29.09.2026, 10:14

Endometriose braucht mehr Aufmerksamkeit und frühere Diagnosen

Tag der Endometriose am 29. September: Betroffene Frauen warten oft jahrelang auf eine Diagnose. Der Zugang zu geeigneten Therapieangeboten muss verbessert werden.
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Autor:innen
Celina Weyreuther
Der Tag der Endometriose am 29. September soll das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken und über bestehende Therapiemöglichkeiten informieren. Zugleich braucht es eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung sowie eine Versorgung, die Betroffene ernst nimmt und ihnen den Zugang zu geeigneten Therapieangeboten erleichtert.

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansammelt und die häufig mit starken Schmerzen während der Regelblutung einhergeht. In Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 Frauen neu an Endometriose. Dennoch vergehen im Schnitt über sieben Jahre bis zur Diagnose. Typische Beschwerden werden häufig mit prämenstruellen Symptomen verwechselt oder nicht ausreichend ernst genommen. Dabei kann Endometriose neben wiederkehrenden Schmerzen bei einem Befall der Eierstöcke oder Eileiter auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

„Endometriose ist keine seltene Erkrankung, erhält aber noch immer nicht die angemessene Aufmerksamkeit.“
Dorothee Brakmann Hauptgeschäftsführerin Pharma Deutschland

„Eine Erkrankung, welche die Lebensqualität so stark beeinträchtigen kann, darf nicht im Hintergrund stattfinden. Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit, damit Diagnosen früher gestellt und Betroffene schneller entlastet werden", so Brakmann weiter.

Die genauen Ursachen der Endometriose sind bislang nicht vollständig geklärt. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Umso wichtiger sind eine frühzeitige Diagnose und eine individuell angepasste Behandlung. Oft kommen medikamentöse Therapien mit Hormonpräparaten und Schmerzmitteln zum Einsatz, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. 

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Celina Weyreuther

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