Die Pharmaunternehmen stehen für eine Schlüsselindustrie in Deutschland: Mehrere hundert Firmen forschen, produzieren und vertreiben Arzneimittel, sichern Arbeitsplätze und treiben Innovationen im Gesundheitswesen voran. Die Unternehmen arbeiten dabei eng mit allen wichtigen Playern der Branche zusammen – darunter Forschungseinrichtungen, Kliniken, Arztpraxen, Apotheken, Krankenkassen sowie Patientinnen- und Patientenorganisationen –, um Menschen zuverlässig mit sicheren, wirksamen und bezahlbaren Medikamenten zu versorgen.
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel und Impfstoffe – mit dem Ziel, Krankheiten zu verhindern, zu lindern oder zu heilen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Die zentralen Aufgaben von Pharmaunternehmen sind:
In Deutschland gibt es laut Erhebung des Statistischen Bundesamtes etwa 670 pharmazeutische Unternehmen (Stand 2023). Über 84 % dieser Unternehmen sind Kleinst‑, Klein- oder mittlere Unternehmen (KMU). Mehr als die Hälfte davon sind Mitglied bei Pharma Deutschland.
Die deutsche Pharmalandschaft ist sehr vielfältig – von international tätigen Großkonzernen über hochspezialisierte mittelständische Hersteller bis hin zu Generikaherstellern.
Beispiele großer Pharma- und Biopharma-Unternehmen:
Beispiele starker Generika- und OTC-Hersteller
Wichtige ausländische Konzerne mit großem Deutschland-Geschäft
Pharma Deutschland bietet auf seiner Website eine umfangreiche Übersicht seiner Mitgliedsunternehmen und macht damit die Vielfalt der pharmazeutischen Industrie in Deutschland sichtbar
Pharmaunternehmen sind eine Schlüsselindustrie für Deutschland: Sie schaffen hochqualifizierte Jobs, erwirtschaften überdurchschnittliche Wertschöpfung, investieren stark in Forschung und stärken damit den Hightech‑Standort:
Gesundheit ist zugleich Grundlage wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit: Arzneimittel und Impfstoffe helfen, dass Menschen länger gesund arbeiten können – das stützt Produktivität, soziale Sicherungssysteme und langfristig den Wohlstand.
Pharmaunternehmen in Deutschland bieten ein breites Spektrum an Jobs – von Labor und Produktion über Zulassung und Sicherheit bis hin zu Datenanalyse, Politikdialog und Marketing. Rund 60 % der Beschäftigten in der pharmazeutischen Industrie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, gut 30 % ein Fach‑ oder Hochschulstudium, etwa 10 % sind angelernte Kräfte. Die Zukunftsperspektiven der Branchen werden als sehr gut eingeschätzt: Viele Unternehmen bilden selbst aus – etwa zur/zum Pharmakant, Chemielaborantin oder Industriekaufmann/-frau – und suchen kontinuierlich naturwissenschaftliche, technische und kaufmännische Fachkräfte.
Kernbereiche und typische Berufe:
Medizinische, kommunikative und datengetriebene Rollen
Vertrieb, Marketing und Marktzugang
Pharmaunternehmen arbeiten in Deutschland mit zahlreichen Partnern eng zusammen – von Forschungseinrichtungen über Arztpraxen und Apotheken bis hin zu Politik, Krankenkassen und Patient:innenorganisationen.
Pharma Deutschland versteht sich als starke Stimme der pharmazeutischen Industrie in Deutschland. Als mitgliederstärkster Branchenverband vertritt Pharma Deutschland rund 400 Unternehmen – vom mittelständischen Hersteller bis zum international tätigen Konzern – und bringt deren Perspektiven gegenüber Politik, Behörden, Medien und Öffentlichkeit ein.
Ziel von Pharma Deutschland ist es, die Rahmenbedingungen für eine verlässliche, innovative und bezahlbare Arzneimittelversorgung zu verbessern. Dafür bündelt der Verband die Positionen seiner Mitglieder, begleitet Gesetzgebungsverfahren und setzt sich für Versorgungssicherheit, resiliente Lieferketten, faire Wettbewerbsbedingungen, weniger Bürokratie und eine starke Anbietervielfalt ein.