OTC-Daten im digitalen Gesundheitswesen: Vom blinden Fleck zum wichtigen Baustein
Daten zu nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln finden zunehmend Eingang in gesetzlich festgelegte Digitalisierungsprozesse. Ob elektronische Patientenakte (ePA) oder E-Rezept: OTC-Daten werden künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Welche Entwicklungen sich daraus ergeben und welchen Nutzen sie für die Gesundheitsversorgung bieten, erfahren Sie in unserer kommenden Sprechstunde Digitale Gesundheit.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (OTC) machen traditionell rund die Hälfte aller in Apotheken abgegebenen Packungen aus. In der digitalen Gesundheitsversorgung spielten sie bislang jedoch meist nur eine untergeordnete Rolle. Mit den aktuellen Digitalisierungsprozessen ändert sich das grundlegend.
Durch die stärkere Vernetzung nationaler Infrastrukturen wie der elektronischen Patientenakte und des E-Rezepts sowie durch die Vorgaben des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) entwickeln sich OTC-Daten zu einem wichtigen Bestandteil einer vernetzten Gesundheitsversorgung.
Auch auf nationaler Ebene gewinnen frei verkäufliche Arzneimittel an Bedeutung: Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte rücken sie stärker in den Fokus der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und können dazu beitragen, die Medikation von Patientinnen und Patienten umfassender abzubilden.
Welche konkreten Veränderungen, Potenziale und Chancen diese Entwicklungen für die Gesundheitsversorgung mit sich bringen, beleuchten wir gemeinsam mit Ihnen in unserer kommenden Sprechstunde.