Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Civey-Umfrage (Stand 31. Juli 2025) im Auftrag von Pharma Deutschland. Sie verdeutlichen: Die digitale Akte kommt bei den Versicherten nur langsam an. Gründe dafür sind laut dem Landesverband Baden-Württemberg unter anderem komplizierte Registrierungsprozesse, technische Hürden und eine unzureichende Informationslage. Viele Menschen fühlen sich im digitalen Gesundheitswesen noch unsicher.
Dr. Traugott Ullrich, Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg von Pharma Deutschland, fordert mehr Aufklärung: „Nach 100 Tagen liegen die Nutzungszahlen der elektronischen Patientenakte in Baden-Württemberg knapp unter dem Bundesdurchschnitt, im Vergleich der Bundesländer liegt man im Mittelfeld. Hier ist noch viel Luft nach oben, denn die Lücke zwischen Kenntnisstand und tatsächlicher Nutzung auf Versichertenseite ist hoch. Um sie zu schließen, braucht es ein kontinuierliches Informationsangebot zur ePA sowie zu ihrem konkreten Mehrwert für den Alltag der Versicherten. Die Effizienzen der ePA für unser Gesundheitssystem und für die Versorgung entstehen dann, wenn sie flächendeckend genutzt wird. Wenn wir also ein modernes, patientenorientiertes Gesundheitssystem wollen, dann heißt es jetzt: dranbleiben.“
Pharma Deutschland sieht die ePA als Schlüssel zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Langfristig soll sie die Versorgung effizienter und individueller machen – vorausgesetzt, sie wird flächendeckend genutzt.
Die Pressemitteilung zur gesamtdeutschen Bekanntheit und Nutzung der ePA finden Sie in unserem Newsroom.