Suche

48584 Ergebnisse
Ayanda__Lohnhersteller_Weichgelantinekapseln_2013-04-18.pdf
Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 1 von 7 Verteiler: Auditteilnehmer Leiter der Herstellung Leiter der Qualitätskontrolle Sachkundige Person(en) Inhaltsverzeichnis: 1 Einführung ......................................................................................................................... 2 2 Art des Audits .................................................................................................................... 2 3 Zweck des Audits .............................................................................................................. 3 4. Thema des Audits ............................................................................................................. 3 5. Audit-Team ........................................................................................................................ 3 6. Zeitbedarf ........................................................................................................................... 3 7. Verwendete Standards ...................................................................................................... 3 8. Auditprogramm ................................................................................................................. 3 9. Auditablauf ........................................................................................................................ 4 9.1 Eröffnungsgespräch ............................................................................................................ 4 9.2 Betriebsbesichtigung mit Schwerpunkt Herstellung von Weichgelatinekapseln ................... 4 9.3 Audit-Schwerpunkt: Systeme (QM, SOPs, Schulung, CAPA) .............................................. 5 9.4 Mängel und Maßnahmen/Empfehlungen ............................................................................. 6 9.5 Zusammenfassung .............................................................................................................. 7 9.6 Ergebnis .............................................................................................................................. 7 Anlagen:  Firmenpräsentation Stand 18.04.2013  Site Master File vom 14.02.2012  Organigramm Stand 18.04.2013 (Bestandteil der Firmenpräsentation) tlaun Notiz Marked festgelegt von tlaun tlaun Schreibmaschinentext (Anlagen nicht enthalten, ggf. auf Anfrage beim auditierten Unternehmen) Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 2 von 7 Firma: Ayanda GmbH & Co. KG Straße, Hausnummer: Am Hünengrab 20 PLZ, Ort: 16928 Falkenhagen Internet: http://www.ayanda.com Telefon des An- sprechpartners: T: +49 41 23 922 794 M: +49 171 7971968 Telefax des An- sprechpartners: F: +49 41 23 922 795 E-Mail des Ansprech- partners: Anke.Finkensiep@ayanda.com Kontaktperson(en): Anke Finkensiep (Area Sales Manager) Inspektoren und Sachverständige (Audit-Team): Teamleiter: Dr. Tilmann Laun (Leiter Quality Operations/QP) Audit-Team (Hevert): Vukan Divljan (Leiter SCM/LH), Harry May (Betreuung Lohnherstellung) Audit-Team (Ayanda): Dr. Bettina Priewe (Leiter Qualität/QP), Dr. Angelika Elsner (Laborleiter), Anke Finkensiep (Area Sales Manager), Dr. Johannes Werner (Geschäftsführer) Datum des Audits: 18.04.2013 1 Einführung 1.1 Datum des letzten Audits: - (Erstaudit) - 1.2 Name der dabei beteiligten Auditoren: -- 1.3 Wesentliche Änderungen seit dem letzten Audit: -- 2 Art des Audits  Systemaudit  Produktaudit  Verfahrensaudit  Bereichsaudit Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 3 von 7 3 Zweck des Audits Die gemäß der folgender Vorgaben (AMG, AMWHV, EG-GMP, ISO 9001 ff., etc.) geforderten Systeme auf  Vorhandensein („Absence“)  Übereinstimmung mit den Vorgaben („Adherence“) prüfen. Das Audit soll die Firma Ayanda als Lohnhersteller für Weichgelatinekapseln qualifizieren. 4. Thema des Audits Erstaudit, allgemeines GMP-Audit, im Fokus stehen die Herstellung von Weichgelatinekapseln und die Elemente des QM-Systems 5. Audit-Team s. erste Seite 6. Zeitbedarf Ca. 1 Arbeitstag 7. Verwendete Standards AMG, AMWHV, EG-GMP-Richtlinie und zugehöriger Leitfaden incl. Annexes, DIN/ISO 9001 ff., ggf. Hevert-Interne Vorgaben 8. Auditprogramm Siehe nächste Seite Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 4 von 7 9. Auditablauf 9.1 Eröffnungsgespräch Begrüßung, Vorstellung der Firma Ayanda, Vorstellung der Besitzverhältnisse, s. a. Firmenpräsentation in der Anlage. Abstimmung der Erwartungen und Ziele beider Seiten an das Audit. Abstimmung des Auditablaufs. 9.2 Betriebsbesichtigung mit Schwerpunkt Herstellung von Weichgelatinekapseln Trace Forward Audit mit den Stationen  Warenannahme/Vereinnahmung, Lagerung der Ausgangsstoffe (incl. API und Packmittel), Lager- und Statusverwaltung/ERP, Musterzug (Ausgangsstoffe), Lagerung von Bulk-/Fertigware, Versand/Transport Das Lager der Firma Ayanda befindet sich nicht auf dem Gelände des Produktionsgebäudes, sondern auf einem separaten Gelände ca. 3 Kilometer entfernt. Die Räume sind für die Lagerung von Ausgangsstoffen, Packmittel und Fertigprodukten (hier Bulkware in PE-Beuteln) geeignet und sind in einem gutem Zustand, Die Warenflüsse (Eingang – Ausgang) sind räumlich voneinander getrennt und logisch aufgebaut. Die Kennzeichnung der Waren erfolgt über ein einheitliches Etikett, die Verwaltung des Lagers wie des Status der Waren erfolgt mittels des ERP-Systems. Eine zusätzliche Kennzeichnung des Status mittels Etiketten erfolgt nicht. Die Räume sind temperaturüberwacht und werden auf Schädlingsbefall überprüft. Der Musterzug der Ausgangsstoffe ist ebenfalls an diesem Standort untergebracht und in einem separaten Raum mittels LF-Kabine organisiert.  Raumkonzept/Schleusen (Material und Personalfluss in die Herstellung) Das Einschleusen der Ausgangsstoffe in den Herstellungsbereich erfolgt nach Transport via LKW an den Produktionsstandort über eine Materialschleuse. Die räumlichen Gegebenheiten bei der Umpalettierung lassen einen sinnvollen Einsatz des Saughebers allerdings nur begrenzt zu, sodass die vorgesehenen Flächen zur Einhaltung des Raumkonzeptes im Umlagerungsbereich (Bodenkennzeichnung) z.T. überschritten werden. Die Schleusen für das Personal und die Besucherschleuse sind schlüssig angeordnet und funktional ausgelegt. Das Personal im Herstellungsbereich ist adäquat gekleidet. Der für Arbeiten am offenen Produkt vorgeschriebene Mundschutz war bei allen Mitarbeitern vorhanden, wurde aber in mehreren Fällen nicht korrekt getragen.  Herstellung/IPC/Musterzug (Halbfertig- und Fertigprodukt) Der Herstellungsprozess gliedert sich in die Herstellung der Gelatinelösung zur Formung der Kapselhülle und die Produktion der Kapselfüllmasse und folgt dem logischen Ablauf beginnend mit der zentralen Verwiegung der Ausgangsstoffe über die verschiedenen Ansatzstationen und die eigentliche Kapselproduktion. Hierfür stehen unterschiedliche Bereiche zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln zur Verfügung. Für Arzneimittel findet eine räumliche Trennung der Linien statt. Diese Trennung wird auch für den anschließenden Trocknungsschritt beibehalten, der wahlweise in Trocknungstunneln (Arzneimitteln) oder einem Trockenraum (Nahrungsergänzungsmittel) stattfinden kann. An die Trocknung schließt zunächst die Inspektion auf undichte Kapseln (Leaker) an (100% Kontrolle) und dann eine z.T. automatisierte Prüfung der Form und Größe wie eine Detektion auf Metallteile aus dem Herstellungsprozess. Letzter Schritt der Herstellung ist die Verpackung der Kapseln in PE-Beutel und anschließend in Versandkartons zum Versand an einen Lohnkonfektionierer. Die Primärverpackung (offenes Produkt) und die Sekundärverpackung (Kartons aus Pappe, Holzpalletten) sind nicht räumlich voneinander getrennt. Gleiches gilt für die Personalflüsse in diesem Bereich. Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 5 von 7  Qualitätskontrolle Prozesse und Analysengeräte Die Ausstattung der Qualitätskontrolle erlaubt die gängigen wie die nach Arzneibuch geforderten nasschemischen wie chromatographischen Verfahren und umfasst auch eine eigene mikrobiologische Einheit. Die eingesehene Dokumentation (NAV) entspricht den Anforderungen gleiches gilt für die Lagerung der Rückstellmuster und die Dokumentation. Die geprüften Analysengeräte sind zum Zeitpunkt des Audits gültig kalibriert.) 9.3 Audit-Schwerpunkt: Systeme (QM, SOPs, Schulung, CAPA)  Organisation im GxP Umfeld (Organigramm, Verantwortungsabgrenzung, Aufbau der Q-Einheiten) Die Qualitätseinheiten sind als Zusammenschluss der Qualitätssicherung und der Qualitätskontrolle unter der Leitung des „Head of Quality“ zusammengefasst. Die Organisationsstruktur ist aus dem Organigramm (Anlage) hinreichend ersichtlich und erfüllt die Forderungen der AMWHV/des GMP-Leitfadens. Rückschlüsse auf Lücken oder unbegründete Überschneidungen ergeben sich nicht.  Freigabe/Confirmation of Compliance Die Freigabe der Produkte (hier Bulkfreigabe zum Versand/zur Weiterverarbeitung, Ausstellung der Confirmation of Compliance) ist nachvollziehbar geregelt. Die Prüfung der Dokumentation vor der Freigabe (Batch Record Review) findet anders als im Kapitel 1 EG-GMP-Leitfaden durch die Herstellung statt.  PQR/Ongoing Stability/Wartung von Analysengeräten Der PQR wird von einem Mitarbeiter der Qualitätssicherung erstellt. Die Häufigkeit der Erstellung richtet sich neben dem Datum (jährlich) auch nach der Anzahl der im betrachteten Zeitraum produzierten Chargen. Dabei wird für selten produzierte Produkte auf ein längeres Erstellungsintervall gewechselt um eine Mindestzahl an Chargen zur Beurteilung heranziehen zu können (i.d.R. drei Chargen).  Aufbau und Auslegung des QM-System o SOPs Das System zur Erstellung, Prüfung, Genehmigung, Schulung und Verteilung von SOPs (hier Verfahrensanweisungen, VAs) findet zurzeit papierbasiert statt, soll aber auf eine Software-Lösung (SOP-Guard) umgestellt werden. o System zur Schulung der Mitarbeiter Die Schulung der Mitarbeiter findet anhand eines Schulungsplans statt. Dieser wird zu Jahresbeginn von der Qualitätssicherung an die Abteilungen ausgegeben, über den Schulungszeitraum hinweg gepflegt und nach Abschluss des Jahres ausgefüllt an die Qualitätssicherung zur Prüfung und Dokumentation zurückgegeben. o Abweichungen/OOS/Reklamationen und CAPA Für den Umgang mit Abweichungen, OOS-Ergebnissen, Reklamationen und CAPA Vorgängen sind Prozesse installiert. Zur eigentlichen Organisation wird das CC- Verfahren genutzt, dass bei Ayanda nicht auf rein zulassungsrelevante Änderungen beschränkt ist. Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & Co.KG am 18.04.2013 Vertraulich! Datei: 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final.docx Seite 6 von 7 9.4 Mängel und Maßnahmen/Empfehlungen Kritische Mängel:  Keine Schwerwiegende Mängel:  Keine Sonstige Mängel: 1. Die räumlichen Gegebenheiten bei der Umpalettierung im Zuge der Einschleusung der Ausgangsstoffe in den Herstellungsbereich lassen einen sinnvollen Einsatz des Saughebers nur begrenzt zu, sodass die vorgesehenen Flächen zur Einhaltung des Raumkonzeptes (Bodenkennzeichnung) z.T. überschritten werden. Die Anordnung des Saughebers/Markierung der Flächen am Boden sollte angepasst werden. 2. Der für Arbeiten am offenen Produkt vorgeschriebene Mundschutz war bei allen Mitarbeitern vorhanden, wurde aber in mehreren Fällen nicht korrekt getragen. Der Grund für diese Nichteinhaltung sollte ermittelt und ggf. in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern beseitigt werden. 3. Die Primärverpackung (offenes Produkt) und die Sekundärverpackung (Kartons aus Pappe, Holzpalletten) sind nicht räumlich voneinander getrennt. Gleiches gilt für die Personalflüsse in diesem Bereich. Eine Trennung der Bereiche sollte im Zuge anstehender Baumaßnahmen vorgesehen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte der Durchlass in der Wand mittels eines Lamellenvorhangs geschlossen werden. Empfehlungen: 1. Die Prüfung der Dokumentation vor der Freigabe (Batch Record Review) findet anders als im Kapitel 1 EG-GMP-Leitfaden durch die Herstellung statt. Hier sollte mit Blick auf eine wirkungsvolle 4-Augen Kontrolle über die Verlagerung der Position in die Qualitätssicherung nachgedacht werden. ooVeRt Bericht zum Audit der Firma Ayanda GmbH & CO.KG am Vertraulichl ARZNEIMITTEL 18.04.2013 9.5 Zusammenfassung Das Audit verlief in ausgesprochen kollegialer und konstruktiver Atmosphäre. Die aufgeworfenen Fragen wurden bereitwillig und zufriedenstellend beantwortet und wo gefordert durch entsprechende Dokumente belegt. Der offene Umgang mit Kritik belegt die Bereitschaft zur Weiterentwicklung. 9.6 Ergebnis Das Unternehmen Ayanda GmbH darf auf Basis des durchgeführten Audits und der vereinbarten Maßnahmen als Lohnhersteller tür die Herstellung und Prüfung von Weichgelatinekapseln beauftragt werden. Datum, Unterschrift Teamleiter: Datum. Unterschriften Audit-Team: ",2~2':c,~ar.~,~20~1r.....:3~..JI..~f.L'..!:.-;q;;;.~(" ;:'0 OS. (,01':;, lc ( 7.., Datei: 20130418 Auditbericht_Ayanda]inal.docx Seite 7 von 7 20130418_Auditbericht_AyandaTeil1.pdf 20130418_Auditbericht_Ayanda_Final 20130418_Auditbericht_AyandaTeil2
31.07.2014 Datei PD
Capsugel_Kapselhersteller_2013-12-_20.pdf
Der Auditbericht steht den Mitgliedsfirmen des BAH grundsätzlich zur Verfügung, er kann jedoch nicht direkt auf die BAH-Plattform eingestellt werden, weil die Firma Capsugel selbst steuern will, an welche Unternehmen der Auditbericht kommuniziert wird. Interessierte Mitgliedsfirmen können sich daher direkt an Herrn Gill Vedts Quality Assurance Engineer gill.vedts@capsugel.com wenden (in englischer Sprache) und um Zusendung des Auditberichts bitten (Re: Audit Report established by company APOGEPHA on its visit September 2013).
31.07.2014 Datei PD
Zeichenfläche 1