Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung insbesondere Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, Personen mit chronischen Erkrankungen, Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit erhöhtem Expositionsrisiko. Trotz dieser Empfehlung bleibt die Impfquote hinter den Zielen zurück. Nur etwa 34 Prozent der über 60-Jährigen waren in der vergangenen Saison gegen Influenza geimpft. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt eine Impfquote von 75 Prozent.
„Niedrigschwellige Impfangebote beispielsweise in Apotheken sind wichtig, damit möglichst viele Menschen ihren Impfschutz unkompliziert und rechtzeitig auffrischen können."
„Apotheken sind wohnortnah erreichbar und bieten persönliche Beratung. Prävention muss für die Menschen einfach in ihren Alltag passen,“ so Brakmann weiter.
Insbesondere für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen kann eine Infektion mit schweren Komplikationen verbunden sein. Eine hohe Impfquote trägt daher nicht nur zum individuellen Schutz bei, sondern entlastet auch das Gesundheitssystem während der Grippesaison.
Eine zusätzliche Möglichkeit sich impfen zu lassen bietet die bundesweite Lange Nacht des Impfens am 12. November. Viele Apotheken, Arztpraxen, Gesundheitsämter und andere Impfstellen verlängern an diesem Tag ihre Öffnungszeiten. Interessierte können sich dort gegen Grippe und teilweise auch gegen COVID-19 impfen lassen. Pharma Deutschland appelliert daher, den eigenen Schutz frühzeitig zu überprüfen und eine Grippeschutzimpfung wahrzunehmen.