Das eRezept vor der „Praxis“
Seit dem 1. Juli 2021 läuft in der Modellregion Berlin-Brandenburg die Testphase für das elektronische Rezept (eRezept) im Praxisalltag. Seither werden zunächst in einer begrenzten Region praktische Erkenntnisse über das Zusammenspiel aller Komponenten der elektronischen Arzneimittelverordnung gesammelt. Im vierten Quartal gilt es, die bundesweite Einführung des eRezepts vorzubereiten. Die Zeit drängt, denn, so sieht es das Gesetz vor, ab dem 1. Januar 2022 sollen die Ärztinnen und Ärzte in Deutschland verschreibungspflichtige Arzneimittel grundsätzlich mittels eRezept verordnen. Damit stellt der 1. Januar 2022 einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg Deutschlands zur digitalen Versorgung dar. Das ist Grund genug, kurz vor dem Jahreswechsel den Stand der Entwicklungen rund um das eRezept und auch erste Erfahrungen bezüglich der seit Beginn 2021 eingeführten elektronischen Patientenakte (ePA) zu betrachten.
Daher lädt der BAH seine Mitgliedsunternehmen herzlich zu einer Online-Informationsveranstaltung am 14. Dezember 2021 ein, um mit namenhaften Vertretern aus BMG und gematik sowie der betroffenen Stakeholder, die in den Arztpraxen, Apotheken und Krankenkassen die Umsetzungen vornehmen, den aktuellen Stand zu diskutieren.
Nach der Begrüßung durch den BAH-Hauptgeschäftsführer, Dr. Hubertus Cranz, wird Dr. Jan Hensmann, Referatsleiter aus dem BMG, zum Umsetzungsstand des eRezepts vortragen. Anschließend wird Hannes Neumann von der gematik GmbH vertiefend auf die Frage eingehen, wo Deutschland bei der digitalen Versorgung steht. Ob die Ärzte für die digitale Versorgung gerüstet sind, dazu wird Jens Naumann, Geschäftsführer der medatixx GmbH, berichten. Mathias Arnold Vizepräsident der ABDA wird die Perspektive der Apotheken darstellen und Marc Eichborn, CDO Bitmarck GmbH, die eines Kassendienstleisters.
Die Informationsveranstaltung ist für die Mitglieder des BAH bestimmt und für diese kostenlos. Die Einwahldaten werden Ihnen zeitnah vor der Veranstaltung zugehen.