Wie moderne Arzneimittelversorgung funktioniert und welche Rahmenbedingungen die Pharmaindustrie für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung benötigt, darüber informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Pauls bei einem Besuch des Health Logistics Campus in Florstadt. Der Campus wird gemeinsam von Pharma Deutschland-Mitglied STADA und DHL betrieben und zählt zu den modernsten Logistikstandorten Europas für Biopharmazeutika, Medizintechnik und klinische Studien.
Auf einer Fläche von mehr als 14 Fußballfeldern bietet der Health Logistics Campus hochmoderne Infrastruktur für die Lagerung, Verpackung und Distribution sensibler Gesundheitsprodukte. Damit hat sich der Standort zu einem bedeutenden europäischen Drehkreuz für die Pharma- und Gesundheitslogistik entwickelt.
Gemeinsam mit Nicole Westig, Regionalbeauftragte West von Pharma Deutschland, begrüßten Dominic Fister und Florian Kluckert von STADA den Abgeordneten. Anschließend führte STADA-Logistikmanager Dennis Friesel durch das hochautomatisierte Logistikzentrum. Dabei erhielt Dr. Pauls Einblicke in innovative Verpackungs- und Distributionsprozesse, die individuell auf Kundenanforderungen abgestimmt werden können und zugleich höchste Qualitätsstandards, etwa bei der Einhaltung komplexer Kühlketten, gewährleisten.
Beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete insbesondere von den technologischen Möglichkeiten und der Leistungsfähigkeit des Standorts. STADA, einer der führenden Hersteller hochwertiger Arzneimittel, verfolgt eine Drei-Säulen-Strategie aus Consumer Healthcare Produkten, Generika und Spezialpharmazeutika und verbindet dabei seine traditionsreiche, im Apothekenwesen verwurzelte Unternehmensgeschichte mit einem klaren Fokus auf Innovation und Versorgungssicherheit.
Im Anschluss an die Besichtigung tauschten sich die Gesprächspartner über aktuelle gesundheitspolitische Herausforderungen aus. Als Mitglied des Gesundheitsausschusses sowie des Digital- und Sozialausschusses des Deutschen Bundestags ist Dr. Thomas Pauls ein wichtiger Ansprechpartner für zentrale Anliegen der pharmazeutischen Industrie. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die von Pharma Deutschland verfolgte ressortübergreifende Pharmastrategie, das geplante Gesetz für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen sowie notwendige Strukturreformen im Gesundheitswesen.
Darüber hinaus wurde auch die derzeit fehlende Rechtsgrundlage für Medizinalcannabis thematisiert. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen unerlässlich sind, um Innovationen zu fördern, Versorgungssicherheit zu stärken und den Pharmastandort Deutschland nachhaltig wettbewerbsfähig zu halten.