19.01.2026

Trumps Behauptung widerlegt: Paracetamol-Einnahme während der Schwangerschaft führt nicht zu Autismus

Umfassende Auswertung zeigt keinen Zusammenhang zwischen Paracetamol und Autismus, ADHS oder Entwicklungsstörungen
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eine aktuelle Metastudie widerlegt die von US-Präsident Trump im September 2025 getätigte Aussage, dass die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft zu Autismus beim ungeborenen Kind führen könnte.

Das Ergebnis einer großen Metastudie aus dem Fachmagazin “The Lancet Obstetrics, Gynaecology & Women's Health” zeigt erneut, dass absolut kein Zusammenhang zwischen Paracetamol und Autismus, ADHS oder anderen intellektuellen Entwicklungsstörungen besteht.

Paracetamol gehört seit Jahrzehnten zu den weltweit am besten untersuchten Schmerz- und Fiebermitteln. Bei sachgerechter Anwendung gilt es nach übereinstimmender Bewertung internationaler Arzneimittelbehörden als sicher und wirksam – auch für Schwangere.

Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland: „Unbelegte Behauptungen untergraben nicht nur das Vertrauen in Wissenschaft und Medizin, sie können auch Gesundheitsentscheidungen verzerren."

"Eine faktenbasierte Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in bewährte Arzneimittel und in das Gesundheitssystem insgesamt zu erhalten."
Dorothee Brakmann Hauptgeschäftsführerin

"Wir sprechen uns deswegen dafür aus, gesundheitliche Fragen ausschließlich auf Basis belastbarer wissenschaftlicher Daten zu diskutieren und empfehlen Patient:innen, sich bei Unsicherheiten an medizinisches Fachpersonal zu wenden.“, so Brakmann weiter.

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