Die Europäische Union hat einen neuen Präventions-, Vorsorge- und Reaktionsplan für grenzüberschreitende Gesundheitskrisen vorgestellt. Ziel ist es, die EU besser auf Gesundheitsnotlagen vorzubereiten und ein koordiniertes Vorgehen im Krisenfall zu ermöglichen. Der Plan stellt politischen Entscheidungsträgern und Krisenmanagern praktische Instrumente wie Informationsaustausch, Frühwarnsysteme und technische Unterstützung zur Verfügung.
Die Mitgliedsstaaten haben am 26. November 2025 ihren sogenannte „General Approach“ zur geplanten Verordnung über die Sicherstellung der Verfügbarkeit kritischer Arzneimittel veröffentlicht. Diese Position soll am 2. Dezember 2025 im EPSCO-Rat formell gebilligt werden und dient anschließend als Grundlage für die Trilog-Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament.
Die Tagesordnung der 92. Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht (SVA) am 20. Januar 2026 liegt vor.