Oktober 2026

Elektronische Patientenakte (ePA)

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein zentrales Element der vernetzten Gesundheitsversorgung in Deutschland. Sie ermöglicht es Versicherten, ihre Gesundheitsdaten digital zu speichern und zu verwalten. Leistungserbringer wie Ärztinnen und Ärzte sowie auf Wunsch auch Krankenkassen können ebenfalls Daten in der ePA hinterlegen. Die vollständige Kontrolle über die ePA liegt jedoch bei den Versicherten.

ePA im Alltag: Nutzung bleibt hinter der Bekanntheit zurück

Rund anderthalb Jahre nach der bundesweiten Einführung (April 2025) zeigt sich ein gemischtes Bild bei der elektronischen Patientenakte (ePA): Zwar ist sie einem Großteil der Bevölkerung bekannt, im Alltag wird sie bislang jedoch nur von einem vergleichsweise kleinen Teil genutzt.

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist vielen Menschen ein Begriff, hat sich im Versorgungsalltag bislang aber noch nicht entsprechend etabliert. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Gesundheitsmonitor-Befragung von Civey im Auftrag von Pharma Deutschland im Oktober 2026: 81,5 Prozent kennen die ePA, während 23,5 Prozent sie nutzen.

Die deutliche Differenz zwischen Bekanntheit und tatsächlicher Anwendung zeigt Potenzial für die weitere Entwicklung der ePA. Aus Sicht von Pharma Deutschland kommt es darauf an, ihren konkreten Nutzen für Patientinnen, Patienten und die Gesundheitsversorgung zu stärken und ihre Einbindung in die Versorgung voranzubringen.

Elektronische Patientenakte (ePA)

Bekanntheit und Nutzung im Vergleich

Angabe in Prozent
Bekanntheit ePA
80,9 %
81,5 %
29.10.2025
29.10.2026
Nutzung ePA
17,4 %
23,5 %
29.10.2025
29.10.2026
Daten als Tabelle anzeigen

Bekanntheit und Nutzung im Vergleich

KarteBereichBezeichnungWert
Bekanntheit ePA29.10.202580,9 %
Bekanntheit ePA29.10.202681,5 %
Nutzung ePA29.10.202517,4 %
Nutzung ePA29.10.202623,5 %
Civey-Umfrage unter 5.000 Personen, durchgeführt vom 29.09.2025 bis 29.10.2026. Statistischer Fehler: 2,6%. Grundlage sind die Fragen „Welche der folgenden digitalen Gesundheitsleistungen kennen Sie, wenn auch nur dem Namen nach?“ und „Welche der folgenden digitalen Gesundheitsleistungen haben Sie bereits genutzt?“. Die Grafik zeigt ausschließlich die Ergebnisse zur elektronischen Patientenakte (ePA).
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ePA: Potenzial für die Versorgung bleibt ungenutzt

Laut einer Umfrage des Gesundheitsmonitors von Pharma Deutschland legte die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) deutlich zu: von 15,5 Prozent Ende Juli 2025 auf 19,9 Prozent Anfang Dezember 2025. Dennoch bleibt ein Jahr nach ihrem Start eine deutliche Lücke zwischen Bekanntheit und Nutzung: Rund 80 Prozent der Befragten kennen die ePA, doch nur knapp 20 Prozent haben sie bislang verwendet. Ihre Vorteile kommen damit im Versorgungsalltag noch zu selten an.

Pharma Deutschland setzt sich deshalb für eine patientenzentrierte Ausrichtung der ePA ein, die die Verzahnung von Versorgung und Forschung fördert. Die ePA soll Versicherte dabei unterstützen, ihre Gesundheitsdaten im Blick zu behalten und aktiv an ihrer Gesundheitsversorgung mitzuwirken.

Elektronische Patientenakte (ePA)

Bekanntheit und Nutzung im Vergleich

Angabe in Prozent
Juli 2025 76,6% 15,5%
Dezember 2025 79,3% 19,9%
Bekanntheit ePA Nutzung ePA
Daten als Tabelle anzeigen

Bekanntheit und Nutzung im Vergleich

BezeichnungBekanntheit ePANutzung ePA
Juli 202576,6%15,5%
Dezember 202579,3%19,9%
Civey-Umfrage unter 5.000 Personen, durchgeführt vom 01.07.2025 bis 01.12.2025. Statistischer Fehler: 2,6%. Grundlage sind die Fragen „Welche der folgenden digitalen Gesundheitsleistungen kennen Sie, wenn auch nur dem Namen nach?“ und „Welche der folgenden digitalen Gesundheitsleistungen haben Sie bereits genutzt?“. Die Grafik zeigt ausschließlich die Ergebnisse zur elektronischen Patientenakte (ePA).
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