Zentraler Punkt des Treffens war die strategische Weiterentwicklung des Landes von einem traditionell automobilgeprägten Industriestandort hin zu einer stärker diversifizierten und innovationsorientierten Wirtschaftsregion. Während die Automobilindustrie und der Maschinenbau weiterhin eine prägende Rolle einnehmen, gewinnt die Pharmaindustrie in Baden-Württemberg zunehmend an Bedeutung.
Mit mehr als 138 Unternehmen und rund 40.000 Beschäftigten zählt die Pharmabranche bereits heute zu den Schlüsselindustrien des Landes. Sie steht für hohe Innovationskraft, starke Forschungskompetenz und eine internationale Wettbewerbsfähigkeit „Made in Baden-Württemberg“.
Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass die Transformation des Wirtschaftsstandorts nur im engen Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft erfolgreich gestaltet werden kann. Dr. Bury wurde daher eingeladen, Mitgliedsunternehmen von Pharma Deutschland zu besuchen und an weiteren Dialogformaten teilzunehmen, um den direkten Austausch mit der Branche zu intensivieren.
Ziel bleibt es, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass Investitionen, Innovationen und Beschäftigung nachhaltig gestärkt und Baden-Württemberg als führender Industrie- und Pharmastandort weiter gefestigt werden.