14.10.2026, 10:26

Landesverband Nord zu Gast im Hamburger Rathaus

Fachgespräch mit der SPD-Bürgerschaftsfraktion über Versorgungssicherheit, Prävention und die Zukunft des Pharmastandorts Hamburg
  • Ausschüsse & Landesverbände
Autor:innen
Dr. Merle Kirchner
vlnr.: Stephanie Bär (Eurofins BioPharma Product Testing Hamburg GmbH), Yvonne Leichsenring (Galderma Laboratorium GmbH), Dr. Kristina Duwensee (Allergopharma GmbH & Co. KG | Vorstand LV Nord), Katrin Jensen (AstraZeneca GmbH), Erich Nobis (Queisser Pharma GmbH & Co. KG | Vorstand LV Nord), Babette Reiken (G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG | Vorstandsvorsitzende LV Nord), Ralf Sibbing (TentaConsult Pharma & Med GmbH), Hauke Kuhlmann (G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG), Dr. Silvia Sickold (Almirall Hermal GmbH | Vorstand LV Nord), Christian Reichwagen (AstraZeneca GmbH | Vorstand LV Nord), Dr. Merle Kirchner (Regionalbeauftragte Nord)
Auf Einladung des Bürgerschaftsabgeordneten Arne Platzbecker (SPD) war der Landesverband Nord von Pharma Deutschland gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern seiner Mitgliedsunternehmen zu Gast im Hamburger Rathaus. Nach einer spannenden Führung durch das historische Rathaus bot sich die Gelegenheit zum fachpolitischen Austausch mit Claudia Loss, Fachsprecherin für Gesundheit, und Hansjörg Schmidt, Fachsprecher für Wirtschaft der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale Herausforderungen für die pharmazeutische Industrie und die Gesundheitsversorgung im Norden. Diskutiert wurden insbesondere die Stärkung einer resilienten Arzneimittelversorgung, die Sicherung und Diversifizierung pharmazeutischer Lieferketten sowie der Abbau bürokratischer Belastungen. Dabei ging es auch um die Frage, wie wettbewerbsfähige Standortbedingungen und verlässliche politische Rahmenbedingungen langfristig zur Versorgungssicherheit beitragen können.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung von Prävention und Gesundheitskompetenz. Dabei wurden insbesondere die Weiterentwicklung bestehender Präventionsstrukturen in Hamburg sowie die Verantwortung des Elternhauses bei der Vermittlung von Gesundheitskompetenz diskutiert. Darüber hinaus standen die Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die pharmazeutische Industrie und die Arzneimittelversorgung im Fokus. In diesem Zusammenhang wurde auch auf das Zusammenwirken regulatorischer und wirtschaftlicher Belastungen mit den anhaltenden geopolitischen Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Versorgungssicherheit hingewiesen.

Insgesamt verdeutlichte der Austausch einmal mehr die enge Verbindung zwischen Gesundheits- und Wirtschaftspolitik: Eine verlässliche Arzneimittelversorgung setzt leistungsfähige pharmazeutische Unternehmen, widerstandsfähige Lieferketten und geeignete politische Rahmenbedingungen voraus. Um diese Voraussetzungen nachhaltig zu stärken, ist der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und Industrie von besonderer Bedeutung.

Der LV Nord bedankt sich bei Arne Platzbecker für die Einladung und die Führung durch das Hamburger Rathaus sowie bei Claudia Loss und Hansjörg Schmidt für den offenen und konstruktiven fachpolitischen Austausch.

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