Informationsveranstaltung zum Critical Medicines Act
Der Rechtsakt wird sich mit Schwachstellen in der Lieferkette für kritische Arzneimittel und der Verringerung der Abhängigkeit Europas befassen, mit dem Ziel, die Versorgung mit kritischen Arzneimitteln zu stärken. Sie zielt zudem darauf ab, die Verfügbarkeit anderer Arzneimittel von gemeinsamem Interesse zu verbessern. Der Vorschlag soll die Reform des EU-Arzneimittelrechts ergänzen und auf der Arbeit der Exekutivlenkungsgruppe für Arzneimittelengpässe, des strukturierten Dialogs über die Sicherheit der Arzneimittelversorgung, der Vorschläge der Critical Medicines Alliance und einer unterstützenden Studie aufbauen.
Dabei soll es u.a. um folgende Maßnahmen gehen:
- Erleichterung von Investitionen zur Diversifizierung der Produktionskapazitäten für kritische Arzneimittel, insbesondere Investitionen, die eine Schwachstelle in der Lieferkette beheben
- Anreize für die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten bei der öffentlichen Beschaffung kritischer Arzneimittel
- gemeinsame Beschaffung kritischer Arzneimittel (Joint Procurement) und bestimmter anderer Arzneimittel von gemeinsamem Interesse
- verbesserte Rahmenbedingungen für die Errichtung oder Erweiterung von Produktionsanlagen für kritische Arzneimittel in der EU
- Anreize für die Verwendung anderer Kriterien als des niedrigsten Preises beim Kauf kritischer Arzneimittel (Kriterien im Zusammenhang mit der Sicherheit und der Diversität der Versorgung).
Ziel dieser Infoveranstaltung ist es, die Mitgliedsunternehmen über des Rechtsaktes zu informieren und diese zu diskutieren.