10.06.2026

Gemeinsam für globale Gesundheit: Besuch bei action medeor in Tönisvorst

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Autor:innen
Nicole Westig
Julia Ramisch (l.), verantwortlich für Unternehmenskooperation bei action medeor e.V. und Vorständin Dr. Angela Zeithammer (r.) gaben Nicole Westig spannende Einblicke in die Arbeit des Medikamenten-Hilfswerks
Wie ein deutsches Hilfswerk weltweit Leben rettet – und welche Rolle pharmazeutische Unternehmen dabei spielen können: Einblicke in die Arbeit der „Notapotheke der Welt“.

Unsere Regionalbeauftragte Nicole Westig war zu Gast im niederrheinischen Tönisvorst bei unserem Mitglied action medeor e.V. – dem international als „Notapotheke der Welt“ bekannten Medikamenten-Hilfswerk.

„Kein Mensch soll an einer behandelbaren Krankheit sterben müssen“ – diese Vision verfolgte der Hausarzt Dr. Ernst Boekels, als er action medeor vor mehr als 60 Jahren gründete. Bis heute prägt dieser Anspruch die Arbeit der Organisation. Weltweit leistet action medeor einen kontinuierlichen und entscheidenden Beitrag, um den Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln zu verbessern – sei es in Entwicklungs- und Schwellenländern oder in Krisen- und Katastrophengebieten.

Dabei geht das Engagement weit über die reine Medikamentenversorgung hinaus. Neben der Bereitstellung von Arzneimitteln und medizinischer Ausrüstung unterstützt action medeor den Aufbau von Gesundheitsstationen und Apotheken vor Ort sowie die Schulung von medizinischem Personal. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen und die Gesundheitsversorgung langfristig zu stärken.

Vorständin Dr. Angela Zeithammer und Julia Ramisch, verantwortlich für Unternehmenskooperationen, führten durch die Organisation und gaben umfassende Einblicke in ihre Arbeit. Besonders eindrucksvoll war das große Zentrallager, von dem aus allein im Jahr 2024 mehr als 18.400 Pakete in 38 Länder versendet wurden. Durch die Kombination aus Spenden, gezieltem Einkauf und logistischer Expertise gelingt es action medeor, flexibel und schnell auf unterschiedlichste Bedarfe zu reagieren.

Für pharmazeutische Unternehmen ergeben sich hier konkrete Anknüpfungspunkte, um Verantwortung zu übernehmen und ihre Expertise einzubringen. Zahlreiche Unternehmen engagieren sich bereits – und tragen gemeinsam dazu bei, dass Hilfe dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird. Pharma Deutschland macht gerne auf diese wertvolle Arbeit aufmerksam, um weitere Kooperationen zu stärken und auszubauen.

Ihr Kontakt

Nicole Westig

Regionalbeauftragte Mitte & West
Landesverbände Nordrhein-Westfalen & Mitte
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