Informationsveranstaltung zum Critical Medicines Act

Vor dem Hintergrund des auch auf europäischer Ebene immer größer werdenden Problems von Lieferengpässen hat die EU-Kommission bzw. der neue Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi angekündigt, bereits innerhalb der ersten 100 Tagen einen Critical Medicines Act vorzuschlagen. Konkret geplant ist derzeit die Vorlage des Rechtsakts am 11. März 2025.
Datum: 24.03.2025
Ort: online, via MS Teams
Preis: Die Online-Informationsveranstaltung (via MS-Teams) ist für die Mitglieder von Pharma Deutschland bestimmt und für diese kostenlos.
Zeit: 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Info: Die Einwahldaten erhalten Sie am Werktag vor der Veranstaltung. Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

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Wir möchten darauf hinweisen, dass während der Veranstaltung Foto-, Film- oder sonstige Medienaufzeichnungen angefertigt werden und die Teilnehmenden mit Besuch der Veranstaltung ihre Zustimmung zur Veröffentlichung geben. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, so teilen Sie dies bitte im Rahmen Ihrer Anmeldung oder anlässlich der Veranstaltung dem/der Fotograf/in mit.
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Der Rechtsakt wird sich mit Schwachstellen in der Lieferkette für kritische Arzneimittel und der Verringerung der Abhängigkeit Europas befassen, mit dem Ziel, die Versorgung mit kritischen Arzneimitteln zu stärken. Sie zielt zudem darauf ab, die Verfügbarkeit anderer Arzneimittel von gemeinsamem Interesse zu verbessern. Der Vorschlag soll die Reform des EU-Arzneimittelrechts ergänzen und auf der Arbeit der Exekutivlenkungsgruppe für Arzneimittelengpässe, des strukturierten Dialogs über die Sicherheit der Arzneimittelversorgung, der Vorschläge der Critical Medicines Alliance und einer unterstützenden Studie aufbauen.

Dabei soll es u.a. um folgende Maßnahmen gehen:

  • Erleichterung von Investitionen zur Diversifizierung der Produktionskapazitäten für kritische Arzneimittel, insbesondere Investitionen, die eine Schwachstelle in der Lieferkette beheben
  • Anreize für die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten bei der öffentlichen Beschaffung kritischer Arzneimittel
  • gemeinsame Beschaffung kritischer Arzneimittel (Joint Procurement) und bestimmter anderer Arzneimittel von gemeinsamem Interesse
  • verbesserte Rahmenbedingungen für die Errichtung oder Erweiterung von Produktionsanlagen für kritische Arzneimittel in der EU
  • Anreize für die Verwendung anderer Kriterien als des niedrigsten Preises beim Kauf kritischer Arzneimittel (Kriterien im Zusammenhang mit der Sicherheit und der Diversität der Versorgung).

Ziel dieser Infoveranstaltung ist es, die Mitgliedsunternehmen über des Rechtsaktes zu informieren und diese zu diskutieren. 

Ihr Kontakt

Anna Wehage

Referentin nationale und europäische Gesetzgebung / Internationales / Fälschungsschutz

Henrik Reimer

Büroleiter Brüssel
Landesverband Europa

Andrea Schmitz

Justiziarin, Leiterin Abteilung Recht
Rechtsanwältin, Syndikusrechtsanwältin

Carolin Epperlein

Assistentin Abteilung Recht / AG Grenz
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