17.08.2026, 13:07

NRW-Pharmadialog wird fortgesetzt: Erfolgsmodell für den Austausch zwischen Politik und Industrie

Chancenpapier verabschiedet: Land, Ministerien und Pharmaverbände setzen ihre Zusammenarbeit fort – mit Fokus auf Krisenvorsorge und einer belastbaren Arzneimittelversorgung.
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Autor:innen
Nicole Westig
NRW macht vor, wie erfolgreicher Dialog zwischen Politik und Pharmaindustrie gelingt: Nach der Verabschiedung eines Chancenpapiers zur Stärkung des Pharmastandorts soll der NRW-Pharmadialog fortgesetzt und insbesondere die Krisenvorsorge gemeinsam weiterentwickelt werden.

Wie geht es weiter mit dem NRW-Pharmadialog? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Sitzung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) in Düsseldorf, an der Nicole Westig, Regionalbeauftragte West von Pharma Deutschland, teilnahm.

Mit der Verabschiedung eines gemeinsamen Chancenpapiers zur Stärkung des Pharmastandorts Nordrhein-Westfalen wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der NRW-Pharmadialog gilt inzwischen als Best-Practice-Beispiel für einen konstruktiven und zielorientierten Austausch zwischen Politik und Industrie. Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der drei zuständigen Landesministerien für Gesundheit, Wirtschaft und Wissenschaft. Die jeweiligen Hausleitungen tragen die gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen mit und unterstützen die darin formulierten Ziele.

Die beteiligten Fachverbände wollen die positiven Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen künftig auch auf Bundesebene einbringen. Ein zentrales Zukunftsthema bleibt dabei die Krisenvorsorge. Einigkeit bestand darüber, dass eine belastbare Arzneimittelversorgung im Krisenfall nur durch ein enges und abgestimmtes Zusammenwirken von Bund, Ländern und Industrie gewährleistet werden kann. Die Pharmaindustrie müsse daher als wichtiger Partner systematisch in die Krisenvorsorgeprozesse der Bundesländer eingebunden werden.

Auf Grundlage des Chancenpapiers wird der NRW-Pharmadialog nun fortgeführt. Die vereinbarten Maßnahmen sollen eng begleitet, ihre Umsetzung regelmäßig überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden. Dabei bringen die Pharmaverbände ihre fachliche Expertise kontinuierlich in den Prozess ein. Darüber hinaus ist vorgesehen, künftig einmal jährlich einen Austausch mit den zuständigen Staatssekretärinnen und Staatssekretären der beteiligten Ministerien durchzuführen.

Ihr Kontakt

Nicole Westig

Regionalbeauftragte Mitte & West
Landesverbände Nordrhein-Westfalen & Mitte
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