Preisentwicklung auf dem
Arzneimittelmarkt bis
Juni 2026
GKV-Arzneimittelindex
Impressum
Die vorliegende Publikation ist ein Beitrag des
Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WldO).
Preisentwicklung auf dem Arzneimittelmarkt
bis Juni 2026
Berlin, Juli 2026
Salka Enners, Prof. Dr. Michael Thiede
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
im AOK-Bundesverband eGbR – Arbeitsgemeinschaft
von Körperschaften des öffentlichen Rechts
Rosenthaler Str. 31, 10178 Berlin
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Inhalt
Einleitende Hinweise ............................................................................................................. 4
Einordnung der Ergebnisse in den Gesamtmarkt ........................................................................ 4
Teil I: Preisindex im Arzneimittelmarkt.................................................................................. 6
Gesamtmarkt ............................................................................................................................... 6
Festbetrags- und Nicht-Festbetragsmarkt ................................................................................... 9
Preisentwicklung nach Arzneimittelgruppen ............................................................................. 12
Teil 2: Kennwerte der Preisveränderung im Arzneimittelmarkt ........................................... 14
Einzelne Marktsegmente ........................................................................................................... 15
Vergleich der Marktsegmente ................................................................................................... 19
Arzneimittelgruppen .................................................................................................................. 21
Allgemeine methodische Hinweise ...................................................................................... 22
Datenbasis ................................................................................................................................. 23
4 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Einleitende Hinweise
Die vorliegende Publikation stellt die Preisentwicklung im Fertigarzneimittelmarkt mit
zwei möglichen Berechnungsansätzen dar. Damit wird ermöglicht, dass bei der Dar-
stellung der aktuellen Preisentwicklung einerseits die Verordnungsmengen eines fes-
ten Warenkorbs und andererseits aktuelle Marktbewegungen auf Produktebene stärker
fokussiert werden.
In Teil 1 wird der Preisindex eines definierten Warenkorbs nachgezeichnet. Dabei wer-
den die Preise aller Arzneimittel entsprechend ihrer Verordnungshäufigkeit im Vorjahr
bis zum aktuellen Monat verglichen. Damit ein Arzneimittel hier berücksichtigt wird,
muss es also sowohl im Vorjahr (Basiszeitraum) als auch aktuell (Betrachtungszeit-
raum) auf dem Markt verfügbar gewesen sein. Dabei wird der Effekt umso stärker ge-
wichtet, je häufiger es verordnet wurde. Aktuelle Marktentwicklungen werden damit
auf Preisebene, nicht aber auf Produktebene nachvollzogen.
In Teil 2 werden die Preise aller aktuell verordnungsfähigen Arzneimittel als ungewich-
tete Mittelwerte der Marktsituation der Vormonate gegenübergestellt. Aktuelle Markt-
entwicklungen werden sowohl auf Preisebene als auch auf Produktebene (einschließ-
lich der aktuellen Markteintritte und Marktaustritte und deren individuelle Preise)
nachvollzogen. Dies geschieht unabhängig von der Verordnungshäufigkeit in einem
definierten Zeitraum. Die Analysen basieren auf allem verkehrsfähigen, rezeptpflichti-
gen Arzneimittel, für die eine Preisangabe vorliegt. Diese Arzneimittel können sowohl
von ambulant tätigen Kassenärzten verordnet werden wie auch im Krankenhaus ein-
gesetzt werden.
Einordnung der Ergebnisse in den Gesamtmarkt
Die dargestellten Preisentwicklungen beziehen sich auf die Veränderung der Arznei-
mittelpreise im Zeitverlauf, beispielsweise gegenüber dem Vorjahresmonat oder – bei
Indexdarstellungen – gegenüber dem Referenzmonat Januar des Vorjahres. Die ausge-
wiesenen Preisindizes beschreiben ausschließlich die Entwicklung der Preise bestehen-
der und neu in den Markt eintretender Arzneimittel. Sinkende oder stagnierende
Preisindizes schließen daher eine Veränderung der Arzneimittelausgaben nicht aus.
Die Ausgaben können insbesondere durch Veränderungen des Verordnungsgesche-
hens und eine Verschiebung hin zu potenziell höherpreisigen Arzneimitteln beeinflusst
werden.
Für die Einordnung der Ausgabenentwicklung bedarf es daher neben der Betrachtung
der Arzneimittelpreise auch einer Analyse der Verordnungsmenge und Veränderun-
gen der Markt- und Verordnungsstruktur. Hierzu wird die Entwicklung der Bruttoum-
sätze mithilfe einer Komponentenzerlegung analysiert.1,2 Basierend auf der Anzahl der
1 Enners, S., Paschke, V., Ajanovic, K., Zawinell, A., Niepraschk-von Dollen, K., Thiede, M. (2025). Der GKV-
Arzneimittelmarkt: Klassifikation, Methodik und Ergebnisse 2025. https://doi.org/10.4126/FRL01-
006526383
2 Thiede, M., Enners, S., Bauckmann, J., Niepraschk-von Dollen, K., Zawinell, A. (2025). Der Arzneimittel-
markt 2024 im Überblick. In: Schröder, H., Thürmann, P.A., Thiede, M., Enners, S., Busse, R. (eds) Arz-
neimittel-Kompass 2025. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-72460-6_23
https://doi.org/10.4126/FRL01-006526383
https://doi.org/10.4126/FRL01-006526383
https://doi.org/10.1007/978-3-662-72460-6_23
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 5
Verordnungen und dem durchschnittlichen Bruttoumsatz werden die Veränderungen
in Preis-, Mengen- und Strukturkomponenten aufgeteilt und damit die einzelnen Ein-
flussgrößen auf die Ausgabenentwicklung isoliert.
Im Jahr 2024 stiegen die Bruttoumsätze gegenüber dem Vorjahr um 7,0 %. Diese Ent-
wicklung ist auf eine Zunahme der Verordnungen (+2,6 %) sowie einen deutlichen Zu-
wachs bei dem Wert je Verordnung um +4,3 % zurückzuführen. Dem leicht negativen
Preiseffekt von -0,9 % steht die Strukturkomponente – bestehend aus dem Inter- und
dem Intramedikamenteneffekt – von +6,0 % entgegen. Die Veränderung in der Struk-
turkomponente beschreibt eine Verschiebung hin zu Verordnungen von neuen und
hochpreisigen patentgeschützten Arzneimitteln. Dieser Wandel im Verordnungs- und
Therapieverhalten war über die letzten Jahre hinweg der wesentliche Treiber der Um-
satzentwicklung.
6 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Teil I: Preisindex im Arzneimittelmarkt
Gesamtmarkt
Im Folgenden wird der Preisindex im gesamten Arzneimittelmarkt dargestellt.
In Abbildung 1 wird die Preisentwicklung gegenüber Januar 2024 als Preisindex darge-
stellt. Der Preisindex berechnet sich auf der Grundlage der monatlichen Steigerungen.
In Abbildung 2 wird der prozentuale Anstieg zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mo-
naten dargestellt.
Mit der Aktualisierung des Warenkorbes können die Werte von vorangegangenen Pub-
likationen abweichen.
Die Tabelle 1 beinhaltet neben den Preisindizes die Änderungswerte gegenüber dem
Vormonat (vgl. Abbildung 1) und dem Monat des Vorjahres.
Abbildung 1: Preisindex im Gesamtmarkt für Fertigarzneimittel
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6
2024 2025 2026
Preisindex (Jan 2024= 100)
Gesamtmarkt
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 7
Abbildung 2: Preisentwicklung im Gesamtmarkt gegenüber Vormonat in Prozent
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
-3,0
-2,5
-2,0
-1,5
-1,0
-0,5
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6
2024 2025 2026
8 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Tabelle 1: Ausgewählte Indikatoren der Preisentwicklung von Januar 2025 bis Juni 2026 für
Fertigarzneimittel
Jahr Monat
Preisindex Preisanstieg gegenüber
Januar 2024 = 100 Vorjahr in % Vormonat in %
2025 Januar 98,9 -1,1 0,0
Februar 98,8 -1,3 -0,1
März 98,7 -1,4 -0,1
April 98,7 -1,2 0,0
Mai 98,7 -0,8 0,0
Juni 98,6 -0,7 -0,1
Juli 98,8 -0,8 0,2
August 98,8 -0,8 0,0
September 98,7 -0,7 0,0
Oktober 98,7 -0,5 0,0
November 98,6 -0,4 -0,1
Dezember 98,5 -0,5 -0,1
Jahresdurchschnitt 98,7 -0,8 0,0
2026 Januar 98,4 -0,5 -0,1
Februar 98,4 -0,4 0,0
März 98,5 -0,2 0,1
April 98,0 -0,7 -0,5
Mai 97,9 -0,7 0,0
Juni 97,9 -0,7 0,0
Jahresdurchschnitt 98,2 -0,6 -0,1
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 9
Festbetrags- und Nicht-Festbetragsmarkt
Im Folgenden werden die oben beschriebenen Analysen für den Markt der Festbetrags-
arzneimittel vorgestellt. Stichtag zur Abgrenzung beider Marktsegmente ist der jewei-
lige 1. des Analysemonats. Durch Änderungen der Festbetragsfestlegungen kann die
Warenkorbabgrenzung von der in vorangegangenen Publikationen abweichen. Die
Monatswerte werden auf der Grundlage der aktuell gültigen Festbetragsgruppen auch
rückwirkend neu berechnet.
In Abbildung 3 ist die monatliche Preisentwicklung nach den Marktsegmenten Festbe-
tragsmarkt, Nicht-Festbetragsmarkt und Gesamtmarkt als Preisindex dargestellt.
Die Tabelle 2 beschreibt die Indexwerte nach den Marktsegmenten Festbetragsmarkt,
Nicht-Festbetragsmarkt und Gesamtmarkt.
Die monatliche Preisentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat für die Marktseg-
mente sind in der Tabelle 3 aufgeführt.
Abbildung 3: Preisindex für Fertigarzneimittel nach Marktsegmenten (entsprechend § 35
SGB V)
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6
2024 2025 2026
Preisindex (Jan. 2024 = 100)
Nicht-Festbetragsmarkt
Festbetragsmarkt
Gesamtmarkt
10 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Tabelle 2: Preisentwicklung für Fertigarzneimittel nach Marktsegmenten (entsprechend § 35
SGB V) von Januar 2024 bis Juni 2026
Jahr Monat Gesamtmarkt Festbetragsmarkt* Nicht-
Festbetragsmarkt*
2024 Januar 100,0 100,0 100,0
Februar 100,1 100,2 100,1
März 100,1 100,1 100,0
April 99,8 99,6 99,9
Mai 99,5 99,6 99,5
Juni 99,3 99,5 99,2
Juli 99,6 98,2 100,2
August 99,6 98,1 100,3
September 99,4 98,1 100,0
Oktober 99,2 97,6 99,9
November 99,0 97,6 99,6
Dezember 98,9 97,6 99,6
Jahresdurchschnitt 99,5 98,9 99,9
2025 Januar 98,9 97,6 99,5
Februar 98,8 97,6 99,4
März 98,7 97,5 99,3
April 98,7 97,1 99,5
Mai 98,7 97,0 99,5
Juni 98,6 96,9 99,4
Juli 98,8 96,9 99,7
August 98,8 96,9 99,7
September 98,7 96,8 99,6
Oktober 98,7 96,8 99,6
November 98,6 96,6 99,6
Dezember 98,5 96,6 99,4
Jahresdurchschnitt 98,7 97,0 99,5
2026 Januar 98,4 96,6 99,2
Februar 98,4 96,6 99,3
März 98,5 96,8 99,3
April 98,0 95,4 99,2
Mai 97,9 95,3 99,2
Juni 97,9 95,2 99,2
Jahresdurchschnitt 98,2 96,0 99,3
* Die Veränderungswerte sind dann nicht unmittelbar mit den Angaben der Vorperioden vergleichbar, wenn
neue Festbetragsfestlegungen gelten. In den Teilmärkten werden die jeweils aktuellen Marktanteile zu-
grunde gelegt, d. h. die Veränderungswerte basieren damit auf den jeweils aktuellen Marktverhältnissen
und werden rückwirkend neu berechnet Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 11
Tabelle 3: Preisentwicklung für Fertigarzneimittel nach Marktsegmenten (entsprechend § 35
SGB V) im Vergleich zum Vorjahr in Prozent
Jahr Monat Gesamtmarkt
in %
Festbetragsmarkt*
in %
Nicht-Festbetrags-
markt* in %
2025 Januar -1,1 -2,4 -0,5
Februar -1,3 -2,6 -0,7
März -1,4 -2,6 -0,8
April -1,2 -2,6 -0,5
Mai -0,8 -2,6 0,0
Juni -0,7 -2,5 0,2
Juli -0,8 -1,3 -0,5
August -0,8 -1,3 -0,6
September -0,7 -1,3 -0,3
Oktober -0,5 -0,9 -0,3
November -0,4 -1,0 -0,1
Dezember -0,5 -0,9 -0,2
Jahresdurchschnitt -0,8 -1,8 -0,4
2026 Januar -0,5 -1,0 -0,3
Februar -0,4 -1,0 -0,1
März -0,2 -0,8 0,0
April -0,7 -1,7 -0,2
Mai -0,7 -1,7 -0,3
Juni -0,7 -1,7 -0,2
Jahresdurchschnitt -0,6 -1,3 -0,2
* Die Veränderungswerte sind dann nicht unmittelbar mit den Angaben der Vorperioden vergleichbar, wenn
neue Festbetragsfestlegungen gelten. In den Teilmärkten werden die jeweils aktuellen Marktanteile zu-
grunde gelegt, d. h. die Veränderungswerte basieren damit auf den jeweils aktuellen Marktverhältnissen
und werden rückwirkend neu berechnet
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
12 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Preisentwicklung nach Arzneimittelgruppen
In Abbildung 4 ist die Preisentwicklung der Arzneimittelgruppen entsprechend dem ak-
tuellen Stand der ATC-Klassifikation des GKV-Arzneimittelindex im Vergleich zum
Vorjahresmonat dargestellt. Hierbei werden die 20 umsatzstärksten Arzneimittelgrup-
pen berücksichtigt. Tabelle 4 zeigt die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmo-
nat, den Umsatzanteil im Gesamtmarkt des Jahres 2024 und die Preisentwicklung ent-
sprechend der aktuellen Festbetragseinstufung in den Arzneimittelgruppen.
Abbildung 4: Preisentwicklung Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in % nach Arznei-
mittelgruppen
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
-0,7
-8,2
-4,1
-2,5
-2,3
-1,9
-1,5
-1,4
-1,1
-0,9
-0,7
-0,6
-0,4
-0,4
-0,31
-0,17
-0,1
0,0
0,3
0,8
0,8
-11 -10 -9 -8 -7 -6 -5 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4
Gesamtmarkt
Andere Mittel für das Nervensystem
Psychoanaleptika
Psycholeptika
Analgetika
Immunsuppressiva
Antineoplastische Mittel
Antibiotika zur systemischen Anwendung
Antivirale Mittel zur systemischen Anwendung
Immunstimulanzien
Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen
Endokrine Therapie
Andere Dermatika
Antithrombotische Mittel
Antidiabetika
Ophthalmika
Andere Mittel f. d. alimentäre System und d. Stoffwechsel
Antihämorrhagika
Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
Immunsera und Immunglobuline
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 13
Tabelle 4: Preisentwicklung in % nach Arzneimittelgruppen für Juni 2026 im Vergleich zum
Vorjahresmonat
ATC
Code
Arzneimittelgruppe nach
2. Ebene der ATC-Klassifikation
Umsatzanteil
im Jahr 2024
in %
Gesamt-
markt
Festbetrags-
markt*
Nicht-Festbe-
tragsmarkt*
A10 Antidiabetika 8,3 -0,2 -1,2 0,0
A16 Andere Mittel für das alimentäre
System und den Stoffwechsel
1,8 0,0 -9,6 0,2
B01 Antithrombotische Mittel 6,7 -0,3 -2,0 -0,1
B02 Antihämorrhagika 2,0 0,3 0,0 0,5
C09 Mittel mit Wirkung auf das Renin-
Angiotensin-System
3,8 -0,7 -0,5 -1,0
C10 Mittel, die den Lipidstoffwechsel
beeinflussen
2,1 -0,6 -0,5 -0,8
D11 Andere Dermatika 1,7 -0,4 - -0,4
J01 Antibiotika zur systemischen An-
wendung
1,4 -1,4 -3,3 3,1
J05 Antivirale Mittel zur systemischen
Anwendung
2,3 -1,1 -4,9 -0,7
J06 Immunsera und Immunglobuline 1,6 0,8 - 0,8
L01 Antineoplastische Mittel 7,7 -1,5 -2,8 -1,5
L02 Endokrine Therapie 3,1 -0,4 -9,6 0,4
L03 Immunstimulanzien 1,5 -0,9 -10,1 1,1
L04 Immunsuppressiva 16,5 -1,9 -5,0 -0,8
N02 Analgetika 3,9 -2,3 -2,3 -2,2
N05 Psycholeptika 1,7 -2,5 -4,0 -0,6
N06 Psychoanaleptika 1,9 -4,1 -4,8 -0,4
N07 Andere Mittel für das Nervensys-
tem
1,4 -8,2 -1,1 -8,7
R03 Mittel bei obstruktiven Atemweg-
serkrankungen
4,6 0,8 1,1 0,6
S01 Ophthalmika 3,3 -0,1 -1,1 0,1
Alle 20 Arzneimittelgruppen 77,0 -1,1 -2,6 -0,5
Gesamtmarkt 100,0 -0,6 -1,3 -0,2
* Die Veränderungswerte sind dann nicht unmittelbar mit den Angaben der Vorperioden vergleichbar, wenn
neue Festbetragsfestlegungen gelten. In den Teilmärkten werden die jeweils aktuellen Marktanteile zu-
grunde gelegt, d. h. die Veränderungswerte basieren damit auf den jeweils aktuellen Marktverhältnissen
und werden rückwirkend neu berechnet
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
14 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Teil 2: Kennwerte der Preisveränderung im
Arzneimittelmarkt
Im Folgenden wird die Preisveränderung für den Gesamtmarkt, den Markt der patent-
geschützten Arzneimittel und für neu eingeführte, patentgeschützte Arzneimittel für
den Zeitraum der letzten 24 Monate inklusive des aktuellen Analysemonats dargestellt.
Die Analysen basieren auf den Apothekenverkaufspreisen (AVP). Ist für ein Arzneimit-
tel kein AVP gemeldet, wird ersatzweise der Apothekeneinkaufspreis oder der Herstel-
lerabgabepreis genutzt. Berücksichtigt werden jeweils alle verkehrsfähigen, rezept-
pflichtigen Arzneimittel, für die eine Preisangabe vorliegt.
In Abbildung 5 sind die monatlichen arithmetischen Mittelwerte und die Mediane für
den Gesamtmarkt angegeben. In Tabelle 5 werden die zehn teuersten Arzneimittel des
aktuellen Monats mit ihren Preisen aufgelistet.
Abbildung 5: Preisveränderung im gesamten Arzneimittelmarkt
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
0
500
1000
1500
2000
2500
7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6
2024 2025 2026
D
ur
ch
sc
hn
itt
sp
re
is
in
E
ur
o
Arithmetisches Mittel
Median
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 15
Tabelle 5: Die zehn teuersten Arzneimittel* im Juni 2026
Rang Handelsname ATC
Code
Arzneimittelgruppe nach
2. Ebene der ATC-Klassi-
fikation
Hauptindikationsgruppe Preis
(in Euro)
1 Upstaza A16 Enzymersatzmittel Seltene Stoffwechselkrank-
heiten
3.000.000
2 Hemgenix B02 Antihämorrhagika Erkrankungen des Blutsys-
tems
2.482.100
3 Libmeldy A16 Enzymersatzmittel Seltene Stoffwechselkrank-
heiten
2.125.000
4 Zolgensma M09 Antiarthrotika/andere
Mittel
Erkrankungen des Muskel-
und Skelettsystems
1.385.000
5 Carvykti L01 Antineoplastische Mittel Krebserkrankungen 285.000
6 Luxturna S01 Ophthalmika Erkrankungen von Auge
und Ohr
280.000
7 Tecartus L01 Antineoplastische Mittel Krebserkrankungen 271.000
8 Idefirix L04 Immunsuppressiva Immuntherapie 249.510
9 Kymriah L01 Antineoplastische Mittel Krebserkrankungen 239.000
10 Yescarta L01 Antineoplastische Mittel Krebserkrankungen 225.293
* aufgeführt ist die teuerste, sich in Vertrieb befindende Packung des Arzneimittels
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
Einzelne Marktsegmente
Tabelle 6 enthält die Durchschnittswerte entsprechend der Abbildung 5 und zusätzlich
die Preisveränderung für die preiswertesten und die teuersten Produkte am Markt. Ta-
belle 7 beschreibt die aktuelle monatliche Preisveränderung im patentgeschützten
Markt, Tabelle 8 für die neu eingeführten Patent-Arzneimittel. Im Warenkorb sind alle
Neueinführungen der zu jedem dargestellten Monat vorangegangenen 36 Monate ent-
halten. Dies entspricht beispielsweise für Juni 2026 dem Warenkorb der Neueinführun-
gen zwischen Juni 2023 und Juni 2026. Aufgrund der geringen Anzahl von Produkten
wurde die Anteilsgrenze in Tabelle 8 auf 5 % gesetzt.
16 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Tabelle 6: Veränderung der durchschnittlichen Preise für verschreibungspflichtige Fertigarz-
neimittel (in Euro)
Jahr Monat
Preis-
werteste
Produkte
(1%)
Preis-
werteste
Produkte
(25%)*
Arithmeti-
sches
Mittel
Teuerste
Produkte
(25%)**
Teuerste
Produkte
(1%)**
2024 Juli 12,57 18,66 1.735,94 6.773,71 134.712,65
August 12,56 18,69 1.740,49 6.787,56 134.779,61
September 12,59 18,74 1.743,79 6.796,27 133.137,76
Oktober 12,59 18,75 1.746,14 6.808,91 133.261,34
November 12,59 18,79 1.743,42 6.798,61 131.451,78
Dezember 12,61 18,80 1.743,99 6.798,08 131.475,50
2025 Januar 12,61 18,83 1.739,03 6.777,43 131.398,82
Februar 12,64 18,86 1.732,59 6.751,99 131.852,08
März 12,63 18,89 1.710,29 6.662,98 129.385,69
April 12,63 18,90 1.969,16 7.699,57 153.101,73
Mai 12,67 18,96 1.973,36 7.714,01 155.181,01
Juni 12,68 18,99 1.978,50 7.735,74 155.308,33
Juli 12,74 19,04 1.972,45 7.708,46 155.227,03
August 12,75 19,07 1.943,93 7.595,31 151.933,72
September 12,74 19,09 1.946,81 7.606,50 150.440,43
Oktober 12,76 19,13 1.948,47 7.609,27 150.229,76
November 12,75 19,15 1.951,92 7.622,99 150.642,80
Dezember 12,77 19,18 1.957,22 7.639,97 150.910,28
2026 Januar 12,77 19,19 1.981,00 7.736,77 153.071,90
Februar 12,79 19,20 1.978,35 7.725,17 153.094,10
März 12,81 19,23 1.984,82 7.738,60 151.774,54
April 12,80 19,20 1.985,47 7.754,67 151.842,47
Mai 12,80 19,21 1.987,19 7.759,45 151.960,97
Juni 12,79 19,21 1.984,61 7.750,87 151.998,18
Juli 12,57 18,66 1.735,94 6.773,71 134.712,65
* ungewichtete Durchschnittspreise der preiswertesten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
** ungewichtete Durchschnittspreise der teuersten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 17
Tabelle 7: Veränderung der durchschnittlichen Preise für patentgeschützte verschreibungs-
pflichtige Fertigarzneimittel (in Euro)
Jahr
Monat
Preis-
werteste
Produkte
(1%)
Preis-
werteste
Produkte
(25%)*
Arithmeti-
sches
Mittel
Teuerste
Produkte
(25%)**
Teuerste
Produkte
(1%)**
2024 Juli 20,47 145,99 21.226,10 80.120,81 1.266.166,67
August 20,54 150,54 21.109,57 79.616,09 1.266.166,67
September 20,54 147,70 20.917,27 79.025,50 1.266.166,67
Oktober 20,54 148,25 20.755,74 78.221,13 1.266.166,67
November 20,54 149,91 20.588,71 77.560,05 1.266.166,67
Dezember 20,54 149,84 20.584,12 77.559,27 1.266.166,67
2025 Januar 20,54 162,87 21.222,28 80.205,12 1.266.166,67
Februar 20,54 162,85 21.049,07 79.524,17 1.266.000,00
März 20,54 163,83 20.586,82 77.580,01 1.266.000,00
April 20,54 168,51 24.115,73 91.760,14 1.558.333,33
Mai 20,54 173,42 23.973,79 90.802,29 1.558.333,33
Juni 20,54 177,22 23.877,37 90.276,10 1.558.333,33
Juli 20,85 178,33 23.913,81 90.864,30 1.558.333,33
August 20,85 182,12 23.388,10 88.521,78 1.516.666,67
September 20,85 187,08 23.217,29 87.569,79 1.516.666,67
Oktober 20,85 189,65 23.070,95 86.954,05 1.516.666,67
November 20,85 189,17 22.990,64 86.746,31 1.516.666,67
Dezember 20,85 185,84 22.535,41 84.891,43 1.516.666,67
2026 Januar 20,85 177,89 22.813,28 86.226,05 1.554.758,35
Februar 20,85 173,94 22.647,38 85.712,61 1.554.758,35
März 22,96 172,71 22.659,29 85.537,66 1.371.364,30
April 22,96 166,21 22.503,61 85.140,30 1.371.364,30
Mai 22,96 162,62 22.464,59 84.728,81 1.371.364,30
Juni 22,96 162,02 22.205,69 83.746,79 1.371.364,30
Juli 20,47 145,99 21.226,10 80.120,81 1.266.166,67
* ungewichtete Durchschnittspreise der preiswertesten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
** ungewichtete Durchschnittspreise der teuersten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
Durch monatliche Patentausläufe und damit verbundene Klassifikationsänderungen kann die Marktabgrenzung
zwischen patentgeschütztem Markt und generikafähigem Markt von Monat zu Monat differieren. Die Zuschrei-
bung zu einem der Marktsegmente erfolgt einheitlich auch rückwirkend. Ein Vergleich der vorgestellten Analysen
mit vorherigen Publikationen ist daher nur bedingt aussagekräftig, da immer die aktuelle Klassifikation zugrunde
gelegt wird.
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
18 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Tabelle 8: Veränderung der durchschnittlichen Preise der Marktneueinführungen im Markt
der patentgeschützten verschreibungspflichtigen Fertigarzneimittel (in Euro)
Jahr Monat
Preis-
werteste
Produkte
(5 %)*
Preis-
werteste
Produkte
(25 %)*
Arithmeti-
sches
Mittel
Teuerste
Produkte
(25 %)**
Teuerste
Produkte
(5 %)**
2024 Juli 46,87 268,35 39.944,52 150.447,36 605.498,07
August 50,85 312,75 39.277,27 145.953,49 605.498,07
September 46,40 283,78 38.041,14 141.731,35 605.498,07
Oktober 47,33 330,46 38.950,56 146.158,75 605.498,07
November 47,12 333,70 37.704,68 141.521,75 602.916,66
Dezember 46,13 355,51 37.957,08 141.521,75 602.916,66
2025 Januar 52,96 389,78 39.062,77 145.325,34 602.023,80
Februar 53,19 371,45 38.183,86 141.997,10 575.725,69
März 53,36 390,01 39.081,49 147.324,13 575.725,69
April 53,36 432,18 53.903,96 206.133,81 857.023,80
Mai 53,51 456,66 53.294,56 200.669,08 857.023,80
Juni 53,51 441,49 52.533,31 200.982,43 857.023,80
Juli 53,51 453,92 53.631,77 200.897,40 857.023,80
August 53,64 447,88 50.661,19 193.187,82 821.309,52
September 62,65 464,23 27.574,79 101.349,76 399.440,02
Oktober 59,24 476,17 25.579,83 93.745,08 371.726,79
November 59,44 506,13 25.822,35 93.840,56 364.890,53
Dezember 64,66 358,59 24.236,14 87.514,87 364.890,53
2026 Januar 86,09 286,28 24.327,56 89.582,66 351.635,70
Februar 93,17 268,60 23.666,00 86.785,58 351.635,70
März 84,69 250,07 21.743,01 78.954,65 322.350,18
April 91,97 224,57 21.263,34 77.415,23 322.350,18
Mai 71,11 209,72 21.367,21 77.377,65 322.350,18
Juni 70,60 198,26 6.673,56 20.042,90 38.554,41
Juli 46,87 268,35 39.944,52 150.447,36 605.498,07
* ungewichtete Durchschnittspreise der preiswertesten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
** ungewichtete Durchschnittspreise der teuersten Arzneimittel entsprechend dem angegebenen Anteil
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 19
Vergleich der Marktsegmente
In Abbildung 6 wird die monatliche Veränderung der ungewichteten durchschnittlichen
Preise im Gesamtmarkt, im patentgeschützten Markt und für die Marktneueinführun-
gen dargestellt.
Abbildung 6: Preisveränderung nach Marktsegmenten in Euro
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
80.000
7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6
2024 2025 2026
D
ur
ch
sc
hn
itt
sp
re
is
in
E
ur
o
Patentmarkt
Neue Markteinführungen
Gesamtmarkt
20 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Abbildung 7 zeigt die Verteilung der Arzneimittelpreise im Gesamtmarkt, im Patent-
markt und im Markt neu eingeführte Arzneimittel im patentgeschützten Markt für den
aktuellen Monat.
Abbildung 7: Preisverteilung nach Marktsegmenten nach Perzentilen
* logarithmische Skalierung zur Basis 10 Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
1
10
100
1.000
10.000
100.000
1.000.000
10.000.000
5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100
D
ur
ch
sc
hn
itt
sp
re
is
in
E
ur
o*
Neueinführungen Patent Gesamt
(n = 8.036)
(n = 162)
(n = 618)
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 21
Arzneimittelgruppen
Die 20 Arzneimittelgruppen, die die höchste prozentuale Dynamik der Durchschnitts-
preise im Vergleich zum Vorjahresmonat erkennen ließen, werden in Abbildung 8 aus-
gewiesen. Dabei werden die Gruppen entsprechend dem aktuellen Stand der ATC-
Klassifikation des GKV-Arzneimittelindex berücksichtigt, wenn mindestens zehn un-
terschiedliche Präparate am Markt vertreten waren.
Abbildung 8: Änderungen der ungewichteten Durchschnittspreise für Fertigarzneimittel im
Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat in % getrennt nach Arzneimittelgruppen
Quelle: GKV-Arzneimittelindex im WIdO 2026
0,3
-20,7
-20,4
-19,0
-18,1
-12,8
-11,4
-11,4
10,5
10,7
13,6
14,5
26,6
28,3
30,4
33,7
52,5
67,7
80,0
141,0
203,8
-100 -50 0 50 100 150 200 250 300
Gesamtmarkt
Andere Mittel für das Nervensystem
Antiadiposita, exkl. Diätetika
Immunsera und Immunglobuline
Antihypertensiva
Mittel gegen Protozoen-Erkrankungen
Gallen- und Lebertherapie
Mittel mit Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Antihämorrhagika
Andere Gynäkologika
Aknemittel
Herztherapie
Psychoanaleptika
Antidiarrhoika und intestinale Antiphlogistika/Antiinfektiva
Andere Hämatologika
Antimykotika zur dermatologischen Anwendung
Mittel gegen Mykobakterien
Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen
Endokrine Therapie
Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen
Antidiabetika
22 GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026
Allgemeine methodische Hinweise
Die vorliegenden Analysen ermöglichen einen Überblick über die Preisentwicklung im
deutschen Markt der rezeptpflichtigen Arzneimittel. Im Wesentlichen werden dafür
zwei Gruppen von Kennzahlen für verschiedene Marktsegmente ermittelt und monat-
lich zur Verfügung gestellt.
Die Preisindices werden nach der Laspeyres-Formel berechnet. Bei der Indexberech-
nung werden nur solche Artikel berücksichtigt, die im Warenkorb des Basisjahres 2024
enthalten sind. Dabei werden in der vorliegenden Publikation alle Arzneimittel berück-
sichtigt, die sich in der Basis- und Berichtsperiode im Abverkauf befinden. Eventuelle
indirekte Preiserhöhungen im Zusammenhang mit Produktvariationen im Berichtszeit-
raum werden nicht erfasst. Insbesondere werden auch neue Präparate, deren Marktein-
tritt nach der Erhebung des Warenkorbes liegt, nicht berücksichtigt, da noch keine ent-
sprechenden Verordnungsdaten vorliegen.
Neben der Berechnung der Indices werden ergänzend Preisanalysen angeboten. Für die
Berechnung der reinen Preisentwicklung werden alle Präparate – also insbesondere
auch neue Produkte und Produktvariationen – zum Zeitpunkt des Berichtsmonats be-
rücksichtigt. Diese Analysen können ohne Berücksichtigung der Abverkaufszahlen als
Lageparameter für die diskutierten Marktsegmente erstellt werden.
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist auf die unterschiedliche Aussagekraft der bei-
den Betrachtungen zu achten. Während der Preisindex als Maß für die Teuerung für
einen definierten Warenkorb interpretiert werden kann, zeigen die Lageparameter, wie
sich die Verteilung der Preise unabhängig von einem Warenkorb in dem Betrachtungs-
zeitraum verändert.
Durch monatliche Klassifikationsänderungen kann die Abgrenzung zwischen einzel-
nen Marktsegmenten von Monat zu Monat differieren. Ein Vergleich der Analysen mit
denen aus vorherigen Publikationen ist daher nur bedingt aussagekräftig, da immer die
aktuelle Klassifikation zugrunde gelegt und die zurückliegenden Zeiträume entspre-
chend neu berechnet werden.
GKV-Arzneimittelindex – Preisinfo 6/2026 23
Datenbasis
Preise
Das GKV-Abrechnungsverzeichnis Arzneimittel enthält Informationen zu über 80.000
Fertigarzneimitteln, die zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet
werden können. Preisänderungen werden monatlich berücksichtigt und im GKV-Arz-
neimittelindex historisiert. Stichtag der monatlichen Indexangaben ist der Erste eines
Monats. Jahresdurchschnitte der Preisindices werden als ungewichtete arithmetische
Mittel der Monatswerte errechnet. Die Analysen basieren auf den Apothekenverkaufs-
preisen (AVP).
Die ungewichteten Durchschnittspreise in Teil 2 werden mit den Durchschnittswerten
für ein Arzneimittel mit allen Produktvariationen berechnet. Ist für ein Arzneimittel
kein AVP gemeldet, wird in Teil 2 ersatzweise der Apothekeneinkaufspreis oder der
Herstellerabgabepreis genutzt. In diesen Fällen blieben die Aufschläge der Handelsstu-
fen und die Mehrwertsteuer unberücksichtigt. Anders als in Teil 1 werden in Teil 2 ab
dem Preisinfo 10/2019 auch Klinikpackungen berücksichtigt. Die Analysen basieren so-
mit auf allen verkehrsfähigen befindlichen, rezeptpflichtigen Arzneimitteln mit Preis-
angabe.
Warenkorb
Warenkorbänderungen für die Indexberechnung erfolgen jährlich. Den gegenwärtigen
Warenkorb bilden die gesamten GKV-Arzneimittelverordnungen des Jahres 2024. Mit
der Aktualisierung des Warenkorbes können sich andere Steigerungsraten ergeben, als
sie auf der Basis älterer Warenkörbe ausgewiesen wurden. Diese Differenzen sind je-
doch in aller Regel nur geringfügig.
Umbasierung
Um die aktuellen Indices mit denen älterer Veröffentlichungen zu vergleichen, ist der
aktuelle Index mit der Basis Januar 2024 = 100 auf die damals gültige Basis Januar
2023 = 100 umzurechnen. Der anzuwendende Faktor errechnet sich aus dem Quotien-
ten des Preisindexes des aktuellen Basisjahres (Januar 2024 = 100,1) und der damals gel-
tenden Basis (Januar 2023 = 100).
100,1
= 1,001
100
Eine Umrechnung des Preisindexes für Juni 2026 auf Basis Januar 2023 führt zu einem
Preisindex von 97,9 * 1,001 = 97,997.
Einleitende Hinweise
Einordnung der Ergebnisse in den Gesamtmarkt
Teil I: Preisindex im Arzneimittelmarkt
Gesamtmarkt
Festbetrags- und Nicht-Festbetragsmarkt
Preisentwicklung nach Arzneimittelgruppen
Teil 2: Kennwerte der Preisveränderung im Arzneimittelmarkt
Einzelne Marktsegmente
Vergleich der Marktsegmente
Arzneimittelgruppen
Allgemeine methodische Hinweise
Datenbasis
23.07.2026
Datei
PD
Pharma Deutschland Stellungnahmen Mit den Stellungnahmen von Pharma Deutschland fließt die Expertise der Mitgliedsunternehmen gezielt in Gesetzgebungs- und Konsultationsverfahren ein. Aktuelle Gesetzes- und Verordnungsentwürfe werden analysiert und mit konkreten Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung bewertet. Inhaltsverzeichnis Arzneimittelsicherheit und Versorgungssicherheit Arzneimittelversorgung, Apotheken, Prävention und Selbstmedikation Bürokratie, Verfahren und Marktzugang Digitalisierung, Gesundheitsdaten, Interoperabilität und IT-Sicherheit Finanzierung, Preise, Erstattung und GKV-Regulierung Forschung, Innovation, klinische Studien und Biotechnologie Medizinprodukte, Diagnostik und Medizintechnik Regulierung von Arzneimitteln und Medizinprodukten Umwelt, Chemikalien und sektorübergreifende Regulierung Arzneimittelsicherheit und Versorgungssicherheit Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) BT-Drucksache: 21/6130 (18. Juni 2026) Pharma Deutschland kritisiert den Gesetzentwurf zum GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich: Kurzfristige Sparmaßnahmen wie dynamische Herstellerabschläge, Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel und Preis‑Mengen‑Regelungen gefährden aus Sicht des Verbands langfristig Versorgungssicherheit, Innovation und den Pharmastandort Deutschland. Statt zusätzlicher Eingriffe fordert der Verband strukturelle Reformen, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sowie alternative Ansätze wie OTC-Switch-Verfahren und Pay‑for‑Performance-Modelle zur nachhaltigen Stabilisierung der GKV. Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (20. April 2026) Pharma Deutschland kritisiert die geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung der GKV-Finanzen: Kurzfristige Sparinstrumente und zusätzliche Preisregulierungen gefährden aus Sicht des Verbands die Arzneimittelversorgung, Innovationen und den Pharmastandort Deutschland. Stattdessen sind nachhaltige Strukturreformen erforderlich. Stellungnahme zum Aktionsplan 2026−2029 des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland (Aktionsplan AMTS 2026 - 2029) (18. Februar 2026) Pharma Deutschland begrüßt den Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und unterstützt dessen Zielsetzung. Der Verband setzt sich für praxisnahe Maßnahmen, international abgestimmte Standards, den sinnvollen Einsatz digitaler Gesundheitsdaten und eine wirksame Evaluation ein. Stellungnahme zum Beschlussentwurf zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie § 40c (neu) – Austausch von biotechnologisch hergestellten biologischen Fertigarzneimitteln durch Apotheken (14. Juli 2025) Pharma Deutschland kritisiert den geplanten Austausch von biotechnologisch hergestellten Biologika in Apotheken und warnt vor Risiken für Patientensicherheit und Therapiequalität. Der Verband fordert präzisere Vorgaben zur Austauschbarkeit, mehr Transparenz bei Darreichungsformen und eine sorgfältige Evaluation bestehender Regelungen, bevor weitere Substitutionsmaßnahmen umgesetzt werden. Stellungnahme zum Critical Medicines Act (25. April 2025) Pharma Deutschland begrüßt den geplanten Critical Medicines Act als wichtigen Schritt zur Sicherung der Arzneimittelversorgung in Europa, warnt jedoch vor Zielkonflikten durch Preisregulierung, steigende Bürokratie und zusätzliche Umweltauflagen. Der Verband fordert differenzierte Regelungen, bessere Investitionsanreize und eine stärkere Berücksichtigung der Auswirkungen anderer EU-Gesetze, um Versorgungsengpässe insbesondere bei Generika wirksam zu vermeiden. gemeinsame Stellungnahme der Verbände zum Entwurf zur Anpassung des Teil A Abschnitt 2.1.1 Basispreise, Teil B Abschnitt 4.4.2 solitäre Wirkstärke des Leitfadens Herstellerabschläge sowie zum Entwurf zur Anpassung der Anlage 3 Abschnitt 3 Sonderfälle (11. April 2025) Mehrere Branchenverbände warnen vor geplanten Änderungen am Leitfaden zu Herstellerabschlägen: Vorgesehene Anpassungen könnten die rechtliche Grundlage überschreiten, zusätzliche finanzielle Belastungen für patentfreie Arzneimittel schaffen und Unsicherheiten in der Arzneimittelabrechnung sowie Risiken für die Versorgung nach sich ziehen. Stellungnahme zur Überprüfung des Preismoratoriums und der gesetzlichen Herstellerabschläge für Arzneimittel nach § 130a Absatz 4 SGB V (10. Dezember 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen: Die Ausgestaltung von Rechten, Vertraulichkeit, Datenschutz und Publikation ist entscheidend, um Rechtssicherheit zu schaffen und Innovationen in der Arzneimittelentwicklung zu sichern. Stellungnahme zur Verordnung zum Einsatz telemedizinischer Verfahren bei der Blut- und Plasmaspende (Telemedizin-BlutspendeV) (10. Juli 2024) In der Stellungnahme zur Telemedizin‑Blutspendeverordnung unterstützt Pharma Deutschland den Einsatz telemedizinischer Verfahren zur Sicherung der Blutversorgung und fordert deren breite Anwendung für Erst- und Wiederholungsspender, um Versorgungslücken wirksam zu vermeiden. Arzneimittelversorgung, Apotheken, Prävention und Selbstmedikation Stellungnahme zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz – ApoVWG) (27. Februar 2026) Pharma Deutschland unterstützt das Ziel des ApoVWG, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken zu stärken. Der Verband fordert faire Regelungen für pharmazeutische Unternehmer, den Ausbau pharmazeutischer Dienstleistungen sowie moderne, praxistaugliche Verfahren – für eine zukunftssichere Arzneimittelversorgung. Stellungnahme zur Verpackungsdefinition bei Infusionslösungsbehältern (23. Januar 2026) Infusionslösungsbehälter sind essenzieller Bestandteil der medizinischen Behandlung. Pharma Deutschland lehnt daher ihre Einstufung als systembeteiligungspflichtige Verpackungen nach dem Verpackungsgesetz ab. Stellungnahme zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz – ApoVWG) und einer Zweiten Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung (16. Oktober 2025) Pharma Deutschland unterstützt die Reform der Apothekenversorgung, sieht jedoch Nachbesserungsbedarf bei zentralen Regelungen – insbesondere bei Datenprozessen, Impfstrukturen und der Rolle der Apotheken. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, neue Versorgungsleistungen auszubauen und gleichzeitig transparente, praxistaugliche Rahmenbedingungen für pharmazeutische Unternehmen zu sichern. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) (1. August 2025) Pharma Deutschland unterstützt strengere Regeln für Medizinal‑Cannabis zur Eindämmung von Missbrauch, warnt jedoch vor Einschränkungen der Patientenversorgung. Gefordert wird eine ausgewogene Regulierung, die persönliche Arztkontakte und qualifizierte Beratung sicherstellt, ohne telemedizinische Zugänge insbesondere für vulnerable Patientengruppen unnötig zu beschneiden. Stellungnahme zum Beschlussentwurf zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie § 40c (neu) – Austausch von biotechnologisch hergestellten biologischen Fertigarzneimitteln durch Apotheken (14. Juli 2025) Pharma Deutschland kritisiert den geplanten Austausch von biotechnologisch hergestellten Biologika in Apotheken und warnt vor Risiken für Patientensicherheit und Therapiequalität. Der Verband fordert präzisere Vorgaben zur Austauschbarkeit, mehr Transparenz bei Darreichungsformen und eine sorgfältige Evaluation bestehender Regelungen, bevor weitere Substitutionsmaßnahmen umgesetzt werden. Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Herzgesundheit (Gesundes-Herz-Gesetz – GHG) (16. Juli 2024) Pharma Deutschland begrüßt das Ziel des Gesundes‑Herz‑Gesetzes, fordert jedoch eine stärkere Einbindung von Prävention, strukturierter Nachsorge und digitalen Lösungen, um die Versorgung von Herz‑Kreislauf‑Patienten nachhaltig zu verbessern und das Gesundheitssystem effizienter zu gestalten. Stellungnahme zum Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform (Apotheken-Reformgesetz – ApoRG) (27. Juni 2024) In der Stellungnahme zum Apotheken‑Reformgesetz warnt Pharma Deutschland vor strukturellen Fehlanreizen und fordert eine Stärkung inhabergeführter Apotheken sowie den Erhalt niederschwelliger Versorgungsangebote – insbesondere bei Beratung, Selbstmedikation und Impfungen. Bürokratie, Verfahren und Marktzugang Stellungnahme zum EU Biotech Act I (10. März 2026) Pharma Deutschland begrüßt den EU Biotech Act als wichtigen Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Zugleich fordert der Verband schnellere Genehmigungen, praxistaugliche Regulierung, mehr Digitalisierung und bessere Finanzierungsanreize für Forschung, Produktion und Innovation. Statement on Environmental Omnibus (8. September 2025) Pharma Deutschland kritisiert das Environmental‑Omnibus‑Paket und fordert eine wissenschaftlich fundierte Neubewertung zentraler Umweltvorgaben. Insbesondere die Datengrundlage zur Belastung durch Arzneimittel im Abwasser sei unzureichend und führe zu Fehlbewertungen – mit potenziell weitreichenden regulatorischen Folgen. Der Verband plädiert daher für mehr Datenqualität sowie eine Entlastung bei Berichtspflichten und Bürokratie. Stellungnahme zum Entwurf eines „Dritten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb“ (24. Juli 2025) Pharma Deutschland unterstützt das Ziel eines stärkeren Verbraucherschutzes und transparenter Nachhaltigkeitsangaben im Wettbewerbsrecht, warnt jedoch vor zusätzlicher Bürokratie und praxisfernen Umsetzungsfristen. Der Verband fordert eine klare, verhältnismäßige Regulierung ohne nationale Verschärfungen sowie ausreichend Zeit für Unternehmen, um neue Vorgaben rechtssicher umzusetzen. Stellungnahme zum Entwurf zur Verordnung zur Stärkung der nach dem Arzneimittelgesetz zuständigen Bundesoberbehörden (AMG-Bundesoberbehörden-StärkungsV) (11. Juli 2025) Pharma Deutschland unterstützt die geplante Stärkung der Bundesoberbehörden im Arzneimittelbereich, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei der konkreten Umsetzung. Der Verband fordert effiziente, schlanke Prozesse und ausreichend ausgestattete Strukturen, damit Bürokratie tatsächlich reduziert und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden – als Voraussetzung für eine leistungsfähige Arzneimittelversorgung und einen wettbewerbsfähigen Standort Deutschland. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (23. Juni 2025) Pharma Deutschland begrüßt die Umsetzung der NIS‑2‑Richtlinie als wichtigen Schritt für mehr Cybersicherheit, sieht jedoch Nachbesserungsbedarf bei Rechtssicherheit, Bürokratie und Lastenverteilung. Der Verband fordert klare Regelungen, eine bessere Abstimmung mit bestehenden Gesetzen sowie ausgewogene Anforderungen für Wirtschaft und öffentliche Hand, um effektiven Schutz ohne unnötige Belastungen zu gewährleisten. Stellungnahme zur Verordnung zur Vereinfachung der Durchführung klinischer Prüfungen (11. Februar 2025) Pharma Deutschland unterstützt die Einführung von Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen zur Beschleunigung von Vertragsprozessen, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei Flexibilität, Vertragsgestaltung und regulatorischen Vorgaben. Der Verband warnt vor zusätzlicher Bürokratie und fordert praxisnahe Regelungen, klare Definitionen sowie mehr Gestaltungsspielraum für Vertragsparteien. Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte Anhang zur Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (21. Oktober 2024) In seiner Stellungnahme zum Reformbedarf der EU‑Medizinprodukteverordnung (MDR) fordert Pharma Deutschland grundlegende Anpassungen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden, Innovationen zu stärken und den Marktzugang für Medizinprodukte wieder effizienter zu gestalten. Digitalisierung, Gesundheitsdaten, Interoperabilität und IT-Sicherheit Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (18. Mai 2026) Pharma Deutschland bewertet den Gesetzentwurf für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen grundsätzlich positiv, fordert jedoch zentrale Nachbesserungen. Entscheidend sind klare Wettbewerbsregeln, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und eine ausgewogene Datennutzung, damit Digitalisierung, Versorgung und Forschung im Gesundheitswesen gleichermaßen gestärkt werden. Stellungnahme zum Gesetz zur Stärkung von Medizinregistern und zur Verbesserung der Medizinregisterdatennutzung (25. November 2025) Pharma Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf zur Stärkung von Medizinregistern, sieht jedoch deutlichen Nachbesserungsbedarf bei Datenzugang, Interoperabilität und europäischer Anbindung. Gefordert werden klarere Regeln, weniger Bürokratie und eine stärkere Nutzbarkeit der Registerdaten, um Forschung, Innovation und den Anschluss an den Europäischen Gesundheitsdatenraum wirksam zu fördern. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (23. Juni 2025) Pharma Deutschland begrüßt die Umsetzung der NIS‑2‑Richtlinie als wichtigen Schritt für mehr Cybersicherheit, sieht jedoch Nachbesserungsbedarf bei Rechtssicherheit, Bürokratie und Lastenverteilung. Der Verband fordert klare Regelungen, eine bessere Abstimmung mit bestehenden Gesetzen sowie ausgewogene Anforderungen für Wirtschaft und öffentliche Hand, um effektiven Schutz ohne unnötige Belastungen zu gewährleisten. Stellungnahme zur Zweiten Verordnung zur Änderung der Digitale Gesundheitsanwendungen Verordnung (31. Januar 2025) Pharma Deutschland kritisiert die geplante Änderung der Digitalen Gesundheitsanwendungen Verordnung (DiGAV) als unverhältnismäßig und warnt vor zusätzlichen Berichtspflichten ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage. Der Verband fordert eine evidenzbasierte Ausgestaltung, weniger Bürokratie und planbare Zulassungsprozesse, um Innovationen bei digitalen Gesundheitsanwendungen zu sichern und Versorgungsrisiken zu vermeiden. Stellungnahme zur 1. Verordnung zur näheren Regelung von Verfahren nach dem Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten (29. November 2024) In der Stellungnahme zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz betont Pharma Deutschland die Bedeutung eines schnellen, unbürokratischen Zugangs zu hochwertigen Gesundheitsdaten, klarer Regelungen zur Datennutzung und der Einbindung pharmazeutischer Expertise für Forschung und Versorgung. Stellungnahme zur Ersten Verordnung zur Änderung der Gesundheits-IT-Interoperabilitäts Governance-Verordnung (29. November 2024) In der Stellungnahme zur Gesundheits‑IT‑Interoperabilitäts‑Governance‑Verordnung fordert Pharma Deutschland eine stärkere Nutzerorientierung bei medizinischen Informationsobjekten (MIO), schnellere Umsetzung der „ePA für alle“ und die zügige Einführung eines digitalen Impfpasses zur Verbesserung von Versorgung und Datennutzung. Stellungnahme zum Branchenspezifischen Sicherheitsstandard Pharma (B3S Pharma) (25. Juli 2024) IT‑Sicherheit in der Pharmaindustrie: Der B3S‑Standard definiert konkrete Anforderungen und Maßnahmen zur Absicherung kritischer Infrastrukturen und zur Stärkung der Cyberresilienz für einen zuverlässigen Schutz sensibler Daten und eine sichere Arzneimittelversorgung. Stellungnahme zur Verordnung zum Einsatz telemedizinischer Verfahren bei der Blut- und Plasmaspende (Telemedizin-BlutspendeV) (10. Juli 2024) In der Stellungnahme zur Telemedizin‑Blutspendeverordnung unterstützt Pharma Deutschland den Einsatz telemedizinischer Verfahren zur Sicherung der Blutversorgung und fordert deren breite Anwendung für Erst- und Wiederholungsspender, um Versorgungslücken wirksam zu vermeiden. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Schaffung einer Digitalagentur für Gesundheit (Gesundheits-Digitalagentur-Gesetz – GDAG) (6. Juni 2024) Pharma Deutschland unterstützt das Gesundheits‑Digitalagentur‑Gesetz und fordert eine stärkere Einbindung pharmazeutischer Expertise sowie klare Regelungen für digitale Versorgungsprozesse, um Interoperabilität, Datennutzung und Innovation im Gesundheitswesen voranzubringen. Finanzierung, Preise, Erstattung und GKV-Regulierung Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) BT-Drucksache: 21/6130 (18. Juni 2026) Pharma Deutschland kritisiert den Gesetzentwurf zum GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich: Kurzfristige Sparmaßnahmen wie dynamische Herstellerabschläge, Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel und Preis‑Mengen‑Regelungen gefährden aus Sicht des Verbands langfristig Versorgungssicherheit, Innovation und den Pharmastandort Deutschland. Statt zusätzlicher Eingriffe fordert der Verband strukturelle Reformen, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sowie alternative Ansätze wie OTC-Switch-Verfahren und Pay‑for‑Performance-Modelle zur nachhaltigen Stabilisierung der GKV. Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (20. April 2026) Pharma Deutschland kritisiert die geplanten Maßnahmen zur Stabilisierung der GKV-Finanzen: Kurzfristige Sparinstrumente und zusätzliche Preisregulierungen gefährden aus Sicht des Verbands die Arzneimittelversorgung, Innovationen und den Pharmastandort Deutschland. Stattdessen sind nachhaltige Strukturreformen erforderlich. Stellungnahme zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz – ApoVWG) und einer Zweiten Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung (16. Oktober 2025) Pharma Deutschland unterstützt die Reform der Apothekenversorgung, sieht jedoch Nachbesserungsbedarf bei zentralen Regelungen – insbesondere bei Datenprozessen, Impfstrukturen und der Rolle der Apotheken. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, neue Versorgungsleistungen auszubauen und gleichzeitig transparente, praxistaugliche Rahmenbedingungen für pharmazeutische Unternehmen zu sichern. gemeinsame Stellungnahme der Verbände zum Entwurf zur Anpassung des Teil A Abschnitt 2.1.1 Basispreise, Teil B Abschnitt 4.4.2 solitäre Wirkstärke des Leitfadens Herstellerabschläge sowie zum Entwurf zur Anpassung der Anlage 3 Abschnitt 3 Sonderfälle (11. April 2025) Mehrere Branchenverbände warnen vor geplanten Änderungen am Leitfaden zu Herstellerabschlägen: Vorgesehene Anpassungen könnten die rechtliche Grundlage überschreiten, zusätzliche finanzielle Belastungen für patentfreie Arzneimittel schaffen und Unsicherheiten in der Arzneimittelabrechnung sowie Risiken für die Versorgung nach sich ziehen. Stellungnahme zum DiGA-Bericht des GKV-Spitzenverbandes (2024) (2. April 2025) Pharma Deutschland kritisiert den DiGA-Bericht 2024 des GKV-Spitzenverbandes als unausgewogen und fordert eine überarbeitete, sachlich fundierte Darstellung digitaler Gesundheitsanwendungen. Trotz geringer Kosten und wachsender Nutzung würden DiGA als Kostenrisiko dargestellt – Pharma Deutschland warnt vor einer Verzerrung der Versorgungsrealität und betont den Nutzen evidenzbasierter digitaler Therapien für Patientinnen und Patienten. Stellungnahme zur Zweiten Verordnung zur Änderung der Digitale Gesundheitsanwendungen Verordnung (31. Januar 2025) Pharma Deutschland kritisiert die geplante Änderung der Digitalen Gesundheitsanwendungen Verordnung (DiGAV) als unverhältnismäßig und warnt vor zusätzlichen Berichtspflichten ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage. Der Verband fordert eine evidenzbasierte Ausgestaltung, weniger Bürokratie und planbare Zulassungsprozesse, um Innovationen bei digitalen Gesundheitsanwendungen zu sichern und Versorgungsrisiken zu vermeiden. Stellungnahme für eine Erste Verordnung zur Änderung der Arzneimittel Nutzenbewertungsverordnung (16. Januar 2025) Pharma Deutschland begrüßt die stärkere Verzahnung der europäischen und nationalen Nutzenbewertung von Arzneimitteln, fordert jedoch klare Regelungen für Übergangsphasen, Datenverwendung und Verfahrensabläufe. Der Verband warnt vor zusätzlicher Unsicherheit für Unternehmen und plädiert für mehr Transparenz, Planungssicherheit und eine faire Berücksichtigung europäischer Bewertungsberichte im AMNOG-Verfahren. Stellungnahme zur Überprüfung des Preismoratoriums und der gesetzlichen Herstellerabschläge für Arzneimittel nach § 130a Absatz 4 SGB V (10. Dezember 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen: Die Ausgestaltung von Rechten, Vertraulichkeit, Datenschutz und Publikation ist entscheidend, um Rechtssicherheit zu schaffen und Innovationen in der Arzneimittelentwicklung zu sichern. Forschung, Innovation, klinische Studien und Biotechnologie Stellungnahme zum EU Biotech Act I (10. März 2026) Pharma Deutschland begrüßt den EU Biotech Act als wichtigen Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Zugleich fordert der Verband schnellere Genehmigungen, praxistaugliche Regulierung, mehr Digitalisierung und bessere Finanzierungsanreize für Forschung, Produktion und Innovation. Stellungnahme zum Gesetz zur Stärkung von Medizinregistern und zur Verbesserung der Medizinregisterdatennutzung (25. November 2025) Pharma Deutschland begrüßt den Gesetzentwurf zur Stärkung von Medizinregistern, sieht jedoch deutlichen Nachbesserungsbedarf bei Datenzugang, Interoperabilität und europäischer Anbindung. Gefordert werden klarere Regeln, weniger Bürokratie und eine stärkere Nutzbarkeit der Registerdaten, um Forschung, Innovation und den Anschluss an den Europäischen Gesundheitsdatenraum wirksam zu fördern. Stellungnahme zur Verordnung zur Vereinfachung der Durchführung klinischer Prüfungen (11. Februar 2025) Pharma Deutschland unterstützt die Einführung von Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen zur Beschleunigung von Vertragsprozessen, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei Flexibilität, Vertragsgestaltung und regulatorischen Vorgaben. Der Verband warnt vor zusätzlicher Bürokratie und fordert praxisnahe Regelungen, klare Definitionen sowie mehr Gestaltungsspielraum für Vertragsparteien. Stellungnahme zur 1. Verordnung zur näheren Regelung von Verfahren nach dem Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten (29. November 2024) In der Stellungnahme zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz betont Pharma Deutschland die Bedeutung eines schnellen, unbürokratischen Zugangs zu hochwertigen Gesundheitsdaten, klarer Regelungen zur Datennutzung und der Einbindung pharmazeutischer Expertise für Forschung und Versorgung. Stellungnahme zum Entwurf des Durchführungsrechtsakts-Joint Scientific Consultations (29. Oktober 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu den Joint Scientific Consultations im EU‑HTA: Gefordert werden klarere Verfahren, mehr Beratungskapazitäten und eine stärkere Einbindung von Expert:innen, um Planungssicherheit, Datenqualität und effiziente klinische Bewertungen zu gewährleisten. Stellungnahme zum Entwurf des Durchführungsrechtsakts - Ref. Ares (2024) 3843977 - 29/05/2024 (26. Juni 2024) Pharma Deutschland kritisiert die geplanten Regelungen zu Interessenkonflikten im EU‑HTA-Verfahren und fordert praxistaugliche Anpassungen, um die Einbindung klinischer Expertise zu sichern und den Zugang zu innovativen Therapien nicht zu gefährden. Medizinprodukte, Diagnostik und Medizintechnik Stellungnahme zu den Änderungsanträgen zum Vorschlag für eine Verordnung zur Änderung der Verordnung (EU) 2017/745 hinsichtlich der Vereinfachung und Verringerung des regulatorischen Aufwands für Medizinprodukte (COM(2025) 1023 endgültige Fassung) (11. September 2026) Pharma Deutschland begrüßt die Initiative des Europäischen Parlaments, die MDR gezielt zu vereinfachen und die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Medizinproduktesektors zu stärken. Insbesondere werden Maßnahmen zur Digitalisierung, zur Vereinfachung von Anforderungen für professionelle Anwender, zur stärkeren Einbindung von Herstellern und Benannten Stellen sowie zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Klassifizierungsfragen unterstützt. Gleichzeitig sieht der Verband bei einzelnen vorgeschlagenen Änderungen, um unverhältnismäßige Belastungen und Rechtsunsicherheiten für Hersteller zu vermeiden. Die Stellungnahme konzentriert sich vor allem auf Themen, die für Hersteller stofflicher Medizinprodukte, Dentalprodukte und Software von besonderer Bedeutung sind, und enthält konkrete Vorschläge für eine praxistaugliche und innovationsfreundliche Weiterentwicklung der MDR. Stellungnahme zu den geänderten Artikeln 4 und 4a des Berichtsentwurfs zum Verordnungsvorschlag zur Änderung der Verordnung (EU) 2017/745, mit dem die Regulierung von Medizinprodukten vereinfacht und bürokratische Belastungen reduziert werden sollen (11. September 2026) Artikel 4 und 4a sind für die Mitgliedsunternehmen von Pharma Deutschland, insbesondere für Hersteller stofflicher Medizinprodukte, von besonderer Bedeutung. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen, die diese Regelungen auf den Sektor haben können, setzt sich Pharma Deutschland für ein verhältnismäßiges, transparentes und wissenschaftlich fundiertes Verfahren ein, das Rechtssicherheit für Hersteller gewährleistet und eine einheitliche Anwendung der MDR in der EU fördert. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle unabhängiger Expertengremien gelegt, die bei strittigen Fragen zur regulatorischen Einordnung von Produkten frühzeitig eingebunden werden sollten. Stellungnahme zum Berichtsentwurf zur Vereinfachung der Medizinprodukteverordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika (IVDR) (englisch) (9. Juli 2026) Mit der geplanten Überarbeitung von MDR und IVDR will die EU regulatorische Hürden abbauen und den Medizinprodukte-Standort Europa stärken. Pharma Deutschland begrüßt die vorgeschlagenen Erleichterungen grundsätzlich, fordert jedoch weitere Änderungen für mehr Rechtssicherheit, effizientere Zulassungsverfahren und bessere Rahmenbedingungen für Hersteller von Medizinprodukten und digitalen Gesundheitslösungen in Europa. Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte Anhang zur Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (21. Oktober 2024) In seiner Stellungnahme zum Reformbedarf der EU‑Medizinprodukteverordnung (MDR) fordert Pharma Deutschland grundlegende Anpassungen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden, Innovationen zu stärken und den Marktzugang für Medizinprodukte wieder effizienter zu gestalten. Regulierung von Arzneimitteln und Medizinprodukten Stellungnahme zum Berichtsentwurf zur Vereinfachung der Medizinprodukteverordnung (MDR) und In-vitro-Diagnostika (IVDR) (englisch) (9. Juli 2026) Mit der geplanten Überarbeitung von MDR und IVDR will die EU regulatorische Hürden abbauen und den Medizinprodukte-Standort Europa stärken. Pharma Deutschland begrüßt die vorgeschlagenen Erleichterungen grundsätzlich, fordert jedoch weitere Änderungen für mehr Rechtssicherheit, effizientere Zulassungsverfahren und bessere Rahmenbedingungen für Hersteller von Medizinprodukten und digitalen Gesundheitslösungen in Europa. Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) (1. August 2025) Pharma Deutschland unterstützt strengere Regeln für Medizinal‑Cannabis zur Eindämmung von Missbrauch, warnt jedoch vor Einschränkungen der Patientenversorgung. Gefordert wird eine ausgewogene Regulierung, die persönliche Arztkontakte und qualifizierte Beratung sicherstellt, ohne telemedizinische Zugänge insbesondere für vulnerable Patientengruppen unnötig zu beschneiden. Stellungnahme zum Entwurf zur Verordnung zur Stärkung der nach dem Arzneimittelgesetz zuständigen Bundesoberbehörden (AMG-Bundesoberbehörden-StärkungsV) (11. Juli 2025) Pharma Deutschland unterstützt die geplante Stärkung der Bundesoberbehörden im Arzneimittelbereich, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei der konkreten Umsetzung. Der Verband fordert effiziente, schlanke Prozesse und ausreichend ausgestattete Strukturen, damit Bürokratie tatsächlich reduziert und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden – als Voraussetzung für eine leistungsfähige Arzneimittelversorgung und einen wettbewerbsfähigen Standort Deutschland. Stellungnahme für eine Erste Verordnung zur Änderung der Arzneimittel Nutzenbewertungsverordnung (16. Januar 2025) Pharma Deutschland begrüßt die stärkere Verzahnung der europäischen und nationalen Nutzenbewertung von Arzneimitteln, fordert jedoch klare Regelungen für Übergangsphasen, Datenverwendung und Verfahrensabläufe. Der Verband warnt vor zusätzlicher Unsicherheit für Unternehmen und plädiert für mehr Transparenz, Planungssicherheit und eine faire Berücksichtigung europäischer Bewertungsberichte im AMNOG-Verfahren. Stellungnahme zum Entwurf des Durchführungsrechtsakts-Joint Scientific Consultations (29. Oktober 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu den Joint Scientific Consultations im EU‑HTA: Gefordert werden klarere Verfahren, mehr Beratungskapazitäten und eine stärkere Einbindung von Expert:innen, um Planungssicherheit, Datenqualität und effiziente klinische Bewertungen zu gewährleisten. Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte Anhang zur Stellungnahme zum Reformbedarf der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (21. Oktober 2024) In seiner Stellungnahme zum Reformbedarf der EU‑Medizinprodukteverordnung (MDR) fordert Pharma Deutschland grundlegende Anpassungen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden, Innovationen zu stärken und den Marktzugang für Medizinprodukte wieder effizienter zu gestalten. Umwelt, Chemikalien und sektorübergreifende Regulierung Stellungnahme zur Verpackungsdefinition bei Infusionslösungsbehältern (23. Januar 2026) Infusionslösungsbehälter sind essenzieller Bestandteil der medizinischen Behandlung. Pharma Deutschland lehnt daher ihre Einstufung als systembeteiligungspflichtige Verpackungen nach dem Verpackungsgesetz ab. Stellungnahme zum Thema Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit – Omnibus Vereinfachungspaket (14. Oktober 2025) Pharma Deutschland begrüßt das Omnibus‑Vereinfachungspaket zur Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, sieht jedoch Anpassungsbedarf bei der Biozidregulierung. Der Verband warnt, dass rein gefahrenbasierte Bewertungen wichtige Wirkstoffe – etwa Ethanol – vom Markt ausschließen könnten, mit Risiken für Infektionsschutz und Gesundheitsversorgung, und fordert daher mehr Flexibilität sowie praxisgerechte Ausnahmen aus sozioökonomischen Gründen. Statement on Environmental Omnibus (8. September 2025) Pharma Deutschland kritisiert das Environmental‑Omnibus‑Paket und fordert eine wissenschaftlich fundierte Neubewertung zentraler Umweltvorgaben. Insbesondere die Datengrundlage zur Belastung durch Arzneimittel im Abwasser sei unzureichend und führe zu Fehlbewertungen – mit potenziell weitreichenden regulatorischen Folgen. Der Verband plädiert daher für mehr Datenqualität sowie eine Entlastung bei Berichtspflichten und Bürokratie.
23.07.2026
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Pharma Deutschland Positionspapiere Die Positionspapiere von Pharma Deutschland definieren gesundheitspolitische Leitlinien und zentrale Forderungen der Pharmaindustrie. Sie nehmen Stellung zu aktuellen gesundheitspolitischen Themen, regulatorischen Rahmenbedingungen und strategischen Entwicklungen im Gesundheitswesen und setzen Impulse für eine zukunftssichere Arzneimittelversorgung. Inhaltsverzeichnis Arzneimittelsicherheit und Versorgungssicherheit Arzneimittelversorgung, Apotheken, Prävention und Selbstmedikation Bürokratie, Verfahren und Marktzugang Digitalisierung, Gesundheitsdaten, Interoperabilität und IT-Sicherheit Finanzierung, Preise, Erstattung und GKV-Regulierung Forschung, Innovation, klinische Studien und Biotechnologie Medizinprodukte, Diagnostik und Medizintechnik Regulierung von Arzneimitteln und Medizinprodukten Umwelt, Chemikalien und sektorübergreifende Regulierung Arzneimittelsicherheit und Versorgungssicherheit Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Position Paper on Ethano l (14. Oktober 2025) Pharma Deutschland warnt vor weitreichenden Folgen einer möglichen Einstufung von Ethanol als krebserregender und reproduktionstoxischer Stoff: Sie könnte den Einsatz eines unverzichtbaren Wirkstoffs für Desinfektion, Arzneimittelproduktion und Infektionsschutz massiv einschränken. Der Verband fordert daher eine risikobasierte Bewertung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Expositionswege sowie belastbare wissenschaftliche Nachweise, bevor regulatorische Entscheidungen getroffen werden. Positionspapier zum Bürokratieabbau (8. Oktober 2025) Deutschland fordert einen konsequenten Bürokratieabbau im Pharmasektor, um Innovationen zu beschleunigen, Investitionen zu stärken und die Versorgungssicherheit zu sichern. Im Mittelpunkt stehen digitalisierte Verfahren, weniger Dokumentationspflichten sowie eine stärkere Harmonisierung mit europäischem Recht, um Unternehmen nachhaltig zu entlasten. Positionspapier on the New EU Stockpiling Strategy (9. Mai 2025) Pharma Deutschland unterstützt die geplante EU‑Strategie zur Bevorratung von Arzneimitteln, warnt jedoch vor ineffizienten nationalen Alleingängen und fordert einen koordinierten europäischen Ansatz. Im Fokus stehen risikobasierte Vorratshaltung, klare gemeinsame Standards sowie eine angemessene finanzielle Beteiligung und Einbindung der Industrie, um Versorgungssicherheit in Krisenzeiten nachhaltig zu stärken. Verbändepositionspapier zur automatischen Substitution von Biopharmazeutika (8. Januar 2025) Pharma Deutschland und weitere Verbände warnen vor Risiken der automatischen Substitution von Biopharmazeutika in Apotheken: Trotz funktionierendem Wettbewerb und bereits bestehenden Einsparungen könne die Regelung die Versorgungssicherheit gefährden, die Therapiewahl der Ärzt:innen einschränken und Unsicherheiten für Patientinnen und Patienten erhöhen. Sie fordern daher ein Aussetzen der Substitution sowie verlässliche Rahmenbedingungen für eine stabile Arzneimittelversorgung. Arzneimittelversorgung, Apotheken, Prävention und Selbstmedikation Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Positionspapier zur Weiterentwicklung des AMNOG für eine innovative Arzneimittelversorgung (6. November 2025) Pharma Deutschland fordert eine umfassende Reform des AMNOG, um Innovationen in der Arzneimittelversorgung besser zu sichern. Im Fokus stehen flexiblere Bewertungsmethoden, die Rücknahme von Preisregulierungen sowie weniger Bürokratie, damit neue Therapien schneller und nachhaltiger bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Response to the European Commission Call for Evidence (EU Cardiovascular Health Plan) (17. September 2025) Pharma Deutschland begrüßt den geplanten EU‑Aktionsplan für Herz‑Kreislauf-Erkrankungen und fordert eine umfassende Strategie entlang der gesamten Versorgungskette – von Prävention über Diagnose bis zur Nachsorge. Im Mittelpunkt stehen bessere Zugänge zu Therapien, stärker integrierte Versorgungsmodelle sowie die konsequente Nutzung von Digitalisierung und Gesundheitsdaten, um die Krankheitslast in Europa nachhaltig zu reduzieren. Positionspapier: Sicherung pflanzlicher Arzneimittel in Europa - was Phytopharmaka jetzt brauchen (Februar 2025) Pharma Deutschland fordert bessere Rahmenbedingungen für pflanzliche Arzneimittel in Europa, um deren Versorgung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Bürokratie und zunehmender Konkurrenz durch weniger regulierte Produkte setzt sich der Verband für verhältnismäßige Regeln, mehr Transparenz und eine stärkere Integration von Phytopharmaka in die Gesundheitsversorgung ein. Verbändepositionspapier zur automatischen Substitution von Biopharmazeutika (8. Januar 2025) Pharma Deutschland und weitere Verbände warnen vor Risiken der automatischen Substitution von Biopharmazeutika in Apotheken: Trotz funktionierendem Wettbewerb und bereits bestehenden Einsparungen könne die Regelung die Versorgungssicherheit gefährden, die Therapiewahl der Ärzt:innen einschränken und Unsicherheiten für Patientinnen und Patienten erhöhen. Sie fordern daher ein Aussetzen der Substitution sowie verlässliche Rahmenbedingungen für eine stabile Arzneimittelversorgung. Nutzen und Wert der Selbstmedikation (28. Oktober 2024) Das Faktenblatt von Pharma Deutschland zeigt: Selbstmedikation mit rezeptfreien Arzneimitteln stärkt die Eigenverantwortung, entlastet Arztpraxen und spart Kosten im Gesundheitssystem: Jeder investierte Euro kann ein Vielfaches an GKV-Ausgaben und volkswirtschaftlichen Verlusten vermeiden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Bürokratie, Verfahren und Marktzugang Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Feedback to the European Commission Proposal for a European Biotech Act I (Health) Strengthening Europe's Biotechnology Ecosystem through a Future-Oriented Regulatory Framework (5. August 2026) Pharma Deutschland unterstützt den Vorschlag für ein europäisches Biotech-Gesetz als Meilenstein für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Wir setzen uns dafür ein, dass Europa zum weltweit führenden Standort für biotechnologische Forschung, Entwicklung und Produktion wird. Dafür braucht es ein modernes, digitalisiertes und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld, das klinische Forschung beschleunigt, Investitionen fördert und den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Gemeinsam gestalten wir ein Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz in konkrete Therapien für Patientinnen und Patienten in Europa und weltweit übersetzt. Position Paper on Input and Key Considerations for the forthcoming “European Biotech Act” (10. November 2025) Pharma Deutschland fordert für den geplanten European Biotech Act einen modernen, innovationsfreundlichen Rechtsrahmen, der regulatorische Hürden abbaut, klinische Verfahren beschleunigt und den Zugang zu biotechnologischen Therapien stärkt. Im Fokus stehen mehr Planungssicherheit, bessere Marktbedingungen – insbesondere für Biosimilars – sowie eine stärkere europäische Wettbewerbsfähigkeit in der Gesundheitsbiotechnologie. Positionspapier zum Bürokratieabbau (8. Oktober 2025) Deutschland fordert einen konsequenten Bürokratieabbau im Pharmasektor, um Innovationen zu beschleunigen, Investitionen zu stärken und die Versorgungssicherheit zu sichern. Im Mittelpunkt stehen digitalisierte Verfahren, weniger Dokumentationspflichten sowie eine stärkere Harmonisierung mit europäischem Recht, um Unternehmen nachhaltig zu entlasten. Positionspapier on the EU Pharmaceutical Legislation (trilogue agreement) (9. September 2025) Pharma Deutschland warnt im Trilog zur EU-Arzneimittelgesetzgebung vor zusätzlicher Bürokratie und wachsender regulatorischer Unsicherheit, die Innovation und Investitionen gefährden könnten. Der Verband fordert verlässliche Rahmenbedingungen, weniger administrative Belastungen sowie eine stärkere Digitalisierung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Europa und die sichere Arzneimittelversorgung langfristig zu sichern. Verbändepositonspapier zur DAkkS und Akkreditierungspraxis in Deutschland (24. Juni 2025) Pharma Deutschland und weitere Verbände aus Wirtschaft und Industrie fordern eine grundlegende Reform der Akkreditierungspraxis in Deutschland: Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) soll stärker dienstleistungsorientiert arbeiten, Bürokratie abbauen und Verfahren beschleunigen. Ziel ist es, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und zügige Marktzugänge für Unternehmen zu sichern sowie ein europäisch harmonisiertes Akkreditierungssystem zu stärken. Themenpapier Standardvertragsklauseln (10. Dezember 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen: Die Ausgestaltung von Rechten, Vertraulichkeit, Datenschutz und Publikation ist entscheidend, um Rechtssicherheit zu schaffen und Innovationen in der Arzneimittelentwicklung zu sichern. Digitalisierung, Gesundheitsdaten, Interoperabilität und IT-Sicherheit Feedback to the European Commission Proposal for a European Biotech Act I (Health) Strengthening Europe's Biotechnology Ecosystem through a Future-Oriented Regulatory Framework (5. August 2026) Pharma Deutschland unterstützt den Vorschlag für ein europäisches Biotech-Gesetz als Meilenstein für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Wir setzen uns dafür ein, dass Europa zum weltweit führenden Standort für biotechnologische Forschung, Entwicklung und Produktion wird. Dafür braucht es ein modernes, digitalisiertes und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld, das klinische Forschung beschleunigt, Investitionen fördert und den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Gemeinsam gestalten wir ein Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz in konkrete Therapien für Patientinnen und Patienten in Europa und weltweit übersetzt. Positionspapier zu Real World Data für Innovationen (1. Juni 2026) Real-World Data (RWD) bieten großes Potenzial für bessere, schnellere und realitätsnahe Entscheidungen in Forschung, Versorgung und Regulierung. Pharma Deutschland fordert daher einen Paradigmenwechsel: Daten aus dem Versorgungsalltag müssen systematisch genutzt, methodisch weiterentwickelt und regulatorisch stärker anerkannt werden, um Innovationen gezielt voranzubringen und den Zugang zu neuen Therapien zu verbessern. Positionspapier zur zügigen Einführung der elektronischen Patienteninformation (ePIL) und der elektronischen Gebrauchsanweisung (eIFU) (Februar 2026) Pharma Deutschland fordert die europaweit zügige und rechtssichere Einführung der elektronischen Patienteninformation (ePIL) und der elektronischen Gebrauchsanweisung (eIFU). Das Positionspapier spricht sich für die Gleichstellung digitaler und gedruckter Informationen sowie für eine langfristige digitale Umstellung aus. Pharma Deutschland Digitalstrategie “Innovative, digitale Versorgung mitgestalten” (3. April 2025) Mit seiner Digitalstrategie „Innovative digitale Versorgung mitgestalten“ zeigt Pharma Deutschland, wie Digitalisierung die gesamte Gesundheitsversorgung transformiert – von Daten über Anwendungen bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, klare regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, Innovationen zu fördern und die Rolle der pharmazeutischen Industrie in einer vernetzten, datenbasierten Versorgung nachhaltig zu stärken. Finanzierung, Preise, Erstattung und GKV-Regulierung Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Positionspapier zur Weiterentwicklung des AMNOG für eine innovative Arzneimittelversorgung (6. November 2025) Pharma Deutschland fordert eine umfassende Reform des AMNOG, um Innovationen in der Arzneimittelversorgung besser zu sichern. Im Fokus stehen flexiblere Bewertungsmethoden, die Rücknahme von Preisregulierungen sowie weniger Bürokratie, damit neue Therapien schneller und nachhaltiger bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Nutzen und Wert der Selbstmedikation (28. Oktober 2024) Das Faktenblatt von Pharma Deutschland zeigt: Selbstmedikation mit rezeptfreien Arzneimitteln stärkt die Eigenverantwortung, entlastet Arztpraxen und spart Kosten im Gesundheitssystem: Jeder investierte Euro kann ein Vielfaches an GKV-Ausgaben und volkswirtschaftlichen Verlusten vermeiden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Forschung, Innovation, klinische Studien und Biotechnologie Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Feedback to the European Commission Proposal for a European Biotech Act I (Health) Strengthening Europe's Biotechnology Ecosystem through a Future-Oriented Regulatory Framework (05. August 2026) Pharma Deutschland unterstützt den Vorschlag für ein europäisches Biotech-Gesetz als Meilenstein für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Wir setzen uns dafür ein, dass Europa zum weltweit führenden Standort für biotechnologische Forschung, Entwicklung und Produktion wird. Dafür braucht es ein modernes, digitalisiertes und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld, das klinische Forschung beschleunigt, Investitionen fördert und den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Gemeinsam gestalten wir ein Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz in konkrete Therapien für Patientinnen und Patienten in Europa und weltweit übersetzt. Positionspapier zu Real World Data für Innovationen (1. Juni 2026) Real-World Data (RWD) bieten großes Potenzial für bessere, schnellere und realitätsnahe Entscheidungen in Forschung, Versorgung und Regulierung. Pharma Deutschland fordert daher einen Paradigmenwechsel: Daten aus dem Versorgungsalltag müssen systematisch genutzt, methodisch weiterentwickelt und regulatorisch stärker anerkannt werden, um Innovationen gezielt voranzubringen und den Zugang zu neuen Therapien zu verbessern. Position Paper on Input and Key Considerations for the forthcoming “European Biotech Act” (10. November 2025) Pharma Deutschland fordert für den geplanten European Biotech Act einen modernen, innovationsfreundlichen Rechtsrahmen, der regulatorische Hürden abbaut, klinische Verfahren beschleunigt und den Zugang zu biotechnologischen Therapien stärkt. Im Fokus stehen mehr Planungssicherheit, bessere Marktbedingungen – insbesondere für Biosimilars – sowie eine stärkere europäische Wettbewerbsfähigkeit in der Gesundheitsbiotechnologie. Positionspapier zur Weiterentwicklung des AMNOG für eine innovative Arzneimittelversorgung (6. November 2025) Pharma Deutschland fordert eine umfassende Reform des AMNOG, um Innovationen in der Arzneimittelversorgung besser zu sichern. Im Fokus stehen flexiblere Bewertungsmethoden, die Rücknahme von Preisregulierungen sowie weniger Bürokratie, damit neue Therapien schneller und nachhaltiger bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Themenpapier Standardvertragsklauseln (10. Dezember 2024) Pharma Deutschland nimmt Stellung zu Standardvertragsklauseln für klinische Prüfungen: Die Ausgestaltung von Rechten, Vertraulichkeit, Datenschutz und Publikation ist entscheidend, um Rechtssicherheit zu schaffen und Innovationen in der Arzneimittelentwicklung zu sichern. Medizinprodukte, Diagnostik und Medizintechnik Verbändeposition zur geplanten REACH-Beschränkung von Bisphenolen (15. Juni 2026) Pharma Deutschland warnt vor weitreichenden Folgen einer pauschalen REACH‑Beschränkung von Bisphenolen für die Medizintechnik: Viele lebenswichtige Anwendungen – etwa Dialyse, Diagnostik und Implantate – sind weiterhin auf bisphenolbasierte Materialien angewiesen, während gleichwertige Alternativen fehlen oder noch nicht ausreichend validiert sind. Die Verbände fordern daher eine klare risikobasierte Regulierung, produktspezifische Ausnahmen und realistische Übergangsfristen, um Versorgungssicherheit, Patientenschutz und Innovationsfähigkeit in Europa zu gewährleisten. Position on the Proposal for a Regulation amending Regulation (EU) 2017/745 as regards the simplification and reduction of regulatory burdens for medical devices (COM(2025) 1023 final) (30. April 2026) Pharma Deutschland unterstützt die geplante Vereinfachung der EU-Medizinprodukteverordnung grundsätzlich, fordert jedoch gezielte Nachbesserungen. Nur durch klarere Definitionen, praxistaugliche Verfahren und verhältnismäßige Anforderungen lassen sich Bürokratie abbauen, Innovationen stärken und gleichzeitig hohe Patientensicherheit gewährleisten. Analyse zur geplanten Vereinfachung der EU‑Medizinprodukte‑ und IVDR‑Regulierung (11. Februar 2026) Pharma Deutschland unterstützt das Ziel, die EU‑Regelungen für Medizinprodukte (MDR) und In‑vitro‑Diagnostika (IVDR) zu vereinfachen. Die Analyse zeigt jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um Rechtsunsicherheiten, Bürokratie und Versorgungsrisiken wirksam zu vermeiden. Positionspapier zur Reform der Medizinprodukteverordnung (MDR), In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR), zur verstärkten Rolle der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sowie zum AI Act (19. Januar 2026) Pharma Deutschland formuliert zentrale Forderungen zur Reform der EU‑Regelwerke für Medizinprodukte und In‑vitro‑Diagnostika. Im Fokus stehen effizientere Verfahren, verhältnismäßige Software‑Regeln, Entlastungen für KMU und ein praxisnaher europäischer Rechtsrahmen. Regulierung von Arzneimitteln und Medizinprodukten Pharmastrategie: Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken. Standort fördern . (14. August 2026) Versorgungssicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssen gemeinsam gedacht werden: Pharma Deutschland fordert eine ressortübergreifende Pharmastrategie, die den Standort stärkt, Arzneimittelengpässen vorbeugt und den Zugang zu innovativen Therapien verbessert. Das Positionspapier benennt konkrete Reformen für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung in Deutschland. Feedback to the European Commission Proposal for a European Biotech Act I (Health) Strengthening Europe's Biotechnology Ecosystem through a Future-Oriented Regulatory Framework (5. August 2026) Pharma Deutschland unterstützt den Vorschlag für ein europäisches Biotech-Gesetz als Meilenstein für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Wir setzen uns dafür ein, dass Europa zum weltweit führenden Standort für biotechnologische Forschung, Entwicklung und Produktion wird. Dafür braucht es ein modernes, digitalisiertes und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld, das klinische Forschung beschleunigt, Investitionen fördert und den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Gemeinsam gestalten wir ein Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz in konkrete Therapien für Patientinnen und Patienten in Europa und weltweit übersetzt. Gemeinsames Positionspapier Kariesprophylaxe in Gefahr – Die harmonisierte Einstufung von Natriumfluorid als CMR-Substanz muss gestoppt werden (20. Mai 2026) Die geplante Einstufung von Natriumfluorid als CMR-Stoff könnte weitreichende Folgen für die Kariesprävention in Europa haben. In einem gemeinsamen Positionspapier warnen Verbände aus Gesundheitswesen und Dentalbranche vor Risiken für die Versorgung mit fluoridhaltigen Zahnpflegeprodukten, Medizinprodukten und Arzneimitteln. Sie fordern, die wissenschaftlich umstrittene Neueinstufung zu stoppen und den Zugang zu wirksamer Kariesprophylaxe zu sichern. Position on the Proposal for a Regulation amending Regulation (EU) 2017/745 as regards the simplification and reduction of regulatory burdens for medical devices (COM(2025) 1023 final) (30. April 2026) Pharma Deutschland unterstützt die geplante Vereinfachung der EU-Medizinprodukteverordnung grundsätzlich, fordert jedoch gezielte Nachbesserungen. Nur durch klarere Definitionen, praxistaugliche Verfahren und verhältnismäßige Anforderungen lassen sich Bürokratie abbauen, Innovationen stärken und gleichzeitig hohe Patientensicherheit gewährleisten. Analyse zur geplanten Vereinfachung der EU‑Medizinprodukte‑ und IVDR‑Regulierung (11. Februar 2026) Pharma Deutschland unterstützt das Ziel, die EU‑Regelungen für Medizinprodukte (MDR) und In‑vitro‑Diagnostika (IVDR) zu vereinfachen. Die Analyse zeigt jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um Rechtsunsicherheiten, Bürokratie und Versorgungsrisiken wirksam zu vermeiden. Positionspapier on the EU Pharmaceutical Legislation (trilogue agreement) (9. September 2025) Pharma Deutschland warnt im Trilog zur EU-Arzneimittelgesetzgebung vor zusätzlicher Bürokratie und wachsender regulatorischer Unsicherheit, die Innovation und Investitionen gefährden könnten. Der Verband fordert verlässliche Rahmenbedingungen, weniger administrative Belastungen sowie eine stärkere Digitalisierung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Europa und die sichere Arzneimittelversorgung langfristig zu sichern. Positionspapier on the New EU Stockpiling Strategy (9. Mai 2025) Pharma Deutschland unterstützt die geplante EU‑Strategie zur Bevorratung von Arzneimitteln, warnt jedoch vor ineffizienten nationalen Alleingängen und fordert einen koordinierten europäischen Ansatz. Im Fokus stehen risikobasierte Vorratshaltung, klare gemeinsame Standards sowie eine angemessene finanzielle Beteiligung und Einbindung der Industrie, um Versorgungssicherheit in Krisenzeiten nachhaltig zu stärken. Positionspapier: Sicherung pflanzlicher Arzneimittel in Europa - was Phytopharmaka jetzt brauchen (Februar 2025) Pharma Deutschland fordert bessere Rahmenbedingungen für pflanzliche Arzneimittel in Europa, um deren Versorgung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Bürokratie und zunehmender Konkurrenz durch weniger regulierte Produkte setzt sich der Verband für verhältnismäßige Regeln, mehr Transparenz und eine stärkere Integration von Phytopharmaka in die Gesundheitsversorgung ein. Umwelt, Chemikalien und sektorübergreifende Regulierung Verbändeposition zur geplanten REACH-Beschränkung von Bisphenolen (15. Juni 2026) Pharma Deutschland warnt vor weitreichenden Folgen einer pauschalen REACH‑Beschränkung von Bisphenolen für die Medizintechnik: Viele lebenswichtige Anwendungen – etwa Dialyse, Diagnostik und Implantate – sind weiterhin auf bisphenolbasierte Materialien angewiesen, während gleichwertige Alternativen fehlen oder noch nicht ausreichend validiert sind. Die Verbände fordern daher eine klare risikobasierte Regulierung, produktspezifische Ausnahmen und realistische Übergangsfristen, um Versorgungssicherheit, Patientenschutz und Innovationsfähigkeit in Europa zu gewährleisten. Positionspapier „PFAS in Produkten für das Gesundheitswesen“ (13. Mai 2026) Ein pauschales PFAS-Verbot gefährdet aus Sicht von Pharma Deutschland und VDDI zentrale Anwendungen im Gesundheitswesen. Ohne tragfähige Alternativen und realistische Übergangsfristen drohen Versorgungsengpässe, Produktionsausfälle und Innovationsverluste – daher fordern die Verbände gezielte Ausnahmen für den Gesundheitssektor und eine Überarbeitung der EU-Beschränkung. Position Paper on Ethanol (14. Oktober 2025) Pharma Deutschland warnt vor weitreichenden Folgen einer möglichen Einstufung von Ethanol als krebserregender und reproduktionstoxischer Stoff: Sie könnte den Einsatz eines unverzichtbaren Wirkstoffs für Desinfektion, Arzneimittelproduktion und Infektionsschutz massiv einschränken. Der Verband fordert daher eine risikobasierte Bewertung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Expositionswege sowie belastbare wissenschaftliche Nachweise, bevor regulatorische Entscheidungen getroffen werden.
23.07.2026
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