13.03.2026

Kommunale Abwasserrichtlinie: EVP stellt mündliche Anfrage an die Kommission

Die Europäische Kommission wird im Plenum am 25./26. März Stellung zu der Anfrage beziehen.
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Autor:innen
Henrik Reimer, 
Dr. Dennis Stern
Die EVP hat eine mündliche Anfrage zur kommunalen Abwasserrichtlinie (KARL) an die Europäische Kommission gestellt. Eingereicht wurde die Anfrage von den Abgeordneten: Oliver Schenk, Peter Liese und Tomislav Sokol.

Die Fragen der Europäischen Volkspartei (EVP) lauten wie folgt:

  1. Wie rechtfertigt die Kommission, dass sie mit der Umsetzung des EPR-Systems (Erweiterte Herstellerverantwortung) fortfährt, obwohl keine umfassende, produktbezogene und unabhängig validierte Folgenabschätzung vorliegt, die die unterschiedlichen Kostenschätzungen und deren Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung berücksichtigt?
  2. Beabsichtigt die Kommission, eine vorübergehende Aussetzung oder ein „Stop-the-Clock“ für die Umsetzung der EPR-Bestimmungen vorzuschlagen, bis eine solche Folgenabschätzung abgeschlossen und vom Gesetzgeber ordnungsgemäß geprüft wurde?
  3. Wie beabsichtigt die Kommission sicherzustellen, dass Hersteller aus Nicht-EU-Ländern wirksam und durchsetzbar in das EPR-System einbezogen werden, um Trittbrettfahrertum und Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil von Herstellern mit Sitz in der EU zu verhindern?

Die gesamte Anfrage finden Sie auf der Website des Europäischen Parlaments.

Ihr Kontakt

Henrik Reimer

Büroleiter Brüssel
Landesverband Europa

Dr. Dennis Stern

Stabsstelle Nachhaltigkeit
Molekularbiologe
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