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Pressemitteilung: EU-Vergabereform stärkt resiliente Arzneimittelversorgung
BERLIN Friedrichstraße 134 10117 Berlin BONN Ubierstraße 71–73 53173 Bonn Pharma Deutschland e. V. info@pharmadeutschland.de www.pharmadeutschland.de BRÜSSEL Rue Marie de Bourgogne 58 1000 Brüssel Ihre Ansprechpartner in der Pharma Deutschland-Pressestelle: Hannes Hönemann Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit M: +49-171-5618203 hoenemann@pharmadeutschland.de Anna Frederike Gutzeit CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit M: +49-170-4548014 gutzeit@pharmadeutschland.de Pressemitteilung EU-Vergabereform stärkt resiliente Arzneimittelversorgung Krankenkassen müssen Versorgungssicherheit in Rabattverträgen stärker honorieren. Berlin (9. September 2026) - Die Europäische Kommission will das Vergaberecht grundlegend neu ausrichten: Öffentliche Beschaffung soll künftig stärker als strategisches Instrument für Versorgungssicherheit, Resilienz und europäische Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden. Aus Sicht von Pharma Deutschland ist das ein wichtiges Signal und zugleich ein klarer Auftrag an Deutschland, die Beschaffung von Arzneimitteln entsprechend weiterzuentwickeln. Insbesondere bei Rabattverträgen der gesetzlichen Krankenkassen darf der niedrigste Preis nicht länger faktisch das entscheidende Kriterium sein. „Europa erkennt, dass Versorgungssicherheit einen Wert hat. Genau diesen Gedanken müssen wir jetzt auch in Deutschland konsequent umsetzen. Wer eine resilientere Arzneimittelversorgung in Europa und insbesondere in Deutschland will, muss dafür auch die entsprechenden wirtschaftlichen Anreize setzen. Resilienz darf nicht nur politisch gefordert werden. Eine gegenüber Krisen resiliente Arzneimittelversorgung ist ein gesamtgesellschaftlich wichtiger strategischer Faktor. Deshalb muss auch die notwendige Beschaffung der Arzneimittel entsprechend honoriert werden“, erklärt Dorothee Brakmann von Pharma Deutschland. Der Kommissionsentwurf sieht vor, öffentliche Aufträge grundsätzlich nach dem besten Verhältnis von Qualität und Preis auszuwählen, um einen übermäßigen Fokus auf den Preis zu verhindern. Versorgungssicherheit und Resilienz können dabei ausdrücklich berücksichtigt werden. Auch die Aufteilung von Aufträgen in Lose soll genutzt werden können, um Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu verringern und Lieferketten zu diversifizieren. Für strategisch sensible Beschaffungen eröffnet der mailto:hoenemann@pharmadeutschland.de 2 Entwurf zudem Möglichkeiten, europäische oder handelspolitisch gleichgestellte Anbieter und Produkte zu bevorzugen. Dabei sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass eine Europäische Präferenz allein das zugrunde liegende Problem nicht lösen kann. Entscheidend ist vielmehr eine stärkere Diversifizierung der Lieferwege und Bezugsquellen, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die Resilienz der Lieferketten insgesamt zu erhöhen. Europäische Reform muss auch Impuls für Deutschland sein Für Deutschland stellt sich damit die Frage, wie Resilienz künftig konkret in Beschaffungsentscheidungen einfließen kann. Gerade bei Rabattverträgen der gesetzlichen Krankenkassen darf der niedrigste Preis nicht das alleinige Kriterium sein. Pharma Deutschland fordert deshalb, die europäische Vergabereform zum Anlass zu nehmen, auch die bestehenden Beschaffungsmechanismen in Deutschland weiterzuentwickeln. Wer Versorgungssicherheit und einen resilienten Pharmastandort stärken will, muss diese Ziele auch in den Vergabeverfahren abbilden. „Deutschland kann nicht auf der einen Seite eine Stärkung des Pharmastandorts und resilientere Lieferketten fordern und auf der anderen Seite Beschaffungssysteme aufrechterhalten, bei denen vor allem der niedrigste Preis zählt. Standortpolitik, Versorgungspolitik und Beschaffungspolitik müssen zusammengedacht werden“, so Brakmann weiter. Die europäische Vergabereform bietet aus Sicht von Pharma Deutschland die Chance, den Wettbewerb bei der Arzneimittelbeschaffung neu auszurichten: weg von einer ausschließlichen Orientierung am Preis und hin zu einem Wettbewerb, der auch Qualität, Versorgungssicherheit und Resilienz berücksichtigt. Davon kann langfristig auch die Arzneimittelversorgung in Deutschland profitieren. Pharma Deutschland begrüßt die Bereitschaft, im Dialog eine überfällige Harmonisierung anzugehen. _______________ Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in 3 Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland. http://www.pharmadeutschland.de/
09.09.2026 Datei
Festbetragsaufhebung und -wiederanwendung
Der GKV-Spitzenverband hat am 28. August 2026 Beschlüsse nach § 35 Abs. 5a SGB V zur Wiederanwendung von Festbeträgen für Fertigarzneimittel der Festbetragsgruppe ACE-Hemmer (Gruppe 1) gefasst. Die Beschlüsse des GKV-Spitzenverbandes treten am 1. November 2026 in Kraft. Gegen diese Beschlüsse kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Försterweg 2-6 14482 Potsdam schriftlich, in elektronischer Form oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle Klage erhoben werden. Die Erläuterungen und Servicedateien stehen auf der Website des GKV-Spitzenverbandes zum Download bereit.
09.09.2026 Beitrag PD
ECHA stellt Vorgaben zur UFI-Kennzeichnung importierter Gemische klar
Mit dem Korrigendum zur Version 6.1 des Leitfadens zu Anhang VIII der CLP-Verordnung konkretisiert die ECHA den Abschnitt zur Kennzeichnung importierter Gemische mit dem eindeutigen Rezepturidentifikator (Unique Formula Identifier, UFI). Demnach liegt die Pflicht zur Anbringung der UFI auf dem Etikett grundsätzlich beim EU-Importeur. Wird ein Produkt bereits vor der Bereitstellung auf dem EU-Markt gekennzeichnet, empfiehlt die ECHA die Verwendung der UFI des EU-Importeurs. Neue Verpflichtungen entstehen dadurch nicht. Die Klarstellung dient vielmehr dazu, die Rollen von EU-Importeuren und Nicht-EU-Lieferanten bei der UFI-Kennzeichnung einheitlich und nachvollziehbar abzugrenzen. Weitere Informationen finden sich auf der entsprechenden Webseite der ECHA .
09.09.2026 Beitrag PD
ECHA: Giftnotrufzentralen - Händlerpflichten ab 2027
Ab dem 1. Januar 2027 werden Händler ausdrücklich als Verpflichtete nach Artikel 45 der CLP-Verordnung benannt. Die Klarstellung soll Informationslücken entlang der Lieferkette verringern. Aktuelle Ergebnisse des FORUM-Pilotprojekts zeigen den Handlungsbedarf, da zahlreiche Produkte nicht mit einer Meldung an eine Giftnotrufzentrale verknüpft waren oder keinen UFI auf dem Etikett trugen. Händler müssen insbesondere dann tätig werden, wenn sie ein nicht bereits gemeldetes Gemisch in einem Mitgliedstaat in Verkehr bringen oder ein Produkt unter eigenem Namen bzw. eigener Kennzeichnung neu branden oder umkennzeichnen. In diesen Fällen können sie die bestehende Meldung durch Lieferanten oder ursprüngliche Melder erweitern lassen oder selbst eine separate Meldung einreichen. Empfohlen wird eine proaktive Prüfung, ob ein UFI auf dem Etikett angegeben ist und ob das Produkt für das jeweilige Marktgebiet gemeldet wurde. Lieferanten können die Compliance-Prüfung unterstützen, indem sie zusammen mit dem Sicherheitsdatenblatt einen Einreichungsbericht mit Angaben zu UFI, Marktgebieten und weiteren Produktinformationen bereitstellen. Weitere Details finden sich auf der entsprechenden Webseite der ECHA .
09.09.2026 Beitrag PD
IQVIA MARKTBERICHT
IQVIA Template (V4.0.0) © 2026. All rights reserved. IQVIA® is a registered trademark of IQVIA Inc. in the United States, the European Union, and various other countries. Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im 2. Quartal 2026 IQVIA MARKTBERICHT - Grafiken - IQVIA Template (V4.0.0) 1 Der IQVIA Marktbericht informiert über aktuelle Entwicklungen im deutschen Arzneimittelmarkt. Der Bericht enthält Analysen über den Pharmagesamtmarkt, den Klinik- und Apothekenmarkt sowie den GKV-Markt. IQVIAs Marktbericht basiert ab sofort auf der neuen IQVIA Data Integration Platform (DIP)! Die Prozessierung über die neue DIP-Plattform bietet eine noch präzisere Informationsaufbereitung der auf Apothekenrechenzentren basierenden Rx-Daten durch innovative Verbesserungen mit hoher Business-Relevanz. © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 2 IQVIAs Data Integration Platform Noch präzisere Marktanalysen – smartere Entscheidungen Optimierte Basis für Ihre Business Intelligence Genauere Darstellung der GKV-Rezepte Optimierte PKV-/Bar-Hochrechnung Erweitertes Apothekenpanel Verbesserte Datenkonsistenz © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 3 Inhaltsverzeichnis • Zusammenfassung • Summary • Entwicklung im Pharma-Gesamtmarkt (Apotheke und Klinik) • Entwicklung im Klinikmarkt • Entwicklung im Apothekenmarkt • Entwicklung im OTC-Apotheken- versandhandel und bei rezeptfreien Arznei- und Nichtarzneimitteln • Entwicklung im GKV-Markt • Kalendereffekte zur Marktbetrachtung im Jahr • Datenquellen • Erläuterungen zu den Auswertungen • Impressum IQVIA Template (V4.0.0) 4 • Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) um +4,3 %. Der Absatz ist leicht rückläufig (-1,2 %). Von Januar bis Juni wurden 49,7 Mrd. Zähleinheiten (ZE; z. B. Kapseln, Hübe, Portionsbeutel etc.) im Wert von 34,5 Mrd. Euro an Patientinnen und Patienten abgegeben. • Zur Monatsentwicklung: Im Kliniksegment zeigen sich im ersten Halbjahr wechselhafte Umsatz- und Absatzentwicklungen. Nach rück- läufigen Veränderungsraten im Januar und Februar stiegen Umsatz und Absatz im März deutlich. Im April setzte sich das Umsatzwachstum fort, bevor der Umsatz im Mai zurückging und im Juni wieder um +7,6 % zulegte. Auch der Absatz entwickelte sich im Juni positiv (+5,0 %). Im Apothekenmarkt wechselten sich ebenfalls positive und negative Monatsentwicklungen ab. Nach einem Umsatzrückgang im Mai (-2,5 %) stieg der Umsatz im Juni um +9,5 %. Der Absatz erhöhte sich im Juni um +4,0 %. • Insgesamt verzeichnete der Apothekenmarkt im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzwachstum von +4,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 29,6 Mrd. Euro. Es wurden 823,3 Mio. Packungen an Patientinnen und Patienten abgegeben, was einer rückläufigen Absatzentwicklung von -2,6 % entspricht. • Die GKV-Arzneimittelausgaben steigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +3,4 % auf 30,0 Mrd. Euro. Der Absatz nach Packungen fällt um -1,7 % auf 362,5 Mio. Packungen. • Im Klinikmarkt entfallen im ersten Halbjahr 2026 rund 62,4 % des Gesamtumsatzes im stationären Sektor auf die zehn umsatzstärksten Arzneimittelgruppen (3,1 Mrd. Euro). Die stärksten Zuwächse verzeichnen sonstige Immunsuppressiva (+30,8 %) und sonstige ZNS-wirksame Präparate (+18,1 %). Bei den zehn mengenstärksten Arzneimittelgruppen zeigt sich ein überwiegend rückläufiges Bild: Sechs Gruppen weisen Absatzrückgänge auf; am stärksten sinkt die Menge bei Emollientia und Hautschutzpräparaten (-27,0 %). Mehr Umsatz, weniger Packungen: Wert- und Mengenentwicklung driften im ersten Halbjahr auseinander Zusammenfassung: Pharma-Gesamtmarkt (Apotheke u. Klinik) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 5 Wachstumsimpulse aus Rx-Präparaten, Biosimilars und Versandhandel Zusammenfassung: Apothekenmarkt © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 • Der Apothekenmarkt verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatz- wachstum von +4,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Absatz ist im gleichen Zeitraum rückläufig (-2,6 %). Insgesamt wurden 823,3 Mio. Packungen im Wert von 29,6 Mrd. Euro an Patientinnen und Patienten abgegeben. • Die Monatsentwicklung zeigt ein wechselhaftes Bild: Nach positiven Umsatzveränderungsraten von Januar bis April ging der Umsatz im Mai um - 2,5 % zurück, bevor er im Juni um +9,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat stieg. Die Absatzentwicklung blieb von Januar bis Mai überwiegend negativ und erreichte im Mai -5,8 %. Im Juni erhöhte sich der Absatz um +3,1 %. • Das Segment der rezeptpflichtigen Präparate aus dem Apothekenmarkt wächst im ersten Halbjahr 2026 nach Umsatz um +5,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Absatz leicht rückläufig bleibt (-0,6 %). Dies entspricht einem Marktvolumen von 26,2 Mrd. Euro sowie 396,4 Mio. abgegebenen Packungen. Geschützte chemische und biotechnologische Produkte verzeichnen zweistellige Umsatz- und Absatzzuwächse. Biosimilars wachsen ebenfalls deutlich nach Umsatz (+8,3 %) und Absatz (+13,1 %). Geschützte biotechnologische Produkte verzeichnen einen Umsatzanstieg von +14,9 % und ein Absatzwachstum von +17,1 %. • Im Segment der rezeptfreien Arzneimittel wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 426,9 Mio. Packungen im Apothekenmarkt abgegeben (-4,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Auch der Umsatz ist rückläufig und sank um -1,0 % auf 3,3 Mrd. Euro. • Die Entwicklung der rezeptfreien Arznei- und Gesundheitsmittel betrachtet nach Rezepttyp und Selbstmedikation zeigt eine differenzierte Dynamik: GKV-Verordnungen verzeichnen nach Umsatz den stärksten Zuwachs (+7,2 %), während PKV-Verordnungen und Grüne Rezepte zusammen nahezu stabil bleiben (+0,2 %). Die Selbstmedikation wächst nach Umsatz um +2,1 %. Nach Absatz sind PKV-Verordnungen und Grüne Rezepte (-3,4 %) sowie die Selbst- medikation (-1,6 %) rückläufig; GKV-Verordnungen liegen nahezu auf Vor- jahresniveau (-0,3 %). • Der Versandhandelsmarkt der rezeptfreien Arznei- und Nichtarzneimittel legt im ersten Halbjahr 2026 nach Wert um +12,3 % auf 1.901 Mio. Euro zu. Die abgesetzte Menge steigt um +8,6 % auf 140 Mio. Packungen. Bei den absatzstärksten Arznei- und Gesundheitsmittelgruppen im Versandhandel wachsen Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsergänzungen mit +17,3 % am stärksten, gefolgt von Augenpräparaten (+13,0 %). HINWEISE: Die Basis der hier dargestellten Umsatzwerte bildet, soweit nicht anders vermerkt, der Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers abzüglich des Herstellerabschlages und der gemeldeten Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130b SGB V. Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6 %, 7 %, 12 %). Einsparungen aus Rabattverträgen nach §130a Abs. 8 SGB V sind nicht berücksichtigt. Das „Grüne Rezept“ und „Privat-Rezept“ werden in Summe ausgewiesen, da die Verbuchung in manchen Apothekensystemen nicht immer differenziert erfolgt. So wird das „Grüne Rezept“ mitunter auch als „Privat-Rezept“ interpretiert und verbucht. IQVIA Template (V4.0.0) 6 Innovative Wirkstoffgruppen prägen die Umsatzentwicklung der GKV, bei gleichzeitig steigenden Herstellerabschlägen und Rabatten Zusammenfassung: GKV-Markt • Die GKV-Arzneimittelausgaben abzüglich der Abschläge von Herstellern und Apotheken sowie gemeldeter Rabatte aus Erstattungsbeträgen, ohne Berücksichtigung von Einsparungen aus Rabattverträgen, belaufen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 30,0 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anstieg von +3,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. • Der Absatz beträgt im gleichen Zeitraum 362,5 Mio. abgegebene Packungen und liegt damit um -1,7 % unter dem Vorjahresniveau. • Innerhalb der zehn umsatzstärksten Arzneimittelgruppen im GKV-Markt des ersten Halbjahres 2026 verzeichnen GLP-1-Agonisten mit +27,2 % den höchsten Umsatzzuwachs. Weitere zweistellige Zuwächse zeigen SGLT2-Hemmer (+11,3 %), gefolgt von Cytostatika-Hormonantagonisten (+9,8 %), Proteinkinase-Hemmern (+8,9 %) und Interleukin-Inhibitoren (+8,4 %). Bei den zehn absatzstärksten Arzneimittelgruppen weisen Lipidregulatoren den höchsten Umsatzzuwachs (+7,3 %) auf. Den stärksten Absatzzuwachs verzeichnen Angiotensin-II-Antagonisten (+6,0 %). • Die Einsparungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch Herstellerzwangsabschläge und Rabatte aus Erstattungsbeträgen belaufen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 5,788 Mrd. Euro, ein Anstieg von +10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. • Auch für die privaten Krankenversicherungen steigen die Einsparungen durch Herstellerzwangsabschläge und Rabatte aus Erstattungsbeträgen. Das ausgewiesene Volumen beläuft sich im ersten Halbjahr 2026 auf 894 Mio. Euro (+13 %). • Im Krankenhaus steigen die Herstellerzwangsabschläge und Rabatte um +12 % auf 159 Mio. Euro. Hinweis: Die Basis der hier dargestellten Umsatzwerte bildet der Apothekenverkaufspreis abzüglich des Herstellerabschlages und der gemeldeten Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130b SGB V sowie der Apothekennachlässe. Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6 %, 7 %, 12 %). Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a Abs. 8 SGB V sind nicht berücksichtigt. © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 7 • In the first half of 2026, pharmaceutical revenues in the total market (pharmacies and hospitals) increased by +4.3 %, while volumes declined by -1.2 %. In total, 49.7 billion standard units (ZE; e.g. capsules, doses and portions) were dispensed to patients from January to June, corresponding to a market value of €34.5 billion. • Monthly development: The hospital segment recorded fluctuating revenue and volume trends during the first half of the year. Following declines in January and February, both revenue and volume increased markedly in March. Revenue continued to grow in April, declined in May and returned to growth in June (+7.6 %). Hospital volumes also increased in June (+5.0 %). In the pharmacy segment, revenue declined in May (-2.5 %) before rising by +9.5 % in June. Pharmacy volumes increased by +4.0 % in June. • Overall, the pharmacy market recorded revenue growth of +4.5 % compared with the prior-year period, reaching €29.6 billion. A total of 823.3 million packs were dispensed, corresponding to a volume decline of -2.6 %. • Statutory health insurance pharmaceutical expenditure increased by +3.4 % to €30.0 billion, while volumes declined by -1.7 % to 362.5 million packs. • In the hospital market, the ten highest-revenue therapeutic groups accounted for approximately 62.4 % of total revenues in the first half of 2026, representing €3.1 billion. Other immunosuppressants achieved the strongest revenue growth (+30.8 %), followed by other CNS-active products (+18.1 %). Volume trends were predominantly negative: six of the ten largest groups recorded declines, with the strongest reduction for emollients and skin-protection products (-27.0 %). Higher revenue, lower volumes: value and volume trends drift apart in the first half Total Pharmaceutical Market (Pharmacy & Hospital) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 8 Growth driven by prescription medicines, biosimilars, and the mail-order channel Summary: Total Retail Market © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 • The retail pharmacy market recorded revenue growth of +4.5 % year-on-year in the first half of 2026, while volumes declined by -2.6 %. • In total, 823.3 million packs were dispensed, corresponding to a market value of €29.6 billion at ex-manufacturer prices. • Monthly trends were mixed: following positive revenue growth between January and April, revenues declined by -2.5 % in May before increasing by +9.5 % in June. Volume trends remained predominantly negative through May, reaching -5.8 %, but improved to +3.1 % in June. • The prescription (Rx) segment grew by +5.2 % in value in the first half of 2026, while volumes declined slightly (-0.6 %). This corresponds to a market size of €26.2 billion and 396.4 million packs dispensed. Protected chemical and biotech products achieved double-digit value and volume growth. Biosimilars also recorded strong growth in value (+14.9 %) and volume (+17.1 %). • The over-the-counter (OTC) segment declined in both value and volume. A total of 426.9 million packs were dispensed (-4.4 % year-on-year), while revenues fell by -1.0 % to €3.3 billion. • A differentiated picture emerges when analyzing OTC products by prescription type and self-medication. SHI prescriptions recorded the strongest value growth (+7.2 %), while private and green prescriptions combined remained broadly stable (+0.2%). Self-medication revenues increased by +2.1 %. In volume terms, private and green prescriptions declined by -3.4 %, self-medication decreased by -1.6 %, and SHI prescriptions remained close to the prior-year level (-0.3 %). • The OTC mail-order market continued to expand, with revenues increasing by +12.3 % to €1.901 billion in the first half of 2026. Volumes rose by +8.6 % to 140 million packs. Among the largest product groups, vitamins, minerals and supplements recorded the strongest volume growth (+17.3 %), followed by ophthalmological products (+13.0 %). NOTE: Unless otherwise indicated all Euro sales mentioned on this page are calculated on the basis of ex-manufacturer prices (ApU) less compulsory manu- facturers discounts as well as reported rebates on the ex-manufacturer price negotiated between Pharmaceutical manufacturers and the National Association of SHI Funds on patent protected drugs with approved additional benefit (§130b SGB V). Depending on the market segment and the period under consideration, different discount rates apply (6 %, 7 %, 12 %). Savings from rebate contracts (§130a (8) SGB V) are not included. As of Q1/2025 the “green prescriptions” and “private prescriptions” are reported together, as some pharmacy systems do not always differentiate between them. For example, the “green prescriptions” is sometimes interpreted and recorded as a “private prescription”. IQVIA Template (V4.0.0) 9 Innovative drug classes are shaping statutory health insurance spending, while manufacturer rebates and discounts continue to rise Summary: Statutory Health Insurance Market (SHI) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 • Pharmaceutical expenditure in the statutory health insurance system, net of statutory manufacturer and pharmacy discounts and reported rebates on reimbursement amounts, and excluding savings from rebate contracts, amounted to €30.0 billion in the first half of 2026. This represents an increase of +3.4 % year-on-year. • Volumes totaled 362.5 million packs, corresponding to a decline of -1.7 % compared with the prior-year period. • Within the ten highest-revenue therapeutic classes, GLP-1 agonists recorded the strongest revenue growth (+27.2 %). Further growth was observed for SGLT2 inhibitors (+11.3 %), cytostatic hormone antagonists (+9.8%), protein kinase inhibitors (+8.9 %) and interleukin inhibitors (+8.4 %). Among the ten largest classes by volume, lipid regulators achieved the highest value growth (+7.3 %), while angiotensin II antagonists recorded the strongest volume increase (+6.0 %). • Savings for the statutory health insurance system generated through mandatory manufacturer discounts and rebates on reimbursement amounts amounted to €5.788 billion in the first half of 2026, an increase of +10 %. • Savings in the private health insurance segment also increased, reaching €894 million (+13 %). • In the hospital sector, mandatory manufacturer discounts and rebates rose by +12 % to €159 million. NOTE: All Euro sales figures on this page are calculated on the basis of ex-pharmacy prices less compulsory manufacturers discounts and reported rebates on the ex-manufacturer price (ApU) negotiated between pharmaceutical manufacturers and the National Association of SHI Funds on patent protected drugs with approved additional benefit (§130b SGB V), as well as pharmacy discounts. Depending on the market segment and the period under consideration, different discount rates apply (6 %, 7 %, 12 %). Savings from rebate contracts according to §130a (8) SGB V are not included. IQVIA Template (V4.0.0) Entwicklung im Pharma- Gesamtmarkt (Apotheke und Klinik) IQVIA Template (V4.0.0) 11 Monatliche Marktentwicklung von 06/2025 bis 06/2026 Pharma-Gesamtmarkt im ersten Halbjahr 2026: Positive Umsatzveränderung bei leicht rückläufigem Absatz -10 -5 0 5 10 15 Ve rä nd er un gs ra te in % 06/25 07/25 08/25 09/25 10/25 11/25 12/25 01/26 02/26 03/26 04/26 05/26 06/26 Absatz (ZE)Umsatz (EUR) Quelle: IQVIA Arzneimittelverbrauch (AMV) Datenbank: Klinikdaten aus IQVIA DKM® (Deutscher Krankenhaus Markt), Umsatz in Euro zu bewerteten Klinikpreisen, Absatz in Zähleinheiten (ZE); IQVIA PharmaScope® National, Umsatz in Euro zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) ohne Berücksichtigung von Zwangsrabatten und Einsparungen aus Rabattverträgen, Absatz in Zähleinheiten, Berücksichtigung von Zubereitungen ab Jahr 2009, Apothekenumsatz inkl. Impfstoffe Kumuliert Januar - Juni 2026: Umsatz 34,5 Mrd. Euro (+4,3%) Absatz 49,7 Mrd. ZE (-1,2%) 8,2 Mrd. ZE 5,8 Mrd. EUR © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 12 Betrachtung Bruttoumsatz von Januar bis Juni 2026 Pharmamarkt im ersten Halbjahr 2026: Umsatz- und Absatzveränderung im Apotheken- und Kliniksegment Quelle: IQVIA® AMV Datenbank GPI Krankenhausindex® DKM®, IQVIA PharmaScope® National, Apothekenumsatz inkl. Impfstoffe Umsatz Absatz +3,4% 34,5 Mrd. Euro 49,7 Mrd. ZE +4,3% -1,2% -0,7% +4,5% -1,2% 86% 14% Retail Klinik 92%Retail 8% Klinik © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 13 Aktuelle 12 Monate bis Ende Juni 2026 Monatliche Entwicklung des Klinik- und Apothekenmarktes im Jahr 07/2025 bis Ende 06/2026 Umsatz (ApU) in +/-% Absatz (ZE) in +/-% Absatz (ZE) in +/-% Umsatz (Euro bewertet) in +/-% Apotheke Klinik Quelle: IQVIA® Arzneimittelverbrauch (AMV) Datenbank: Klinikdaten aus IQVIA DKM® (Deutscher Krankenhaus Markt), Umsatz in Euro zu bewerteten Klinikpreisen, Absatz in Zähleinheiten (ZE); IQVIA PharmaScope® National, Umsatz in Euro zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers ((ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) ohne Berücksichtigung von Zwangsrabatten und Einsparungen aus Rabattverträgen, Absatz in Zähleinheiten, Berücksichtigung von Zubereitungen ab Jahr 2010, Apothekenumsatz inkl. Impfstoffe 7,8 2,2 7,9 4,4 2,2 10,3 0,4 3,8 11,3 5,0 -2,5 9,5 Juli- 25 Aug.- 25 Sept.- 25 Okt.- 25 Nov.- 25 Dez.- 25 Jan.- 26 Febr.- 26 März- 26 Apr.- 26 Mai- 26 Juni- 26 0,1 -3,4 0,9 -2,6 -4,8 3,9 -5,4 -2,6 4,3 -0,3 -6,9 4,0 Juli- 25 Aug.- 25 Sept.- 25 Okt.- 25 Nov.- 25 Dez.- 25 Jan.- 26 Febr.- 26 März- 26 Apr.- 26 Mai- 26 Juni- 26 8,8 -5,7 1,2 3,4 2,0 6,4 -0,3 -0,9 6,9 9,3 -1,9 7,6 Juli- 25 Aug.- 25 Sept.- 25 Okt.- 25 Nov.- 25 Dez.- 25 Jan.- 26 Febr.- 26 März- 26 Apr.- 26 Mai- 26 Juni- 26 -2,6 -3,8 1,2 -1,2 -6,4 3,5 -4,9 -2,5 5,8 -2,4 -5,2 5,0 Juli- 25 Aug.- 25 Sept.- 25 Okt.- 25 Nov.- 25 Dez.- 25 Jan.- 26 Febr.- 26 März- 26 Apr.- 26 Mai- 26 Juni- 26 © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2, Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) Entwicklung im Klinikmarkt IQVIA Template (V4.0.0) 15 Quelle: Klinikdaten aus IQVIA DKM® (Deutscher Krankenhaus Markt), Umsatz in Euro zu bewerteten Klinikpreisen Veränderungsrate zum Vorjahr % Basis: ATC3-Klassifikation; Umsatzentwicklung in Mio. EUR von Januar bis Juni 2026 gegenüber Vergleichszeitraum 2025 Klinikmarkt im ersten Halbjahr 2026: Mehrheitlich Zuwachsraten bei den umsatzstärksten Arzneimittelgruppen YTD 06/2025 YTD 06/2026 L01G MAB ANTINEOPLASTIKA 1.613,8 1.780,0 L01X SONSTIGE ANTINEOPLASTIKA 331,5 272,7 J06C POLYVAL.IMMUNGLOBUL.,I.V 270,9 271,3 M05X SONSTIGE MITTEL GRUPPE M 198,6 206,3 B02D PROD.Z.REGUL.BLUTGERINN. 131,8 138,0 N07A PROD.G.MULTIPLE SKLEROSE 104,8 110,3 L04E KOMPLEMENT INHIBITOREN 101,9 100,7 L04C INTERLEUKIN INHIBITOREN 85,7 82,6 L04X SONST.IMMUNSUPPRESSIVA 55,9 73,2 N07X ALLE AND.ZNS-WIRKS.PRAEP 59,3 70,1 SUMME TOP 10 2.954,2 3.105,1 GESAMT 4.808,3 4.973,4 © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 10,3 0,1 3,9 4,7 5,3 -1,2 -3,5 30,8 18,1 5,1 3,4 -17,8 IQVIA Template (V4.0.0) 16 2,0 0,2 1,4 1,6 -3,6 -1,8 -2,7 -0,9 -2,4 -0,2 -0,7 -27,0 Quelle: Klinikdaten aus IQVIA DKM® (Deutscher Krankenhaus Markt), Absatz in Zähleinheiten (ZE) YTD 06/2025 YTD 06/2026 D08A ANTISEPTIKA+DESINFIZIENT 1.547,7 1.579,2 N02B SONSTIGE ANALGETIKA 197,9 198,2 S01X SONSTIGE OPHTHALMOLOGIKA 134,3 136,3 A01A STOMATOLOGIKA 91,5 92,9 D02A EMOLLIENTIA+HAUTSCHUTZPR 115,5 84,3 K01B STANDARDLOESUNGEN 78,2 75,3 R01A RHINOLOGIKA, TOPISCH 71,7 70,5 A02B ULCUSTHERAPEUTIKA 67,0 65,2 N05A ANTIPSYCHOTIKA 60,6 60,0 D03A WUNDHEILMITTEL 54,9 53,6 SUMME TOP 10 2.419,3 2.415,6 GESAMT 3.844,3 3.816,8 Basis: ATC 3-Klassifikation; Mengenentwicklung in Mio. Zähleinheiten (ZE) von Januar bis Juni 2026 gegenüber Vergleichszeitraum 2025 Klinikmarkt: Sechs der zehn mengenstärksten Arzneimittel- gruppen verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 Rückgänge © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Veränderungsrate zum Vorjahr % IQVIA Template (V4.0.0) Entwicklung im Apothekenmarkt IQVIA Template (V4.0.0) 18 -10 -5 0 5 10 15 06/25 07/25 08/25 09/25 10/25 11/25 12/25 01/26 02/26 03/26 04/26 05/26 06/26 ApU; Umsatz- und Absatzentwicklung von 06/2025 bis 06/2026 Apothekenmarkt im ersten Halbjahr 2026: Umsatzwachstum bei rückläufiger Absatzentwicklung Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: *Umsatz in € zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) abzüglich Hersteller-Zwangsrabatten im GKV-Markt, ohne Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a SGB V; Absatz in Packungseinheiten. Seit Juli 2009 sind Marktinformationen zum Versandhandel integriert. Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6 %, 7 %, 12 %). 5,0 Mrd. € 131,0 Mio Pack. Ve rä nd er un gs ra te in % Absatz in PackungenUmsatz in EUR (ApU*) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Kumuliert Januar - Juni 2026: Umsatz 29,6 Mrd. Euro (+4,5%) Absatz 823,3 Mio. Pack. (-2,6%) IQVIA Template (V4.0.0) 19 ApU; Umsatz- und Absatzentwicklung von 06/2025 bis 06/2026 Rx-Präparate im Apothekenmarkt im ersten Halbjahr 2026: Positive Umsatzentwicklung bei leicht rückläufigem Absatz Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: *Umsatz in € zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) abzüglich Hersteller-Zwangsrabatten im GKV-Markt, ohne Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a SGB V; Absatz in Packungseinheiten. Seit Juli 2009 sind Marktinformationen zum Versandhandel integriert. Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6 %, 7 %, 12 %). -10 -5 0 5 10 15 06/25 07/25 08/25 09/25 10/25 11/25 12/25 01/26 02/26 03/26 04/26 05/26 06/26 4,5 Mrd. € 66,7 Mio Pack. Absatz in PackungenUmsatz in EUR (ApU*) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Kumuliert Januar - Juni 2026: Umsatz 26,2 Mrd. Euro (+5,2%) Absatz 396,4 Mio. Pack. (-0,6%) Ve rä nd er un gs ra te in % IQVIA Template (V4.0.0) 20 ApU; Umsatz- und Absatzentwicklung von 06/2025 bis 06/2026 OTC-Arzneimittel im ersten Halbjahr 2026: Umsatz und Absatz trotz Erholung im Juni unter Vorjahresniveau -15 -10 -5 0 5 10 15 06/25 07/25 08/25 09/25 10/25 11/25 12/25 01/26 02/26 03/26 04/26 05/26 06/26 Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: *Umsatz i € zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) abzüglich Hersteller-Zwangsrabatten im GKV-Markt, ohne Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a SGB V; Absatz in Packungseinheiten. Seit Juli 2009 sind Marktinformationen zum Versandhandel integriert. Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6 %, 7 %, 12 %). 526,5 Mio € 64,2 Mio Pack. Absatz in PackungenUmsatz in EUR (ApU*) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Kumuliert Januar - Juni 2026: Umsatz 3,3 Mrd. Euro (-1,0%) Absatz 426,9 Mio. Pack. (-4,4%) Ve rä nd er un gs ra te in % IQVIA Template (V4.0.0) 21 21 Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: *Umsatz in € zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU=Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte und Listenpreis für übrige Produkte) abzüglich Hersteller-Zwangsrabatten im GKV- Markt, ohne Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a SGB V; Absatz in Packungseinheiten. Seit Dezember 2009 sind Marktinformationen zum Versandhandel integriert. Restgruppe enthält Impfstoffe, Testdiagnostika, Allergene u.ä. 29.570 Gesamt zu ApU real 26.243 rezeptpflichtig 3.327 rezeptfrei ApU; Darstellung des aufgegliederten Apotheken Umsatzes in Mio. € von Januar bis Juni 2026 Umsatzentwicklung einzelner Arzneisegmente im Apotheken- Gesamtmarkt © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 1.594 Originale + Zweitanbieter geschützt (Biotech) 2.462 Altoriginale+ Zweitanbieter, nicht mehr/nie geschützt (chemisch) 5.834 Altoriginale+ Zweitanbieter, nicht mehr/nie geschützt (Biotech) 4.718 RestgruppeOriginale + Zweit- anbieter geschützt (chemisch) 8.712 Biosimilar 1.453 Generika 4.797 Gesamt zu ApU real 29.570 +4,5% +8,3% +14,9%+14,0% -21,6% +3,0%+4,5% +5,2% -1,0% +1,7% -11,1% IQVIA Template (V4.0.0) 22 22 Darstellung des aufgegliederten Apotheken Absatzes in Tsd. Packungen von Januar bis Juni 2026 © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: Absatz in Tsd. Packungseinheiten. Seit Dezember 2009 sind Marktinformationen zum Versandhandel integriert. Restgruppe enthält Impfstoffe, Testdiagnostika, Allergene u.ä. 823.285 Gesamt 396.433 rezeptpflichtig 426.851 rezeptfrei Altoriginale+ Zweitanbieter, nicht mehr/nie geschützt (chemisch) Originale + Zweitanbieter geschützt (Biotech) 112.195 6.194 3.683 Altoriginale+ Zweitanbieter, nicht mehr/nie geschützt (Biotech) 187.034 RestgruppeOriginale + Zweit- anbieter geschützt (chemisch) 22.444 Biosimilar 2.696 Generika 489.039 Gesamt 823.285 Absatzentwicklung einzelner Arzneisegmente im Apotheken- Gesamtmarkt -2,6% +13,1% +17,1%+12,2% -8,3% -7,0%-2,6% -0,3% -4,4% -0,3% -9,6% 22 IQVIA Template (V4.0.0) Entwicklung im OTC- Apothekenversandhandel und bei rezeptfreien Arznei- und Nichtarznei- mitteln IQVIA Template (V4.0.0) 24 50% 30% 16% 3% 1% 62% 21% 13% 3% 1% Umsatz Jan – Juni 2026: 1.901 Mio. Euro (+12,3 %) Absatz Jan – Juni 2026: 140 Mio. Packungen (+8,6 %) OTC-Versandhandel im ersten Halbjahr 2026: Umsatz- und Absatzwachstum Quelle: IQVIA Consumer Report Apotheke, Basis: Umsatz in EUR zum effektiven Verkaufspreis; Absatz in Packungen; *OTC: over the counter (rezeptfrei) +17,1 % +9,1 % +13,1 % +14,77 % +19,3 % +13,4 % +6,3 % +9,3 % +11,8 % + 21,3 % OTC*-Arzneimittel Gesundheitsmittel Kosmetik- und Körperpflegeprodukte Produkte des medizinischen Sachbedarfs (z. B. Tests, Hilfsmittel etc.) Ernährung (z. B. Schlankheitsmittel, Traubenzucker etc.) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 25 +5,4% +5,0% +8,3% +17,3% +11,1% +0,5% +8,8% +13,0% +6,5% +8,1% +7,9% +8,0% Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel, OTCGMS (Gruppen 1-19+97), BRD gesamt, Apotheken- Versandhandel, Ranking OTC-Gruppen im Zeitraum Januar bis Juni 2026 Absatzstärkste OTC-Arznei- und Gesundheitsmittel im Versandhandel im ersten Halbjahr 2026: Stärkster Zuwachs bei VMHS* und Augenpräparaten Quelle: IQVIA Consumer Report Apotheke / * Vitamins, Minerals, Herbals, Supplements © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 YTD 06/2026 HUSTEN-/ERKÄLTUNGSMITTEL/ATEMWEGSPRÄPARATE 36.864.204 SCHMERZMITTEL/MUSKEL-/GELENKTHERAPEUTIKA 17.930.264 PROD. F. D. VERDAUUNGSTRAKT 13.178.862 VITAMINE/MINERALSTOFFE/NAHRUNGSERGÄNZUNG 12.980.098 HAUTMITTEL 10.798.413 VERSCHIEDENES 2.975.919 HERZ- UND KREISLAUFMITTEL 4.029.262 AUGENPRÄPARATE 4.866.360 BERUHIGUNGS-/SCHLAFMITTEL/STIMMUNGSAUFH. 3.621.471 MITTEL F.D. BLASE/FORTPFL. ORGANE 3.159.068 SUMME TOP 10 110.403.920 GESAMT 115.696.320 IQVIA Template (V4.0.0) 26 Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel, OTCGMS (Gruppen 1-19+97), SM-/VO-Umsatz Mio. €, Marktanteil Wert %, Apotheke (Offizin+VH), BRD gesamt Ersten Halbjahr 2026: OTC-Umsatz wächst im ersten Halbjahr 2026 moderat, getragen von GKV-Verordnungen und Selbstmedikation 2,2 7,2 0,2 2,1 OTC Gesamt GKV PKV+Grünes Rezept SM 409 (7%) 532 (9%) 4.989 (84%) Jan – Juni 2026Jan – Juni 2025 4.887 (84%) 531 (9%) 381 (7%) Jan – Juni 2024 4.684 (84%) 5.559 5.800 5.930 503 (9%) 372 (7%) +4,3% +2,2% GKV PKV+Grünes Rezept SM Legende: PKV = Privatversicherung/-rezept GKV = Gesetzliche Krankenversicherung/-rezept SM = Selbstmedikation OTCGMS = Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel gesamt Quelle: IQVIA Consumer Report Apotheke; Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel, OTCGMS (Gruppen 1-19+97) *Nichtarzneimittel beinhalten z. B. Mineralstoffpräparate, Arzneitees, Hustenbonbons, Hautschutzcremes etc. Veränderung ggü. Vorjahreszeitraum in +/-% © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 27 Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel, OTCGMS (Gruppen 1-19+97), SM-/VO-Absatz Mio. Pack, Marktanteil Menge %, Apotheke (Offizin+VH) BRD-Gesamt Ersten Halbjahr 2026: Rückläufiger Absatz der Rezeptfreien, die über Verordnungen und Selbstmedikation erworben werden 29 (6%) 34 (7%) 409 (87%) Jan – Juni 2026Jan – Juni 2025 416 (87%) 35 (7%) 29 (6%) Jan – Juni 2024 413 (87%) 475 480 472 33 (7%) 29 (6%) +1,0% -1,6% GKV PKV+Grünes Rezept SM -1,6 -0,3 -3,4 -1,6 OTC Gesamt GKV PKV+Grünes Rezept SM Quelle: IQVIA Consumer Report Apotheke; Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel, OTCGMS (Gruppen 1-19+97) *Nichtarzneimittel beinhalten z. B. Mineralstoffpräparate, Arzneitees, Hustenbonbons, Hautschutzcremes etc. Legende: PKV = Privatversicherung/-rezept GKV = Gesetzliche Krankenversicherung/-rezept SM = Selbstmedikation OTCGMS = Rezeptfreie Arznei- und Nichtarzneimittel gesamt Veränderung ggü. Vorjahreszeitraum in +/-% © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) Entwicklung im GKV-Markt IQVIA Template (V4.0.0) 29 AVP real; Marktentwicklung von 06/2025 bis 06/2026 GKV-Arzneimittelausgaben im ersten Halbjahr 2026 Quelle: IQVIA PharmaScope®, Basis: *Umsatz in Euro zum Apothekenverkaufspreis (AVP) abzüglich der von Herstellern und Apotheken zu leistenden Zwangsrabatte, abzüglich gemeldeter Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130b SGB V; ohne Einsparungen aus Rabattverträgen; Absatz in Packungseinheiten; ohne Impfstoffe Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6%, 7%, 12%). -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10 12 14 06/25 07/25 08/25 09/25 10/25 11/25 12/25 01/26 02/26 03/26 04/26 05/26 06/26 Absatz in PackungenUmsatz in EUR zu AVP abzgl. Zwangsrabatten Ve rä nd er un gs ra te z um V or ja hr in % 60,5 Mio Pack. 5,1 Mrd Euro © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Kumuliert Januar - Juni 2026: Umsatz 30,0 Mrd. Euro (+3,4 %) Absatz 362,50 Mio. Pack. (-1,7 %) IQVIA Template (V4.0.0) 30 Umsatz * in Mio. Euro L01G MAB ANTINEOPLASTIKA 2.207,3 L01H PROTEINKIN.HEMM.A.NEOPL. 1.735,6 L04C INTERLEUKIN INHIBITOREN 1.446,0 L04B ANTI-TNF PRODUKTE 1.100,3 B01F DIREKTE FAKTOR XA HEMMER 1.083,8 A10P SGLT2-HEMMER ANTIDIABET. 1.074,9 L02B CYTOSTAT.HORMONANTAGON. 798,6 N07A PROD.G.MULTIPLE SKLEROSE 792,0 A10S GLP-1 AGONISTEN ANTIDIAB 742,1 A10C HUMANINSULIN UND ANALOGA 562,6 SUMME TOP 10 11.543,3 GESAMT 30.038,5 AVP real; GKV- Markt, Top 10 Arzneimittelgruppen nach Umsatz, +/- Umsatz/ Absatz (%) im Januar bis Juni 2026 Umsatzstärkste Arzneimittel im GKV-Markt im ersten Halbjahr 2026 : Mehrheitliche Zuwächse nach Wert, Mengenentwicklung uneinheitlich Quelle: IQVIA PharmaScope®, Absatz in Packungen, ohne Impfstoffe; *Umsatz in Euro zum Apothekenverkaufspreis (AVP) abzüglich der von Herstellern und Apotheken zu leistenden Zwangsrabatte, abzüglich gemeldete Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130 SGB V; ohne Einsparungen aus Rabattverträgen; Absatz in Packungseinheiten; ohne Impfstoffe Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6%, 7%, 12%). 2,8 8,9 8,4 0,4 -23,7 11,3 9,8 -6,6 27,2 -3,9 2,1 3,4 -6,6 7,2 11,7 4,3 3,6 11,0 4,1 -1,8 23,7 -6,8 4,4 -1,7 +/- Umsatz +/- Absatz © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 31 Absatz * in Mio. Units N02B SONSTIGE ANALGETIKA 25,6 C07A BETA-BLOCKER REIN 19,1 C10A LIPIDREGULATOREN 17,1 M01A NICHTSTEROID.ANTIRHEUMAT 14,4 A02B ULCUSTHERAPEUTIKA 13,8 C09C ANGIOTENS.II-ANTAGO.REIN 13,8 H03A THYREOIDPRAEPARATE 13,0 C08A CALCIUMANTAGONISTEN,REIN 12,1 C03A DIURETIKA 11,9 N06A ANTIDEPRESS+STIMM.STABIL 11,9 SUMME TOP 10 152,7 GESAMT 362,5 UN; GKV- Markt, Top 10 Arzneimittelgruppen nach Absatz, +/- Umsatz/ Absatz (%) im Januar bis Juni 2026 Absatzstärkste Arzneimittelgruppen im GKV-Markt im im ersten Halbjahr 2026: Mehrheitliche Zuwächse nach Wert, gemischte Absatzentwicklungen -1,6 -2,1 7,3 -4,9 -2,7 4,4 -0,8 5,0 -2,0 1,1 0,6 3,4 -3,3 -1,7 4,0 -5,7 -3,1 6,0 -1,4 1,6 0,1 2,6 -0,5 -1,7 +/- Umsatz +/- Absatz © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 Quelle: IQVIA PharmaScope®, Absatz in Packungen, ohne Impfstoffe; *Umsatz in Euro zum Apothekenverkaufspreis (AVP) abzüglich der von Herstellern und Apotheken zu leistenden Zwangsrabatte, abzüglich gemeldete Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130 SGB V; ohne Einsparungen aus Rabattverträgen; Absatz in Packungseinheiten; ohne Impfstoffe Je nach Marktsegment und betrachtetem Zeitraum sind hierbei verschiedene Abschlagssätze gültig (6%, 7%, 12%). IQVIA Template (V3.0.0) 32 Vergleich der Zwangsabgänge und Rabatte in Jan – Juni 2025 und 2026 Hersteller-Zwangsabschläge und Rabatte im ersten Halbjahr 2026 81 5.165 Jan – Juni 2025 80 5.708 Jan – Juni 2026 5.246 5.788 +10% 143 Jan – Juni 2025 159 Jan – Juni 2026 143 159 +12% 33 756 Jan – Juni 2025 36 859 Jan – Juni 2026 789 894 +13% Quelle: *IQVIA PharmaScope®, *7% inkl. Zusatzabschlägen infolge des Preismoratoriums, inkl. Generikarabatt, inkl. Rabatte für Zubereitungen; inkl. Rabatte aus gemeldeten Erstattungsbeträgen nach §130 SGB V (AMNOG-Rabatte); Herstellerabschlag Ambulanz außerhalb Budget. Eu ro in M io . Generika-Rabatt 7% & AMNOG-Rabatt* Generika-Rabatt 7% & AMNOG-Rabatt* © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 GKV-Markt* Krankenhaus PKV-Markt* Zwangsabschläge in allen Marktsegmenten (3,6 Mrd. Euro) IQVIA Template (V4.0.0) 33 Anzahl Arbeitstage in den Jahren 2023, 2024, 2025 und 2026 Kalendereffekte zur Marktbetrachtung 2023 - 2026 Januar Februar März April Mai Juni Juli August Sept. Okt. Nov. Dez. Differenz aktuelles gegenüber Vorjahr -1* - +1* - -1/-2* +2/+3* - +2* --- +1* +1/+2* +1 2023 21/22* 20 22/23* 18 20 21/22* 21 22/23* 20/21* 20/21* 21/22* 19 2024 22 21 20 21 19/20* 20 23* 20-22* 20/21* 21/22* 20/19* 20 2025 21/22* 20 21 20 19/20* 19/20* 23 19-21* 22 21/22* 19/20* 21 2026 20/21* 20 22 20 18 21/22* 23 21 22 22 21 22 Quelle: https://www.schnelle-online.info/Arbeitstage/Anzahl-Arbeitstage-2026.html; *Unterschiede je nach Bundesland © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 34 IQVIA DKM® (Deutscher Krankenhaus Markt): Arzneimittel- Verbrauchsstudie der IQVIA Krankenhausforschung. Über die jeweils versorgende Klinikapotheke werden monatlich Ver- brauchsdaten auf Basis von Fachabteilungen und Stationen erhoben. Ermittelt wird das Absatz- und bewertet das Umsatz- volumen des kompletten Klinikmarktes sowie dessen Entwick- lung gegenüber dem Vorjahreszeit-raum. Die Datenbasis bilden rund 480 Panelkrankenhäuser. Die Hochrechnung erfolgt nach 4 Bettengrößenklassen, 15 Fach- richtungen und 7 Regionen. IQVIA PharmaScope®: Die Daten umfassen die Arzneimittelab- gaben der Apotheken für den GKV-Markt, Privatrezepte und Barverkäufe auf Basis der Abgaben der öffentlichen Apotheken. Datenbasis für den GKV-Markt sind von den Apothekenrechen- zentren getätigte GKV-Abrechnungen. Der Anteil der Privat- rezepte und Abgaben ohne Rezept werden auf Basis einer Stichprobe von rund 8.500 Apotheken erhoben. Marktinformationen zum Versandhandel umfassen die Einkäufe der deutschen Verbraucher beim Versandhandel. Dazu bildet ein Versandhandelspanel die Grundlage, die um eine Projektion ergänzt wird. Der IQVIA® Consumer Report Apotheke ist eine kontinuierliche Marktstudie über die Verkäufe von rezeptfreien Arzneimitteln und Nichtarzneimitteln/diätetischen Lebensmitteln sowie Medizinprodukten in öffentlichen Apotheken und Versandhandelsapotheken in Deutschland. Die Verkäufe in öffentlichen Apotheken in Deutschland werden über eine repräsentative Stichprobe von rund 8.500 Apotheken erfasst und hochgerechnet. Informationen zum Apothekenversand werden durch eine gesonderte Projektion aus dem IQVIA Versandhandels-panel ermittelt. Außerdem gehen Verkäufe von öffentlichen Apotheken ein, sofern sie als Versandhandelsverkäufe deklariert werden. Datenquellen © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 35 Der Marktbericht enthält monatliche Auswertungen zum Pharma-Gesamtmarkt sowie zu den Bereichen Klinikmarkt, Apothekenmarkt OTC-Apothekenmarkt und GKV-Markt. Dabei unterscheiden sich je nach Sichtweise der Warenkorb und/oder die Variablen für die Darstellung des Absatzes und Umsatzes. Klinikmarkt Die Auswertungen zum Klinikmarkt zeigen den Verbrauch von Arzneimitteln in deutschen Krankenhäusern. Der Absatz wird auf Basis von Zähleinheiten (=ZE; Tabletten, Kapseln, Portionsbeutel, Injektionen etc.) erfasst. Die Berech- nung des Umsatzes erfolgt mithilfe eines bewerteten Preises pro Zähleinheit. Dadurch sind Rabatte, die die pharmazeutischen Hersteller den versorgenden Klinikapotheken gewähren, mitberücksichtigt. Pharma-Gesamtmarkt Alle Auswertungen zum Pharma-Gesamtmarkt beinhalten den Umsatz und Absatz im Klinikmarkt und Apothekenmarkt. Um eine Marktsumme zu bilden, wird in dieser Darstellung der Absatz im Apothekenmarkt wie im Klinikmarkt ebenfalls in Zähl- einheiten (Tabletten, Kapsel, Portionsbeutel etc.) umgerechnet gezeigt. Anders als für den Klinikmarkt beruhen die Umsatzvolumina für das Segment Apotheke auf dem Listenpreis zu ApU (=Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers bzw. Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte). Abschläge und Einsparungen aus Rabatt-verträgen sind hierbei nicht berücksichtigt. Apothekenmarkt Die Analysen zum Apothekenmarkt zeigen den Absatz von abgegebenen Packungen rezeptfreier und rezeptpflichtiger Arzneimittel. Das gezeigte Umsatzvolumen wird mit den Listenpreisen auf der Preisstufe ApU (=Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers bzw. Erstattungsbetrag für AMNOG Produkte) berechnet. Außerdem werden Hersteller- abschläge und Abschläge aufgrund des Preismoratoriums in Abzug gebracht. Erläuterungen zu den Auswertungen im IQVIA Marktbericht (1) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 36 OTC-Apothekenmarkt Die Auswertungen zum OTC-Apothekenmarkt unterscheiden sich in zwei Punkten von den übrigen Analysen über den Apothekenmarkt. Zum einen wird ein anderer Warenkorb verwendet, der neben rezeptfreien Arzneimitteln auch Gesundheitsmittel berücksichtigt. Zum anderen ist die Preisbasis für die Berechnung des Umsatzes der effektive Verkaufspreis. Dies ist der Preis, zu dem der Verbraucher OTC-Arznei- und Gesundheitsmittel in den Apotheken oder über den Versandhandel erwirbt. GKV-Markt In diesem Kapitel zeigt der Marktbericht die Ausgaben- und Mengenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel aus Offizin-Apotheken und dem Apothekenversand- handel. Der Absatz wird als Anzahl Packungen erfasst und gezeigt. Die Ausgaben werden mithilfe des Apothekenverkaufspreises (AVP) abzüglich der von Herstellern und Apotheken zu leistenden Abschlägen, gemeldeter Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach §130b SGB V und der Einsparungen aus Rabattverträgen nach §130a Abs. 8 SGB V (lt. BMG-Veröffentlichungen) berechnet. Der Apothekenverkaufspreis ist der Preis, der den gesetzlichen Krankenversicherungen in Rechnung gestellt wird. Weitere Analysen zum GKV-Markt zeigen die Entwicklung der Hersteller- bzw. Apothekenabschläge für einzelne Monate bzw. den kumulierten Jahreswert im laufenden Kalenderjahr. Erläuterungen zu den Auswertungen im IQVIA Marktbericht (2) © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 IQVIA Template (V4.0.0) 37 KONTAKT IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG Unterschweinstiege 2 - 14 60549 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 6604-0 E-Mail: info.germany@iqvia.com www.iqvia.de LinkedIn Über IQVIA IQVIA (IQVIA (NYSE:IQV) ist ein weltweit führender Anbieter von klinischen Forschungsdienstleistungen, Marktforschung und intelligenten Lösungen für die Life-Sciences- und Gesundheitsbranche. Das Portfolio basiert auf IQVIAs Ansatz der Connected Intelligence™ und bietet Erkenntnisse und Dienstleistungen an, die auf hochwertigen Gesundheitsinformationen aus aller Welt, der hauseigenen Healthcare-grade AI® sowie fortschrittlicher Analytik mit den neuesten Technologien und umfassender Fachkompetenz beruhen. IQVIA verpflichtet sich zu dem verantwortungsvollen Einsatz von KI. Die von IQVIA verwendeten KI-gestützten Methoden basieren auf den strengsten Datenschutzvorgaben mit aller notwendiger regulatorischer Konformität und Patientensicherheit. IQVIAs KI Healthcare-grade AI® erfüllt die hohen Anforderungen der Branche an Vertrauen, Skalierbarkeit und Präzision. Mit rund 93.000 Mitarbeitenden in über 100 Ländern – darunter Experten aus dem Gesundheitswesen, den Life Sciences, den Datenwissenschaften und zugehöriger Technologieentwicklung sowie Fachkräften in operativer Exzellenz – setzt sich IQVIA für die Entwicklung und Beschleunigung der Vermarktung innovativer, medizinischer Behandlungen ein, um die Patientenversorgung und die Gesundheit der Bevölkerung weltweit zu verbessern. IQVIA ist globaler Vorreiter beim Schutz der Privatsphäre von Patienten. Das Unternehmen nutzt eine Vielzahl von datenschutzfördernden Technologien und Schutzmaßnahmen, um die individuelle Privatsphäre zu wahren und gleichzeitig Informationen in einem Umfang zu generieren und zu analysieren, der es Gesundheitsakteuren ermöglicht, Krankheitsmuster zu erkennen und präzise Therapiepfade für bessere Behandlungsergebnisse zu identifizieren. Die Erkenntnisse und Umsetzungskompetenzen von IQVIA helfen Biotech-, Medizintechnik- und Pharmaunternehmen ebenso wie Forschenden, Regierungsbehörden, Kostenträgern und anderen Akteuren im Gesundheitswesen. Ziel ist, ein tieferes Verständnis von Krankheiten, menschlichem Verhalten und wissenschaftlichem Fortschritt zu erlangen, um den Weg zu Heilungen zu ebnen. Weitere Informationen unter: www.iqvia.de © 2026, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG. All rights reserved. – IQVIA Marktbericht | im 2. Quartal 2026 mailto:info.germany@iqvia.com mailto:info.germany@iqvia.com http://www.iqvia.de/ https://www.linkedin.com/company/iqvia-germany/ http://www.iqvia.de/ IQVIA Template (V4.0.0) 38 Impressum Herausgeber: IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG, Registergericht Frankfurt am Main HR B 46001. Persönlich haftende Gesellschafter sind: IQVIA Commercial Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Registergericht Frankfurt am Main, HR B 46001 Geschäftsführer: Dr. Frank Wartenberg (Vorsitzender), Karsten Immel Kontakt: E-Mail: info.germany@iqvia.com Copyright: IQVIA Marktbericht ist ein regelmäßig erscheinender Newsletter. Alle Angaben und Informationen in diesem IQVIA Newsletter wurden sorgfältig zusammen- gestellt und geprüft. Die gegebenenfalls in Zusammenhang mit Daten verwendeten Begriffe „Patient, Arzt, Arztpraxis, Verordner oder Apotheke“ bezeichnen keine personenbezogenen, sondern ausschließlich (nach § 3 Abs. 6 Bundesdatenschutzgesetz) anonyme Informationen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Alle Angaben und Inhalte sind ohne Gewähr. Irrtum und Änderungen vorbehalten. mailto:info.germany@iqvia.com%20?subject=Marktbericht%20Q2%202026
09.09.2026 Datei PD
IQVIA™ Marktbericht
Pharma-Gesamtmarkt und Klinikmarkt: Mehr Umsatz, weniger Packungen: Wert- und Mengenentwicklung driften im ersten Halbjahr auseinander. Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) um +4,3 %. Der Absatz ist leicht rückläufig (-1,2 %). Von Januar bis Juni wurden 49,7 Mrd. Zähleinheiten (ZE; z. B. Kapseln, Hübe, Portionsbeutel etc.) im Wert von 34,5 Mrd. Euro an Patientinnen und Patienten abgegeben. Zur Monatsentwicklung: Im Kliniksegment zeigen sich im ersten Halbjahr wechselhafte Umsatz- und Absatzentwicklungen. Nach rückläufigen Veränderungsraten im Januar und Februar stiegen Umsatz und Absatz im März deutlich. Im April setzte sich das Umsatzwachstum fort, bevor der Umsatz im Mai zurückging und im Juni wieder um +7,6 % zulegte. Auch der Absatz entwickelte sich im Juni positiv (+5,0 %). Im Apothekenmarkt wechselten sich ebenfalls positive und negative Monatsentwicklungen ab. Nach einem Umsatzrückgang im Mai (-2,5 %) stieg der Umsatz im Juni um +9,5 %. Der Absatz erhöhte sich im Juni um +4,0 %. Insgesamt verzeichnete der Apothekenmarkt im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzwachstum von +4,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 29,6 Mrd. Euro. Es wurden 823,3 Mio. Packungen an Patientinnen und Patienten abgegeben, was einer rückläufigen Absatzentwicklung von -2,6 % entspricht. Die GKV-Arzneimittelausgaben steigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +3,4 % auf 30,0 Mrd. Euro. Der Absatz nach Packungen fällt um -1,7 % auf 362,5 Mio. Packungen. Im Klinikmarkt entfallen im ersten Halbjahr 2026 rund 62,4 % des Gesamtumsatzes im stationären Sektor auf die zehn umsatzstärksten Arzneimittelgruppen (3,1 Mrd. Euro). Die stärksten Zuwächse verzeichnen sonstige Immunsuppressiva (+30,8 %) und sonstige ZNS-wirksame Präparate (+18,1 %). Bei den zehn mengenstärksten Arzneimittelgruppen zeigt sich ein überwiegend rückläufiges Bild: Sechs Gruppen weisen Absatzrückgänge auf; am stärksten sinkt die Menge bei Emollientia und Hautschutzpräparaten (-27,0 %). Apotheken-Gesamtmarkt: Wachstumsimpulse aus Rx-Präparaten, Biosimilars und Versandhandel. Der Apothekenmarkt verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzwachstum von +4,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Absatz ist im gleichen Zeitraum rückläufig (-2,6 %). Insgesamt wurden 823,3 Mio. Packungen im Wert von 29,6 Mrd. Euro an Patientinnen und Patienten abgegeben. Die Monatsentwicklung zeigt ein wechselhaftes Bild: Nach positiven Umsatzveränderungsraten von Januar bis April ging der Umsatz im Mai um -2,5 % zurück, bevor er im Juni um +9,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat stieg. Die Absatzentwicklung blieb von Januar bis Mai überwiegend negativ und erreichte im Mai -5,8 %. Im Juni erhöhte sich der Absatz um +3,1 %. Das Segment der rezeptpflichtigen Präparate aus dem Apothekenmarkt wächst im ersten Halbjahr 2026 nach Umsatz um +5,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während der Absatz leicht rückläufig bleibt (-0,6 %). Dies entspricht einem Marktvolumen von 26,2 Mrd. Euro sowie 396,4 Mio. abgegebenen Packungen. Geschützte chemische und biotechnologische Produkte verzeichnen zweistellige Umsatz- und Absatzzuwächse. Biosimilars wachsen ebenfalls deutlich nach Umsatz (+8,3 %) und Absatz (+13,1 %). Geschützte biotechnologische Produkte verzeichnen einen Umsatzanstieg von +14,9 % und ein Absatzwachstum von +17,1 %. Im Segment der rezeptfreien Arzneimittel wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 426,9 Mio. Packungen im Apothekenmarkt abgegeben (-4,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Auch der Umsatz ist rückläufig und sank um -1,0 % auf 3,3 Mrd. Euro. Die Entwicklung der rezeptfreien Arznei- und Gesundheitsmittel betrachtet nach Rezepttyp und Selbstmedikation zeigt eine differenzierte Dynamik: GKV-Verordnungen verzeichnen nach Umsatz den stärksten Zuwachs (+7,2 %), während PKV-Verordnungen und Grüne Rezepte zusammen nahezu stabil bleiben (+0,2 %). Die Selbstmedikation wächst nach Umsatz um +2,1 %. Nach Absatz sind PKV-Verordnungen und Grüne Rezepte (-3,4 %) sowie die Selbstmedikation (-1,6 %) rückläufig; GKV-Verordnungen liegen nahezu auf Vorjahresniveau (-0,3 %). Der Versandhandelsmarkt der rezeptfreien Arznei- und Nichtarzneimittel legt im ersten Halbjahr 2026 nach Wert um +12,3 % auf 1.901 Mio. Euro zu. Die abgesetzte Menge steigt um +8,6 % auf 140 Mio. Packungen. Bei den absatzstärksten Arznei- und Gesundheitsmittelgruppen im Versandhandel wachsen Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsergänzungen mit +17,3 % am stärksten, gefolgt von Augenpräparaten (+13,0 %). HINWEIS: Die Basis der hier dargestellten Umsatzwerte bildet soweit nicht anders vermerkt der Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers abzüglich der Herstellerabschläge und der gemeldeten Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach § 130b SGB V. Einsparungen aus Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V sind nicht berücksichtigt. Das „Grüne Rezept“ und „Privat-Rezept“ werden in Summe ausgewiesen, da die Verbuchung in manchen Apothekensystemen nicht immer differenziert erfolgt. So wird das „Grüne Rezept“ mitunter auch als „Privat-Rezept“ interpretiert und verbucht. GKV-Markt: Innovative Wirkstoffgruppen prägen die Umsatzentwicklung der GKV, bei gleichzeitig steigenden Herstellerabschlägen und Rabatten. Die GKV-Arzneimittelausgaben abzüglich der Abschläge von Herstellern und Apotheken sowie gemeldeter Rabatte aus Erstattungsbeträgen, ohne Berücksichtigung von Einsparungen aus Rabattverträgen, belaufen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 30,0 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anstieg von +3,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Absatz beträgt im gleichen Zeitraum 362,5 Mio. abgegebene Packungen und liegt damit um -1,7 % unter dem Vorjahresniveau. Innerhalb der zehn umsatzstärksten Arzneimittelgruppen im GKV-Markt des ersten Halbjahres 2026 verzeichnen GLP-1-Agonisten mit +27,2 % den höchsten Umsatzzuwachs. Weitere zweistellige Zuwächse zeigen SGLT2-Hemmer (+11,3 %), gefolgt von Cytostatika-Hormonantagonisten (+9,8 %), Proteinkinase-Hemmern (+ 8,9 %) und Interleukin-Inhibitoren (+8,4 %). Bei den zehn absatzstärksten Arzneimittelgruppen weisen Lipidregulatoren den höchsten Umsatzzuwachs (+7,3 %) auf. Den stärksten Absatzzuwachs verzeichnen Angiotensin-II-Antagonisten (+6,0 %). Die Einsparungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch Herstellerzwangsabschläge und Rabatte aus Erstattungsbeträgen belaufen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 5,788 Mrd. Euro, ein Anstieg von +10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch für die privaten Krankenversicherungen steigen die Einsparungen durch Herstellerzwangsabschläge und Rabatte aus Erstattungsbeträgen. Das ausgewiesene Volumen beläuft sich im ersten Halbjahr 2026 auf 894 Mio. Euro (+13 %). Im Krankenhaus steigen die Herstellerzwangsabschläge und Rabatte um +12 % auf 159 Mio. Euro. * berechnetes Einsparvolumen ohne Berücksichtigung von späteren Einreichungen, Beihilfeleistungen etc. HINWEIS: Die Basis der hier dargestellten Umsatzwerte bildet der Apothekenverkaufspreis abzüglich der Herstellerabschläge und der gemeldeten Rabatte aus Erstattungsbeträgen nach § 130b SGB V sowie der Apothekennachlässe. Einsparungen aus Rabattverträgen § 130a Abs. 8 SGB V sind nicht berücksichtigt. Der IQVIA™ Marktbericht basiert ab dem 3. Quartal 2025 auf der neuen IQVIA Data Integration Platform (DIP). Die Prozessierung über die neue DIP-Plattform bietet eine noch präzisere Informationsaufbereitung der auf Apothekenrechenzentren basierenden Rx-Daten durch innovative Verbesserungen mit hoher Business-Relevanz.
09.09.2026 Beitrag PD
09.09.2026 – Mittagsausgabe
Quelle: WELT Schwangerschaft: Paracetamol hat mögliche negative Auswirkungen auf Fruchtbarkeit Es ist das am häufigsten genutzte Schmerzmittel in der Schwangerschaft – weil Paracetamol als besonders sicher gilt. Nun lassen neue Untersuchungen Rufe nach einer Überarbeitung der Empfehlungen lauter werden. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Studie warnt vor Folgen für Töchter Eine neue Studie hat sich mit den Auswirkungen von Paracetamol beschäftigt, wenn dieses während der Schwangerschaft eingenommen wird – und alarmiert. Originalbeitrag lesen Quelle: Main Post Kitzingen: Wann kommt die Pille gegen Demenz? Was eine Expertin Betroffenen und Angehörigen rät Zum Auftakt der Aktionswochen 60+ tritt Sarah Straub am 11. September bei einer Konzertlesung im Kitzinger Landratsamt auf. Das Thema der Psychologin: „Lebensmut trotz(t) Demenz“. Originalbeitrag lesen Quelle: Hessische Niedersächsische Allgemeine 27-Jähriger übernimmt Kasseler Apotheke und benennt sie nach seiner Oma Julian Petker hat die frühere Kulp-Apotheke in Niederzwehren übernommen. Mit 27 Jahren ist er wohl einer der jüngsten Apothekeninhaber in Kassel. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Wie viele Vitamine hat eine Mango? Mangos enthalten viel Vitamin C und Vitamin B9 (Folat). Hier finden Sie den Überblick zu allen Vitaminen für Mangos im rohen und getrockneten Zustand. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Brustkrebs-Vorsorge: Vera Int-Veen zieht auf Instagram vor der Kamera blank Die „Schwiegertocher gesucht“-Moderatorin Vera Int-Veen zeigt sich ohne Oberteil auf Instagram. Es geht um ihre Brüste. Den Grund erfahrt ihr im Video! Originalbeitrag lesen Quelle: Offenbach-Post Charlotte Lindholm ermittelt im Demenzdorf Mit „Tatort: König in Gelb“ kehrt der Kultkrimi aus einer vier Monate dauernden Sommerpause zurück. Maria Furtwängler spielt am Abend ihres 60. Geburtstages Kommissarin Charlotte Lindholm in einem Film über Demenz. Sowohl ein mutmaßlicher Serienkiller als auch sein Jäger sind daran erkrankt. Originalbeitrag lesen Quelle: Swissinfo (DE) Kanton St. Gallen unterstützt Institut für Hirnforschung Der Kanton St. Gallen unterstützt mit 1,25 Millionen Franken den Aufbau und Betrieb eines neuen Instituts für Hirnforschung. Das "Institute for the Science of the Aging Brain" (ISAB) eröffnete am Mittwoch im Switzerland Innovation Park Ost in St. Gallen und erforscht neue Ansätze für die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des alternden Gehirns. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Diabetes: Risiko gefährlicher Nebenwirkungen bei diesen Medikamenten Die Behandlung mit sogenannten SGLT2-Hemmern kann bei manchen Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes schwere Nebenwirkungen in Form einer Ketoazidose verursachen. Das Risiko wurde bisher für einige Patientengruppen möglicherweise deutlich unterschätzt. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Alzheimer: Frühzeitig Anzeichen im Schlaf feststellbar Bestimmte Auffälligkeiten im Schlaf können frühzeitig auf ein erhöhtes Alzheimer-Risiko hinweisen. So sind häufigere kurze Aufwachreaktionen (engl. micro-awakenings) in der Nacht gegebenenfalls ein Hinweis auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Alzheimer-Erkrankungen. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Keto-Diät besonders hilfreich gegen Adipositas, Prädiabetes & Fettleber Die Keto-Diät bietet offenbar beim Abnehmen deutliche Vorteile gegenüber anderen Diäten und scheint Adipositas, Prädiabetes und nichtalkoholischen Fettlebererkrankungen besonders effektiv entgegenzuwirken. Originalbeitrag lesen Quelle: CHIP Online Deutschland Geniale Idee: Der TDM Neo ist Kopfhörer und Lautsprecher in einem Der TDM Neo ist Kopfhörer und Lautsprecher in einem – flexibel, aber dennoch platzsparend. Und die versprochene Akkulaufzeit ist eine Ansage. Originalbeitrag lesen Quelle: Abendzeitung (Az) Vor dem Wiesn-Anstich: Impfaktion am Sendlinger Tor Auf dem Oktoberfest schunkelt gewöhnlich das Grippevirus mit. Zum Schutz dagegen läuft in einer Apotheke eine Impfaktion. Ein Experte vor Ort erklärt, warum gerade jetzt die Impfung so wichtig ist. Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Abendblatt Zu viel Vitamin B12: „Sehr kritisch“ - Ärztin warnt vor Überdosierung Vitamin-B12-Überdosierungen könnten mit gesundheitlichen Risiken einhergehen, zeigen Studien. Eine Ärztin ordnet ein. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz) Sanofi und Rheinmetall: Rhein sieht Hessen als Standort der Zukunft Hessen setzt auf Pharma und Verteidigung: Nach der EU-Genehmigung für Sanofis Insulinfabrik in Frankfurt hebt Ministerpräsident Boris Rhein beim Jahresempfang in Brüssel auch den neuen „Defence Hub Nordhessen“ hervor. Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Abendblatt „Jeden Abend 6 Bier“: Longevity-Experte verrät, wie er vom Alkohol loskam Obwohl Alkohol gesellschaftlich akzeptiert ist, betont ein Experte: Jeder Tropfen schadet der Gesundheit – auch das berühmte Glas Wein. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Neue Presse Sanofi baut Insulinfabrik in Höchst für zwei Milliarden Euro Der Pharmakonzern Sanofi errichtet im Industriepark Höchst ein neues Werk für die Insulinproduktion. Es soll ein Drittel der deutschen Diabetespatienten versorgen. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Oktoberfest: Ansteckungsgefahr durch Wiesn-Grippe, Herpes und Magen-Darm Dass es während und kurz nach der Wiesn in München einen deutlichen Anstieg an Atemwegserkrankungen gibt, konnte das RKI schon oft nachweisen. Aber wie steht es um andere Krankheiten? Originalbeitrag lesen Quelle: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag Trainer Jens Häusler über seine Chemotherapie und den THW Kiel II Trainer Jens Häusler spricht über die Chemotherapie, der er sich in den letzten Monaten unterziehen musste, und die Saisonziele mit dem THW Kiel II. Originalbeitrag lesen Quelle: t-online.de Abnehmspritze und -pille: Wie Sie sie von der Steuer absetzen Die Spritze oder die Pille zum Abnehmen kosten oft mehrere Hundert Euro im Monat. Unter bestimmten Bedingungen können die Ausgaben die Steuerlast senken. Originalbeitrag lesen Quelle: Offenbach-Post Abnehmspritze und -pille: Wann sie die Steuerlast senken Die Spritze oder die Pille zum Abnehmen kosten oft mehrere Hundert Euro im Monat. Unter bestimmten Bedingungen können die Ausgaben die Steuerlast senken. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine B-Vitamine: Welche Konsequenzen hat eine Überdosierung? Vitamin B ist nicht nur ein Vitamin, sondern ein gesamter Komplex an Vitaminen. Was mit dem Körper bei einer Überdosierung passiert und auf welche Sie besonders achten sollten. Originalbeitrag lesen Quelle: Schwäbische Zeitung Ein Fall in der Notaufnahme macht die Retter wütend: „Ich brauche jetzt eine Pause!“ Ein Mann mit Drogencocktail, Verdacht auf Herzinfarkt und schwere Atemnot: In der Notaufnahme geht es um Leben und Gesundheit. Doch ein Fall macht die Mitarbeiter regelrecht wütend. Originalbeitrag lesen Quelle: Augsburger Allgemeine Vitamin D und Kalzium bei Osteoporose: Wie wichtig sind die Nährstoffe für starke Knochen? Fehlen wichtige Nährstoffe, kann die Knochengesundheit leiden. Besonders wichtig sind Vitamin D und Kalzium – doch auch andere Vitamine spielen eine Rolle. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Ältere Menschen schnitten deutlich besser ab Eine kleine Studie fand bei älteren Menschen mit hoher Vitamin-D-Einnahme deutlich bessere Werte in einem kognitiven Test. Originalbeitrag lesen Quelle: BUNTE.de Pamela Anderson: „Es war ein Todesurteil“ Sie musste in ihrem Leben schon viele Rückschläge verkraften. Aktuell sprach „Baywatch”-Ikone Pamela Anderson offen über ihre einstige Hepatitis-C-Diagnose. Originalbeitrag lesen
09.09.2026 Beitrag
08.09.2026 – Abendausgabe
Quelle: Offenbach-Post Was Patienten jetzt in der Apotheke tun können Nach einer bundesweiten Störung bei D-Trust konnten viele Apotheken E-Rezepte nicht einlösen. Was Patientinnen und Patienten jetzt wissen und prüfen sollten. Originalbeitrag lesen Quelle: Main Post Landkreis Würzburg: Mitmachkonzerte richten sich an Menschen mit Demenz Musiker und Musikerinnen beziehen das Publikum durch Singen, Bewegung und gemeinsames Musizieren ein – Termine sind in Kürnach und Würzburg Originalbeitrag lesen Quelle: Börse Express Sanofi Aktie: Grünes Licht aus Brüssel Brüssel erlaubt Deutschlands 400-Millionen-Euro-Hilfe für Sanofis Höchster Insulinwerk, das Europas Versorgung langfristig absichern soll. Originalbeitrag lesen Quelle: tz.de Impfaktion soll jetzt noch gegen Wiesn-Grippe schützen Die Wiesn ist schuld: Die Grippewelle grassiert in München viel früher als im Rest Deutschlands. Eine Impfaktion soll jetzt noch schützen. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de BfR-Warnung vor Nebenwirkungen bei diesen Nahrungsergänzungsmitteln Nahrungsergänzungsmittel mit Beta-Alanin können akute Missempfindungen in Form sogenannter Parästhesien auslösen. Auch sind die möglichen Risiken bei einer längerfristigen Anwendung unklar und Jugendlichen, Schwangeren, Stillenden sowie Personen im Alter über 65 Jahren wird von der Einnahme abgeraten. Originalbeitrag lesen Quelle: Heilpraxisnet.de Bluthochdruck: Diese pflanzlichen Verbindungen helfen nachweisbar Verschiedene Pflanzenstoffe können einen signifikanten Beitrag zur Prävention und Therapie von Bluthochdruck leisten. Dabei wirken die pflanzlichen Verbindungen wie Quercetin und Curcumin über mehrere miteinander verknüpfte Effekte. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Großbritannien: Zweijähriger stirbt nach Fehldiagnose an Sepsis - Gesundheitsbehörde NHS zahlt Entschädigung Der zweijährige Hudson Cole Perrins wurde mit starken Bauchschmerzen in ein Krankenhaus in Wolverhampton gebracht und zunächst wegen Verstopfung behandelt. Vier Tage später starb er an den Folgen einer Sepsis. Der zuständige NHS-Träger hat nun Versäumnisse bei seiner Versorgung eingeräumt. Originalbeitrag lesen Quelle: RP ONLINE Grindr soll angeblich Infos zu HIV bei Nutzern geteilt haben Grindr gilt als beliebte Plattform für schwules und queeres Dating und wird von Millionen genutzt. Doch der App wird vorgeworfen, nicht mit der nötigen Sorgfalt mit sensiblen Daten umgegangen zu sein. Originalbeitrag lesen Quelle: inSüdthüringen Datenschutz: Infos zu HIV bei Nutzern geteilt? Dating Grindr gilt als beliebte Plattform für schwules und queeres Dating und wird von Millionen genutzt. Doch der App wird vorgeworfen, nicht mit der nötigen Sorgfalt mit sensiblen Daten umgegangen zu sein. Originalbeitrag lesen Quelle: ZEIT ONLINE Popband Muna: "Das Leben ist schön, das Leben ist schön" Muna singen vom Ende der Welt, und Zehntausende tanzen dazu. Unterwegs mit einer Band, die über Betablocker und Antidepressiva spricht und auch sonst nichts zurückhält. Originalbeitrag lesen Quelle: ZEIT ONLINE Hormone und Gehirn: Was im Frauengehirn passiert Das Hirn verändert sich in Pubertät, Schwangerschaft und Menopause. Hat das mit der Mutterrolle zu tun? Besonders spannend wird’s, wenn Forscherinnen darüber spekulieren. Originalbeitrag lesen Quelle: Schwäbische Zeitung Ein Fall in der Notaufnahme macht die Retter wütend: „Ich brauche jetzt eine Pause!“ Ein Mann mit Drogencocktail, Verdacht auf Herzinfarkt und schwere Atemnot: In der Notaufnahme geht es um Leben und Gesundheit. Doch ein Fall macht die Mitarbeiter regelrecht wütend. Originalbeitrag lesen Quelle: tz.de Haindling sitzt nach Darmkrebs-OP wieder täglich im Studio Drei Monate nach seiner Darmkrebs-Operation erholt sich Hans-Jürgen Buchner zuhause in Niederbayern. Seine Frau Ulrike verrät, ob er bald wieder auf der Bühne steht. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Sinnvolle Investitionen in Frankfurt Sanofi baut seine Fabrik auch mit Geld vom Staat. Für die Stadt wird sich das auszahlen. Ein Kommentar. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de 110.000 Besucher: Dachauer Familienbad erlebt stärkste Saison seit Corona Das Dachauer Familienbad schließt am Sonntag nach einer Rekordsaison. Einen Eröffnungstermin für das neue Hallenbad gibt es trotz erfolgreicher Dichtheitsprüfung weiterhin nicht. Originalbeitrag lesen Quelle: fr.de Sanofi baut Insulinfabrik in Höchst für zwei Milliarden Euro Der Pharmakonzern Sanofi errichtet im Industriepark Höchst ein neues Werk für die Insulinproduktion. Es soll ein Drittel der deutschen Diabetespatienten versorgen. Originalbeitrag lesen Quelle: RTL Online Ex-„Let’s Dance“-Star Kerstin Ott: Darum ließ sie ihre Brüste entfernen Ex-„Let’s Dance“-Star Kerstin Ott spricht über ihre Brustentfernung. Brustkrebs in ihrer Familie spielte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Ehefrau Karolina unterstützte sie bei ihrer Entscheidung. Originalbeitrag lesen Quelle: RP ONLINE Panne beim e-Rezept: Rettet das e-Rezept, es lohnt sich Die stundenlangen Ausfälle sind ein Ärgernis für Patienten, Ärzte und Apotheker. Die Digitalisierung kann das Leben leichter machen, aber sie muss verlässlich werden. Drei Probleme gibt es. Originalbeitrag lesen Quelle: hessenschau.de Insulin aus Frankfurt: EU genehmigt 400 Millionen Euro für Sanofi Der Pharmakonzern Sanofi will in Frankfurt-Höchst ein neues Insulinwerk bauen. Die EU-Kommission gab jetzt grünes Licht für die dafür eingeplanten staatlichen Fördergelder. Originalbeitrag lesen Quelle: BR24 Ergebnisse der PISA-Studie: Was läuft schief in Deutschland? Soziale Netzwerke, KI-Revolution, Smartphones, ausfallender Unterricht, Corona-Spätfolgen: Junge Menschen stehen heute vor vielen Herausforderungen. Woher kommen die bundesweit schlechter gewordenen PISA-Zahlen? Und wie ist die Lage in Bayern? Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Morgenpost Macht Social Media Schüler dumm? Nach dem Pisa-Tief fordert Hendrik Streeck weniger Social Media für Jugendliche. Studien deuten auf einen auffälligen Einfluss auf Schulleistungen hin. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Vier Einsätze in unter drei Stunden Am Sonntag rückte die Wasserwacht Kochel am See ab 12:38 Uhr viermal in weniger als drei Stunden aus. Zwei Patientinnen litten dabei unabhängig voneinander an denselben Endometriose-Schmerzen. Originalbeitrag lesen Quelle: Berliner Morgenpost Ernährung: Faye hat Histaminintoleranz - „Hatte Angst, etwas zu essen“ Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Hautausschlag: Für viele lautet die Erklärung schnell Histaminintoleranz. Doch die Diagnose ist kompliziert. Originalbeitrag lesen Quelle: GMX.ch Profifussballerin erhält Krebsdiagnose - Como verlängert ihren Vertrag Stürmerin Roberta Picchi vom italienischen Erstligisten Como 1907 ist an Brustkrebs erkrankt. Der Klub reagiert mit einer bemerkenswerten Geste. Originalbeitrag lesen Quelle: merkur.de Neue Studie belegt Schutz vor Herzinfarkt Der Impfstoff Shingrix schützt nicht nur vor Gürtelrose: Neue Studie zeigt, wie er das Herzinfarkt- und Demenzrisiko deutlich senken könnte. Originalbeitrag lesen Quelle: RP ONLINE E-Rezept: Stundenlanger Ausfall durch IT-Panne Patienten kommen nicht an ihre Medizin. Über Stunden funktionierten am Montag e-Rezepte nicht. Hintergrund ist eine IT-Panne bei einem staatlichen Anbieter. Apotheker, Ärzte und Kassen sind sauer. Originalbeitrag lesen Quelle: Börsen-Zeitung EU genehmigt Millionen-Beihilfe für Sanofis Insulinfabrik in Frankfurt Höchst Um die Versorgung mit Insulin zu stärken, darf Deutschland den Arzneimittelhersteller Sanofi mit 400 Mill. Euro unterstützen. Originalbeitrag lesen Quelle: Digitalfernsehen.de ZDF thematisiert ADHS in weiterer Serie Das ZDF dreht die fünfteilige Serie „Chaos im Kopf“ (Arbeitstitel): Emma Bading spielt Alma, deren Leben durch späte ADHS-Diagnose auf den Kopf gestellt wird. Originalbeitrag lesen Quelle: Neue Westfälische Corona-Impfpflicht war verfassungsgemäß: Ärztin aus Bielefeld verliert endgültig 2022 verhängte das Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot gegen die Ärztin. Nach mehreren Verfahren ist der Rechtsstreit nun endgültig beendet. Originalbeitrag lesen Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz) Sanofi-Milliardeninvestition: Gut für Patienten - und für Frankfurt Sanofi kann mit dem Bau einer neuen Insulin-Produktionsstätte in Frankfurt beginnen. Trotz der langen Tradition ist es nicht selbstverständlich, dass die neue Anlage hier gebaut wird. Und einen Wermutstropfen gibt es. Originalbeitrag lesen Quelle: n-tv NACHRICHTEN "Beschädigte Ware": So veränderte die Hepatitis-Diagnose Pamela Anderson Als bei Pamela Anderson Ende der 90er Hepatitis C diagnostiziert wird, stellt ihr Arzt ihr nur noch rund zehn Lebensjahre in Aussicht. Nun spricht die Schauspielerin offen darüber, wie diese Diagnose ihr Leben und ihr Selbstbild veränderte. Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Morgenpost So schützen Sie sich beim Oktoberfest Husten, Schnupfen, Corona: Auf dem Oktoberfest verbreiten sich Atemwegsviren leicht. Mit diesen Tipps lässt sich das Risiko einer Wiesn-Grippe senken. Originalbeitrag lesen Quelle: Hamburger Abendblatt Weniger Zucker essen: Mediziner setzt auf einen simplen Alltagstrick Zucker steckt in fast jedem Fertigprodukt. Longevity-Arzt Felix Bertram erklärt, wo die größten Fallen lauern – und was hilft. Originalbeitrag lesen Quelle: n-tv NACHRICHTEN Versorgung von Diabetikern sichern: Deutschland darf Insulin-Hersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen Deutschland darf den Insulin-Hersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen, um dessen Werk in Höchst bei Frankfurt zu sichern. Originalbeitrag lesen Quelle: Offenbach-Post Medikament mit überraschendem Anti Ursprünglich gegen Lungenfibrose entwickelt, zeigt ein neuer Wirkstoff überraschende Anti-Aging-Effekte. Jetzt geht die Forschung in die entscheidende Phase. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT EU genehmigt Millionen für Sanofi Der Pharmakonzern Sanofi baut in Frankfurt eine neue Produktionsanlage für Insulin. Das ist in großem Interesse für Stadt, Land, Bund - und EU, wie jetzt einmal mehr deutlich wird. Originalbeitrag lesen Quelle: Weser-Kurier Hude bietet zwei Kurse zum Thema Demenz an Was sind erste Anzeichen einer Demenz, und wie gehen Angehörige mit dementen Menschen um? Näheres dazu wird in zwei Kursen der Regio-VHS im Alten Rathaus in Ganderkesee erläutert. Wann die Kurse beginnen. Originalbeitrag lesen Quelle: DER SPIEGEL Langeweile im Job: Was gegen Stress, Schlafprobleme und Tinnitus hilft Ödet Ihr Job Sie an? 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich unterfordert, ihnen drohen Folgen für Körper und Psyche. Doch es gibt ein Rezept gegen den Trott: Ein Museumsaufseher hat es gefunden. Originalbeitrag lesen Quelle: WELT Aktie: Es geht wieder stark bergauf In das obere Drittel des Dax schafft es heute die Aktie von der Fresenius SE & Co. KGaA mit einer Aufwärtsbewegung von 4,40 Prozent. Originalbeitrag lesen
09.09.2026 Beitrag
BAnz_AT_08.09.2026_B4.pdf
Bundesministerium für Gesundheit Bekanntmachung nach § 79 Absatz 5 des Arzneimittelgesetzes Vom 1. September 2026 Auf Grund des § 79 Absatz 5 des Arzneimittelgesetzes (AMG) macht das Bundes- ministerium für Gesundheit bekannt: Es besteht nach Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinpro- dukte in Deutschland ein Versorgungsmangel mit digitoxinhaltigen als auch mit digoxinhaltigen Arzneimitteln. Bei digitoxinhaltigen und digoxinhaltigen Arzneimitteln handelt es sich um Arznei- mittel zur Behandlung lebensbedrohlicher kardiologischer Erkrankungen. Eine al- ternative gleichwertige Arzneimitteltherapie steht nicht zur Verfügung. Diese Feststellung ermöglicht es den zuständigen Behörden der Länder, nach Maßgabe des § 79 Absatz 5 und 6 AMG im Einzelfall ein befristetes Abweichen von den Vorgaben des AMG zu gestatten. Das Bundesministerium für Gesundheit wird bekanntmachen, wenn der Versor- gungsmangel nicht mehr vorliegt. Bonn, den 1. September 2026 30413#00001#0022 Bundesministerium für Gesundheit Im Auftrag Dr. Lars Nicke l Bekanntmachung Veröffentlicht am Dienstag, 8. September 2026 BAnz AT 08.09.2026 B4 Seite 1 von 1 Bundesanzeiger Verlag GmbH 2026-09-04T13:59:55+0200 Bundesanzeiger Verlag GmbH
08.09.2026 Datei PD
Versorgungsmangel bei digitoxin- und digoxinhaltigen Arzneimitteln festgestellt
Digitoxin und Digoxin werden zur Behandlung lebensbedrohlicher kardiologischer Erkrankungen eingesetzt. Nach der Bekanntmachung steht für die betroffenen Arzneimittel keine gleichwertige alternative Arzneimitteltherapie zur Verfügung. Die Feststellung des Versorgungsmangels im Bundesanzeiger eröffnet den zuständigen Behörden der Länder die Möglichkeit, im Einzelfall und befristet Abweichungen von bestimmten Vorgaben des Arzneimittelgesetzes zu gestatten. Dies kann dazu beitragen, die Versorgung mit den betroffenen Arzneimitteln während des bestehenden Mangels zu sichern. Das Bundesministerium für Gesundheit wird erneut informieren, sobald der Versorgungsmangel nicht mehr vorliegt.
08.09.2026 Beitrag
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