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Kommunalabwasserrichtlinie: “Die 80-Prozent-Quote steht auf wackligem Fundament” DeKom (Deutscher Kommunalinformationsdienst) am 24. Juni 2025 Nach der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie müssen Kläranlagen künftig um eine vierte Reinigungsstufe erweitert werden, die gezielt Mikroschadstoffe wie pharmazeutische Rückstände und Kosmetikrückstände aus dem Abwasser entfernt. Die Kosten dafür sollen zu 80 % von der Pharma- und Kosmetikindustrie getragen werden. Kommunale Spitzenverbände begrüßen dies ausdrücklich. Pharma- und Kosmetikverbände hingegen kritisieren die Regelung als einseitig, nicht verursachergerecht und warnen vor Versorgungsrisiken. Nach zunehmender Kritik – auch aus der Ärzteschaft – hat die EU-Kommission angekündigt, die Kosten- und Folgenabschätzung zur erweiterten Herstellerverantwortung nochmals zu prüfen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender des größten Branchenverbandes der Pharmaindustrie, Pharma Deutschland gesprochen.
„Sargnagel“ für europäische Produktion? Apotheke adhoc Online am 23.06.2025 Dr. Elmar Kroth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer Pharma Deutschland e.V.: "Die Berechnung der genauen Kosten ist schwierig, schätzungsweise mehr als 2 Milliarden Euro müssen einberechnet werden, um allein die Anlagen entsprechend umzurüsten, damit sie den EU-Vorgaben entsprechen."
APOTHEKELIVE: Droht die nächste Engpasswelle? PTA IN LOVE (Internet-Publikation) am 23.06.2025 Worauf sich Apotheken und Patient:innen einstellen müssen, wenn die europäischen Regelungen unverändert durchgesetzt werden, besprechen wir jetzt im APOTHEKELIVE - powered by APOTHEKE ADHOC und PTA IN LOVE - u.A. mit Dr. Elmar Kroth (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Pharma Deutschland e.V.).
Strategie braucht Weitsicht, Kundenbindung braucht Anpassung, Sicherheit braucht Absicherung Aporisk online am 23.06.2025 Pharma Deutschland (vormals BAH) spricht bereits von einem "nicht mehr beherrschbaren regulatorischen Druck". Selbst innovationsstarke mittelständische Unternehmen, die bereit wären, in neue Verfahren zu investieren, sehen sich aktuell mit einem Genehmigungsaufwand konfrontiert, der faktisch zur Investitionsblockade wird.
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