Folgende drei Punkte standen dabei im Mittelpunkt:
Versorgungssicherheit europäisch denken
Produktionsstandorte und Lieferketten müssen gezielt gestärkt werden. Bevorratungsregeln gilt es clever aufsetzen. Zudem darf es keine Ausschreibungen für versorgungskritische Wirkstoffe mehr geben.
Preisdruck im Generikamarkt
Rabattverträge und rigide Preisregulierungen setzen EU-Produktion zunehmend unter Druck – wer geostrategische Unabhängigkeit will, muss die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller sichern.
Folgen andere Gesetzgebungen mitdenken
Konsequenzen anderer Regulierungsvorhaben müssen frühzeitig auf mögliche Auswirkungen für die Arzneimittelversorgung geprüft und Zielkonflikte vermieden werden.
Die Anhörung und der damit verbundene Austausch machten deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist, um langfristig die Versorgung mit Arzneimitteln zu sichern!