12.10.2026, 13:50

Höne bei Pharma Deutschland: Wettbewerbsfähigkeit und Pharmastandort NRW stärken

Henning Höne diskutiert mit Pharma Deutschland NRW über Bürokratieabbau, Strukturreformen und bessere Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation.
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Autor:innen
Nicole Westig
Christoph Harras-Wolff dankt Henning Höne für den guten Austausch.
Weniger Bürokratie, mehr wirtschaftliche Dynamik und bessere Bedingungen für Forschung und Innovation: Bei der Mitgliederversammlung von Pharma Deutschland Landesverband NRW diskutierte FDP-Landeschef Henning Höne mit den Mitgliedsunternehmen über die Zukunft des Wirtschafts- und Pharmastandorts Nordrhein-Westfalen.

Wie kann Nordrhein-Westfalen wirtschaftlich wieder an Dynamik gewinnen und gleichzeitig der Pharmastandort gestärkt werden? Darüber diskutierten die Mitglieder des NRW-Landesverbands von Pharma Deutschland bei ihrer Mitgliederversammlung in Düsseldorf mit Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW und FDP-Landesvorsitzender.

Höne machte deutlich, dass neue wirtschaftliche Dynamik aus seiner Sicht vor allem konsequenten Bürokratieabbau und nachhaltige Strukturreformen erfordere. Ein leistungsfähiger Staat müsse sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und insbesondere bei der Infrastruktur verlässlich handlungsfähig sein.

Mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme plädierte Höne für mehr Kapitaldeckung, um einen weiteren Anstieg der Lohnzusatzkosten zu begrenzen. Auch Förderprogramme müssten kritisch überprüft werden. Gleichzeitig gelte es, bessere Rahmenbedingungen für Forschung, Innovation und Ausgründungen zu schaffen.

Mit diesen Forderungen stieß der FDP-Politiker bei Christoph Harras-Wolff, Landesvorsitzender von Pharma Deutschland in NRW, und den anwesenden Mitgliedern auf große Zustimmung. Denn auch für die pharmazeutische Industrie sind wettbewerbsfähige Standortbedingungen, weniger Bürokratie und verlässliche politische Rahmenbedingungen entscheidend, damit Unternehmen in Nordrhein-Westfalen investieren, forschen und Innovationen vorantreiben können.

Harras-Wolff zog zugleich eine positive Bilanz der Landesverbandsarbeit: Die Mitgliedsunternehmen brachten sich aktiv in den Pharmadialog NRW ein. Darüber hinaus führte der Landesverband zahlreiche Gespräche mit politischen Vertreterinnen und Vertretern auf Landes- und Bundesebene, darunter einen konstruktiven Austausch mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Auch die Vernetzung der Mitgliedsunternehmen untereinander konnte weiter intensiviert werden.

Neue Gesichter im Landesvorstand

Auch personell stellte sich der Landesverband breiter auf: Marthe Leppin von Kenvue Germany GmbH und Sascha Glanemann von APONTIS Pharma wurden neu in den Landesvorstand gewählt.

Die Mitgliederversammlung unterstrich damit einmal mehr den Anspruch von Pharma Deutschland, den politischen Dialog in Nordrhein-Westfalen aktiv mitzugestalten und sich für Rahmenbedingungen einzusetzen, die Innovation, Versorgungssicherheit und einen starken Pharmastandort NRW miteinander verbinden.

vlnr.: Christoph Harras-Wolff, Sascha Glanemann, Kristin Krause, Dr. Frank Münchberg, Dr. Georg Stommel, Dr. Dr. Richard Ammer

 

 

Ihr Kontakt

Nicole Westig

Regionalbeauftragte Mitte & West
Landesverbände Nordrhein-Westfalen & Mitte
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