Besonders intensiv wurde über die zunehmenden bürokratischen Belastungen durch europäische Regulierung diskutiert. Themen waren unter anderem die neue Verpackungsverordnung, die kommunale Abwasserrichtlinie (KARL) sowie die europäischen Vorgaben zu Mikroschadstoffen.
Frau Weimer-Hartmann, Geschäftsführerin von Biokanol, und Dr. Kroth stellten in ihren Beiträgen die konkreten Auswirkungen der neuen Regelungen auf die pharmazeutische Industrie dar.
Die zentrale Forderung aus der Praxis war klar: Europa braucht Gesetze und Regulierung, die nicht nur politisch gut gemeint, sondern auch in der betrieblichen Praxis umsetzbar sind. Gerade mittelständische Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine Regulierung, die ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht unnötig belastet.
Europaabgeordnete Marie-Sophie Weiss sagte ihre Unterstützung zu, diese Anliegen aus der Praxis in die europäische Politik mitzunehmen und sich für praxistaugliche Lösungen einzusetzen.