Eine aktuelle Umfrage von Civey (Stand 31. Juli 2025) im Auftrag von Pharma Deutschland zeigt: Zwar kennen 73,2 % der Befragten die ePA – doch nur 13,5 % nutzen sie tatsächlich. Damit liegt NRW unter dem bundesweiten Durchschnitt von 16,2 Prozent und gehört zu den Schlusslichtern im Ländervergleich.
Die Gründe für die geringe Nutzung sind vielfältig: komplizierte Registrierungsprozesse, technische Schwierigkeiten und eine mangelhafte Informationslage schrecken viele Versicherte ab. Hinzu kommt eine generelle Unsicherheit im Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten.
Christoph Harras-Wolff, Vorsitzender des Pharma Deutschland Landesverbands NRW sieht dringenden Handlungsbedarf: „Damit die Nutzungszahlen in NRW steigen, müssen Versicherte noch stärker über den konkreten Mehrwert der ePA für ihre alltägliche Gesundheitsversorgung informiert werden. Die Effizienzen der ePA für unser Gesundheitssystem und für die Versorgung entstehen dann, wenn sie auch flächendeckend genutzt wird. Wenn wir ein modernes, patientenorientiertes Gesundheitssystem wollen, dann heißt es jetzt: dranbleiben.“
Pharma Deutschland betrachtet die ePA als Schlüsselprojekt für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Langfristig soll sie die Versorgung effizienter und individueller gestalten. Doch dafür braucht es mehr Aufklärung und Vertrauen – besonders in NRW.
Die Pressemitteilung zur gesamtdeutschen Bekanntheit und Nutzung der ePA finden Sie in unserem Newsroom.