25.03.2026

Austausch im Landtag: FDP-Fraktionschef Henning Höne empfängt NRW-Landesvorstand von Pharma Deutschland

Gespräch zu Bundes-Pharmadialog, Krisenresilienz und regulatorischen Belastungen – gemeinsame Forderung nach besseren Rahmenbedingungen für Innovation und Wachstum
  • Ausschüsse & Landesverbände
Autor:innen
Nicole Westig
Austausch im liberalen Club der FDP-Landtagsfraktion: Dr. Frank Münchberg, Henning Höne, Sascha Glanemann, Christoph Harras-Wolff (v.l.)
Beim Treffen zwischen FDP-Fraktionschef Henning Höne und dem NRW-Landesvorstand von Pharma Deutschland im Düsseldorfer Landtag standen zentrale Zukunftsfragen des Pharmastandorts NRW im Fokus. Diskutiert wurden der Stand des Bundes-Pharma- und Medizintechnikdialogs, die Rolle Nordrhein-Westfalens für mehr Krisenresilienz sowie die Auswirkungen der Kommunalen Abwasserrichtlinie KARL. Einigkeit bestand darin, dass NRW dringend Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen und eine stärkere Förderung von Innovation und Forschung braucht, um seine industrielle Stärke langfristig zu sichern.

Im Düsseldorfer Landtag hat der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion und der FDP in Nordrhein-Westfalen, Henning Höne, den NRW-Landesvorstand von Pharma Deutschland zu einem politisch wichtigen Austausch empfangen. An dem Gespräch nahm auch Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, teil.Im Mittelpunkt standen die aktuellen Entwicklungen im Pharma- und Medizintechnikdialog der Bundesregierung, die Frage nach der Rolle Nordrhein-Westfalens bei der Stärkung der Krisenresilienz sowie die Belastungen der pharmazeutischen Industrie durch die Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL).Dabei wurde deutlich: Nordrhein-Westfalen trägt als bedeutender Pharmastandort eine besondere Verantwortung beim Ausbau sicherer Lieferketten und moderner Produktionsstrukturen. Gleichzeitig braucht die Industrie verlässliche politische Rahmenbedingungen, um Innovationen voranzutreiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Einig war man sich daher insbesondere in drei zentralen Punkten:

  • Bürokratieabbau als Voraussetzung für schnelle Entscheidungen und Investitionssicherheit
  • Beschleunigte Genehmigungsverfahren, um Innovationen rascher in die Versorgung zu bringen
  • Förderung von Forschung, Technologieoffenheit und neuen Produktionskapazitäten, damit NRW im internationalen Wettbewerb weiter vorne bleibt

Pharma Deutschland begrüßt den konstruktiven Austausch und die klare Bereitschaft der FDP-Landtagsfraktion, den Pharmastandort NRW politisch zu unterstützen. Für die kommenden Schritte im Bundes-Pharmadialog und bei der Ausgestaltung wichtiger Gesetzesvorhaben ist eine starke Stimme aus NRW von zentraler Bedeutung.

Ihr Kontakt

Nicole Westig

Regionalbeauftragte Mitte & West
Landesverbände Nordrhein-Westfalen & Mitte
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