Mit einer positiven Bilanz der politischen Interessenvertretung und einem klaren Ausblick auf die kommenden Herausforderungen hat der Landesverband Mitte von Pharma Deutschland seine Mitgliederversammlung in Mainz abgehalten. Im Mittelpunkt standen die Aktivitäten des vergangenen Jahres, aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen sowie die weitere Stärkung des Dialogs mit Politik, Wirtschaft und Mitgliedsunternehmen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Die Vorsitzende Dr. Gabriela Soskuty berichtete über zahlreiche politische Gespräche und Veranstaltungen, bei denen der Landesverband die Perspektive der pharmazeutischen Industrie eingebracht hat. Dazu gehörten unter anderem Gespräche mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch, der damaligen hessischen Gesundheitsstaatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk sowie der Bundestagsabgeordneten Dr. Tanja Machalet, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus engagierten sich die Vorstandsmitglieder auf zahlreichen Pharma-, Gesundheits- und Wirtschaftsveranstaltungen in der Region.
Einen Überblick über die aktuelle Lage in Berlin gab Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann. Dabei standen insbesondere der Pharmadialog der Bundesregierung, die Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie die Stärkung von Prävention und Selbstmedikation im Fokus. Diese Themen werden die Arbeit von Pharma Deutschland auch in den kommenden Monaten maßgeblich prägen.
Ein wichtiges Ergebnis der Mitgliederversammlung war zudem die Nachwahl von Florian Kluckert, verantwortlich für Market Access und Health Policy bei STADApharm, in den Vorstand des Landesverbands. Er folgt auf ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied und wird sich künftig aktiv in die Arbeit des Gremiums einbringen.
In der anschließenden Vorstandssitzung verständigten sich die Vorstandsmitglieder darauf, den Austausch mit den Mitgliedsunternehmen sowie den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in der Region weiter auszubauen. Ziel bleibt es, die Interessen der pharmazeutischen Industrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wirksam zu vertreten und gute Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Arzneimittelversorgung zu fördern.