BAH-Veranstaltung „Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und Konsequenzen für den Arzneimittelbereich – eine erste Bestandsaufnahme“
53173 Bonn
Vermutlich Mitte März wird die britische Premierministerin Theresa May den Antrag auf Austritt ihres Landes aus der EU offiziell einreichen. Damit beginnen die Verhandlungen, in denen die künftigen Spielregeln im Verhältnis zwischen den verbleibenden 27 EU-Mitgliedstaaten und Großbritannien festgelegt werden müssen.
Für den weitgehend harmonisierten Arzneimittelbereich stehen damit tiefgreifende Umwälzungen bevor, die unmittelbare Konsequenzen für die Arzneimittel-Hersteller haben werden. So muss für rund 3.500 abgeschlossene MR/DC-Verfahren, in denen Großbritannien als Reference Member State (RMS) beteiligt war und ist, ein neuer RMS gefunden werden, der diese wichtige Aufgabe zukünftig übernimmt. Außerdem kann sich Großbritannien künftig nicht mehr auf die diversen Datenbanken und Portale der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) stützen, die überdies ihren Sitz aus London in ein Land verlagern muss, das weiterhin in der EU verbleibt.
Es ist derzeit unklar, wie sich die zukünftige Zusammenarbeit gestalten wird. Um eine erste Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Problembereiche vorzunehmen, wird der BAH den 1. Brexit-Informationstag durchführen.
Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie in der rechten Spalte.