Leitlinien jedoch die Fälle klargestellt werden, in denen eine begrenzte Gültigkeitsdauer für
bestimmte Produkte besser geeignet ist, und zwar auf der Grundlage von
Sachverständigengutachten und Nachweisen.
Änderungsantrag 606
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 1 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Kommission trifft nach Anhörung der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
im Wege von Durchführungsrechtsakten
Vorkehrungen für die Benennung von
Expertengremien, die der Kommission, der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
den Mitgliedstaaten, den Benannten Stellen
oder den Herstellern wissenschaftliche,
klinische, technische oder regulatorische
Stellungnahmen und Beratung im
Zusammenhang mit der Durchführung
dieser Verordnung und der Verordnung
(EU) 2017/746 zur Verfügung stellen.
Die Kommission trifft nach Anhörung der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte
im Wege von Durchführungsrechtsakten
Vorkehrungen für die Benennung von
Expertengremien, die der Kommission, der
Koordinierungsgruppe Medizinprodukte,
den Mitgliedstaaten, den Benannten Stellen
oder den Herstellern wissenschaftliche,
klinische oder technische Stellungnahmen
und Beratung im Zusammenhang mit der
Durchführung dieser Verordnung und der
Verordnung (EU) 2017/746 zur Verfügung
stellen.
Or. en
Begründung
Expertengremien sollten wissenschaftliche, klinische und technische Beratung leisten – die
Regulierungsbefugnis bleibt über die Koordinierungsgruppe Medizinprodukte bei den
Mitgliedstaaten („unterstützende“ Aufgaben, nicht unabhängige Aufgaben). Die Aufnahme
von Patientenvertretern mit Erfahrung im Krankheitsbereich als Vollmitglieder erhöht die
PE791.890v01-00 160/166 AM\1348818DE.docx
DE
Legitimität und reale Relevanz nach dem EMA-Modell.
Änderungsantrag 607
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 2 – Unterabsatz 1
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Expertengremien umfassen
Patientenvertreter, z. B. aus
Patientenorganisationen, die über
Erfahrung in dem betreffenden
Krankheitsbereich verfügen, um eine
ausgewogene und sinnvolle Beteiligung
zusammen mit anderen Sachverständigen
sicherzustellen.
Or. en
Begründung
Expertengremien sollten wissenschaftliche, klinische und technische Beratung leisten – die
Regulierungsbefugnis bleibt über die Koordinierungsgruppe Medizinprodukte bei den
Mitgliedstaaten („unterstützende“ Aufgaben, nicht unabhängige Aufgaben). Die Aufnahme
von Patientenvertretern mit Erfahrung im Krankheitsbereich als Vollmitglieder erhöht die
Legitimität und reale Relevanz nach dem EMA-Modell.
Änderungsantrag 608
Aurelijus Veryga
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
AM\1348818DE.docx 161/166 PE791.890v01-00
DE
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Expertengremien können
Patientenvertreter umfassen, die über
Erfahrung in dem betreffenden
Krankheitsbereich verfügen, um eine
ausgewogene und sinnvolle Beteiligung
zusammen mit anderen Sachverständigen
sicherzustellen.
Or. en
Änderungsantrag 609
Valentina Palmisano
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Die Expertengremien bestehen aus
Sachverständigen mit nachgewiesener
aktueller klinischer, wissenschaftlicher,
technischer oder regulatorischer
Fachkompetenz auf dem Gebiet der
Medizinprodukte oder In-vitro-
Diagnostika, die die Vielfalt der
wissenschaftlichen und klinischen Ansätze
in der Union widerspiegeln.
Expertengremien umfassen
Patientenvertreter, wodurch eine
ausgewogene und sinnvolle Beteiligung
neben anderen Sachverständigen
PE791.890v01-00 162/166 AM\1348818DE.docx
DE
sichergestellt wird.
Or. en
Änderungsantrag 610
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 2
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
Die Sachverständigen werden nach
Veröffentlichung eines Aufrufs zur
Interessenbekundung ernannt. Je nach Art
der Aufgabe und des Bedarfs an
spezialisiertem Fachwissen können die
Sachverständigen für einen Zeitraum von
höchstens drei Jahren in die Gremien
berufen werden; eine Verlängerung ist
möglich.
Die Sachverständigen werden von der
Kommission nach Veröffentlichung eines
Aufrufs zur Interessenbekundung ernannt.
Je nach Art der Aufgabe und des Bedarfs
an spezialisiertem Fachwissen können die
Sachverständigen für einen Zeitraum von
höchstens drei Jahren in die Gremien
berufen werden; eine Verlängerung ist
möglich.
Or. en
Änderungsantrag 611
Tiemo Wölken
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Expertengremien
berücksichtigen relevante von
Interessenträgern, auch von
Patientenorganisationen und Verbänden
der Gesundheitsberufe, bereitgestellte
Informationen.
(4) Die Expertengremien sorgen für
eine strukturierte Einbindung von
Interessenträgern, auch von
Patientenorganisationen und Verbänden
der Gesundheitsberufe. Gegebenenfalls
laden sie Patientenvertreter mit
Erfahrung in dem betreffenden
Krankheitsbereich und Angehörige der
Gesundheitsberufe mit einschlägigem
AM\1348818DE.docx 163/166 PE791.890v01-00
DE
klinischem Fachwissen ein, an ihrer
Arbeit mitzuwirken, und sorgen dabei für
eine ausgewogene und sinnvolle
Beteiligung neben anderen
Sachverständigen. Die Expertengremien
tragen den Informationen und Ansichten
dieser Interessenträger bei der
Wahrnehmung ihrer Aufgaben
gebührend Rechnung.
Or. en
Änderungsantrag 612
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Expertengremien
berücksichtigen relevante von
Interessenträgern, auch von
Patientenorganisationen und Verbänden
der Gesundheitsberufe, bereitgestellte
Informationen.
(4) Die Expertengremien
berücksichtigen relevante von
Interessenträgern, auch von Patienten,
Pflegekräften, Patientenorganisationen und
Verbänden der Gesundheitsberufe,
bereitgestellte Informationen. Wenn das
Gremium in seiner Zusammensetzung in
Bezug auf das betreffende
Medizinprodukt, die betreffende
Erkrankung oder die betreffende
Anwendergruppe nicht über das
erforderliche Fachwissen aus eigener
Erfahrung verfügt, so holt das Gremium
diese Beiträge ein, bevor es seine
Stellungnahme verabschiedet oder seine
Beratung erteilt. In der veröffentlichten
Stellungnahme oder der erteilten
Beratungsleistung ist anzugeben, wie
diese Beiträge berücksichtigt wurden.
Or. en
Änderungsantrag 613
PE791.890v01-00 164/166 AM\1348818DE.docx
DE
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 4
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(4) Die Expertengremien
berücksichtigen relevante von
Interessenträgern, auch von
Patientenorganisationen und Verbänden
der Gesundheitsberufe, bereitgestellte
Informationen.
(4) Die Expertengremien
berücksichtigen relevante von
Interessenträgern, auch von Patienten,
Pflegekräften, Patientenorganisationen und
Verbänden der Gesundheitsberufe,
bereitgestellte Informationen. Wenn das
Gremium in seiner Zusammensetzung in
Bezug auf das betreffende
Medizinprodukt, die betreffende
Erkrankung oder die betreffende
Anwendergruppe nicht über das
erforderliche Fachwissen aus eigener
Erfahrung verfügt, so holt das Gremium
diese Beiträge ein, bevor es seine
Stellungnahme verabschiedet oder seine
Beratung erteilt.
Or. en
Änderungsantrag 614
Kateřina Konečná
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Die Sachverständigen können in
eine Liste verfügbarer Sachverständiger
aufgenommen werden, die zwar nicht
formal in ein Expertengremium berufen
wurden, jedoch zur Beratung und zur
Unterstützung der Arbeit der
Expertengremien nach Bedarf zur
Verfügung stehen.
(5) Die Sachverständigen können in
eine Liste verfügbarer Sachverständiger
aufgenommen werden, die zwar nicht
formal in ein Expertengremium berufen
wurden, jedoch zur Beratung und zur
Unterstützung der Arbeit der
Expertengremien nach Bedarf zur
Verfügung stehen. Diese Liste enthält,
soweit dies für den Auftrag der
AM\1348818DE.docx 165/166 PE791.890v01-00
DE
Expertengremien relevant ist, Personen
mit eigener Erfahrung und Personen, die
von Patientenorganisationen benannt
werden, die über Fachwissen in Bezug
auf die betreffenden Bedingungen,
Produkte oder Produktgruppen verfügen.
Die Expertengremien holen darüber
hinaus Beiträge von Interessenverbänden
ein, auch von Patientenorganisationen
und Verbänden der Gesundheitsberufe.
Die für die Mitglieder des Gremiums und
die aufgeführten Sachverständigen
geltenden Anforderungen an die
Interessenerklärungen werden in
verhältnismäßiger Weise angewandt,
wobei Unparteilichkeit und Transparenz
zu gewährleisten sind und gleichzeitig die
wirksame Beteiligung von Personen mit
eigener Erfahrung und
Patientenorganisationen ermöglicht wird.
Or. en
Änderungsantrag 615
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Vorschlag für eine Verordnung
Artikel 1 – Absatz 1 – Nummer 86
Verordnung (EU) 2017/745
Artikel 106 – Absatz 5
Vorschlag der Kommission Geänderter Text
(5) Die Sachverständigen können in
eine Liste verfügbarer Sachverständiger
aufgenommen werden, die zwar nicht
formal in ein Expertengremium berufen
wurden, jedoch zur Beratung und zur
Unterstützung der Arbeit der
Expertengremien nach Bedarf zur
Verfügung stehen.
(5) Die Sachverständigen können in
eine Liste verfügbarer Sachverständiger
aufgenommen werden, die zwar nicht
formal in ein Expertengremium berufen
wurden, jedoch zur Beratung und zur
Unterstützung der Arbeit der
Expertengremien nach Bedarf zur
Verfügung stehen. Diese Liste enthält,
soweit dies für den Auftrag der
Expertengremien relevant ist, Personen
mit eigener Erfahrung und Personen, die
von Patientenorganisationen benannt
werden, die über Fachwissen in Bezug
PE791.890v01-00 166/166 AM\1348818DE.docx
DE
auf die betreffenden Bedingungen,
Produkte oder Produktgruppen verfügen.
Die Expertengremien holen darüber
hinaus Beiträge von Interessenverbänden
ein, auch von Patientenorganisationen
und Verbänden der Gesundheitsberufe.
Or. en
Begründung
Expertengremien sollten wissenschaftliche, klinische und technische Beratung leisten – die
Regulierungsbefugnis bleibt über die Koordinierungsgruppe Medizinprodukte bei den
Mitgliedstaaten („unterstützende“ Aufgaben, nicht unabhängige Aufgaben). Die Aufnahme
von Patientenvertretern mit Erfahrung im Krankheitsbereich als Vollmitglieder erhöht die
Legitimität und reale Relevanz nach dem EMA-Modell.
21.08.2026
Datei
PD
AM\1348818EN.docx PE791.890v01-00
EN United in diversity EN
European Parliament
2024-2029
Committee on Public Health
2025/0404(COD)
28.7.2026
AMENDMENTS
374 - 615
Draft report
Oliver Schenk
(PE787.987v01-00)
Amending Regulations (EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 as regards
simplifying and reducing the burden of the rules on medical devices and in
vitro diagnostic medical devices, and amending Regulation (EU) 2022/123 as
regards the support of the European Medicines Agency for the expert panels on
medical devices and Regulation (EU) 2024/1689 as regards the list of Union
harmonisation legislation referred to in its Annex I
Proposal for a regulation
(COM(2025)1023 – 2025/0404(COD))
PE791.890v01-00 2/151 AM\1348818EN.docx
EN
AM_Com_LegReport
AM\1348818EN.docx 3/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 374
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. If the device is not intended for
single-use, the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
2. If the device is intended for multi-
use, the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
Or. en
Justification
The amendment ensures single-use designation remains with the manufacturer, who alone
holds the technical knowledge to assess reprocessing risks. Requiring manufacturers to justify
non-reprocessability is disproportionate and open-ended. Where reprocessing occurs, the
reprocessor assumes full liability. Direct part marking ensures traceability and correct
liability allocation when labels are removed during clinical use.
Amendment 375
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2a. By way of derogation from
paragraph 1, Member States may decide
to allow reprocessing within a health
institution of devices marked as single-use
by a manufacturer, provided that they
ensure that the safety and performance of
the reprocessed device is equivalent to
that of the original device.
PE791.890v01-00 4/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. en
Amendment 376
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
deleted
Or. en
Justification
Full refurbishing of single-use devices creates significant safety, liability and traceability
risks. Manufacturers intentionally design single-use devices to prevent reuse — permitting
full refurbishment undermines this safety rationale. The liability shift to the refurbisher does
not adequately compensate for the risks posed to patients, particularly where design and
material knowledge remains exclusively with the original manufacturer.
Amendment 377
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
AM\1348818EN.docx 5/151 PE791.890v01-00
EN
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
legal person carrying out the full
refurbishing shall be considered the
manufacturer of the fully refurbished
device and shall fulfil the obligations
incumbent on manufacturers under this
Regulation, including those relating to
labelling and traceability in accordance
with Chapter III.
Manufacturers carrying out full
refurbishing shall demonstrate, through
validated technical documentation, that
the full refurbishing process does not
compromise the safety or performance of
the device. Information that a device has
undergone full refurbishing, together with
the information necessary to ensure its
traceability in relation to safe use, shall be
included in the labelling of the device and
provided to the end user. Article 5(5) shall
not apply to fully refurbished devices. A
manufacturer shall determine that a
device is intended for single use only on
the basis of documented technical, safety
and performance considerations. Those
considerations shall be set out in the
technical documentation referred to in
Annex II and shall be sufficiently detailed
to ensure the uniform application of this
Regulation.
Or. en
Amendment 378
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
PE791.890v01-00 6/151 AM\1348818EN.docx
EN
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device and must fulfil the obligations
incumbent on manufacturers laid down in
this Regulation, which also include
obligations relating to the labelling and
traceability of the fully refurbished device
in accordance with Chapter III of this
Regulation.
Indication of the fully refurbished state of
a device and its traceability in relation to
safe use shall be added to the product and
delivered to the end user.
Or. en
Amendment 379
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device and must fulfil the obligations
incumbent on manufacturers laid down in
this Regulation, which also include
obligations relating to the labelling and
traceability of the refurbished device in
accordance with Chapter III of this
Regulation. Indication of the refurbished
state of a device and its traceability in
relation to safe use shall be added to the
product and delivered to the end user.
Or. en
AM\1348818EN.docx 7/151 PE791.890v01-00
EN
Justification
Introducing complete refurbishment calls for a clear distribution of regulatory duties. When a
natural or legal person carries out complete refurbishment and is regarded as the
manufacturer of the refurbished device, that person should expressly take on all relevant
manufacturer responsibilities under the Regulation, including those concerning labelling,
traceability, post-market surveillance and vigilance. This provision should apply only where
complete refurbishment can be performed safely, and it should ensure that both the
refurbished status of the device and its traceability are clearly made known to the end user.
Amendment 380
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device and must fulfil the obligations
incumbent on manufacturers laid down in
this Regulation, which also include
obligations relating to the labelling and
traceability of the refurbished device in
accordance with Chapter III of this
Regulation. Indication of the refurbished
state of a device and its traceability in
relation to safe use shall be added to the
product and delivered to the end user.
Or. en
Amendment 381
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
PE791.890v01-00 8/151 AM\1348818EN.docx
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
3. The natural or legal person that
carries out the full refurbishment of a
device shall be considered to be the
manufacturer of the fully refurbished
device and shall assume the obligations
incumbent on manufacturers laid down in
this Regulation, including the obligations
relating to the traceability of the fully
refurbished device in accordance with
Chapter III. The natural or legal person
that carries out the full refurbishment of a
device shall inform the manufacturer and
the competent authority of the Member
State in which they intend to make the
device available.
Or. en
Amendment 382
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed, or devices
that do not indicate whether they are
single-use or reprocessable, may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
Or. it
AM\1348818EN.docx 9/151 PE791.890v01-00
EN
Justification
The text proposed by the Commission rightly provides that a single-use device, or a device
that can no longer be reprocessed, can only be fully refurbished. However, this category of
devices should also include devices that do not clearly indicate whether they can be reused.
The aim is to provide a higher level of health and safety protection for their users.
Amendment 383
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed or devices
that do not specify if they are single-use
or not, may be subject to full refurbishing
within the meaning of Article 2(31). The
natural or legal person that carries out the
full refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
Or. en
Amendment 384
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
3. Single-use devices and devices may
be subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
PE791.890v01-00 10/151 AM\1348818EN.docx
EN
device. device.
Or. fr
Amendment 385
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
3a. The fact that a device has been
fully refurbished, together with the
identity of the person responsible for the
reprocessing or full refurbishment and
the information necessary to ensure the
traceability and safe use of the device,
shall be clearly indicated on the device, its
packaging or in the accompanying
information, as appropriate. The device,
its packaging and the accompanying
information shall not bear any reference
to the original manufacturer or the
original trade mark.
Or. en
Amendment 386
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 3b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
3b. Member States shall encourage,
and may require, health institutions to
provide information to patients on the use
of reprocessed devices within the health
institution and, where appropriate, any
AM\1348818EN.docx 11/151 PE791.890v01-00
EN
other relevant information concerning the
reprocessed devices with which patients
are treated.
Or. en
Amendment 387
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.’;
deleted
Or. fr
Amendment 388
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;
deleted
Or. en
Amendment 389
PE791.890v01-00 12/151 AM\1348818EN.docx
EN
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;
The manufacturer of the reprocessed or
full refurbished single-use device shall be
considered as the new legal manufacturer
and indicate reprocessing or full
refurbishment through direct part
marking on the device along with proper
labeling ensuring full traceability with a
specific route in the vigilance system in
order to distinguish incidents with
original single-use devices from the
reprocessed single-use devices, enabling
the correct involvement of the responsible
legal manufacturer.
Or. en
Justification
Direct part marking and a dedicated vigilance route are essential because labels are
routinely removed during clinical use, making reprocessed devices indistinguishable from
originals. Clear identification of the reprocessor as legal manufacturer ensures correct
liability allocation, proper traceability and accurate incident reporting — preventing original
manufacturers from being wrongly implicated in incidents caused by reprocessed devices.
Amendment 390
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4
AM\1348818EN.docx 13/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.’;
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.’; For
any reprocessed device placed on the
market, the label shall clearly identify the
reprocessor and indicate that the device
has been reprocessed. When developing
these common specifications, the
Commission shall systematically consult
the Medical Devices Coordination Group,
notified bodies, manufacturers,
healthcare professionals and patient
representatives.
Or. fr
Amendment 391
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;
4. The Commission shall adopt, in
accordance with Article 9(1), common
specifications laying down general
requirements and methodologies for the
reprocessing of devices and the full
refurbishment of single-use devices.
Or. en
Amendment 392
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
PE791.890v01-00 14/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article 17 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;
4. The Commission shall adopt, in
accordance with Article 9(1) and with the
input of the expert panels, CS on general
requirements regarding reprocessing of
devices or fully refurbishing of single use
devices.’;
Or. en
Amendment 393
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 4a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
4a. The Commission shall, by means
of implementing acts, establish a list of
categories of medical devices that, by their
nature and having regard to hygiene,
safety or performance considerations, are
intended for single use and shall not be
eligible for reprocessing. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
Devices included in that list shall be
presumed to be intended for single use for
the purposes of this Article, and
manufacturers shall not be required to
provide the grounds for that designation
referred to in the first subparagraph.
Or. en
Amendment 394
Tiemo Wölken
AM\1348818EN.docx 15/151 PE791.890v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, by any means, including in
electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
The information referred to in the
first subparagraph shall be provided, for
the purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, by any means, including in
electronic or digital format, that
allow rapid and easy access to that
information and shall be stated in the
language(s) determined by the concerned
Member State. The information shall be
written in a way that is readily understood
by a lay person and shall be updated
where appropriate. Updates of the
information shall be made available to
the patient via the website mentioned
in point (a) of the first
subparagraph. Where the information is
provided in electronic or digital format,
the manufacturer shall ensure that the
patient may obtain, upon request and free
of charge, a paper copy of that
information.
Any electronic or digital means used to
provide access to that information
shall comply with Regulation (EU)
2016/679 and shall not permit the
identification, profiling or tracking of
patients beyond what is necessary for the
provision of that information.
Or. en
Amendment 395
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 1
PE791.890v01-00 16/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, by any means, including in
electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, in paper format, and
complementary to the mandatory paper
format, by any additional means, including
in electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
Or. en
Amendment 396
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, by any means, including in
electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, in paper format, and
complementary to the mandatory paper
format, by any additional means, including
in electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.
Or. en
Amendment 397
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
AM\1348818EN.docx 17/151 PE791.890v01-00
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, by any means, including in
electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided, for the
purpose of making it available to the
patient who has been implanted with the
device, in mandatory paper format, and
by any additional means, including in
electronic or digital format, that allow
rapid access to that information and shall
be stated in the language(s) determined by
the concerned Member State.;
Or. en
Justification
Patients may have difficulty in access to digital format, for various reasons (accessibility
issues, low digital literacy, lack of internet access...). Paper versions should remain
obligatory.
Amendment 398
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 3, is replaced by the
following:
deleted
‘3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted
from the obligations laid down in this
Article’;
Or. fr
Amendment 399
PE791.890v01-00 18/151 AM\1348818EN.docx
EN
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 3 is replaced by the
following:
deleted
‘3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted
from the obligations laid down in this
Article;’
Or. en
Amendment 400
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 3 is replaced by the
following:
deleted
‘3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted
from the obligations laid down in this
Article;’
Or. en
Justification
Implant cards should remain mandatory for all implantable devices.
Amendment 401
Kateřina Konečná
AM\1348818EN.docx 19/151 PE791.890v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted
from the obligations laid down in this
Article;
deleted
Or. en
Amendment 402
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted from
the obligations laid down in this Article;
3. The following implants shall be
exempted from the obligations laid down
in this Article: sutures, staples, dental
fillings, dental braces, tooth crowns,
screws, wedges, plates, wires, pins, clips
and connectors. The Commission is
empowered to adopt delegated acts in
accordance with Article 115 to amend this
list by adding other types of implants to it
or by removing implants therefrom. In
exercising that power, the Commission
shall, in particular, consider adding
implants that remain in the human body
only temporarily or are fully resorbed by
the human body. Class III implantable
devices shall not be exempted pursuant to
this paragraph
Or. en
Amendment 403
PE791.890v01-00 20/151 AM\1348818EN.docx
EN
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 16 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 18 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Implants that are well-established
technology devices shall be exempted from
the obligations laid down in this Article’;
3. Implants that constitute well-
established technological devices shall
remain subject to the information
requirements provided for in this Article.
That information may be provided in
electronic or digital format in accordance
with paragraph 1.
Or. fr
Amendment 404
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 17 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 20 – paragraph 5
Present text Amendment
(17a) Article 20, paragraph 5 is replaced
by the following:
Where applicable, the CE marking shall
be followed by the identification number of
the notified body responsible for the
conformity assessment procedures set out
in Article 52. The identification number
shall also be indicated in any promotional
material which mentions that a device
fulfils the requirements for CE marking.
"The identification number of the notified
body responsible for the conformity
assessment procedures set out in Article 52
shall be part of the information to be
submitted by the manufacturer to the UDI
database in accordance with Article 29."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 405
AM\1348818EN.docx 21/151 PE791.890v01-00
EN
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 19 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 27 – paragraph 1 a (i)
Present text Amendment
Articolo 27, paragrafo 1a(i) ‘Article 27, paragraph 1a(i)
1. The Unique Device Identification
system (‘UDI system’) described in Part C
of Annex VI shall allow the identification
and facilitate the traceability of devices,
other than custom-made and
investigational devices, and shall consist of
the following:
1. The Unique Device Identification
system (‘UDI system’) described in Part C
of Annex VI shall allow the identification
and facilitate the traceability of devices,
other than custom-made and
investigational devices, and shall consist of
the following:
(a) production of a UDI that comprises the
following:
(a) production of a UDI that comprises the
following:
(i) a UDI device identifier (‘UDI-DI’)
specific to a manufacturer and a device,
providing access to the information laid
down in Part B of Annex VI;
(i) a UDI device identifier (‘UDI-DI’)
specific to a manufacturer and a device,
either originally issued by the
manufacturer or that has been lawfully
made available to the manufacturer,
providing access to the information laid
down in Part B of Annex VI;’
Or. it
((EU) 2017/745)
Justification
Article 27 requires the UDI-DI to be specific to the manufacturer and the device. The addition
clarifies that the requirement is also fulfilled when the UDI-DI has been assigned by another
economic operator, provided that the manufacturer holds the exclusive right to use the UDI-
DI and registers it in Eudamed. The amendment eases the way for mergers, acquisitions, and
marketing under the company's own brand.
Amendment 406
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 20 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 28 – paragraph 3
PE791.890v01-00 22/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
3. The core data elements to be
provided to the UDI database, referred to
in Part B of Annex VI, shall be accessible
to the public, except the element referred to
in point 13 of that Part..
3. The core data elements to be
provided to the UDI database, referred to
in Part B of Annex VI, shall be accessible
to the public, except the element referred to
in point 12 of that Part..
Or. en
Amendment 407
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 21
Regulation (EU) 2017/745
Article 29 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. Before placing a device, other than
a custom-made device or investigational
device, on the market, the manufacturer
shall provide the Basic UDI-DI to the UDI
database together with the other core data
elements referred to in Part B of Annex VI
related to that device, as applicable. The
manufacturer shall keep the information
provided to the UDI database updated.
1. Before placing a device, other than
a custom-made device or investigational
device, on the market, the manufacturer
shall provide the Basic UDI-DI to the UDI
database together with the other core data
elements referred to in Part B of Annex VI
related to that device, as applicable. The
manufacturer shall keep the information
provided to the UDI database updated and
introduce any changes without undue
delay and no later than one month after
the change occurs.
Or. en
Amendment 408
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 21
Regulation (EU) 2017/745
Article 29 – paragraph 2
AM\1348818EN.docx 23/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
2. Before placing on the market a
system or procedure pack as referred to in
Article 22(1) and (3), the natural or legal
person responsible shall provide the Basic
UDI-DI to the UDI database together with
the other core data elements referred to in
Part B of Annex VI related to that system
or procedure pack. The natural or legal
person referred to in Article 22(1) shall
keep up to date the information provided to
the UDI database.
2. Before placing on the market a
system or procedure pack as referred to in
Article 22(1) and (3), the natural or legal
person responsible shall provide the Basic
UDI-DI to the UDI database together with
the other core data elements referred to in
Part B of Annex VI related to that system
or procedure pack. The natural or legal
person referred to in Article 22(1) shall
keep up to date the information provided to
the UDI database and introduce any
changes without undue delay and no later
than one month after the change occurs.
Or. en
Amendment 409
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For class IIb implantable devices and for
class III devices, other than custom-made
or investigational devices and well-
established technology devices, the
manufacturer shall draw up a summary of
safety and clinical performance.
For implantable devices and for class III
devices, other than custom-made or
investigational devices, the manufacturer
shall draw up a summary of safety and
clinical performance.
Or. en
Justification
Obligations for the summary of safety and clinical performance (SSCP) should not be
removed for any class of implantable devices. Well-established technologies - list remains to
be seen from the COM, and the SSCP should remain.
Amendment 410
PE791.890v01-00 24/151 AM\1348818EN.docx
EN
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For class IIb implantable devices and for
class III devices, other than custom-made
or investigational devices and well-
established technology devices, the
manufacturer shall draw up a summary of
safety and clinical performance.
For class IIb implantable devices and for
class IIb and class III devices, other than
custom-made or investigational devices
and well-established technology devices,
the manufacturer shall draw up a summary
of safety and clinical performance.
Or. en
Amendment 411
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For class IIb implantable devices and for
class III devices, other than custom-made
or investigational devices and well-
established technology devices, the
manufacturer shall draw up a summary of
safety and clinical performance.
For class IIb implantable devices and for
class III devices, other than custom-made
or investigational devices, the
manufacturer shall draw up a summary of
safety and clinical performance.
Or. en
Amendment 412
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
AM\1348818EN.docx 25/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed,
in the official language or languages
required by the Member State in which
the device is made available.
Or. fr
Amendment 413
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear and understandable to the
intended user and, where relevant to the
patient as a lay person, and shall be made
available to the public via Eudamed.
Or. en
Amendment 414
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and, where the
patient is also an intended user, to the
PE791.890v01-00 26/151 AM\1348818EN.docx
EN
patient, and shall be made available to the
public via Eudamed.
Or. en
Amendment 415
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and where the
patient is also an intended user, to the
patient, and shall be made available to the
public via Eudamed.
Or. en
Amendment 416
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and, if
relevant, to the patient and shall be made
available to the public via Eudamed.
Or. en
Amendment 417
AM\1348818EN.docx 27/151 PE791.890v01-00
EN
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary shall be made available to
the public via Eudamed.
Or. it
Amendment 418
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The summary of safety and clinical
performance shall be written in a way that
is clear to the intended user and shall be
made available to the public via Eudamed.
The summary of safety and clinical
performance shall be written in lay
language and shall be made available to
the public via Eudamed.
Or. en
Amendment 419
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The draft of the summary of safety and
clinical performance shall be part of the
The draft of the summary of safety and
clinical performance shall be part of the
PE791.890v01-00 28/151 AM\1348818EN.docx
EN
documentation to be submitted to the
notified body involved in the conformity
assessment pursuant to Article 52. The
manufacturer shall ensure that the
summary of safety and clinical
performance is available in Eudamed as
part of the information on the device to be
provided pursuant to Article 29(1) and
mention on the label or instructions for use
where that summary is available.;
documentation to be submitted to the
notified body involved in the conformity
assessment pursuant to Article 52. Only the
English language version of the SSCP
shall be subject to validation by the
notified body. The manufacturer shall
ensure that the summary of safety and
clinical performance is available in
Eudamed as part of the information on the
device to be provided pursuant to Article
29(1) and mention on the label or
instructions for use where that summary is
available. By default, only the English
language version of the SSCP shall be
provided. Translations into the other
languages accepted in the Member States
shall be provided upon request within a
reasonable time frame.
Or. it
Justification
The aim is to reduce the financial and administrative burden of translating SSCPs (summaries
of safety and clinical performance) into all EU languages, limiting mandatory translations to
actual demand. Initially providing the SSCP in English would ease the burden on both
manufacturers and the notified bodies, without reducing the safety requirements of the device.
Amendment 420
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The draft of the summary of safety and
clinical performance shall be part of the
documentation to be submitted to the
notified body involved in the conformity
assessment pursuant to Article 52. The
manufacturer shall ensure that the
summary of safety and clinical
performance is available in Eudamed as
part of the information on the device to be
The draft of the summary of safety and
clinical performance shall be part of the
documentation to be submitted to the
notified body involved in the conformity
assessment pursuant to Article 52. The
manufacturer shall ensure that the
summary of safety and clinical
performance is available in Eudamed as
part of the information on the device to be
AM\1348818EN.docx 29/151 PE791.890v01-00
EN
provided pursuant to Article 29(1) and
mention on the label or instructions for use
where that summary is available.;
provided pursuant to Article 29(1) and
mention provide a direct link or QR code
on the label or instructions for use to where
that summary is available.
Or. en
Amendment 421
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 24 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 32 – paragraph 2 – point h
Text proposed by the Commission Amendment
(h) information on any residual risks or
undesirable effects, and any warnings and
precautions.’;
(h) information on any residual risks or
undesirable effects, and any warnings and
precautions, as well as the absence of
identified endocrine disruptors in parts
likely to be transferred to the patient;
Or. fr
Justification
The design work carried out to avoid the presence of endocrine disruptors must be recognised
in order to drive innovation and competitive advantage.
Amendment 422
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 25 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 33 – paragraph 5 – subparagraphs 1 and 2
Text proposed by the Commission Amendment
All the information collated and processed
by Eudamed and, where applicable, any of
the electronic systems that are not included
in Eudamed shall be accessible to the
Member States and to the Commission.
All the information collated and processed
by Eudamed and, where applicable, any of
the electronic systems that are not included
in Eudamed shall be accessible to the
Member States and to the Commission.
PE791.890v01-00 30/151 AM\1348818EN.docx
EN
The information shall be accessible to
notified bodies, economic operators,
sponsors and the public to the extent
specified in the provisions on the electronic
systems referred to in paragraph 2.
The information shall be accessible to
notified bodies, economic operators,
sponsors and the public to the extent
specified in the provisions on the electronic
systems referred to in paragraph 2.
Restrictions to public access shall be
limited to what is strictly necessary and
justified on the grounds of personal data
protection, the protection of commercially
confidential information, or the protection
of public health. The protection of
commercially confidential information
shall be balanced against the need to
ensure a high level of transparency and
the availability of information necessary
for patients and healthcare professionals
to assess the safety and performance of
devices. The Commission shall ensure
that public parts of Eudamed and, where
applicable, any of the electronic systems
that are not included in Eudamed, are
presented in a user-friendly and easily-
searchable format. In doing so, it shall
consult with patient and healthcare
professional organisations;
Or. en
Amendment 423
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 25 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 33 – paragraph 5 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
All the information collated and processed
by Eudamed and, where applicable, any of
the electronic systems that are not included
in Eudamed shall be accessible to the
Member States and to the Commission.
The information shall be accessible to
notified bodies, economic operators,
sponsors and the public to the extent
All the information collated and processed
by Eudamed and, where applicable, any of
the electronic systems that are not included
in Eudamed shall be accessible to the
Member States and to the Commission.
The information shall be accessible to
notified bodies, economic operators,
sponsors and the public to the extent
AM\1348818EN.docx 31/151 PE791.890v01-00
EN
specified in the provisions on the electronic
systems referred to in paragraph 2.
specified in the provisions on the electronic
systems referred to in paragraph 2.
Restrictions to public access shall be
limited to what is strictly necessary and
justified on the grounds of personal data
protection, the protection of commercially
confidential information, or the protection
of public health. The protection of
commercially confidential information
shall be balanced against the need to
ensure a high level of transparency and
the availability of information necessary
for patients and healthcare professionals
to assess the safety and performance of
devices.
Or. en
Amendment 424
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 25 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 33 – paragraph 5 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission shall ensure that public
parts of Eudamed and, where applicable,
any of the electronic systems that are not
included in Eudamed, are presented in a
user-friendly and easily-searchable
format.’;
The Commission shall ensure that public
parts of Eudamed and, where applicable,
any of the electronic systems that are not
included in Eudamed, are accessible in all
official languages of the Union, easy for
non-experts to use and easily consultable
and searchable.’;
Or. fr
Amendment 425
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 25 – point d
Regulation (EU) 2017/745
PE791.890v01-00 32/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article 33 – paragraph 5 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission shall ensure that public
parts of Eudamed and, where applicable,
any of the electronic systems that are not
included in Eudamed, are presented in a
user-friendly and easily-searchable
format.;
The Commission shall ensure that public
parts of Eudamed and, where applicable,
any of the electronic systems that are not
included in Eudamed, are presented in a
user-friendly, easily-searchable and
accessible format and that information
made available to the public is worded in
an appropriate and comprehensive
manner.
Or. en
Amendment 426
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 27 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 35 – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 8 is replaced by the
following:
deleted
‘8. The authorities responsible for notified
bodies shall coordinate their activities to
be carried out in accordance with this
Chapter, cooperate with each other and
with the Commission and resolve issues of
diverging opinions between themselves to
ensure a harmonised application of the
requirements relating to notified bodies.;’
Or. en
Justification
The Commission is removing references to article 48 (peer-review) and is also hollowing out
article 48 further down.
AM\1348818EN.docx 33/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 427
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 28 – point a a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 36 – paragraph 1a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(aa) Within the Union, notified bodies
shall be allowed to equally recognise and
rely upon assessments and evidence that
have already been evaluated, whether by
the same or another designated notified
body.
Or. en
Justification
Manufacturers are frequently required to repeat assessments and submit evidence that has
already been evaluated under equivalent regulatory requirements. This leads to unnecessary
administrative burden, increased certification timelines and inefficient use of notified body
resources without improving patient safety. Wherever equivalent evidence has already been
assessed under the MDR or under internationally recognised regulatory frameworks, notified
bodies should rely on these existing assessments unless there is an objective, documented
justification for requesting additional evidence.
Amendment 428
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 28 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 36 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend Annex VII
in order to adapt to technical or scientific
progress regarding conformity assessment
in the field of medical devices, including
developments at international level.’;
deleted
PE791.890v01-00 34/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. fr
Amendment 429
Ruggero Razza
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 28 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 36 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend Annex VII
in order to adapt to technical or scientific
progress regarding conformity assessment
in the field of medical devices, including
developments at international level.’;
deleted
Or. fr
Amendment 430
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 32
Regulation (EU) 2017/745
Article 40a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. Conformity assessment bodies and
notified bodies shall pay a fee for the
assessment of their application for
designation and their monitoring, including
the costs for the involvement of experts
nominated in accordance with Article 40 in
those assessment and monitoring activities.
1. Conformity assessment bodies and
notified bodies shall pay a fee to the
authority responsible for notified bodies
for the assessment of their application for
designation and their monitoring, including
the costs for the involvement of experts
nominated in accordance with Article 40 in
those assessment and monitoring activities.
Or. en
AM\1348818EN.docx 35/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 431
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 35 – point j
Regulation (EU) 2017/745
Article 44 – paragraph 12
Text proposed by the Commission Amendment
12. The authority responsible for
notified bodies shall draw up an annual
summary of their monitoring activities
regarding notified bodies and, where
applicable, subsidiaries and subcontractors.
That summary shall be made publicly
available through the electronic system
referred to in Article 57.’;
12. The authority responsible for
notified bodies shall draw up an annual
summary of their monitoring activities
regarding notified bodies and, where
applicable, subsidiaries and subcontractors.
It shall include a chapter on the
compliance by each notified body with
Article 49 of this Regulation in order to
assess the conformity of the decisions
taken with regard to the MDCG guidance.
That summary shall be made publicly
available through the electronic system
referred to in Article 57.’;
Or. fr
Amendment 432
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 39
Regulation (EU) 2017/745
Article 48
Text proposed by the Commission Amendment
(39) Article 48 is amended as follows: deleted
(a) the title is replaced by the following:
‘Exchange of experience between
authorities responsible for notified
bodies;’
Or. en
PE791.890v01-00 36/151 AM\1348818EN.docx
EN
Justification
Significantly weakening the role of peer-review.
Amendment 433
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 49 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission shall ensure that
appropriate coordination and cooperation
between notified bodies is put in place and
operated in the form of a coordination
group of notified bodies in the field of
medical devices, including in vitro
diagnostic medical devices. The
coordination group shall meet on a regular
basis, at least annually, and report to the
MDCG.
The Commission and the authorities
responsible for notified bodies shall ensure
that appropriate coordination and
cooperation between notified bodies is put
in place and operated in the form of a
coordination group of notified bodies in the
field of medical devices, including in vitro
diagnostic medical devices. The
coordination group shall meet on a regular
basis, at least annually, and report to the
MDCG.
Or. fr
Amendment 434
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 49 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. All bodies notified under this
Regulation and under Regulation (EU)
2017/746 shall actively participate in the
work of the coordination group to support
the implementation of this Regulation and
of Regulation (EU) 2017/746 by sharing
experience and developing common
3. All bodies notified under this
Regulation and under Regulation (EU)
2017/746 shall actively participate in the
work of the coordination group to support
the implementation of this Regulation and
of Regulation (EU) 2017/746 by sharing
experience and developing common
AM\1348818EN.docx 37/151 PE791.890v01-00
EN
templates and technical guidance to
facilitate harmonisation and common
approaches regarding conformity
assessment activities. They shall cooperate
with each other, with the Commission,
with the relevant authorities of the Member
States, with expert panels and, where
applicable, expert laboratories or European
Union reference laboratories to ensure a
harmonised application of the requirements
set out in this Regulation and in Regulation
(EU) 2017/746.
templates and technical guidance to
facilitate harmonisation and common
approaches regarding conformity
assessment activities. They shall cooperate
with each other, with the Commission,
with the relevant authorities of the Member
States, with expert panels and, where
applicable, expert laboratories or European
Union reference laboratories to ensure a
harmonised application of the requirements
set out in this Regulation and in Regulation
(EU) 2017/746. The governance structure
of notified bodies shall be strengthened to
ensure a level of harmonisation,
consistency and interoperability.
Or. en
Justification
While existing provisions address designation and oversight of notified bodies, the
harmonisation of conformity assessment practices across the Union remains insufficient.
Divergent interpretations and inconsistent audit practices between notified bodies create an
uneven playing field for manufacturers and undermine regulatory predictability.
Strengthening the governance structure to ensure interoperability and consistency is essential
to achieve a truly integrated and competitive European medical device market.
Amendment 435
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 49 – paragraph 4 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
4a. As part of the annual summary of
the monitoring activities of notified
bodies, the authority responsible for
notified bodies in each Member State
shall devote a chapter to compliance with
this Article. That chapter shall identify
cases where the notified bodies under its
oversight have manifestly failed to comply
with the obligations laid down in this
PE791.890v01-00 38/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article or have failed to take due account
of the relevant MDCG guidance, as well
as any other manifest cases that have led
to a non-harmonised application of this
Regulation or Regulation (EU) 2017/746.
Or. fr
Amendment 436
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at least
a 25 % fee reduction for small enterprises
within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at least
a 25 % fee reduction for small enterprises
within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised. Notified bodies shall
apply at least a 10 % fee reduction for
manufacturers who demonstrate that the
medical device concerned is
manufactured or produced in the
European Union and that a substantial
share of it is of European origin. A share
shall be considered substantial where at
least 50 % of the value of the medical
device comes from components
originating in the European Union.
AM\1348818EN.docx 39/151 PE791.890v01-00
EN
Or. fr
Amendment 437
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers
that are micro enterprises within the
meaning of Recommendation 2003/361/EC
and at least a 25 % fee reduction for small
enterprises within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
2. Member States may consider
introducing accounting and/or tax
measures to reduce the financial burden
of fees for notified bodies by at least 50 %
for manufacturers that are micro
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at least
a 25 % fee reduction for small enterprises
within the meaning of that
Recommendation, at least a 50 % fee
reduction for manufacturers that apply for
conformity assessment of an orphan device
referred to in Article 52a(3), at least 50 %
for paediatric devices and at least 25 %
for medical devices free of identified
endocrine disruptors that can be
transferred to patients. Notified bodies
may provide manufacturers that are micro
or small enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
Or. fr
Justification
In order to ensure fair access to notified bodies for small companies and/or paediatric
devices or devices which are free of endocrine disruptors, and therefore rapid access to the
market, it is essential that the profitability of notified bodies is not compromised by such
services, which, moreover, are particularly likely to be more time-consuming for experts.
PE791.890v01-00 40/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 438
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at least
a 25 % fee reduction for small enterprises
within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at least
a 25 % fee reduction for small enterprises
within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3)
or a paediatric device referred to in
Article 52a(4). Notified bodies shall
provide manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
Or. en
Amendment 439
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at
least a 25 % fee reduction for small
enterprises within the meaning of that
2. Except for notified bodies that are
micro-enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC, they shall
apply up to a 50 % annual fee reduction
for manufacturers that are micro
enterprises within the meaning of
AM\1348818EN.docx 41/151 PE791.890v01-00
EN
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
Recommendation
2003/361/EC proportionate to their
annual turnover and up to a 25
% annual fee reduction for small
enterprises within the meaning of that
Recommendation, proportionate to their
annual turnover. They shall apply up to a
50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Or. en
Amendment 440
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. Notified bodies shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
are micro enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC and at
least a 25 % fee reduction for small
enterprises within the meaning of that
Recommendation. They shall apply at least
a 50 % fee reduction for manufacturers that
apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
2. Notified bodies shall apply a fee
reduction up to 50 % for manufacturers
that are micro enterprises within the
meaning of Recommendation 2003/361/EC
and up to 50 % fee reduction for small
enterprises within the meaning of that
Recommendation. They shall apply a fee
reduction up to 50 % for manufacturers
that apply for conformity assessment of an
orphan device referred to in Article 52a(3).
Notified bodies shall provide
manufacturers that are micro or small
enterprises within the meaning of
Recommendation 2003/361/EC the
possibility to defer the payment of fees
until the relevant conformity assessment
activity is finalised.
Or. en
PE791.890v01-00 42/151 AM\1348818EN.docx
EN
Justification
Fee reductions for micro and small enterprises and manufacturers of orphan devices support
access to conformity assessment without undermining the financial sustainability of notified
bodies. Replacing mandatory minimum reductions with a ceiling of 'up to 50%' gives notified
bodies the flexibility to calibrate reductions according to their cost structures, while ensuring
SMEs and orphan device manufacturers benefit from meaningful support. The payment
deferral option further reduces the immediate financial burden on smaller manufacturers
without imposing fixed costs on notified bodies.
Amendment 441
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. The Commission, in consultation
with the MDCG, may adopt implementing
acts to specify the structure and level of
the fees referred to in paragraph 1, taking
into account the need to:
deleted
(a) establish and maintain high standards
of quality and safety of devices;
(b) ensure the availability of devices;
(c) protect the interests of micro, small or
medium-sized enterprises within the
meaning of Recommendation
2003/361/EC;
(d) support innovation and
competitiveness.
Or. fr
Amendment 442
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 3
AM\1348818EN.docx 43/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
3. The Commission, in consultation
with the MDCG, may adopt implementing
acts to specify the structure and level of the
fees referred to in paragraph 1, taking into
account the need to:
3. The Commission, in consultation
with the MDCG and other relevant
stakeholders, may adopt delegated acts to
specify the structure and level of the fees
referred to in paragraph 1, taking into
account the need to:
Or. en
Amendment 443
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 3 – point a
Text proposed by the Commission Amendment
(a) establish and maintain high
standards of quality and safety of devices;
(a) establish and maintain high
standards of quality and safety of persons
and devices;
Or. en
Amendment 444
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 3 – point d a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(da) promote production capacity
within the EU and strengthen the
resilience of its medical technology supply
chain
Or. fr
PE791.890v01-00 44/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 445
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 40
Regulation (EU) 2017/745
Article 50 – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. When duly justified in the interest
of public health or patient health or safety,
the authority responsible for notified
bodies may instruct a notified body to
accept a manufacturer’s request for
conformity assessment activities falling
within that notified body’s scope of
designation.;
6. When duly justified in the interest
of public health or patient health or
safety and without prejudice to the
available administrative and judicial
remedies for notified bodies under EU
and Member State law, the authority
responsible for notified bodies may instruct
a notified body to accept a manufacturer’s
request for conformity assessment
activities falling within that notified body’s
scope of designation.;
Or. en
Amendment 446
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 41 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 51 – paragraph 2 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity period of the
certificate, the notified body shall carry
out surveillance activities only to the
extent provided for in the annex
applicable to the conformity assessment
on the basis of which the certificate was
issued (Annex IX, Annex X or Annex XI).
Those surveillance activities shall be
proportionate to the risk class of the
device and shall not constitute a re-
evaluation equivalent in scope to the
AM\1348818EN.docx 45/151 PE791.890v01-00
EN
conformity assessment carried out for the
issuance of the certificate.
Or. it
Amendment 447
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 42
Regulation (EU) 2017/745
Article 51a – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Where, within 30 days of receipt of
the consultation referred to in the
paragraph 2, no substantiated disagreement
is raised by a Member State, the competent
authority shall adopt its decision within 90
days of receipt of the referral referred to in
paragraph 1.
3. Where, within 30 days of receipt of
the consultation referred to in the
paragraph 2, no substantiated disagreement
is raised by a Member State, the competent
authority shall adopt its decision within 60
days of receipt of the referral referred to in
paragraph 1.
Or. fr
Amendment 448
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
By way of derogation from the first
subparagraph, class III devices that are
well-established technology devices shall
be subject to a conformity assessment as
specified in Chapters I and III of
Annex IX, including an assessment of the
technical documentation of one
representative device per generic device
deleted
PE791.890v01-00 46/151 AM\1348818EN.docx
EN
group.;
Or. en
Justification
The current ‘sampling’ approach to technical documentation review should not be made more
flexible. Class III devices are high risk. No devices in that category should be placed on the
market without review of their product-specific technical documentation
Amendment 449
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 4 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of one
representative device per generic device
group or, in the case of non-implantable
class IIb devices that are well-established
technology devices, one representative
device per each category of devices.
Manufacturers of class IIb devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of at least
one representative device per generic
device group
Or. en
Justification
Here some flexible sampling is already the status quo, and need not be made more flexible.
Amendment 450
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point b
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348818EN.docx 47/151 PE791.890v01-00
EN
Article 52 – paragraph 4 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of one
representative device per generic device
group or, in the case of non-implantable
class IIb devices that are well-established
technology devices, one representative
device per each category of devices.
Manufacturers of class IIb devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of at least
one representative device per generic
device group or, in the case of non-
implantable class IIb devices that are well-
established technology devices, one
representative device per each category of
devices.
Or. en
Amendment 451
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
(c) paragraph 5 is deleted; (c) In Article 61, paragraph 5 is
replaced by the following:
A manufacturer of a device demonstrated
to be equivalent to an already marketed
device not manufactured by it, may also
rely on paragraph 4 in order not to
perform a clinical investigation provided
that the following conditions are fulfilled
in addition to what is required in that
paragraph:
— the two manufacturers have a contract
in place that explicitly allows the
manufacturer of the second device full
access to the technical documentation on
an ongoing basis, and
— the original clinical evaluation has
been performed in compliance with the
PE791.890v01-00 48/151 AM\1348818EN.docx
EN
requirements of this Regulation, and the
manufacturer of the second device
provides clear evidence thereof to the
notified body.
Or. en
Amendment 452
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 6 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIa devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of one
representative device for each category of
devices.
Manufacturers of class IIa devices, other
than custom-made or investigational
devices, shall be subject to a conformity
assessment as specified in Chapters I and
III of Annex IX, including an assessment
of the technical documentation of at least
one representative device for each category
of devices.
Or. en
Amendment 453
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 6 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Alternatively, the manufacturer may
choose to draw up the technical
documentation set out in Annexes II and III
coupled with a conformity assessment as
specified in Section 10 or Section 18 of
Annex XI. The assessment of the technical
documentation shall apply for one
Alternatively, the manufacturer may
choose to draw up the technical
documentation set out in Annexes II and III
coupled with a conformity assessment as
specified in Section 10 or Section 18 of
Annex XI. The assessment of the technical
documentation shall apply for at least one
AM\1348818EN.docx 49/151 PE791.890v01-00
EN
representative device for each category of
devices.;
representative device for each category of
devices.;
Or. en
Amendment 454
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point g
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 14 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission may, by means of
implementing acts, specify detailed
arrangements and procedural aspects for
any of the following aspects:
The Commission shall, by means of
implementing acts, and after consultation
with relevant stakeholder, specify detailed
arrangements and procedural aspects for
the following aspects:
Or. en
Amendment 455
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point g
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 14 – subparagraph 1 – point d
Text proposed by the Commission Amendment
(d) the modalities of the conformity
assessment procedures regarding
breakthrough devices and orphan devices
set out in Article 52a;;
(d) the modalities of the conformity
assessment procedures regarding
breakthrough devices and orphan devices,
and paediatric devices set out in Article
52a;’;
Or. en
Amendment 456
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
PE791.890v01-00 50/151 AM\1348818EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point g
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 14 – subparagraph 1 – point d
Text proposed by the Commission Amendment
(d) the modalities of the conformity
assessment procedures regarding
breakthrough devices and orphan devices
set out in Article 52a;;
(d) the modalities of the conformity
assessment procedures regarding
breakthrough device, orphan devices and
paediatric devices set out in Article 52a;;
Or. en
Amendment 457
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point h
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 15
Text proposed by the Commission Amendment
(h) the following paragraph 15 is
added:
deleted
‘15. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annexes IX, X, XI
and XIII in order to adapt to technical or
scientific progress or to developments
regarding conformity assessment of
devices at international level and to take
into account the needs of particular
devices in view of their special
characteristics.’;
Or. fr
Amendment 458
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point h
AM\1348818EN.docx 51/151 PE791.890v01-00
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 –paragraph 15
Text proposed by the Commission Amendment
15. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annexes IX, X, XI
and XIII in order to adapt to technical or
scientific progress or to developments
regarding conformity assessment of
devices at international level and to take
into account the needs of particular
devices in view of their special
characteristics.;
deleted
Or. en
Amendment 459
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 43 – point h
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 – paragraph 15
Text proposed by the Commission Amendment
15. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annexes IX, X, XI
and XIII in order to adapt to technical or
scientific progress or to developments
regarding conformity assessment of
devices at international level and to take
into account the needs of particular devices
in view of their special characteristics.’;
15. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annexes IX, X, XI
and XIII in order to adapt to technical or
scientific progress or to developments
regarding conformity assessment of
devices at international level and to take
into account the needs of particular devices
in view of their special characteristics.’;
The Commission shall consult the
MDCG, notified bodies, patient
organisations and manufacturers;
Or. fr
Amendment 460
PE791.890v01-00 52/151 AM\1348818EN.docx
EN
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – title
Text proposed by the Commission Amendment
Conformity assessment of breakthrough
devices and of orphan devices
Conformity assessment of breakthrough
devices, of paediatric devices and of
orphan devices
Or. en
Amendment 461
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices and orphan devices,
for which a notified body is involved in the
conformity assessment, the procedures laid
down in Article 52 shall apply subject to
the specific arrangements set out in this
Article.
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices, paediatric devices
and orphan devices, including in vitro
diagnostic orphan devices, for which a
notified body is involved in the conformity
assessment, the procedures laid down in
Article 52 shall apply subject to the
specific arrangements set out in this
Article.
Or. fr
Amendment 462
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a– paragraph 1
AM\1348818EN.docx 53/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices and orphan devices,
for which a notified body is involved in the
conformity assessment, the procedures laid
down in Article 52 shall apply subject to
the specific arrangements set out in this
Article.
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices, paediatric devices
and orphan devices, for which a notified
body is involved in the conformity
assessment, the procedures laid down in
Article 52 shall apply subject to the
specific arrangements set out in this
Article.
Or. en
Amendment 463
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices and orphan devices,
for which a notified body is involved in the
conformity assessment, the procedures laid
down in Article 52 shall apply subject to
the specific arrangements set out in this
Article.
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices orphan devices, and
paediatric devices for which a notified
body is involved in the conformity
assessment, the procedures laid down in
Article 52 shall apply subject to the
specific arrangements set out in this
Article.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 464
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
PE791.890v01-00 54/151 AM\1348818EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices and orphan devices,
for which a notified body is involved in the
conformity assessment, the procedures laid
down in Article 52 shall apply subject to
the specific arrangements set out in this
Article.
1. For the conformity assessment of
breakthrough devices, paediatric and
orphan devices, for which a notified body
is involved in the conformity assessment,
the procedures laid down in Article 52
shall apply subject to the specific
arrangements set out in this Article.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices will fall into the categories of orphan, breakthrough or niche,
therefore we suggest including also paediatric considerations here in paragraph 1 and all
throughout the article 52a, to make sure all paediatric devices both are covered and their
specificities can be supported
Amendment 465
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. A device shall be considered a
breakthrough device if it meets the
following criteria:
deleted
(a) it is expected to introduce in the Union
a high degree of novelty with respect to
the device technology, related clinical
procedure or the application of the device
in clinical practice;
(b) it is expected to provide a significant
positive clinical impact on patients or
public health, for a life-threatening or
irreversibly debilitating disease or
AM\1348818EN.docx 55/151 PE791.890v01-00
EN
condition, by either of the following:
(i) offering a significant positive clinical
or health impact compared to available
alternatives and the state of the art;
(ii) fulfilling an unmet medical need
where there is an absence or insufficiency
of available alternative options for that
purpose.
Or. en
Amendment 466
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 2 – point b – point i
Text proposed by the Commission Amendment
(i) offering a significant positive
clinical or health impact compared to
available alternatives and the state of the
art;
(i) offering a significant positive
clinical benefit or health impact compared
to available alternatives and the state of the
art;
Or. en
Amendment 467
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 2 – point b – point ii
Text proposed by the Commission Amendment
(ii) fulfilling an unmet medical need
where there is an absence or insufficiency
of available alternative options for that
purpose.
(ii) fulfilling an unmet medical need
where there is an absence or insufficiency
of available alternative options for that
purpose or where the available
alternatives do not adequately address the
medical needs of the target patient
PE791.890v01-00 56/151 AM\1348818EN.docx
EN
population.
Or. en
Amendment 468
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 2 – point ba (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) It has already undergone initial
testing, the assessment of which indicates
that the clinical benefits of assigning it to
the category of breakthrough devices
outweigh the risks.
Or. en
Amendment 469
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. A device shall be considered an
orphan device if it meets the following
criteria:
deleted
(a) it is intended for the treatment,
diagnosis, or prevention of a disease or
condition that presents in not more than
12 000 individuals in the Union per year;
(b) at least one of the following criteria is
met:
(i) there are insufficient available
AM\1348818EN.docx 57/151 PE791.890v01-00
EN
alternatives;
(ii) the device is expected to provide a
clinical benefit compared to available
alternatives or the state of the art, taking
into account both device-specific factors
and patient population-specific factors.
Or. en
Amendment 470
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 4 (new)
Text proposed by the Commission Amendment
3a. 4. A device shall be considered a
paediatric device if it meets the following
criteria:
(a) it is intended for the treatment,
diagnosis, or prevention of a disease or
condition in children under 18;
(b) at least one of the following criteria is
met:
(i) there are insufficient available
alternatives;
(ii) the device is expected to provide a
clinical benefit compared to available
alternatives or the state of the art, taking
into account both device-specific factors
and patient population-specific factors.
Or. en
Amendment 471
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
PE791.890v01-00 58/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article 52a – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria set out in paragraph 2 or 3 of this
Article, as applicable, are fulfilled. That
opinion shall be published on a dedicated
website without disclosing any confidential
information as referred to in Article 109
and shall be duly taken into consideration
by the manufacturer and the notified body.
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria defined in the definitions of a
breakthrough, orphan and paediatric
devices, as applicable, are fulfilled. That
opinion shall be published on a dedicated
website without disclosing any confidential
information as referred to in Article 109
and shall be duly taken into consideration
by the manufacturer and the notified body.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 472
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 a – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria set out in paragraph 2 or 3 of this
Article, as applicable, are fulfilled. That
opinion shall be published on a dedicated
website without disclosing any confidential
information as referred to in Article 109
and shall be duly taken into consideration
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria set out in paragraph 2 or 3 of this
Article, or in Article 2(82), as applicable,
are fulfilled. That opinion shall be
published on a dedicated website without
disclosing any confidential information as
referred to in Article 109 and shall be duly
AM\1348818EN.docx 59/151 PE791.890v01-00
EN
by the manufacturer and the notified body. taken into consideration by the
manufacturer and the notified body.
Or. fr
Amendment 473
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria set out in paragraph 2 or 3 of this
Article, as applicable, are fulfilled. That
opinion shall be published on a dedicated
website without disclosing any confidential
information as referred to in Article 109
and shall be duly taken into consideration
by the manufacturer and the notified body.
4. Upon a duly substantiated request
by a manufacturer or a notified body, an
expert panel referred to in Article 106 shall
provide an opinion as to whether the
criteria set out in paragraph 2, 3 and 4 of
this Article, as applicable, are fulfilled.
That opinion shall be published on a
dedicated website without disclosing any
confidential information as referred to in
Article 109 and shall be duly taken into
consideration by the manufacturer and the
notified body.
Or. en
Amendment 474
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a –paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device, as applicable, may
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device, as applicable, may
PE791.890v01-00 60/151 AM\1348818EN.docx
EN
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device,
including scientific and regulatory advice
throughout the development of the
device. Where appropriate, the expert
panel shall coordinate with the notified
body concerned in order to facilitate a
coordinated approach to the conformity
assessment of the device.
Or. en
Amendment 475
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device, as applicable, may
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
defined in the definitions of a
breakthrough, orphan and paediatric
devices, the manufacturer of a
breakthrough device, of an orphan device,
or paediatric device, as applicable, may
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
AM\1348818EN.docx 61/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 476
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device, as applicable, may
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device and the sponsor of
the clinical trial(s), as applicable, may
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
Or. en
Amendment 477
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2 or 3 of this Article,
the manufacturer of a breakthrough device
or of an orphan device, as applicable, may
request advice from the expert panels
referred to in Article 106 regarding its
clinical development strategy and
appropriate preclinical or clinical data for
the clinical evaluation of the device.
5. Where the opinion of the expert
panel confirms the fulfilment of the criteria
set out in paragraph 2, 3 and 4 of this
Article, the manufacturer of a breakthrough
device, paediatric device or of an orphan
device, as applicable, may request advice
from the expert panels referred to in Article
106 regarding its clinical development
strategy and appropriate preclinical or
clinical data for the clinical evaluation of
the device.
PE791.890v01-00 62/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. en
Amendment 478
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For a confirmed breakthrough device or an
orphan device, as applicable, the notified
body involved in the conformity
assessment procedure set out in Article 52
shall prioritise the conformity assessment
of that device and apply, where
appropriate, a rolling review with a view to
reduce assessment timelines.
For a confirmed breakthrough device or an
orphan device, as applicable, the notified
body involved in the conformity
assessment procedure set out in Article 52
shall prioritise the conformity assessment
of that device and apply, where
appropriate, a rolling review with a view to
reduce assessment timelines, while
ensuring that the conformity assessment
remains scientifically robust and that the
applicable requirements of this
Regulation continue to be fulfilled.
Or. en
Amendment 479
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For a confirmed breakthrough device or an
orphan device, as applicable, the notified
body involved in the conformity
assessment procedure set out in Article 52
shall prioritise the conformity assessment
of that device and apply, where
appropriate, a rolling review with a view to
reduce assessment timelines.
For a confirmed breakthrough device, an
orphan device, or paediatric device, as
applicable, the notified body involved in
the conformity assessment procedure set
out in Article 52 shall prioritise the
conformity assessment of that device and
apply, where appropriate, a rolling review
with a view to reduce assessment timelines.
AM\1348818EN.docx 63/151 PE791.890v01-00
EN
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 480
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
For a confirmed breakthrough device or an
orphan device, as applicable, the notified
body involved in the conformity
assessment procedure set out in Article 52
shall prioritise the conformity assessment
of that device and apply, where
appropriate, a rolling review with a view to
reduce assessment timelines.
For a confirmed breakthrough device,
paediatric device or an orphan device, as
applicable, the notified body involved in
the conformity assessment procedure set
out in Article 52 shall prioritise the
conformity assessment of that device and
apply, where appropriate, a rolling review
with a view to reduce assessment timelines.
Or. en
Amendment 481
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The notified body shall give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
The notified body shall give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
PE791.890v01-00 64/151 AM\1348818EN.docx
EN
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide duly justified
reasons. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided.
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide duly justified
reasons. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided. Where the notified body has not
followed the recommendations expressed
in the opinion or advice, the expert panel
may request additional information or
clarification on reasons provided by the
notified body.
Or. en
Justification
This provision intends to improve dialogue between expert panels and notified bodies.
Amendment 482
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The notified body shall give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide duly justified
reasons. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided.
The notified body shall give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide a publicly available
report including a comprehensive
explanation of the reasons for not
following the opinion or advice, and
scientifically robust justifications for its
decision. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided.
Or. en
Amendment 483
Aurelijus Veryga
AM\1348818EN.docx 65/151 PE791.890v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
The notified body shall give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide duly justified
reasons. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided.
The notified body shall be able to
participate in the provision of joint advice
set out in paragraph 5 and give due
consideration to an opinion or advice
provided by the expert panels in
accordance with paragraph 4 or 5 and,
where it does not follow such opinion or
advice, it shall provide duly justified
reasons. The notified body may ask the
expert panel to clarify the opinion it has
provided.
Or. en
Amendment 484
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 6a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
6a. For companion diagnostics and
drug device products, the notified body
involved in the conformity assessment
procedure set out in Article 52 shall
prioritise the conformity assessment and
apply, where appropriate, a rolling review
with a view to reduce assessment timelines
to align with the accelerated review
timelines for the corresponding medicinal
product. The notified body shall in this
case provide expedited approval timelines
to avoid a lack of patient access to the
corresponding medicinal product.
Or. en
PE791.890v01-00 66/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 485
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 7 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The notified body shall issue a certificate
pursuant to Article 56 where the pre-
market clinical evidence, even if based on
limited clinical data, is deemed adequate,
provided that either of the following
conditions is fulfilled:
The notified body shall issue a certificate
pursuant to Article 56 where the pre-
market clinical evidence is deemed
adequate, provided that all of the following
conditions are fulfilled:
Or. en
Amendment 486
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 7 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The notified body shall issue a certificate
pursuant to Article 56 where the pre-
market clinical evidence, even if based on
limited clinical data, is deemed adequate,
provided that either of the following
conditions is fulfilled:
The notified body shall issue a certificate
pursuant to Article 56 where the pre-
market clinical evidence, even if based on
limited clinical data, is deemed adequate,
provided that the following conditions is
fulfilled:
Or. en
Amendment 487
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
AM\1348818EN.docx 67/151 PE791.890v01-00
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 7 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) the benefit-risk-ratio of the device
is favourable and the manufacturer
commits to providing additional data from
post-market clinical follow-up activities.
(b) the benefit-risk-ratio of the device
is favourable and the manufacturer
commits to providing additional data from
post-market clinical follow-up activities, in
accordance with a post-market clinical
follow-up plan containing appropriate
milestones and timelines for the
generation of additional clinical
evidence..
Or. en
Amendment 488
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 7 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Where appropriate, the notified body shall
limit the validity of the certificate and
specify any conditions for or limitations to
the certificate’s validity in accordance with
Article 56, such as a requirement for the
manufacturer to conduct specific post-
market clinical follow-up activities within
a specified period of time.
The notified body shall limit the validity of
the initial certificate to a maximum of five
years and specify any conditions for or
limitations to the certificate’s validity in
accordance with Article 56, such as a
requirement for the manufacturer to
conduct specific post-market clinical
follow-up activities within a specified
period of time. Where the manufacturer
fails to fulfil the post-market clinical
follow-up obligations attached to the
certificate within the specified timeframe,
the certificate shall not be renewed by the
notified body. The notified body shall only
extend the validity of the certificate,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11.
Or. en
PE791.890v01-00 68/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 489
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52 a – paragraph 7 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Where appropriate, the notified body shall
limit the validity of the certificate and
specify any conditions for or limitations to
the certificate’s validity in accordance with
Article 56, such as a requirement for the
manufacturer to conduct specific post-
market clinical follow-up activities within
a specified period of time.
Where appropriate, the notified body shall
limit the validity of the certificate and
specify any conditions for or limitations to
the certificate’s validity in accordance with
Article 56, such as a requirement for the
manufacturer to conduct specific post-
market clinical follow-up activities within
a specified period of time and, except in
the case of a life-threatening medical
emergency, the informed consent of each
patient must be duly obtained prior to the
prescription or use of a device placed on
the market in accordance with this
Article.
Or. fr
Amendment 490
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 7 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Where appropriate, the notified body shall
limit the validity of the certificate and
specify any conditions for or limitations to
the certificate’s validity in accordance with
Article 56, such as a requirement for the
manufacturer to conduct specific post-
market clinical follow-up activities within
For breakthrough devices and where
appropriate for orphan devices, the
notified body shall limit the time of
validity for the certificate and specify any
conditions for or limitations to the
certificate’s validity in accordance with
Article 56, such as a requirement for the
AM\1348818EN.docx 69/151 PE791.890v01-00
EN
a specified period of time. manufacturer to conduct specific post-
market clinical follow-up activities within
a specified period of time.
Or. en
Amendment 491
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
8. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend this Article
to adapt to technical or scientific progress
or to take into account developments
regarding conformity assessment of
breakthrough devices or orphan devices at
international level.
8. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 16 115 in order to amend this
Article to adapt to technical or scientific
progress or to take into account
developments regarding conformity
assessment of breakthrough devices,
paediatric devices or orphan devices at
international level.
Or. en
Amendment 492
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
8. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend this Article
to adapt to technical or scientific progress
or to take into account developments
regarding conformity assessment of
breakthrough devices or orphan devices at
8. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend this Article
to adapt to technical or scientific progress
or to take into account developments
regarding conformity assessment of
breakthrough devices, orphan devices, or
PE791.890v01-00 70/151 AM\1348818EN.docx
EN
international level. paediatric devices at international level.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 493
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 9
Text proposed by the Commission Amendment
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices or
orphan devices set out in this Article.
Those implementing acts shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices or
orphan devices set out in this Article,
including arrangements for rolling
review, interactions with expert panels
and procedural timelines for prioritized
assessments. Those implementing acts
shall be adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
Or. en
Amendment 494
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 9
AM\1348818EN.docx 71/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices or
orphan devices set out in this Article.
Those implementing acts shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices,
orphan devices or paediatric devices, set
out in this Article. Those implementing
acts shall be adopted in accordance with
the examination procedure referred to in
Article 114(3).
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 495
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 9
Text proposed by the Commission Amendment
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices or
orphan devices set out in this Article.
Those implementing acts shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
9. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down further details
of the procedure for the conformity
assessment of breakthrough devices,
paediatric devices or orphan devices set
out in this Article. Those implementing
acts shall be adopted in accordance with
the examination procedure referred to in
Article 114(3).
Or. en
Amendment 496
PE791.890v01-00 72/151 AM\1348818EN.docx
EN
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 44
Regulation (EU) 2017/745
Article 52a – paragraph 9a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
9a. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down requirements
for the preparation of a paediatric
development plan, for categories or
groups of devices which are marketed for
adults, but may have clinical benefit for
paediatrics or the treatment of rare
diseases. Those implementing acts shall
be adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
Or. en
Amendment 497
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 46
Regulation (EU) 2017/745
Article 54 – paragraph 1 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
In addition to the procedures applicable
pursuant to Article 52, a notified body shall
follow the procedure regarding clinical
evaluation consultation as specified in
Section 5.1 of Annex IX or as referred to in
Section 6 of Annex X, as applicable, when
performing a conformity assessment of
class III implantable devices, other than
custom-made devices.
In addition to the procedures applicable
pursuant to Article 52, a notified body shall
follow the procedure regarding clinical
evaluation consultation as specified in
Section 5.1 of Annex IX or as referred to in
Section 6 of Annex X, as applicable, when
performing a conformity assessment of
class III implantable devices, other than
custom-made devices, implantable class
III breakthrough devices and orphan
devices and niche devices as referred to in
Article 52a of this Regulation.
Or. en
AM\1348818EN.docx 73/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 498
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 46
Regulation (EU) 2017/745
Article 54 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The notified body shall give utmost
consideration to the opinion issued by the
expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views and recommendations expressed
in that opinion, it shall provide a
substantiated justification of the reasons
therefore and its final clinical evaluation
assessment report to the authority
responsible for notified bodies of the
Member State in which it is established, to
the expert panel that issued the opinion and
to the Commission.
4. The notified body shall give utmost
consideration to the opinion issued by the
expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views and recommendations expressed
in that opinion, it shall provide a
substantiated justification of the reasons
therefore and its final clinical evaluation
assessment report to the authority
responsible for notified bodies of the
Member State in which it is established, to
the expert panel that issued the opinion and
to the Commission. Where the notified
body has not followed the opinion issued
by the expert panel, the expert panel may
request additional information or
clarification on reasons provided by the
notified body.
Or. en
Justification
This provision intends to improve dialogue between expert panels and notified bodies.
Amendment 499
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 46
Regulation (EU) 2017/745
Article 54 –paragraph 4
PE791.890v01-00 74/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
4. The notified body shall give utmost
consideration to the opinion issued by the
expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views and recommendations expressed
in that opinion, it shall provide a
substantiated justification of the reasons
therefore and its final clinical evaluation
assessment report to the authority
responsible for notified bodies of the
Member State in which it is established, to
the expert panel that issued the opinion and
to the Commission.
4. The notified body shall give the
utmost consideration to the opinion issued
by the expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views or recommendations expressed
by the expert panel in that opinion, it shall
provide a substantiated justification for its
decision and transmit its final clinical
evaluation assessment report to the
authority responsible for notified bodies of
the Member State in which it is
established, to the expert panel that issued
the opinion and to the Commission. Where
the notified body has not followed the
views or recommendations by the expert
panel, its justification shall also be made
available via EUDAMED.
Or. en
Amendment 500
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 46
Regulation (EU) 2017/745
Article 54 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The notified body shall give utmost
consideration to the opinion issued by the
expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views and recommendations expressed
in that opinion, it shall provide a
substantiated justification of the reasons
therefore and its final clinical evaluation
assessment report to the authority
responsible for notified bodies of the
Member State in which it is established, to
the expert panel that issued the opinion
and to the Commission.
4. The notified body shall give utmost
consideration to the opinion issued by the
expert panel in the framework of the
clinical evaluation consultation procedure.
Where the notified body has not followed
the views and recommendations expressed
in that opinion, it shall provide a
substantiated justification of the reasons
therefore and its final clinical evaluation
assessment report shall be made publicly
available on EUDAMED.
AM\1348818EN.docx 75/151 PE791.890v01-00
EN
Or. en
Amendment 501
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 46
Regulation (EU) 2017/745
Article 55 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. The notified body shall give utmost
consideration to the advice provided by the
expert panel or the expert laboratory and,
where needed, take any appropriate
measures, including those referred to in
Article 56(3) and (4).;
3. The notified body shall give the
utmost consideration to the advice
provided by the expert panel or the expert
laboratory and, where needed, take any
appropriate measures, including those
referred to in Article 56(3) and (4).;
Or. en
Amendment 502
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. The notified bodies shall issue
certificates in accordance with Annexes IX,
X and XI in an official Union language and
immediately upload them in Eudamed. The
minimum content of the certificates shall
be as set out in Annex XII.
1. The notified bodies shall issue
certificates in accordance with Annexes IX,
X and XI in an official Union language
determined by the Member State in which
the notified body is established or
otherwise in an official Union language
acceptable to the notified body and
immediately upload them in Eudamed. The
minimum content of the certificates shall
be as set out in Annex XII.
Or. en
PE791.890v01-00 76/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 503
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The validity of certificates shall
not be limited in time, unless in
exceptional cases where the notified body
considers it necessary to limit the period
of validity based on duly justified grounds.
In those cases, the notified body shall
indicate the period of validity on the
certificate. If the period of validity of the
certificate is limited, on application by the
manufacturer, the notified body may,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11,
extend the validity of the certificate. Any
supplement to a certificate shall remain
valid as long as the certificate which it
supplements is valid.
deleted
Or. en
Amendment 504
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The validity of certificates shall not
be limited in time, unless in exceptional
cases where the notified body considers it
necessary to limit the period of validity
based on duly justified grounds. In those
cases, the notified body shall indicate the
period of validity on the certificate. If the
2. The validity of certificates shall not
be limited in time, except for class IIb
implantable and class III devices for
which certificates shall be valid for the
period they indicate, which shall not
exceed five years. On application by the
manufacturer, the validity of the
AM\1348818EN.docx 77/151 PE791.890v01-00
EN
period of validity of the certificate is
limited, on application by the
manufacturer, the notified body may,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11,
extend the validity of the certificate. Any
supplement to a certificate shall remain
valid as long as the certificate which it
supplements is valid.
certificate may be extended for further
periods, each not exceeding five years,
based on a re-assessment in accordance
with the applicable conformity assessment
procedures. Any supplement to a
certificate shall remain valid as long as
the certificate which it supplements is
valid.
For other class I and class II devices, the
duration of certificates may be limited in
exceptional cases where the notified body
considers it necessary to limit the period of
validity based on duly justified grounds. In
those cases, the notified body shall indicate
the period of validity on the certificate. If
the period of validity of the certificate is
limited, on application by the
manufacturer, the notified body may,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11,
extend the validity of the certificate. Any
supplement to a certificate shall remain
valid as long as the certificate which it
supplements is valid.’
Or. en
Amendment 505
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The validity of certificates shall not
be limited in time, unless in exceptional
cases where the notified body considers it
necessary to limit the period of validity
based on duly justified grounds. In those
cases, the notified body shall indicate the
period of validity on the certificate. If the
period of validity of the certificate is
2. The validity of certificates shall not
be limited in time, except for the highest-
risk implantable devices, for which the
notified body may authorise a maximum
duration of 10 years, and in exceptional
cases where the notified body considers it
necessary to limit the period of validity
based on duly justified grounds. In those
PE791.890v01-00 78/151 AM\1348818EN.docx
EN
limited, on application by the
manufacturer, the notified body may,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11,
extend the validity of the certificate. Any
supplement to a certificate shall remain
valid as long as the certificate which it
supplements is valid.’;
cases, the notified body shall indicate the
period of validity on the certificate. If the
period of validity of the certificate is
limited, on application by the
manufacturer, the notified body may,
following an assessment performed in
accordance with Annex VII, Section 4.11,
extend the validity of the certificate. Any
supplement to a certificate shall remain
valid as long as the certificate which it
supplements is valid.’;
Or. fr
Amendment 506
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews, in particular
following a certification extension, taking
into consideration developments of the
state of the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.
Those periodic reviews shall not require a
complete reassessment of the conformity
assessment previously carried out, unless
such reassessment is duly justified by
significant changes affecting the device,
newly identified risks, or concerns
relating to the safety of patients or users.
Or. en
Amendment 507
AM\1348818EN.docx 79/151 PE791.890v01-00
EN
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2 a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
surveillance activities only to the extent
provided for in the annex applicable to the
conformity assessment on the basis of
which the certificate was issued (Annex
IX, Annex X or Annex XI). Those
surveillance activities shall be
proportionate to the risk class of the device
and shall not constitute a re-evaluation
equivalent in scope to the conformity
assessment carried out for the issuance of
the certificate.
Or. it
Justification
The MDR certification system already provides for continuous monitoring of certificates,
quality management systems and technical documentation, following an approach based on
quality assurance, not control. Additional periodic reviews not defined by the Commission
proposal would constitute an overlap in red tape with no real added safety value. Surveillance
should remain proportionate to the device, the risk class and the applicable annexes.
Amendment 508
Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
PE791.890v01-00 80/151 AM\1348818EN.docx
EN
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.
Those periodic reviews shall not constitute
a re-assessment of elements already
assessed during the initial conformity
assessment or previous reviews, unless
duly justified by significant changes or
new risks.;
Or. en
Justification
This amendment ensures proportionality, predictability and efficient use of notified body
resources, while maintaining a high level of patient safety.
Clarifying that periodic reviews shall not re-assess elements already evaluated avoids
duplicative assessments during the certificate validity period. Without this clarification, the
provision risks creating unnecessary administrative burden, longer timelines and reduced
system capacity.
At the same time, the amendment fully preserves the existing high level of patient safety by
explicitly allowing re-assessment where justified by significant changes or new risks, in line
with a lifecycle and risk-based approach. This text reinforces a predictable and proportionate
oversight system, supports timely patient access, and safeguards the integrity of the MDR
framework in line with the political intention of the Commission's proposal.
Amendment 509
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device. Those periodic reviews shall not
AM\1348818EN.docx 81/151 PE791.890v01-00
EN
constitute a re-assessment of elements
already assessed during the initial
conformity assessment or previous
reviews, unless duly justified by
significant changes or new risks.;
Or. en
Amendment 510
Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device. Those periodic reviews shall not
constitute a re-assessment of elements
already assessed during the initial
conformity assessment or previous
reviews, unless duly justified by
significant changes or new risks.;
Or. en
Justification
Clarifying that periodic reviews shall not re-assess elements already evaluated avoids
duplicative assessments and prevents de facto “recertification by stealth” during the
certificate validity period. Without this clarification, the provision risks creating unnecessary
administrative burden, longer timelines and reduced system capacity.
At the same time, the amendment fully preserves safety by explicitly allowing re-assessment
where justified by significant changes or new risks, in line with a lifecycle, risk-based
approach.
PE791.890v01-00 82/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 511
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
surveillance activities solely as set out in
the Annex applicable to the conformity
assessment under which the certificate
was issued (Annex IX, Annex X or Annex
XI). These surveillance activities shall be
proportionate to the risk class of the device
and shall not amount to a reassessment
equivalent in scope to the conformity
assessment carried out for the issuance of
the certificate.
Or. en
Amendment 512
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2a
Text proposed by the Commission Amendment
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art. Those reviews shall be
proportionate to the risk class of the
device.;
2a. During the validity of the
certificate, the notified body shall carry out
appropriate surveillance activities,
including periodic reviews taking into
consideration developments of the state of
the art, Post-Market Surveillance and
vigilance data, and relevant data from
clinical registries and other real-world
evidence sources. Those reviews shall be
documented and proportionate to the risk
class of the device.
AM\1348818EN.docx 83/151 PE791.890v01-00
EN
Or. en
Amendment 513
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2 aa (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2aa. By way of derogation from the first
paragraph, certificates issued for devices
containing substances referred to in
Section 10.4.2 of Annex I shall remain
valid for a maximum period of five years
and shall not be eligible for certification
without a specified period of validity.
Such devices shall undergo a renewed
conformity assessment at least every five
years or earlier where new scientific
evidence indicates that the safety or
performance of the device, or the risks
associated with the substances concerned,
may be adversely affected.
Or. en
Amendment 514
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 2 a – subparagraph 1 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2aa. Such periodic reviews shall not
constitute a reassessment of elements
already assessed during the initial
conformity assessment or previous
reviews, unless duly justified by
PE791.890v01-00 84/151 AM\1348818EN.docx
EN
significant changes or new risks.’;
Or. fr
Amendment 515
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Notified bodies may impose
conditions on the validity of the certificate,
such as limiting the intended purpose of a
device to certain groups of patients or
requiring the manufacturer to undertake
specific PMCF studies pursuant to Part B
of Annex XIV.;
3. Notified bodies may impose
conditions on the validity of the certificate,
such as limiting the intended purpose of a
device to certain groups of patients or
requiring the manufacturer to undertake
specific PMCF studies pursuant to Part B
of Annex XIV. The validity of the initial
certificate for breakthrough and orphan
devices shall be limited to a maximum of
five years.
Or. en
Amendment 516
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
(d) in paragraph 4, the first sentence
is replaced by the following:
deleted
‘Where a notified body finds that the
requirements of this Regulation are no
longer met by the manufacturer, it shall,
taking account of the principle of
proportionality, suspend or withdraw the
AM\1348818EN.docx 85/151 PE791.890v01-00
EN
certificate issued or impose any conditions
on it unless compliance with such
requirements is ensured by appropriate
corrective action taken by the
manufacturer within an appropriate
deadline set by the notified body.;’
Or. en
Amendment 517
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
‘Where a notified body finds that the
requirements of this Regulation are no
longer met by the manufacturer, it shall,
taking account of the principle of
proportionality, suspend or withdraw the
certificate issued or impose any conditions
on it unless compliance with such
requirements is ensured by appropriate
corrective action taken by the manufacturer
within an appropriate deadline set by the
notified body.’;
‘Where a notified body finds that the
requirements of this Regulation are no
longer met by the manufacturer, it shall,
taking account of the principle of
proportionality, suspend or withdraw the
certificate issued or impose any conditions
on it unless compliance with such
requirements is ensured by appropriate
corrective action taken by the manufacturer
within an appropriate deadline set by the
notified body. Before suspending or
withdrawing a certificate, the notified
body must give the manufacturer the
opportunity to submit observations and
propose corrective measures, except
where immediate action is necessary to
remedy a significant risk to health or
safety.’
Or. fr
Amendment 518
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
PE791.890v01-00 86/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
Where a notified body finds that the
requirements of this Regulation are no
longer met by the manufacturer, it shall,
taking account of the principle of
proportionality, suspend or withdraw the
certificate issued or impose any conditions
on it unless compliance with such
requirements is ensured by appropriate
corrective action taken by the manufacturer
within an appropriate deadline set by the
notified body.;
Where a notified body finds that the
requirements of this Regulation are no
longer met by the manufacturer or where
the requirements set out in paragraph 3
are not fulfilled, it shall, taking account of
the principle of proportionality, suspend or
withdraw the certificate issued or impose
any conditions on it unless compliance
with such requirements is ensured by
appropriate corrective action taken by the
manufacturer within an appropriate
deadline set by the notified body. The
notified body shall give the reasons for its
decision.
Or. en
Amendment 519
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 4 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
Where a medical device has undergone
the conformity assessment referred to in
Article 52 with the involvement of a
notified body and bears the CE marking
in accordance with Article 20, that device
shall be presumed, throughout the validity
period of its certificate, to comply with all
the requirements of this Regulation. That
presumption may only be rebutted if there
is clear evidence to the contrary. When
applying or enforcing any national
measure, Member States shall ensure that
those national measures do not lead to the
device being further assessed for its
AM\1348818EN.docx 87/151 PE791.890v01-00
EN
conformity with the general safety and
performance requirements set out in
Annex I.
Or. it
Amendment 520
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 47 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 56 – paragraph 4a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
A medical device that has undergone the
conformity assessment referred to in
Article 52 with the involvement of a
notified body and bears the CE marking
in accordance with Article 20 shall,
throughout the period of validity of its
certificate, benefit from a presumption of
conformity with all the requirements of
this Regulation, which may be rebutted
only by clear evidence to the contrary.
When enforcing any national rule,
Member States shall not subject such a
device to a renewed assessment of its
conformity with the General Safety and
Performance Requirements laid down in
Annex I.
Or. en
Amendment 521
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 48 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 58 – paragraph 3 (new)
Present text Amendment
PE791.890v01-00 88/151 AM\1348818EN.docx
EN
(48a) paragrapgh (3 new) shall be added
to Article 58 - Voluntary change of
notified body
paragrapgh (3 new) shall be added to
Article 58 - Voluntary change of notified
body
"Where a manufacturer changes its
notified body in accordance with this
Article, the outgoing notified body shall,
upon request of the manufacturer,
transfer to the new notified body all
documentation and information necessary
for the continuity of the conformity
assessment and surveillance activities.
Such transfer shall be carried out without
undue delay and subject to appropriate
arrangements to ensure confidentiality.
The outgoing notified body may charge a
proportionate fee reflecting the
administrative costs incurred in carrying
out the transfer."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 522
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device for which the applicable
conformity assessment procedures have not
been carried out, provided that the use of
that device is in the interest of public
health, patient safety or patient health.’;
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device for which the applicable
conformity assessment procedures have not
been carried out, provided that the use of
that device is in the interest of public
health, patient safety or patient health.’; In
the event of harm caused to professionals
or patients whilst using a device
authorised in this way, the Member State
AM\1348818EN.docx 89/151 PE791.890v01-00
EN
must advance the compensation to which
the victims are entitled without waiting for
a final determination of liability between
the manufacturer and the competent
authority’,
Or. fr
Amendment 523
Andreas Glück, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device for which the applicable
conformity assessment procedures have not
been carried out, provided that the use of
that device is in the interest of public
health, patient safety or patient health.;
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device for which the applicable
conformity assessment procedures have not
been carried out, provided that the use of
that device is in the interest of public
health, patient safety or patient health, or is
necessary for national security or defence
purposes.;
Or. en
Justification
Armed forces may need urgent access to essential devices for deployment or crisis response
where no MDR-compliant device is available in time. Adds national security/defence as a
derogation ground, protects classified information from publication, and enables EU-wide
extension for multinational operations.
Amendment 524
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
PE791.890v01-00 90/151 AM\1348818EN.docx
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device for which the applicable
conformity assessment procedures have not
been carried out, provided that the use of
that device is in the interest of public
health, patient safety or patient health.;
1. By way of derogation from Article
52 and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the placing on the
market or putting into service within the
territory of the Member State concerned of
a specific device or category of devices for
which the applicable conformity
assessment procedures have not been
carried out, provided that the use of that
device is in the interest of public health,
patient safety or patient health.;
Or. en
Amendment 525
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 1 a
Text proposed by the Commission Amendment
1 a. By way of derogation from Article
6(2) and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the provision of a
diagnostic or therapeutic service referred to
in that Article to a natural or legal person
established within the territory of the
Member State concerned, using a device
for which the applicable conformity
assessment procedures set out in this
Regulation have not been carried out,
provided the provision of such service is in
the interest of public health, patient safety
or patient health.’;
1 a. By way of derogation from Article
6(2) and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the provision of a
diagnostic or therapeutic service referred to
in that Article to a natural or legal person
established within the territory of the
Member State concerned, using a device
for which the applicable conformity
assessment procedures set out in this
Regulation have not been carried out,
provided the provision of such service is in
the interest of public health, patient safety
or patient health. In the event of harm
caused to professionals or patients whilst
using a device authorised in this way, the
AM\1348818EN.docx 91/151 PE791.890v01-00
EN
Member State must advance the
compensation to which the victims are
entitled without waiting for a final
determination of liability between the
manufacturer and the competent
authority.’;
Or. fr
Amendment 526
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 1 a
Text proposed by the Commission Amendment
1 a. By way of derogation from Article
6(2) and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
limited period of time the provision of a
diagnostic or therapeutic service referred to
in that Article to a natural or legal person
established within the territory of the
Member State concerned, using a device
for which the applicable conformity
assessment procedures set out in this
Regulation have not been carried out,
provided the provision of such service is in
the interest of public health, patient safety
or patient health.’;
1 a. By way of derogation from Article
6(2) and on a duly justified request, any
competent authority may authorise for a
renewable period of 24 months, the
provision of a diagnostic or therapeutic
service referred to in that Article to a
natural or legal person established within
the territory of the Member State
concerned, using a device or a category of
devices for which the applicable
conformity assessment procedures set out
in this Regulation have not been carried
out, provided the provision of such service
is in the interest of public health, patient
safety or patient health.’;
Or. fr
Amendment 527
Andreas Glück, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 2 – subparagraph 2a (new)
PE791.890v01-00 92/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
2a. Where an authorisation is granted
for national security or defence purposes,
the obligation to make information
publicly available shall not require the
disclosure of classified information or
other sensitive information where such
disclosure would undermine national
security or defence interests.
Or. en
Justification
Armed forces may need urgent access to essential devices for deployment or crisis response
where no MDR-compliant device is available in time. Adds national security/defence as a
derogation ground, protects classified information from publication, and enables EU-wide
extension for multinational operations.
Amendment 528
Andreas Glück, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Where a request pursuant to
paragraph 1 or paragraph 1a has been
submitted to competent authorities in more
than one Member State and based on an
opinion of an expert panel referred to in
Article 106, the Commission, in
exceptional cases relating to public health,
patient safety or patient health, may, by
means of implementing acts, extend for a
limited period of time the validity of an
authorisation granted by a Member State in
accordance with paragraph 1 or paragraph
1a to the territory of the Union, or provide
an authorisation referred to in paragraph 1
or paragraph 1a for the territory of the
Union. The Commission may set out the
conditions under which the device may be
3. Where a request pursuant to
paragraph 1 or paragraph 1a has been
submitted to competent authorities in more
than one Member State and based on an
opinion of an expert panel referred to in
Article 106, the Commission, in
exceptional cases relating to public health,
patient safety or patient health, or, where
necessary for national security or defence
purposes, may, by means of implementing
acts, extend for a limited period of time the
validity of an authorisation granted by a
Member State in accordance with
paragraph 1 or paragraph 1a to the territory
of the Union, or provide an authorisation
referred to in paragraph 1 or paragraph 1a
for the territory of the Union. The
AM\1348818EN.docx 93/151 PE791.890v01-00
EN
placed on the market or put into service, or
under which the diagnostic or therapeutic
service may be provided. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination procedure
referred to in Article 114(3).;
Commission may set out the conditions
under which the device may be placed on
the market or put into service, or under
which the diagnostic or therapeutic service
may be provided. Those implementing acts
shall be adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).;
Or. en
Justification
Armed forces may need urgent access to essential devices for deployment or crisis response
where no MDR-compliant device is available in time. Adds national security/defence as a
derogation ground, protects classified information from publication, and enables EU-wide
extension for multinational operations.
Amendment 529
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 49 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
In the event of a public health emergency
at Union level recognised in accordance
with Article 23 of Regulation (EU)
2022/2371 of the European Parliament and
of the Council*****, the Commission may,
by means of implementing acts, on its own
initiative after consulting the MDCG,
authorise the placing on the market or
putting into service of a device in
accordance with paragraph 3. The
authorisation shall cease to apply at the
latest when the recognition of the public
health emergency is terminated pursuant to
Article 23(2) of Regulation (EU)
2022/2371. Those implementing acts shall
be adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
In the event of a public health emergency
at Union level recognised in accordance
with Article 23 of Regulation (EU)
2022/2371 of the European Parliament and
of the Council*****, the Commission may,
by means of implementing acts, on its own
initiative after consulting the MDCG,
authorise the placing on the market or
putting into service of a device in
accordance with paragraph 3. The
authorisation shall cease to apply at the
latest when the recognition of the public
health emergency is terminated pursuant to
Article 23(2) of Regulation (EU)
2022/2371. Those implementing acts shall
be adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3) and reserved for devices
intended for the treatment or prevention
PE791.890v01-00 94/151 AM\1348818EN.docx
EN
of a serious or life-threatening disease or
condition, which is directly related to the
public health emergency. In the event of
harm caused to professionals or patients
whilst using a device authorised in this
way, the Member State must advance the
compensation to which the victims are
entitled without waiting for a final
determination of liability.’
Or. fr
Amendment 530
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 1 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Member States, on their own initiative or
upon a substantiated request by a
manufacturer or a prospective
manufacturer, may establish one or more
regulatory sandboxes to which the
application of certain requirements of
Chapters V or VI or of Annexes I, VIII IX,
X, XI, XIV or XV would not be
appropriate. The Member States shall
designate the competent authority that is
responsible for the supervision of the
regulatory sandbox.
Member States, on their own initiative or
upon a substantiated request by a
manufacturer or a prospective
manufacturer, may establish one or more
regulatory sandboxes to which the
application of certain requirements of
Chapters V or VI or of Annexes I, VIII IX,
X, XI, XIV or XV would not be
appropriate in light of the innovative
scientific or technological characteristics
of the device or of an innovative
regulatory approach. The Member States
shall designate the competent authority that
is responsible for the supervision of the
regulatory sandbox.
Or. en
Amendment 531
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
AM\1348818EN.docx 95/151 PE791.890v01-00
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 1 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Member States, on their own initiative or
upon a substantiated request by a
manufacturer or a prospective
manufacturer, may establish one or more
regulatory sandboxes to which the
application of certain requirements of
Chapters V or VI or of Annexes I, VIII IX,
X, XI, XIV or XV would not be
appropriate. The Member States shall
designate the competent authority that is
responsible for the supervision of the
regulatory sandbox.
Member States may establish on their own
initiative one or more regulatory sandboxes
to which the application of certain
requirements of Chapters V or VI or of
Annexes I, VIII IX, X, XI, XIV or XV
would not be appropriate. The Member
States shall designate the competent
authority that is responsible for the
supervision of the regulatory sandbox.
Or. en
Amendment 532
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Member States may also establish
regulatory sandboxes jointly with other
Member States.
deleted
Or. en
Amendment 533
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 2
PE791.890v01-00 96/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
temporarily adapted or waived in the
regulatory sandbox, a justification that the
application of those requirements is
considered not appropriate and an
explanation as to how potential risks
related to the adaptation or waiver are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the reasonable duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles.
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
temporarily adapted or, where duly
justified, waived in the regulatory sandbox,
a justification that the application of those
requirements is considered not appropriate
and an explanation as to how potential
risks related to the adaptation or waiver are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the reasonable duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles. Any temporary adaptation or waiver
pursuant to this Article shall not affect the
fundamental requirements relating to the
safety and performance of devices laid
down in this Regulation and shall ensure
a high level of protection of public health
and patient safety.
Or. en
Amendment 534
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
AM\1348818EN.docx 97/151 PE791.890v01-00
EN
temporarily adapted or waived in the
regulatory sandbox, a justification that the
application of those requirements is
considered not appropriate and an
explanation as to how potential risks
related to the adaptation or waiver are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the reasonable duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles.
temporarily adapted or waived in the
regulatory sandbox, a justification that the
application of those requirements is
considered not appropriate and an
explanation as to how potential risks
related to the adaptation or waiver are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the exact duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles.
Or. en
Amendment 535
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
temporarily adapted or waived in the
regulatory sandbox, a justification that the
application of those requirements is
considered not appropriate and an
explanation as to how potential risks
related to the adaptation or waiver are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the reasonable duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles.
2. The activities within a regulatory
sandbox shall take place pursuant to a
specific sandbox plan that shall clearly
identify the requirements of this Regulation
referred to in paragraph 1, which, by way
of derogation from this Regulation, are
temporarily adapted in the regulatory
sandbox, a justification that the application
of those requirements is considered not
appropriate and an explanation as to how
potential risks related to the adaptation are
controlled and mitigated. The plan shall
also identify the reasonable duration of the
regulatory sandbox necessary to achieve its
objectives and the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles.
Or. en
PE791.890v01-00 98/151 AM\1348818EN.docx
EN
Justification
Requirements may be adapted but never "waived."
Amendment 536
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. A regulatory sandbox shall be set
up only if the following conditions are met:
3. A regulatory sandbox shall be set
up only if all of the following conditions
are met:
Or. en
Amendment 537
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 3 – point a
Text proposed by the Commission Amendment
(a) the device is expected to address
unmet medical needs or to provide a
significant clinical benefit to patients or to
the health system compared with similar
existing alternatives or the state of the art;
(a) the device is expected to address an
unmet medical need or provides a
significant clinical benefit to patients or to
the health system compared with existing
alternatives or the state of the art;
Or. en
Amendment 538
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348818EN.docx 99/151 PE791.890v01-00
EN
Article 59b – paragraph 3 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) the application of the requirements
of this Regulation referred to in paragraph
1 would impede or significantly delay the
development of the device and access by
healthcare professionals or lay users to
such device.
(b) the application of the requirements
of this Regulation referred to in paragraph
1 would impede the development of the
device and access by healthcare
professionals or lay users to such device.
Or. en
Amendment 539
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 3 – point ba (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) is designed and conducted in such
a way that the rights, safety, dignity and
well-being of subjects participating in
research activities are protected and
prevail over all other interests.
Or. en
Justification
This reflects wording of the IVDR on performance studies, and setting this condition before
allowing set-up of a regulatory sandbox should provide a baseline of quality of these
sandboxes with regard to rights and well-being of its subjects.
Amendment 540
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 3 – point ba (new)
PE791.890v01-00 100/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) it has been duly demonstrated that
the evidence necessary for the
certification of the device concerned
cannot be appropriately generated
through the standard regulatory
pathways.
Or. en
Amendment 541
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 3 – point ba (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) Assigning the device to a
regulatory sandbox would not result in
additional risks when compared to the
standard regulatory procedure outlined in
this Regulation.
Or. en
Justification
The Commission proposal does not provide adequate safeguards for the regulatory sandboxes
framework.
Amendment 542
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Any participant in the regulatory 5. Any participant in the regulatory
AM\1348818EN.docx 101/151 PE791.890v01-00
EN
sandbox shall, without undue delay, inform
the competent authority that is responsible
for the supervision of the regulatory
sandbox about any harm occurred in
relation to the implementation of the
regulatory sandbox. The competent
authority shall take immediate and
adequate corrective measures, including to
suspend, revoke or restrict the scope of the
regulatory sandbox.
sandbox shall, without undue delay, inform
the competent authority that is responsible
for the supervision of the regulatory
sandbox about any incident, serious
incident or other event that may adversely
affect the safety, health or rights of
patients, users or other persons in relation
to the implementation of the regulatory
sandbox. The competent authority shall
take immediate and adequate corrective
measures, including to suspend, revoke or
restrict the scope of the regulatory
sandbox.
Or. en
Amendment 543
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. Manufacturers and prospective
manufacturers participating in a
regulatory sandbox shall remain liable
under applicable Union and national law
for any damage inflicted on third parties as
a result of their activities taking place in
the regulatory sandbox.
6. Participation in a regulatory
sandbox shall not affect the liability of
participants under applicable Union and
national liability law. Participants,
including manufacturers and prospective
manufacturers, shall remain liable for any
harm caused to third parties as a result of
activities carried out within the regulatory
sandbox.
Or. en
Amendment 544
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 7
PE791.890v01-00 102/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
7. The Member State shall inform the
Commission and the MDCG about the
establishment of a regulatory sandbox and
keep them informed about its
implementation and outcome.
7. The Member State shall inform the
Commission and the MDCG about the
establishment of a regulatory sandbox as
soon as it intends to establish it and
provide regular updates about its
implementation and outcome. The
Commission and MDCG should ensure
coordination among Member States’
regulatory sandboxes to avoid
duplications and integrate relevant
outcomes of the regulatory sandbox into
specific regulatory guidance or CS upon
completion.
Or. en
Amendment 545
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59b – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The Member State shall inform the
Commission and the MDCG about the
establishment of a regulatory sandbox and
keep them informed about its
implementation and outcome.
7. The Member State shall inform the
Commission and the MDCG about the
establishment, implementation and
outcome of the regulatory sandbox. The
Commission and the MDCG may use the
experience gained to support the
development of guidance or to assess
whether adaptations to the Union
regulatory framework are appropriate.
Or. en
Amendment 546
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
AM\1348818EN.docx 103/151 PE791.890v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 1 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission, on its own initiative or
upon a substantiated request by a Member
State, may establish, by means of
implementing acts for a limited time and
pursuant to a specific plan, Union
regulatory sandboxes, which shall inform
whether the existing requirements
appropriately regulate a specific type of
device with particular characteristics or
emerging technologies, and there is a risk
that the existing requirements:
The Commission, on its own initiative or
upon a substantiated request by a Member
State, may establish, by means of
implementing acts for a limited time and
pursuant to a specific plan, Union
regulatory sandboxes, which shall inform
whether the existing requirements
appropriately regulate a specific type of
device with particular characteristics or
emerging technologies.
Or. en
Amendment 547
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 1 – point a
Text proposed by the Commission Amendment
(a) would impede or significantly
delay the development of such devices and
access by healthcare professionals or lay
users to those devices; or
deleted
Or. en
Amendment 548
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
PE791.890v01-00 104/151 AM\1348818EN.docx
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 1 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) would not adequately protect the
health and safety of patients, users or
other persons or other aspects of public
health.
deleted
Or. en
Amendment 549
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Union regulatory sandboxes shall not
involve the placing on the market or
putting into service of devices which do
not comply with this Regulation.
Union regulatory sandboxes shall not
involve the placing on the market or
putting into service of devices which do
not comply with this Regulation and they
shall comply with the requirements for
setting up regulatory sandboxes set out in
article 59b, paragraph 3
Or. en
Amendment 550
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Union regulatory sandboxes shall not
involve the placing on the market or
Union regulatory sandboxes shall not
permit the placing on the market or putting
AM\1348818EN.docx 105/151 PE791.890v01-00
EN
putting into service of devices which do
not comply with this Regulation.
into service of devices which do not
comply with this Regulation.
Or. en
Amendment 551
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. The Commission shall inform the
MDCG about the establishment of a
regulatory sandbox and keep it informed
about its outcome.
3. The Commission shall keep the
MDCG informed about the establishment,
implementation and outcome of each
Union regulatory sandbox.
Or. en
Amendment 552
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission may, by means of
implementing acts, specify common
principles or the detailed arrangements for
the establishment, operation and
supervision of regulatory sandboxes
pursuant to Article 59b or of Union
regulatory sandboxes pursuant to this
Article. Those implementing acts shall be
adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
4. The Commission may, by means of
implementing acts, specify common
principles or the detailed arrangements for
the establishment, operation, supervision
and evaluation of regulatory sandboxes
pursuant to Article 59b or of Union
regulatory sandboxes pursuant to this
Article. Those implementing acts shall be
adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
Or. en
PE791.890v01-00 106/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 553
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend this Article or Article
59b in order to adapt it to scientific,
technical or regulatory progress and to take
into account developments regarding
regulatory sandboxes, including in areas
other than medical devices.;
5. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend this Article or Article
59b in order to adapt it to scientific,
technical or regulatory progress and to take
into account the experience gained from
their implementation. regarding regulatory
sandboxes.
Or. en
Amendment 554
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50
Regulation (EU) 2017/745
Article 59c – paragraph 5a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5a. The establishment and operation
of a Union regulatory sandbox shall not
affect the protection of public health or
the fundamental requirements relating to
the safety and performance of devices laid
down in this Regulation.
Or. en
Amendment 555
Tiemo Wölken
AM\1348818EN.docx 107/151 PE791.890v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 59ca (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(50a) The following Article is inserted:
"
Article 59d
Annual reporting on regulatory
sandboxes
The Commission, with input from the
Member States and, where relevant, the
expert panels referred to in Article 106, as
well as the MDCG, shall submit an
annual report to the European Parliament
and the Council on the implementation of
the regulatory sandboxes established in
accordance with Articles 59b and 59c.
The report shall include, where
appropriate, information on the number
of regulatory sandboxes established,
trends regarding the categories of medical
devices participating in regulatory
sandboxes, good practices, difficulties
encountered, lessons learnt, reflections on
possible future adaptations of the
regulatory framework, and
recommendations concerning the
establishment and operation of regulatory
sandboxes and, where relevant, the
application of this Regulation and other
Union legal acts supervised within the
regulatory sandboxes. The Commission
shall make those reports, together with lay
summaries thereof, publicly available.
"
Or. en
Amendment 556
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
PE791.890v01-00 108/151 AM\1348818EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 59 ca (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(50a) The following article is inserted:
Article 59d
Transparency of regulatory sandboxes
Based on the information received from
Member States pursuant to Article 59b(7)
and on the information shared with the
MDCG pursuant to Article 59c(3), the
European Commission shall draw up and
make publicly available an annual report
with a breakdown on the number of
sandboxes granted, and detailed
information on their implementation and
outcomes.
Or. en
Amendment 557
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 50 b (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 59cb (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(50b) The following Article is inserted:
"
Article 59e
Sandbox Plan
1. Prior to the establishment of a
regulatory sandbox, the competent
authority of the Member State or, in the
case of a Union regulatory sandbox, the
Commission shall adopt a sandbox plan.
The sandbox plan shall define the
objectives, scope, duration, governance
AM\1348818EN.docx 109/151 PE791.890v01-00
EN
and participants of the regulatory
sandbox, specify the applicable regulatory
requirements and, where appropriate, any
temporary regulatory flexibilities,
establish appropriate safeguards to ensure
a high level of protection of public health
and patient safety, and lay down
arrangements for monitoring, reporting
and evaluating the regulatory sandbox.
The sandbox plan shall:
(a) identify the participants in the
regulatory sandbox and their respective
roles;
(b) define the objectives and scope of the
regulatory sandbox;
(c) identify the provisions of this
Regulation from which temporary
derogations are considered necessary for
the purposes of the regulatory sandbox,
together with the corresponding
safeguards;
(d) establish appropriate measures to
ensure a high level of protection of public
health, patient safety and the rights of
participants;
(e) specify the duration of the regulatory
sandbox and the conditions for its
completion or early termination;
(f) establish the monitoring, reporting and
evaluation arrangements applicable to the
regulatory sandbox.
2. Before approving a sandbox plan, the
competent authority of the Member State
or, in the case of a Union regulatory
sandbox, the Commission shall consult
the MDCG where the regulatory sandbox
is likely to have relevance beyond a single
Member State or where a coordinated
approach would facilitate the consistent
application of this Regulation throughout
the Union. Where appropriate, notified
bodies, patient organisations, healthcare
professionals and other relevant
stakeholders shall also be consulted.
3. The Commission shall, after consulting
PE791.890v01-00 110/151 AM\1348818EN.docx
EN
the MDCG, adopt implementing acts
laying down a common template and
minimum requirements for sandbox
plans, including the information to be
provided regarding objectives,
participants, risk mitigation measures,
monitoring, reporting and evaluation.
Those implementing acts shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
4. Upon completion of a regulatory
sandbox, the competent authority
responsible for the national regulatory
sandbox or, in the case of a Union
regulatory sandbox, the Commission shall
submit the sandbox plan and the final
evaluation report to the MDCG. The
MDCG shall take the results of completed
regulatory sandboxes into account when
developing guidance and
recommendations under this Regulation.
"
Or. en
Amendment 558
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The manufacturer shall specify and justify
the level of clinical evidence necessary to
confirm the safety and performance of the
device. That level of clinical evidence shall
be appropriate in view of the
characteristics of the device and its
intended purpose, taking into consideration
paragraph 10.
The manufacturer shall conduct the clincia
l evaluation with the aim to establish the c
linical evidence.
That level of clinical evidence shall be appr
opriate in view of the characteristics of the
device and its intended purpose, taking into
consideration paragraph 10.
Or. en
AM\1348818EN.docx 111/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 559
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point a
Regulations (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. For class IIb and class III devices, a
manufacturer may, prior to its clinical
investigation or clinical evaluation, consult
an expert panel as referred to in
Article 106, with the aim of reviewing the
manufacturer's intended clinical
development strategy or proposals for
clinical investigation. The manufacturer
and the notified body involved in any
future conformity assessment procedure
shall, in the clinical evaluation report and
the clinical evaluation assessment report,
give due consideration to the advice of the
expert panel and where they do not follow
the advice, they shall provide duly justified
reasons.;
2. For class IIb and class III devices, a
device manufacturer and the sponsor of
the clinical trial(s) may, prior to its clinical
investigation or clinical evaluation, consult
an expert panel as referred to in
Article 106, with the aim of reviewing the
combined study’s intended clinical
development strategy or proposals for
clinical investigation. Notified Bodies
should be able to participate. The device
manufacturer and sponsor of the clinical
trial(s) and the notified body involved in
any future conformity assessment
procedure shall, in the clinical evaluation
report and the clinical evaluation
assessment report, give due consideration
to the advice of the expert panel and where
they do not follow the advice, they shall
provide duly justified reasons. They may
ask expert panels to clarify the opinion it
has provided.
Or. en
Amendment 560
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
PE791.890v01-00 112/151 AM\1348818EN.docx
EN
(c) paragraph 5 is replaced by the
following:
deleted
‘5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an
already marketed device not
manufactured by it, may also rely on
paragraph 4 in order not to perform a
clinical investigation provided that the
original clinical evaluation has been
performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.;’
Or. en
Justification
Maintain existing rules for equivalence, as clinical evidence through this route has been
found insufficient, and so equivalence should not be made more flexible.
Amendment 561
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
(c) paragraph 5 is replaced by the
following:
deleted
‘5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an
already marketed device not
manufactured by it, may also rely on
paragraph 4 in order not to perform a
clinical investigation provided that the
original clinical evaluation has been
performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.;’
Or. en
AM\1348818EN.docx 113/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 562
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
(c) paragraph 5 is replaced by the
following:
deleted
‘5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an
already marketed device not
manufactured by it, may also rely on
paragraph 4 in order not to perform a
clinical investigation provided that the
original clinical evaluation has been
performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.;’
Or. en
Amendment 563
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an
already marketed device not
manufactured by it, may also rely on
paragraph 4 in order not to perform a
clinical investigation provided that the
original clinical evaluation has been
performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
deleted
PE791.890v01-00 114/151 AM\1348818EN.docx
EN
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.;
Or. en
Amendment 564
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an already
marketed device not manufactured by it,
may also rely on paragraph 4 in order not
to perform a clinical investigation provided
that the original clinical evaluation has
been performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.’;
5. With the exception of class III, IIb
and IIa devices where such devices
integrate new components, a manufacturer
of a device demonstrated to be equivalent,
in terms of performance and safety, to an
already marketed device not manufactured
by it, may also rely on paragraph 4 in order
not to perform a clinical investigation
provided that the original clinical
evaluation has been performed in
compliance with the requirements of this
Regulation and the manufacturer
requesting equivalence provides clear
evidence thereof to the notified body.’;
Or. fr
Amendment 565
Ondřej Dostál
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an already
marketed device not manufactured by it,
5. A manufacturer of a device
demonstrated to be equivalent to an already
marketed device not manufactured by it,
AM\1348818EN.docx 115/151 PE791.890v01-00
EN
may also rely on paragraph 4 in order not
to perform a clinical investigation provided
that the original clinical evaluation has
been performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body.;
may also rely on paragraph 4 in order not
to perform a clinical investigation provided
that the original clinical evaluation has
been performed in compliance with the
requirements of this Regulation and the
manufacturer provides clear evidence
thereof to the notified body;
Or. en
Justification
Amendment 92 amounts to excessive burden for manufacturers.
Amendment 566
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point d – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 6 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) that are well-established technology
devices for which the clinical evaluation is
based on sufficient clinical evidence and is
in compliance with the relevant product-
specific CS, where such CS are available.’;
(b) that are well-established technology
devices for which the clinical evaluation is
based on sufficient clinical evidence and is
in compliance with the relevant product-
specific CS, where such CS are available.’;
The notified body shall not require a new
clinical investigation where the available
clinical data are sufficient to demonstrate
conformity with the applicable general
safety and performance requirements.’;
Or. fr
Amendment 567
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 10
PE791.890v01-00 116/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
10. Without prejudice to paragraph 4,
where the confirmation of safety and
performance based on clinical data is not
deemed appropriate, adequate justification
shall be given based on the results of the
manufacturer's risk management and on
consideration of the specifics of the
interaction between the device and the
human body, the clinical performance
intended and the claims of the
manufacturer and the data available for the
generic device group. In such a case, the
manufacturer shall duly substantiate in the
technical documentation referred to in
Annex II why it considers a demonstration
of conformity with general safety and
performance requirements that is based on
the results of non-clinical testing methods
alone, including performance evaluation,
bench testing, in vitro, ex vivo, in silico
testing, computational modeling or
simulation and pre-clinical evaluation, to
be adequate.
10. Without prejudice to paragraph 4,
where the confirmation of safety and
performance based on clinical data is not
deemed appropriate, adequate justification
shall be given based on the results of the
manufacturer's risk management and on
consideration of the specifics of the
interaction between the device and the
human body, the clinical performance
intended and the claims of the
manufacturer and the data available for the
generic device group. In such a case, the
manufacturer shall duly substantiate in the
technical documentation referred to in
Annex II why it considers a demonstration
of conformity with general safety and
performance requirements that is based on
appropriate evidence, including, where
relevant, scientific literature, post-
marketing surveillance data, post-
marketing clinical follow-up, real-world
data and the results of non-clinical testing
methods alone, including performance
evaluation, bench testing, in vitro, ex vivo,
in silico testing, computational modeling or
simulation and pre-clinical evaluation, or a
combination thereof, to be adequate.
Or. fr
Amendment 568
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 10
Text proposed by the Commission Amendment
10. Without prejudice to paragraph 4,
where the confirmation of safety and
performance based on clinical data is not
deemed appropriate, adequate justification
10. Without prejudice to paragraph 4,
where the confirmation of safety and
performance based on clinical data is not
deemed appropriate, adequate justification
AM\1348818EN.docx 117/151 PE791.890v01-00
EN
shall be given based on the results of the
manufacturer's risk management and on
consideration of the specifics of the
interaction between the device and the
human body, the clinical performance
intended and the claims of the
manufacturer and the data available for the
generic device group. In such a case, the
manufacturer shall duly substantiate in the
technical documentation referred to in
Annex II why it considers a demonstration
of conformity with general safety and
performance requirements that is based on
the results of non-clinical testing methods
alone, including performance evaluation,
bench testing, in vitro, ex vivo, in silico
testing, computational modeling or
simulation and pre-clinical evaluation, to
be adequate.
shall be given based on the results of the
manufacturer's risk management and on
consideration of the specifics of the
interaction between the device and the
human body, the clinical performance
intended and the claims of the
manufacturer and the data available for the
generic device group. In such a case, the
manufacturer shall duly substantiate in the
technical documentation referred to in
Annex II why it considers a demonstration
of conformity with general safety and
performance requirements that is based on
the results of non-clinical testing methods
alone, including performance evaluation,
bench testing, in vitro, ex vivo, in silico
testing, real-world data, computational
modeling or simulation and pre-clinical
evaluation, to be adequate.
Or. en
Amendment 569
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 10
Text proposed by the Commission Amendment
11. The clinical evaluation, its
documentation and, where applicable and
needed, the summary of safety and
performance referred to in Article 32 shall
be updated throughout the life cycle of the
device concerned with data and findings
obtained from the implementation of the
manufacturer's PMCF plan in accordance
with Part B of Annex XIV and the post-
market surveillance plan referred to in
Article 84, whenever those data and
findings obtained from PMCF provide
information relevant for the confirmation
of safety and performance of the device.’
11. The clinical evaluation, its
documentation and, where applicable and
needed, the summary of safety and
performance referred to in Article 32 shall
be updated throughout the life cycle of the
device concerned with data and findings
obtained from the implementation of the
manufacturer's PMCF plan in accordance
with Part B of Annex XIV and the post-
market surveillance plan referred to in
Article 84, whenever those data and
findings obtained from PMCF provide
information relevant for the confirmation
of safety and performance of the device.’
PE791.890v01-00 118/151 AM\1348818EN.docx
EN
For Class III devices and implantable
devices, the PMCF assessment report
shall be updated whenever there is
essential information concerning the
safety and performance of the device that
is relevant to the healthcare professional,
the patient or the user. The summary of
safety and clinical performance referred
to in Article 32 shall be updated with new
data only where necessary to ensure that
any clinical and/or safety information
contained in the SSCP remains accurate
and complete.
Or. it
Justification
This amendment makes PMCF and SSCP updates more proportionate by making them
conditional on the presence of new relevant information on the safety or performance of the
device. It thus prevents low-value routine updates, reduces administrative burden, and
enables manufacturers, notified bodies and authorities to focus on evidence and changes that
truly affect patient safety.
Amendment 570
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 11
Text proposed by the Commission Amendment
11. The clinical evaluation, its
documentation and, where applicable and
needed, the summary of safety and
performance referred to in Article 32 shall
be updated throughout the life cycle of the
device concerned with data and findings
obtained from the implementation of the
manufacturer's PMCF plan in accordance
with Part B of Annex XIV and the post-
market surveillance plan referred to in
Article 84, whenever those data and
findings obtained from PMCF provide
information relevant for the confirmation
11. The clinical evaluation, its
documentation and, where applicable and
needed, the summary of safety and
performance referred to in Article 32 shall
be updated throughout the life cycle of the
device concerned with data and findings
obtained from the implementation of the
manufacturer's PMCF plan in accordance
with Part B of Annex XIV and the post
market surveillance plan referred to in
Article 84, whenever those data and
findings obtained from PMCF demonstrate
that there is a significant change in the
AM\1348818EN.docx 119/151 PE791.890v01-00
EN
of safety and performance of the device. benefit-risk determination.
Or. en
Amendment 571
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point h
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
14. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annex XIV in order
to adapt it to technical and scientific
progress and developments at
international level, having due regard to
the protection of the health and safety of
patients, users or other persons and other
aspects of public health.’;
deleted
Or. fr
Amendment 572
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 52 – point h
Regulation (EU) 2017/745
Article 61 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
14. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annex XIV in order
to adapt it to technical and scientific
progress and developments at international
level, having due regard to the protection
of the health and safety of patients, users or
other persons and other aspects of public
health.’;
14. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend Annex XIV in order
to adapt it to technical and scientific
progress and developments at international
level, having due regard to the protection
of the health and safety of patients, users or
other persons and other aspects of public
health.’;
PE791.890v01-00 120/151 AM\1348818EN.docx
EN
In the case of devices for which an expert
panel referred to in Article 106 has issued
an opinion confirming compliance with
the criteria for a breakthrough device as
referred to in Article 52a(2), the
manufacturer of another device may not
invoke equivalence with the breakthrough
device to confirm the safety and
performance of its device until 10 years
have passed since the breakthrough
device was first placed on the market,
unless the manufacturer has obtained the
prior written consent of the manufacturer
of the breakthrough device or the latter no
longer supplies the European market.
Or. fr
Amendment 573
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 53 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 63 – paragraph 2 – point a – points (ii), (iii) and (iv)
Present text Amendment
(53a) In Article 63 paragraph 2 point
(a), points (ii), (iii) and (iv) shall be
replaced by the following:
(ii) the subject's rights and guarantees
regarding his or her protection, in
particular his or her right to refuse to
participate in and the right to withdraw
from the clinical investigation at any time
without any resulting detriment and
without having to provide any justification;
"(ii) the subject's rights and guarantees
regarding his or her protection, in
particular his or her right to refuse to
participate and the right to withdraw from
the clinical investigation at any time
without any resulting detriment and
without having to provide any justification;
Where informed consent has been given
via electronic systems, it shall be ensured
that subjects have the right to withdraw
consent at any time through an easy-to-
use and user-friendly electronic system.
(iii) the conditions under which the
clinical investigation is to be conducted,
including the expected duration of the
AM\1348818EN.docx 121/151 PE791.890v01-00
EN
subject's participation in the clinical
investigation and arrangements for
reimbursements of expenses and
compensation in regard to occurring costs
for the subject;
(iv) the possible treatment alternatives,
including the follow-up measures if the
participation of the subject in the clinical
investigation is discontinued either by the
subject itself or by the discontinuation of
the investigation by the clinical trials
sponsor;"
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 574
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 53 b (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 63 – paragraph 3a (new)
Present text Amendment
(53b) In Article 63, the following
paragraph 3a (new) is added:
Article 63 - Informed consent "The communication in the context of an
interview between the investigator and the
subject or the investigator and the subject
and its legally designated representative,
as applicable, may be done remotely
through use of electronic means. The
record of the informed consent procedure
may have an electronic form, which shall
be regularly updated, where necessary, to
reflect the continuous and evolving nature
of informed consent and shall be signed
relying on electronic identification means
complying with Regulation (EU) No
910/2014 of the European Parliament and
of the Council* or the equivalent
standards."
PE791.890v01-00 122/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 575
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 53 c (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 63 – paragraph 2 – point ea (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(53c) in Article 63, paragraph 2, the
following point ea (new) is added:
"
include the post trial provisions, including
where appropriate arrangements for
continued access to arrangements to an
intervention as identified as beneficial
and reasonably safe during the clinical
trial;
"
Or. en
Amendment 576
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 55
Regulation (EU) 2017/745
Article 65 – point g
Text proposed by the Commission Amendment
(ii) a benefit for the population
represented by the minor subject provided
that the clinical investigation will pose
only minimal risk to, and will impose
minimal burden on, the minor subject in
comparison with the standard treatment of
the subject's condition.’;
(ii) a benefit for the population
represented by the minor subject provided
that the clinical investigation will pose
only minimal risk to, and will impose
minimal burden on, the minor subject in
comparison with the standard treatment of
the subject's condition.’; however, clinical
AM\1348818EN.docx 123/151 PE791.890v01-00
EN
trials relating to gender transitions are
expressly excluded from the scope of
clinical investigations involving minors,’;
Or. fr
Amendment 577
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 58
Regulation (EU) 2017/745
Point 58 – article 72 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The processing of personal data in
the context of a clinical investigation,
including the secondary use of personal
data initially collected for other
investigations, shall be deemed to be
carried out for scientific research purposes
as referred to in Article 9(2), point (j), of
Regulation (EU) 2016/679.;
7. The processing of personal data in
the context of a clinical investigation,
including the secondary use of personal
data initially collected for other
investigations, shall be deemed to be
carried out for scientific research purposes
as referred to in Article 9(2), point (j), of
Regulation (EU) 2016/679, subject to
compliance with that Regulation.
Participants in the clinical investigation
shall be informed thereof, including the
possibility of such secondary use, as part
of the informed consent process.
Or. en
Amendment 578
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 58
Regulation (EU) 2017/745
Article 72 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The processing of personal data in
the context of a clinical investigation,
including the secondary use of personal
7. The processing of personal data in
the context of a clinical investigation,
including the secondary use of personal
PE791.890v01-00 124/151 AM\1348818EN.docx
EN
data initially collected for other
investigations, shall be deemed to be
carried out for scientific research purposes
as referred to in Article 9(2), point (j), of
Regulation (EU) 2016/679.;
data initially collected for other
investigations, shall be deemed to be
carried out for scientific research purposes
as referred to in Article 9(2), point (j), of
Regulation (EU) 2016/679. Participants in
the clinical investigation shall be
informed thereof, including the possibility
of such secondary use, as part of the
informed consent process.;
Or. en
Amendment 579
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 61 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 78 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Each Member State concerned may
request, on a single occasion, additional
information from the sponsor. The sponsor
shall submit the requested additional
information within 12 days of receipt of the
request. The expiry of the last deadline
pursuant to paragraph 4, point (d), shall be
suspended from the date of the request
until such time as the additional
information has been received.’;
5. Each Member State concerned may
request, on a single occasion, additional
information from the sponsor. The sponsor
shall submit the requested additional
information within 12 days of receipt of the
request. The expiry of the last deadline
pursuant to paragraph 4, point (d), shall be
suspended from the date of the request
until such time as the additional
information has been received. The
information requested must be strictly
limited to what is necessary.’;
Or. fr
Amendment 580
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 61 – point b a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 78 – paragraph 5a (new)
AM\1348818EN.docx 125/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) in Article 78, the following
paragraph 5a is added:
The processing of personal data within
the post-market surveillance system,
including the secondary use of personal
data initially collected during the real
world use of a medical device, shall be
considered as processing for scientific
research purposes within the meaning of
Article 9(2), point (j), of Regulation (EU)
2016/679.;
Or. en
Amendment 581
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 64 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 82 – paragraph 2a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(64a) Clinical investigation data
generated outside the scope of this
Chapter may be relied upon by a
manufacturer for the purpose of
demonstrating conformity with this
Regulation only where the manufacturer
demonstrates that those data were
generated in accordance with
requirements ensuring a level of
protection of subjects, scientific validity
and data integrity equivalent to those laid
down in this Chapter. Compliance with
those requirements shall be subject to
verification by the competent authorities
and, where applicable, by the notified
body.
Or. en
PE791.890v01-00 126/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 582
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination, or in the acceptability of
undesirable side-effects, or when
otherwise necessary, including but not
limited to changes in the frequency or
severity of incidents or side effects,
following the occurrence of a serious
incident or identification of a new safety
signal, following the implementation of a
field safety corrective action, or when new
clinical or performance data becomes
available that may impact the evaluation
of safety or performance. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Or. en
Amendment 583
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
AM\1348818EN.docx 127/151 PE791.890v01-00
EN
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects, or when
otherwise necessary, including but not
limited to changes in the frequency or
severity of incidents or side effects,
following the occurrence of a serious
incident or identification of a new safety
signal, following the implementation of a
field safety corrective action, or when new
clinical or performance data becomes
available that may impact the evaluation
of safety or performance. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Or. en
Amendment 584
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. Where the
notified body has limited the validity of a
certificate in accordance with Article
56(3), the PSUR shall be updated
annually for the duration of that period of
limited validity in order to support the
assessment of compliance with the
conditions attached to the certificate. The
PSUR shall be part of the technical
documentation as specified in Annex III.
PE791.890v01-00 128/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. en
Amendment 585
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIb and class III
devices shall update the PSUR in the first
year after the certificate is issued and every
two years thereafter or when there is a
significant change in the benefit-risk
determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Manufacturers of implantable class IIb and
class III devices shall update the PSUR in
the first year after the certificate is issued
and every two years thereafter and when
there is a significant change in the benefit-
risk determination or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSUR shall
be part of the technical documentation as
specified in Annex III.
Or. it
Justification
This amendment introduces a more proportionate and risk-based approach to the PSUR
obligations for class IIb non-implantable devices. Following an initial update within two
years of certification, further updates to the PSUR would only be required if justified by
changes to the risk-benefit profile of the device or to the acceptability of the side effects. This
reduces unnecessary burden while maintaining robust supervision for higher-risk devices.
Amendment 586
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIa devices shall
update the PSUR when necessary. The
PSURs shall be part of the technical
Manufacturers of class IIa devices shall
update the PSUR at least once in the first
two years after the certificate is issued,
AM\1348818EN.docx 129/151 PE791.890v01-00
EN
documentation specified in Annex III. ; and when necessary thereafter, including
but not limited to when there is a
significant change in the benefit-risk
determination, in the frequency or
severity of incidents or side effects,
following the occurrence of a serious
incident or identification of a new safety
signal, following the implementation of a
field safety corrective action, or when new
clinical or performance data becomes
available that may impact the evaluation
of safety or performance of the device..
The PSURs shall be part of the technical
documentation specified in Annex III. ;
Or. en
Justification
There should be clearer frequency of updating the PSUR.
Amendment 587
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIa devices shall
update the PSUR when necessary. The
PSURs shall be part of the technical
documentation specified in Annex III. ;
Manufacturers of class IIa devices shall
update the PSUR at least once in the first
two years after the certificate is issued and
when necessary, e.g. when there is a
significant change in the benefit-risk
determination, in the frequency or
severity of incidents or side effects,
following the occurrence of a serious
incident or identification of a new safety
signal, following the implementation of a
field safety corrective action, or when new
clinical or performance data becomes
available that may impact the evaluation
of safety or performance of the device.
The PSURs shall be part of the technical
documentation specified in Annex III.
PE791.890v01-00 130/151 AM\1348818EN.docx
EN
Or. en
Amendment 588
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 1 – subparagraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
Manufacturers of class IIa devices shall
update the PSUR when necessary. The
PSURs shall be part of the technical
documentation specified in Annex III. ‘;
Manufacturers of non-implantable class
IIa and class IIb devices shall update the
PSUR at least once within two years
following the issuance of the certificate
and when necessary on the basis of a
significant change in the benefit-risk
balance or in the acceptability of
undesirable side-effects. The PSURs shall
be part of the technical documentation
specified in Annex III.
Or. it
Justification
This amendment introduces a more proportionate and risk-based approach to the PSUR
obligations for class IIb non-implantable devices. Following an initial update within two
years of certification, further updates to the PSUR would only be required if justified by
changes to the risk-benefit profile of the device or to the acceptability of the side effects. This
reduces unnecessary burden while maintaining robust supervision for higher-risk devices.
Amendment 589
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 67 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 86 – paragraph 2 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2a. 2a. For class IIb and class III
devices, other than custom-made,
investigational and well-established
AM\1348818EN.docx 131/151 PE791.890v01-00
EN
technology devices, the manufacturer
shall make publicly available through
Eudamed, in a structured format, a
summary of the main findings of each
periodic safety update report referred to in
paragraph 1.
The summary shall be published no later
than 30 days after finalisation of the
PSUR and, in any event, no later than 120
days after the end of the reporting period
to which the PSUR relates. Where review
by a notified body is required pursuant to
paragraph 2 and has not been completed
before publication, the summary shall
indicate that the notified body review is
pending and shall be updated, where
necessary, no later than 30 days after
completion of that review.
The Commission shall, by means of
implementing acts, specify the format and
minimum content of the summary. The
minimum content shall include:
(a) any safety or performance concerns
identified during the reporting period;
(b) a description of any corrective or
preventive actions taken and their
outcomes;
(c) the main findings of post-market
clinical follow-up conducted during the
reporting period; and
(d) the manufacturer's conclusion on
whether the benefit-risk profile of the
device remains acceptable.
Those implementing acts shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
Or. en
Amendment 590
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 68 – point a – point -i (new)
PE791.890v01-00 132/151 AM\1348818EN.docx
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 – paragraph 1 – subparagraph 1 – introductory text
Text proposed by the Commission Amendment
– in the first subparagraph, the
introductory wording is replaced by the
following:
‘
1. Manufacturers of devices made
available on the Union market, other than
investigational devices, shall report to the
authority responsible for the notified body
which issued the certificate, in
accordance with Articles 92(5) and (7),
the following:
’
Or. fr
Amendment 591
Valentina Palmisano
on behalf of The Left Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 68 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Manufacturers shall report any
serious incident as referred to in paragraph
1, first subparagraph, point (a),
immediately after they have established
that there is a causal relationship between
that incident and their device or that such
causal relationship is reasonably possible
and not later than 30 days after they
become aware of the incident.;
3. Manufacturers shall report any
serious incident as referred to in paragraph
1, first subparagraph, point (a),
immediately after they have established
that there is a causal relationship between
that incident and their device or that such
causal relationship is reasonably possible
and not later than 15 days after they
become aware of the incident.;
Or. en
Justification
To reflect current standards
AM\1348818EN.docx 133/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 592
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 68 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Manufacturers shall report any
serious incident as referred to in paragraph
1, first subparagraph, point (a),
immediately after they have established
that there is a causal relationship between
that incident and their device or that such
causal relationship is reasonably possible,
and not later than 30 days after they
become aware of the incident.’;
3. Manufacturers shall report any
serious incident as referred to in paragraph
1, first subparagraph, point (a),
immediately after they have established
that there is a causal relationship between
that incident and their device or that such
causal relationship is reasonably possible,
and not later than 15 days after they
become aware of the incident.’;
Or. fr
Amendment 593
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 68 – point b a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 – paragraph 10
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) In Article 87, paragraph 10 is
replaced by the following:
‘
10. Member States shall ensure that clear,
accessible, and user-friendly channels are
available through which patients, carers,
healthcare professionals and other users
may directly report suspected serious
incidents and device deficiencies to the
competent authorities, independently of
the manufacturer's reporting systems.
Member States shall ensure that
PE791.890v01-00 134/151 AM\1348818EN.docx
EN
competent authorities have sufficient
capacity and procedures to receive,
analyse and follow up on such reports in
a timely manner, and to coordinate with
competent authorities of other Member
States and with the European Medicines
Agency where signals require cross-
border action.
Competent authorities shall publish, on
an annual basis, aggregate statistics on
reports received from patients, carers,
users and healthcare professionals.
The Commission may, by means of
implementing acts, specify harmonised
reporting formats and interoperable
digital interfaces to be supported through
the electronic system referred to in Article
92. Those implementing acts shall be
adopted in accordance with the
examination procedure referred to in
Article 114(3).
’
Or. en
Amendment 594
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 68 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 – paragraph 10
Present text Amendment
(68a) In Article 87, paragraph 10 is
replaced by the following:
10. The Member States shall take
appropriate measures such as organising
targeted information campaigns, to
encourage and enable healthcare
professionals, users and patients to report
to the competent authorities suspected
serious incidents referred to in point (a) of
paragraph 1. The competent authorities
"10. The Member States shall take
appropriate measures, including targeted
information campaigns, to encourage and
enable healthcare professionals, users and
patients to report to the competent
authorities suspected serious incidents
referred to in point (a) of paragraph 1.
AM\1348818EN.docx 135/151 PE791.890v01-00
EN
shall record centrally at national level
reports they receive from healthcare
professionals, users and patients.
To that end, Member States shall ensure
the availability of clear, accessible and
user-friendly reporting channels enabling
patients, carers, healthcare professionals
and other users to report directly to the
competent authorities suspected serious
incidents and device deficiencies,
independently of the manufacturer's
reporting systems.
The competent authorities shall centrally
record at national level all reports received
from healthcare professionals, users,
patients, carers and other users. Member
States shall ensure that competent
authorities have adequate resources and
procedures to receive, assess, investigate
and follow up on such reports in a timely
manner and, where appropriate, to
coordinate with the competent authorities
of other Member States and with the
European Medicines Agency where the
reports or resulting signals require cross-
border action.
Competent authorities shall publish, at
regular intervals, aggregated and
anonymised statistics on reports received
from healthcare professionals, users,
patients, carers and other users.
The Commission may, by means of
implementing acts, lay down harmonised
requirements concerning reporting
frequency, reporting formats and
interoperable digital interfaces to be
supported through the electronic system
referred to in Article 92. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3)."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
PE791.890v01-00 136/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 595
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 69
Regulation (EU) 2017/745
Article 87a
Text proposed by the Commission Amendment
(69) the following Article 87a is
inserted:
deleted
‘Article 87a
Reporting of actively exploited
vulnerabilities and severe incidents
related to devices
1. Without prejudice to the reporting
obligations regarding serious incidents
and field safety corrective actions set out
in Article 87, the manufacturer of a
device shall report to the computer
security incident response teams
(‘CSIRTs’), designated as coordinators of
the Member States where a device has
been made available, and to the European
Union Agency for Cybersecurity (ENISA),
either of the following:
(a) any actively exploited vulnerability as
defined in Article 3, point (42), of
Regulation (EU) 2024/2847 of the
European Parliament and of the
Council******* contained in the device;
(b) any severe incident as referred in
Article 14(5) of Regulation (EU)
2024/2847 having an impact on the
security of the device.
2. The manufacturer shall submit the
report referred to in paragraph 1 through
the electronic system referred to in Article
92 not later than 30 days after it becomes
aware of the actively exploited
vulnerability or the severe incident.
3. The report referred to in paragraph 1,
as well as any report submitted by a
manufacturer in accordance with Article
87 that also qualifies as actively exploited
AM\1348818EN.docx 137/151 PE791.890v01-00
EN
vulnerability or severe incident, shall be
made available simultaneously to the
CSIRTs designated as coordinators of the
Member States in which the device has
been made available and to ENISA.
4.
For the purposes of this Article, the
CSIRTs designated as coordinators and
ENISA shall have access to Eudamed.’
_______________
******* Regulation (EU) 2024/2847 of
the European Parliament and of the
Council of 23 October 2024 on horizontal
cybersecurity requirements for products
with digital elements and amending
Regulations (EU) No 168/2013 and (EU)
2019/1020 and Directive (EU) 2020/1828
(Cyber Resilience Act) (OJ L, 2024/2847,
20.11.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/2847/oj
).;’
Or. en
Amendment 596
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 69
Regulation (EU) 2017/745
Article 87 a – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The manufacturer shall submit the
report referred to in paragraph 1 through
the electronic system referred to in Article
92 not later than 30 days after it becomes
aware of the actively exploited
vulnerability or the severe incident.
2. The manufacturer shall submit the
report referred to in paragraph 1 through
the electronic system referred to in Article
92 without delay, and not later than 30
days after it becomes aware of the actively
exploited vulnerability or the severe
incident.
Or. fr
PE791.890v01-00 138/151 AM\1348818EN.docx
EN
Amendment 597
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 69 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 87a new
Text proposed by the Commission Amendment
(69a) the following Article 87a is
inserted:
‘
Article 87a
Reporting of cybersecurity incidents and
coordinated vulnerability disclosure
1. The manufacturer of a device shall
consider:
(a) any actively exploited vulnerability as
defined in Article 3, point (42), of
Regulation (EU) 2024/2847 of the
European Parliament and of the Council
contained in the device;
(b) any severe incident as referred in
Article 14(5) of Regulation (EU)
2024/2847 having an impact on the
security of the device as serious incident
which shall be proceeded according to
Article 87 and 89.
2. The manufacturer shall submit initial
report of serious incident referred to in
paragraph 1 through the electronic system
referred to in Article 92 without undue
delay and in any event within 24 hours of
the manufacturer becoming aware of it, to
the competent authority and to the
computer security incident response teams
(‘CSIRTs’), designated as coordinators of
the Member States where a device has
been made available and to ENISA.
3. Competent authorities shall cooperate
with computer security incident response
teams (‘CSIRTs’), designated as
coordinators of the Member States where
AM\1348818EN.docx 139/151 PE791.890v01-00
EN
a device has been made available, when
resolving serious incidents referred to in
paragraph 1. The cooperation shall
include exchange of all information in
reference to reported exploited
vulnerability or severe incident between
competent authority, CSIRT and ENISA.
4. For the purposes of this Article, the
CSIRTs designated as coordinators and
ENISA shall have access to Eudamed.
5. CSIRTs may act as coordinator for the
purpose of coordinated vulnerability
disclosure for devices as set out in Article
12 of Directive (EU) 2022/2555 and shall
cooperate with competent authority.
’
Or. en
Justification
Both kinds of incidents referred to in article 87a paragraph 1 in the CRA are considered
triggering immediate notification and having serious impact. We should keep the analogous
perspective. The early warning in article 87a paragraph 2 aligns the provisions with CRA.
Furthermore, if we try to match reporting exploited vulnerabilities and severe incidents as
defined in CRA we should look into timelines which refer to serious public health threat,
because it is a scale relevant to a risk connected to them. The vulnerability or severe incident
not always is connected with risk of death or serious illness. That’s why the provisions of
MDR/IVDR have to specify that. Risk caused by vulnerability in the software influence the
same moment to every user of the device and it may be really significant amount of people. So
if we adjust timelines to MDR/IVDR timelines, the deadline for serious public health threat
would be the most relevant. Furthermore, it has to be clearly specified that CSIRT and CA are
able to cooperate without limitation in reference to exchange of information. Such data are
sensitive and have to be protected, but in reference to MD this exchange is needed because of
safety of patients and users. It is necessary to cover a gap in NIS2 directive, which relates
CVD (coordinated vulnerability disclosure) to ICT products.
Amendment 598
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 71 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 89 – paragraph 2
PE791.890v01-00 140/151 AM\1348818EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
2. Member States shall take the
necessary steps to ensure that any
information regarding a serious incident
that has occurred within their territory, or a
field safety corrective action that has been
or is to be undertaken within their territory,
and that is brought to their knowledge in
accordance with Article 87 is evaluated
centrally at national level by their
competent authority, if possible together
with the manufacturer.;
2. Member States shall take the
necessary steps to ensure that any
information regarding a serious incident
that has occurred within their territory, or a
field safety corrective action that has been
or is to be undertaken within their territory,
and that is brought to their knowledge in
accordance with Article 87 is evaluated
centrally at national level without undue
delay by their competent authority, if
possible together with the manufacturer;
Or. en
Amendment 599
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 74 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 93 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The competent authorities shall
draw up annual surveillance activity plans,
taking into account the European market
surveillance programme, which shall be
developed and maintained by the MDCG,
and local circumstances.;
2. The competent authorities shall
draw up annual surveillance activity plans,
taking into account the European market
surveillance programme, which shall be
developed and maintained by the MDCG,
and take into account local circumstances.;
Or. en
Amendment 600
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 75
Regulation (EU) 2017/745
Article 94 – paragraph 2
AM\1348818EN.docx 141/151 PE791.890v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
The relevant economic operators and,
where applicable and requested, the
notified body that issued a certificate for
the device in question shall cooperate with
the competent authorities.
The relevant economic operators and,
where applicable and requested, the
notified body that issued a certificate for
the device in question shall cooperate with
the competent authorities. Before
concluding the assessment, the competent
authorities shall report their preliminary
conclusions to the economic operator
concerned and give it the opportunity to
submit observations or additional
technical information, except where
immediate action is necessary to remedy a
significant risk to health or safety.’
Or. fr
Amendment 601
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 84 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 103 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to the MDCG
and its sub-groups in the capacity of
observers.;
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to participate
in the work of the MDCG and its sub-
groups as observers and shall be
consulted, where relevant, on matters
within their field of expertise. The MDCG
shall ensure structured and regular
PE791.890v01-00 142/151 AM\1348818EN.docx
EN
engagement with those organizations so
that their expertise and experience are
appropriately taken into account in the
performance of its tasks. The MDCG shall
ensure a fair representation of healthcare
professionals, patients and consumers
covering a wide range of relevant
experience and a broad geographical
range.
The MDCG shall, where appropriate,
cooperate and exchange information with
the Coordination Group on Health
Technology Assessment established
pursuant to Article 3 of Regulation (EU)
2021/2282 on matters of common interest.
Such cooperation shall facilitate the
exchange of scientific and technical
expertise, promote regulatory coherence,
and avoid unnecessary duplication of
work, while respecting the respective tasks
and responsibilities of each body.
Or. en
Amendment 602
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 84 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 103 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
AM\1348818EN.docx 143/151 PE791.890v01-00
EN
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to the MDCG
and its sub-groups in the capacity of
observers.;
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to the MDCG
and its sub-groups in the capacity of
observers.The MDCG shall establish a
dedicated sub-group for representatives of
patients and healthcare professionals to
facilitate exchange of information and
gather input on activities of relevance to
these stakeholders, with appropriate
remuneration of experts involved or their
organisations;
Or. en
Amendment 603
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 84 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 103 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to the MDCG
and its sub-groups in the capacity of
observers.;
7. The MDCG shall establish a sub-
group with members representing the
authorities responsible for notified bodies
and may establish other standing or
temporary sub-groups. Where appropriate,
representatives of the coordination group
referred to in Article 49 and organisations
representing the interests of the medical
device industry, in particular of micro,
small and medium-sized enterprises within
the meaning of Recommendation
2003/361/EC, healthcare professionals,
laboratories, patients and consumers at
Union level shall be invited to the MDCG
and its sub-groups in the capacity of
observers.The MDCG shall establish a
dedicated sub-group for representatives of
patients and healthcare professionals to
facilitate exchange of information and
gather input on activities of relevance to
these stakeholders, with appropriate
remuneration of experts involved or their
PE791.890v01-00 144/151 AM\1348818EN.docx
EN
organisations;
Or. en
Amendment 604
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 85
Regulation (EU) 2017/745
Article 104
Text proposed by the Commission Amendment
(85) in Article 104, the second sentence
is deleted;
(85) Article 104 is amended as follow;
'
The Commission shall support the
functioning of the cooperation between
national competent authorities. It shall
organise the meetings of the MDCG and
its sub-groups, participate in those
meetings and ensure their appropriate
follow-up.
The Commission shall establish
appropriate arrangements for the
reimbursement of travel, accommodation
and other necessary expenses incurred by
representatives of organisations
representing healthcare professionals,
patients and consumers participating in
the work of the MDCG and its sub-groups
pursuant to Article 103, as well as in the
work of the expert panels pursuant to
Article 106. Where justified, those
arrangements may also provide for
appropriate remuneration for their
contribution, in accordance with
applicable Union rules.
'
Or. en
AM\1348818EN.docx 145/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 605
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 105
Text proposed by the Commission Amendment
In addition to the tasks assigned to it in
other provisions of this Regulation and
Regulation (EU) 2017/746, the MDCG
shall in particular assist the Commission in
the assessment of any issue related to the
implementation of those Regulations and
contribute to the development of guidance
aimed at ensuring their effective and
harmonised implementation.
In addition to the tasks assigned to it in
other provisions of this Regulation and
Regulation (EU) 2017/746, the MDCG
shall in particular assist the Commission in
the assessment of any issue related to the
implementation of those Regulations and
contribute to the development of guidance
aimed at ensuring their effective and
harmonised implementation.
This shall include guidance documents
for determining the validity period for
certificates for high-risk devices, which
may be dedicated to specific types of
device, as appropriate.
Or. en
Justification
With the shift to open-ended certificates as a general rule, guidance should nevertheless
clarify those cases where a finite period of validity is more appropriate for certain devices,
based on expert opinion and evidence.
Amendment 606
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 1 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission shall, by means of
implementing acts and following
consultation with the MDCG, make
The Commission shall, by means of
implementing acts and following
consultation with the MDCG, make
PE791.890v01-00 146/151 AM\1348818EN.docx
EN
provision for expert panels to be
designated to provide scientific, clinical,
technical or regulatory opinions and
advice in relation to the implementation of
this Regulation and of Regulation (EU)
2017/746 to the Commission, the MDCG,
Member States, notified bodies or
manufacturers.
provision for expert panels to be
designated to provide scientific, clinical, or
technical opinions and advice in relation to
the implementation of this Regulation and
of Regulation (EU) 2017/746 to the
Commission, the MDCG, Member States,
notified bodies or manufacturers.
Or. en
Justification
Expert panels should provide scientific, clinical and technical advice — regulatory authority
stays with Member States via the MDCG ('support', not independent tasks). Adding patient
representatives with disease-area experience as full members increases legitimacy and real-
world relevance, following the EMA model.
Amendment 607
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 2 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union.
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union. Expert panels
shall include patient representatives from,
for instance, patient organisations, with
experience in the relevant disease area,
ensuring balanced and meaningful
participation alongside other experts.
Or. en
Justification
Expert panels should provide scientific, clinical and technical advice — regulatory authority
stays with Member States via the MDCG ('support', not independent tasks). Adding patient
AM\1348818EN.docx 147/151 PE791.890v01-00
EN
representatives with disease-area experience as full members increases legitimacy and real-
world relevance, following the EMA model.
Amendment 608
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union.
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union. Experts panels
may include patient representatives with
experience in the relevant disease area,
ensuring balanced and meaningful
participation alongside other experts.
Or. en
Amendment 609
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union.
Expert panels shall consist of experts with
proven up-to-date clinical, scientific,
technical or regulatory expertise in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices reflecting the
diversity of scientific and clinical
approaches in the Union. Expert panels
shall include patient representatives,
PE791.890v01-00 148/151 AM\1348818EN.docx
EN
ensuring balanced and meaningful
participation alongside other experts.
Or. en
Amendment 610
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Experts shall be appointed following
publication of a call for expressions of
interest. Depending on the type of task and
the need for specific expertise, experts may
be appointed to the panels for a maximum
period of three years and their appointment
may be renewed.
Experts shall be appointed by the
Commission following publication of a call
for expressions of interest. Depending on
the type of task and the need for specific
expertise, experts may be appointed to the
panels for a maximum period of three years
and their appointment may be renewed.
Or. en
Amendment 611
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Expert panels shall take into
account relevant information provided by
stakeholders including patients'
organisations and healthcare professionals’
associations.
4. Expert panels shall ensure
structured engagement with stakeholders,
including patients' organisations and
healthcare professionals' associations.
Where appropriate, they shall invite
patient representatives with experience in
the relevant disease area and healthcare
professionals with relevant clinical
expertise to contribute to their work,
ensuring balanced and meaningful
AM\1348818EN.docx 149/151 PE791.890v01-00
EN
participation alongside other experts. The
expert panels shall take due account of
the information and views provided by
those stakeholders in the performance of
their tasks.
Or. en
Amendment 612
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Expert panels shall take into
account relevant information provided by
stakeholders including patients'
organisations and healthcare professionals’
associations.
4. Expert panels shall take into
account relevant information provided by
stakeholders, including patients, carers,
patient organisations and healthcare
professional associations. Where the
composition of the panel does not include
the lived-experience expertise relevant to
the device, condition or user population
concerned, the panel shall seek such input
before adopting its opinion or advice. The
published opinion or advice shall indicate
how such input has been taken into
account .
Or. en
Amendment 613
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Expert panels shall take into 4. Expert panels shall take into
PE791.890v01-00 150/151 AM\1348818EN.docx
EN
account relevant information provided by
stakeholders including patients'
organisations and healthcare professionals’
associations.
account relevant information provided by
stakeholders, including patients, carers,
patient organisations and healthcare
professional associations. Where the
composition of the panel does not include
the lived-experience expertise relevant to
the device, condition or user population
concerned, the panel shall seek such input
before adopting its opinion or advice.
Or. en
Amendment 614
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Experts may be included on a list of
available experts who, whilst not being
formally appointed to a panel, are available
to provide advice and to support the work
of the expert panels as needed.
5. Experts may be included on a list of
available experts who, whilst not being
formally appointed to a panel, are available
to provide advice and to support the work
of the expert panels as needed. That list
shall include, where relevant to the remit
of the expert panels, persons with lived
experience and persons nominated by
patient organisations with expertise
relevant to the conditions, devices or
groups of devices concerned. Expert
panels shall, in addition, seek input from
stakeholder organisations, including
patient organisations and healthcare
professional associations.
Declarations of interest requirements
applicable to panel members and to listed
experts shall be applied in a proportionate
manner, ensuring impartiality and
transparency while enabling the effective
participation of persons with lived
experience and patient organisations
Or. en
AM\1348818EN.docx 151/151 PE791.890v01-00
EN
Amendment 615
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 86
Regulation (EU) 2017/745
Article 106 – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. Experts may be included on a list of
available experts who, whilst not being
formally appointed to a panel, are available
to provide advice and to support the work
of the expert panels as needed.
5. Experts may be included on a list of
available experts who, whilst not being
formally appointed to a panel, are available
to provide advice and to support the work
of the expert panels as needed. That list
shall include, where relevant to the remit
of the expert panels, persons with lived
experience and persons nominated by
patient organisations with expertise
relevant to the conditions, devices or
groups of devices concerned. Expert
panels shall, in addition, seek input from
stakeholder organisations, including
patient organisations and healthcare
professional associations.
Or. en
Justification
Expert panels should provide scientific, clinical and technical advice — regulatory authority
stays with Member States via the MDCG ('support', not independent tasks). Adding patient
representatives with disease-area experience as full members increases legitimacy and real-
world relevance, following the EMA model.
21.08.2026
Datei
PD
AM\1348814EN.docx PE791.887v01-00
EN United in diversity EN
European Parliament
2024-2029
Committee on Public Health
2025/0404(COD)
28.7.2026
AMENDMENTS
132 - 373
Draft report
Oliver Schenk
(PE787.987v01-00)
Amending Regulations (EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 as regards
simplifying and reducing the burden of the rules on medical devices and in
vitro diagnostic medical devices, and amending Regulation (EU) 2022/123 as
regards the support of the European Medicines Agency for the expert panels on
medical devices and Regulation (EU) 2024/1689 as regards the list of Union
harmonisation legislation referred to in its Annex I
Proposal for a regulation
(COM(2025)1023 – 2025/0404(COD))
PE791.887v01-00 2/172 AM\1348814EN.docx
EN
AM_Com_LegReport
AM\1348814EN.docx 3/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 132
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 3 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(3a) Devices containing substances
referred to in Section 10.4.2 of Annex I,
including carcinogenic, mutagenic or
toxic for reproduction (CMR) substances
and substances having endocrine-
disrupting properties for which there is
scientific evidence of probable serious
effects to human health, require
continued regulatory scrutiny in the light
of evolving scientific knowledge. Given
the potential risks associated with those
substances, such devices should not be
eligible for certification without a
specified period of validity. Their
conformity should therefore be reassessed
at least every five years and earlier where
new scientific evidence indicates that the
safety or performance of the device, or the
risks associated with those substances,
may be adversely affected.
Or. en
Amendment 133
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 4 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(4a) Software forming part of a medical
device may require modifications
throughout its lifecycle, including updates
intended to improve cybersecurity,
interoperability, usability or technical
performance. Such modifications should
not automatically require a new
conformity assessment where they are
PE791.887v01-00 4/172 AM\1348814EN.docx
EN
limited to changes that do not alter the
intended purpose, clinical functionality or
risk profile of the device and do not
introduce new functionalities or changes
requiring adaptation of clinical
management. By contrast, modifications
that extend or alter the intended purpose
of the software, introduce new diagnostic
or therapeutic functionalities, or result
in software intended to diagnose or treat a
disease or condition, or to drive or inform
clinical management in a manner that
changes its classification pursuant to this
Regulation, should not be regarded as
mere software updates and should remain
subject to the applicable conformity
assessment procedures. The classification
of medical device software, including its
updates, should remain proportionate to
the significance of its intended purpose
and the potential impact of its output on
patient care. Where software incorporates
or constitutes an AI system within the
meaning of Regulation (EU) 2024/1689
and provides information,
recommendations or opinions intended to
support clinical decision-making,
healthcare professionals
should retain effective human oversight
and independent professional judgement.
AI systems that qualify as high-risk AI
systems pursuant to Regulation (EU)
2024/1689 should comply with the
requirements of that Regulation,
including those relating to human
oversight. Such simplification should
under no circumstances compromise the
safety or performance of medical devices
or diminish the high level of protection of
patient safety and public health ensured
by this Regulation.
Or. en
Amendment 134
Aurelijus Veryga, Tomislav Sokol
AM\1348814EN.docx 5/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Recital 4 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(4a) In order to ensure a high level of
public health protection and continuity of
patient care, this Regulation should be
duly taken into account in the application
of other relevant Union legislation. While
Union legislative acts pursuing objectives
such as environmental protection,
chemicals management or sustainability
contribute to important public policy
objectives, their implementation should
take due account of their potential impact
on the availability of medical devices,
particularly where they may affect
materials, substances, components or
manufacturing processes. Where the
implementation of another Union
legislative act is reasonably expected to
result in the interruption or
discontinuation of the supply of critical
medical devices, the Commission should
assess the likely impact on patient care
and consider appropriate measures to
prevent risks to public health and the
continuity of patient care.
Or. en
Amendment 135
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Recital 4 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(4a) The rules must be simplified based
on the principle of proportionality and a
risk-based approach. The administrative
requirements must be eased where they do
not help to improve patient safety or
PE791.887v01-00 6/172 AM\1348814EN.docx
EN
device performance, whilst maintaining a
high level of protection for public health.
Or. fr
Amendment 136
Margarita de la Pisa Carrión
Proposal for a regulation
Recital 5 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(5a) Whereas this Regulation should be
implemented in full respect of human
dignity, fundamental rights and ethical
principles recognised by the Member
States, in accordance with their
constitutional traditions and legal
frameworks, as reflected in the Universal
Declaration of Human Rights and the
Universal Declaration on the Human
Genome and Human Rights, adopted by
UNESCO on 11 November 1997. The
implementation of this Regulation should
therefore ensure that innovation in
medical devices is aimed exclusively at
medical and therapeutic purposes,
promoting safe and effective solutions for
patients, without facilitating practices that
may damage human dignity, integrity of
the person or fundamental ethical
principles recognised by the Member
States.
Or. es
Amendment 137
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 8 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
AM\1348814EN.docx 7/172 PE791.887v01-00
EN
(8a) Like nanomaterials, many medical
devices may contain and release
endocrine disrupters, and even at low
doses, these substances are associated
with serious risks to human health,
particularly to the hormonal system,
fertility, neurological development and
metabolism; taking account of the
innovations that have been achieved in
the field of materials, it is worth giving
manufacturers more of an incentive to
design and manufacture devices in a way
that avoids, as far as possible and taking
account of the risk-benefit balance, the
presence of any endocrine disrupters
identified in accordance with Regulation
(EC) No 1907/2006 (REACH Regulation)
and the requirements of Regulation (EU)
2017/745; this measure would reinforce
the level of health protection whilst
encouraging innovation in more reliable
materials and processes;
Or. fr
Amendment 138
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 9
Text proposed by the Commission Amendment
(9) Clinical data are an important
source of information for demonstrating
the safety and performance of a device.
However, the process of generating
clinical data is often lengthy and costly.
The definition of clinical data should be
broadened to enable the use of data
generated through studies on the device
concerned that are published in scientific
literature, but not necessarily peer-
reviewed.
(9) Clinical data are a fundamental
source of information for demonstrating
the safety and performance of a
device. However, where appropriate, the
efficient use of all relevant existing data
sources could be facilitated in order to
avoid unnecessary duplication of studies
and to support timely access to safe and
effective devices. The definition of clinical
data should be broadened to enable the use
of data generated through valid, reliable,
and relevant studies on the device
concerned that are published in scientific
PE791.887v01-00 8/172 AM\1348814EN.docx
EN
literature, but not necessarily peer-
reviewed.
Or. en
Amendment 139
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Recital 9
Text proposed by the Commission Amendment
(9) Clinical data are an important
source of information for demonstrating
the safety and performance of a device.
However, the process of generating
clinical data is often lengthy and costly.
The definition of clinical data should be
broadened to enable the use of data
generated through studies on the device
concerned that are published in scientific
literature, but not necessarily peer-
reviewed.
(9) Clinical data are an important
source of information for demonstrating
the safety and performance of a
device. However, where appropriate, the
efficient use of all relevant existing data
sources could be facilitated in order to
avoid unnecessary duplication of studies
and to support timely access to safe and
effective devices. The definition of clinical
data should be broadened to enable the use
of data generated through valid, reliable,
and relevant studies on the device
concerned that are published in scientific
literature, but not necessarily peer-
reviewed.
Or. en
Amendment 140
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Recital 10 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(10a) The term ‘well-established
technology devices’ must be applied
impartially at the technological level. In
addition to implantable, surgical and
dental devices, there are other categories
AM\1348814EN.docx 9/172 PE791.887v01-00
EN
of medical devices that may also fulfil the
criteria laid down in Article 2(72). These
could include, as the case may be,
substance-based medical devices the
safety and performance of which have
been proven consistently over time.
Or. fr
Amendment 141
Sirpa Pietikäinen
Proposal for a regulation
Recital 11
Text proposed by the Commission Amendment
(11) To ensure legal certainty and to
safeguard the principle of free movement
of goods, the coordination mechanism
between national competent authorities for
decisions on the regulatory status of a
product and on the classification of a
device, should be streamlined and, where
appropriate, involve external expertise
from an expert panel, supported by the
European Medicines Agency (EMA). The
decision on the regulatory status, however,
should remain with the national
authorities or, where appropriate, with the
Commission acting through implementing
acts.
(11) To ensure legal certainty and to
safeguard the principle of free movement
of goods, the coordination mechanism
between national competent authorities for
decisions on the regulatory status of a
product and on the classification of a
device, should be streamlined and, where
appropriate, involve external expertise
from an expert panel, supported by the
European Medicines Agency (EMA). The
decision on the regulatory status, however,
should be with the Commission acting
through implementing acts.
Or. en
Justification
To ensure easier and more effective market access for medical devices everywhere in the
European Union with one single approval, the approval system of medical devices would
need to move towards an EU level approval process rather than on individual national
approval processes. Individual processes in every Member State are an obstacle to human
health and internal market, as well as a significant unnecessary cost to manufacturers.
Amendment 142
Ruggero Razza, Michele Picaro
PE791.887v01-00 10/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Recital 11 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(11a) Where a device has successfully
passed the conformity assessment
undertaken with the involvement of a
notified body and has been CE marked in
accordance with Article 20, the
coordination activities under Article 4
should not serve as a subsequent
supplementary regulatory review, as this
may undermine legal certainty and the
predictability of the certification process.
Accordingly, coordination activities for
the products in question should be limited
to cases in which there is well-founded
evidence that, on the basis of its
regulatory status, the product poses an
unacceptable risk pursuant to
Article 94(a).
Or. it
Amendment 143
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Recital 11 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(11a) For a device that has undergone
the conformity assessment involving a
notified body and that bear the CE
marking in accordance with Article 20,
the coordination mechanism laid down in
Article 4 should not operate as a parallel
ex-post regulatory review capable of
undermining legal certainty and the
predictability of certification. Accordingly,
use of the coordination mechanism for
such products should be confined to cases
where there is substantiated evidence that,
on account of its regulatory qualification,
AM\1348814EN.docx 11/172 PE791.887v01-00
EN
the product presents an unacceptable risk
within the meaning of Article 94(a).
Or. en
Amendment 144
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Recital 11 b (new)
Proposal for regulation
Recital 11 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(11b) Where a device has successfully
passed the conformity assessment
undertaken with the involvement of a
notified body and has been CE marked in
accordance with Article 18, the
coordination activities under Article 3
should not serve as a supplementary
regulatory review, as this may undermine
legal certainty and the predictability of the
certification process. Accordingly,
coordination activities for the products in
question should be limited to cases in
which there is well-founded evidence that,
on the basis of its regulatory status, the
product poses an unacceptable risk
pursuant to Article 89(a).
Or. it
Justification
See the equivalent justification for Article 3(5a).
Amendment 145
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Recital 13 a (new)
PE791.887v01-00 12/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(13a) In order to facilitate access to
specialised healthcare while maintaining
a high level of protection of health and
safety, devices manufactured and used in
accordance with Article 5(5) should be
allowed to be transferred between health
institutions established in the Union,
subject to appropriate safeguards. The
conditions governing such transfers
should ensure that the traceability of the
device, the continuity of the applicable
quality management system and effective
supervision by the competent authorities
of the Member States are maintained
throughout the transfer and subsequent
use of the device. Those conditions should
be sufficiently clear to ensure the uniform
application of this Regulation, provide
legal certainty for health institutions and
enable competent authorities to verify
compliance through appropriate
inspections and enforcement measures.
Or. en
Amendment 146
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 14
Text proposed by the Commission Amendment
(14) To ensure a level playing field
between devices sold online and those sold
via traditional distribution channels, certain
information requirements applicable to
distance sales should be strengthened. In
particular, it should be clarified that
Member States may also order, on grounds
of public health, the cessation of activity of
providers of diagnostic or therapeutic
services by way of information society
services, as defined in Directive (EU)
2015/1535 of the European Parliament and
(14) To ensure a level playing field
between devices sold online and those sold
via traditional distribution channels, to
guarantee a high level of consumer and
patient protection across the internal
market, and to address the increase of
non-compliant devices offered through
online marketplaces, certain information
requirements applicable to distance sales
should be strengthened to complement the
obligations of providers of online
marketplaces and providers of
AM\1348814EN.docx 13/172 PE791.887v01-00
EN
of the Council12 , without prejudice to
national law regulating the medical
profession.
intermediary services under Regulation
(EU) 2022/2065 of the European
Parliament and of the Council and with
Regulation (EU) 2023/988 of the
European Parliament and of the Council.
Furthermore, it should be clarified that
Member States may also order, on grounds
of public health, the cessation of activity of
providers of diagnostic or therapeutic
services by way of information society
services, as defined in Directive (EU)
2015/1535 of the European Parliament and
of the Council12 , without prejudice to
national law regulating the medical
profession.
_________________ _________________
12 Directive (EU) 2015/1535 of the
European Parliament and of the Council of
9 September 2015 laying down a procedure
for the provision of information in the field
of technical regulations and of rules on
Information Society services (OJ L 241,
17.9.2015, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/dir/2015/1535/oj).
12 Directive (EU) 2015/1535 of the
European Parliament and of the Council of
9 September 2015 laying down a procedure
for the provision of information in the field
of technical regulations and of rules on
Information Society services (OJ L 241,
17.9.2015, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/dir/2015/1535/oj).
Or. en
Amendment 147
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 15
Text proposed by the Commission Amendment
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the
users within their territory, Member
States should consider accepting such
information in other languages of the
Union that are commonly understood in
the medical field, especially regarding
devices intended for professional users, in
order to reduce costs for translations.
deleted
PE791.887v01-00 14/172 AM\1348814EN.docx
EN
Or. en
Amendment 148
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Recital 15
Text proposed by the Commission Amendment
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the
users within their territory, Member
States should consider accepting such
information in other languages of the
Union that are commonly understood in
the medical field, especially regarding
devices intended for professional users, in
order to reduce costs for translations.
deleted
Or. en
Justification
Member States can already consider the most appropriate language for their territory, and
should do so considering varied language capacities not only of professionals but also
patients.
Amendment 149
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 15
Text proposed by the Commission Amendment
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the users
within their territory, Member States
should consider accepting such
information in other languages of the
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the users
within their territory, Member States may
consider accepting such information in
other languages of the Union that are
AM\1348814EN.docx 15/172 PE791.887v01-00
EN
Union that are commonly understood in the
medical field, especially regarding devices
intended for professional users, in order to
reduce costs for translations.
commonly understood in the medical field,
especially regarding devices intended for
professional users, in order to reduce costs
for translations, following an assessment
at the national level to ensure that all
professionals working in the sector
relevant to the medical device in question
are able to speak a language other than
the official language or languages of the
Member State. The safety of patients and
professionals must remain the top
priority, and making savings on
translations should not justify any risk in
terms of safety or eroding professionals’
working conditions.
Or. fr
Amendment 150
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 15
Text proposed by the Commission Amendment
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the users
within their territory, Member States
should consider accepting such information
in other languages of the Union that are
commonly understood in the medical field,
especially regarding devices intended for
professional users, in order to reduce costs
for translations.
(15) While it should remain the
responsibility of each Member State to
determine the language in which
information should be supplied to the users
within their territory, Member States
should consider accepting such
information also in one or more other
official languages of the Union that are
commonly understood in the medical field,
especially regarding devices intended for
professional users
Or. en
Amendment 151
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 18
PE791.887v01-00 16/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
Moreover, the EMA should be empowered
to draw up and publish a list of devices
covered by the information obligation. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13 . To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
manufacturers of devices, which are
included in the list of devices covered by
the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
Moreover, the EMA, in consultation with
key stakeholders and especially patient
organisations, should be empowered to
draw up a methodology for determining
the devices subject to the information
obligation. Where appropriate, this could
be complemented by an indicative, non-
exhaustive list of categories of devices to
support consistent application.The support
provided by the EMA in situations of
interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council 41 . To
ensure a high level of public health
protection, continuous access and
availability of medical devices and in vitro
diagnostic medical devices, and to
strengthen health emergency preparedness
and response, Member States and the
Commission should have the possibility to
request manufacturers of devices, covered
by the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
_________________
AM\1348814EN.docx 17/172 PE791.887v01-00
EN
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council
of 25 January 2022 on a reinforced role
for the European Medicines Agency in
crisis preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
Or. en
Amendment 152
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 18
Text proposed by the Commission Amendment
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
Moreover, the EMA should be empowered
to draw up and publish a list of devices
covered by the information obligation. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13 . To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the anticipated interruption or
discontinuation of supply of certain devices
as laid down in Regulations (EU) 2017/745
and (EU) 2017/746, and to enhance legal
certainty regarding the devices that are
subject to those information obligation, a
central IT system for the notification,
monitoring and information sharing should
be made available. That IT system should
facilitate the timely submission, sharing
and updating of information between
manufacturers, competent authorities, the
Commission and, where appropriate,
EMA. Moreover, the EMA should be
empowered to develop and publish a list of
devices covered by the information
obligations. The support provided by the
EMA in situations of interruption or
discontinuation of supply should also take
into account the contribution provided by
the Executive Steering Group on Shortages
of Medical Devices (MDSSG) established
by Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council13 .
To ensure a high level of public health
protection, continuous access and
PE791.887v01-00 18/172 AM\1348814EN.docx
EN
manufacturers of devices, which are
included in the list of devices covered by
the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
availability of medical devices and in vitro
diagnostic medical devices, security of
supply, and to strengthen health emergency
preparedness and response, especially to
shortages, Member States and the
Commission should have the possibility to
request manufacturers of devices, which
are included in the list of devices covered
by the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
_________________ _________________
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
Or. en
Amendment 153
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Recital 18
Text proposed by the Commission Amendment
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
AM\1348814EN.docx 19/172 PE791.887v01-00
EN
Moreover, the EMA should be empowered
to draw up and publish a list of devices
covered by the information obligation. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13 . To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
manufacturers of devices, which are
included in the list of devices covered by
the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
Moreover, the EMA, in consultation with
key stakeholders and especially patient
organisations, should be empowered to
draw up a methodology for determining
the devices subject to the information
obligation. Where appropriate, this could
be complemented by an indicative, non-
exhaustive list of categories of devices to
support consistent application. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13 . To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
manufacturers of devices covered by the
information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
_________________ _________________
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
Or. en
Amendment 154
PE791.887v01-00 20/172 AM\1348814EN.docx
EN
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 18
Text proposed by the Commission Amendment
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
Moreover, the EMA should be empowered
to draw up and publish a list of devices
covered by the information obligation. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13. To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
manufacturers of devices, which are
included in the list of devices covered by
the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG.
(18) To facilitate and streamline the
application of the information obligation in
cases of the interruption or discontinuation
of supply of certain devices as laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, and to enhance legal certainty
regarding the devices that are subject to
that information obligation, a central IT
tool for the notification and information
sharing should be made available.
Moreover, the EMA should be empowered
to draw up and publish a list of devices
covered by the information obligation. The
support provided by the EMA in situations
of interruption or discontinuation of supply
should also take into account the
contribution provided by the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG) established by
Regulation (EU) 2022/123 of the European
Parliament and of the Council13. To ensure
a high level of public health protection,
continuous access and availability of
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices, and to strengthen health
emergency preparedness and response,
Member States and the Commission should
have the possibility to request
manufacturers of devices, which are
included in the list of devices covered by
the information obligation, to provide
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain that
may affect the supply of such devices. That
information can be used for assessing
possible vulnerabilities in the supply chain
of critical devices, for example within the
framework of the MDSSG. In order to
avoid the exploitation of vulnerabilities,
information concerning the availability of
critical devices shall not be intended for
publication.
AM\1348814EN.docx 21/172 PE791.887v01-00
EN
_________________ _________________
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
13 Regulation (EU) 2022/123 of the
European Parliament and of the Council of
25 January 2022 on a reinforced role for
the European Medicines Agency in crisis
preparedness and management for
medicinal products and medical devices
(OJ L 20, 31.1.2022, p. 1, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/123/oj).
Or. fr
Amendment 155
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 20
Text proposed by the Commission Amendment
(20) To simplify rules and reduce
compliance costs, some overly prescriptive
requirements, such as the qualification
requirements for the person responsible
for regulatory compliance or the
permanent and continuous availability of
that person when not part of the
manufacturer’s organisation, should be
removed. Also, unnecessary reporting and
certification requirements regarding the
repackaging or relabelling of devices that
are already placed and further distributed
within the internal market, for example
outside the manufacturer’s official
distribution schemes, should be removed.
(20) To simplify rules and reduce
compliance costs, certain reporting and
certification requirements regarding the
repackaging or relabelling of devices that
are already placed on the market and
further distributed within the internal
market, for example outside the
manufacturer's official distribution
schemes, should be removed. Notification
to the manufacturer should nevertheless
be maintained, as it contributes to the
traceability of devices and enables the
manufacturer to identify devices affected
by defects or subject to field safety
corrective actions.
Or. en
Amendment 156
Jessica Polfjärd
Proposal for a regulation
Recital 21
PE791.887v01-00 22/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation
(EU) 2017/745 highlighted that the
application of the rules on single-use
devices is fragmented across the Union
and the relevant requirements are
complex to implement, resulting in a very
limited and unattractive market for the
reprocessing of single-use devices. To
simplify the rules regarding single-use
devices and to increase the re-use of
devices for economic and environmental
reasons, it should be the responsibility of
the manufacturer to determine whether
and how a device can be reprocessed,
based on the device’s characteristics and
properties. Unless the indication of single-
use is duly justified by the manufacturer,
devices should be subject to reprocessing,
whilst single-use devices or devices which
cannot be further reprocessed should be
subject to full refurbishing.
deleted
_________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of
29 November 2024 on the operation of
Article 17 of Regulation (EU) 2017/745 of
the European Parliament and the Council
on single-use devices and their
reprocessing (COM(2024)560 final).
Or. en
Amendment 157
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Recital 21
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
AM\1348814EN.docx 23/172 PE791.887v01-00
EN
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for
economic and environmental reasons, it
should be the responsibility of the
manufacturer to determine whether and
how a device can be reprocessed, based on
the device’s characteristics and properties.
Unless the indication of single-use is duly
justified by the manufacturer, devices
should be subject to reprocessing, whilst
single-use devices or devices which cannot
be further reprocessed should be subject to
full refurbishing.
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement. In order to ensure the
consistent application of this Regulation
and a high level of protection of health
and safety for patients, users and other
persons, reprocessing and full
refurbishing should comply with the
applicable general safety and
performance requirements, taking into
account the intended purpose,
characteristics and properties of the device.
Where single-use devices or devices that
cannot be further reprocessed undergo full
refurbishing within the meaning of this
Regulation, the natural or legal person
carrying out that process should be
considered the manufacturer of the fully
refurbished device and should therefore
assume all obligations incumbent on
manufacturers under this Regulation,
including those relating to technical
documentation, labelling, traceability,
post-market surveillance and vigilance.
Fully refurbished devices should be
clearly identified as such, and
information concerning their refurbished
status and traceability should be made
available to end users in order to ensure
transparency and facilitate their safe use.
To promote the uniform application of
this Regulation and avoid divergent
practices across Member States,
manufacturers should determine that a
device is intended for single use only on
the basis of documented technical, safety
and performance considerations. The
conditions and requirements applicable to
full refurbishing should be further
specified, taking into account that certain
devices, including certain consumable
devices, may not be suitable for such
processes.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
PE791.887v01-00 24/172 AM\1348814EN.docx
EN
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
Or. en
Amendment 158
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 21
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for economic
and environmental reasons, it should be the
responsibility of the manufacturer to
determine whether and how a device can
be reprocessed, based on the device’s
characteristics and properties. Unless the
indication of single-use is duly justified by
the manufacturer, devices should be subject
to reprocessing, whilst single-use devices
or devices which cannot be further
reprocessed should be subject to full
refurbishing.
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and that the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for economic
and environmental reasons, it should be the
responsibility of the manufacturer to
determine , in light of the design,
construction and the material, chemical,
physical and biological properties of the
device, whether a device is intended for
single use or may be safely reprocessed for
reuse. To ensure transparency and
facilitate conformity assessment,
manufacturers should specify that
designation and the grounds for it in the
technical documentation. At the same
time, the Commission should establish, by
means of implementing acts, categories of
devices that, by their nature and having
regard to hygiene, safety or performance
considerations, are intended for single use
and are therefore not eligible for
reprocessing. Devices falling within those
categories should be presumed to be
AM\1348814EN.docx 25/172 PE791.887v01-00
EN
intended for single use only, without
requiring manufacturers to provide the
grounds for that designation.
Accordingly, devices that are not intended
for single use and for which the
manufacturer can ensure continued
compliance with the relevant safety and
performance requirements following
appropriate reprocessing should be subject
to reprocessing, whilst single-use devices
or devices which cannot be further
reprocessed should be subject to full
refurbishing.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
Or. en
Amendment 159
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Recital 21
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for
economic and environmental reasons, it
should be the responsibility of the
manufacturer to determine whether and
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement. To ensure consistent
application of the Regulation,
reprocessing and full refurbishing shall
ensure compliance with the applicable
safety and performance requirements,
taking into account the intended purpose,
characteristics and properties of the device.
Single-use devices and devices which
PE791.887v01-00 26/172 AM\1348814EN.docx
EN
how a device can be reprocessed, based on
the device’s characteristics and properties.
Unless the indication of single-use is duly
justified by the manufacturer, devices
should be subject to reprocessing, whilst
single-use devices or devices which cannot
be further reprocessed should be subject to
full refurbishing.
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person carrying out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device and shall fulfil the obligations
incumbent on manufacturers under this
Regulation, including those relating to
labelling, traceability, post-market
surveillance and vigilance. The conditions
and requirements applicable to full
refurbishing shall be defined, taking into
account that certain devices, including
certain consumable devices, may not be
suitable for such processes.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
Or. en
Amendment 160
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Recital 21
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement. To ensure consistent
application of the Regulation,
reprocessing and full refurbishing shall
ensure compliance with the applicable
safety and performance requirements,
AM\1348814EN.docx 27/172 PE791.887v01-00
EN
economic and environmental reasons, it
should be the responsibility of the
manufacturer to determine whether and
how a device can be reprocessed, based on
the device’s characteristics and properties.
Unless the indication of single-use is duly
justified by the manufacturer, devices
should be subject to reprocessing, whilst
single-use devices or devices which cannot
be further reprocessed should be subject to
full refurbishing.
taking into account the intended purpose,
characteristics and properties of the device.
Single-use devices and devices which
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person carrying out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device and shall fulfil the obligations
incumbent on manufacturers under this
Regulation, including those relating to
labelling, traceability, post-market
surveillance and vigilance. The conditions
and requirements applicable to full
refurbishing shall be defined, taking into
account that certain devices, including
certain consumable devices, may not be
suitable for such processes.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of 29
November 2024 on the operation of Article
17 of Regulation (EU) 2017/745 of the
European Parliament and the Council on
single-use devices and their reprocessing
(COM(2024)560 final).
Or. en
Justification
This approach would not establish an assumption that single-use devices ought to be
reprocessed unless manufacturers provide justification for classifying them as intended for
single use only. Whether a device is appropriate for reprocessing or complete refurbishment
should continue to be assessed by reference to its intended use, technical features,
performance characteristics and related risks, without placing an excessive obligation on
manufacturers. When complete refurbishment is undertaken, the party performing that
activity should take on the relevant responsibilities of a manufacturer, including duties
concerning labelling, traceability, post-market surveillance and vigilance.
Amendment 161
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Recital 21
PE791.887v01-00 28/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for
economic and environmental reasons, it
should be the responsibility of the
manufacturer to determine whether and
how a device can be reprocessed, based on
the device’s characteristics and properties.
Unless the indication of single-use is duly
justified by the manufacturer, devices
should be subject to reprocessing, whilst
single-use devices or devices which cannot
be further reprocessed should be subject to
full refurbishing.
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. Single-use devices and
devices that cannot be further reprocessed
may be subject to full refurbishing within
the meaning of Article 2(31). The natural
or legal person carrying out the full
refurbishment shall be regarded as the
manufacturer of the refurbished device
from the moment when the product is
placed on the market, and must respect
the obligations imposed on manufacturers
by this Regulation, particularly those
relating to labelling, traceability, post-
market surveillance and vigilance.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of
29 November 2024 on the operation of
Article 17 of Regulation (EU) 2017/745 of
the European Parliament and the Council
on single-use devices and their
reprocessing (COM(2024)560 final).
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of
29 November 2024 on the operation of
Article 17 of Regulation (EU) 2017/745 of
the European Parliament and the Council
on single-use devices and their
reprocessing (COM(2024)560 final).
Or. fr
Amendment 162
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 21
Text proposed by the Commission Amendment
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
(21) The Commission Report14 on the
operation of Article 17 of Regulation (EU)
AM\1348814EN.docx 29/172 PE791.887v01-00
EN
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices. To simplify the rules
regarding single-use devices and to
increase the re-use of devices for economic
and environmental reasons, it should be the
responsibility of the manufacturer to
determine whether and how a device can
be reprocessed, based on the device’s
characteristics and properties. Unless the
indication of single-use is duly justified by
the manufacturer, devices should be
subject to reprocessing, whilst single-use
devices or devices which cannot be
further reprocessed should be subject to
full refurbishing.
2017/745 highlighted that the application
of the rules on single-use devices is
fragmented across the Union and the
relevant requirements are complex to
implement, resulting in a very limited and
unattractive market for the reprocessing of
single-use devices, particularly in light of
the risks associated with the inevitable
hygiene requirements but also in terms of
the standards expected by patients. To
simplify the rules regarding single-use
devices and to increase the re-use of
devices for economic and environmental
reasons, where the hygiene rules so permit
and where such re-use is compatible with
professional practice and a reasoned
approach to cost-effectiveness, it should
be the responsibility of the manufacturer to
determine whether and how a device can
be reprocessed, based on the device’s
characteristics and properties.
_________________ _________________
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of
29 November 2024 on the operation of
Article 17 of Regulation (EU) 2017/745 of
the European Parliament and the Council
on single-use devices and their
reprocessing (COM(2024)560 final).
14 Report from the Commission to the
European Parliament and the Council of
29 November 2024 on the operation of
Article 17 of Regulation (EU) 2017/745 of
the European Parliament and the Council
on single-use devices and their
reprocessing (COM(2024)560 final).
Or. fr
Amendment 163
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Recital 21 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(21a) Surveillance and certification
activities must be kept proportionate
throughout a device’s life cycle. In the
absence of any serious incident, major
safety problem or substantial
PE791.887v01-00 30/172 AM\1348814EN.docx
EN
modification, the repeat assessments must
address any changes that have taken
place since the last assessment and avoid
any unhelpful redundancies.
Or. fr
Amendment 164
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 22
Text proposed by the Commission Amendment
(22) The unique device identification
(UDI) system and the registration of
devices in the European database for
medical devices (Eudamed) are
fundamental tools for ensuring the
traceability and transparency of devices
made available on the Union market. To
enhance clarity and legal certainty, the
respective provisions related to those tools
laid down in Regulations (EU) 2017/745
and (EU) 2017/746 should be clarified and
streamlined.
(22) The unique device identification
(UDI) system and the registration of
devices in the European database for
medical devices (Eudamed) are
fundamental tools for ensuring the
traceability and transparency of devices
made available on the Union market. To
enhance clarity, legal certainty and
transparency, the respective provisions
relating to those tools laid down in
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 should be clarified and
streamlined. It is essential to ensure the
swift deployment of a fully functional
Eudamed, in particular its publicly
accessible modules. Eudamed provides a
comprehensive overview of the lifecycle of
medical devices made available on the
Union market by integrating the
electronic systems established under those
Regulations. It should enhance
transparency by improving access to
reliable, up-to-date and meaningful
information for patients, healthcare
professionals and the public, while also
strengthening cooperation and
coordination between the competent
authorities of the Member States. In order
to ensure that Eudamed is accessible and
responsive to the needs of its users,
patient organisations and healthcare
professionals should be appropriately
AM\1348814EN.docx 31/172 PE791.887v01-00
EN
consulted in the development and
continuous improvement of its publicly
accessible functionalities, including its
search functionalities, usability,
accessibility and the presentation of
information.
Or. en
Amendment 165
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 22
Text proposed by the Commission Amendment
(22) The unique device identification
(UDI) system and the registration of
devices in the European database for
medical devices (Eudamed) are
fundamental tools for ensuring the
traceability and transparency of devices
made available on the Union market. To
enhance clarity and legal certainty, the
respective provisions related to those tools
laid down in Regulations (EU) 2017/745
and (EU) 2017/746 should be clarified and
streamlined.
(22) The unique device identification
(UDI) system and the registration of
devices in the European database for
medical devices (Eudamed) are
fundamental tools for ensuring the
traceability and transparency of devices
made available on the Union market. To
enhance clarity and legal certainty, the
respective provisions related to those tools
laid down in Regulations (EU) 2017/745
and (EU) 2017/746 should be clarified and
streamlined. It is essential to prioritise the
swift deployment of a fully functional
EUDAMED, in particular its publicly
accessible modules, which constitute an
essential tool for all stakeholders, and
especially for patients, to access reliable
information on the devices they use. To
ensure that EUDAMED is truly patient-
centred, patient organisations should be
consulted to ensure that information is
accessible, understandable, and fit-for-
purpose. The database should also make
publicly available additional
documentation that strengthens
transparency and trust in medical devices,
such as lay-friendly summaries of notified
body assessment reports for high-risk
PE791.887v01-00 32/172 AM\1348814EN.docx
EN
devices, similar to the EMA’s European
Public Assessment Report.
Or. en
Amendment 166
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead
to overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of
that Regulation. The references to
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
2024/1689 should therefore be moved
from Section A to Section B. Where
needed, the Commission may use its
implementing and delegated powers to lay
down specific requirements regarding
artificial intelligence, taking into account
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
deleted
AM\1348814EN.docx 33/172 PE791.887v01-00
EN
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
_________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).
Or. en
Amendment 167
Tomislav Sokol
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead
to overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of
that Regulation. The references to
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
deleted
PE791.887v01-00 34/172 AM\1348814EN.docx
EN
2024/1689 should therefore be moved
from Section A to Section B. Where
needed, the Commission may use its
implementing and delegated powers to lay
down specific requirements regarding
artificial intelligence, taking into account
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
_________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).
Or. en
Amendment 168
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
(23) Notified bodies that are designated
to assess high-risk AI systems falling under
Regulations (EU) 2017/745 or (EU)
2017/746, as applicable, should meet also
the specific AI-related requirements set out
AM\1348814EN.docx 35/172 PE791.887v01-00
EN
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead
to overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of
that Regulation. The references to
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
2024/1689 should therefore be moved
from Section A to Section B. Where
needed, the Commission may use its
implementing and delegated powers to lay
down specific requirements regarding
artificial intelligence, taking into account
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
in Article 31 of Regulation (EU)
2024/1689.
_________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).
Or. en
Amendment 169
PE791.887v01-00 36/172 AM\1348814EN.docx
EN
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead
to overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of
that Regulation. The references to
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
2024/1689 should therefore be moved
from Section A to Section B. Where
needed, the Commission may use its
implementing and delegated powers to lay
down specific requirements regarding
artificial intelligence, taking into account
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
(23) Notified bodies that are designated
to assess high-risk AI systems falling under
Regulations (EU) 2017/745 or (EU)
2017/746, as applicable, should meet also
the specific AI-related requirements set out
in Article 31 of Regulation (EU)
2024/1689.
_________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
AM\1348814EN.docx 37/172 PE791.887v01-00
EN
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).
Or. en
Justification
The provisions of the AI act should not be compromised or limited.
Amendment 170
Jessica Polfjärd
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead to
overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of that
Regulation. The references to Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 in
Annex I to Regulation (EU) 2024/1689
should therefore be moved from Section A
to Section B. Where needed, the
Commission may use its implementing and
delegated powers to lay down specific
requirements regarding artificial
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. AI innovation could bring
significant benefits for patients. The
parallel application of Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746, as
applicable, and Regulation (EU)
2024/168915 of the European Parliament
and of the Council could lead to overlaps
of requirements, duplicative conformity
procedures and stifle innovation. To
prevent those overlaps and to simplify the
regulatory framework for artificial
intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of that
Regulation. The references to Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 in
Annex I to Regulation (EU) 2024/1689
should therefore be moved from Section A
to Section B. Where needed, the
PE791.887v01-00 38/172 AM\1348814EN.docx
EN
intelligence, taking into account the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
Commission may use its implementing and
delegated powers to lay down specific
requirements regarding artificial
intelligence, taking into account the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
_________________ _________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council of
13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj).
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council of
13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj).
Or. en
Justification
Thehorizontal architecture of the AI Act must be better aligned with existingsectoral
legislation. This could be achieved by moving Regulations (EU)2017/745 and (EU) 2017/746
from Section A to B in Annex I to Regulation (EU)2024/1689, as proposed by the
Commission, and by ensuring relevant safeguards.
Amendment 171
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
(23) With appropriate safeguards in
place to ensure patient safety, data
AM\1348814EN.docx 39/172 PE791.887v01-00
EN
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead to
overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of that
Regulation. The references to Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 in
Annex I to Regulation (EU) 2024/1689
should therefore be moved from Section A
to Section B. Where needed, the
Commission may use its implementing and
delegated powers to lay down specific
requirements regarding artificial
intelligence, taking into account the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
privacy, and cybersecurity, the use of
artificial intelligence in medical devices
and in vitro diagnostic medical devices can
help foster innovation and improve
diagnosis and treatment of patients. The
parallel application of Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746, as
applicable, and Regulation (EU)
2024/168915 of the European Parliament
and of the Council could lead to overlaps
of requirements and hinder patients’
timely access to safe and effective devices.
To prevent those overlaps and to simplify
the regulatory framework for artificial
intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of that
Regulation. The references to Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 in
Annex I to Regulation (EU) 2024/1689
should therefore be moved from Section A
to Section B. Where needed, the
Commission may use its implementing and
delegated powers to lay down specific
requirements regarding artificial
intelligence, taking into account the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
_________________ _________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council of
13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council of
13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
PE791.887v01-00 40/172 AM\1348814EN.docx
EN
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj).
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj).
Or. en
Amendment 172
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 23
Text proposed by the Commission Amendment
(23) The use of artificial intelligence in
medical devices and in vitro diagnostic
medical devices can help foster innovation
and improve diagnosis and treatment of
patients. The parallel application of
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, as applicable, and Regulation
(EU) 2024/168915 of the European
Parliament and of the Council could lead to
overlaps of requirements and stifle
innovation. To prevent those overlaps and
to simplify the regulatory framework for
artificial intelligence-enabled devices, the
application of Regulation (EU) 2024/1689
to those devices should be limited to those
provisions referred to in Article 2(2) of
that Regulation. The references to
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
2024/1689 should therefore be moved
from Section A to Section B. Where
needed, the Commission may use its
implementing and delegated powers to lay
down specific requirements regarding
artificial intelligence, taking into account
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of Regulation (EU) 2024/1689.
Moreover, notified bodies that are
designated to assess high-risk AI systems
falling under Regulations (EU) 2017/745
or (EU) 2017/746, as applicable, should
meet also the specific AI-related
(23) With appropriate safeguards in
place to ensure patient safety, data
privacy, and cybersecurity, the use of
artificial intelligence in medical devices
and in vitro diagnostic medical devices can
help foster innovation and improve
diagnosis and treatment of patients. The
parallel application of Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746, as
applicable, and Regulation (EU) 2024/1689
43 of the European Parliament and of the
Council could lead to overlaps of
requirements and hinder patients’ timely
access to safe and effective devices. To
prevent those overlaps and to simplify the
regulatory framework for artificial
intelligence-enabled devices, the references
to Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in Annex I to Regulation (EU)
2024/1689 should be moved from Section
A to Section B. This simplification should
be applied in a manner that ensures that
such devices continue to comply with
relevant requirements of Regulation (EU)
2024/1689, in particular those set out in
Chapter III, Section 2. Where needed, the
Commission may use its implementing and
delegated powers to lay down specific
requirements regarding artificial
intelligence. Moreover, notified bodies that
are designated to assess high-risk AI
systems falling under Regulations (EU)
2017/745 or (EU) 2017/746, as applicable,
should meet also the specific AI-related
AM\1348814EN.docx 41/172 PE791.887v01-00
EN
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
requirements set out in Article 31 of
Regulation (EU) 2024/1689.
_________________
15 Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).
Or. en
Amendment 173
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 23 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23a) Devices that are intended for
surgically invasive or semi-invasive
insertion into the brain or central nervous
system, including those that record,
stimulate or modify neural activity, could
pose a high risk to human health by virtue
of their invasive nature, their direct
interaction with nervous tissue, and the
potentially irreversible consequences for
cognitive, sensory or motor function; it is
therefore worth ensuring that such
devices, even where they are presented as
not being intended for medical use and
aim to increase human capacities,
wellbeing or non-therapeutic uses, for
example, are subject to the requirements
of the Regulation and regarded as posing
the same risks as class III active
implantable medical devices, so as to
PE791.887v01-00 42/172 AM\1348814EN.docx
EN
ensure a high level of protection for
health and safety whilst preserving
innovation capacity.
Or. fr
Amendment 174
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Recital 23 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23a) In order to ensure the uniform and
consistent application of Regulation (EU)
2017/745, the criteria for the
classification of software under Rule 11
of Annex VIII should be further clarified.
The criteria determining whether software
qualifies as a medical device should
remain distinct from the criteria
governing its classification into the
applicable risk class. A clear distinction
between those concepts is necessary to
prevent divergent interpretation and
application of the classification rules by
manufacturers, notified bodies and
competent authorities, and to ensure that
software is classified solely on the basis of
its intended purpose and the level of risk
associated with its functions. Such
clarification should avoid the unintended
classification of software into higher risk
classes where this is not justified by the
applicable classification rules, while
maintaining a high level of protection of
health and safety.
Or. en
Amendment 175
Kristoffer Storm
AM\1348814EN.docx 43/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Recital 23 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23a) In order to ensure a coherent
regulatory framework for in vitro
diagnostic medical devices which use
artificial intelligence, relevant
requirements of the Regulation (EU)
2024/1689 set out in Chapter III, Section
2, of that Regulation should be reflected
in the general safety and performance
requirements set out in Annex I of the
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 in a manner that ensures
consistency with the requirements of
Annex I. That process should avoid
duplication and inconsistency of
obligations for manufacturers and ensure
that the integrity of conformity assessment
procedures provided for in Regulation
(EU) 2017/746 is maintained.
Or. en
Amendment 176
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 23 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23b) In the context of using brain-
computer interfaces (BCIs), the Charter
of Fundamental Rights of the European
Union and the European Convention on
Human Rights recognise some essential
human rights; freedom of thought and
conscience is therefore protected by
Article 9 of the Convention and Article 10
of the Charter; the right to respect for
private life is protected by Article 8 of the
Convention and Article 7 of the Charter;
finally, the principle of non-
discrimination is also protected by
PE791.887v01-00 44/172 AM\1348814EN.docx
EN
European law in Article 14 of the
Convention and Article 21 of the Charter;
Or. fr
Amendment 177
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 23 c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23c) Regulation (EU) 2024/1689 laying
down harmonised rules on artificial
intelligence provides for certain
prohibitions in order to protect individual
autonomy; it is nonetheless necessary to
clarify the actual conditions for medical
devices that are likely to interfere with
users’ intentions, cognitive states or
emotions; this is particularly so in the
case of brain-computer interfaces;
Or. fr
Amendment 178
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 23 d (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23d) Invasive and semi-invasive
neurotechnologies, particularly brain-
computer interfaces, are likely to have a
direct impact on people’s mental integrity,
especially their mental private life, their
ability to make independent decisions,
their personal identity and their freedom
of thought; given that protecting mental
integrity is an essential element of human
dignity and of the fundamental rights
guaranteed by the Charter of
AM\1348814EN.docx 45/172 PE791.887v01-00
EN
Fundamental Rights of the European
Union, it is worth framing the
manufacturing of such devices with the
specific obligations relating to
psychological and neuropsychological
risk assessments, voluntary and informed
consent, implant reversibility and
protection against unauthorised
interference, including where such
devices are presented as not being
intended for medical use; it is particularly
worth protecting the most vulnerable
people;
Or. fr
Amendment 179
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 23 e (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(23e) Neural data gathered by brain-
computer interfaces are highly sensitive
data, since they fall under both health
data and biometric data within the
meaning of Regulation (EU) 2016/679 on
the protection of natural persons with
regard to the processing of personal data
and on the free movement of such data
(General Data Protection Regulation -
GDPR), given that they reveal a person’s
state of health, cognitive processes,
emotions and intentions; nevertheless, the
GDPR does not recognise such data
explicitly as a category sui generis, despite
their intrinsically personal nature, which
also demonstrates the need to protect
cognitive freedom and the right to mental
integrity more effectively in relation to
neurotechnologies; Moreover, Regulation
(EU) 2024/2847 on horizontal
cybersecurity requirements for products
with digital elements (Cyber Resilience
Act) imposes more stringent obligations
PE791.887v01-00 46/172 AM\1348814EN.docx
EN
for design security, vulnerability
management and incident reporting for
brain-computer interfaces and other
online neurotechnologies. However, these
general provisions, although relevant, are
not specifically designed to prevent the
unique risks of manipulating neural
functions or the theft of neural data; it is
therefore worth supplementing the
legislative framework with specific
sectoral provisions in the Medical Devices
Regulation or dedicated legislation
following a detailed impact assessment
and before any marketing of such devices;
Or. fr
Amendment 180
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 24
Text proposed by the Commission Amendment
(24) The summary of safety and clinical
performance under Regulation (EU)
2017/745 and the summary of safety and
performance under Regulation (EU)
2017/746 ensure transparency regarding
the clinical evidence on which the safety
and performance assessment of the device
is based. As the drawing up and updating
of such a summary is costly, the range of
devices subject to that requirement should
be clearly limited to those devices for
which a systematic assessment of the
device’s technical documentation is
required pursuant to Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746. Moreover,
the summary should be drawn up in a way
that is clear for the intended user of the
device. To reduce burden and enhance
cost-efficiency, additional versions for
other persons, such as patients, should
not be required. Moreover, as the draft
summary is in any case part of the
(24) The summary of safety and clinical
performance under Regulation (EU)
2017/745 and the summary of safety and
performance under Regulation (EU)
2017/746 ensure transparency regarding
the clinical evidence on which the safety
and performance assessment of the device
is based. As the draft summary is in any
case part of the documentation to be
submitted to the notified body, a separate
validation of the summary by the notified
body should not be required. In addition,
duplication of information to be provided
in the summary and in the instructions for
use should be avoided. The summary
should be written in lay language to
ensure accessibility and readability of the
information for all intended users,
including patients.
AM\1348814EN.docx 47/172 PE791.887v01-00
EN
documentation to be submitted to the
notified body, a separate validation of the
summary by the notified body should not
be required. In addition, duplication of
information to be provided in the summary
and in the instructions for use should be
avoided.
Or. en
Amendment 181
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 24
Text proposed by the Commission Amendment
(24) The summary of safety and clinical
performance under Regulation (EU)
2017/745 and the summary of safety and
performance under Regulation (EU)
2017/746 ensure transparency regarding
the clinical evidence on which the safety
and performance assessment of the device
is based. As the drawing up and updating
of such a summary is costly, the range of
devices subject to that requirement should
be clearly limited to those devices for
which a systematic assessment of the
device’s technical documentation is
required pursuant to Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746. Moreover,
the summary should be drawn up in a way
that is clear for the intended user of the
device. To reduce burden and enhance
cost-efficiency, additional versions for
other persons, such as patients, should
not be required. Moreover, as the draft
summary is in any case part of the
documentation to be submitted to the
notified body, a separate validation of the
summary by the notified body should not
be required. In addition, duplication of
information to be provided in the summary
(24) The summary of safety and clinical
performance under Regulation (EU)
2017/745 and the summary of safety and
performance under Regulation (EU)
2017/746 ensure transparency regarding
the clinical evidence on which the safety
and performance assessment of the device
is based. As the draft summary is in any
case part of the documentation to be
submitted to the notified body, a separate
validation of the summary by the notified
body should not be required. In addition,
duplication of information to be provided
in the summary and in the instructions for
use should be avoided. The summary
should be written in lay language to
ensure accessibility and readability for
patients and other intended users. For
class III and implantable devices, or
where justified by the device's risk profile,
the availability of a summary for patients
should be maintained to support informed
decision-making and transparency
PE791.887v01-00 48/172 AM\1348814EN.docx
EN
and in the instructions for use should be
avoided.
Or. en
Amendment 182
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 25
Text proposed by the Commission Amendment
(25) In accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746,
notified bodies exercise a key function in
the medical device regulatory system as the
issuance of a certificate by a notified body
is a prerequisite for market access of most
devices. In order to ensure that devices
benefit from uniform and predictable
conditions for market access, the
accountability of notified bodies and the
degree of harmonisation of their
conformity assessment activities should
therefore be enhanced. For that purpose,
the process for the assessment of applicant
notified bodies and their designation
should be streamlined. Moreover, the
oversight of notified bodies should be
tightened through the involvement of joint
assessment teams also in the monitoring of
notified bodies. In light of such changes,
the full reassessment of notified bodies
every five years is no longer required and
should therefore be removed.
(25) In accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746,
notified bodies exercise a key function in
the medical device regulatory system as the
issuance of a certificate by a notified body
is a prerequisite for market access of most
devices. In order to ensure that devices
benefit from uniform and predictable
conditions for market access, the
accountability of notified bodies and the
degree of harmonisation of their
conformity assessment activities should
therefore be enhanced. For that purpose,
the process for the assessment of applicant
notified bodies and their designation
should be streamlined. Moreover, the
oversight of notified bodies should be
tightened through the involvement of joint
assessment teams also in the monitoring of
notified bodies. In light of such changes,
the full reassessment of notified bodies
every five years is no longer required and
should therefore be removed. Nevertheless,
technologies have developed considerably
since the aims of the notified bodies were
defined, so it is worth integrating into
them an evaluation of the potential ethical
dimension presented by the medical device
or in vitro diagnostic device. In fact, the
conformity assessments by the notified
bodies concern medical devices that may
have major repercussions for the health,
independence and dignity of patients,
particularly brain-computer interfaces,
AM\1348814EN.docx 49/172 PE791.887v01-00
EN
neurotechnologies and devices using
sensitive data once they are given a
specific legislative framework, but also
devices that facilitate pre-implantation
diagnostics in the case of in vitro
fertilisation; it is therefore essential to
integrate an ethical dimension into this
assessment, as well as the proportionality
of the risks and benefits; the notified
bodies should therefore verify, as part of
their assessment, that the manufacturer
has taken proper account of these ethical
aspects in the risk assessment, clinical
evaluation and technical file, by relying
on the opinions of independent
biomedical-ethics experts as appropriate
and verifying that brief but explicit
documentation to give to patients has
been planned;
Or. fr
Amendment 183
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 25
Text proposed by the Commission Amendment
(25) In accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746,
notified bodies exercise a key function in
the medical device regulatory system as the
issuance of a certificate by a notified body
is a prerequisite for market access of most
devices. In order to ensure that devices
benefit from uniform and predictable
conditions for market access, the
accountability of notified bodies and the
degree of harmonisation of their
conformity assessment activities should
therefore be enhanced. For that purpose,
the process for the assessment of applicant
notified bodies and their designation
should be streamlined. Moreover, the
oversight of notified bodies should be
(25) In accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746,
notified bodies exercise a key function in
the medical device regulatory system as the
issuance of a certificate by a notified body
is a prerequisite for market access of most
devices. In order to ensure that devices
benefit from uniform and predictable
conditions for market access, the
accountability of notified bodies and the
degree of harmonisation of their
conformity assessment activities should
therefore be enhanced. For that purpose,
the process for the assessment of applicant
notified bodies and their designation
should be streamlined. Moreover, the
oversight of notified bodies should be
PE791.887v01-00 50/172 AM\1348814EN.docx
EN
tightened through the involvement of joint
assessment teams also in the monitoring of
notified bodies. In light of such changes,
the full reassessment of notified bodies
every five years is no longer required and
should therefore be removed.
tightened through the involvement of joint
assessment teams also in the monitoring of
notified bodies. In light of such changes,
the full reassessment of notified bodies
every five years is no longer required and
should therefore be removed. The
governance structure of notified bodies
should be strengthened to ensure a level
of harmonisation, consistency and
interoperability.
Or. en
Justification
While existing provisions address designation and oversight of notified bodies, the
harmonisation of conformity assessment practices across the Union remains insufficient.
Divergent interpretations and inconsistent audit practices between notified bodies create an
uneven playing field for manufacturers and undermine regulatory predictability.
Strengthening the governance structure to ensure interoperability and consistency is essential
to achieve a truly integrated and competitive European medical device market.
Amendment 184
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 25 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(25a) Within the Union, notified bodies
should equally recognise and rely upon
assessments and evidence that have
already been evaluated, whether by the
same or another designated notified body.
Unnecessary repetition of assessments -
including quality management system
audits, technical documentation reviews,
biocompatibility assessments, packaging
validations and sterilisation validations -
should be avoided where existing evidence
remains relevant and scientifically valid.
Or. en
AM\1348814EN.docx 51/172 PE791.887v01-00
EN
Justification
Manufacturers are frequently required to repeat assessments and submit evidence that has
already been evaluated under equivalent regulatory requirements. This leads to unnecessary
administrative burden, increased certification timelines and inefficient use of notified body
resources without improving patient safety.Wherever equivalent evidence has already been
assessed under the MDR or under internationally recognised regulatory frameworks, notified
bodies should rely on these existing assessments unless there is an objective, documented
justification for requesting additional evidence.
Amendment 185
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 25 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(25b) To the extent possible, guidance
developed for medical devices at
international level, in particular in the
context of the Global Harmonization Task
Force (GHTF) and its follow-up initiative,
the International Medical Devices
Regulators Forum (IMDRF), should be
taken into account to promote the global
convergence of regulations which
contributes to a high level of safety
protection worldwide, and to facilitate
trade, in particular in the provisions on
Unique Device Identification, general
safety and performance requirements,
technical documentation, classification
rules, conformity assessment procedures
and clinical investigations. Notified bodies
shall also take into account the results of
audits carried out under international
programs recognised by the Union, such
as ISO 13485 certification and the
Medical Device Single Audit Program
(MDSAP), when conducting conformity
assessments and quality management
system audits under this Regulation,
insofar as those certifications cover the
applicable requirements of this
Regulation.
PE791.887v01-00 52/172 AM\1348814EN.docx
EN
Or. en
Justification
Recognising ISO 13485 and MDSAP certifications as relevant evidence allows notified bodies
to use existing assessment results, reducing redundant audits and administrative burden —
while all MDR safety and performance requirements continue to be fully met.
Amendment 186
Ondřej Dostál
Proposal for a regulation
Recital 26 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(26a) Limitations in the funding model
of notified bodies may create incentives to
prolong or intensify conformity
assessment activities for reasons
unrelated to quality or patient safety,
resulting in unjustified differences in
certification practices between Member
States and disproportionate burdens for
manufacturers, particularly those with
smaller product portfolios.
Or. en
Amendment 187
Ondřej Dostál
Proposal for a regulation
Recital 26 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(26b) Significant differences in the
frequency, scope and repetition of
conformity assessments carried out by
notified bodies across Member States
reduce the predictability of the regulatory
framework and create incentives for both
Union and third-country manufacturers
AM\1348814EN.docx 53/172 PE791.887v01-00
EN
to engage in forum shopping when
seeking access to the Union market.
Or. en
Amendment 188
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 27
Text proposed by the Commission Amendment
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices, notified bodies should therefore
be required to reduce their fees for
conformity assessment activities in
accordance with Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746.
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices, notified bodies may therefore be
required to reduce their annual fees for
conformity assessment activities in
accordance with Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746. However,
notified bodies that are micro enterprises
should not be obliged to apply such fee
reduction.
_________________ _________________
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
Or. en
Amendment 189
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 27
PE791.887v01-00 54/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices, notified bodies should therefore
be required to reduce their fees for
conformity assessment activities in
accordance with Regulations (EU)
2017/745 and (EU) 2017/746.
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices, the fees payable to notified bodies
may be adjusted for conformity assessment
activities in accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, but
without compromising the profitability of
the notified bodies.
_________________ _________________
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
Or. fr
Justification
If certain kinds of undertaking or device are less profitable than others as the result of a
mandatorily differentiated tariff schedule, it could force the notified bodies to reject or delay
certification applications, thereby reducing patients’ access to those devices.
Amendment 190
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 27
Text proposed by the Commission Amendment
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices, notified bodies should therefore be
(27) Even though most notified bodies
are private for-profit entities, they exercise
their function in the public interest. With
regard to manufacturers that are micro or
small enterprises within the meaning of
Commission Recommendation
2003/361/EC16 and with regard to orphan
devices and paediatric devices, notified
AM\1348814EN.docx 55/172 PE791.887v01-00
EN
required to reduce their fees for conformity
assessment activities in accordance with
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746.
bodies should therefore be required to
reduce their fees for conformity assessment
activities in accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746.
_________________ _________________
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
16 Commission Recommendation of 6 May
2003 concerning the definition of micro,
small and medium-sized enterprises (OJ L
124, 20.5.2003, p. 36, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reco/2003/361/oj).
Or. en
Amendment 191
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 28
Text proposed by the Commission Amendment
(28) To enhance predictability
regarding the fees charged by notified
bodies for conformity assessment activities
of devices in accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 and to
prevent excessively high fees, the
Commission should be empowered to
adopt implementing acts to set the level
and structure of fees by the notified
bodies, without prejudice to the potential
application of Articles 101 and/or 102 of
the Treaty on the Functioning of the
European Union to the way notified bodies
set their prices or carry out their
economic activities.
(28) Given the responsibilities that
notified bodies have in the certification
process, they are a critical stage in the
value chain for medical devices and it is
crucial to maintain their presence in large
numbers within the Union. It is therefore
worth giving them the freedom to set their
fees, while inviting them to provide
evidence of their transparency and
predictability, for conformity assessment
activities of devices in accordance with
Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746 without prejudice to the potential
application of Articles 101 and/or 102 of
the Treaty on the Functioning of the
European Union.
Or. fr
Amendment 192
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
PE791.887v01-00 56/172 AM\1348814EN.docx
EN
Recital 29 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(29a) Patients and their representative
organisations possess valuable knowledge
and experience regarding the use of
medical devices, the management of
diseases and the outcomes that matter
most to patients. Their expertise should
therefore be appropriately integrated into
the implementation and continuous
development of the Union regulatory
framework for medical devices.
Structured and meaningful involvement
of patients should contribute to greater
transparency, improve the quality and
relevance of regulatory decision-
making and strengthen public confidence
in the regulatory system. To facilitate the
systematic exchange of information and
experience, the Medical Device
Coordination Group (MDCG)
should establish appropriate
arrangements for the regular involvement
of patient representatives in its work.
Such participation should be organised in
a transparent and balanced manner,
ensuring that patient representatives are
able to contribute effectively alongside
other stakeholders. Where patient
representatives participate in activities
carried out under this
Regulation, appropriate
arrangements should be made to
reimburse the costs incurred and, where
justified, to provide
appropriate remuneration in accordance
with applicable Union rules.
Or. en
Amendment 193
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 30
AM\1348814EN.docx 57/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(30) For lower and medium-risk devices,
the involvement of notified bodies in the
conformity assessment process should be
reduced so that it is proportionate to the
risk class of the device. For example, for
class IIa and non-implantable class IIb
devices, or most class C devices, where the
notified body is to assess the technical
documentation on a sampling basis, it
should be clarified that the technical
documentation assessment is only needed
for one representative device of a category
of devices or a generic device group, or in
the case of class B devices only for one
device from the manufacturer’s product
portfolio. Additional technical
documentation assessment during
surveillance activities should only be
carried out when potential concerns exist
based on data available from the post-
market surveillance system. As class A
sterile devices are of low risk, notified
body involvement for those devices should
be removed.
(30) For lower and medium-risk devices,
the involvement of notified bodies in the
conformity assessment process should be
reduced so that it is proportionate to the
risk class of the device. For example, for
class IIa and non-implantable class IIb
devices, or most class C devices, where the
notified body is to assess the technical
documentation on a sampling basis, it
should be clarified that the technical
documentation assessment is only needed
for one representative device of a category
of devices or a generic device group, or in
the case of class B devices only for one
device from the manufacturer’s product
portfolio, where the latter provides
documentary evidence that the device for
which the documentation has been
assessed is a representative device.
Additional technical documentation
assessment during surveillance activities
should only be carried out when potential
concerns exist based on data available from
the post-market surveillance system. As
class A sterile devices are of low risk,
notified body involvement for those
devices should be removed.
Or. fr
Amendment 194
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 31
Text proposed by the Commission Amendment
(31) To support innovation and the
development and availability of
breakthrough technology and of devices
intended for small groups of patients, the
conformity assessment procedures should
be adapted to address the specific situation
(31) To support innovation and the
development and availability of
breakthrough technology and of devices
intended for small groups of patients, the
conformity assessment procedures should
be adapted to address the specific situation
PE791.887v01-00 58/172 AM\1348814EN.docx
EN
of those devices. For that purpose, criteria
for breakthrough devices and orphan
devices should be included in Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, based
on guidance developed by the Medical
Device Coordination Group. If the status as
a breakthrough device or orphan device is
confirmed by an expert panel, the review
of the device by the notified body should
be prioritised, if necessary with additional
advice from the expert panels.
of those devices. For that purpose, criteria
for breakthrough devices, orphan devices,
and paediatric devices should be included
in Regulations (EU) 2017/745 and (EU)
2017/746, based on guidance developed by
the Medical Device Coordination Group. If
the status as a breakthrough device or
orphan device is confirmed by an expert
panel, the review of the device by the
notified body should be prioritised, if
necessary with additional advice from the
expert panels.
Or. en
Amendment 195
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 31 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(31a) Regulation (EU) 2021/2282
provides for joint clinical assessments
of medical devices classified as class IIb
or III and of in-vitro diagnostic medical
devices classified as class D. In order to
ensure coherence between the Union
regulatory framework governing the
placing on the market of medical devices
and the framework for health technology
assessment, it is appropriate to strengthen
cooperation between
the MDCG established under this
Regulation and the Coordination Group
established pursuant to Regulation (EU)
2021/2282. The exchange of scientific and
technical expertise and information on
matters of common interest should
contribute to greater regulatory
coherence, avoid unnecessary duplication
of work and facilitate timely patient
access to safe, effective and innovative
medical devices, while fully respecting the
AM\1348814EN.docx 59/172 PE791.887v01-00
EN
distinct objectives, responsibilities and
independence of each body.
Or. en
Amendment 196
Viktória Ferenc, Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Recital 31 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(31a) In order to ensure that the specific
needs of children are adequately
addressed, paediatric medical devices
should be recognised as a distinct
category under this Regulation. Not all
medical devices intended for paediatric
use fall within the categories of
breakthrough, orphan or niche devices,
although they may face similar challenges
in their development, clinical evaluation
and market availability due to the limited
size of the target population and the
specific characteristics of paediatric
patients. The inclusion of a definition of
paediatric devices and the consideration
of their specificities throughout the
relevant provisions of this Regulation are
therefore necessary to promote the
development and availability of safe and
effective devices intended for children,
while ensuring a high level of protection
of health and safety and the consistent
application of this Regulation.
Or. en
Amendment 197
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 34
PE791.887v01-00 60/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed, unless the
notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as in the case of a certificate issued with
conditions where the manufacturer has to
collect additional clinical data after
certification in the post-market phase, as
may be the case for breakthrough
technology devices.
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed, unless the
notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as in the case of a certificate issued with
conditions where the manufacturer has to
collect additional clinical data after
certification in the post-market phase, as
may be the case for breakthrough
technology devices. Where breakthrough
devices and orphan devices are
concerned, the initial validity of the
certificate should remain limited to a
maximum period of five years. As those
devices may be certified subject to
conditions requiring the generation of
additional clinical evidence through post-
market clinical follow-up, the notified
body should reassess compliance with
those conditions before renewing the
certificate in order to ensure that the
benefit-risk ratio remains favourable and
to safeguard a high level of patient safety.
Or. en
Amendment 198
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 34
Text proposed by the Commission Amendment
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
AM\1348814EN.docx 61/172 PE791.887v01-00
EN
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed, unless the
notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as in the case of a certificate issued with
conditions where the manufacturer has to
collect additional clinical data after
certification in the post-market phase, as
may be the case for breakthrough
technology devices.
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed for the
devices that pose the lowest risks, unless
the notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as in the case of a certificate issued with
conditions where the manufacturer has to
collect additional clinical data after
certification in the post-market phase, as
may be the case for breakthrough
technology devices. The maximum validity
period before recertification should be
10 years for the most sensitive
implantable medical devices.
Or. fr
Amendment 199
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Recital 34
Text proposed by the Commission Amendment
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed, unless the
notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as in the case of a certificate issued with
conditions where the manufacturer has to
collect additional clinical data after
certification in the post-market phase, as
(34) When the validity of a certificate
for medical devices or for in vitro
diagnostic medical devices issued by a
notified body expires, notified bodies are to
assess whether the certificate can be
renewed. This creates administrative
burden, uncertainty and unnecessary costs.
The maximum validity period of
certificates issued by notified bodies
should therefore be removed, unless the
notified body considers it necessary to
limit the validity on justified grounds, such
as an opinion expressed by an Expert
Panel, or in the case of a certificate issued
with conditions where the manufacturer
has to collect additional clinical data after
PE791.887v01-00 62/172 AM\1348814EN.docx
EN
may be the case for breakthrough
technology devices.
certification in the post-market phase, as
may be the case for breakthrough
technology devices or certain high-risk
devices.
Or. en
Justification
With the possibility of open-ended validity of certificates, it should be made clear that this
may nevertheless not be an appropriate solution for all devices, such as high-risk devices, or
simply where Expert Panel opinion has indicated reservations about the appropriateness of
an open-ended certificate for a certain device.
Amendment 200
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 35
Text proposed by the Commission Amendment
(35) In order to respond to a public
health emergency at Union level
recognised in accordance with Regulation
(EU) 2022/2371 of the European
Parliament and of the Council17, or to
ensure the supply of medical devices and in
vitro diagnostic medical devices falling
under the definition of medical
countermeasures within the framework of
Council Regulation (EU) 2022/237218, the
Commission should be able to authorise,
by means of implementing acts, the
placing on the market or putting into
service of devices for which a conformity
assessment in accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 has not
been carried out. Moreover, where specific
CE marked devices are needed, for
example in greater numbers or with an
adapted intended purpose, to respond to a
public health emergency or a disaster or
crisis, Member States, or the Commission,
should be able to exempt manufacturers
from certain requirements related to the
(35) In order to respond to a public
health emergency at Union level
recognised in accordance with Regulation
(EU) 2022/2371 of the European
Parliament and of the Council17, or to
ensure the supply of medical devices and in
vitro diagnostic medical devices falling
under the definition of medical
countermeasures within the framework of
Council Regulation (EU) 2022/237218,
Member States should be able to authorise,
for their domestic market alone, the
placing on the market or putting into
service of devices for which a conformity
assessment in accordance with Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746 has not
been carried out, for a period limited to the
public health emergency in question and
under the strict supervision of the
national authorities. Medical devices and
in vitro diagnostic medical devices
authorised within this framework and
which are not CE marked may not be
used legitimately to justify any assaults on
fundamental freedoms or the risks to
AM\1348814EN.docx 63/172 PE791.887v01-00
EN
manufacturing, design or intended purpose
of the device.
mental health. Moreover, where specific
CE marked devices are needed, for
example in greater numbers or with an
adapted intended purpose, to respond to a
public health emergency or a disaster or
crisis, Member States should be able to
exempt manufacturers from certain
requirements related to the manufacturing,
design or intended purpose of the device
insofar as they reproduce precisely
devices that have already been CE
marked, without prejudice to any
intellectual property rights. The
traceability obligations should not be
eased.
_________________ _________________
17 Regulation (EU) 2022/2371 of the
European Parliament and of the Council of
23 November 2022 on serious cross-border
threats to health and repealing Decision No
1082/2013/EU (OJ L 314, 6.12.2022, p. 26,
ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/2371/oj).
17 Regulation (EU) 2022/2371 of the
European Parliament and of the Council of
23 November 2022 on serious cross-border
threats to health and repealing Decision No
1082/2013/EU (OJ L 314, 6.12.2022, p. 26,
ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/2371/oj).
18 Council Regulation (EU) 2022/2372 of
24 October 2022 on a framework of
measures for ensuring the supply of crisis-
relevant medical countermeasures in the
event of a public health emergency at
Union level (OJ L 314, 6.12.2024, p. 64,
ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/2372/oj).
18 Council Regulation (EU) 2022/2372 of
24 October 2022 on a framework of
measures for ensuring the supply of crisis-
relevant medical countermeasures in the
event of a public health emergency at
Union level (OJ L 314, 6.12.2024, p. 64,
ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2022/2372/oj).
Or. fr
Amendment 201
Margarita de la Pisa Carrión
Proposal for a regulation
Recital 35 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(35a) Strengthening the Union medical
devices sector should help to reduce
reliance on third countries in strategic
areas, boost supply chains for medical
PE791.887v01-00 64/172 AM\1348814EN.docx
EN
devices, critical ingredients and essential
raw materials, and improve the
sustainability, resilience and long-term
capacity of Union health systems;
Or. es
Amendment 202
Margarita de la Pisa Carrión
Proposal for a regulation
Recital 35 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(35b) A robust and innovative medical
devices sector is an essential part of the
Union’s biotechnology ecosystem,
supporting the application of advances in
science and biotechnology relating to
safe, effective and innovative healthcare
solutions for patients.
Or. es
Amendment 203
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 36
Text proposed by the Commission Amendment
(36) To ensure that the legal
framework governing the highly
innovative sectors of medical devices and
in vitro medical devices is future-proof
and able to support innovation, Member
States and the Commission should be able
to establish regulatory sandboxes in the
field of medical devices or in vitro
diagnostic medical devices to facilitate the
development and testing of innovative
devices or regulatory approaches under
strict oversight.
(36) Member States and the
Commission should be able to establish
regulatory sandboxes in the field of
medical devices or in vitro diagnostic
medical devices. Regulatory sandboxes
can provide the opportunity for advancing
regulation through proactive regulatory
learning, enabling regulators to gain
better regulatory knowledge and
to identify the most appropriate means of
regulating innovation based on real-world
evidence. Regulatory sandboxes should
AM\1348814EN.docx 65/172 PE791.887v01-00
EN
provide a structured and safe context for
experimentation and enable, where
appropriate, in a real-world environment,
the testing of innovative devices,
technologies, services or regulatory
approaches for a limited period and within
a limited part of a sector or area under
regulatory supervision, while ensuring
that appropriate safeguards are in place.
Or. en
Amendment 204
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 36
Text proposed by the Commission Amendment
(36) To ensure that the legal framework
governing the highly innovative sectors of
medical devices and in vitro medical
devices is future-proof and able to support
innovation, Member States and the
Commission should be able to establish
regulatory sandboxes in the field of
medical devices or in vitro diagnostic
medical devices to facilitate the
development and testing of innovative
devices or regulatory approaches under
strict oversight.
(36) To ensure that the legal framework
governing the highly innovative sectors of
medical devices and in vitro medical
devices is future-proof and able to support
innovation, Member States and the
Commission should be able to establish
regulatory sandboxes in the field of
medical devices or in vitro diagnostic
medical devices to facilitate the
development and testing of innovative
devices or regulatory approaches under
strict oversight; in the specific case of
neurotechnology devices, this sandbox
should have mental integrity at the heart
of the assessment process;
Or. fr
Amendment 205
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 36 a (new)
PE791.887v01-00 66/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(36a) The Commission should be
empowered to establish Union regulatory
sandboxes where there is evidence that
the existing regulatory framework may
impede or significantly delay the
development, conformity assessment or
access to the Union market of innovative
devices, emerging technologies or
innovative regulatory approaches, in
particular where their novel scientific or
technological characteristics are not
adequately accommodated by the existing
regulatory framework. Union regulatory
sandboxes should provide a structured
environment for the development,
validation and testing of innovative
devices and regulatory approaches under
the supervision of the Commission and
the competent authorities, while ensuring
a high level of protection of public health
and that the applicable requirements of
this Regulation relating to the safety and
performance of devices continue to apply.
The experience gained through Union
regulatory sandboxes should support
evidence-based improvements to the
regulatory framework and,
where appropriate, the development of
guidance or legislative amendments.
Or. en
Amendment 206
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 36 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(36b) Manufacturers, prospective
manufacturers and any other entities
taking part in a regulatory sandbox
should not have their responsibilities or
liability under applicable Union and
AM\1348814EN.docx 67/172 PE791.887v01-00
EN
national law affected by their
participation. Those entities should
remain liable for any harm caused to
third parties as a result of activities
carried out within the regulatory sandbox.
The establishment or supervision of a
regulatory sandbox by a competent
authority, the Commission or any other
Union body should not give rise to any
assumption of liability by those authorities
or bodies.
Or. en
Amendment 207
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 37
Text proposed by the Commission Amendment
(37) Article 4 of Directive 2010/63/EU
of the European Parliament and the
Council19 prescribes that, wherever
possible, a scientifically satisfactory
method or testing strategy, not entailing the
use of live animals, shall be used instead of
an animal-based procedure. Non-animal
tests such as New Approach
Methodologies (NAMs), which include
innovative in-vitro (cell or tissue-based),
in-chemico (chemical-based), in-silico
(computer-based) approaches, or
combinations of these, can increasingly
replace or complement animal-based tests
for safety and performance studies. The use
of non-animal methods, including NAMs,
to provide scientific evidence in clinical
and non-clinical studies should therefore be
promoted.
(37) Article 4 of Directive 2010/63/EU
of the European Parliament and the
Council19 prescribes that, wherever
possible, a scientifically satisfactory
method or testing strategy, not entailing the
use of live animals, shall be used instead of
an animal-based procedure. Non-animal
tests such as New Approach
Methodologies (NAMs), which include
innovative in-vitro (cell or tissue-based),
in-chemico (chemical-based), in-silico
(computer-based) approaches, or
combinations of these, can increasingly
replace or complement animal-based tests
for safety and performance studies. The use
of non-animal methods, including NAMs,
to provide scientific evidence in clinical
and non-clinical studies should therefore be
promoted. These new approaches should
also take account of differences between
men and women, particularly anatomical,
physiological and hormonal differences
where relevant.
_________________ _________________
PE791.887v01-00 68/172 AM\1348814EN.docx
EN
19 Directive 2010/63/EU of the European
Parliament and of the Council of
22 September 2010 on the protection of
animals used for scientific purposes (OJ L
276 20.10.2010, p. 33, ELI:
http://data.europa.eu/eli/dir/2010/63/2019-
06-26 ).
19 Directive 2010/63/EU of the European
Parliament and of the Council of
22 September 2010 on the protection of
animals used for scientific purposes (OJ L
276 20.10.2010, p. 33, ELI:
http://data.europa.eu/eli/dir/2010/63/2019-
06-26 ).
Or. fr
Amendment 208
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Recital 39
Text proposed by the Commission Amendment
(39) Clinical data are often available
for devices that are equivalent to the
device under conformity assessment. In
order to make the conditions under which
manufacturers can claim equivalence
more flexible, the requirement in
Regulation (EU) 2017/745 for a contract
with the manufacturer of the equivalent
device granting access to its technical
documentation should therefore be
removed and the equivalence criteria be
adapted.
deleted
Or. en
Amendment 209
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Recital 39
Text proposed by the Commission Amendment
(39) Clinical data are often available
for devices that are equivalent to the
device under conformity assessment. In
deleted
AM\1348814EN.docx 69/172 PE791.887v01-00
EN
order to make the conditions under which
manufacturers can claim equivalence
more flexible, the requirement in
Regulation (EU) 2017/745 for a contract
with the manufacturer of the equivalent
device granting access to its technical
documentation should therefore be
removed and the equivalence criteria be
adapted.
Or. en
Amendment 210
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 39
Text proposed by the Commission Amendment
(39) Clinical data are often available for
devices that are equivalent to the device
under conformity assessment. In order to
make the conditions under which
manufacturers can claim equivalence more
flexible, the requirement in Regulation
(EU) 2017/745 for a contract with the
manufacturer of the equivalent device
granting access to its technical
documentation should therefore be
removed and the equivalence criteria be
adapted.
(39) Clinical data are often available for
devices that are equivalent to the device
under conformity assessment. In order to
make the conditions under which
manufacturers can claim equivalence more
flexible, the requirement in Regulation
(EU) 2017/745 for a contract with the
manufacturer of the equivalent device
granting access to its technical
documentation should therefore be
removed and the equivalence criteria be
adapted, without compromising the
competitiveness of the most innovative
manufacturers, who are making the effort
to be the first to produce clinical data.
Assessment data obtained under
Regulation (EU) 2021/2282 on health
technology assessment may itself be used
by manufacturers for their own (CE)
marking file.
Or. fr
Amendment 211
Stine Bosse, Andreas Glück, Billy Kelleher
PE791.887v01-00 70/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Recital 43
Text proposed by the Commission Amendment
(43) There is a growing number of
clinical studies involving, simultaneously,
a clinical trial of a medicinal product
subject to Regulation (EU) No 536/2014 of
the European Parliament and of the
Council20 , a performance study of an in
vitro diagnostic medical device subject to
Regulation (EU) 2017/746 or a clinical
investigation of a medical device subject to
Regulation (EU) 2017/745 (‘combined
studies’). To address concerns raised
regarding the complexity of applying
multiple Regulations to those combined
studies, sponsors should be enabled to
submit a single application for a combined
study leading to its coordinated assessment
under Regulation (EU) No 536/2014.
Regulations (EU) 2017/746 and Regulation
(EU) 2017/745 should not be applicable
where a single application has been
submitted.
(43) There is a growing number of
clinical studies involving, simultaneously,
a clinical trial of a medicinal product
subject to Regulation (EU) No 536/2014 of
the European Parliament and of the
Council20 , a performance study of an in
vitro diagnostic medical device subject to
Regulation (EU) 2017/746 or a clinical
investigation of a medical device subject to
Regulation (EU) 2017/745 (‘combined
studies’). To address concerns raised
regarding the complexity of applying
multiple Regulations to those combined
studies, sponsors should be enabled to
submit a single application for a combined
study leading to its coordinated assessment
under Regulation (EU) No 536/2014.
Regulations (EU) 2017/746 and Regulation
(EU) 2017/745 should not be applicable
where a single application has been
submitted. The use of a single application
for combined studies should facilitate the
conduct of clinical trials falling under
Regulation (EU) 2017/536 and
Regulation (EU) 2017/746 by reducing
procedural complexity for studies
involving diagnostic tests. To ensure its
effective application, overlaps with the
EUDAMED system for submissions
relating to clinical investigations and
performance studies should be avoided.
Experience gained from the COMBINE
programme should be taken into account
in the implementation of this Regulation.
_________________ _________________
20 Regulation (EU) No 536/2014 of the
European Parliament and of the Council of
16 April 2014 on clinical trials on
medicinal products for human use, and
repealing Directive 2001/20/EC (OJ L 158,
27.5.2014, p.1, ELI;
http://data.europa.eu/eli/reg/2014/536/oj).
20 Regulation (EU) No 536/2014 of the
European Parliament and of the Council of
16 April 2014 on clinical trials on
medicinal products for human use, and
repealing Directive 2001/20/EC (OJ L 158,
27.5.2014, p.1, ELI;
http://data.europa.eu/eli/reg/2014/536/oj).
AM\1348814EN.docx 71/172 PE791.887v01-00
EN
Or. en
Justification
This strengthened recital supports the recognition of the COMBINE programme and the
objective of avoiding overlaps between the Clinical Trials Information System (CTIS) and
EUDAMED. It also supports the establishment of a coherent and predictable framework for
integrated drug-device combinations (iDDCs) as proposed by MEP Andreas Glueck. While
streamlining clinical study procedures is important, similar principles should also apply
throughout the regulatory lifecycle.
Amendment 212
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Recital 43 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(43a) In order to ensure a high level of
protection of public health and the
consistent application of this Regulation,
clinical investigation data relied upon by
manufacturers for the purpose of
demonstrating conformity should meet
equivalent standards of protection of
subjects, scientific validity and data
integrity, irrespective of whether those
data were generated within or outside the
scope of this Chapter. The deletion of
specific Union rules governing certain
non-commercial clinical investigations
should not result in clinical evidence
being used for conformity assessment
where the quality, reliability and integrity
of the underlying data cannot be
adequately verified. Competent authorities
and, where applicable, notified bodies
should therefore be able to verify that
such data were generated under
requirements providing an equivalent
level of protection and reliability before
they are accepted as clinical evidence for
conformity assessment.
Or. en
PE791.887v01-00 72/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 213
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Recital 45
Text proposed by the Commission Amendment
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. In addition, patient
representatives should be systematically
included in expert panels to ensure that
patients’ perspectives are taken into
account. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
Or. en
Amendment 214
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 45
Text proposed by the Commission Amendment
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
AM\1348814EN.docx 73/172 PE791.887v01-00
EN
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. In addition, patient
representatives should be systematically
included in expert panels to ensure that
patients’ perspectives are taken into
account. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
Or. en
Amendment 215
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Recital 45
Text proposed by the Commission Amendment
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
PE791.887v01-00 74/172 AM\1348814EN.docx
EN
expanded. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
expanded. In addition, patient
representatives should be systematically
included in expert panels to ensure that
patients’ perspectives are taken into
account. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
Or. en
Amendment 216
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Recital 45
Text proposed by the Commission Amendment
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. The mandate of the EMA to
support the expert panels in accordance
with Regulation (EU) 2022/123 should be
amended accordingly.
(45) The key actors under Regulations
(EU) 2017/745 and (EU) 2017/746, namely
manufacturers, competent authorities,
notified bodies and the Commission,
should have access to experts with relevant
scientific, clinical, technical and regulatory
expertise. Enhanced coordination and
access to expertise result in a predictable
and reliable regulatory framework. The
type of expertise available in the expert
panels range of areas in which expert
panels provide advice and their
involvement in the regulatory system set
out in Regulations (EU) 2017/745 and
(EU) 2017/746 should therefore be
expanded. It is worth ensuring that the
new experts who are brought in have no
conflict of interests. The mandate of the
EMA to support the expert panels in
accordance with Regulation (EU) 2022/123
should be amended accordingly.
Or. fr
Amendment 217
Laurence Trochu
AM\1348814EN.docx 75/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Recital 47
Text proposed by the Commission Amendment
(47) The Union participates in the
International Medical Device Regulators
Forum (IMDRF)22, which is a voluntary
group of regulators from around the world
that aims to accelerate international
regulatory harmonisation and convergence
in the field of medical devices and in vitro
diagnostic medical devices. To a large
extent, the Union regulatory system for
medical devices reflects guidelines
developed in the framework of the IMDRF.
To increase efficiency, reduce duplication
of regulatory efforts and promote global
convergence, the Commission and Member
States should actively participate in, and
make use of, international regulatory
cooperation and reliance mechanisms or
reliance programmes.
(47) The Union participates in the
International Medical Device Regulators
Forum (IMDRF)22, which is a voluntary
group of regulators from around the world
that aims to accelerate international
regulatory harmonisation and convergence
in the field of medical devices and in vitro
diagnostic medical devices. To a large
extent, the Union regulatory system for
medical devices reflects guidelines
developed in the framework of the IMDRF.
To increase efficiency, reduce duplication
of regulatory efforts and promote global
convergence, the Commission, the Council
and Member States should actively
participate in, and make use of,
international regulatory cooperation and
reliance mechanisms or reliance
programmes, whilst applying the principle
of cooperation in good faith among the
institutions referred to in Article 13(2)
TUE.
_________________ _________________
22 International Medical Device Regulators
Forum (IMDRF) | International Medical
Device Regulators Forum
22 International Medical Device Regulators
Forum (IMDRF) | International Medical
Device Regulators Forum
Or. fr
Amendment 218
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 47 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(47a) Recognition of Existing Evidence
and Assessments: The Union's medical
device regulatory framework should
PE791.887v01-00 76/172 AM\1348814EN.docx
EN
evolve towards greater convergence and
international reliance with leading global
regulatory systems, in particular the
United States Food and Drug
Administration (FDA) system, with a view
to establishing a more predictable,
efficient and internationally interoperable
conformity assessment ecosystem. To this
end, the Commission and the Medical
Device Coordination Group should work
towards enhanced mutual recognition of
audit and review results, especially
regarding clinical evidence with trusted
regulatory partners, including through
the Medical Device Single Audit Program
(MDSAP).
Or. en
Justification
Manufacturers are frequently required to repeat assessments and submit evidence that has
already been evaluated under equivalent regulatory requirements. This leads to unnecessary
administrative burden, increased certification timelines and inefficient use of notified body
resources without improving patient safety. Wherever equivalent evidence has already been
assessed under the MDR or under internationally recognised regulatory frameworks, notified
bodies should rely on these existing assessments unless there is an objective, documented
justification for requesting additional evidence.
Amendment 219
Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Recital 51 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(51a) Activities of financiers in
connection with the financing of assets
that serve to amortize financing costs, are
not considered a supply of asset for
distribution, consumption or use on the
Union market.
Or. en
AM\1348814EN.docx 77/172 PE791.887v01-00
EN
Justification
It is important to clarify in the legal text that while leasing companies technically own a given
medical device, the leasing company is not in actuality a "distributor" of the medical device,
but a third party delivering a financial service. The leasing company itself does not perform
nor deliver any medical services.
Amendment 220
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 58
Text proposed by the Commission Amendment
(58) In order to allow all affected parties
sufficient time to take the necessary
measures to comply with this Regulation,
the application of certain provisions should
be deferred. However, provisions that do
not require time for preparation should be
applicable from the date of the entry into
force of this Regulation.
(58) In order to allow all affected parties
sufficient time to take the necessary
measures to comply with this Regulation,
the application of certain provisions should
be deferred. In particular, the application
of simplification measures reducing
regulatory oversight, including those
affecting post-market surveillance,
conformity assessment, and certification
requirements, should be conditional upon
the full completion and functionality of
EUDAMED, including a fully operational
signal detection system. However,
provisions that do not require time for
preparation or that do not reduce the level
of regulatory oversight should be
applicable from the date of the entry into
force of this Regulation.
Or. en
Amendment 221
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Recital 59 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(59a) Patients and patient organisations
should be systematically involved in the
PE791.887v01-00 78/172 AM\1348814EN.docx
EN
governance, implementation and
evaluation of this Regulation to ensure
that regulatory decisions reflect patient
needs, preferences and real-world
outcomes. Based on the model of the
European Medicines Agency’s Patient
and Consumer Working Party, a
dedicated subgroup within the MDCG to
facilitate information exchange and
ensure meaningful involvement of patient
representatives in the implementation of
the Regulation should be established,
including adequate compensation.
Or. en
Amendment 222
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Recital 59 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(59a) Whereas robust safeguards for
product and patient safety remain at the
core of Regulation (EU) 2017/745, any
simplification of regulatory procedures
should maintain a high level of patient
protection, preserve trust in the safety and
performance of medical devices, and
ensure that streamlined procedures do not
weaken clinical evidence requirements.
Or. en
Amendment 223
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Recital 59 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
AM\1348814EN.docx 79/172 PE791.887v01-00
EN
(59b) In order to ensure a coherent
regulatory framework for medical devices
incorporating artificial intelligence, the
classification rules laid down in this
Regulation should appropriately reflect
the risks associated with such
technologies. To avoid duplication of
requirements, medical devices and in vitro
diagnostic medical devices that are high-
risk AI systems, or that incorporate high-
risk AI systems as safety components,
should be regulated under this
Regulation, ensuring a single and
coherent conformity assessment
procedure.
Or. en
Amendment 224
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Recital 59 c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(59c) To safeguard a high level of
protection of health and safety, medical
devices incorporating a high-risk AI
system within the meaning of Regulation
(EU) 2024/1689, or constituting such a
system, should enable effective human
oversight, where appropriate. Human
oversight measures should be
proportionate to the intended purpose,
level of autonomy and risks associated
with the device, form part of the
manufacturer's risk management process,
and be supported by appropriate
information enabling users to understand,
monitor and, where necessary, intervene
in the operation of the device.
Or. en
PE791.887v01-00 80/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 225
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Recital 59 d (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(59d) The increasing integration of
advanced digital technologies, including
artificial intelligence, into medical devices
requires that users possess the knowledge
and skills necessary for their safe and
effective use. As medical devices may be
operated, configured or overseen by
healthcare professionals or other
qualified personnel, depending on their
intended purpose and use environment,
manufacturers should provide appropriate
information and resources to support user
training and upskilling, thereby
contributing to the safe deployment of
such technologies and a high level of
patient safety.
Or. en
Amendment 226
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Recital 59 e (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(59e) Without prejudice to the safety and
performance requirements laid down in
this Regulation, the design of medical
devices should, where appropriate,
contribute to the efficient use of resources
and the reduction of environmental
impacts throughout their lifecycle.
Manufacturers should therefore be
encouraged to develop reusable
alternatives to single-use devices where
this can be achieved without
compromising patient safety or clinical
AM\1348814EN.docx 81/172 PE791.887v01-00
EN
performance, thereby supporting both the
sustainability and resilience of healthcare
systems.
Or. en
Amendment 227
Margarita de la Pisa Carrión
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 1 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 1 – paragraph 6 – point g a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
Human foetuses and tissues or cells
derived therefrom may not be the subject
of actions aimed at bringing about their
loss of viability for the purpose of
classifying them as non-viable substances
of human origin or of enabling their use
as components of medical devices.
Furthermore, obtaining, using or
marketing human foetuses, including
tissues or cells derived therefrom, shall be
prohibited where they originate directly or
indirectly from an induced abortion.
Materials of foetal origin may only be
used when not originating from an
induced abortion and always in full
respect of human dignity, fundamental
ethical principles and applicable national
law;
Or. es
Justification
La presente enmienda busca garantizar que la clasificación de una sustancia de origen
humano como viable o inviable no pueda utilizarse para eludir las garantías éticas aplicables
a materiales de origen fetal. Se pretende evitar que la pérdida deliberada de viabilidad pueda
convertirse en un medio para facilitar su utilización como componente de productos
sanitarios. Cualquier uso de materiales de origen fetal debe respetar la dignidad humana, los
principios de no instrumentalización y la legislación nacional aplicable. Esta salvaguarda
garantiza una adecuada protección del origen humano del material, independientemente de
su procesamiento posterior.
PE791.887v01-00 82/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 228
Margarita de la Pisa Carrión
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 1 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 1 – paragraph 6 – point g b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ga) Human embryos, whether viable
or non-viable, as well as tissues or cells
derived therefrom, may not be used for
any purpose, and are excluded from the
scope of this Regulation. Under no
circumstances are they to be considered
medical devices, components of medical
devices or materials to be used in the
manufacture, incorporation or
performance of a medical device, nor for
use in its design, development,
manufacture, assessment or marketing;
Or. es
Justification
La presente enmienda tiene por objeto garantizar una protección específica del embrión
humano, evitando que pueda ser considerado un material biológico susceptible de ser
incorporado, directa o indirectamente, a productos sanitarios. La exclusión expresa del
embrión del ámbito de aplicación del Reglamento evita interpretaciones que pudieran
permitir su utilización como componente o fuente de materiales para productos regulados.
Esta salvaguarda garantiza el respeto de la dignidad humana, la no instrumentalización del
ser humano en sus primeras fases de desarrollo y la aplicación de los principios éticos
reconocidos por los Estados miembros.
Amendment 229
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 1 – point d a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 1 – paragraph 8
AM\1348814EN.docx 83/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(da) paragraph 8 is replaced by the
following:
Any device which, when placed on the
market or put into service, incorporates,
as an integral part, a substance which, if
used separately, would be considered to be
a medicinal product as defined in point 2
of Article 1 of Directive 2001/83/EC,
including a medicinal product derived
from human blood or human plasma as
defined in point 10 of Article 1 of that
Directive, and that has a clinical action
ancillary to that of the device, shall be
assessed and authorised in accordance
with this Regulation.
Or. fr
Amendment 230
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 1 – point e – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 1 – paragraph 10
Text proposed by the Commission Amendment
(ii) in the second subparagraph, first
sentence, the reference to ‘Directive
2004/23/EC’ is replaced by a reference to
‘Regulation (EU) 2024/1938’;
(ii) in the second subparagraph, first
sentence, is replaced by the following:
'However, if the action of those
substances of human origine or their
derivatives is principal and not ancillary
to that of the device and the product is not
governed by Regulation (EC) No
1394/2007, the product shall be governed
by Regulation (EU) 2024/1938.'
Or. en
PE791.887v01-00 84/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 231
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 48
Text proposed by the Commission Amendment
– other clinical experience published
in peer-reviewed scientific literature with
the device concerned or a device for which
equivalence to the device concerned can be
demonstrated;
– other clinical experience published
particularly in peer-reviewed scientific
literature with the device concerned or a
device for which equivalence to the device
concerned can be demonstrated;
Or. fr
Amendment 232
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 48
Text proposed by the Commission Amendment
– other clinical experience published
in peer-reviewed scientific literature with
the device concerned or a device for which
equivalence to the device concerned can be
demonstrated;
– other clinical experience published
in scientific literature with the device
concerned or a device for which
equivalence to the device concerned can be
demonstrated;
Or. en
Amendment 233
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 48
AM\1348814EN.docx 85/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
– clinically relevant information
coming from post-market surveillance, in
particular the post-market clinical follow-
up;;
– clinically relevant information
coming from post-market surveillance, in
particular the post-market clinical follow-
up, databanks and registries;
Or. en
Amendment 234
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 48
Text proposed by the Commission Amendment
– clinically relevant information
coming from post-market surveillance, in
particular the post-market clinical follow-
up;;
– clinically relevant information
coming from post-market surveillance, in
particular the post-market clinical follow-
up, databanks and registries;
Or. en
Justification
Clearer reference to databanks and registries is needed, to make better use of such data.
Amendment 235
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72
Text proposed by the Commission Amendment
(72) ‘well-established technology
device’ means a device that belongs to a
deleted
PE791.887v01-00 86/172 AM\1348814EN.docx
EN
generic device group, which fulfils the
following criteria:
(a) it has simple, common and stable
design;
(b) it has not been associated with safety
issues in the past;
(c) it has well-known clinical performance
characteristics and comprises standard of
care devices with little evolution in
indications and the state of the art;
(d) it has a long history on the Union
market;’;
Or. en
Justification
The definition is too vague. Instead, the Commission shall set an exhaustive list of
technologies that it considers 'well-established.'
Amendment 236
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point a
Text proposed by the Commission Amendment
(a) it has simple, common and stable
design;
(a) it has common and stable design;
Or. en
Amendment 237
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point a
AM\1348814EN.docx 87/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(a) it has simple, common and stable
design;
(a) it has common and stable design;
Or. en
Justification
The current definition lacks precision, as "simple design" is not a measurable criterion.
Amendment 238
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) it has not been associated with
safety issues in the past;
(b) it has a well-known safety history
and, as defined by Article 87, has not been
associated with safety issues in the past;
Or. en
Amendment 239
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) it has not been associated with
safety issues in the past;
(b) it has a well-known safety history
and has not been associated with safety
issues in the past as defined by Article 87;
Or. en
PE791.887v01-00 88/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 240
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) it has not been associated with
safety issues in the past;
(b) it has not been associated with
safety issues in the past within the
meaning of Article 87 of this Regulation;
Or. fr
Amendment 241
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) it has not been associated with
safety issues in the past;
(b) it has not been associated with
safety issues in the past as defined by
Article 87 ;
Or. en
Amendment 242
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b
Text proposed by the Commission Amendment
(b) it has not been associated with
safety issues in the past;
(b) it has not been associated with any
safety issues within the past 20 years;
AM\1348814EN.docx 89/172 PE791.887v01-00
EN
Or. en
Amendment 243
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point b a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) it is supported by extensive post-
market surveillance and vigilance data
demonstrating a well-established safety
and clinical performance profile;
Or. en
Amendment 244
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point c
Text proposed by the Commission Amendment
(c) it has well-known clinical
performance characteristics and comprises
standard of care devices with little
evolution in indications and the state of the
art;
(c) it has well-known safety and
clinical performance characteristics and
comprises standard of care devices with
little evolution in indications and the state
of the art;
Or. en
Amendment 245
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
PE791.887v01-00 90/172 AM\1348814EN.docx
EN
Article 2 – point 72 – point d
Text proposed by the Commission Amendment
(d) it has a long history on the Union
market;’;
(d) it has been continuously marketed
on the Union market for the duration of
minimum 20 years;’;
Or. en
Amendment 246
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 72 – point d a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(da) qualification as a well-established
technology device must be based on
objective and harmonised criteria that are
applied uniformly throughout the Union.
Or. fr
Amendment 247
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76a) ‘Blood bag set‘ means sterile,
disposable medical device, whether
invasive or non-invasive, intended for the
collection, processing, preparation,
storage and transfusion of blood and
blood components destined for
administration to human individuals.
Blood bag sets are closed systems
AM\1348814EN.docx 91/172 PE791.887v01-00
EN
comprising one or more plastic containers
connected by integral components,
including collection tubing, needles,
filters, valves, clamps, attachments and
other accessories, and may also contain
one or more integrated solutions
necessary to achieve their intended use.
Or. en
Amendment 248
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76a) 'indirect clinical benefit' means a
clinical benefit that arises from products
whose intended purpose is not to deliver a
specific therapeutic or diagnostic clinical
benefit, but to enable or support medical
procedures through technical, anatomical
or other supporting functions.
For such products, safety and
performance shall be demonstrated with
regard to their intended purpose and
claimed technical performance, having
regard to the needs of the user, and not by
reference to patient-related clinical
endpoints.
Or. en
Amendment 249
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 a (new)
PE791.887v01-00 92/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
(76a) ‘breakthrough device’ means a
novel medical device or in vitro diagnostic
medical device expected to provide a
significant positive clinical benefit
through either of the following:
- Offering a significant positive clinical
impact on patients or public health
compared to available alternatives and the
state of the art, or
- Fulfilling an unmet medical need where
there is an absence or insufficiency of
available alternative options for that
purpose.
Or. en
Amendment 250
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76a) ‘connected device’ means an
active device which intended purpose or
reasonably foreseeable use of which
includes a direct or indirect logical or
physical data connection to a device or
network, based on the definitions: ‘logical
connection’, ‘physical connection’ and
‘indirect connection’ included in article 3
of Regulation (EU) 2024/2847 of the
European Parliament and of the Council.
Or. en
Amendment 251
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
AM\1348814EN.docx 93/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76a) ‘specific cause’ means an
assessment triggered by evidence of
potential infringements, safety problems
or quality problems involving serious
potential danger or proven danger.
Or. fr
Amendment 252
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76b) ‘Blood bag set‘ means sterile,
disposable medical device, whether
invasive or non-invasive, intended for the
collection, processing, preparation,
storage and transfusion of blood and
blood components destined for
administration to human individuals.
Blood bag sets are closed systems
comprising one or more plastic containers
connected by integral components,
including collection tubing, needles,
filters, valves, clamps, attachments and
other accessories, and may also contain
one or more integrated solutions
necessary to achieve their intended use.
Or. en
PE791.887v01-00 94/172 AM\1348814EN.docx
EN
Justification
Blood bags are among the only medical devices that have been specifically named in the
MDR's classification Annex, lacking dedicated definition in article 2. Introducing a clear,
functional definition enhances legal certainty and ensures the term is applied consistently. A
harmonised definition supports coherence with other Union legislation governing blood and
blood components, particularly with the Regulation (EU) 2024/1938 on substances of human
origin (SoHO), following the intention of Commission's proposal, ensuring that the device
used to collect, process, store and administer blood is understood consistently across the
medical device and SoHO frameworks. It likewise supports convergence with the terminology
of the EDQM Guide to the preparation, use and quality assurance of blood components
("Blood Guide"), and should be drafted in a manner consistent with the EDQM's ongoing
revision of that terminology, so as to avoid divergent definitions across interdependent
instruments. A consistent definition further provides a stable reference point for the
application of Union rules on material composition and chemical safety relevant to blood
contact devices, including obligations arising under the broader chemicals framework,
thereby reducing the risk of fragmented interpretation across regulatory regimes.
Amendment 253
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76b) ‘blood bags’ means invasive and
non-invasive devices intended for the
sampling, treatment or storage of blood
intended for administration to humans.
These devices may or may not contain, as
an integral element, one or more solutions
to facilitate this intended use.
Or. fr
Amendment 254
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348814EN.docx 95/172 PE791.887v01-00
EN
Article 2 – point 76 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76b) 'paediatric device’ means a
medical devices intended for a use in the
age group until 18 years of age. Further
factors may need to be considered.
Or. en
Amendment 255
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76c) ‘breakthrough device’ means a
novel medical device or in vitro diagnostic
medical device expected to obtain a
significant clinical benefit through a
substantial advancement over existing
alternatives or by addressing an unmet
medical need;
Or. fr
Amendment 256
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 d (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76d) ‘orphan device’ means a medical
device intended for a disease or condition
PE791.887v01-00 96/172 AM\1348814EN.docx
EN
affecting a maximum of 12 000 people per
annum within the Union, within the
meaning of Article 52 of this Regulation.
Or. fr
Amendment 257
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76 e (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(76e) ‘orphan in vitro diagnostic device’
means an in vitro diagnostic medical
device intended to provide information
about a disease or condition affecting a
maximum of 5 in 10 000 people per
annum within the Union.
Or. fr
Amendment 258
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ea) the following point is added:
'breakthrough device' means any device
expected to introduce in the Union a high
degree of novelty with respect to the
device technology, related clinical
procedure or the application of the device
in clinical practice and to provide a
significant positive clinical impact on
patients or public health, for a life-
AM\1348814EN.docx 97/172 PE791.887v01-00
EN
threatening or irreversibly debilitating
disease or condition by either of the
following: (i) offering a significant
positive clinical or health impact
compared to available alternatives and the
state of the art; (ii) fulfilling an unmet
medical need where there is an absence or
insufficiency of available alternative
options for that purpose.
Or. en
Amendment 259
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – paragraph 1 – point 5 – point a a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ea) With the exception of the relevant
general safety and performance
requirements set out in Annex I, the
requirements of this Regulation shall not
apply to devices manufactured and used
only within health institutions established
in the Union provided that all of the
following conditions are met:
Or. en
Amendment 260
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e b (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(eb) the following point is added:
PE791.887v01-00 98/172 AM\1348814EN.docx
EN
'orphan device' means any device
intended for the treatment, diagnosis, or
prevention of a disease or condition that
presents in not more than 12 000
individuals in the Union per year and
meeting at least one of the following
criteria: (i) there are insufficient available
alternatives; (ii) the device is expected to
provide a clinical benefit compared to
available alternatives or the state of the
art, taking into account both device-
specific factors and patient population-
specific factors.
Or. en
Justification
Not all paediatric devices qualify as orphan or breakthrough devices, yet they face the same
challenges: small patient populations, limited clinical data, high development costs and low
commercial viability. Explicit inclusion ensures paediatric devices benefit from prioritised
conformity assessment and rolling review, preventing manufacturers from abandoning
devices for children due to disproportionate regulatory burden.
Amendment 261
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 – point e c (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – point 76c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ec) the following point is added:
'paediatric devices' means any device
intended for the paediatric population as
defined by Regulation 1901/2006 as
persons ages between birth and 18 years.
Or. en
Amendment 262
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
AM\1348814EN.docx 99/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 2 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 2 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
(2a) 'Indirect clinical benefit' is
achieved by products without an intended
specific therapeutic or diagnostic clinical
benefit. The benefit of these products
relies on enablement or support of
medical procedures by technical,
anatomical and/or different supporting
function according the users needs for the
specific procedure. The safety and
performance of these products is therefore
not dedicated to patient-related endpoints
but rather on the claimed e.g. technical
purpose.
Or. en
Justification
Define Products with indirect clinical benefit to distinguish from products with direct clinical
benefit and enable adequate demonstration of safety and performance for all those products
that do not act in a direct ICD-based curative/diagnostic purpose but assists/enables such
procedures.
Amendment 263
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 3 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 in order to amend the
definition of well-established technology
device set out in Article 2, point (72), in
the light of technical and scientific
progress and taking into account
deleted
PE791.887v01-00 100/172 AM\1348814EN.docx
EN
definitions agreed at Union and
international level.
Or. fr
Justification
This new category is an essential component of the review of the Regulation.
Amendment 264
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 3 – paragraph 2 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission may, by means of
implementing acts, draw up non-
exhaustive lists of devices that fall under,
or of devices that do not fall under the
definition of well-established technology
device in Article 2, point (72).
The Commission shall, by means of
implementing acts, draw up an exhaustive
list of devices that are considered well-
established technology devices.
Or. en
Amendment 265
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 3 – paragraph 2 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission may, by means of
implementing acts, draw up non-exhaustive
lists of devices that fall under, or of devices
that do not fall under the definition of well-
established technology device in Article 2,
point (72).
The Commission may, following a
consultation with the MDCG, by means of
implementing acts, draw up non-exhaustive
lists of devices that fall under, or of devices
that do not fall under the definition of well-
AM\1348814EN.docx 101/172 PE791.887v01-00
EN
established technology device in Article 2,
point (72).
Or. en
Amendment 266
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (UE) 2017/745
Article 3 – paragraph 2 – subparagraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The Commission may, by means of
implementing acts, draw up non-
exhaustive lists of devices that fall under,
or of devices that do not fall under the
definition of well-established technology
device in Article 2, point (72).
The Commission may, by means of
implementing acts, draw up exhaustive
lists of devices that fall under, or of devices
that do not fall under the definition of well-
established technology device in Article 2,
point (72).
Or. fr
Amendment 267
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. The competent authorities of the
Member States shall coordinate their
activities when determining whether a
specific product, or category, or group of
products, falls within the definition of
‘medical device’ set out in Article 2,
point (1), or the definition of ‘accessory for
a medical device’ set out in Article 2,
point (2), or whether a product falls within
the scope of Annex XVI or is an accessory
for a product listed in that Annex.
1. The competent authorities of the
Member States shall coordinate their
activities when determining whether a
specific product that is already available
on the market falls within the definition of
‘medical device’ set out in Article 2,
point (1), or the definition of ‘accessory for
a medical device’ set out in Article 2,
point (2), or whether a product falls within
the scope of Annex XVI or is an accessory
for a product listed in that Annex.
PE791.887v01-00 102/172 AM\1348814EN.docx
EN
Or. it
Justification
In line with the case law of the Court of Justice, the legal status of a product should be
assessed on a case-by-case basis. The reference to a category or group of products should
therefore be removed.
Amendment 268
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. The competent authorities of the
Member States shall coordinate their
activities when determining whether a
specific product, or category, or group of
products, falls within the definition of
‘medical device’ set out in Article 2, point
(1), or the definition of ‘accessory for a
medical device’ set out in Article 2, point
(2), or whether a product falls within the
scope of Annex XVI or is an accessory for
a product listed in that Annex.
1. The competent authorities of the
Member States shall coordinate their
activities when determining whether a
specific product, already placed on the
market falls within the definition of
‘medical device’ set out in Article 2, point
(1), or the definition of ‘accessory for a
medical device’ set out in Article 2, point
(2), or whether a product falls within the
scope of Annex XVI or is an accessory for
a product listed in that Annex.
Or. en
Amendment 269
Sirpa Pietikäinen
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 2a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
2a. National competent authorities of
the relevant sectorial legislation shall take
into account the opinion of the relevant
AM\1348814EN.docx 103/172 PE791.887v01-00
EN
Union level advisory or regulatory bodies
established in the Union legislation.
(This amendment applies throughout the
text. Adopting it will necessitate
corresponding changes throughout.)
Or. en
(See wording of Article 4, Regulation (EU) 2017/745.)
Amendment 270
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
3. Where a competent authority of a
Member State, after having performed an
evaluation in accordance with Article 94,
considers that a product that is CE marked
in accordance with Article 20, does not fall
within the scope of this Regulation, it shall
consult the competent authorities of the
other Member States regarding its
envisaged measure determining the
regulatory status of the product in question.
3. Where a competent authority of a
Member State, after having performed an
evaluation in accordance with Article 94,
and having regard to the provisions of
paragraph 5a has substantiated
evidence that a product that is CE marked
in accordance with Article 20, does not fall
within the scope of this Regulation, it shall
consult the competent authorities of the
other Member States regarding its
envisaged measure determining the
regulatory status of the product in question.
Or. en
Amendment 271
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
PE791.887v01-00 104/172 AM\1348814EN.docx
EN
3. Where a competent authority of a
Member State, after having performed an
evaluation in accordance with Article 94,
considers that a product that is CE marked
in accordance with Article 20, does not fall
within the scope of this Regulation, it shall
consult the competent authorities of the
other Member States regarding its
envisaged measure determining the
regulatory status of the product in question.
3. Where a competent authority of a
Member State, after having performed an
evaluation in accordance with Article 94,
and taking into account the provisions of
paragraph 5a, has well-founded evidence
that a product that is CE marked in
accordance with Article 20, does not fall
within the scope of this Regulation, it shall
consult the competent authorities of the
other Member States regarding its
envisaged measure determining the
regulatory status of the product in question.
Or. it
Justification
Before calling into question the regulatory status of a device that is already available on the
market, the competent authority must have well-founded evidence to justify its concerns about
how that device should be classified.
Amendment 272
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. Where a competent authority of a
Member State raises a substantiated
disagreement regarding the envisaged
measure referred to in paragraph 3, the
consulting authority shall refer the matter
to an expert panel as referred to in
Article 106 and give utmost consideration
to the opinion of that expert panel.
4. The competent authorities of other
Member States may submit an opinion
within a maximum period of 90 days from
the date of the referral. Where at least five
competent authorities of Member States
raise a substantiated disagreement
regarding the envisaged measure referred
to in paragraph 3, the expert panel as
referred to in Article 106 shall be referred
to and the competent authority of the
Member State shall give utmost
consideration to the opinion of that expert
panel.
Or. fr
AM\1348814EN.docx 105/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 273
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5 a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5a. For CE-marked products that have
undergone an Article 52 conformity
assessment with a notified body, the
procedure referred to in this Article shall
only apply if the competent authority in
question has comprehensive evidence that
the regulatory status of the product as a
medical device poses an unacceptable risk
pursuant to Article 94(a). The product’s
regulatory status shall not, in and of itself,
constitute such evidence.
Or. it
Justification
Before the regulatory status of a product that is already available on the market can be called
into question, it is essential that clearly defined criteria regarding an unacceptable risk to
patients are met. The overall aim here is to provide legal certainty for the European medical
devices industry and reaffirm the central role of CE certificates as proof of product
conformity. At all other events, a CE certificate should be regarded as a guarantee of a
device’s conformity.
Amendment 274
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5a. For products that are CE marked
and for which the conformity assessment
referred to in Article 52 involved a
PE791.887v01-00 106/172 AM\1348814EN.docx
EN
notified body, the procedure referred to in
in this article shall apply only where the
competent authority concerned has
substantiated evidence that the
qualification of the product as a medical
device represents an unacceptable risk as
referred to in Article 94, point (a). The
regulatory qualification of the product
shall not, in itself, constitute such
evidence.
Or. en
Justification
To ensure legal certainty for the European medical device industry and to emphasize the key
role of CE certificates as proof of product conformity, it is essential that clearly defined
conditions related to an unacceptable risk to patients are fulfilled before the regulatory status
of a product already placed on the market can be challenged. Otherwise, the presence of a
CE certificate must be considered a guarantee of the device’s conformity.
Amendment 275
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5 b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5b. Having regard to the expert panel
opinion referred to in Article 4(4), a
Member State may submit a substantiated
request to the Commission to determine
whether a specific product falls within the
definitions of ‘medical device’ or
‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope
of Annex XVI or is an accessory for a
product listed in that Annex. The
Commission shall decide on the
substantiated request of the Member State
or on its own initiative, by means of
implementing acts, which shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
AM\1348814EN.docx 107/172 PE791.887v01-00
EN
The Commission may ask the expert panel
for clarifications or refer the opinion back
to the expert panel for further
consideration, including in cases where a
Member State's substantiated request
raises new questions of a scientific or
technical nature.
Or. it
Amendment 276
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5b (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5b. Having regard to the expert panel
opinion referred in Article 4(4), a Member
State may submit a substantiated request
to the Commission to determine whether a
specific product falls within the
definitions of ‘medical device’ or
‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope
of Annex XVI or is an accessory for a
product listed in that Annex. The
Commission may decide on the
substantiated request of the Member State
or on its own initiative, by means of
implementing acts, which shall be adopted
in accordance with the examination
procedure referred to in Article 114(3).
The Commission may ask the expert panel
for clarifications or refer the opinion back
to the expert panel for further
consideration, including in cases where a
Member State’s substantiated request
raises new questions of a scientific or
technical nature.
Or. en
PE791.887v01-00 108/172 AM\1348814EN.docx
EN
Justification
Paragraph 5aa has been relocated from Article 4a(3), as it is considered that its application
should be restricted to products that have already been placed on the market and certified,
and should not extend to products still under development. For such products, responsibility
for verifying the correct regulatory qualification lies with the competent authority of the
Member State where the manufacturer has its registered place of business, in cases of
disagreement between the manufacturer and the notified body. This amendment also aims to
prevent intervention at Union level during an early stage, when the product’s technical
characteristics and intended purpose have not yet been finalised.
Amendment 277
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5c. When assessing whether a product
may fall within a regulatory category
other than that of medical devices, the
competent authorities and the expert
panel referred to in paragraph 4 of this
Article shall give utmost consideration to
whether the product concerned is capable
to comply with the sector-specific
legislation applicable to the category to
which it is proposed to be assigned.
Where that category is that of medicinal
products, particular attention shall be
taken to assess, on the basis of the
mechanism of action described by the
manufacturer, whether the product could
legally and practically obtain the relevant
marketing authorisation. This assessment
shall be carried out in order to ensure that
any reclassification does not result in the
loss of treatment options for patients.
Or. en
Amendment 278
AM\1348814EN.docx 109/172 PE791.887v01-00
EN
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 5 c (new)
Text proposed by the Commission Amendment
5c. Where such a product is deemed to
have a different regulatory status
following the coordination activities or
subsequent regulatory assessment, any
clinical or non-clinical data or data
pertaining to post-market surveillance
and vigilance and any other evidence of
real-world use that was generated or
collected during the period in which the
product was lawfully placed on the market
as a medical device shall remain
admissible and may be taken into account
for the purposes of a subsequent
application or regulatory assessment,
where relevant and scientifically valid.
Or. it
Justification
When assessing whether to assign a product with a different regulatory status to that of a
medical device, the competent authority should consider the extent to which it can meet all of
the applicable requirements. To that end, it should take into account both clinical and non-
clinical data, as well as data pertaining to post-market surveillance, vigilance and the
product’s use in real-world conditions when it was lawfully marketed as a medical device. In
that context, products should not be reclassified in such a way as to make it impossible to
market them.
Amendment 279
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Ondřej Knotek, Marie-Luce Brasier-
Clain, Valérie Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 6
PE791.887v01-00 110/172 AM\1348814EN.docx
EN
Text proposed by the Commission Amendment
6. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down the
procedure, including timelines, for the
application of paragraphs 1 to 4 of this
Article and of Article 4a. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination procedure
referred to in Article 114(3).;
6. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down the
procedure, including timelines, for the
application of paragraphs 1 to 4 of this
Article and of Article 4a. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination procedure
referred to in Article 114(3). The
Commission shall consult stakeholders
and Member States. ;
Or. fr
Amendment 280
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. The Commission may, by means of
implementing acts, lay down the
procedure, including timelines, for the
application of paragraphs 1 to 4 of this
Article and of Article 4a. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination procedure
referred to in Article 114(3).;
6. The Commission shall, by means
of implementing acts, lay down the
procedure, including timelines and
involvement of concerned stakeholders,
for the application of paragraphs 1 to 4 of
this Article and of Article 4a. Those
implementing acts shall be adopted in
accordance with the examination procedure
referred to in Article 114(3).;
Or. en
Amendment 281
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 5 (new)
AM\1348814EN.docx 111/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
5. Any opinion of an expert panel relating
to the determination of the regulatory
status of a product shall be made publicly
available, without disclosing confidential
information in accordance with Article
109.
Or. en
Amendment 282
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A competent authority, a notified
body, a manufacturer, a developer of a
product or the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product,
or category or group of products, falls
within the definitions of ‘medical device’
or ‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope of
Annex XVI or is an accessory for a product
listed in that Annex. Where, in such a
request, the requester considers that the
product in question is a device, the request
shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
1. A competent authority, a notified
body, the manufacturer or developer of the
product concerned, provided that it is
responsible for the development or
placing on the market of that product, or
the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product,
or category or group of products, falls
within the definitions of ‘medical device’
or ‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope of
Annex XVI or is an accessory for a product
listed in that Annex. Where, in such a
request, the requester considers that the
product in question is a device, the request
shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
Or. en
Amendment 283
PE791.887v01-00 112/172 AM\1348814EN.docx
EN
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4 a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A competent authority, a notified
body, a manufacturer, a developer of a
product or the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product,
or category or group of products, falls
within the definitions of ‘medical device’
or ‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope of
Annex XVI or is an accessory for a product
listed in that Annex. Where, in such a
request, the requester considers that the
product in question is a device, the request
shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
1. A competent authority may submit
a substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product
falls within the definitions of ‘medical
device’ or ‘accessory for a medical device’,
or whether a product falls within the scope
of Annex XVI or is an accessory for a
product listed in that Annex. Where, in
such a request, the requester considers that
the product in question is a device, the
request shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
Or. it
Justification
These coordination activities should only apply to medical devices that have not been CE
marked or made available on the market. Devices that are already on the market are
governed by Article 4. Limiting the scope of these activities will make it possible to resolve
classification issues prior to certification, and ultimately provide greater legal certainty and
predictability. The procedure should only be initiated by the competent authorities. There
should be no direct involvement of other parties, least of all the developer, which the
regulation fails to define.
Amendment 284
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 1
AM\1348814EN.docx 113/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
1. A competent authority, a notified
body, a manufacturer, a developer of a
product or the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product,
or category or group of products, falls
within the definitions of ‘medical device’
or ‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope of
Annex XVI or is an accessory for a product
listed in that Annex. Where, in such a
request, the requester considers that the
product in question is a device, the request
shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
1. A competent authority may submit
a substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product
falls within the definitions of ‘medical
device’ or ‘accessory for a medical device’,
or whether a product falls within the scope
of Annex XVI or is an accessory for a
product listed in that Annex. Where, in
such a request, the requester considers that
the product in question is a device, the
request shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
Or. en
Justification
The proposed mechanism should apply only to medical devices that have not yet obtained CE
certification and have not yet been placed on the market, as products already on the market
are covered by the provisions of Article 4.
This limitation is necessary to ensure that regulatory qualification issues are resolved during
the pre-certification stage, thereby enhancing legal certainty and predictability for all
stakeholders.
The authority to initiate the procedure should remain exclusively with the competent
authorities, excluding any direct involvement of other parties (including developers, who are
not defined by the Regulation), in order to safeguard the mechanism’s impartiality,
proportionality, and intended purpose.
Amendment 285
Sirpa Pietikäinen
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
PE791.887v01-00 114/172 AM\1348814EN.docx
EN
1. A competent authority, a notified
body, a manufacturer, a developer of a
product or the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106
on the question whether a specific product,
or category or group of products, falls
within the definitions of ‘medical device’
or ‘accessory for a medical device’, or
whether a product falls within the scope of
Annex XVI or is an accessory for a product
listed in that Annex. Where, in such a
request, the requester considers that the
product in question is a device, the request
shall also specify the proposed
classification of the device in accordance
with Article 51 and Annex VIII.
1. A competent authority, a notified
body, a manufacturer, a developer of a
product or the Commission may submit a
substantiated request for an opinion from
an expert panel referred to in Article 106 to
confirm the mode of action, where
necessary and on the question whether a
specific product, or category or group of
products, falls within the definitions of
‘medical device’ or ‘accessory for a
medical device’, or whether a product falls
within the scope of Annex XVI or is an
accessory for a product listed in that
Annex. Where, in such a request, the
requester considers that the product in
question is a device, the request shall also
specify the proposed classification of the
device in accordance with Article 51 and
Annex VIII.
(This amendment applies throughout the
text. Adopting it will necessitate
corresponding changes throughout.)
Or. en
(See wording of the new Article 4a, Regulation (EU) 2017/745.)
Amendment 286
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. The expert panel shall provide its
opinion without undue delay. The requester
shall give utmost consideration to the
opinion of the expert panel.
2. The expert panel shall provide its
opinion without undue delay and within a
period of 90 days from the date of receipt
of a complete application, unless there are
properly justified scientific or technical
reasons that necessitate an extension. The
requester shall give utmost consideration to
the opinion of the expert panel. Where the
opinion relates to an application
AM\1348814EN.docx 115/172 PE791.887v01-00
EN
submitted by a third party, the
manufacturer or developer of the product
in question shall have the opportunity to
submit comments before the opinion
becomes definitive.
Or. fr
Amendment 287
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge, Viktória Ferenc
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 4a – paragraph 3 – subparagraph 4 (new)
Text proposed by the Commission Amendment
Where the regulatory status of a product
or category of products has already been
determined under this Regulation or
established prior to its date of entry into
force, that status shall remain in effect
unless there is new scientific or technical
evidence showing that the criteria for that
decision are no longer fulfilled.
Or. fr
Amendment 288
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point i – point 1
Regulation (EU) 207/745
Article 5 – paragraph 5 – point a
Text proposed by the Commission Amendment
(a) the devices are not transferred to
another legal entity, except to another
health institution in the duly justified
interest of public health, patient safety or
(a) the devices are not transferred to
another legal entity, except to another
health institution in response to a declared
public health emergency, and only for the
duration of that emergency;
PE791.887v01-00 116/172 AM\1348814EN.docx
EN
patient health, or to prepare or respond to
a public health emergency;;
Or. en
Amendment 289
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point i – point 2
Regulation (Eu) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – point d
Text proposed by the Commission Amendment
(d) upon request by a competent
authority, the health institution provides
information upon request on the use of
such devices, which includes the
justification referred to in points (a) and
(c);;
(d) the health institution registers the
device in EUDAMED prior to clinical use,
including the clinical purpose, the
equivalence assessment, declared
institutional and individual economic
interests (including IP ownership and
spin-out arrangements), and the outcome
of a market consultation conducted via
TED or equivalent national procurement
platforms;
Or. en
Amendment 290
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point i – point 3
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – point f
Text proposed by the Commission Amendment
(f) the health institution draws up
documentation that is sufficiently detailed
to enable the competent authority to
ascertain that the relevant general safety
and performance requirements set out in
Annex I are met;;
(f) the health institution draws up
documentation that makes it possible to
have an understanding of the
manufacturing facility, the
manufacturing process, the design and
performance data of the devices,
including the intended purpose, and that
AM\1348814EN.docx 117/172 PE791.887v01-00
EN
is sufficiently detailed to enable the
competent authority to ascertain that the
general safety and performance
requirements set out in Annex I to this
Regulation are met;
Or. en
Amendment 291
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point i – point 4
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – point g
Text proposed by the Commission Amendment
(4) point (g) is deleted; deleted
Or. en
Amendment 292
Ondřej Knotek, Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Viktória Ferenc, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point i a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – subparagraph 1a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ia) The following subparagraph is
added:
The transfer of devices manufactured and
used in accordance with Article 5(5)
between health institutions established in
the Union shall be permitted only where:
(a) the receiving health institution
complies with the conditions laid down in
Article 5(5); (b) the traceability of the
device, including its manufacture,
transfer and use, is ensured throughout
its lifecycle; (c) the quality management
PE791.887v01-00 118/172 AM\1348814EN.docx
EN
system under which the device was
manufactured and is used is maintained
and documented by the transferring and
receiving health institutions; and (d) the
transfer does not prevent the competent
authorities of the Member States
concerned from exercising effective
supervision, including access to the
documentation necessary to verify
compliance with this Regulation and the
power to carry out inspections and require
corrective measures, where appropriate.
Or. en
Justification
The conditions governing such transfers should be specified more clearly to ensure a
consistent application of this Regulation. In particular, transfers should not compromise
traceability, quality management or the ability of competent authorities to verify compliance
through effective supervision and inspections. Clear conditions are necessary to maintain a
high level of patient safety while providing legal certainty for health institutions and
supervisory authorities
Amendment 293
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – subparagraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Member States shall retain the right to
restrict the manufacture or the use of any
specific type of such devices and shall be
permitted access to inspect the activities of
the health institutions.;
Member States may require that such
health institutions submit to the
competent authority any further relevant
information about such devices which
have been manufactured and used on
their territory. Member States shall retain
the right to restrict the manufacture and the
use of any specific type of such devices
and shall be permitted access to inspect the
activities of the health institutions.
Or. en
AM\1348814EN.docx 119/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 294
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point iii
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – subparagraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
For the purposes of the first subparagraph,
point (c), from the date that the health
institution becomes aware that the target
patient group's specific needs can be met
by a device available on the market, it may
continue to manufacture and use its
device for a maximum period of 10 years.
For the purposes of the first subparagraph,
point (c), from the date that the health
institution becomes aware, or reasonably
ought to have become aware through a
mandatory six-monthly market
reassessment, that the target patient
group's specific needs can be met by a
device available on the market the
exemption shall lapse within six months;
Or. en
Amendment 295
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point iii
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – subparagraph 6a
Text proposed by the Commission Amendment
The following subparagraph is added:
Devices manufactured under this
exemption shall not be used for more than
500 patients per year per device per
institution. Use exceeding this threshold
requires full CE marking;
Or. en
Amendment 296
Kristoffer Storm
PE791.887v01-00 120/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point a – point iii
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 5 – subparagraph 6b
Text proposed by the Commission Amendment
The following subparagraph is added:
Exemptions under this Article shall be
granted by the competent authority of the
Member State upon prior application, not
by self-declaration. The application shall
include the documentation referred to in
point (d).’;
Or. en
Amendment 297
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraphs 7 and 8
Text proposed by the Commission Amendment
(b) the following paragraphs 7 and 8
are added:
deleted
‘7. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend the general safety
and performance requirements set out in
Annex I in order to adapt them to
scientific or technical progress or to
international developments or to add
requirements in relation to emerging risks
or technologies.
8.
When adopting implementing acts
pursuant to paragraph 6 of this Article,
delegated acts pursuant to paragraph 7 of
this Article or Common Specifications
pursuant to Article 9 of this Regulation
AM\1348814EN.docx 121/172 PE791.887v01-00
EN
concerning devices that are high-risk AI
systems as referred to in Article 6(1) of
Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the
Council***, or that use high-risk AI
systems as safety components, the
Commission shall take into account the
requirements set out in Chapter III,
Section 2, of that Regulation.
__________________
*** Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).;’
Or. en
Amendment 298
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b – introductory part
Regulation (EU) 2017/745
Text proposed by the Commission Amendment
(b) the following paragraphs 7 and 8
are added:
(b) the following paragraph 7 is
added:
Or. en
Amendment 299
Laurence Trochu
PE791.887v01-00 122/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend the general safety
and performance requirements set out in
Annex I in order to adapt them to
scientific or technical progress or to
international developments or to add
requirements in relation to emerging risks
or technologies.
deleted
Or. fr
Justification
These are essential elements that should not be capable of amendment by delegated acts.
Amendment 300
Jessica Polfjärd
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 7
Text proposed by the Commission Amendment
7. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend the general safety and
performance requirements set out in Annex
I in order to adapt them to scientific or
technical progress or to international
developments or to add requirements in
relation to emerging risks or technologies.
7. The Commission is empowered to
adopt delegated acts in accordance with
Article 115 to amend the general safety and
performance requirements set out in Annex
I in order to adapt them to scientific or
technical progress or to international
developments or to add relevant
requirements in relation to emerging risks
or technologies.
Or. en
AM\1348814EN.docx 123/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 301
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
8. When adopting implementing acts
pursuant to paragraph 6 of this Article,
delegated acts pursuant to paragraph 7 of
this Article or Common Specifications
pursuant to Article 9 of this Regulation
concerning devices that are high-risk AI
systems as referred to in Article 6(1) of
Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the
Council***, or that use high-risk AI
systems as safety components, the
Commission shall take into account the
requirements set out in Chapter III,
Section 2, of that Regulation.
deleted
__________________
*** Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the Council
of 13 June 2024 laying down harmonised
rules on artificial intelligence and
amending Regulations (EC) No 300/2008,
(EU) No 167/2013, (EU) No 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 and (EU)
2019/2144 and Directives 2014/90/EU,
(EU) 2016/797 and (EU) 2020/1828
(Artificial Intelligence Act) (OJ L,
2024/1689, 12.7.2024, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj
).;
Or. en
Amendment 302
Tomislav Sokol
Proposal for a regulation
PE791.887v01-00 124/172 AM\1348814EN.docx
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
When adopting implementing acts pursuant
to paragraph 6 of this Article, delegated
acts pursuant to paragraph 7 of this Article
or Common Specifications pursuant to
Article 9 of this Regulation concerning
devices that are high-risk AI systems as
referred to in Article 6(1) of Regulation
(EU) 2024/1689 of the European
Parliament and of the Council***, or that
use high-risk AI systems as safety
components, the Commission shall take
into account the requirements set out in
Chapter III, Section 2, of that Regulation.
When adopting implementing acts pursuant
to paragraph 6 of this Article, delegated
acts pursuant to paragraph 7 of this Article
or Common Specifications pursuant to
Article 9 of this Regulation concerning
devices that are high-risk AI systems as
referred to in Article 6(1) of Regulation
(EU) 2024/1689 of the European
Parliament and of the Council***, or that
use high-risk AI systems as safety
components, the Commission shall include
the requirements set out in Chapter III,
Section 2, of that Regulation, particularly
in regard to human oversight as well as
the obligations of the deployer of high-
risk AI systems, so that the same level of
patient safety is ensured.
Or. en
Amendment 303
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
When adopting implementing acts
pursuant to paragraph 6 of this Article,
delegated acts pursuant to paragraph 7 of
this Article or Common Specifications
pursuant to Article 9 of this Regulation
concerning devices that are high-risk AI
systems as referred to in Article 6(1) of
Regulation (EU) 2024/1689 of the
European Parliament and of the
Council***, or that use high-risk AI
systems as safety components, the
The Commission shall adopt
implementing acts pursuant to paragraph 6
of this Article, delegated acts pursuant to
paragraph 7 of this Article or Common
Specifications pursuant to Article 9 of this
Regulation concerning devices that are
high-risk AI systems as referred to in
Article 6(1) of Regulation (EU) 2024/1689
of the European Parliament and of the
Council***, or that use high-risk AI
systems as safety components, and the
AM\1348814EN.docx 125/172 PE791.887v01-00
EN
Commission shall take into account the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of that Regulation.
Commission shall ensure that the
requirements set out in Chapter III, Section
2, of that Regulation are fully integrated
into and complied with under this
regulation.
Or. en
Amendment 304
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 5 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 5 – paragraph 8
Text proposed by the Commission Amendment
When adopting implementing acts pursuant
to paragraph 6 of this Article, delegated
acts pursuant to paragraph 7 of this
Article or Common Specifications pursuant
to Article 9 of this Regulation concerning
devices that are high-risk AI systems as
referred to in Article 6(1) of Regulation
(EU) 2024/1689 of the European
Parliament and of the Council***, or that
use high-risk AI systems as safety
components, the Commission shall take
into account the requirements set out in
Chapter III, Section 2, of that Regulation.
When adopting implementing acts pursuant
to paragraph 6 of this Article or Common
Specifications pursuant to Article 9 of this
Regulation concerning devices that are
high-risk AI systems as referred to in
Article 6(1) of Regulation (EU) 2024/1689
of the European Parliament and of the
Council***, or that use high-risk AI
systems as safety components, the
Commission shall take into account the
requirements set out in Chapter III,
Section 2, of that Regulation.
Or. fr
Amendment 305
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 6 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 6 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
PE791.887v01-00 126/172 AM\1348814EN.docx
EN
4. A Member State may, on grounds
of protection of public health, require a
provider of a service as defined in
Article 1(1), point (b), of
Directive (EU) 2015/1535, or a provider of
a service in accordance with paragraph 2,
to cease its activity.;
4. A Member State may, on grounds
of protection of public health, patient
safety or consumer protection, require a
provider of a service as defined in
Article 1(1), point (b), of
Directive (EU) 2015/1535, or a provider of
a service in accordance with paragraph 2,
to cease its activity. Where the Member
Sate makes such a request, it shall
be communicated through EUDAMED,
without undue delay.
Or. en
Amendment 306
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 7
Regulation (EU) 2017/745
Article 7 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
‘Without prejudice to national law
regarding the exercise of the medical
profession, the first subparagraph shall also
apply to devices used for the provision of a
service referred to in Article 6(2).’;
‘Without prejudice to national law
regarding the exercise of the medical
profession, the first subparagraph shall also
apply to devices used for the provision of a
service referred to in Article 6(2). For the
purposes of implementing this Article,
and in the interests of preventing
obstacles to the free movement of goods
within the Union, Member States shall not
introduce or maintain preventive control
or authorisation systems for the
advertising of devices. Member States
shall retain the power to act
retrospectively, including proscribing or
imposing penalties on advertising
practices that fail to comply with the
requirements of this Article, in
accordance with Union and national law.’
Or. it
AM\1348814EN.docx 127/172 PE791.887v01-00
EN
Justification
This amendment seeks to maintain harmonised EU rules on advertising and claims for
medical devices, while eschewing national pre-authorisation or notification systems liable to
fragment the single market. A single framework would help to reduce administrative burdens,
ensure that Article 7 would continue to apply in the post-marketing phase, and provide more
consistent checks. This would limit the number of divergent interpretations and reduce unfair
competition.
Amendment 307
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 8
Regulation (EU) 2017/745
Article 9 – paragraph 1a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
1a. The Commission, in collaboration
with the MDCG and, where appropriate,
the expert panels referred to in Article
106, shall periodically identify and
publish categories of devices for which
common specifications are needed to
address one or more of the following:
(a) documented, material and recurring
divergence in the conformity assessment
of comparable devices within the same
device category, across notified bodies or
authorities responsible for notified bodies
in different Member States, including
divergences in certificate outcomes,
certificate restrictions, clinical or
technical evidence requirements, or post-
market clinical follow-up obligations;
(b) significant safety or performance
concerns identified through post-market
surveillance, vigilance data or published
scientific evidence that harmonised
criteria could reasonably address;
(c) the absence, or insufficient specificity,
of harmonised standards or other
harmonised criteria addressing the
specific risks, performance
characteristics, intended purpose,
PE791.887v01-00 128/172 AM\1348814EN.docx
EN
conditions of use or intended users of a
defined category of devices, where device-
specific requirements are necessary to
ensure consistent and adequate
demonstration of conformity with the
regulation.
Where a category of devices is identified
pursuant to the first subparagraph, the
Commission shall prioritise the
development and adoption of common
specifications pursuant to paragraph 1.
Such common specifications shall, as
appropriate, include measurable
thresholds for accuracy, reliability and
clinical performance; requirements for
the nature, quality and extent of clinical
evidence required to demonstrate
conformity, including, where appropriate,
requirements relating to clinical
investigation or Post-market clinical
follow-up (PMCF) study design,
endpoints, comparator criteria, target
populations, follow-up duration and
statistical methodology, proportionate to
the device, its risk class and its intended
purpose; and post-market surveillance
and post-market clinical follow-up
requirements tailored to the category
concerned. The Commission shall report
annually to the European Parliament and
the Council on the categories of devices
identified pursuant to this paragraph and
on the progress of the development of
associated common specifications.
Or. en
Amendment 308
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 9
AM\1348814EN.docx 129/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
The quality management system shall
cover all parts and elements of a
manufacturer's organisation dealing with
the quality of processes, procedures and
devices. It shall govern the structure,
responsibilities, procedures, processes and
management resources required to
implement the principles and actions
necessary to achieve compliance with the
provisions of this Regulation.;
The quality management system shall
cover all parts and elements of a
manufacturer's organisation dealing with
the quality of processes, procedures and
devices. It shall govern the structure,
responsibilities, procedures, processes and
management resources required to
implement the principles and actions
necessary to achieve compliance with the
provisions of this Regulation.
For the purposes of demonstrating
compliance with the quality management
system requirements of this Regulation,
manufacturers may use the results of
audits undertaken in the context of
internationally recognised programmes
such as ISO certification No 13485 and
the Medical Device Single Audit Program
(MDSAP).
Or. it
Justification
This amendment seeks to ensure that notified bodies take account of the certifications of ISO
standard No 13485 and the Medical Device Single Audit Program when assessing the quality
management system. Recognising these certifications would help to prevent duplicated audits
and superfluous documentation, and would alleviate administrative burdens without
compromising on safety. It would also enable resources to be targeted to areas of greater risk
and added value.
Amendment 309
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 9 – subparagraph 2a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
Notified Bodies shall rely on relevant
results from audits or certifications
carried out under internationally
recognised quality management schemes,
PE791.887v01-00 130/172 AM\1348814EN.docx
EN
including ISO 13485 and the Medical
Device Single Audit Program (MDSAP),
where such results are suitable to
demonstrate compliance with the quality
management system requirements and
GSPRs of this Regulation.
Or. en
Amendment 310
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point c
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 10
Text proposed by the Commission Amendment
(c) paragraph 10 is deleted; (c) deleted
Or. en
Amendment 311
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 11
Text proposed by the Commission Amendment
(d) in paragraph 11, the following
subparagraph is added:
deleted
‘When determining the official language
of the Union in which the information set
out in Section 23 of Annex I or other
information to be provided by the
manufacturer shall be made available,
Member States shall consider accepting
another official language of the Union in
which the information is made available,
taking into consideration the technical
AM\1348814EN.docx 131/172 PE791.887v01-00
EN
knowledge, experience, education or
training of the average intended user(s).;’
Or. en
Amendment 312
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 11
Text proposed by the Commission Amendment
(d) in paragraph 11, the following
subparagraph is added:
deleted
‘When determining the official language
of the Union in which the information set
out in Section 23 of Annex I or other
information to be provided by the
manufacturer shall be made available,
Member States shall consider accepting
another official language of the Union in
which the information is made available,
taking into consideration the technical
knowledge, experience, education or
training of the average intended user(s).;’
Or. en
Justification
The intended user may not necessarily be a medical professional, but may be a patient, and in
any case language skills of medical professionals may also vary. A language commonly used
in a Member State would likely be more accessible, and in any case the Member State is
already empowered to make this choice.
Amendment 313
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point d
Regulation (EU) 2017/745
PE791.887v01-00 132/172 AM\1348814EN.docx
EN
Article 10 – paragraph 11
Text proposed by the Commission Amendment
When determining the official language of
the Union in which the information set out
in Section 23 of Annex I or other
information to be provided by the
manufacturer shall be made available,
Member States shall consider accepting
another official language of the Union in
which the information is made available,
taking into consideration the technical
knowledge, experience, education or
training of the average intended user(s).’;
When determining the official language of
the Union in which the information set out
in Section 23 of Annex I or other
information to be provided by the
manufacturer shall be made available in
accordance with any language-related
national provisions, Member States may
consider accepting another official
language of the Union in which the
information is made available, following a
rigorous assessment of the technical
knowledge, experience, education or
training and practical language
experience of the average intended
professional user(s), so that the health of
patients and the safety and working
conditions of operators and professionals
are always prioritised and guaranteed’;
Or. fr
Justification
In France, the official language has been French since publication of the Ordinance of
Villers-Cotterêt in 1539, during the reign of Francis I. Making medical devices available,
even if they are restricted to professionals, in any language other than French would be
incompatible with the Toubon Law of 1994, Article 2 of which provides that ‘the use of the
French language shall be mandatory in the designation, supply, presentation, method of use,
scope description and guarantee conditions of a good, product or service [...]’.
Amendment 314
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 11
Text proposed by the Commission Amendment
When determining the official language of
the Union in which the information set out
in Section 23 of Annex I or other
When determining the official language(s)
of the Union in which the information
referred to in Section 23 of Annex I or
AM\1348814EN.docx 133/172 PE791.887v01-00
EN
information to be provided by the
manufacturer shall be made available,
Member States shall consider accepting
another official language of the Union in
which the information is made available,
taking into consideration the technical
knowledge, experience, education or
training of the average intended user(s).;
other information provided by the
manufacturer is to be made available,
Member States shall consider accepting
one or more official language(s) of the
Union in which the information is made
available, taking into consideration the
technical knowledge, experience, education
or training of the average intended user(s).
Or. en
Amendment 315
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 13
Text proposed by the Commission Amendment
(e) paragraph 13 is deleted; deleted
Or. fr
Amendment 316
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point e
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 13
Text proposed by the Commission Amendment
(e) paragraph 13 is deleted; deleted
Or. en
Amendment 317
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
PE791.887v01-00 134/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
(f) paragraph 14 is amended as
follows:
deleted
(i) the third subparagraph is deleted;
(ii) the fourth subparagraph is deleted;
Or. en
Justification
The texts concerned here give the competent authority the obligation to facilitate patient
access to documentation, where a competent authority believes the patient may be potentially
injured by a certain device. These texts should be maintained to ensure continued access to
information for patients.
Amendment 318
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point f
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
(f) paragraph 14 is amended as
follows:
deleted
(i) the third subparagraph is deleted;
(ii) the fourth subparagraph is deleted;
Or. fr
Amendment 319
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point f – point i
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348814EN.docx 135/172 PE791.887v01-00
EN
Article 10 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
(i) the third subparagraph is deleted; deleted
Or. en
Amendment 320
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point f – point ii
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 14
Text proposed by the Commission Amendment
(ii) the fourth subparagraph is
deleted;
deleted
Or. en
Amendment 321
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point h
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 16
Text proposed by the Commission Amendment
(h) paragraph 16 is deleted; (h) paragraph 16 is replaced by the
following:
'Natural or legal persons may claim
compensation for damage caused by a
defective device in accordance with
applicable Union and national law.
Manufacturers shall, in a manner that is
proportionate to the risk class, type of
device and the size of the enterprise, have
measures in place to provide sufficient
financial coverage in respect of their
potential liability under Directive (EU)
PE791.887v01-00 136/172 AM\1348814EN.docx
EN
2024/2853, without prejudice to more
protective measures under national law;'
Or. en
Amendment 322
András Tivadar Kulja
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 – point h a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 16a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ha) Liability insurance
Manufacturers, importers, authorised
representatives or other economic
operators liable under Article 8 of
Directive (EU) 2024/2853 (1) shall ensure
that they have adequate liability insurance
covering all damage to patients or users
for their potential liability under Article 8
of Directive (EU) 2024/2853 (1), before
placing medical devices on the market,
putting them into service or making them
available.
Or. en
Amendment 323
Ondřej Dostál
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 9 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 – paragraph 9 – subparagraph 2a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(9a) Notified bodies have to consider
relevant results from audits or
certifications carried out under
internationally recognised quality
management schemes, including ISO
AM\1348814EN.docx 137/172 PE791.887v01-00
EN
13485 and the Medical Device Single
Audit Program (MDSAP), where such
results are suitable to demonstrate
compliance with the quality management
system requirements of this Regulation.
Or. en
Justification
Amendment 29 should clarify that this is the responsibility of NBs, not manufacturers.
Amendment 324
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided at least six
months before the anticipated interruption
or discontinuation or, if this is not possible,
without undue delay after the
manufacturer becomes aware of the
anticipated interruption or discontinuation.
The manufacturer shall specify the reasons
for the interruption or discontinuation in
the information provided to the competent
authority.;
The information referred to in the first
subparagraph shall be provided at least six
months before the anticipated interruption
or discontinuation or, where this is not
possible, immediately after becoming
aware of the anticipated interruption or
discontinuation. The manufacturer shall
specify the reasons for the interruption or
discontinuation in the information provided
to the competent authority. The
manufacturer shall specify the reasons for
the interruption or discontinuation in the
information provided to the competent
authority in accordance with Annex
XVIII. Where the information initially
provided changes, the manufacturer shall
submit an updated notification without
undue delay. The manufacturer shall
notify the competent authority without
undue delay upon the resumption of
normal supply.
Or. en
PE791.887v01-00 138/172 AM\1348814EN.docx
EN
Amendment 325
Andreas Glück
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point a a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 1 – subparagraph 1
Present text Amendment
(aa) In Article 10a paragraph 1, the
first subparagraph is replaced by the
following:
Where a manufacturer anticipates an
interruption or a discontinuation of the
supply of a device, other than a custom-
made device, and where it is reasonably
foreseeable that such interruption or
discontinuation could result in serious
harm or a risk of serious harm to patients
or public health in one or more Member
States, the manufacturer shall inform the
competent authority of the Member State
where it or its authorised representative is
established, as well as the economic
operators, health institutions and healthcare
professionals to whom it directly supplies
the device, of the anticipated interruption
or discontinuation.
"Where a manufacturer anticipates a
discontinuation of the supply of a device,
other than a custom-made device, the
manufacturer shall inform the competent
authority of the Member State where it or
its authorised representative is established
by entering the discontinuation date to
EUDAMED. The economic operators,
health institutions and healthcare
professionals to whom it directly supplies
the device, are to be informed of the
anticipated discontinuation in a timely
manner to enable their input towards the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG)."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Justification
While early notification of supply interruptions is supported, the current text introduces
disproportionate reporting obligations inconsistent with the revision's simplification
objective. Mandatory disclosure of production capacities, sales volumes and supply chain
structures exposes commercially sensitive information, weakening European manufacturers'
competitiveness without improving patient safety. Notification via EUDAMED suffices.
Manufacturers cannot reasonably report complex global upstream supply chains largely
outside their control.
Amendment 326
Tiemo Wölken
AM\1348814EN.docx 139/172 PE791.887v01-00
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point a a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 2
Present text Amendment
The competent authority that has received
the information referred to in paragraph 1
shall, without undue delay, inform the
competent authorities of the other Member
States and the Commission of the
anticipated interruption or discontinuation
of supply.
"The competent authority that has received
the information referred to in paragraph 1
shall, without undue delay, inform the
competent authorities of the other Member
States and the Commission of the
anticipated interruption, discontinuation or
resumption of supply."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 327
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set up,
maintain, and manage an IT system to
facilitate the reporting and information
exchange regarding cases of interruption or
discontinuation of the supply of devices in
accordance with paragraphs 1, 2 and 3.
That IT system shall be integrated in or
interoperable with the European database
on medical devices referred to in Article
33. It shall also enable health institutions
and healthcare professionals to inform
competent authorities about the
unavailability or the immediate risk of
unavailability of devices needed for the
exercise of their professional activity.
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set up,
maintain, and manage an IT system to
facilitate the reporting and information
exchange regarding cases of interruption or
discontinuation of the supply of devices in
accordance with paragraphs 1, 2 and 3.
That IT system shall be integrated in or
interoperable with the European database
on medical devices referred to in Article
33, and information on interruptions and
discontinuations shall be accessible for
patients and healthcare professionals. It
shall also enable health institutions and
healthcare professionals to inform
competent authorities about the
unavailability or the immediate risk of
PE791.887v01-00 140/172 AM\1348814EN.docx
EN
unavailability of devices needed for the
exercise of their professional activity.
Or. en
Amendment 328
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set up,
maintain, and manage an IT system to
facilitate the reporting and information
exchange regarding cases of interruption or
discontinuation of the supply of devices in
accordance with paragraphs 1, 2 and 3.
That IT system shall be integrated in or
interoperable with the European database
on medical devices referred to in Article
33. It shall also enable health institutions
and healthcare professionals to inform
competent authorities about the
unavailability or the immediate risk of
unavailability of devices needed for the
exercise of their professional activity.
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set
up, maintain, and manage an IT system to
facilitate the reporting and information
exchange regarding cases of interruption
or discontinuation of the supply of devices
in accordance with paragraphs 1, 2 and 3.
That IT system shall be integrated in or
interoperable with the European database
on medical devices referred to in Article
33. It shall also enable health
institutions, healthcare professionals,
patients, and patients and
consumer organisations to inform
competent authorities about the
unavailability or the immediate risk of
unavailability of devices needed for
the exercise of their professional activity.
Or. en
Amendment 329
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 4
AM\1348814EN.docx 141/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set up,
maintain, and manage an IT system to
facilitate the reporting and information
exchange regarding cases of interruption or
discontinuation of the supply of devices in
accordance with paragraphs 1, 2 and 3.
That IT system shall be integrated in or
interoperable with the European database
on medical devices referred to in Article
33. It shall also enable health institutions
and healthcare professionals to inform
competent authorities about the
unavailability or the immediate risk of
unavailability of devices needed for the
exercise of their professional activity.
4. The Commission, where needed in
cooperation with the EMA, shall set up,
maintain, and manage a publicly available
IT system to facilitate the reporting and
information exchange regarding cases of
interruption or discontinuation of the
supply of devices in accordance with
paragraphs 1, 2 and 3. That IT system shall
be integrated in or interoperable with the
European database on medical devices
referred to in Article 33. It shall also enable
health institutions, patients, and healthcare
professionals to inform competent
authorities about the unavailability or the
immediate risk of unavailability of devices.
Or. en
Amendment 330
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG) established by
Article 21 of Regulation (EU) 2022/123,
shall develop a methodology to identify the
devices, or categories of devices, for which
it is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG and in agreement with
the Commission, shall draw up, publish
and keep up to date a list of devices, or
categories of devices, to which paragraphs
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages
of Medical Devices (MDSSG) established
by Article 21 of Regulation (EU)
2022/123, shall develop a
methodology based on objective and
transparent criteria to identify the devices,
or categories of devices, for which it
is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could affect the availability of devices
and result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG and in agreement with
PE791.887v01-00 142/172 AM\1348814EN.docx
EN
1, 2 and 3 shall apply. For the purpose of
this paragraph, the MDCG, representatives
of manufacturers, other relevant actors in
the supply chain for the medical device
sector and representatives of healthcare
professionals, of patients and of consumers
may be consulted as necessary.
the Commission, shall draw up, publish
and keep under continuous review and
update, where needed, a list of devices, or
categories of devices, to which paragraphs
1, 2 and 3 shall apply. For the purpose
of this paragraph, the MDCG,
representatives of manufacturers, other
relevant actors in the supply chain for the
medical device sector and representatives
of healthcare professionals, of patients and
of consumers shall be
consulted, where necessary.
Or. en
Amendment 331
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG) established by
Article 21 of Regulation (EU) 2022/123,
shall develop a methodology to identify the
devices, or categories of devices, for which
it is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG and in agreement with
the Commission, shall draw up, publish
and keep up to date a list of devices, or
categories of devices, to which paragraphs
1, 2 and 3 shall apply. For the purpose of
this paragraph, the MDCG, representatives
of manufacturers, other relevant actors in
the supply chain for the medical device
sector and representatives of healthcare
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG) established by
Article 21 of Regulation (EU) 2022/123,
shall develop a methodology to identify the
devices, or categories of devices, for which
it is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG, healthcare
professionals, patients and the expert
panels, and in agreement with the
Commission, shall draw up, publish and
keep up to date a list of devices, or
categories of devices, to which paragraphs
1, 2 and 3 shall apply. For the purpose of
this paragraph, the MDCG, representatives
of manufacturers, other relevant actors in
the supply chain for the medical device
AM\1348814EN.docx 143/172 PE791.887v01-00
EN
professionals, of patients and of consumers
may be consulted as necessary.
sector and representatives of healthcare
professionals, of patients and of consumers
may be consulted as necessary.
Or. en
Amendment 332
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 5
Text proposed by the Commission Amendment
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG) established by
Article 21 of Regulation (EU) 2022/123,
shall develop a methodology to identify the
devices, or categories of devices, for which
it is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG and in agreement with
the Commission, shall draw up, publish
and keep up to date a list of devices, or
categories of devices, to which paragraphs
1, 2 and 3 shall apply. For the purpose of
this paragraph, the MDCG, representatives
of manufacturers, other relevant actors in
the supply chain for the medical device
sector and representatives of healthcare
professionals, of patients and of consumers
may be consulted as necessary.
5. The EMA, in collaboration with the
Executive Steering Group on Shortages of
Medical Devices (MDSSG) established by
Article 21 of Regulation (EU) 2022/123,
shall develop a methodology to identify the
devices, or categories of devices, for which
it is reasonably foreseeable that an
interruption or discontinuation of supply
could result in serious harm or a risk of
serious harm to patients or public health as
referred to in paragraph 1. Based on that
methodology, the EMA, in collaboration
with the MDSSG and in agreement with
the Commission, shall draw up, publish
and keep up to date a non-exhaustive list
of devices, or categories of devices, to
which paragraphs 1, 2 and 3 shall apply.
For the purpose of this paragraph, the
MDCG, representatives of manufacturers,
other relevant actors in the supply chain for
the medical device sector and
representatives of healthcare professionals,
of patients and of consumers shall be
consulted.
Or. en
Amendment 333
Andreas Glück
PE791.887v01-00 144/172 AM\1348814EN.docx
EN
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. The competent authorities of the
Member States or the Commission may
request the manufacturers of devices
included in the list drawn up in
accordance with paragraph 5 to provide
all necessary information regarding risks
and weaknesses within the supply chain
which may affect the supply of such
devices, including production capacity
and volume of sales.;
deleted
Or. en
Amendment 334
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. The competent authorities of the
Member States or the Commission may
request the manufacturers of devices
included in the list drawn up in
accordance with paragraph 5 to provide
all necessary information regarding risks
and weaknesses within the supply chain
which may affect the supply of such
devices, including production capacity
and volume of sales.;
deleted
Or. en
Amendment 335
AM\1348814EN.docx 145/172 PE791.887v01-00
EN
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. The competent authorities of the
Member States or the Commission may
request the manufacturers of devices
included in the list drawn up in accordance
with paragraph 5 to provide all necessary
information regarding risks and
weaknesses within the supply chain which
may affect the supply of such devices,
including production capacity and volume
of sales.;
6. The competent authorities of the
Member States or the
Commission shall request the
manufacturers of devices included in the
list drawn up in accordance with paragraph
5 to provide all necessary information
regarding risks, vulnerabilities and
weaknesses within the supply chain which
may affect the supply of such devices,
including production capacity and volume
of sales and measures taken or planned to
mitigate any interruption or
discontinuation of supply.
Or. en
Amendment 336
Aurelijus Veryga, Tomislav Sokol
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10 a – paragraph 6a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) the following paragraph is added:
Where the Commission, the Agency or the
competent authorities identify that the
implementation or proposed
implementation of another Union
legislative act is reasonably expected to
result in the interruption or
discontinuation of the supply of devices
referred to in this Article, the Commission
shall, in cooperation with the MDSSG
and the EMA, assess:
PE791.887v01-00 146/172 AM\1348814EN.docx
EN
(a) the likely impact on continuity of
patient care and public health;
(b) the availability and technical
feasibility of suitable alternative
materials, substances, technologies or
devices;
(c) the time necessary to redesign, validate
and complete any conformity assessment
required under this Regulation for
replacement devices; and
(d) whether appropriate transitional
measures or other proportionate
regulatory solutions are necessary to
safeguard the continued availability of
such devices until suitable alternatives
can be safely placed on the Union market.
Or. en
Amendment 337
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 – point b a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 6a (new)
Text proposed by the Commission Amendment
(ba) the following paragraph is added:
'Based on the reporting and received
information referred to in paragraphs 1,
2, 3 and 4, the competent authorities shall
ensure that information on actual and
anticipated interruptions or
discontinuations of the supply of devices,
as assessed by those authorities, is made
publicly available through the IT system
referred to in paragraph 4 and is kept up
to date. The information shall be
presented in a user-friendly and easily
searchable format, taking into account
the protection of commercially
confidential information.'
AM\1348814EN.docx 147/172 PE791.887v01-00
EN
Or. en
Amendment 338
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraphs 1, 2 and 3
Text proposed by the Commission Amendment
(10a) In Article 10a, paragraphs 1, 2
and 3 are replaced by the following:
"
1. Where a manufacturer anticipates a
discontinuation of the supply of a device,
other than a custom-made device, it shall
inform the competent authority of the
Member State where it or its authorised
representative is established by entering
the discontinuation date to EUDAMED.
Moreover, economic operators, health
institutions and healthcare professionals
to whom it directly supplies the device,
shall be informed of the anticipated
discontinuation without undue delay, to
enable them to alert the competent
authorities to the immediate risk of
unavailability of devices needed for the
exercise of their professional activity in
accordance with paragraph 4, and to
provide information to the Executive
Steering Group on Shortages of Medical
Devices (MDSSG).
2. The competent authority that has
received the information referred to in
paragraph 1 shall, without undue delay,
inform the competent authorities of the
other Member States and the Commission
of the anticipated discontinuation.
3. The economic operators who have
received the information from the
manufacturer in accordance with
paragraph 1 or from another economic
PE791.887v01-00 148/172 AM\1348814EN.docx
EN
operator in the supply chain shall, without
undue delay, inform any other economic
operators, health institutions and
healthcare professionals to whom they
directly supply the device, of the
anticipated discontinuation.
"
Or. en
Amendment 339
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 10 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 10a – paragraph 3
Present text Amendment
(10a) the paragraph 3 is replaced by the
following:
The economic operators who have received
the information from the manufacturer in
accordance with paragraph 1 or from
another economic operator in the supply
chain shall, without undue delay, inform
any other economic operators, health
institutions and healthcare professionals to
whom they directly supply the device, of
the anticipated interruption or
discontinuation.
"The economic operators who have
received the information from the
manufacturer in accordance with paragraph
1 or from another economic operator in the
supply chain shall, without undue delay,
inform any other economic operators,
health institutions and healthcare
professionals to whom they directly supply
the device, of the anticipated interruption,
discontinuation or resumption of normal
supply."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 340
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 11
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348814EN.docx 149/172 PE791.887v01-00
EN
Article 11 – paragraphs 4 and 5
Text proposed by the Commission Amendment
(11) in Article 11, paragraphs 4 and 5
are deleted;
deleted
Or. fr
Amendment 341
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 11
Regulation (EU) 2017/745
Article 11 – paragraphs 4 and 5
Text proposed by the Commission Amendment
(11) in Article 11, paragraphs 4 and 5
are deleted;
deleted
Or. en
Amendment 342
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 11 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 13 – paragraph 2
Present text Amendment
Article 13(2) ‘Article 13(2)
2. In order to place a device on the market,
importers shall verify that:
2. In order to place a device on the market,
importers shall demonstrate that:
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(b) a manufacturer is identified and that an
authorised representative in accordance
with Article 11 has been designated by the
manufacturer;
(b) a manufacturer and authorised
representative, if applicable, can be
identified;
PE791.887v01-00 150/172 AM\1348814EN.docx
EN
(c) the device is labelled in accordance
with this Regulation and accompanied by
the required instructions for use;
(c) the device is accompanied by a
physical and/or digital label and the
instructions for use;
(d) where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer in
accordance with Article 27.
(d) where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer.
Where an importer considers or has reason
to believe that a device is not in conformity
with the requirements of this Regulation, it
shall not place the device on the market
until it has been brought into conformity
and shall inform the manufacturer and the
manufacturer’s authorised representative.
For the purposes of complying with the
requirements of points (a) to (d) hereof,
the importer may use the documentation
provided with the device or a sampling
method that is based on the particular risk
class of the devices they are importing.
Where an importer considers or has reason
to believe that a device is not in conformity
with the requirements of this Regulation, it
shall not place the device on the market
until it has been brought into conformity
and shall inform the manufacturer and the
manufacturer’s authorised representative.’
Or. it
((EU) 2017/745)
Justification
The proposed amendments to Articles 13 and 14 clarify that importers and distributors need
to ascertain, on the basis of the documentation provided, the CE marking and required
documentation, without re-evaluating the conformity of the device. Such quality assurance
will provide more guarantees than physical inspection alone. In the interests of harmonising
requirements and alleviating the administrative burden, risk-based sampling should apply to
both of these methods.
Amendment 343
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 11 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 13 – paragraph 2
Present text Amendment
(11a) in Article 13, paragraph 2 is
amended as follows:
AM\1348814EN.docx 151/172 PE791.887v01-00
EN
2. In order to place a device on the market,
importers shall verify that:
"2. In order to place a device on the
market, importers shall have the evidencey
that:
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(b) a manufacturer is identified and that an
authorised representative in accordance
with Article 11 has been designated by the
manufacturer;
(b) a manufacturer and an authorised
representative if applicable, are identified;
(c) the device is labelled in accordance
with this Regulation and accompanied by
the required instructions for use;
(c) the device has a physical or digital
label in accordance with this Regulation
and accompanied by the required
instructions for use;
(d) where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer in
accordance with Article 24.
(d) where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer.
Where an importer considers or has reason
to believe that a device is not in conformity
with the requirements of this Regulation, it
shall not place the device on the market
until it has been brought into conformity
and shall inform the manufacturer and the
manufacturer's authorised representative.
Where the importer considers or has
reason to believe that the device presents a
serious risk or is a falsified device, it shall
also inform the competent authority of the
Member State in which the importer is
established.
To verify compliance with points (a) to (d)
of the first subparagraph, importers may
rely on the documentation supplied with
the device or apply risk-based sampling
methods taking into account the risk class
of the devices they import. Where an
importer has reason to believe that a device
is not in conformity with this Regulation, it
shall not place the device on the market
until it has been brought into conformity
and shall inform the manufacturer and,
where applicable, the manufacturer’s
authorised representative. Where the
importer has reason to believe that the
device presents a serious risk or is falsified,
it shall also inform the competent authority
of the Member State in which it is
established."
Or. en
(Regulation (EU) 2017/745)
Amendment 344
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 11 b (new)
PE791.887v01-00 152/172 AM\1348814EN.docx
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 13 – paragraph 2
Present text Amendment
(11b) in Article 13, paragraph 2 is
amended as follows:
2. In order to place a device on the market,
importers shall verify that:(a)the device has
been CE marked and that the EU
declaration of conformity of the device has
been drawn up;(b)a manufacturer is
identified and that an authorised
representative in accordance with Article
11 has been designated by the
manufacturer;(c)the device is labelled in
accordance with this Regulation and
accompanied by the required instructions
for use;(d)where applicable, a UDI has
been assigned by the manufacturer in
accordance with Article 27.Where an
importer considers or has reason to believe
that a device is not in conformity with the
requirements of this Regulation, it shall
not place the device on the market until it
has been brought into conformity and shall
inform the manufacturer and the
manufacturer's authorised representative.
Where the importer considers or has
reason to believe that the device presents a
serious risk or is a falsified device, it shall
also inform the competent authority of the
Member State in which the importer is
established.
"2. In order to place a device on the
market, importers shall have the evidence
that:
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(b) a manufacturer and an authorised
representative if applicable, are identified;
(c) the device has a physical or digital
label in accordance with this Regulation
and accompanied by the required
instructions for use;
(d) where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer.
AM\1348814EN.docx 153/172 PE791.887v01-00
EN
To verify compliance with points (a) to (d)
of the first subparagraph, importers may
rely on the documentation supplied with
the device or apply risk-based sampling
methods taking into account the risk class
of the devices they import. Where an
importer has reason to believe that a device
is not in conformity with this Regulation, it
shall not place the device on the market
until it has been brought into conformity
and shall inform the manufacturer and,
where applicable, the manufacturer’s
authorised representative. Where the
importer has reason to believe that the
device presents a serious risk or is falsified,
it shall also inform the competent authority
of the Member State in which it is
established."
Or. en
(https://eur-lex.europa.eu/legal-
content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX:32017R0745&qid=1784813355735)
Justification
The purpose of the amendment is to ensure consistency with the changes proposed to Article
13(2) of the IVDR by the SANT rapporteur. Article 13(2) of both the MDR and the IVDR does
not expressly state that importers may fulfil their verification obligations by applying a
representative sampling method. By contrast, Article 14(2) allows such an approach for
distributors.
This creates regulatory inconsistency and imposes disproportionate burdens on importers,
particularly where large volumes of devices are involved, without clearly improving the level
of safety.
Article 13(2) of both the IVDR and the MDR should therefore be supplemented with a
provision allowing importers to use a representative sampling method, in line with the
approach already provided for distributors.
Amendment 345
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 12 a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 14 – paragraph 2
PE791.887v01-00 154/172 AM\1348814EN.docx
EN
Present text Amendment
Article 14(2) ‘Article 14(2)
2. Before making a device available on the
market, distributors shall verify that all of
the following requirements are met:
2. Before making a device available on the
market, distributors shall demonstrate that
all of the following requirements are met:
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(a) the device has been CE marked and that
the EU declaration of conformity of the
device has been drawn up;
(b) the device is accompanied by the
information to be supplied by the
manufacturer in accordance with
Article 10(11);
(b) the device is accompanied by the label
and instructions for use;
(c) for imported devices, the importer has
complied with the requirements set out in
Article 13(3);
(c) for imported devices, the importer has
complied with the requirements set out in
Article 13(3);
‘(d) that, where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer in
accordance with Article 27(3).’;
‘(d) that, where applicable, a UDI has been
assigned by the manufacturer in
accordance with Article 27(3).’;
‘In order to meet the requirements referred
to in the first subparagraph the distributor
may apply a sampling method that is
representative of the devices supplied by
that distributor.’;
‘In order to meet the requirements referred
to in the first subparagraph the distributor
may use the documentation provided with
the device or apply a sampling method that
is based on the risk class and
representative of the devices supplied by
that distributor.’;
Or. it
((EU) 2017/745)
Justification
See the equivalent justification for Article 13.
Amendment 346
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 13 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 15 – paragraph 1
AM\1348814EN.docx 155/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
1. Manufacturers shall have available
within their organisation at least one
person responsible for regulatory
compliance who possesses the requisite
expertise in the field of medical devices.;
1. Manufacturers shall have available
within their organisation at least one
person responsible for regulatory
compliance who possesses the requisite
expertise in the field of medical devices.
The requisite expertise shall be
demonstrated by either of the following
qualifications:
a) a diploma, certificate or other evidence
of formal qualification, awarded
on completion of a university degree or of
a course of study recognised as equivalent
by the Member State concerned, in law,
medicine, pharmacy, engineering or
another relevant scientific discipline, and
at least one year of professional
experience in regulatory affairs or in
quality management systems relating to
medical devices;
b) four years of professional experience in
regulatory affairs or in
quality management systems relating to
medical devices.
Or. en
Amendment 347
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 13 – point a
Regulation (EU) 2017/745
Article 15 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
‘1. Manufacturers shall have available
within their organisation at least one
person responsible for regulatory
compliance who possesses the requisite
expertise in the field of medical devices.’;
‘1. Manufacturers shall have available
within their organisation at least one
person responsible for regulatory
compliance who possesses the requisite
expertise in the field of medical devices.
PE791.887v01-00 156/172 AM\1348814EN.docx
EN
The requisite expertise shall be
demonstrated by either of the following
qualifications:
(a) a diploma, certificate or other evidence
of formal qualification, awarded on
completion of a university degree or of a
course of study recognised as equivalent
by the Member State concerned, in law,
medicine, pharmacology, engineering or
other relevant scientific discipline, and at
least one year of professional experience
in regulatory affairs or in quality
management systems for medical devices;
(b) four years of professional experience
in regulatory affairs or in quality
management systems for medical
devices.’;
Or. it
Justification
In the interests of ensuring expertise, vigilance and accountability, it is vital that the training
and experience requirements for persons responsible for regulatory compliance under the
MDR and IVDR are retained. Doing away with these requirements would not simplify the
legislative framework. Rather, it would increase the risk of compliance breaches and
divergent national regimes, not least in Italy, where these individuals have specific
responsibilities and are liable to incur penalties. Basic qualification requirements should not
be sacrificed for the sake of affording greater flexibility to SMEs.
Amendment 348
Valentina Palmisano
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 13 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 15 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Micro and small enterprises within the
meaning of Commission Recommendation
2003/361/EC**** shall not be required to
have the person responsible for regulatory
compliance within their organisation but
shall have such person at their disposal.
Micro and small enterprises within the
meaning of Commission Recommendation
2003/361/EC**** shall not be required to
have the person responsible for regulatory
compliance within their organisation but
shall have such person at their disposal.
AM\1348814EN.docx 157/172 PE791.887v01-00
EN
The manufacturer shall establish a
binding, written agreement with the
external person responsible for regulatory
compliance, which explicitly defines their
technical and legal availability, including
a maximum response time of 48 hours in
the event of vigilance reporting, safety
corrective actions, or requests from
competent authorities.
Or. en
Amendment 349
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 13 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 15 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
Micro and small enterprises within the
meaning of Commission Recommendation
2003/361/EC**** shall not be required to
have the person responsible for regulatory
compliance within their organisation but
shall have such person at their disposal.
Micro and small enterprises within the
meaning of Commission Recommendation
2003/361/EC**** shall not be required to
have the person responsible for regulatory
compliance within their organisation but
shall have such person at their disposal at
all times .
Or. en
Amendment 350
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 13 – point d
Regulation (EU) 2017/745
Article 15 – paragraph 6
Text proposed by the Commission Amendment
6. Authorised representatives shall
have permanently and continuously at their
disposal at least one person responsible for
6. Authorised representatives shall
have permanently and continuously at their
disposal at least one person responsible for
PE791.887v01-00 158/172 AM\1348814EN.docx
EN
regulatory compliance who possesses the
requisite expertise regarding the regulatory
requirements or medical devices in the
Union.;
regulatory compliance who possesses the
requisite expertise regarding the regulatory
requirements or medical devices in the
Union. The requisite expertise shall
be demonstrated by either of the following
qualifications:
a) a diploma, certificate or other evidence
of formal qualification, awarded
on completion of a university degree or of
a course of study recognised as equivalent
by the Member State concerned, in law,
medicine, pharmacy, engineering or
another relevant scientific discipline, and
at least one year of professional
experience in regulatory affairs or in
quality management systems relating to
medical devices;
(b) four years of professional experience
in regulatory affairs or in
quality management systems relating to
medical devices.
Or. en
Amendment 351
Kateřina Konečná
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 14 – point a a (new)
Regulation (EU) 2017/745
Article 16 – paragraph 3
Text proposed by the Commission Amendment
(aa) paragraph 3 is deleted
Or. en
Amendment 352
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 14 – point b
Regulation (EU) 2017/745
AM\1348814EN.docx 159/172 PE791.887v01-00
EN
Article 16 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 4 is deleted; (b) paragraph 4 is replaced by the
following:
'At least 28 days prior to making the
relabelled, refurbished or repackaged
device available on the market,
distributors or importers carrying out any
of the activities referred to in points (a)
and (b) of paragraph 2 shall inform the
manufacturer and the competent
authority of the Member State in which
they intend to make the device available of
their intention to place the relabelled,
refurbished or repackaged device on the
market. Within the same period of 28
days, the competent authority may, where
it considers it necessary, require the
distributor or importer to submit a
certificate, issued by a notified body
designated for the type of devices subject
to the activities referred to in points (a)
and (b) of paragraph 2, attesting that the
quality management system of the
distributor or importer complies with the
requirements laid down in paragraph 3.'
Or. en
Amendment 353
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 14 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 16 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 4 is deleted; (b) paragraph 4 is amended as follows:
4. At least 28 days prior to making the
relabelled or repackaged device available
on the market, distributors or importers
carrying out any of the activities
PE791.887v01-00 160/172 AM\1348814EN.docx
EN
mentioned in points (a) and (b) of
paragraph 2 shall inform the
manufacturer of their intention to make
the relabelled or repackaged device
available and, upon request, shall provide
the manufacturer with a sample or mock-
up of the relabelled or repackaged device,
including any translated label and
instructions for use.
Or. it
Justification
Transparency requirements for operators that relabel or repackage medical devices should be
maintained. Even if these activities are not such as to make the operator tantamount to a
manufacturer, the original manufacturer should be able to identify and monitor any changes
that affect traceability, performance and post-market surveillance. Timely information is
essential to maintain the integrity of the supply chain and protect patient safety.
Amendment 354
Laurent Castillo, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 14 – point b
Regulation (EU) 2017/745
Article 16 – paragraph 4
Text proposed by the Commission Amendment
(b) paragraph 4 is deleted; (b) paragraph 4 is amended as follows:
At least 28 days prior to placing the
relabelled or repackaged device on the
market, distributors or importers carrying
out one of the activities given in points (a)
and (b) of paragraph 2 shall notify the
manufacturer of their intention to place
the relabelled or repackaged device on the
market and shall, upon request, provide
the manufacturer with a sample or mock-
up of the relabelled or repackaged device,
including all translated labelling and
instructions for use.
Or. fr
AM\1348814EN.docx 161/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 355
Jessica Polfjärd
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17
Text proposed by the Commission Amendment
(15) Article 17 is replaced by the
following:
deleted
‘Article 17
Single-use devices and reprocessing of
devices that are not for single use
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of
the technical documentation referred to in
Annex II.
2. If the device is not intended for single-
use, the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance
with Annex I, Section 23.4, point (n).
3. Single-use devices and devices that
cannot be further reprocessed may be
subject to full refurbishing within the
meaning of Article 2(31). The natural or
legal person that carries out the full
refurbishing shall be considered as the
manufacturer of the fully refurbished
device.
4. The Commission may adopt, in
accordance with Article 9(1), CS on
general requirements regarding
PE791.887v01-00 162/172 AM\1348814EN.docx
EN
reprocessing of devices or fully
refurbishing of single-use devices.;’
Or. en
Amendment 356
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – title
Text proposed by the Commission Amendment
Single-use devices and reprocessing of
devices that are not for single use
Single-use devices, reprocessing and full
refurbishment of medical devices
Or. en
Amendment 357
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – title
Text proposed by the Commission Amendment
Single-use devices and reprocessing of
devices that are not for single use
Single-use devices and reprocessing of
devices.
Or. en
Amendment 358
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
AM\1348814EN.docx 163/172 PE791.887v01-00
EN
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of
the technical documentation referred to in
Annex II.
1. The manufacturer shall be
responsible for specifying whether a
device is intended for single-use or can be
reprocessed. This information shall be
included in the technical documentation
referred to in Annex II.
Or. it
Justification
It should not be automatically assumed that a device can be reprocessed. That assessment,
which should remain the preserve of the manufacturer, should take into account a number of
factors, including the product characteristics and use context. It should therefore continue to
be up to the manufacturer to specify whether a device should be considered single-use or can
be reprocessed – and if so, how.
Amendment 359
Laurence Trochu
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
1. A device shall be intended for
single-use where the manufacturer markets
it under that indication. The
manufacturer’s indication of single use
shall be part of the technical
documentation referred to in Annex II.
PE791.887v01-00 164/172 AM\1348814EN.docx
EN
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
Or. fr
Amendment 360
Ignazio Roberto Marino
on behalf of the Verts/ALE Group
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure that
the device continues to meet the relevant
safety and performance requirements when
reused in accordance with its intended
purpose after appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure that
the device continues to meet the relevant
safety and performance requirements when
reused in accordance with its intended
purpose after appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II. The manufacturer’s
justification for designating a device as
single-use shall be subject to assessment
by the notified body as part of the
conformity assessment, in accordance
with the Common Specifications adopted
by the Commission as provided by
paragraph 4
Or. en
Justification
Single-use devices are needed in certain circumstances. However, there can be clear
incentive to make a product single-use where this is not in fact medically appropriate (but
may be e.g. economically advantageous). To resolve this, the manufacturer should justify, and
the notified body assess, why a product needs to be a single use device.
AM\1348814EN.docx 165/172 PE791.887v01-00
EN
Amendment 361
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after appropriate
reprocessing. The manufacturer’s
justification of an indication of single use
shall be part of the technical
documentation referred to in Annex II.
1. The manufacturer shall be
responsible for indicating whether a
device is intended for single use or
whether it may be reprocessed. Such
indication shall be included in the
technical documentation referred to in
Annex II.
Or. en
Amendment 362
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
1. An indication that a device is for
single use shall be based on the
manufacturer's risk management
documentation, where characteristics and
technical factors known to the
manufacturer that could pose a risk if the
device were to be re-used shall be
identified.
PE791.887v01-00 166/172 AM\1348814EN.docx
EN
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
Or. en
Amendment 363
Marie-Sophie Lanig, Angelika Niebler
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. It shall be the responsibility of the
manufacturer to indicate whether a device
is intended for single use or whether it
may be reprocessed. That indication shall
be based on the design, construction,
materials and chemical, physical and
biological properties of the device, on the
applicable clinical and market
requirements and user needs, while having
regard to the known characteristics and
technical factors liable to pose a risk
should the device be re-used. Those
characteristics and technical factors shall
be documented in the manufacturer's risk
management documentation. The
indication shall be included in the
technical documentation referred to in
Annex II.
Or. en
Amendment 364
Laurent Castillo, Margarita de la Pisa Carrión, Marie-Luce Brasier-Clain, Valérie
Deloge
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
AM\1348814EN.docx 167/172 PE791.887v01-00
EN
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure that
the device continues to meet the relevant
safety and performance requirements when
reused in accordance with its intended
purpose after appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. In principle, a device shall be for
single-use. It shall be the responsibility of
the manufacturer to indicate whether a
device is intended for single-use or
whether it may be reprocessed. A device
shall only be intended for single-use
where the manufacturer, in light of the
design, construction, material, chemical,
physical and biological properties of the
device, cannot ensure that the device
continues to meet the relevant safety and
performance requirements when reused in
accordance with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication that the device is not for single
use shall be part of the technical
documentation referred to in Annex II.
Or. fr
Amendment 365
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure that
the device continues to meet the relevant
safety and performance requirements when
reused in accordance with its intended
purpose after appropriate reprocessing.
The manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in light
of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure that
the device continues to meet the relevant
safety and performance requirements when
reused in accordance with its intended
purpose following appropriate
reprocessing. The technical documentation
referred to in Annex II shall specify
PE791.887v01-00 168/172 AM\1348814EN.docx
EN
the technical documentation referred to in
Annex II.
whether the device is intended for single
use or is suitable for reprocessing for
reuse and shall provide the grounds for
that designation, including why safe
reprocessing cannot be ensured.
Or. en
Amendment 366
Ondřej Dostál
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. It shall be the responsibility of the
manufacturer to indicate whether a device
is intended for single-use or whether it
may be reprocessed. This indication shall
be based on the design, construction,
materials and chemical, physical and
biological properties of the device and
shall be included in the technical
documentation referred to in Annex II.
Or. en
Justification
Amendment 38, which requires the manufacturer to include a reasoned justification in the
technical documentation explaining why safe reprocessing cannot be ensured, imposes an
excessive burden.
Amendment 367
Adam Jarubas
Proposal for a regulation
AM\1348814EN.docx 169/172 PE791.887v01-00
EN
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. It shall be the responsibility of the
manufacturer to indicate whether a device
is intended for single-use or whether it
may be reprocessed. This indication shall
be based on the design, construction,
materials and chemical, physical and
biological properties of the device and
shall be included in the technical
documentation referred to in Annex II.
Or. en
Amendment 368
Aurelijus Veryga
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after
appropriate reprocessing. The
manufacturer’s justification of an
indication of single use shall be part of the
technical documentation referred to in
Annex II.
1. It shall be the responsibility of the
manufacturer to indicate whether a device
is intended for single-use or whether it
may be reprocessed. This indication shall
be based on the design, construction,
materials and chemical, physical and
biological properties of the device and
shall be included in the technical
documentation referred to in Annex II.
PE791.887v01-00 170/172 AM\1348814EN.docx
EN
Or. en
Amendment 369
Andreas Glück, Stine Bosse, Billy Kelleher
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 1
Text proposed by the Commission Amendment
1. A device shall only be intended for
single-use where the manufacturer, in
light of the design, construction, material,
chemical, physical and biological
properties of the device, cannot ensure
that the device continues to meet the
relevant safety and performance
requirements when reused in accordance
with its intended purpose after appropriate
reprocessing. The manufacturer’s
justification of an indication of single use
shall be part of the technical
documentation referred to in Annex II.
1. A single-use device shall only be
reprocessed or fully refurbished where the
natural or legal person that carries out
the reprocessing or full refurbishing can
ensure safety and performance of the
device with specific knowledge of the
single use device in light of the design,
construction, material composition,
chemical, physical and biological
properties of the device, in accordance with
its intended purpose after appropriate
reprocessing.
Or. en
Justification
The amendment ensures single-use designation remains with the manufacturer, who alone
holds the technical knowledge to assess reprocessing risks. Requiring manufacturers to justify
non-reprocessability is disproportionate and open-ended.
Amendment 370
Kristoffer Storm
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. If the device is not intended for
single-use, the manufacturer shall provide
deleted
AM\1348814EN.docx 171/172 PE791.887v01-00
EN
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance
with Annex I, Section 23.4, point (n).
Or. en
Amendment 371
Ruggero Razza, Michele Picaro
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. If the device is not intended for
single-use, the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
2. If the device is not intended for
single-use but is nevertheless reusable,
that information shall be included on the
label and the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
Or. it
Justification
In the interests of providing transparent information for users, the product label should
clearly state that the device can be reprocessed.
Amendment 372
Letizia Moratti, Dolors Montserrat, Elena Nevado del Campo
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. If the device is not intended for
single-use, the manufacturer shall provide
2. If the device is not intended for
single-use, but is reusable, that shall be
PE791.887v01-00 172/172 AM\1348814EN.docx
EN
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
indicated on the label, and the
manufacturer shall provide information
about the appropriate reprocessing process
for allowing reuse in the instructions for
use in accordance with Annex I, Section
23.4, point (n).
Or. en
Amendment 373
Tiemo Wölken
Proposal for a regulation
Article 1 – paragraph 1 – point 15
Regulation (EU) 2017/745
Article 17 – paragraph 2
Text proposed by the Commission Amendment
2. If the device is not intended for
single-use, the manufacturer shall provide
information about the appropriate
reprocessing process for allowing reuse in
the instructions for use in accordance with
Annex I, Section 23.4, point (n).
2. Where a device is not intended
for single use, the manufacturer shall
provide, in the instructions for use in
accordance with Annex I, Section 23.4,
point (n), information on the appropriate
reprocessing process necessary to enable
the safe reuse of the device.
Or. en
21.08.2026
Datei
PD
Die Europäische Kommission hat auf eine parlamentarische Anfrage des Europaabgeordneten Tomislav Sokol (EVP) zu den möglichen Auswirkungen der geplanten PFAS-Beschränkung auf Medizinprodukte geantwortet. Im Mittelpunkt der Anfrage standen Bedenken der Medizintechnikbranche, wonach Fluorpolymere für zahlreiche kritische Medizinprodukte unverzichtbar seien und derzeit häufig keine technisch und klinisch gleichwertigen Alternativen zur Verfügung stünden. In seiner Anfrage verwies Sokol auf Stellungnahmen von Stakeholdern im Rahmen des laufenden Beschränkungsverfahrens zu PFAS. Fluorpolymere werden unter anderem in Gefäßprothesen, Kathetern, Führungsdrähten oder chirurgischen Netzen eingesetzt. Nach Auffassung der Branche sind deren Eigenschaften, insbesondere Biokompatibilität, Beständigkeit und Leistungsfähigkeit, für die sichere Anwendung dieser Produkte von zentraler Bedeutung. In ihrer Antwort vom 20. August 2026 weist die Kommission zunächst darauf hin, dass der von fünf nationalen Behörden eingereichte Beschränkungsvorschlag aus dem Jahr 2023 weiterhin von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) bewertet wird. Der Medizinproduktesektor werde dabei gesondert und detailliert untersucht. Im Rahmen dieses Verfahrens prüfe insbesondere der Ausschuss für sozioökonomische Analyse (SEAC) die Verfügbarkeit von Alternativen zu PFAS sowie die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen möglicher Beschränkungsoptionen. Die öffentliche Konsultation zum Entwurf der SEAC-Stellungnahme endete nach Angaben der Kommission Ende Mai 2026. Der Ausschuss werde seine Stellungnahme nun unter Berücksichtigung der eingegangenen Rückmeldungen finalisieren. Zusammen mit der Stellungnahme des Ausschusses für Risikobeurteilung (RAC) sollen die ECHA-Bewertungen anschließend die Grundlage für einen Vorschlag der Kommission zur Ausgestaltung einer möglichen PFAS-Beschränkung bilden. Besonders bemerkenswert ist die Aussage der Kommission zu möglichen Ausnahmen für kritische Anwendungen. Sie verweist auf den im Juli 2025 veröffentlichten „Chemicals Industry Action Plan“. Danach könne die weitere Verwendung von PFAS in industriellen Anwendungen unter bestimmten Bedingungen zugelassen werden, wenn geeignete Alternativen hinsichtlich Leistung und Sicherheit nicht verfügbar seien. Als Beispiel für solche kritischen Anwendungen nennt die Kommission ausdrücklich den Gesundheitsbereich. Damit bestätigt die Kommission zwar noch keine konkrete Ausnahmeregelung für bestimmte Medizinprodukte. Die Antwort macht jedoch deutlich, dass bei den laufenden Beratungen die Verfügbarkeit sicherer und leistungsfähiger medizinischer Technologien berücksichtigt werden soll. Für Hersteller von Medizinprodukten, die auf Fluorpolymere angewiesen sind, ist insbesondere die ausdrückliche Bezugnahme auf kritische Gesundheitsanwendungen ein wichtiges Signal. Sie zeigt, dass die Kommission die besonderen Anforderungen des Gesundheitssektors im weiteren Gesetzgebungsverfahren berücksichtigen will. Die endgültige Ausgestaltung einer möglichen PFAS-Beschränkung bleibt jedoch weiterhin offen. Erst nach Abschluss der wissenschaftlichen und sozioökonomischen Bewertung durch die ECHA wird die Kommission einen konkreten Legislativvorschlag vorlegen.
21.08.2026
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Neue präklinische Daten stärken ExoPTEN-Wirkmechanismus. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Deutschland: Neue U10 wird Kassenleistung für Kinder von 9 bis 10 Jahren Kinder werden bis zu einem Alter von fünf Jahren im Rahmen der U-Untersuchungen durchgecheckt. Nun soll ein neues Vorsorgeangebot für 9- bis 10-Jährige kommen - als Kassenleistung. Im Fokus stehen dabei Übergewicht, Medienkonsum und die Psyche. Bis zur Einführung kann es aber noch dauern. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Die 4 Phasen der Wechseljahre: Wann sie beginnen und was im Körper passiert Die Wechseljahre verlaufen nicht nach einem festen Zeitplan. Was in Prämenopause, Perimenopause, Menopause und Postmenopause passiert – und welche Symptome typisch sind. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Neue Presse Füße und Augen können Warnsignale geben Von den Augenlidern bis zur Achillessehne: Warum Sie Ihre Blutwerte auch ohne Symptome auf Cholesterin prüfen lassen sollten. 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Originalbeitrag lesen Quelle: Tagesspiegel Fokus auf Übergewicht und Medienkonsum: Zusätzliche Vorsorgeuntersuchung für Kinder wird Kassenleistung Kinder zwischen neun und zehn Jahren sollen künftig eine zusätzliche Untersuchung bekommen können. Den Kinderarztbesuch soll die Krankenkasse bezahlen. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Osteoporose ab 30: Millionen betroffen - Ernährung kann vorbeugen Die Schädigung unserer Knochen beginnt lange vor der Diagnose einer Osteoporose. Die Ernährung ist dabei die wirksamste präventive Strategie. Originalbeitrag lesen Quelle: Berliner Zeitung Wunder-Impfstoff gegen Krebs? Was Merck und Moderna verschweigen 177 Prozent Kursplus für eine Pressemitteilung ohne Zahlen: Was Merck und Moderna wirklich über ihre Krebs-Studie sagen – und was nicht. Originalbeitrag lesen Quelle: Focus Oft unterschätzt: Billiges Rapsöl hat viel Omega-3-Fettsäure Rauchpunkt-Mythos, Kokosöl-Trend und unterschätztes Rapsöl: Welches Öl wirklich wofür taugt – und warum Sie nicht vier Sorten brauchen. Originalbeitrag lesen Quelle: DER SPIEGEL Jamal Musiala: Neurologin über Absencen, Epilepsie und die Risiken von Kopfballtraining Bayern-Star Jamal Musiala machte öffentlich, dass er unter sogenannten Absencen leide. Eine Neurologin erklärt, was es damit auf sich hat, wie man Epilepsien behandelt und warum Kopfballtraining für Kinder gefährlich ist. Originalbeitrag lesen Quelle: Business Insider Germany Longevity: Gesund über 100 werden - Forscher machen neue Entdeckung Während in der Regel im Alter die Körperabwehr abbaut, erlangten japanische Wissenschaftler bei Hundertjährigen eine ungewöhnliche Erkenntnis. Originalbeitrag lesen Quelle: GMX.ch Podcast "Xplained": Kann man Demenz vorbeugen? Geht es dir auch oft so, dass du von den Nachrichten und der Flut von Informationen überfordert bist? Dann ist unser Podcast genau das Richtige: Denn in "Xplained – Was heisst das für mich?" schauen wir ganz genau hin. Das Thema dieser Folge: Kann man Demenz vorbeugen? Originalbeitrag lesen Quelle: Promiflash.de Dolly Buster spricht über Tod ihres Mannes in ihren Armen Hinter Dolly Busters TV-Comeback steckt ein schwerer Verlust. Ihr Mann Dino starb 2025 nach einem Herzinfarkt in ihren Armen. Originalbeitrag lesen Quelle: ZEIT ONLINE Ebola-Ausbruch im Kongo: Demokratische Republik Kongo erhält 70.000 Ebola-Impfdosen Der Kongo erhält für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie zehntausende Impfdosen. Allerdings ist der Impfstoff nicht für die dort grassierende Ebola-Variante zugelassen. 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Im t-online-Interview spricht sie über Demenz, die Wechseljahre und ihre Ehe. Originalbeitrag lesen Quelle: Badische Neueste Nachrichten (Bnn) Bergbauer konzentriert sich auf Standort Hauptstraße in Bühl Bühl verliert einen Standort von Bergbauers Apotheke. Christoph Bergbauer spricht von einem überfälligen Schritt und nennt auch die Gründe. Originalbeitrag lesen Quelle: Berliner Zeitung Sieben Kassen testen es bereits Sieben Krankenkassen erproben bereits ein durchgängig digitales Verfahren für Hilfsmittel vom Diabetes-Sensor bis zum Inhalationsgerät. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Arbeiten mit Migräne? Für ihn wäre die neue Attestpflicht ein Risiko Einen Tag krank und gleich zum Arzt? Migräne-Attacken zwingen Gregor Schley oft zu Pausen. Doch die geplante Attestpflicht droht, seinen Alltag ins Wanken zu bringen. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Anleitung für die sichere Zubereitung Hepatitis A und Noroviren überstehen das Gefrierfach mühelos. Ein einfacher Handgriff in der Küche entscheidet darüber, ob das Frühstück zum Risiko wird. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Melanom-Impfstoff: Erfolgreiche Studie als Meilenstein gegen Hautkrebs Erstmals kann ein mRNA-Impfstoff gegen Krebs in einer Studie die hohen Erwartungen erfüllen: Die Rückkehr von schwarzem Hautkrebs wird laut Hersteller reduziert. Die Fachwelt zeigt sich angetan - und hofft auf Erfolge auch bei anderen Krebsarten. Originalbeitrag lesen Quelle: Badische Neueste Nachrichten (Bnn) Stadtorgler aus Waldkirch bringt Spende in den Vogelpark Neureut Trotz Schlaganfall sammelt Karl-Heinz Kury in Waldkirch Spenden mit der Drehorgel. Nun gehen 1500 Euro nach Neureut. Das ist der Grund. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine 10.000 Schritte: Bewegung fördert Gesundheit auch unter magischer Marke Serie Teil 2: AOK-Gesundheitsexpertin Cornelia Zink und Chefarzt Dr. Bernhard Kuch sagen, wie viel Bewegung tatsächlich nötig ist – und wo Vorsicht geboten ist. Originalbeitrag lesen Quelle: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag Depression überwunden: Wie ein Kappelner in der Birk Halt fand Axel Bless aus Kappeln fand durch Vogelfotografie auf der Geltinger Birk neue Lebensfreude. Seine Kamera wurde zur Therapie gegen Depressionen. Originalbeitrag lesen Quelle: n-tv NACHRICHTEN "Keiner wusste, was los war": Olympiasieger dient erkranktem Musiala als Top-Vorbild Die Aufregung um Jamal Musiala ist nach dessen Zusammenbrüchen auf dem Fußballfeld groß. Seine Absencen bedeuten nicht das Karriereende, beruhigen Experten. Es gibt in der Vergangenheit andere Sportler, die eine Form von Epilepsie haben. Originalbeitrag lesen
21.08.2026
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