20.03.2026 Pressemeldung

Weltwassertag: Wasser schützen – Arzneimittelversorgung nicht gefährden!

Pharma Deutschland warnt vor den Folgen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie KARL für die Arzneimittelversorgung
  • Gesellschaft & Politik
Autor:innen
Hannes Hönemann, 
Anna Frederike Gutzeit
Zum Welttag des Wassers am kommenden Sonntag bekennt sich Pharma Deutschland ausdrücklich zum Schutz der Ressource Wasser und zu einem konsequenten Gewässerschutz in Deutschland und Europa. Wasser ist Grundlage für Gesundheit, Wohlstand und ein friedliches Zusammenleben – in Deutschland ebenso wie weltweit.

„Die Pharmabranche steht zur gemeinsamen Verantwortung für sauberes Wasser“, betont Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. 

„Aber die derzeitige Ausgestaltung der Kommunalabwasserrichtlinie KARL ist zu kurz gedacht: Sie gefährdet mit einseitigen Kostenlasten die Arzneimittelversorgung, ohne den Gewässerschutz wirklich zu stärken."
Dorothee Brakmann Hauptgeschäftsführerin

“Nur eine Regulierung,” so Brakmann weiter, "die auf korrekten Daten basiert und alle relevanten Branchen einbezieht, kann zugleich ökologische Wirksamkeit, wirtschaftliche Vernunft und Versorgungssicherheit gewährleisten. Die Umsetzung der jetzigen KARL sollte angehalten werden, um Zeit für die dringend notwendige Überarbeitung zu schaffen.“

Pharma Deutschland fordert die europäischen Gesetzgeber auf, die Richtlinie evidenzbasiert zu überarbeiten und die Belastung fair auf alle Verursacher von Spurenstoffen im Wasser zu verteilen. Zugleich ruft der Verband Politik, Wasserwirtschaft, Umweltverbände und Industrie dazu auf, den Welttag des Wassers als Anlass für gemeinsame, praktikable Lösungen zu nutzen – im Interesse der Patientinnen und Patienten und der Ressource Wasser.

Ihr Kontakt

Hannes Hönemann

Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Politikwissenschaftler

Anna Frederike Gutzeit

CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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