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VOTUM IM EU-PARLAMENT Mercosur könnte am EuGH scheitern – Pharmabranche entsetzt PZ Pharmazeutische Zeitung online vom 21.01.2026 Auch in der Pharmabranche ist man fassungslos. Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin des Herstellerverbands Pharma Deutschland, postete auf Linked In: »Ich halte die Entscheidung des Europäischen Parlaments, das EU-Mercosur-Abkommen vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen, für einen schweren politischen Fehler«, zumal in einer »Phase geopolitischer Spannungen, instabiler Lieferketten und wachsender strategischer Abängigkeiten«. Die Entscheidung sei »industrie- und gesundheitspolitisch hochproblematisch«.
MERCOSUR-ABKOMMEN Pharmabranche hofft auf Freihandel PZ Pharmazeutische Zeitung vom 22.01.2026, Seite 10 bis 11 Das Mercosur-Abkommen steht auch in der Kritik. Gerade die europäische Landwirtschaft befürchtet eine Verdrängung durch günstige Agrarimporte aus Südamerika. Doch nach Einschätzung von Pharma Deutschland wird die deutsche Pharmaindustrie nicht durch neue Konkurrenz bedroht. "Deutschland hat einen massiven strukturellen Handelsüberschuss mit dem Mercosur: 2024 exportierte die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie Waren im Wert von 4,3 Milliarden Euro in die Mercosur-Staaten – darunter Pharmaprodukte im Wert von 1,8 Milliarden Euro –, während Importe aus dem Mercosur in diesem Segment lediglich 178 Millionen Euro erreichten. Der Pharmahandel ist damit mehr als zehnmal so stark in Exportrichtung orientiert", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, gegenüber der PZ. (Printbeitrag aus lizenzrechtlichen Gründen nicht hinterlegt)
Stabile Arzneimittelversorgung in Europa braucht faire Preise und zukunftsfähige Vergaberegeln monitor-versorgungsforschung.de vom 21.01.2026 „Das Europäische Parlament erkennt an, dass Versorgungssicherheit nicht zum Nulltarif zu haben ist“, erklärt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. „Die klare Betonung von Vergabekriterien jenseits des reinen Preises ist ein entscheidender Schritt, um Investitionen in europäische Produktionskapazitäten und robuste Lieferketten tatsächlich wirksam zu machen.“
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