Damit liegt der Landesverband Nord zwar über dem Bundesdurchschnitt von 16,2 Prozent und deutlich vor anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen (13,5 %) und Bayern (12,9 %).
Innerhalb Norddeutschlands zeigen sich jedoch Unterschiede: Hamburg führt mit 19,6 %, gefolgt von Schleswig-Holstein (18,6 %), Niedersachsen (16 %) und Bremen (14 %).
Trotz dieser vergleichsweise guten Zahlen sieht Babette Reiken, Vorsitzende des Pharma Deutschland Landesverbands Nord, noch viel Luft nach oben: „Nach 100 Tagen liegen die Nutzungszahlen der elektronischen Patientenakte in der Region Nord über dem Bundesdurchschnitt. Trotzdem gibt es hier noch viel Luft nach oben, denn die Umfrageergebnisse weisen auf eine deutliche Lücke zwischen Kenntnisstand und tatsächlicher Nutzung hin. Um diese zu schließen, braucht es ein kontinuierliches Informationsangebot zur ePA, denn nur so kann den Versicherten der konkrete Mehrwert nähergebracht werden, der ja gerade durch die flächendeckende Nutzung entsteht. Wenn wir ein modernes, patientenorientiertes Gesundheitssystem wollen, dann heißt es jetzt: dranbleiben.“
Als zentrale Hürden gelten eine komplizierte Registrierung, technische Probleme und mangelnde Informationen. Viele Versicherte fühlen sich im digitalen Gesundheitswesen unsicher und wenig unterstützt.
Pharma Deutschland sieht die ePA als Schlüsselprojekt für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ziel ist eine effizientere, individuellere Versorgung – doch dafür muss die ePA flächendeckend genutzt werden.
Die Pressemitteilung zur gesamtdeutschen Bekanntheit und Nutzung der ePA finden Sie in unserem Newsroom.