01.06.2026 Pressemeldung

Birke, Eiche und Gräser: Die Pollenbelastung nimmt im Mai deutlich zu

Pharma Deutschland gibt Hinweise zur Behandlung typischer Symptome in der Hochsaison
  • Gesellschaft & Politik
Autor:innen
Hannes Hönemann, 
Anna Frederike Gutzeit
Mit dem Fortschreiten der Pollensaison erreicht die Belastung für AllergikerInnen ab Mai ihre Hochphase. Neben frühblühenden Bäumen dominieren nun Pollen von Birke, Eiche und vor allem Gräsern, die zu einer verstärkten Ausprägung von Symptomen führen können. Pharma Deutschland gibt Tipps zum Umgang mit typischen Beschwerden wie laufender Nase, Niesen oder juckenden und gereizten Augen, die den Alltag spürbar beeinträchtigen können.

Seit Jahren beginnt die Pollensaison immer früher und dauert länger an, da Trockenheit und Luftverschmutzung die Bäume zunehmend belasten. Dadurch setzen sie früher Pollen frei, die wiederum mehr allergieauslösende Eiweiße enthalten. Für Betroffene bedeutet das stärkere Beschwerden über einen längeren Zeitraum im Jahr. Besonders vulnerable Personengruppen wie Kinder und ältere Menschen sind zusätzlich belastet, da Heuschnupfen nicht nur den Alltag einschränkt, sondern das Immunsystem belastet. Noch belastender können Tierhaar- oder Hausstauballergien sein; betroffene Personen leiden oftmals ganzjährig an den Symptomen.

Die gleichzeitige Reizung von Atemwegen und Augen stellt für viele Betroffene eine Herausforderung dar. Eine frühzeitige und kontinuierliche Behandlung kann dazu beitragen, die Symptomlast zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Dabei helfen zunächst einmal lokale Anwendungen, wie Augentropfen und antiallergische Nasensprays aus der Apotheke.

Bei stärkeren Beschwerden kann auf Antihistaminika in Form von Tabletten oder Tropfen zurückgegriffen werden. Diese blockieren die Histaminrezeptoren in unserem Körper, wodurch die Wirkung des körpereigenen Histamins gesenkt und so typische Symptome wie Atemwegsverengungen und Reizungen reduziert werden können. Wichtig ist, gerade bei Kindern frühzeitig auf Symptome zu achten, da Kinder, die früh allergisch auf Pollen reagieren, häufiger Asthma entwickeln. 

Auch pflanzliche und homöopathische Arzneimittel sind in verschiedenen Formen erhältlich, ob als Tablette, Tropfen oder Sprays.  Sie stellen eine zusätzliche Behandlungsoption dar und sind fester Bestandteil des Apothekensortiments. Eine individuelle Beratung in der Apotheke hilft, die passende Wahl unter Berücksichtigung persönlicher Voraussetzungen und bestehender Medikation zu treffen.

Ergänzend helfen einfache Maßnahmen wie gezieltes Lüften, die Lagerung von getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers und Duschen vor dem Schlafen dabei, die Pollenbelastung zu reduzieren. Eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und angepasstem Verhalten kann dazu beitragen, die Belastung der Pollensaison wirksam zu begrenzen. Bei anhaltenden oder ungewöhnlich starken Symptomen sollte jedoch ärztlicher Rat eingeholt werden.

Ihr Kontakt

Hannes Hönemann

Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Politikwissenschaftler

Anna Frederike Gutzeit

CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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