„Die Pharmabranche steht zur gemeinsamen Verantwortung für sauberes Wasser“, betont Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.
„Aber die derzeitige Ausgestaltung der Kommunalabwasserrichtlinie KARL ist zu kurz gedacht: Sie gefährdet mit einseitigen Kostenlasten die Arzneimittelversorgung, ohne den Gewässerschutz wirklich zu stärken."
“Nur eine Regulierung,” so Brakmann weiter, "die auf korrekten Daten basiert und alle relevanten Branchen einbezieht, kann zugleich ökologische Wirksamkeit, wirtschaftliche Vernunft und Versorgungssicherheit gewährleisten. Die Umsetzung der jetzigen KARL sollte angehalten werden, um Zeit für die dringend notwendige Überarbeitung zu schaffen.“
Pharma Deutschland fordert die europäischen Gesetzgeber auf, die Richtlinie evidenzbasiert zu überarbeiten und die Belastung fair auf alle Verursacher von Spurenstoffen im Wasser zu verteilen. Zugleich ruft der Verband Politik, Wasserwirtschaft, Umweltverbände und Industrie dazu auf, den Welttag des Wassers als Anlass für gemeinsame, praktikable Lösungen zu nutzen – im Interesse der Patientinnen und Patienten und der Ressource Wasser.