Im Februar 2025 hat die Europäische Kommission nach Anhörung der Mitgliedstaaten in der Koordinierungsgruppe Medizinprodukte (MDCG) einen zweiten Aufruf an die Mitgliedstaaten gerichtet, im Namen ihrer Bewerberlaboratorien weitere Anträge auf Benennung von EU-Referenzlaboren (EURL) für Hochrisiko-IVD einzureichen.
In seiner heutigen Sitzung fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) u.a. Beschlüsse zur frühen Nutzenbewertung zu den Wirkstoffen Linzagolix, Epcoritamab, Crovalimab, Sotatercept sowie zur Einstellung der Verfahren zur anwendungsbegleitenden Datenerhebung für Odronextamab und Epcoritamab.
Bei einer Informationsveranstaltung am 17. März 2025 wird das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Weiterentwicklung der zulassungsbezogenen Portalanwendungen in PharmNet.Bund vorstellen.
Hintergrund: Im Rahmen der Artikel 23 und 33 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) von der Europäischen Kommission ein Mandat (M-2010-0374) zur Erhebung aller verfügbaren Daten über das Vorkommen chemischer Kontaminanten in Lebens- und Futtermitteln erhalten.
Im Amtsblatt der Europäischen Union vom 24. Februar 2025 wurde die Verordnung (EU) 2025/352 der Kommission vom 21. Februar 2025 zur Änderung der Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Calcidiol-Monohydrat zur Verwendung bei der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln veröffentlicht.
Im Amtsblatt der Europäischen Union vom 24. Februar 2025 wurde die Verordnung (EU) 2025/350 der Kommission vom 21. Februar 2025 über die Nichtzulassung einer anderen gesundheitsbezogenen Angabe über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern veröffentlicht.