30.09.2026, 12:02

Online-Fachseminar zu aktuellen Entwicklungen im Chemikalienrecht

PFAS, CLH, Bisphenole, REACH-Überarbeitung und OSOA am 19. November 2026
  • Forschung & Entwicklung
  • Medizinprodukte
  • Produktion & Versorgung
  • Regulierung & Zulassung
Autor:innen
Dr. Heike Wollersen
Am 19. November 2026 informiert Pharma Deutschland in einem Online-Fachseminar über aktuelle Entwicklungen im europäischen Chemikalienrecht. Im Mittelpunkt stehen PFAS, CLH-Bewertungen, Bisphenole, die REACH-Überarbeitung und die Bedeutung von OSOA für Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller.

Das europäische Chemikalienrecht entwickelt sich mit hoher Dynamik weiter. Neue Stoffbewertungen, Beschränkungsverfahren und gesetzgeberische Vorhaben können erhebliche Auswirkungen auf Stoffe, Materialien, Herstellungsprozesse, Lieferketten und regulatorische Anforderungen in der pharmazeutischen Industrie und der Medizinproduktebranche haben.

Am 19. November 2026 bietet Pharma Deutschland daher das Online-Fachseminar „Aktuelles aus dem Chemikalienrecht für Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller“ an. Die Veranstaltung vermittelt einen kompakten und praxisorientierten Überblick über zentrale Entwicklungen bei PFAS, REACH, CLP und weiteren aktuellen Regulierungsvorhaben.

Die Referentinnen und Referenten ordnen den jeweiligen Stand der Verfahren ein und zeigen auf, welche möglichen Auswirkungen und Handlungsfelder sich für Unternehmen ergeben. Dabei werden regulatorische Fragen auch konkrete Anknüpfungspunkte für die Unternehmenspraxis beleuchtet.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem europäischen Beschränkungsverfahren für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS. Unter dem Titel „PFAS-Beschränkung: Auf der Zielgeraden?“ wird erläutert, wo das Verfahren aktuell steht, welche Entwicklungen sich abzeichnen und welche Fragestellungen für Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller besonders relevant sind. Dabei geht es insbesondere um mögliche Verwendungsbeschränkungen, Ausnahmen, Übergangsregelungen und die Verfügbarkeit geeigneter Alternativen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden aktuelle Verfahren zur harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen, kurz CLH. Zudem werden verschiedene Stoffbewertungen vorgestellt und welche Folgen sich aus neuen oder geänderten Einstufungen ergeben können. Solche Einstufungen können sich nicht nur auf den Umgang mit Stoffen und Gemischen, sondern auch auf deren Verwendung in Produkten, Materialien und Herstellungsprozessen auswirken.

Darüber hinaus stehen Bisphenole und insbesondere Bisphenol A im Fokus. Vorgestellt werden aktuelle regulatorische Diskussionen und Entwicklungen sowie deren mögliche Bedeutung für Materialien, Anwendungen und betriebliche Prozesse in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie.

Ergänzend erhalten die Teilnehmenden ein rechtliches Update zu REACH und CLP. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Änderungen und Vorhaben, insbesondere die Überarbeitung von REACH, sowie deren mögliche Auswirkungen auf Unternehmen und betriebliche Abläufe.

Abgerundet wird das Programm durch einen Beitrag zu „One Substance, One Assessment“, kurz OSOA. Hier werden die geplante Weiterentwicklung und stärkere Koordinierung der Stoffbewertung auf europäischer Ebene aus Sicht der Industrie eingeordnet. Dabei soll insbesondere beleuchtet werden, welche Bedeutung die Veränderungen für Unternehmen und die regulatorische Bewertung chemischer Stoffe haben können.

WiDi-Fachseminar: Aktuelles aus dem Chemikalienrecht
Erfahren Sie, welche Entwicklungen bei PFAS, REACH, CLP & Co. derzeit die europäische Regulierung prägen und welche Auswirkungen sich daraus für die pharmazeutische Industrie ergeben können.

Ihr Kontakt

Dr. Daniela Allhenn

Leiterin Abteilung Spezielle Produktgruppen / Pharmazeutische Technologie/GMP / Medizinprodukte / Umwelt
Apothekerin

Dr. Heike Wollersen

Referentin Medizinprodukte, Chemikalienrecht und Umwelt
Chemikerin

Melanie Broicher

Stabsstelle Wissenschafts- und Wirtschaftsdienst (WiDi)
Apothekerin
Zeichenfläche 1