Der Bund stellt für den Deutschlandfonds insgesamt 30 Milliarden Euro bereit, ein Großteil davon in Form von Garantien. Ziel ist es, private Investitionen von bis zu 130 Milliarden Euro zu mobilisieren.
Der Deutschlandfonds adressiert drei zentrale Zielgruppen. Für Pharma- und Biotech-Unternehmen besonders relevant ist die dritte Säule: Start-ups und Scale-ups aus den Bereichen BioTech, Sie sollen über zusätzliche Mittel in Venture-Capital-Fonds – gebündelt über den bestehenden Zukunftsfonds – finanziert werden.
Neu eingeführt werden zudem sogenannte „First-of-a-kind“-Kredite (FOAK). Diese richten sich an neue industrielle Technologien und Produkte, die erstmals im großen Maßstab umgesetzt werden. Gerade für Biotech-Unternehmen an der Schwelle von der Entwicklung zur industriellen Produktion kann dieses Instrument eine wichtige Finanzierungslücke schließen.
Zukunftsfonds II mit stärkerem Biotech-Schwerpunkt: Der Zukunftsfonds soll insgesamt mit mehr Kapital ausgestattet werden. Der geplante Zukunftsfonds II wird sich vorrangig an Unternehmen aus den Bereichen Defence, DeepTech und BioTech sowie an innovationsgetriebenen Mittelstand richten. Damit unterstreicht die Bundesregierung die strategische Bedeutung von Biotechnologie für die industrielle Wertschöpfung, die Gesundheitsversorgung und die technologische Souveränität Deutschlands.
Die KfW wird den Deutschlandfonds operativ umsetzen und ihr Geschäftsmodell erweitern. Neben neuen Instrumenten für den Mittelstand – etwa dem Erwerb von Verbriefungen – soll der Fonds schrittweise ausgebaut werden.
Weitere Informationen zum Deutschlandfonds finden Sie auf der Homepage der KFW.