Besonders positiv bewertet Pharma Deutschland die gesundheitspolitische Ausrichtung des Biotech Act sowie die Entscheidung der EU-Kommission, den Bereich Gesundheit und Pharma mit hoher Priorität zu behandeln. Damit wird der besonderen Bedeutung der medizinischen und pharmazeutischen Biotechnologie Rechnung getragen und ein Fokus auf dringend benötigte patientenorientierte Innovationen ermöglicht.
„Teil 1 des European Biotech Act greift wesentliche Punkte auf, die wir als Pharma Deutschland frühzeitig adressiert haben."
„Positiv hervorzuheben sind die zusätzlichen Schutzrechte für geistiges Eigentum, die effizienteren regulatorischen Verfahren, die verbesserten Rahmenbedingungen für klinische Forschung und nicht zuletzt die Berücksichtigung von Biosimilars als tragende Säule der Versorgungssicherheit. Jetzt kommt es darauf an, die vorgesehenen Maßnahmen zügig, kohärent und praxisnah umzusetzen. Dazu braucht es den intensiven Dialog mit Industrie, Wissenschaft und Versorgung. Und wie das Thema Biosimilars eben erst gezeigt hat, muss es diesen Dialog auch in Deutschland geben”, so Brakmann abschließend.
Der Verband begrüßt insbesondere:
Außerdem enthält der Biotech Act begrüßenswerte Ansätze zur Verbesserung des Marktzugangs und zur Nutzung von Real-World-Daten in der regulatorischen Bewertung sowie der Etablierung einer AI-First-Ausrichtung zur Unterstützung der Biotechnologie.
Positiv bewertet Pharma Deutschland zudem, dass die Finanzierung von Health-Biotech-Projekten in der EU durch einen Investitions-Piloten gestärkt werden soll, der auf Biotechnologie zugeschnittene Eigenkapital- und Venture-Debt-Instrumente bündeln, private Investitionen mobilisieren und Late-Stage-Projekte als strategisch besonders wirkungsvoll anerkennen soll.
Die im Biotech Act angelegten Prinzipien einer innovationsfreundlichen, wissenschaftsbasierten und planbaren Regulierung und Finanzierung sind aus Sicht des Verbandes entscheidend, um Europa im globalen Wettbewerb der Biotech- und Life Sciences zu stärken.