Pharma Deutschland ordnet aktuelle Themen ein und formuliert klare Ziele und Forderungen.
Zur Weiterentwicklung des AMNOG für eine innovative Arzneimittelversorgung
Rücknahme der Leitplanken und Zwangsrabatte auf Kombinationstherapien, Weiterentwicklung des AMNOG dass die Patienten auch zukünftig von den Therapieentwicklungen profitieren und gleichzeitig innerhalb des solidarisch finanzierten GKV-Systems versorgt werden können.
AMNOG 2.0 Verfahrensstraffung & Innovationen auch für den Mittelstand ermöglichen
Fokus auf relevante Arzneimittel mit Versorgungsauswirkung, Konzentration der Nutzenbewertung auf Produkte mit tatsächlichem finanziellem und therapeutischem Impact, Förderung von Kinderarzneimitteln auch durch die Verfahren der Nutzenbewertung sicherstellen, Ermöglichung der Teilhabe an Entwicklung innovativer Therapien auch durch kleinere/mittelständische Unternehmen
AMNOG 2.0 Erstattungsbeträge
AMNOG als Basis für echte zusatznutzenbasierte Preisfindung nutzbar machen, Anpassungen und Umsetzung der vorhandenen Rahmenbedingungen zur Datennutzung und des Risikostrukturausgleiches um innovative Vertragsmodelle zu unterstützen
Reform der Festbeträge
Das Festbetragssystem ist als preisliche Abwärtsspirale angelegt. Hier müssen Grenzen gesetzt werden und in bestimmten Fällen eine preisliche Abfederung erfolgen, um Marktaustritte zu verhindern, Produktvielfalt zu erhalten und Versorgung zu sichern. Außerdem ist das Festbetragssystem zu reformieren, sodass Weiterentwicklungen bekannter Wirkstoffe marktfähig werden können.
Reform der Rabattverträge
Für eine sichere Arzneimittelversorgung insbesondere mit Generika ist eine Justierung des Rabattvertragssystems unabdingbar. Ziel ist es daher, die Ausschreibungsbedingungen für Rabattverträge mehr auf Anbietervielfalt und Versorgungssicherheit auszurichten sowie die Umsetzungen zu dynamisieren.