Laut einer aktuellen Civey-Umfrage (Stand 31. Juli 2025) im Auftrag von Pharma Deutschland kennen zwar 69 % der Befragten im Freistaat die ePA – doch nur 12,9 % nutzen sie aktiv. Damit liegt Bayern unter dem Bundesdurchschnitt von 16,2 % und bildet im Vergleich der Landesverbände das Schlusslicht
Die Gründe für die geringe Nutzung sind vielfältig: Eine komplizierte Registrierung, technische Schwierigkeiten und eine unzureichende Informationslage erschweren den Zugang. Zudem fühlen sich viele Versicherte im digitalen Gesundheitswesen unsicher und wenig unterstützt.
Susanne Lamminger, Vorsitzende des Landesverbandes Bayern von Pharma Deutschland und Vorstandsmitglied der Hexal AG, betont: „Damit die hohe Zurückhaltung abgebaut werden kann, braucht es eine zielgerichtete Aufklärung über die konkreten Vorteile der elektronischen Patientenakte für die eigene Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten. Dieses moderne System schafft nur dann Vorteile für die medizinische Versorgung, wenn es flächendeckend genutzt wird.“
Pharma Deutschland sieht die ePA als zentrales Instrument für die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Mittel- bis langfristig soll sie die medizinische Versorgung effizienter, transparenter und individueller gestalten – vorausgesetzt, die Akte wird von den Versicherten angenommen und aktiv genutzt.
Die Pressemitteilung zur gesamtdeutschen Bekanntheit und Nutzung der ePA finden Sie in unserem Newsroom.