Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Stärkung von Prävention und Gesundheitskompetenz. Dabei wurden insbesondere die Weiterentwicklung bestehender Präventionsstrukturen in Hamburg sowie die Verantwortung des Elternhauses bei der Vermittlung von Gesundheitskompetenz diskutiert. Darüber hinaus standen die Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die pharmazeutische Industrie und die Arzneimittelversorgung im Fokus. In diesem Zusammenhang wurde auch auf das Zusammenwirken regulatorischer und wirtschaftlicher Belastungen mit den anhaltenden geopolitischen Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen für die Versorgungssicherheit hingewiesen.
Insgesamt verdeutlichte der Austausch einmal mehr die enge Verbindung zwischen Gesundheits- und Wirtschaftspolitik: Eine verlässliche Arzneimittelversorgung setzt leistungsfähige pharmazeutische Unternehmen, widerstandsfähige Lieferketten und geeignete politische Rahmenbedingungen voraus. Um diese Voraussetzungen nachhaltig zu stärken, ist der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und Industrie von besonderer Bedeutung.
Der LV Nord bedankt sich bei Arne Platzbecker für die Einladung und die Führung durch das Hamburger Rathaus sowie bei Claudia Loss und Hansjörg Schmidt für den offenen und konstruktiven fachpolitischen Austausch.
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