Update zur Kommunalen Abwasserrichtlinie (KARL)
Die KARL ist am 1. Januar 2025 in Kraft getreten und soll bis zum 31. Juli 2027 national umgesetzt werden. Inzwischen belegen mehrere Studien, dass die Richtlinie auf nachweislich falschen Daten beruht, die sowohl die Kosten als auch die Herkunft von Mikroschadstoffen umfassen. Daher haben sich mehrere Unternehmen dazu entschiede, im März eine Klage vor dem Europäischen Gericht einzureichen. Pharma Deutschland hat einen Antrag auf Zulassung als Streithelfer eingereicht.
Um den Zugang zu Human-Arzneimitteln in Europa nicht zu gefährden, haben die Gesundheitsminister der Länder im Juni 2025 eine Überarbeitung gefordert. Die EU-Kommission hat bisher nur eine Studie zur Überprüfung der Kosten und Auswirkung auf den pharmazeutischen Sektor angekündigt, möchte aber zum Zeitpunkt an der EPR festhalten.
Mitgliedsunternehmen erhalten einen Überblick zum aktuellen Stand. Es können sich mehrere Personen pro Unternehmen anmelden, die Teilnahme ist kostenfrei.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Kanzlei Clifford Chance, die sowohl die Unternehmen als auch Pharma Deutschland gegenüber dem Gericht der Europäischen Union vertritt, einen Überblick zu den rechtlichen Fragestellungen geben. Zudem wird Ramboll die Ergebnisse seines Gutachtens zur Überprüfung der Daten der EU-Kommission vorstellen. Das vollständige Programm wird in Kürze bekanntgegeben.