Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weist vor dem Hintergrund eines Cyberangriffs auf Kühllagersysteme in Frankreich auf mögliche Risiken für temperaturgeführte Lagerungen hin. Einrichtungen und Unternehmen, die Blut-, Plasma- oder Stammzellpräparate lagern, werden gebeten, die Sicherheit ihrer IT-Systeme sowie ihre Alarm- und Reaktionsketten bei Temperaturabweichungen eigenverantwortlich zu überprüfen.
Der Hinweis erfolgt als Vorsorgemaßnahme angesichts aktueller Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen im Gesundheitsbereich. Das PEI empfiehlt insbesondere die Prüfung möglicher Schwachstellen in digitalen Steuerungs- und Überwachungssystemen von Kühllagern.