Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) teilt mit, dass die Einführung der Readable IDs eine unmittelbare Reaktion auf das Feedback der ESMP‑Nutzer ist. Anstelle bislang verwendeter numerischer RMS‑ID‑Codes könnten künftig klar verständliche Bezeichnungen ausgewählt werden. Dadurch werde die Dateneingabe vereinfacht, die Nachprüfung erleichtert und das Risiko von Fehlern reduziert.
Das Webinar zeigte anhand einer Live‑Demonstration, wie diese Neuerung Arbeitsabläufe effizienter gestaltet. Darüber hinaus wurden weitere ESMP‑Verbesserungen vorgestellt, darunter die Einbeziehung von Herstellungsstätten national zugelassener Produkte in das Krisen‑ und Vorsorgereporting sowie kleinere Anpassungen im routinemäßigen Engpassmeldeverfahren. Auch ein Ausblick auf kommende Weiterentwicklungen der Plattform wurde gegeben.
Die Veranstaltung richtete sich an alle MAHs im EU‑/EWR‑Raum und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen über ein Slido‑Tool zu stellen, die in gesonderten Q&A‑Runden beantwortet wurden.