Pharma Deutschland informierte die Ausschussmitglieder über aktuelle rechtliche Entwicklungen im Bereich Medizinprodukte. Im Fokus standen insbesondere die Durchführungsverordnung (EU) 2026/977 zur Festlegung einheitlicher Anforderungen an Benannte Stellen, der Durchführungsbeschluss (EU) 2026/760 zur Erweiterung der Liste harmonisierter Normen unter der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie zwei delegierte Verordnungen zur Erweiterung der Listen bewährter Technologien (WET). Darüber hinaus wurden die Antworten von Kommissar Várhelyi auf zwei parlamentarische Anfragen thematisiert.
Zentrales Thema der Sitzung war der Verordnungsvorschlag zur Überarbeitung der MDR. Hierzu wurden der aktuelle Stand der Diskussionen sowie die laufenden Aktivitäten von Pharma Deutschland im Rahmen der Interessenvertretung vorgestellt. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Ausschusses stoffliche Medizinprodukte wurde die Stellungnahme von Pharma Deutschland zum Vorschlag erarbeitet und fristgerecht im Rahmen der „Have your Say“-Konsultation der Europäischen Kommission eingereicht.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag auf aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere dem Stand der Arbeitsgruppe 6 „Medizinprodukte und Medizintechnik“ im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit initiierten Pharma- und Medizintechnikdialogs.
Pharma Deutschland dankt allen Teilnehmenden sowie der STADA Arzneimittel AG herzlich für die Gastfreundschaft und den konstruktiven Austausch.