23.04.2026

Pharma Deutschland zufrieden mit dem Ergebnis des Pharmadialogs NRW

Landesregierung und Pharmaindustrie setzen mit Chancenpapier gemeinsames Signal für den Standort NRW
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Autor:innen
Nicole Westig
Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Ina Brandes (Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW), Christian Lauterbach (Bayer Vital GmbH) (c) Pharma Deutschland 2026
Dass ein Pharmadialog zu einem erfolgreichen Abschluss führen kann, beweist das Land Nordrhein-Westfalen. Dort hat Pharma Deutschland gemeinsam mit weiteren Verbänden und Vertretern einzelner Pharma-Unternehmen den Dialog mit der NRW-Landesregierung geführt und zwar ressortübergreifend mit den Ministerinnen für Wirtschaft und Forschung, Mona Neubaur und Ina Brandes, sowie mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ergebnis ist ein Chancenpapier mit 52 konkreten Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Pharmaindustrie in Nordrhein-Westfalen, das auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellt wurde, auf der auch Pharma Deutschland vertreten war. Dabei bekannten sich die Ministerinnen und der Minister klar zum Pharma Standort NRW. Mit exzellenter Forschung, gewachsenen Industriestrukturen und echten Stärken in Biotechnologie und personalisierter Medizin habe NRW laut Ministerin Neubaur dafür die besten Voraussetzungen. 

Gesundheitsminister Laumann betonte die Wichtigkeit von Unabhängigkeit von Drittstaaten bei der Arzneimittelproduktion und das sowie in der Regelversorgung als auch für die Krisenvorbereitung. Auch bei der Arzneimittelversorgung brauche man in der gesetzlichen Krankenversicherung stabile und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein starker Pharmastandort Nordrhein-Westfalen trage zudem zur Wertschöpfung bei, schaffe Arbeitsplätze und sorge für Einnahmen in der Sozialversicherung.

Wissenschaftsministerin Brandes war wichtig, dass die „klügsten Köpfe der Welt“, die zum Studium nach NRW kämen anschließend auch in unseren Arbeitsmarkt integriert werden müssten ebenso, dass die klinische Forschung gestärkt und der Transfer von Pharma-Forschung im Labor zur Produktion im industriellen Maßstab besser und schneller gelingen müsse.

Für Pharma Deutschland ist das Chancenpapier als Ergebnis des NRW-Pharmadialogs gerade mit Blick auf die Bundesebene ein gutes Beispiel, wie solch ein Dialog gelingen kann. Denn hier seien ressortübergreifend gemeinsam mit den Akteuren der Pharmaindustrie gute Antworten gefunden worden, um den Pharmastandort NRW angesichts geopolitischer Risiken, steigender Produktionskosten und eines intensiven internationalen Wettbewerbs langfristig zu stärken. 

Ihr Kontakt

Nicole Westig

Regionalbeauftragte Mitte & West
Landesverbände Nordrhein-Westfalen & Mitte
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