12.03.2026

Landesverband Nord spricht bei mündlicher Anhörung zum Thema Arzneimittelversorgung im Landtag Schleswig-Holstein

Wie sichern wir langfristig die Arzneimittelversorgung in Deutschland und Europa?
  • Ausschüsse & Landesverbände
Autor:innen
Dr. Merle Kirchner
Nachdem der Landesverband Nord im September 2025 zu zwei eingebrachten Anträgen schriftlich Stellung bezog, brachten Vorstandsvorsitzende, Babette Reiken sowie Regionalbeauftragte, Dr. Merle Kirchner bei der gestrigen Anhörung vor dem Europaausschuss die Perspektive der norddeutschen Pharmaunternehmen nun auch mündlich ein.

Folgende drei Punkte standen dabei im Mittelpunkt:

  1. Versorgungssicherheit europäisch denken

    Produktionsstandorte und Lieferketten müssen gezielt gestärkt werden. Bevorratungsregeln gilt es clever aufsetzen. Zudem darf es keine Ausschreibungen für versorgungskritische Wirkstoffe mehr geben.

  2. Preisdruck im Generikamarkt

    Rabattverträge und rigide Preisregulierungen setzen EU-Produktion zunehmend unter Druck – wer geostrategische Unabhängigkeit will, muss die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller sichern.

  3. Folgen andere Gesetzgebungen mitdenken

    Konsequenzen anderer Regulierungsvorhaben müssen frühzeitig auf mögliche Auswirkungen für die Arzneimittelversorgung geprüft und Zielkonflikte vermieden werden.

Die Anhörung und der damit verbundene Austausch machten deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist, um langfristig die Versorgung mit Arzneimitteln zu sichern!

Ihr Kontakt

Dr. Merle Kirchner

Regionalbeauftragte Nord
Landesverband Nord
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