06.08.2025

Elektronische Patientenakte (ePA) in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland: Bekannt, aber kaum genutzt

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist seit über 100 Tagen verfügbar – doch in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird ihr Potenzial bislang nur begrenzt ausgeschöpft.
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Zwar kennen rund 73 % der Befragten die ePA, doch nur 14,9 % nutzen sie aktiv. Damit liegt die Region unter dem Bundesdurchschnitt von 16,2 % und nur knapp vor Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Innerhalb der Region zeigen sich Unterschiede: Hessen erreicht mit 16 % die höchste Nutzungsrate, während Rheinland-Pfalz und das Saarland jeweils bei 13,7 % liegen. Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag (Stand 31. Juli 2025) von Pharma Deutschland.

Als zentrale Hürden gelten eine komplizierte Registrierung, technische Probleme und eine unzureichende Informationslage. Viele Versicherte fühlen sich im digitalen Gesundheitswesen unsicher und wenig unterstützt.

Dr. Gabriela Soskuty, Vorsitzende des Landesverbands Mitte von Pharma Deutschland, fordert mehr Aufklärung: „Wir sehen eine deutliche Lücke zwischen Bekanntheit und tatsächlicher Nutzung. Um diese zu schließen, braucht es ein kontinuierliches Informationsangebot zur ePA. Nur so kann der konkrete Mehrwert für die Versicherten sichtbar werden.“

Pharma Deutschland sieht die ePA als Schlüsselprojekt für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ziel ist eine effizientere, individuellere Versorgung – doch dafür muss die ePA flächendeckend angenommen und genutzt werden.

Die Pressemitteilung zur gesamtdeutschen Bekanntheit und Nutzung der ePA finden Sie in unserem Newsroom.

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