13.03.2025

Parlamentarischer Pharma-Abend in Düsseldorf: Plädoyer für die Unternehmen in NRW

Dialog für den Pharmastandort NRW: Weniger Bürokratie, mehr Wettbewerbsfähigkeit
  • Ausschüsse & Landesverbände
Autor:innen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Beim zwölften Parlamentarischen Abend „Pharma in NRW – Eine Branche im Dialog“ im Düsseldorfer Landtag am 12. März hielt Christoph Harras-Wolff, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen von PharmaDeutschland, ein kleines Plädoyer für die zahlreichen Arzneimittel- und Medizinproduktehersteller in NRW.
„Die kommunale Abwasserrichtlinie wird die Produktionskosten für Arzneimittel hier in Deutschland deutlich nach oben treiben. Die Frage ist also: Lohnt sich die Produktion hierzulande noch?“, so Harras-Wolff
Christoph Harras-Wolff Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Gerade mittelständische Unternehmen, die oft als Nischenanbieter dringend benötigte Produkte bereitstellen, könnten diese Belastungen kaum tragen. „Wir brauchen weniger, aber gezieltere Regulierung – so wie es der Draghi-Report zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit bereits feststellt hat“, so Harras-Wolff.

Staatssekretärin Silke Krebs sprach die Grußworte zur Veranstaltung und versprach, sich insbesondere dem Thema Bürokratieabbau zu widmen. Die Teilnehmenden diskutierten außerdem…

  • …was die Pharmaindustrie von der zweiten Hälfte der Legislaturperiode erwartet.
  • …womit sich Translation am besten fördern lässt.
  • …was die Sichtbarkeit der Pharmabranche in NRW merklich erhöhen könnte.

Ziel der Parlamentarischen Abende: Die Verbände der Pharma- und Chemieindustrie und die IGBCE wollen mit Gästen über den Pharmastandort NRW und seine Perspektive in Nordrhein- Westfalen ins Gespräch kommen. Sie diskutieren, was eine gute Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen benötigt und was die Erwartungen der Pharmaindustrie sind.

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