BAH-Info-Veranstaltung zu China: Auswirkungen des „Antispionage-Gesetzes“ auf Arzneimittel-Hersteller
China spielt eine wichtige Rolle im globalen Arzneimittelmarkt, sowohl als Zielmarkt für deutsche Pharmaunternehmen als auch als bedeutender Exporteur für pharmazeutische Wirkstoffe und Arzneimittel nach Deutschland.
Eine große Herausforderung ist die zunehmende industriepolitische Regulierung in China. So machen sich Unternehmen z.B. aufgrund des von China verschärften „Antispionage-Gesetzes“ Sorgen bezüglich der zukünftigen Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehung. Dies zeigt sich bereits darin, dass deutsche Aufsichtsbehörden nicht mehr in China inspizieren wollen. Zudem bestehen auch Bedenken der Unternehmen bezüglich der Durchführung von Audits vor Ort.
Deshalb bietet der BAH mit Unterstützung der Auslandshandelskammer China einen digitalen Austausch an, um eine kurze Einschätzung der wirtschaftspolitischen Situation und einen rechtlichen Input zur Einordnung des Antispionage-Gesetzes zu geben. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.
Programm:
- Einführung BAH: Beschreibung der Problematik
Dr. Elmar Kroth / Anna Wehage - BAH - Impulsvortrag zur wirtschaftspolitischen Situation in China,
NN - AHK Greater China - Antispionage-Gesetz – Rechtliche Bewertung
Philip Lazare – Partner Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH - Diskussion
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für BAH-Mitglieder kostenfrei.
Angemeldete Teilnehmer erhalten den Zugangslink zeitnah vor der Veranstaltung.