01.09.2026, 08:49

Zu Besuch bei Biokanol in Ötigheim: Mittelstand und pharmazeutische Industrie im Dialog mit Europa

Biokanol, Pharma Deutschland und die Europaabgeordnete Marie-Sophie Christ erörterten, wie europäische Vorgaben praxistauglich gestaltet werden können, um den Mittelstand zu stärken.
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Autor:innen
Simone Ahlvers
Auf dem Bild von links nach rechts: B. Schäuble (Kreisvorsitzende CDU Rastatt), Marie-Sophie Christ (Mitglied des Europäischen Parlaments), D. Oesterle (Kreisvorsitzende Frauen Union), Dr. Elmar Kroth (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Pharma Deutschland), S. Weimer-Hartmann (Geschäftsführerin Biokanol), F. Kiefer (Bürgermeister der Gemeinde Ötigheim), Simone Ahlvers (Regionalbeauftragte Süd Pharma Deutschland)
Vergangene Woche haben Pharma Deutschland stellvertretender Hauptgeschäftsführer Dr. Elmar Kroth und Regionalbeauftrage Landesverband Süd Simone Ahlvers das Logistikzentrum des Mitgliedsunternehmen Biokanol in Ötigheim besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs mit der Europaabgeordneten Marie-Sophie Christ, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europäischen Parlaments, standen die aktuellen Herausforderungen der mittelständischen pharmazeutischen Industrie.

Besonders intensiv wurde über die zunehmenden bürokratischen Belastungen durch europäische Regulierung diskutiert. Themen waren unter anderem die neue Verpackungsverordnung, die kommunale Abwasserrichtlinie (KARL) sowie die europäischen Vorgaben zu Mikroschadstoffen.

Frau Weimer-Hartmann, Geschäftsführerin von Biokanol, und Dr. Kroth stellten in ihren Beiträgen die konkreten Auswirkungen der neuen Regelungen auf die pharmazeutische Industrie dar.

Die zentrale Forderung aus der Praxis war klar: Europa braucht Gesetze und Regulierung, die nicht nur politisch gut gemeint, sondern auch in der betrieblichen Praxis umsetzbar sind. Gerade mittelständische Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine Regulierung, die ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht unnötig belastet.

Europaabgeordnete Marie-Sophie Weiss sagte ihre Unterstützung zu, diese Anliegen aus der Praxis in die europäische Politik mitzunehmen und sich für praxistaugliche Lösungen einzusetzen.

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Simone Ahlvers

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