Nur ein geringer Teil der Bevölkerung - vier Prozent - habe einen Weg von mehr als zehn Kilometern zur nächsten Apotheke. Die wohnortnahe Versorgung sei damit trotz einer sinkenden Zahl an Apotheken im Land gesichert.
Ende 2024 gab es in Mecklenburg-Vorpommern laut Gesundheitsministerium in Schwerin noch 361 Apotheken. Zehn Jahre zuvor waren es noch 401. Das hat Folgen, etwa für den Notfall.
Wer in der Nacht oder am Sonntag ein Medikament braucht, muss seit Jahresbeginn unter Umständen einen weiteren Weg in Kauf nehmen. Notdienst-Apotheken können in Mecklenburg-Vorpommern seither bis zu 35 Kilometer auseinander liegen. Zuvor galten 25 Kilometer.