Ob Deutschland auf gesundheitliche Krisen gut vorbereitet ist, entscheidet sich, lange bevor sie eintreten. Die Pandemiejahre haben gezeigt, wie viel Zeit verloren geht, wenn Impfstoffe, Logistik und Produktionskapazitäten erst in der Krise organisiert werden. Dabei ist Vorsorge vergleichsweise günstig: Laut OECD kostet sie im Schnitt rund sechs US-Dollar pro Kopf und Jahr, ein geringer Betrag im Vergleich zu den Folgekosten fehlender Vorbereitung.
Zugleich ist Gesundheitsschutz Teil der Sicherheitsvorsorge geworden. Wer im Krisenfall schnell Impfstoffe und Arzneimittel bereitstellen will, braucht verlässliche Forschungs- und Produktionsstrukturen in Deutschland und Europa. Offen ist, welche Verantwortung Staat, Industrie und Zivilgesellschaft dafür tragen, dass die Bevölkerung wirksam geschützt ist.
Darüber möchten wir mit Ihnen in der zweiten Ausgabe der „Health Security Dialogues“ ins Gespräch kommen.
Mit Beiträgen von:
Moderiert wird der Abend von Inga Bergen.
Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr, die Veranstaltung selbst beginnt um 19 Uhr.